Force on Force: Asymmetrischer Konflikt in 20mm

Lexy

Bastler
Aloha werte Community....

gibt mal wieder etwas zu lesen.... ein Wiederholungsmatch....

+++ Irak, Provinz Basra Nahe Zubair, Industrieanlage
+++ Missionsparameter: Sicherung der Anlage
Runde 1:

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„Schwarzes Pferd, hier Cowboy drei. Haben Koordinaten erreicht, Anlage scheint verlassen zu sein. Vorsichtige Annäherung!“
„Aufklärungsdaten liegen nicht vor, er gibt Berichte von verstärkten mechanisierten Infanterieverbänden durch zurückkehrende Cobras in dieser Gegend, schwarzes Pferd Ende!“

Die Spitze eines Aufklärungsverband des 3. Schwadron des 7. Kavallerie Regiments näherte sich vorsichtig der Industrieanlage. Die Anlage sah verlassen aus, als der leichte Führungspanzer plötzlich von feindlichen Kräften mit einem Raketenwerfer aus dem Verwaltungsgebäude beschossen wurde. Der M2 Bradley nahm sofort den Kampf auf, und beschoss den Bereich des Gebäudes mit der 25mm Autokanone und dem Turmmaschinengewehr.
Vor dem Tor der LKW-Wache bremste der Panzer kurz ab, und öffnet seine Heckklappe. Ein M998 HMMWV nutze die Deckung des Panzers, um auch vor dem Tor anzuhalten.

Unbemerkt von den Koalitionstruppen verließ der Politoffizier der Baath Partei und zwei Fedayeenkämpfer das Verwaltungsgebäude, mit dem Ziel die Sprengung der technischen Anlagen vorzubereiten.
Aus nördlicher Richtung näherte sich ein mit Fedayeenkämpfern vollbesetzter SUV der Anlage und stoppte hintern einem der beiden zentralen kleinen Anlagengebäuden.

Runde 2:
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Die drei Infanterietrupps der Koalitionstruppen setzten aus den Fahrzeugen ab, zwei Trupps gingen an dem Wachgebäude in Deckung, der dritte Trupp rannte die Straße entlang und nutze eine Bodensenke als Deckung. Der Panzerabwehrtrupp bezog auf die linke Seite hinter einem Container Stellung, um die Straße überblicken zu können.
Der Bradley durchbrach das verschlossen metallene Tor der Anlage und folgte mit Gefechtsgeschwindigkeit der Straße.
Die Fedayeen sprangen aus dem SUV und bewegten sich über den Platz, um die Sprengung der zweiten technischen Anlage vorbereiten zu können. Der Politoffizier hatte die technische Anlage erreicht, um in aller Ruhe die technischen Anlagen sabotieren zu können.

Runde 3:
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Für die irakischen Truppen trafen ein T-55 Kampfpanzer und zwei BMP-1 als Verstärkung aus Zubair ein. Der T-55 tauchte zwischen zwei Hügeln auf der Straße auf und die beiden leicht gepanzerten Transporter bewegten sich durch das Gelände Richtung Industrieanlage.

Der M2 Bradley konnte den feindlichen Kampfpanzer am schnellsten aufklären und der Turm des T-55 wurde durch panzerbrechende Geschosse der Autokanone getroffen. Die Hauptkampfwaffe des Panzers wurde dabei zerstört, der Kommandant getötet und der Richtschütze schwer verletzt.

(Beim Reaktionstest des Feuergefechts M2 gegen den T55 hatte der Iraker eine natürliche Eins geworfen und musste eine Nebel des Kriegs Karte geziehen: Munitionsvorrat aller Truppen ändert sich auf schlechte Versorgungslage, bedeutet Subtraktion eines Würfels bei der Ermittlung der Feuerkraft Würfel.)

Das erste Infanterieteam rannte auf das Verwaltungsgebäude zu, um aus dem Sichtfeld der feindlichen BMP-1 zu kommen. Der Panzerabwehrtrupp konnte aus der jetzigen Stellung keine Ziele aufklären, aber blieb hinter dem Container in Stellung liegen.
Im Deckungsschatten der zentralen Gebäude rannte der zweite Infanterietrupp über die freie Fläche, um zu den zentralen Gebäuden zu gelangen.

Der linke BMP-1 nahm den Bradley ins Ziel und traf mit der 73mm Kanone die Frontpanzerung des feindlichen Panzers, konnte aber keine Wirkung erzielen. Die Geschosse des Bradley konnten hingegen das vordere Laufrad und die Kette des BMP-1 zerfetzen, dass der Truppentransporter bewegungsunfähig liegen blieb. Panikerfüllt sprang die irakische Infanterie aus der Heckluke und warf sich in Deckung.

