40k Das Lied der Weißen Jagd - Die Saga der Eiszähne

Cpt. Hannes

Testspieler
11. Juni 2013
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Das Lied der weißen Jagd beginnt nicht mit einem Kriegsschrei.

Nicht mit donnernden Geschützen.
Nicht mit dem Heulen von Kettenschwertern.

Es beginnt im Schnee.

Dort, wo der Frost selbst alte Knochen spaltet.
Wo Fenris seine Kinder prüft, lange bevor sie eine Rüstung tragen dürfen.
Wo Stürme ganze Rudel verschlingen und das Eis die Namen der Schwachen vergisst.
Und irgendwo zwischen diesen endlosen weißen Ebenen ziehen sie umher:

Die Eiszähne.
Jäger.
Veteranen.
Krieger Fenris’.

Wild wie ein Schneesturm und tödlich still wie eine spiegelnde Eisfläche.



Ich glaube, die meisten kennen dieses Gefühl:
Man plant ein Projekt bis ins kleinste Detail, baut Konzepte, schreibt Lore, sammelt Ideen – und trotzdem will der Funke einfach nicht überspringen.
Genau das ist mir mit meinem Raptors-Projekt passiert.
So sehr mich die Idee hinter Talon’s Shade begeistert hat, so wenig habe ich wirklich den Weg an den Maltisch gefunden.
Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass mir bei aller Begeisterung für Konzept und Ästhetik einfach der richtige Zugang gefehlt hat.
Und ehrlich gesagt war genau diese Erkenntnis wahrscheinlich nötig.
Denn kaum ging der Blick wieder Richtung Fenris, war die Motivation plötzlich wieder da.

Die Space Wolves waren für mich schon immer das genaue Gegenteil zu vielen anderen Orden:
weniger geschniegelt, weniger perfekt –dafür voller Charakter, Narben, Trophäen und Geschichten.

Keine stillen Schatten im Nebel.
Sondern Krieger, die den Sturm selbst jagen.

Genau daraus soll dieses Projekt entstehen.



Was erwartet euch hier?
  • Modelle und Bemalfortschritte
  • kleine Lore-Schnipsel und Saga-Einträge
  • Charaktermodelle mit eigener Geschichte
  • viel Fell, Frost und Mythen
  • wahrscheinlich zu viele Nahkampfwaffen
  • und hoffentlich ein Projekt, das diesmal wirklich wächst
Dabei soll der Thread bewusst lockerer werden als mein letzter Versuch.
Weniger Perfektionismus.
Mehr Hobby.



Projektziele

Das große Ziel dieses Projekts ist nicht einfach eine bemalte Space-Wolves-Armee.
Ich möchte eine Streitmacht erschaffen, die sich anfühlt, als wäre sie direkt einer alten Saga Fenris' entsprungen.
Eine Armee voller Charaktere mit Geschichten die erzählt werden müssen.

Jedes Modell soll seinen Platz innerhalb der Saga der Eiszähne haben.

So wichtig mir Lore, Charaktere und Atmosphäre sind, am Ende sollen die Eiszähne auch in die Schlacht ziehen und mit mir meine ersten Spiele bestreiten.
Ein Ziel dieses Projekts ist daher, eine vollständig bemalte Armee aufzubauen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch auf dem Spieltisch Sinn ergibt.



„Auf Fenris überlebt nicht der Stärkste.
Nicht der Schnellste.
Sondern derjenige, der dem Sturm entgegenläuft, während andere Schutz suchen.“
 
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Fortschritt, Projektübersicht und aktuelle Entwicklungen der Saga der Eiszähne.



Aktueller Stand
In Arbeit:
  • Aggressors
  • Ragnar Schwarzmähne
Geplant:
  • Blood Claws


Chronikeinträge
31.05.2026 - Thread wurde erstellt
01.06.2026 - Redemptor Loki fertiggestellt
01.06.2026 - Loki's Saga geschrieben
15.06.2026 - Geigor's Saga geschrieben

Die Chroniken werden fortlaufend ergänzt.
 
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Geschichten, Legenden und Helden der Eiszähne, denn Fenris vergisst keine Namen.



Es heißt, selbst ein Dreadnought schläft auf Fenris niemals wirklich.

Tief unter den Hallen des Fang ruhte Loki über Jahrzehnte hinweg in stiller Dunkelheit.
Nur das dumpfe Brummen uralter Reaktoren und das ferne Heulen der Stürme begleiteten seinen endlosen Halbschlaf.
Viele der jungen Krieger kannten seinen Namen nur aus alten Sagas.

