40k „Intrepidus et Fidelis“ - 123rd Krieg Grenadier Regiment „Corona Imperatoris“

Kragnork

Aushilfspinsler
20. Juli 2026
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„Intrepidus et Fidelis“ - 123rd Krieg Grenadier Regiment „Corona Imperatoris“

(Inspiration: Grenadier Regiment „König Karl“ (5. Württembergisches) Nr. 123)

Das 123. Krieg-Grenadier-Regiment, im gesamten Segmentum bekannt als „Corona Imperatoris“ (Die Krone des Imperators), ist eine hochdekorierte Elite-Belagerungsformation. Die Grenadiere des 123. sind darauf spezialisiert, die tödlichsten Abschnitte des Niemandslands zu durchqueren, feindliche Stacheldrahtverhaue unter schwerstem Feuer zu brechen und die vorderste Schützengrabenlinie des Feindes im unerbittlichen Nahkampf zu säubern. Getreu ihrem unerschütterlichen Regiments-Mantra „Intrepidus et Fidelis“ („Furchtlos und Treu“) kennen diese Soldaten weder Wanken noch Zweifel. Für sie ist der Tod im Graben kein Ende, sondern die finale, bedingungslose Pflichterfüllung für den Goldenen Thron.

Als ich Dave Taylors fantastische 33rd Genswick Rifles von Dave Taylor zum ersten Mal sah, wusste ich, was ich haben wollte. Wer sie nicht kennt: Sie erinnern sehr an britische Truppen des ersten Weltkriegs, mit Bodie-Helm, Lee-Enfield und Vickers-MG. Und komplett verschlammt und abgekämpft, so wie sich das für Grabenkämpfer gehört.

Ein passendes Regiment als historisches Vorbild fand ich schnell: Das „Grenadier Regiment „König Karl“ (5. Württembergisches) Nr. 123“ aus Ulm. Dessen Regimentsgeschichte, „Die Ulmer Grenadiere an der Westfront“ hatte ich vor Urzeiten auf dem Flohmarkt gefunden. Anmerkung am Rande: Das „Siebener“, aka "Infanterie Regiment „Kaiser Friedrich, König von Preussen“ (7. Württembergisches) Nr. 125“ aus Stuttgart, war ebenfalls in der engeren Wahl, zumal ich oft auf dem Weg zur Arbeit an dessen ehemaliger Kaserne vorbeikomme. Dass jedoch einige meiner Ahnen bei den Ulmern gekämpft hatten gab dann letztlich den Ausschlag für die Grenadiere. (Das „Siebener-Denkmal“ allerdings werde ich für ein passendes Geländestück im Hinterkopf behalten.)

Ich stellte mir ein Todeskorps-Regiment vor, mit Pickelhauben, feldgrauen Uniformen und Gewehr 98. Etwa so, wie das historische Vorbild im Spätherbst 1914 ausgesehen hätte: Die Pickelhaube unter einem ausgeblichenen Feldbezug, darauf die rote Regimentsnummer, am Koppel Schanzwerkzeug und Bayonett, und Portepees an den Schwertern. Und alles matschig und dreckig, natürlich. Tolle Idee.

Dann kam das real life, und ich war weg vom Hobby. Kinder, wie die Zeit vergeht! Die Idee mit den Grenadieren trug ich allerdings die ganze Zeit mit mir herum. Eines Morgens wachte ich auf und stellte entsetzt fest, dass ich meine letzte Miniatur vor vierzehn(1) Jahren bemalt hatte! Das durften keine fünfzehn werden! Und so schaute ich (eher auf der Suche nach neuen Ork-Modellen) auf der GW-Seite vorbei... Das erste, was mir dort jedoch ins Auge sprang, waren Todeskorps-Miniaturen aus Plastik! Man könnte so ein Projekt anfangen, ohne den Gegenwert eines Kleinwagens in Forgeworld-Minaturen investieren zu müssen! Und mit „Kill Team“ wäre auch rasch eine spielbare Truppe fertig...

Also auf dem Nachhause-Weg kurz im GW-Laden vorbeigeschaut (der GW Stuttgart ist schließlich nur einen Steinwurf von der Siebener-Kaserne entfernt) und eine Box mitgenommen. Kostet ja nicht die Welt, und was soll schon passieren? Tja...