Die Fedayeenkämpfer schlichen um die Gebäudeecke und wollte den Infanterietrupp in der Bodensenke bekämpfen, gerieten dabei unter Beschuss und konnten selbst bei dem in Deckung liegen Trupp keine Wirkung erzielen. Die Fedayeen hatten einen schwer verwundeten Kämpfer beklagen.

(Wieder eine natürliche Eins beim Reaktionswurf für die Iraker und es musste eine Nebel des Kriegs Karte gezogen werden. Durch widersprüchliche Befehle wurde Verwirrung unter den eigenen Einheiten gestiftet und alle noch nicht bewegten Einheiten durften sich für diese Runde nicht mehr bewegen.)

Das rückstoßfreie Geschütz feuerte auf den gleichen Infanterietrupp und konnte nur einen feindlichen Infanteristen leicht verwunden, musste aber gleichzeitig selbst einen Schwerverletzen hinnehmen und sich in Deckung zurückziehen.

Der zweite BMP-1 nahm auch den Bradley als Ziel und traf die Seitenpanzerung des Panzers, konnte aber keine Wirkung erzielen.

(Auch hier wurde wieder von den Irakern eine natürliche Eins beim Reaktionstest geworfen. Das Hauptquartier zog sofort eine Einheit, bestimmbar durch den Gegner, für einen anderen Frontabschnitt ab. Dies war der unbeschädigte BMP-1 inklusive Infanterietrupp. Langsam wurde der irakische Truppführer (ich) etwas ungehalten.)

Runde 4:
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Der M2 fuhr weiter auf der Straße und dreht sich quer um die Sicht für den T-55 zu versperren und feuert auf dem verbliebenden BMP-1, konnte die Panzerung des feindlichen Panzers nicht durchschlagen. Der gegnerische Beschuss auf den M2 war ebenso wirkungslos. Durch die Bewegung des Panzers wurde für den Panzerabwehrtrupp die Sicht auf den BMP-1 frei, dass sie sofort eine Javelin Rakete auf den feindlichen Panzer abfeuern konnten. Der irakische Panzer wurde von der Lenkwaffe komplett überrascht, und durch eine massive Explosion völlig zerstört.
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Der Infanterietrupp Eins bewegte sich vorsichtig an der Fassade des Bürogebäudes entlang, um das Gebäude von feindlichen Kräften zu säubern, konnte die Fedayeenkämpfer aber nicht überraschen. Das Feuergefecht war kurz und die beiden letzten feindlichen Kämpfer wurden ausgeschaltet. Wie durch ein Wunder brauchte der Trupp keine eigenen Verluste beklagen.

(Diesmal wurde der Reaktionstest von der Koalition mit einer natürlichen Eins nicht bestanden, und der Iraker hatte mit zwei Fedayeenkämpfern bewaffnet mit einem Raketenwerfer vier(6-6-6-5) Treffer erzielt, aber konnte keine Verwundungen erzielen, weil bei sechs(8-8-6-6-4-4) möglichen Würfeln alle Deckungswürfe bestanden wurden. Und zu allem Überfluss bekam die Koalition noch eine Scharfschützentrupp durch eine Karte dazu. Unmut machte sich breit! Der Scharfschützentrupp schoss von irgendwo außerhalb der Karte auf eine frei wählbare Einheit.)

Sofort wurde die Besatzung des rückstoßlosen Geschützes durch den Scharfschützentrupp ausgeschaltet.
Der dritte Infanteriegruppe rannte über die Straße, um den feindlichen Trupp Fedayeen auszuschalten. Die Fedayeen wurden von diesem heftigen Feuerüberfall völlig überrascht und komplett niedergemacht.
Der Politoffizier drang mit den letzten beiden verbleibenden Fedayeenkämpfern in das rechte zentrale Gebäude ein, um den Sprengsatz anzubringen. Der verbleibende Infanterietrupp musste die weitern Angriffe der Koalitionstruppen verhindern. Der Trupp versuchte in Deckung zu kommen und gleichzeitig den feindlichen Trupp zu bekämpfen.
Der Beschuss gegen die Koalitionseinheit war wirkungslos und die Iraker zogen sich mit zwei schwer Verwundeten hinter den brennenden BMP in Deckung zurück.
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Runde 5:

Das Scharfschützenteam schaltete schnell die übriggebliebene irakische Infanterie aus, dass sich das 2. Team vorsichtig dem besetzten zentralen Gebäude nähern konnte. In einem kurzen Feuergefecht durch die Fenster und Türen konnten die letzte feindliche Einheit ausgeschaltet werden.

Ergebnis: 1 zu 8 mit dem Wunsch auf bittere Rache!

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad....
 