Ein Bruder der Eiszähne.
Jäger der schwarzen Eissee.
Überlebender dreier großer Winterzüge.
Und angeblich ebenso stur wie die Welt selbst.

Als die Runenpriester schließlich seine Kammer öffneten, soll Loki nicht nach seinem Rudel gefragt haben.
Nicht nach dem Krieg.
Nicht nach Fenris.
Sondern nur:
„Wer soll fallen?“

Wenig später hallten erneut schwere Schritte durch die eisigen Hallen.
Alt.
Langsam.
Unaufhaltsam.
Und irgendwo zwischen dem Kreischen alter Servos und dem Grollen seines Sarkophags schworen einige Blood Claws, ein leises Lachen gehört zu haben.

Vielleicht war es nur der Sturm.
Vielleicht aber auch Loki selbst.
Unter den Eiszähnen wird erzählt, dass Geigor Fell-Hand bereits Kriege führte, lange bevor viele der heutigen Jarls überhaupt geboren wurden.
Ein Veteran der alten Kriege.
Ein Wolf Guard aus den Tagen der Horus Heresy.
Ein Krieger aus einer Zeit, in der ganze Legionen brannten und selbst Fenris den Atem anhielt.
Man sieht es ihm an.
Nicht nur an den Narben.
Nicht an der alten, vom Frost stumpf gewordenen Rüstung.
Sondern an der Art, wie er kämpft.

Geigor bewegt sich nicht wie die jungen Wölfe.
Keine unnötige Wut.
Keine Prahlerei.
Keine verschwendete Bewegung.

Nur Erfahrung.
Alt, schwer und tödlich wie Packeis.




Viele Brüder verstehen bis heute nicht, warum ein Krieger seines Standes an der Spitze eines Blood Claw Rudels kämpft.

Ein Veteran der Heresy könnte an der Seite großer Jarls stehen.
Er könnte Wolf Guard anführen oder seinen Platz in den Hallen des Fang einnehmen und dort alte Sagas erzählen.

Doch Geigor entschied sich für die Jungen.
Nicht aus Pflicht.
Sondern weil kein anderer ihre Wildheit bändigen kann.

„Junge Wölfe brauchen keine Ketten.
Sie brauchen einen älteren Wolf, der ihnen zeigt, wann sie zubeißen.“
– Geigor Fell-Hand




Die Blood Claws verehren ihn ebenso sehr, wie sie ihn fürchten.
Denn Geigor duldet keinen Stolz ohne Stärke.
Kein Heulen ohne Mut.
Und keinen Krieger, der seine Brüder im Schnee zurücklässt.

Unter seiner Führung lernen die Jungen schnell:
wie man jagt, wie man überlebt und wann aus blinder Wut echte Stärke wird.

Viele schaffen es erst durch Geigors harte Führung überhaupt bis in die Reihen der Grey Hunters.
Andere enden als Namen im Schnee.




Im Kampf ist Geigor stets dort zu finden, wo die Schlacht am wildesten tobt.
Während die jungen Blood Claws wie ein Wintersturm auf den Feind zustürmen, marschiert Geigor mitten unter ihnen – ruhig, unerbittlich und vollkommen furchtlos.

Denn die Jungen mögen der Sturm sein.
Doch Geigor ist das alte Eis darunter.
Die Saga wächst mit jedem neuen Krieger und jeder neuen Schlacht.
 
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Passenderweise ist am vergangenen Wochenende auch direkt das erste Modell der Saga fast fertig geworden.

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Loki, Redemptor Dreadnought
Der erste Krieger der Eiszähne, der seinen Weg in die Ruhmeshalle finden wird.

Für bessere Bilder muss ich mir noch etwas überlegen, aber ich wollte den Projektstart nicht länger aufschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fertig ist der Gute.
Das erste große Modell von mir, die ersten richtigen Kantenakzente und es hat tatsächlich Unmengen an Spaß bereitet diesen Kerl fertig zu pinseln.
Fotos sind dank Stativ auch mit der Handykamera besser geworden 😊
Viel Spaß aber jetzt mit dem Ersten der Eiszähne.




Loki – Erwachen im Frost
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Loki2.webp
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Es heißt, selbst ein Dreadnought schläft auf Fenris niemals wirklich.

Tief unter den Hallen des Fang ruhte Loki über Jahrzehnte hinweg in stiller Dunkelheit.
Nur das dumpfe Brummen uralter Reaktoren und das ferne Heulen der Stürme begleiteten seinen endlosen Halbschlaf.
Viele der jungen Krieger kannten seinen Namen nur aus alten Sagas.