Mein Plan sieht also fogendermaßen aus: Erst mal ein Todeskorps Kill Team mit allen Schikanen, dann eine Kampfpatrouille, und irgendwann eine vollständige 40k-Armee (oder wohl eher eine Brigade). Wenn das mal kein Plan ist?

Und so schließe ich mit einem augenzwinkernden „Hie gut Württemberg, alleweg!“,

Euer Kragnork
 
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Grenadier 1

Was man bei so einem Projekt natürlich immer verdrängt: Mit dem Kauf einer Box ist es nicht getan. Mal ganz abgesehen davon, dass man für ein vollständiges Todeskorps Kill Team satte 19 Miniaturen braucht (und nur 10 in der ersten Box waren), brauch man natürlich auch Farben, Klebstoff, Werkzeug, Base-Material und was weiß ich. Und ohne Green Stuff wird das auch nicht realisierbar sein. Versteht mich nicht falsch, ich hatte die ganzen Sachen natürlich, aber nach 14 Jahren waren nicht nur die Farben eingetrocknet und der Green Stuff bockelhart. Ey, was fällt den Typen eigentlich ein, die ganzen Namen ihrer Farben zu ändern?! Wer soll denn bitte wissen, dass „Ushabti Bone“ eigentlich „Bleached Bone“ ist? Und „Steel Legion Drab“ meine gute alte Baserandfarbe „Graveyard Earth“? Wer denkt sich denn so einen Scheiß aus?

Nachdem mein erster Ärger verraucht war, dachte ich mir, hey, im Job lass ich die Sachen, auf die ich gar keinen Bock hab die KI machen. Und was meint ihr, hab ich Bock, zig Farben für mein Farbschema in Tabellen nachzuschlagen? Na? Eben. Deswegen ist mein Farbschema jetzt „KI-optimiert“.

1914 war das deutsche Heer in feldgrauen Uniformen unterwegs. Das ist so präzise wie falsch: Feldgrau ist eigentlich für grau ganz schön grün. Nur bleicht es in Sonne, Wind und Wetter schnell zu dem ganz leicht grünlichen Grau aus, das man aus Filmen wie „Im Westen nichts Neues“ kennt. Auch der Helmbezug M 1892 war eigentlich aus feldgrauem Leinen gefertigt, blich aber in Nullkommanix an der Sonne zu einem hellen Beige aus.

Meine Idee war also folgende: Ich bemale die Mäntel in Vallejo Model Color German Fieldgrey WWII (70.830). Das ist der ausgeblichene Farbton. Die Aufschläge dagegen sind bei Wind und Wetter (und wenn die Strahlenbelastung mal wieder das erträgliche Maß übersteigt) ja eher unten. Deswegen sind die im eher grüneren Originalfarbton gehalten. Die Grundfarbe ist hier Citadel Base Deathworld Forest. Und der Helmbezug kommt in Vallejo Model Color German Camouflage Beige (70.821) bestimmt ganz gut raus. Ok, das klingt ziemlich langweilig, zugegeben.

Der Helmbezug trät aber eine Citadel Base Khorne Red getupfte Regimentsnummer, und auch die Paspelierung des Mantels (Ränder von Kragen, Ärmelaufschlägen und so) ist rot. Die Schulterpanzer (die auch Deathworld Forest, also unverwittert bemalt sind) ziert ein goldenes K mit einer Krone. Beim historischen Vorbild stand das für den König Karl I. von Württemberg, den Namenspatron des Regiments. Es trug diese Zier auf den Schulterklappen, die zusätzlich als Kennzeichen der 3. Infanteribrigade/27. Infanteriedivision in Kornblumenblau eingefasst waren. Also Schulterpanzer mit einem dünnen, hellblauen Rand und einem K mit Krone. Im Fluff steht das K natürlich für Krieg, und die Krone kommt vom Ehren-Namen.

Genug der Worte, jetzt kommen Bilder meines ersten Grenadiers (also der Test-Mini). Hoffentlich seid ihr zufrieden.