Lexy

Bastler
Prince of Persia Teil 3:

+++ Iran, Sistan und Baluchestan Provinz, iranischer Aussenposten, nahe Noukabad
+++ Missionsparameter: Eroberung Außenposten, Suche nach Informationen


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„Ihr habt alle das Briefing gehört, Mister Smith meint, wir finden in diesem Außenposten Informationen über den Verbleib der Zentrifuge.“, jeder debile Idiot konnte den Zweifel in Lt.‘s Stimme hören. Jetzt lagen wir hier in der brütenden Mittagssonne in Deckung und beobachteten den iranischen Außenposten. Vor einer halben Stunde war eine kleine Gruppe Soldaten zu Fuß, anscheinend zu einer Patrouille aufgebrochen. Mich wunderte es ein wenig, dass die iranischen Soldaten alle in zivilen Kleidung und nicht in Uniformen rumliefen und warum sollte sich genau hier im Nirgendwo ein geheimer Stützpunkt der iranischen Armee befinden?
„Und warum jetzt, und nicht in der Nacht?“, ich beobachtete den Außenposten, was schwerfiel, weil die Luft auf die Entfernung durch die Hitze stark flimmerte.
„Vielleicht damit unsere neuen Freunde uns nicht mit den Iranern verwechseln, oder wir sie aus Versehen erschießen?“, flüsterte Lt. und schaute dabei in Richtung des Anführers der Baluchi Rebellen, „Aber glücklicher Weise brauchst Du Dir deswegen Deinen Kopf nicht zu zerbrechen, dass liegt außerhalb Deiner Gehaltsklasse.“
Ich zuckte leicht mit den Schultern und rieb mir mit dem Mittelfinger die Schläfe.
„Tzzzz…. Es ist ja so wie es ist… Wir werden ja nur fürs Rennen, Schleppen und Töten bezahlt…“
Lt. winkte den Anführer zu uns, der gut der englischen Sprache mächtig war.
„Jetzt gilt es, wir nehmen den Stützpunkt mit der Hilfe Eurer Männer ein, suchen alle Unterlagen zusammen, um sie unserer Aufklärung zu übergeben. Der Rest gehört Euch. Denkt dran wir haben wenig Zeit. Die Iraner werden vermutlich sofort Verstärkung schicken, um die Operation zu verhindern.
Ahmad, gibt es noch Fragen?“
Der Rebellenanführer schüttelte mit dem Kopf, und grinste dabei, dass man seine weißen Zähne zwischen den pechschwarzen Vollbart leuchten sehen konnte.
„Also in zehn Minuten geht’s los…“
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Runde 1:

„Bist du sicher, dass wir auf die Baluchi zählen können?“, fragte J.T. der die Fenster des Außenpostens durch die Optik seines M24 beobachtete.

„Wir werden sehen...“, weiter kam ich nicht. Der erste Rebellentrupp bewegte sich vorsichtig durch das Gelände auf die unbefestigte Straße zu, um die Gebäudefenster zu umgehen.

„Scheiße, sie wurden entdeckt!“, es was J.T., der die Warnung aussprach. Im selben Moment konnte ich den Abschuss einer Rakete aus der ersten Etage erkennen, die nur einen Augenblick später zwischen den Rebellen auf der Straße explodierte. Aus einem anderen Fenster konnte ich das Mündungsfeuer automatischer Waffen sehen. Ich sah, wie ein Baluchi durch die Druckwelle durch die Luft geschleudert wurde. Unter den Rebellen bracht sofort Panik aus, und sie zogen sich sofort in unsere Richtung in Deckung zurück.

Wir erwiderten sofort das Feuer, neben mir bellte Jokers leichtes Maschinengewehr und ich feuerte eine Granate auf das Gebäude. Treffer, ich sah die Explosion der Granate im Gebäude. Ein Iraner wurde durch die Wucht der Explosion nach draußen geschleudert und blieb regungslos im Staub vor dem Gebäude liegen. Die Schüsse aus dem Gebäude verstummten, wir stellten das Feuer ein, als ich plötzlich einen zweiten Raketenabschuss sah. Der aber so schlecht gezielt war, dass die Rakete über unsere Köpfe hinweg flog und irgendwo hinter uns explodierte. Sofort feuerten wir wieder auf das Gebäude und zwangen unseren Gegner in Deckung.

Rechts von mir hörte ich das charakteristische Hämmern des schweren Maschinengewehrs der Rebellen und riskierte einen schnellen Blick. An der Kreuzung der unbefestigten Straße wurde eine iranische Einheit bekämpft, und anhand der Leuchtspurmunition erkannte ich, dass der Beschuss im Ziel lag. Die Iraner sprangen auseinander und suchten hinter Geröll und kleinen Bodenwellen Deckung, um das Feuer zu erwidern., als der Beschuss der Rebellen abrupt verstummte und sie sich in Deckung zurückzogen.

„Beantwortet das Deine Frage?“, konnte ich Lees Stimme in meinem Ohr hören. Als Antwort von J.T. hörte ich nur ein Grunzen.

