EU der Killer der Hobby-Kleinunternehmer?

Selbstverständlich werden die das vorher gründlich analysiert haben und nicht nur nach Bauchgefühl angekreuzt haben, weil der Verband das gerade so für seine Kampagne braucht. Haben die doch bestimmt!
natürlich führt der Mindestlohn auch dazu, dass es sich kaum noch einer Leisten kann überhaupt Gastronomiebetriebe zu besuchen... aber das es andere/zusätzliche Faktoren gibt heißt ja nicht, dass der andere Faktor obsolete wäre. Was von dir kommt ist einfach nur stumpfes Lobbyistengesülze ohne jede Substanz oder wie man im Internet so schön sagt getrolle. Geh wieder in deine Höhle.

Ansonsten emfpehle ich Arbeitsblatt: Die Argumentation
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Xawebor
Was von dir kommt ist einfach nur stumpfes Lobbyistengesülze ohne jede Substanz oder wie man im Internet so schön sagt getrolle. Geh wieder in deine Höhle.

Manche haben halt Bock auf Steuern zahlen und kriegen nicht genug davon. Und wenn es dann die "Kapitalisten" oder die "Reichen" vorgeblich schröpft, umso besser. Muss man nicht verstehen. Ich hatte beim Lesen jedenfalls den Eindruck, dass beim Schreiben die Internationale im Hintergrund lief.
 
Manche haben halt Bock auf Steuern zahlen und kriegen nicht genug davon. Und wenn es dann die "Kapitalisten" oder die "Reichen" vorgeblich schröpft, umso besser. Muss man nicht verstehen. Ich hatte beim Lesen jedenfalls den Eindruck, dass beim Schreiben die Internationale im Hintergrund lief.
Gerade überzeugte "Linke" sind für ihre enorme Akzeptanz der staatlichen Strukturen und insbesondere der Exekutive bekannt. Die verrückten Hühner lieben Steuern und Abgaben. Deswegen beginnt die Internationale ja auch mit "Völker zahlt eure Steuern"🙂
 
Meine Frau arbeitet in der Packmittelentwicklung und muss die PPWR umsetzen.

Ich gebe ihre Erklärung Mal wieder, vorab jedoch, die "Welt" oder irgendwas der Springer Gruppe zu EU Gesetzen als Quelle zu nutzen ist etwa so sinnvoll wie mit Katholischen Priestern über Verhütungsmethode zu reden.

1. Die PPWR hat viele Sonderregelungen für Kleinunternehmer, die den Spaß erleichtern
2. Sinn von den ganzen Spaß ist weniger Verpackungsmüll, sowie eine Standardisierung von Verpackungen innerhalb der EU
3. Manche Materialien die bestimmte Chemikalien enthalten werden verboten, Grund dafür ist, dass diese schädlich sind und nicht abgebaut oder recycelt werden können
4. Das ganze sorgt für mehr Bürokratie, das ist ein Problem, besonders für kleine Unternehmen.

Natürlich kann man sich aufregen und hetzen, jede Änderung stört Unternehmen bekanntlich auch. Die PPWR ist trotzdem sinnvoll.

Man kann sich auch drüber aufregen, dass man Batterien nicht in den Restmüll oder seinen Müll nicht einfach verbrennen darf, ist trotzdem sinnvoll das nicht zu dürfen.


Off Topic, weil der Rand ja alles politisch aufblasen muss und immer der große Kampf gegen irgendwas und eine ungerecht Welt gekämpft werden muss.
Ein echter Patriot ist Antifasist und zahlt gerne seine Steuern, weil er dadurch ermöglicht Deutschland am laufen zu halten. (Beleidigung und sonstige Reaktionen darauf bitte als PN, dann wird hier nicht soviel gespammt).

To Topic, da social Media vor allem über Empörung und alles ist schlimm funktioniert, sollte man es generell nicht unbedingt als Quelle für irgendwas nehmen, gerade Video oder Bildplattformen. (Nach den 10000000000 Zerstörungs und Ende von GW Video macht das Unternehmen ja auch noch irgendwie Rekordgewinne. Nachrichten wie "neue EU Verordnung sorgt für etwas mehr Dokumentationspflicht bei Unternehmen" klicken wohl nicht, glaub letztes oder vorletztes Jahr hat die EU angeblich farbige Tätowiertinte verboten, war auch nur Panikmache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich kann man sich aufregen und hetzen, jede Änderung stört Unternehmen bekanntlich auch. Die PPWR ist trotzdem sinnvoll.
Die Bewertung sinnvoll oder nicht ist erstmal deine subjektive Einschätzung. Das obliegt halt der Bewertung der Vor- und Nachteile. Du kannst halt sagen, dass die PPWR Vorteile und Gründe hat.
"Betroffene" finden das unter Umständen erstmal weniger sinnvoll als du, beispielsweise paar Kleinunternehmer aus meinem Umfeld, die diverse handgearbeitete und naturgefärbte Mittelalterklamotten verkaufen. Da hieß es dann teilweise auch erstmal "EU-Versand gestoppt" und letztlich wurde ein "Mittelsmann/Dienstleister" dazwischen geschaltet, der sich um den Papierkram kümmert.

