Ich hatte mal überlegt, ob ich in meinem Elternhaus ein paar Farben/Utensilien/Minis deponiere für den Fall, dass mich dort bei einer Übernachtung mal die Lust aufs Malen überkommt. Im Endeffekt habe ich das aber nie umgesetzt, weil man mMn doch viel mehr Dinge als gedacht mitnehmen muss. Das ist ja nicht nur ein Pinsel und ne Mini, sondern auch die Frage, wie es mit dem Platz und der Beleuchtung aussieht, welche Farben man wirklich braucht ohne sich ständig zu sagen: "Verflucht, DAS fehlt auch noch!".
Und da reden wir bei mir vom Elternhaus, wo man im Zweifel auch Dinge einfach stehen lassen kann und die Woche darauf wieder mitnimmt. Mich auf einer Geschäftsreise überhaupt technisch so weit zu "installieren", dass ich da wie gewohnt malen kann, finde ich schon schwer. Dazu Auf- und Abbau innerhalb von OFT nur 24 Stunden oder weniger an einem immer neuen Ort. Und selbst wenn man das hinbekommt, kommt dann die Frage, ob man nach einem langen Arbeitstag wirklich noch die Muße/die Zeit findet fürs Runterkommen!? Oder am nächsten Morgen ein wichtiger Termin ansteht.
Sowas mag für andere funktionieren; ich persönlich kann und will nur malen, wenn ich wirklich entspannt bin. Alles andere ist für mich zuviel Freizeit-Stress.