Runde 2:


„SUV mit schneller Geschwindigkeit aus Richtung Noukabad!“, wieder L.T.s Stimme in meinem Ohr, „als Z…“, weiter kam er nicht, als das Fahrzeug in einem Feuerball explodierte. Eine Sekunde später hörte ich die Explosion. Verdammt was war das?

„Verflucht, habt ihr den SUV beschossen?“, wieder L.T.

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„Negativ, wir waren das nicht? Konnte keine Feindeinwirkung erkennen…Mine? Autobombe?“, es war Joker, der antwortet, „Vielleicht weiß Ahmad was darüber?“

Es schien, dass die Iraner durch die Explosion für einen Augenblick zu erschüttert waren, um den Kampf fortzusetzen. Zumindest hatte der Beschuss kurzfristig aufgehört. Der zweite Rebellentrupp rannte unbehelligt über das freie Gelände, um an der Außenwand des zweigeschossigen Gebäudes in Deckung zugehen. Ich erkannte zwischen den Rebellen auch ihren Anführer Ahmad. Vielleicht war das ein geplantes Ablenkungsmanöver der Rebellen gewesen… Wir sprangen aus unserer Deckung, um auch diesen Moment auszunutzen. Als ich im 1. Obergeschoss des Gebäudes wieder eine Bewegung erkannte. Verflucht ich riss mein Sturmgewehr hoch und wollte feuern, aber zu spät. Ich sah Dreckfontänen zwischen den Rebellen aufspritzen, ich hörte das unverkennbare automatische Bellen der Aks. Ich zielte im Laufen auf die Fenster und feuerte, und J.T. Joker und Lee stimmten nur einen kurzen Augenblick später in den Beschuss ein.

„Scheiße Rakete…“, ich hörte noch die Warnung, und sah schon den Blitz links von mir. Die Explosion holte mich von den Füßen und schleuderte mich durch die Luft. Ein lautes Pfeifen in meinen Ohren, ich machte die Augen auf, bewegte meine Arme und Beine. Gut es scheint zumindest noch alles dran zu sein. Ich versuchte aufzustehen, dann erst durchlief mich eine Welle aus Schmerzen. Ich schaute an mir runter, keine größeren Blutflecken auf meiner Kleidung, die Schmerzen schienen durch den Sturz zu stammen. Erleichtert atmete ich auf, und erst jetzt sah ich Lee. Verfluchte Scheiße, sein Körper war völlig verdreht und sein linker Arm war nicht mehr zu sehen. An der Schulter war nur noch ein blutiger Klumpen Fleisch. Mir war sofort bewusst das Lee tot war. Verflucht, verflucht, verflucht… Ich sah das J.T. und Joker in Deckung lagen und unseren Gegner beschossen. Zwischen dem Pfeifen in meinen Ohren hörte ich Joker, wie durch ein Wunder war mein Headset unbeschädigt, glaubte ich zumindest.

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„Li…en …er Besc…, Le…nd Ea… ts e…cht. Zust… … …annt, ha…en erstma…e Stell…g.“

Ich versuchte zu sprechen, aber es kam nur ein Krächzen aus meinem Mund. Ich überprüfte mein Sturmgewehr, es schien unbeschädigt zu sein. Unter Schmerzen robbte ich zu J.T. und versuchte dabei den Staub aus meinen Augen zu blinzeln.

Die Rebellen standen an der Hauswand und feuerten ohne Sicht mit ihren AKs um die Gebäudeecke, während Joker und J.T. mit gezieltem Beschuss auf die Fenster die Iraner daran hinderten den Kampf wieder aufzunehmen.

Runde 3:

„Alter Easy wie geht es Dir?“, fragte mich J.T. nachdem er mich bemerkt hatte. Ich hörte immer noch schlecht und zeigt im mit Handzeichen meinen Zustand, und das Lee tot war. J.T. schüttelte betrübt den Kopf, als er über sein Kehlkopfmikro die Information an Lt. weitergab.

„Muss Laden!“, schrie Joker über den Gefechtslärm und J.T. feuerte auf das Gebäude und ich machte eine Granate für den Unterlaufgranatwerfer fertig, als ich J.T.s Warnschrei hörte: „Rakete!“

Wir pressten uns auf den Boden und glücklicherweise war die Rakete schlecht gezielt und schlug etwas vor uns in den Boden ein. Kleine Steine und Felsbrocken prasselten auf unsere Stellung, und flogen wie tödliche Schrapnelle durch die Luft. Ich kam hoch und zielte auf die Fenster im 1. Obergeschoss sah aus dem Augenwinkel, dass der zweite Rebellentrupp mit Lt. über die Straße Richtung Außenposten lief. Der Raketenwerferschütze ging in der Mitte der Straße in die Knie und feuerte eine Rakete auf das zweigeschossige Gebäude. Die einen Augenblick später unterhalb eines Fensters explodierte und die Brüstung wegriss. Wildes Feuer aus den automatischen Waffen folgte. Staub wirbelte aus den übrigen Fenstern und der feindliche Beschuss verstummte.

