AoS Abenteuer in den Sterblichen Reichen - AoS Spielberichte aus der Region Brandenburg/Berlin

Falandris

Bastler
Heyho,

ich werde mal die etwas längere Ruhe durchbrechen und wieder ein paar Berichte zu den letzten Spielen schreiben. Da ich selbst nicht der größte Fan von Videoberichten bin, bleibe ich auch bei der geschriebenen Variante. Ich hatte in der Vergangenheit zwar immer wieder Lust welche zu verfassen, hatte aber über einen langen Zeitraum leider ausschließlich Spiele gehabt, die nicht berichtenswert waren (zu schnell entschieden).
Über die Zeit haben sich mit ein paar Bemühungen dann allerdings auch einige gute Spiele ergeben. Gespielt wurden dabei grundsätzlich die GHB 2019er Versionen der Missionen.

1. Spiel: Gloomspite Gitz vs Nighthaunt – Shifting Objectives (1250 Punkte)

Meine Armee:
Ich habe zuvor weder Skragrott, noch das Gobbapalooza gespielt und auch der Riese war lange nicht mehr dabei. Der Rest wurde dann schnell mit Loonboss, Stabbas, Shootas und ein paar Squighoppers sowie drei Steintrollen aufgefüllt. Zudem gefiel mir die Optik der Armee.
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Von meinem Gegner habe ich in diesem Fall versäumt eine Einzelaufnahme zu machen. Dabei waren Lady Olynder, Knight of Shrouds auf Pferd, Guardian of Souls mit Laterne, Spirit Torment, Spirit Hosts, Chainrasps, Reapers, Revenants und die Geisterpferde (vgl. Bilder)

Aufstellungen
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Spielbericht

Nachdem die erste Runde noch relativ ruhig verlief, ging es in den Folgenden mit einem konstanten Schlagabtausch weiter. Das Spiel konnte entsprechend der Mission prinzipiell in 3 Zonen unterteilt werden – jeweils mit Stabbas im Zentrum sowie Shootas und dem Riesen plus die Trolle auf den Außenbahnen. Die Shootas sind ziemlich früh aufgeraucht worden, jedoch konnten 4 von denen überleben und somit zusammen mit den Hoppers noch ausreichend Druck auf die Punkte machen. Auf der anderen Außenbahn gab es einen Troll, der sich einfach geweigert hat abzutreten und nach dem Ableben des Riesen die restlichen Chainrasps rausgenommen hat (wenn auch mit etwas Unterstützung durch Skragrott). Die Mitte war zunächst sehr umkämpft. Der entscheidenen Schub im Spiel wurde nicht etwa durch Skragrott oder einer Einheit gegeben, die sich sonst gerne in den Vordergrund stellt, sondern von einen der ganz Unscheinbaren: den Loonboss. Dieser stand zur Überraschung beider Spieler deutlich unter der Gunst von Mork und konnte im Verlauf des Spiels die entscheidenden Wunden bei den Reapers, Lady Olynder, den Spirit Hosts sowie den Geisterreitern herausnehmen… unfassbar. Nebenbei haben sich die Gobbos hier und da einen Punkt durch wegrennen in Richtung Missionsziel ergaunert.

Punktestand am Ende – 17 (G) : 14 (NH)

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Falandris

Bastler
2. Spiel: Seraphon vs Nighthaunt – Shifting Objectives (1250 Punkte)

Meine Armee:
Ich hatte zunächst die Sorge, dass der Slann gegen die Nighthaunt ein wenig zu stark ist, da er dann doch alle wichtigen Zauber mit hoher Wahrscheinlichkeit bannen wird und sich ebenfalls die Möglichkeit ergibt die Helden mit geringen Wunden herauszusnipen. Wir wollten es dann aber doch einfach mal versuchen. Da ich mit Ausnahme vom Balewindvortex bisher kaum mit Endless Spells gespielt habe wollte ich damit mal etwas rumprobieren und habe einen davon in die Liste genommen. Die Purple Sun, die auf dem Bild zu sehen ist wurde gegen das Pendel ausgetauscht. Chameleonskinks habe ich seit dem neuen Buch auch noch nicht getestet, also habe ich einfach mal 10 davon in die Liste gepackt. Der Rest ist dann ein bisschen zusammengewürfelt. Ich wollte die Liste ned zu stark werden lassen, da ich mir bereits beim Slann unsicher war, ob der gegen die Nighthaunt nicht schon zu viel sei.
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Von meinem Gegner gab es diesmal Orlynder, Kurdos Valentin, Guardian, Spirit Torment, Spirit Hosts, Revenants und Chainrasps.
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Aufstellungen
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Spielbericht
Ich hatte die erste Runde und bin zunächst nach vorne zu den Missionszielen zusammen mit etwas Sicherheitsabstand gelaufen. Im Folgenden wurde dann ein höherer Gang durch die Nighthaunt eingelegt. Mein Gegner lief mir entgegen und konnte den ein oder anderen 10+“-Charge schaffen, wodurch die jeweilige Einheit direkt nach dem Charge zuhauen darf und in der anschließenden Nahkampfphase dennoch erneut zum Kämpfen gewählt werden kann. Hier zeigt sich auch schnell, wie erbarmungslos eine Nighthaunttruppe sein kann, wenn die charges funktionieren. Es folgte eine große Kampfgrube in der Mitte, in der die Nighthaunts über zwei Runden so gut wie alles aufrauchen konnten, was ich so zu bieten hatte. Entscheidend für das Spiel war das Überleben des Slanns - stirbt dieser ist das Spiel an dieser Stelle direkt vorbei. Glücklicherweise überlebte er und stand dank einigen Glücklichen saves noch mit einigen wenigen Wunden inmitten der Nighthauntarmee. In meiner folgenden Runde teleportierte ich ihn in eine Ruine in die Ecke und erinnerte mich daran, dass ich ja noch Chamäleonskinks in der Reserve hatte. Diese habe ich dann zusammen mit 10 neu beschworenen Skinks in eine Ruine gestellt. Es sollte eigentlich nicht möglich sein, aber durch diese kleine Ballerburg in der Ecke zusammen mit guten Würfen des Endlesspells konnte ich nach und nach noch seine Armee ausdünnen und durch „geschicktes wegrennen“ zusammen mit glücklicher Fügung bei der Lage der Missionsziele noch einige Punkte einfahren und verwehren.