Euer Kragnork
 

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Die „Armeeliste“

Sowas wie eine klassische Armeeliste gibt es ja bei Kill Team nicht. Aber eine Liste der Modelle, die man braucht, um ein Kill Team mit all seinen Optionen ins Feld führen zu können. Für das Todeskorps sind das die folgenden Miniaturen:

01 Feldwebel (aka Wachtmeister)
02 Unteroffizier (aka Vertrauter)
03 Fernmelder (aka Funker)
04 Beobachter
05 Sanitäter
06 Pionier
07 +- Mine
08 Stoßtruppsoldat (aka Nahkämpfer)
09 Scharfschütze
10 Schütze Melter
11 Schütze Plasmawerfer
12 Schütze Flammenwerfer
13 Schütze Granatwerfer
14 Veteran
15 Zelot
16 Grenadier 1 (aka Soldat)
17 Grenadier 2
18 Grenadier 3
19 Grenadier 4

Das sind mit der Mine also satte 19 Modelle. Rein regeltechnisch sogar 20, weil in der Liste für die 9 Todeskorps-Kämpfer der Soldat auch nochmal auftaucht. Aber den spar ich mir. Und rein theoretisch müssten auch noch drei Grenadiere baubar sein, wenn alles soweit ist.

In meinem Besitz befinden sich bereits 10 der 19 Miniaturen. Mein Plan ist, erst eine neue Box zu kaufen, wenn die angefangene vollständig bemalt ist. Zumindest für ein Kill Team müsste das machbar sein, und ich will keinen neuen Pile of Shame(TM) anfangen, sondern eine neue Armee. Mindestens brauche ich für das komplette Kill Team noch eine Box Todeskorps Infantrie, und eine Box Pioniere. Für den Veteranen mit seinem bionischen Arm muss ich mir was überlegen, da hab ich noch keine gute Idee.

Fertig bemalt ist bereits Grenadier 1, die Probier-Miniatur für das Farbschema. Fast fertig (bis auf ein paar Kleinigkeiten und die finale Lackschicht) ist Grenadier 2 und der Feldwebel, der Funker ist gerade im Umbau (Gruppenbild, Yay! 🎉). Umbau und Bemalung sind natürlich aufwendig, aber ich denke für ein Kill Team durchaus angemessen.

Mein Masterplan ist, die erste Box (also 10 Mann) über den Sommer fertig zu bekommen, und dann zügig die für ein erstes Spiel absolut unverzichtbaren Minis schnell nachzuschieben. Vor dem Winter will ich alles fertig haben.

Hoffentlich klappt das...

Hie gut Württemberg, alleweg!

Euer Kragnork
 
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Bemalanleitung für Grenadiere, in sechs einfachen Schritten

Grundiert wird mit „Citadel Spray: Chaos Black“ und „Citadel Spray: Grey Seer“

1. Grundfarben
„Vallejo Model Color: German Fieldgrey WWII (70.830)“: Mantel, Hosen, Kragen
„Citadel Base: Deathworld Forest“: Aufschläge an Ärmeln und Mantel, Schulterpanzer, Gasmaskenbehälter
„Citadel Base: Zandri Dust“: Helmbezug, Gasmasken-Schlauch, Kabel
„Citadel Base: Rhinox Hide“: Holzteile Gewehr, Stiefel, Koppel-Riemen, Patronentaschen, Spatentasche
„Citadel Base: Mournfang Brown“: Gasmaske, Leder am Filter, andere Riemen, Tornister
„Citadel Base: Leadbelcher“: Metallteile Gewehr, Ränder der Gasmasken-Gläser, Innenteil Filter, Anschlüsse Schlauch
„Citadel Layer: Dawnstone“: Zeltbahn, Wickelgamaschen
„Vallejo Model Color“: German Grey (70.995): Essgeschirr
„Citadel Doombull Brown“: Feldbecher

2. Details
„Citadel Base: Khorne Red“: Regimentsnummer
„Citadel Layer: Evil Sunz Scarlet“: Paspelierung
„Citadel Layer: Teclis Blue“: Rand Schulterpanzer
„Citadel Base: Averland Sunset“: K mit Krone
„Citadel Base: Steel Legion Drab“: Holzmaserung Gewehr
„Citadel Base: Leadbelcher“: Schnallen