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Im selben Moment stürmten die Rebellen vor uns um die Hausecke und deckten die feindlichen Soldaten mit Salven ein.

Runde 4:

Lt. führte seinen Rebellentrupp links um den Außenposten, und ich konnte wieder Feuergefechte mit leichten Waffen wahrnehmen, die plötzlich von dem Hämmern eines schweren Maschinengewehrs überdeckt wurden. Mein Gehör schien langsam wiederzukommen, zum Glück. Von der anderen Seite des Außenposten waren Explosionen zu hören als Lt.s zufriedene Stimme meldete:“ D.. Stra…e ist f..n..ei! Umfassun… ung vo… te des …ens…“

Die Rebellen vor uns stürmten durch die Tür in das zweigeschossige Gebäude, und wir machten uns zum Sprung bereit und rannten über die unbefestigte Straße, wobei ich eher hinterher humpelte. Als wir Explosionen und Schüsse aus dem Haus hörten, dachte ich schon, die Rebellen hatten das Haus endlich von feindlichen Kräften befreit.

Runde 5:

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Wir hörten immer noch Schüsse aus dem zweigeschossigen Gebäude und wir behielten die Fenster im Auge, glaubten aber daran, dass die Rebellen mit den feindlichen Soldaten fertig werden würden. Wir machten uns bereit, um die Iraner in dem angeschlossenen eingeschossigen Gebäude zu bekämpfen, gaben uns Handzeichen und wollten gerade durch die Fenster schießen als ein Iraner wie wild mit seiner Ak aus dem Fenster aus der 1. Etage schoss. J.T. schien einen Treffer in den Oberkörper bekommen zu haben und wurde von den Füssen gerissen. Joker schoss auf den feindlichen Soldaten und ich feuerte die noch geladene Granate durch das benachbarte Fenster. Einen Sekundenbruchteil später folgte die Explosion, gefolgt von einer zweiten, schwereren Explosion. Der Mauerwerkspfeiler zwischen den Fenstern wurde pulverisiert und stürzte mit den Fensterstürzen und weitern Mauerwerkstrümmern nach außen auf die Straße. Staub und Rauch drangen sofort aus den Fenstern. Wir sprangen zur Seite und zogen J.T. am Kragen in Deckung an die Wand. Sofort fing Joker an J.T. zu untersuchen, konnte aber nichts feststellen. J.T. wollte auch schon wieder aufstehen wurde aber von einem Hustenanfall geschüttelt.

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„Der ging in die Weste! Kann schlecht atmen. Aber die Weste hat gehalten.“, mühsam und stöhnend stand J.T. langsam auf.

Runde 6:

„Kannst Du kämpfen, J.T?“, er nickte schwach. „Los, machen wir die verdammten Iraner fertig.“

Wir machten uns wieder bereit, endlich die Iraner in dem Gebäude zu bekämpfen. Ich wollte gerade per Handzeichen runterzählen, als wir lautes Geschrei von der anderen Seite des Gebäudes hörten. Kurz darauf hörten wir Schüsse der AKs, gefolgt von Explosionen und noch lauteres Geschrei.

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Wir gingen sofort vor den Fenstern in Stellung und feuerten in das Gebäude. Der Raum lag im Dunkeln und die Luft war erfüllt von aufgewirbeltem Staub, dass die Sicht schlecht war. Ich sah Mündungsfeuer hinter einem massiven Schreibtisch und aus einem angrenzenden Raum. Ich hörte wie Geschosse in die Wände einschlugen und sah Mauer- und Putzbrocken durch den Raum fliegen. Als mein Magazin leer war ging ich unter dem Fenster in Deckung, um nachzuladen. Verdammt die Iraner hatten sich ziemlich gut in dem Gebäude verschanzt.

„Wir machen es auf die altmodische Tour!“, rief J.T. über den Kampflärm hinweg und zog dabei seine Pistole.

Ich nickte und Joker zeigte mit dem Daumen nach oben.

Runde 7:

Ich rammte gerade ein neues Magazin in mein Sturmgewehr, als ich einen alten Isuzu Pickup auf uns zurasen sah. Auf der Ladefläche war ein schweres Maschinengewehr montiert, und der Schütze auf der Ladefläche musste sich krampfhaft festhalten, um nicht herunterzufallen, aber er schaffte es dennoch irgendwie uns mit dem Surfergruß zuzuwinken. Zum Glück gehörte das Fahrzeug zu den Rebellen. Ein schweres MG gegen uns hätte die Sache nur unnötig verkompliziert, dachte ich bei mir.