Von daher, alles korrekt, was du zu den Vorteilen sagst, vollkommen richtig, dass da gerade von erwartbaren Medien gut Stimmung gemacht wird - allerdings erhöht sowas nun auch nicht zwingend die Akzeptanz der EU in der breiten Bevölkerung, was ich persönlich schade finde.
 
allerdings erhöht sowas nun auch nicht zwingend die Akzeptanz der EU in der breiten Bevölkerung, was ich persönlich schade finde.
Was meinst Du jetzt mit "sowas" genau? Den politischen Spin von zB Springer oder die Existenz der Verordnung?

Leider ist in vielen Augen die EU nur noch der gesichtslose Apparat, der für die absurde Entscheidung mit den Flaschendeckeln gesorgt hat. Alles andere und vieles Positive ist ja weniger sichtbar bzw. zu abstrakt, als dass es die Leute auf emotionaler Ebene noch erreicht.
Ohne jetzt @Riven persönlich nen Vorwurf machen zu wollen, aber wenn im thread-Titel die EU als der eventuelle "Killer der Kleinunternehmer" ins Spiel gebracht wird, dann ist das ja auch schon eine -vielleicht unbewusste- Negativ-Wahrnehmung, die tiefer in den Köpfen vieler steckt, als man so glaubt.

Provokant formuliert könnte die EU in einem Jahr 1.000 für alle Menschen perfekte Verordnungen erlassen; sprechen und empören würde man meiner Befürchtung nach eher weiter über die Sache mit den Strohhalmen. 🤷‍♂️
 
Die Bewertung sinnvoll oder nicht ist erstmal deine subjektive Einschätzung. Das obliegt halt der Bewertung der Vor- und Nachteile. Du kannst halt sagen, dass die PPWR Vorteile und Gründe hat.
"Betroffene" finden das unter Umständen erstmal weniger sinnvoll als du, beispielsweise paar Kleinunternehmer aus meinem Umfeld, die diverse handgearbeitete und naturgefärbte Mittelalterklamotten verkaufen. Da hieß es dann teilweise auch erstmal "EU-Versand gestoppt" und letztlich wurde ein "Mittelsmann/Dienstleister" dazwischen geschaltet, der sich um den Papierkram kümmert.

Von daher, alles korrekt, was du zu den Vorteilen sagst, vollkommen richtig, dass da gerade von erwartbaren Medien gut Stimmung gemacht wird - allerdings erhöht sowas nun auch nicht zwingend die Akzeptanz der EU in der breiten Bevölkerung, was ich persönlich schade finde.
Betroffen von der PPWR sind nicht nur Unternehmer sondern wir alle, wie wir in der EU leben, da wir die Folgen der bisherigen Regelungen tragen.

Was die Akzeptanz der EU betrifft, (finde den Begriff etwas komisch, weil es so klingt als wäre die EU etwas neues, aber egal). Arbeiten viele Medien und Akteure leider bewusst und unbewusst.
Hab schon seit 20 Jahren das Gefühl, dass manche Parteien unbeliebte aber objektiv sinnvolle Regelung auf EU Ebene auslagern, um sich Zuhause nicht unbeliebt zu machen.

Es gab vor Jahren mal eine Kampagne gegen eine Pflicht zu Wassersparenden Duschköpfen, welche diese verhindert hat. Die Dinger sind zwar in jedem Hotel überall eingebaut, weil man keinen Unterschied merkt und sehr viel Wasser bzw Geld damit spart, aber man wollte nicht.

Hoffen wir für die Unternehmen, dass es bald einfach Standard Verpackungslösungen für den EU Raum gibt und dadurch alles leichter wird. Extra Dienstleister dafür zu bezahlen ist natürlich immer blöd.
 