3. Washes
„Citadel Shade: Agrax Earthshade“: Helmbezug, Mantel, Gasmaske u. Schlauch, Schulterpanzer, Holz am Gewehr, Tornister, Gasmaskenbehälter, Patronentaschen, Wickelgamaschen, Feldbecher, Riemen
„Citadel Shade: Athonian Camoshade“: Mantelaufschläge
„Citadel Nuln Oil“: Stiefel, Metallteile Gewehr, Innenteil Filter, Anschlüsse Schlauch, Zeltbahn, Kochgeschirr

4. Base
„Citadel Technical: Stirland Mud“: dick auf Base, tupfen auf Mantel, Stiefel und Gamaschen
„Citadel Shade: Agrax Earthshade“: Ganze Base Waschen
„Citadel Base: Steel Legion Drab“: Ganze Base trockenbürsten
„Citadel Base: Deathworld Forest“ mit einem Spritzer „Citadel Base: Mournfang Brown“: Pfützen
„Citadel Base: Steel Legion Drab“: Baserand

5. Highlighting
„Vallejo Model Color: German Camouflage Beige (70.821)“: Helmbezug
„Vallejo Model Color: German Fieldgrey WWII (70.830)“: Mantel
„Citadel Layer: Karak Stone“: Kanten des Mantels, Gasmaske
„Citadel Layer: Elysian Green“: Sparsam auf Mantelaufschlägen
„Citadel Base: Leadbelcher“: Feldbecher, Geschirr, Granaten, sonstige Metallteile
„Citadel Skrag Brown“: Lederteile, Riemen
„Citadel Base: Mournfang Brown“: Koppel

6. Weathering
„Citadel Base: Rhinox Hide“: Ränder der Schulterpanzer, Gasmaskenbehälter, Essgeschirr, Feldbecher
„Citadel Technical: Stirland Mud“: untere Mantelteile, Hosen, Wickelgamaschen, Stiefel

Nach der Lackierung mit „Army Painter Anti-Shine Matt Varnish“ wird noch mit „Citadel Technical: Ardcoat (Gloss Varnish)“ wieder etwas Glanz in die Pfützen und den Schlamm auf dem Base gebracht.

Einfach, oder? 😂

Heute Abend oder morgen kommen dann Bilder vom zweiten Grenadier und dem Feldwebel.

Hie gut Württemberg, alleweg!

Euer Kragnork
 
Nur ganz kurz, warum heute keine Bilder zu sehen sind: Ich hatte gestern einen milden Schock, als sich beim Lackieren der berüchtigte „Nebel des Grauens“ zeigte.😱 Zwar nur an einigen wenigen Stellen, aber trotzdem...

Da hauptsächlich die exponierten Stellen der Miniatur, wie das nach vorne gestreckte Gewehr, betroffen waren und es leicht windig war, vermute ich, dass das Zeug zu schnell getrocknet ist. Wenn ich je nochmal mit der Sprühdose eine mühsam bemalte Mini lackieren sollte, mach ich das in der Tiefgarage!

Wie auch immer, ich konnte den Grenadier noch retten. Und jetzt stell ich erstmal auf Pinselauftrag um.

Und es gibt auch gute Nachrichten: Der Fernmelder (Vox) ist einen guten Schritt weiter, und der Beobachter ist fertig für die Grundierung.

Wünscht mir Glück!

Euer Kragnork
 
Danke für das positive Feedback! Dann bin ich ja auf der richtigen Spur! 👍

Die Pickelhauben spuken in meinem Kopf rum, seit ich in irgendeinem alten IG Codex in einer Fluff-Zeichnung Todeskorps-Infanetristen mit sowas gesehen habe. Und die Genswick Rifles haben die Idee dann schlagartig konkretisiert!

Was AK Interactive Ultra Matt Varnish betrifft: Danke für die Bestätigung! Gemini hatte den von Anfang an vorgeschlagen, aber ich hab immer ArmyPainter-Spray benutzt, was sollte da schon passieren? Naja, falsch gedacht... Gut jedenfalls, dass ich da jetzt eine Bestätigung durch einen Menschen aus Fleisch und Blut habe. Die aufwändige Testmini war auch, weil ich bei KI-Tips immer ein leicht flaues Gefühl habe...

Ich hab den AK Interactive jedenfalls gleich gestern bestellt, der sollte heute oder morgen geliefert werden.
 