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Der Wagen bremste vor uns ab, das Maschinengewehr schwenkte Richtung Gebäude. Von der anderen Seite waren immer noch Schüsse zu hören, als das Hämmern des schweren MGs den restlichen Kampflärm überlagerte. Die Tür links neben mir wurde innerhalb eines Augenblicks durch die Geschosssalven aus dem Angeln gerissen. Weitere Geschosssalven hämmerten in das Gebäude als plötzlich der Wagen unter bestialischem Getöse explodierte. Reflexartig ließ ich mich auf den Boden fallen und zog meinen Kopf ein. Ich spürte die Hitze der Explosion auf meiner Haut, und hörte, wie Trümmer und Splitter in die Gebäudewand einschlugen. Nach ein paar Sekunden schaute ich auf, und sah Joker und J.T. die beide ungläubig auf das brennende Autowrack starrten. Joker erfasste die Situation am schnellsten:

„Los, bevor der Typ nachgeladen hat!“, und sprang auf. Ich streckte den Daumen nach oben und quälte mich unter Schmerzen auf. Verdammt, ich brauche Urlaub, schaute J.T. an, und er sah aus, wie ich mich fühlte, nickte aber grimmig.

Ich stand neben der leeren Türöffnung, Joker mit J.T. stand auf der anderen Seite. Ich zählte mit den Fingern runter, drei, zwei, eins und stürmte mit meiner Waffe in Vorhalte durch die zerstörte Tür. Joker und J.T. folgten mir im kurzen Abstand. Ich bewegte mich durch den Flur, das hintere Zimmer fest im Blick. Joker schoss durch die linke Tür, zeitgleich sah ich eine Bewegung und feuerte. Mit schnellen Schritten hatte ich das Zimmer erreicht und sah neben der Tür einen leblosen Körper. Jetzt erst hörte ich lautes Geschrei hinter mir und realisierte, dass wir das Gebäude von feindlichen Kräften geklärt hatten. J.T. hatte sogar zwei iranische Soldaten gefangen genommen.

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Ich schaute aus einem zerstörten Fenster auf den Innenhof des Außenpostens. Vor dem Gebäude lagen leblose Rebellenkörper, vermutlich durch Handgranaten getötet. Das würde auch die Explosionen erklären. Jetzt erkannte ich auch den Anführer der Rebellen, Ahmad unter den Getöteten. Lt. humpelte über den Hof, dahinter folgten ihm die überlebenden Baluchi Rebellen.



Ergebnis:

Verloren 13 zu 14. Die Spec Ops haben es nicht geschafft innerhalb von 7 Runden den Außenposten zu besetzen. Für die Spec-Ops gab es für 5 vernichtete iranische Einheiten 5 Punkte, 2 Punkte für zwei Iranische Gefangene und für 3 überlebende Rebelleneinheiten 6 Punkte. Die Iraner 10 Punkte für den Außenposten, 2 Punkte für einen getöteten Spec-Op und 2 Punkte für das zerstörte Fahrzeug.


In diesem Sinne
Vollen Wikrungsgrad....
 

Lexy

Bastler
Aloha werte Community...

in den letzten Wochen mit sieben neuen Gebäuden rumgeärgert. Zumindest kann ich jetzt endliche mit bisschen Industriegelände aufwarten. Fehlt zwar noch einiges aber trotzdem ein paar Impressionen!

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Zumindest kann eine Platte 3x3 schon gut gefüllt werden....

Hoffe es gefällt irgendwie...

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad....
 
Zuletzt bearbeitet:

Luckynumber666

Tabletop-Fanatiker
Hey @Lexy

Echt klasse was du hier zeigst bin über deinen anderen Thread hier gelandet und finde das was du hier zeigst sehr interessant. Besonders das Szenario finde ich sehr interessant.

Wie du das hier präsentierst gefällt mir sehr gut. Die Modelle und das Gelände sind schick und deine Spielberichte machen Spaß zu lesen. Hast dir ein Abo "verdient" werde hier öfter reinschauen :)
 

Luckynumber666

Tabletop-Fanatiker
Gerne gerne ;)

Was mich persönlich nicht so reizt ist, dass einer Moderne Streitkräfte spielt und der andere Insurgents wobei die Iraker ja immerhin auch über Panzer usw verfügt.

Gibt es auch die Möglichkeit das eher so als Cold war gets hot zu spielen ?
 

Arkon4000

Miniaturenrücker
Moderator
Gibt es auch die Möglichkeit das eher so als Cold war gets hot zu spielen ?

Klar gehen auch WW3 Settings. Da gibt es ein ganzes Spektrum an Systemen...Force on Force hatte eine entsprechende Erweiterung. Alternativ hast du Systeme wie z. B. Cold War Commander, A Fistful of TOWs oder No End in Sight die sich speziell mit Kalten Krieg befassen.

Die Frage, die du dir evtl. zuerst stellen solltest, wenn du in das Thema einsteigen willst, welche Größe von Gefecht du darstellen willst. Danach lässt sich besser sagen welches System bzw welcher Maßstab am besten passt...
 