  • Like
  • Haha
Reaktionen: Xawebor und Naysmith
Was meinst Du jetzt mit "sowas" genau? Den politischen Spin von zB Springer oder die Existenz der Verordnung?
In dem Fall, ja. Also einfach beides. Grundsätzlich bietet die Verordnung Vorteile, ob sie sinnvoll ist, muss individuell bewertet werden. Überspitzt gesagt gibt es auch viele sehr gute Argumente Individualvekehr mit Autos zu verbieten, sinnvoll ist das deswegen noch lange nicht.
Leider ist in vielen Augen die EU nur noch der gesichtslose Apparat, der für die absurde Entscheidung mit den Flaschendeckeln gesorgt hat. Alles andere und vieles Positive ist ja weniger sichtbar bzw. zu abstrakt, als dass es die Leute auf emotionaler Ebene noch erreicht.
Vollkommen richtig. Und gerne rein marktwirtschaftlich gedacht und bewertet. Die Flaschendeckel sind dabei ein Problem. Aber schon seit den Gurken, der Mecklenburg-Vorpommerschen Seilbahnverordnung und jüngst dem durch die EU vielerorts verschwundenen Altkleidercontainern sorgt so einiges für Stirnrunzeln.

Hab schon seit 20 Jahren das Gefühl, dass manche Parteien unbeliebte aber objektiv sinnvolle Regelung auf EU Ebene auslagern, um sich Zuhause nicht unbeliebt zu machen.
Ja. Aber nicht nur daran. Wenns nicht die EU wird, ist es das Bundesverfassungsgericht 😆
 
  • Like
Reaktionen: beetlemeier
Im Übrigen gebe ich Dir recht, nur bei dem Punkt hier liegt die Sache mE was anders:

Grundsätzlich bietet die Verordnung Vorteile, ob sie sinnvoll ist, muss individuell bewertet werden.
Eine EU-Verordnung ist etwas, was in der Rechtshierarchie noch über normalen nationalen Gesetzen steht. D.h. sie gilt unmittelbar, gleichzeitig und direkt für 27 Länder und 450 Millionen Menschen. Ob diese Verordnung dann sinnvoll ist, bemisst sich eben nicht nur daran, ob sie für jeden Einzelnen individuell sinnvoll ist, sondern ob insgesamt die Vorteile die Nachteile für die Gesamtheit der Menschen in der EU nachweislich, zulässig und begründbar überwiegen.
Es dürfte kaum eine Verordnung geben, die bei einer halben Milliarde potentiell "Betroffener" nicht auch negative Auswirkungen für eine bestimmte Anzahl von Leuten bringen dürfte. Auch wenn dann ein paar tausend Personen davon individuell benachteiligt werden, kann so ein Text (im Rahmen der übrigen Gesetze und rechtsstaatlicher Grundsätze) trotzdem allgemein sinnvoll sein.
 
  • Like
Reaktionen: ThrowN und Haakon
In dem Fall, ja. Also einfach beides. Grundsätzlich bietet die Verordnung Vorteile, ob sie sinnvoll ist, muss individuell bewertet werden. Überspitzt gesagt gibt es auch viele sehr gute Argumente Individualvekehr mit Autos zu verbieten, sinnvoll ist das deswegen noch lange nicht.

Vollkommen richtig. Und gerne rein marktwirtschaftlich gedacht und bewertet. Die Flaschendeckel sind dabei ein Problem. Aber schon seit den Gurken, der Mecklenburg-Vorpommerschen Seilbahnverordnung und jüngst dem durch die EU vielerorts verschwundenen Altkleidercontainern sorgt so einiges für Stirnrunzeln.


Ja. Aber nicht nur daran. Wenns nicht die EU wird, ist es das Bundesverfassungsgericht 😆
Gerade die Gurkenverordnung ist aber ein Beispiel dafür, dass auf dieser Ebene viel Hysterie herrscht.

Die ist tatsächlich auf Wunsch des Handels eingeführt worden, zumdem sind Gurken mit höherer Krümmung nicht "verboten" worden, wie teilweise Jahre später noch behauptet wird, sondern durften nicht mehr in die höchste Kategorie eingeordnet werden (wirkt sich natürlich auf den Preis aus). Nachdem enormen Geschrei, das die Verordnung erzeugt hat, ist sie 2009 aufgehoben worden, aber die meisten Händler haben sie trotzdem weiter umgesetzt, weil sie für den Handel tatsächlich praktischer ist.