Ein Bruder der Eiszähne.
Jäger der schwarzen Eissee.
Überlebender dreier großer Winterzüge.
Und angeblich ebenso stur wie die Welt selbst.

Als die Runenpriester schließlich seine Kammer öffneten, soll Loki nicht nach seinem Rudel gefragt haben.
Nicht nach dem Krieg.
Nicht nach Fenris.
Sondern nur:
„Wer soll fallen?“

Wenig später hallten erneut schwere Schritte durch die eisigen Hallen.
Alt.
Langsam.
Unaufhaltsam.
Und irgendwo zwischen dem Kreischen alter Servos und dem Grollen seines Sarkophags schworen einige Blood Claws, ein leises Lachen gehört zu haben.

Vielleicht war es nur der Sturm.
Vielleicht aber auch Loki selbst.
 
Ich drück dir auf jeden Fall schon mal die Daumen für ein guten Projekt Start! Der Anfang sieht für mich schon mal super aus! Schöner Loki 💯

Vielen Dank fürs Daumendrücken! 😊

Aktuell sieht es tatsächlich ganz gut aus, was die Motivation angeht. Die Space Wolves haben mich wieder ordentlich gepackt.
Bis zu den ersten fertigen Einheiten wird zwar noch etwas Zeit vergehen, aber es passiert zumindest etwas.

Als kleiner Beweis dafür gibt es heute einen Blick auf die Aggressors. Die Jungs sind noch deutlich Work in Progress und haben noch einen guten Weg vor sich.
Aggressors WiP.webp
 
Weiter geht es mit dem alten Wolf Geigor Fell-Hand.

Bei den Aggressors ging es zuletzt leider nicht ganz so schnell voran wie geplant. Dafür habe ich mich um Geigor gekümmert und ihm seinen Platz in der Saga der Eiszähne gegeben.

Die Miniatur selbst steht schon eine ganze Weile in der Vitrine und ist damit deutlich älter als das Projekt hier. Irgendwie passt das aber ganz gut zu einem Veteranen, der bereits die alten Kriege erlebt haben soll.




Geigor Fell-Hand – Der alte Wolf unter den Jungen
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Unter den Eiszähnen wird erzählt, dass Geigor Fell-Hand bereits Kriege führte, lange bevor viele der heutigen Jarls überhaupt geboren wurden.
Ein Veteran der alten Kriege.
Ein Wolf Guard aus den Tagen der Horus Heresy.
Ein Krieger aus einer Zeit, in der ganze Legionen brannten und selbst Fenris den Atem anhielt.
Man sieht es ihm an.
Nicht nur an den Narben.
Nicht an der alten, vom Frost stumpf gewordenen Rüstung.
Sondern an der Art, wie er kämpft.

Geigor bewegt sich nicht wie die jungen Wölfe.
Keine unnötige Wut.
Keine Prahlerei.
Keine verschwendete Bewegung.

Nur Erfahrung.
Alt, schwer und tödlich wie Packeis.




Viele Brüder verstehen bis heute nicht, warum ein Krieger seines Standes an der Spitze eines Blood Claw Rudels kämpft.

Ein Veteran der Heresy könnte an der Seite großer Jarls stehen.
Er könnte Wolf Guard anführen oder seinen Platz in den Hallen des Fang einnehmen und dort alte Sagas erzählen.

Doch Geigor entschied sich für die Jungen.
Nicht aus Pflicht.
Sondern weil kein anderer ihre Wildheit bändigen kann.

„Junge Wölfe brauchen keine Ketten.
Sie brauchen einen älteren Wolf, der ihnen zeigt, wann sie zubeißen.“
– Geigor Fell-Hand




Die Blood Claws verehren ihn ebenso sehr, wie sie ihn fürchten.
Denn Geigor duldet keinen Stolz ohne Stärke.
Kein Heulen ohne Mut.
Und keinen Krieger, der seine Brüder im Schnee zurücklässt.

Unter seiner Führung lernen die Jungen schnell:
wie man jagt, wie man überlebt und wann aus blinder Wut echte Stärke wird.

Viele schaffen es erst durch Geigors harte Führung überhaupt bis in die Reihen der Grey Hunters.
Andere enden als Namen im Schnee.




Im Kampf ist Geigor stets dort zu finden, wo die Schlacht am wildesten tobt.
Während die jungen Blood Claws wie ein Wintersturm auf den Feind zustürmen, marschiert Geigor mitten unter ihnen – ruhig, unerbittlich und vollkommen furchtlos.

Denn die Jungen mögen der Sturm sein.
Doch Geigor ist das alte Eis darunter.