Lexy

Bastler
@Luckynumber666 ... ich kann jetzt nur für das Setting von Force on Force sprechen, die anderen Systeme sind mir völlig unbekannt. Force on Force spiegelt alle bewaffneten Konflikt ab 1945 wieder. Egal ob historisches Tabletop oder als Fiktion. Es gibt von Osprey noch ein Zukunftssetting mit Weltraum etc und auch eine Zombieapokalypse. Wenn man es auf die Spitze treiben will, funktioniert mit dem System selbst ein Rockerkrieg in der Großstadt oder der Krieg zwischen Drogenkartellen und Paramilitärs im Dschungel in Südamerika. Natürlich auch Nato gegen Warschauer Pakt. Da wollte sind in unsere Selbsthilfegruppe mal einer drum kümmern, also zumindest für das Gelände, aber es ist ja wie es ist...

Aber im Endeffekt ist das System zumindest im den Missionen ziemlich starr. Es ist eigentlich vorgeschrieben, wieviel Truppen gegeneinander antreten, ein selbst zusammengestellt Armeeliste gibt es nicht wirklich. und die einzelnen Trooper haben auch keinen Punktwert.
Ist auch nicht wirklich vergleichbar. Ich weiß nicht ob du das System in den Grundzügen kennst.
Grob gesagt, der Aufständige der seine Knarre schräg halt, weil einfach cooler aussieht hat einen W6 als Würfel und John Rambo einen W12. Beide erzielen einen Erfolg auf die 4+, bei wer reagiert zuerst, zum Treffen und zum Deckung ausnutzen. Dann ist es auch wie im Film, die geilen Typen sind Hoffnungslos unterlegen, zumindest in der Anzahl der Typen, und in vielen Missionen kommen während der Mission immer weitere Aufständige dazu und haben ein paar andere Boni, wie z.B. ich bewege mich außer Sicht wohin ich will, und brauche mir auch um Verwundete und Getötete keine Gedanken zu machen.
Bei der Addition der Missionspunkte ist es auch meistens so, dass der regulären Truppe Verwundete, Getötete oder Gefangene, richtig weh tut, und dem Aufständigen ist es nicht wirklich wichtig, wie hoch sich die Leichenberge stapelt.
Zu den Panzer, ja wenn man Panzer haben möchte, ist es nicht optimal mit dem Aufständigen, aber in diesen Missionen sind gepanzerte Fahrzeuge eigentlich echte Mangelware (außer in Konflikten, mit regulären Armeen), und dann sind die Missionen dafür ausgelegt. Er gibt z.B. eine Mission, in der die Koalitionstruppen eine Abraham besitzen, um ein besetztes Gebiet zu sichern, aber immer wenn der Panzer mit seiner Hauptwaffe schießt, kann es passieren, das etwas wichtiges in dem Gebiet zerstört wird, und man einen Abzug von Missionspunkten bekommt.

Auf den ersten Blick, stellt sich das System ziemlich einfach dar, aber beim zweiten bis zehnten Blich ist einfach ein, wie finde, ganz hervorragendes Spiel und mir macht es einfach sauviel Spaß auch wenn ich jetzt noch nicht viele Spiel auch dem Deckel habe.

Ansonsten kann Dir bestimmt Arkon bei WWIII wie oben geschrieben weiterhelfen.

In diesem Sinne
Vollen Wirkrungsgrad...
 

Arkon4000

Miniaturenrücker
Moderator
@Luckynumber666 Die meisten Modern Warfare System sind halt Szenario getrieben. Story, Missionsziele und Zeitvorgaben sind halt wichtiger als Matchplay, gleiche Punkteanzahl, Armeelisten und Min/Maxen. Es gibt natürlich Systeme, die auch Punktesystem verwenden aber das ehr als Hilfsmittel nutzen, damit das Szenarien schreiben einfacher ist. Zu Force on Force gab es ein entsprechendes Fan-Tool mit Punkten in einer Beta-Version.

Force on Force hatte insgesamt 8 Erweiterungsbände zu einem bestimmten Thema bzw. einem bestimmten Konflikt, der dann mit Hintergrundinfos und Zusatzsregeln beschrieben wurde. Dazu gab es dann halt entsprechende Szenarien mit festen Vorgaben für beteiligte Truppen, Missionsziele, Rundenanzahl und einer Karte mit dem zu verwendenen Gelände. Diese waren zum Teil fiktiv aber auch historischen Begegnungen nachempfunden.