Zur Frage bezüglich der Sinnhaftigkeit schließe ich mich beetlemeier an. 🙂
 
Gurken, die von den vorgeschriebenen Standards abwichen, durften nicht als Qualitätsprodukte mit Güteklassensiegel verkauft werden, so dass sie meist geschnitten und in Essig eingelegt wurden, denn Einlegegurken fielen nicht unter die Bestimmungen. Der Aufwand, solche Gurken zu Gewürzgurken verarbeiten zu müssen, oder die Herabstufung in eine schlechtere Qualitätsklasse, für die nur ein geringerer Preis/Erlös zu erzielen war, führten jedoch auch dazu, dass sie häufig gleich als Abfall auf den Kompost wanderten. Von der Norm abweichende Gurken gab es fast nur noch direkt von Bauern, die ihre Produkte selbst vermarkteten, im Bioladen oder aus eigenem Anbau im Garten.

Damit verbunden war der Wandel von der „Bodenhaltung“ der Gurkenpflanzen zur „hängenden“ Aufzucht, die neben speziellen Pflanzenzüchtungserfolgen auch zur Entwicklung gerader Früchte beitrug.

Ok .. zum Glück konnte ich das klären. Das Hätte mir sonst den Schlaf geraubt.
 
Lustig wie manche einfach nicht genug Staat bekommen können.
Ich stehe für das Gegenteil, je weniger, desto besser.
Aber jeder wie er mag, ich jedenfalls werfe nicht inflationär mit den Begriffen "Hass & Hetze" um mich, oder spreche sehr alten Medienhäusern mal pauschal die Seriösität ab, nur weil sie mir nicht passend berichten.
Wie gesagt, jeder wie er mag. 🤷‍♂️
 
Lustig wie manche einfach nicht genug Staat bekommen können.
Ich stehe für das Gegenteil, je weniger, desto besser.
Aber jeder wie er mag, ich jedenfalls werfe nicht inflationär mit den Begriffen "Hass & Hetze" um mich, oder spreche sehr alten Medienhäusern mal pauschal die Seriösität ab, nur weil sie mir nicht passend berichten.
Wie gesagt, jeder wie er mag. 🤷‍♂️
Bist doch der erste der Hetz, nur halt gegen den Staat.

Wenn man sein Land liebt hat man halt ein Interesse daran, dass es erhalten bleibt. Aber dieser Tage wollen das ja immer weniger Menschen.
Alter ist kein Seriösitäts oder Qualitätsbeweis, das Alter der katholischen Sexualitätsmoral gibt der auch keine Qualität.
 
Können wir bitte von dieser Grundsatzdiskussion wegkommen, die einfach ins Nichts führt?

Natürlich ergibt an manchen Stellen weniger „Staat“ beziehungsweise weniger Regulierung Sinn, genauso wie wir uns an manchen Stellen mehr davon wünschen könnten.

Unser Dorf hat sein Feuerwehrgebäude seit den 50er, und praktisch nichts passt dort noch richtig.
Frauen und Männer ziehen sich nebeneinander um, Schulungsräume und Toiletten fehlen komplett, und selbst der Platz für die Ausrüstung ist nicht vorhanden oder sehr knapp. (Alle Drücken nen Auge zu und wir lagern Zeug in ner Besseren Gartenlaube neben an)

Die aktuellen Auflagen für einen Neubau sind jedoch so umfangreich, dass sich unsere Gemeinde in absehbarer Zeit keinen Neubau leisten können wird. Schätzungsweise müsste ein Neubau die vier- bis sechsfache Grundfläche haben.
Dabei würde uns bereits ein Gebäude mit der doppelten Grundfläche glücklich machen.

Hier würde ich mir eine Verbesserung mit Augenmaß wünschen.
Stattdessen scheint es oft nur „alles oder nichts“ zu geben.
Im klassischen Wortsinn steht hier das Perfekte dem Guten im Weg.

Solche Beispiele finden wir im öffentlichen Raum leider häufig.

Gleichzeitig würde ich mir mehr Maßnahmen des Staates gegen die wachsende Schere zwischen Arm und Reich wünschen.
Ebenso bräuchte unser Bildungssektor mehr Unterstützung, vor allem mit Blick auf Kinder aus schwierigeren Verhältnissen u. mangelnden Lehrkräften

Auch Alleinerziehende sollten besser unterstützt werden.
Wir können nicht erwarten, dass solche Eltern 30-40Std. arbeiten, um über die Runden zu kommen, und gleichzeitig ausreichend für ihre Kinder da sind.

Hier gibt es bestimmt noch etliche weitere und bessere Beispiele.
Aber ich glaube, jedem wird klar, dass ein solches Thema sehr kompliziert ist und viele Nuancen beinhaltet, denen pauschale Aussagen einfach nicht im Geringsten gerecht werden.

Also macht ein Thema auf und Diskutiert das in gänze, oder unterlasst bitte einfach irgendwelche nutzlosen Totalaussagen.