Heute nun ein paar schnelle Fotos von dem Grenadier, den ich am Montag fast beim Lackieren versaut hatte. Man sieht auf den Fotos noch ganz leichte Artefakte des „Nebel des Grauens“. Und ich habe festgestellt, dass auch noch Küchenkrepp-Reste an der Minatur kleben (am Tornister, z.B.). Beides ist mit bloßem Auge jedoch fast nicht zu sehen, deswegen ist er IMHO fertig für den Spieltisch.

Der Feldwebel ist auch fertig bemalt, muss aber noch lackiert werden. Der Beobachter ist kurz vor dem Aufbringen der Tuschen, und der Umbau des Fernmelders geht ebenfalls voran.

O.T.: Das Vorbild-Regiment „Grenadier Regiment „König Karl“ (5. Württembergisches) Nr. 123“ befand sich heute vor 112 Jahren, am 29. Juli 1914, ebenfalls einem Mittwoch, gerade auf einer Übung auf dem Truppenübungsplatz Münsingen, als der Befehl zur sofortigen Rückkehr in die Garnison einging. Noch am selben Abend war es wieder in der Kaserne und traf erste Vorbereitungen für eine Verlegung an die Front. Zwar war noch nicht mobil gemacht worden, aber die Julikrise strebte unaufhaltsam ihrem Höhepunkt zu.

Hie gut Württemberg, alleweg!

Euer Kragnork
 

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Mittlerweile sind vier meiner Grenadiere fertig: Der Feldwebel, der Beobachter und zwei Grenadiere.

Zum Thema Lackierung: Den AK Interaktive Ultra Matte Varnish kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen! Warum hab ich mich eigentlich die ganze Zeit über immer mit diesen Sprühdosen abgeplagt?!

Ich hab den Mattlack ganz leicht (ca. 5:1) mit Wasser verdünnt und mit einem weichen Syntheticpinsel aufgebracht. Wo sich milchige Pfützen gebildet hatten, habe ich diese sofort mit dem Pinsel wieder abgenommen. Und dann eigentlich nur die komplette Miniatur „nass gemacht“. 30 Minuten trocknen lassen, fertig. Absolut idiotensicher.

Bei den Waffen des Feldwebels muss ich nochmal ran (Junge, meine Plasmawaffen müssen dringend besser werden!). Und die Gasmaske des Beobachters habe ich wohl vergessen zu akzentuieren...

Aber ich will euch nicht länger auf die Folter spannen, ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Also bitteschön!

Hie gut Württemberg, alleweg!

Euer Kragnork
 

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Yay, Gruppenbild! 🎉

Das Projekt geht ganz ordentlich voran. Ab 10. August bin ich mal eine Weile AFK, aber das sollte den Grenadieren nicht schaden, weil eingepreist.

Einen kleinen Off-Topik konnte ich mir heute nicht verkneifen, laufen die Wochentage dieses Jahr doch exakt so wie 1914. Was für eine Fügung des Schicksals, das ich genau dieses Jahr mit diesem Projekt beginne?

Findet ihr solche Posts eigentlich doof, oder interessant?

OT: Am Freitag, den 31. Juli 1914 gegen 16:00 Uhr verkündete ein Offizier des „Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1“ vor dem Berliner Zeughaus den „Zustand drohender Kriegsgefahr“. Die versammelte Menge reagierte mit großem Jubel, und sang „Heil, dir im Siegerkanz“, und „Deutschland, Deutschland, über alles“. Die „Juli-Krise“ war damit ein weiteres Mal eskaliert. Ein Krieg war damit zwar noch nicht unausweichlich, aber doch sehr wahrscheinlich geworden. Zur gleichen Zeit herrschte in der Karlskaserne der Ulmer Grenadiere bereits seit fast zwei Tagen hektische Betriebsamkeit: Die Soldaten empfingen Feldausrüstung, Verpflegung, sowie Waffen und Munition. Dazu wurden die Wagen des Trosses beladen und Pferde besorgt. Man geht wohl nicht falsch in der Annahme, dass so manchem jungen Mann bei diesen Aufgeben mulmig zumute war.

Hie gut Württemberg, alleweg!

Euer Kragnork
 

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