Ich hatte das mal mit dem Material von hier und eigenen Sachen in der TTW etwas ausführlicher vorgestellt:

Falls du noch andere Systeme anschauen möchtest, kann ich dir das hier empfehlen:
 

Lexy

Bastler
Aloha werte Community,

nach etwas längerer Zeit, in der ich mich mit einem etwas größeren Maßstab beschäftigt habe, muss ich mich weiter um das Gelände für mein 20mm Welt kümmern. Vor längerer Zeit hatte ich mir mal ein Schienensystem zugelegt, und nach längerem Suchen auch ein paar Waggons im Maßstab 1:72 gefunden. Leider ist die Ausbeute, wenn man keine Panzerzüge haben möchte etwas bescheiden. Aber ich bin ja schon froh über Kleinigkeiten.
Die ersten paar Schienen (30cm Länge) und der erste Waggon ist geschafft, Ladung folgt noch. Eine Brücke über die Schienen wäre noch sehr geil und einen Bahnübergang mit eingelassener Straße, damit der Tisch mit etwas Leben gefüllt wird....
Aber seht selbst...
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Hoffe es gefällt irgendwie.....

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad...
 

Lexy

Bastler
Aloha werte Community....

für die Bahnstrecke gibt es jetzt auch einen kleinen Verladebahnhof, damit wieder etwas mehr Leben auf dem Tisch herrscht... Das erste mal an einer Leitplanke versucht... aber seht selbst...

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Nur noch eine vernünftige Brücke und einen Bahnübergang irgendwann...

Hoffe das Geländestück gefällt irgendwie....

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad....
 

Destrofred

Blisterschnorrer
Joa... Gude Leitplanke :D.

Was ich an diesem Projekt im Speziellen und an historischem Tabletop im Allgemeinen so mag ist, dass die Spieltische eher nach Modellbau und dadurch wesentlich realistischer als der Standard Fantasy Sci-Fi Tisch aussehen.

Die erste Begegnung aus Kindertagen mit dem Zeug war halt die große Modelleisenbahn eines Kollegen.
Und jetzt ist das so als wenn sich die SOF Typen entschlossen hätten, da mit groß Knallbumm ihre Operationen in der Erinnerung durchzuführen.
Da lacht das Wargamerherz ;).
 

Lexy

Bastler
Dankeschön... persönlich glaube ich, dass das Gelände viel mehr von dem Spirit des Spiels / Mission transportieren kann und ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Aber meine Erfahrung mit z.B. 40k / 30K oder dem alten Fantasy von GW ist, dass man ja nicht wirklich gegen die Neuerscheinungen anmalen kann. Wenn man es endlich geschafft hat eine Armee zusammenzuzimmern dann kommt irgend etwas anderes raus, das unbedingt gebraucht wird... die Rüstungsspirale dreht sich ja weiter.... Somit bleibt das Gelände etwas auf der Strecke. Dazu kommt, dass der Maßstab, Figurengröße / Armeegröße zu Feldgröße etwas unvorteilhaft sind... Ein Landraider bzw der 30 Orkmob muss auch platziert werden. Das kann schon schwierig werden wenn das Spielfeld extrem vollgeplundert ist. Das mit den jetzigen Großmodellen noch bescheidener wird... Somit sind die Spielfelder in den meisten Spielen immer etwas schlichter gehalten. Bei Mortheim, Necromunda oder Infinity werden die Spielfelder meistens etwas liebevoller gestaltet, weil einfach nicht so viel Rücksicht auf das platzieren der Truppen genommen werden muss. Vielleicht liegt es auch daran, ob ich Deckung ausnutzen muss weil ich nur 10 Figuren auf dem Feld habe und nicht 100...

Bei einem kleineren Maßstab, sind ja ganz andere Möglichkeiten vorhanden. Taktische Züge sind in einem andere Maß möglich, als beim zusammentreffen der Titanen in der Mitte des Tisches...
Dazu kommt, ich versuche den Tisch einfach mit Leben zu füllen.... Im Missionsbriefing steht ein Industriegebiet mit einer Bahnstrecke und ich habe in einem Laden Gleise im Maßstab 1/72 gefunden.... Hurra... später Waggons, leider nur diese, hier wird die Luft schon ziemlich dünn, 1:35 bietet hier ganz klar mehr Möglichkeiten. Also muss ein kleiner Verladebahnhof her und so weiter und so fort.... die ganze Geschichte verselbstständigt sich halt sehr schnell.... Jetzt brauche ich eine Straßenbrücke über die Schienen, wenn ich einen Brücke habe, kann man einem Fluss bauen....
Mein Ziel ist es einfach eine geile, abwechslungsreichen und modulare Platte zu erstellen, um wie in meiner Kindheit ein paar keine Soldarten und Panzer hin und her zu schieben nur jetzt auch fürs Auge...

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad.....
 

Lexy

Bastler
Aloha werte Community...
nach ungefähr einem Jahr habe ich es endlich geschafft einen Teil meiner Sträucher zu verbauen, damit es etwas grüne Abwechslung in dem gelben Einerlei gibt... es gibt einen neunen Garten, damit die wenigen Häuser auch ein wenig Wohnqualität bekommen....

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Nummer zwei folgt in kürze... Hoffe das Geländestück gefällt irgendwie...

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad....
 
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