Punktestand am Ende – 21(S) : 21 (NH)

Am Ende steht das Unentschieden. Da nach der 2019er Version allerdings derjenige gewinnt, der die meisten Killpoints erzielen konnte und ich nur noch einen Slann auf dem Feld hatte, ging der Sieg an die Nighthaunts. Tolles Spiel!

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Falandris

Bastler
3. Spiel: Seraphon vs Stormcast Eternals – Battle for the Pass (1500 Punkte)

Meine Armee:
Die Liste gibt mir mit den Knights und den Skinks zwei lohnenswerte Ziele für all meine Buffs und in Sotek besteht für einen commandpoint zusätzlich noch die Option mit den Skinks und Chamäleonskins nach einer Angriffsbewegung des Gegners erneut zu schießen. Kroak wollte ich niemandem zumuten, also gab es Slann + Endless Spell – aufgrund von guten Erfahrungen in der Vergangenheit das Pendel. Nachdem wir nach einem kurzen ersten Versuch festgestellt haben, dass ein Blob von 30 gebufften Skinks in Sotek schnell zu einer negativen Spielerfahrung führt, habe ich den Blob im zweiten Anlauf stattdessen auf 3x 10 Skinks aufgeteilt und alternativ Dracothians Tail gespielt.
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Von meinem Gegner gab es eine gemischte Stormcast-Liste mit etwas Zauberei über den großen Helden, ein wenig Nahkampf über die Sequitors und Evocators und viel Beschuss über Judicators sowie Ballista.
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Aufstellungen
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Spielbericht
Ich bekam den ersten Zug, stellte mich auf die Missionsziele und deckte so viel Raum wie möglich für die schockenden SCE ab. In seiner Runde kam der Rest seiner Armee geschockt, jedoch musste sich mein Gegner aus Mangel an lohnenswerten Positionen dann doch hauptsächlich in die eigene Aufstellungszone stellen. Sein Zauberer in Verbindung mit der Ballista konnte mir den Skink Starseer rausnehmen, wodurch die Wombokombo mit den Knights auch nicht mehr aufging. Die beiden Helden sowie fünf Sequitors chargten die Skinks auf dem Missionsziel, wohingegen die Evocators und der große Blob Sequitors den charge nicht schafften. In meiner folgenden Runde schlug die Zeit des Pendels… dieses verursachte 6 Wunden an dem großen Zauberer, 6 Wunden bei den Sequitors und 5 Wunden beim anderen Helden… ouch. Zusammen mit dem Beschuss der Chamäleonskinks sowie dem Bastilladon wurden dann beide Helden sowie 4 Sequitors rausgenommen. Die Saurus Knights chargten in die Squitors, wo sich zunächst ein relativ ausgeglichener Kampf ergab. Alles in allem eine ziemlich desaströse Runde für die SCE. Mein Gegner schaffte es allerdings sich durch einen folgenden Doppelzug zurückkämpfen, viele Punkte einzufahren sowie einen Großteil der Saurus Knights aus dem Spiel zu nehmen. Am Ende der dritten Runde stand es noch 12 zu 10 für ihn. Mit gewonnenem Iniwurf hätte die Führung noch ausgebaut werden können, jedoch gewann ich den Wurf und konnte somit den Punkt in seiner Zone erorbern, was das Spiel dann komplett in meine Richtung drehte.

Punktestand am Ende – 28 (S) : 12 (NH)

Betrachtet man den Punktestand war das zusammenfassend sicherlich nicht das knappste Spiel, allerdings war ich dann doch sehr überrascht, wie eng das trotz frühzeitigem Ausscheiden seiner Helden noch werden kann. Ein Dankeschön an das Pendel für diesen überragenden Wurf, ich denke das geht sonst anders aus >.<

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EMMachine

Sigmars Bibliothekar
Teammitglied
Super Moderator
Moin, schön zu sehen das es bei euch noch weitergeht. Der letzte Kampf scheint ja im Reich des Chaos stattgefunden zu haben wenn ich mir die Farbe des Spielfeldes so ansehe.

Falls ihr euch wegen des Threads wundert. Seit gestern haben wir bei Spielberichte auch Prefixes. Ich wollte den Spielberichte Thread im AoS Bereich jetzt auch nicht gänzlich auseinanderupfen, hab aber mal Beiträge zu euren Spielen in diesen Thread kopiert. Da ihr (also @Falandris und @DerLi) so wie es klingt eh öfter mal gegeneinander kommt hab ich euch beide in einen Thread.
 

Falandris

Bastler
Heyho,

hier gab es mal wieder einige Aufeinandertreffen. Ich habe es diesmal bei einer jeweils kurzen Zusammenfassung belassen. Am Ende des Tages möchte man doch eh nur die Bilder sehen >.<

1. Spiel: Ironjaws vs Stormcast Eternals – Battle for the Pass (1500 Punkte)

In den heimischen Gefilden kam es zu einem Aufeinandertreffen von frisch bemalten Stormcasts gegen Ironjaws.

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Spiele, in denen beide Spieler auf relativ geringen Punktzahlen ein großes, punktefressendes Monster einpacken, tendieren naturgemäß dazu sich darin zu entscheiden, wer seinen Dicken zuerst verliert. In dem Fall ging der Mawkrusha siegreich aus der Begegnung hervor, was das Spiel zugunsten der Ironjaws ausgingen ließ.
Mir gefiel das Schema der SCE hier allerdings so gut, dass ich die Bilder nicht vorenthalten wollte. Es sollen moosbedeckte Statuen sein, die nun durch einen Zauber nach und nach zum Leben erweckt werden. Aus meiner Sicht super umgesetzt.

2. Spiel: Seraphon vs Nighthaunt – Shifting Objectives (1500 Punkte)

Im zweiten Spiel trafen die Echsenmenschen und die Nighthaunt aufeinander.

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Wie die Bilder vielleicht vermuten lassen, war das Spiel ein durchaus witziger Schlagabtausch mit vielen Verlusten auf beiden Seiten und einigem hin- und her. Um ein Unentschieden herauszuholen, musste das Stegadon in der letzten Runde sowohl den Spirit Torment, als auch den Guardian ausschalten. Der Spirit Torment konnte dem Ansturm nicht standhalten und es lief auf einen einzelnen, letzten Würfel(Rüstungs-)wurf hinaus... den der Guardian bestehen konnte! Damit war es den Echsen nicht mehr möglich den Punkt einzunehmen und so stand es am Ende 21:19 für die Nighthaunts.
 

Zwergenkrieger

Malermeister
War der Tisch vielleicht etwas klein?

Wenn man beide Armeen von links nach rechts in einer (Schlacht)Reihe auf dem Tisch aufstellen kann, verliert Bewegung an Wert. Und damit nimmt man dem Spiel eine Komponente. Das wäre so, als würden beide freiwillig auf Beschuss verzichten. Es fehlt dann etwas.
 

Falandris

Bastler
Heyho,

da wir meistens 1250 - 1500 Punkte spielen, tendieren wir i. d. R. zur 4 x 4 - Platte. Hat alles immer seine Vor- und Nachteile. In erster Linie ist es wesentlich entspannter aufzubauen und bietet dann auch noch nette Abstellplätze an der Seite für Karten, Punkte, Armee, Würfelbretter, Getränke, Snacks ;)

Mit den Aufstellungszonen variieren wir manchmal ein bisschen (ändern sich eh von Handbook zu Handbook) und machen das, was uns in der jeweiligen Situation sinnig erscheint.

Wir haben auch schon häufiger auf 6 x 4 gespielt, jedoch "verlieren" sich die Armeen auf kleineren Punktzahlen (s. o.) da schneller, was das Spiel für uns etwas langweiliger macht. Auch auf einer 4 x 4 Platte kann eine Menge Bewegung sein. Weiterhin profitieren auch eher die Echsen, als seine Armeen von dem größeren Feld, insbesondere bei kleineren Punktzahlen und aus unserer Erfahrung heraus muss man die Schuppenträger nicht noch unnötig bevorteilen. 2000 Punkte werden nat. immer auf 6 x 4 gespielt. Es geht uns auch nicht unbedingt immer um unbedingte "Chancengleichheit" - da gewinnen die Echsen halt jedes Spiel. Grundidee ist, durch kleine Anpassungen an verschiedensten Stellschrauben zu einem knapperen Spiel zu kommen. Bisher klappt es aus meiner Sicht ganz gut.
 
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