Fantasy Knight- Pilgrim malt... heute: kleines elfisches Intermezzo ( Update Seite 9)

Endlich! Meine Seegarde ist bereit für die Ölbemalung. Das Regiment lag schon zu lange ungrundiert in der Krabbelbox.

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Außerdem hätten wir da noch einen imperialen Hauptmann.
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Danke sehr. Als ich den bekommen habe, waren meine Malfähigkeiten eher so lala und ich hab mich lange nicht getraut, den zu bemalen. Dann wanderten die Dunkelelfen für lange Zeit in eine Kiste und gerieten in Vergessenheit. Jetzt hab ich die wieder hervorgekramt und peile iene kleine aber feine Überfallstreitmacht an. Dazu werde ich aber auf dem Trödelmarkt noch Speerträger und Armbrustschützen aus der 6. Edition jagen gehen müssen. Derzeit reicht es für gerademal zehn Speerträger.
 
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zu nicht völlig kranken Preisen geschossen.
.... lässt aber trotzdem ganz schön Spielraum.😉😁
Kommt aber tatsächlich gelegentlich vor.👍
Immer wieder schön, wenn das was sonst in irgendeiner Ecke liegt Farbe und den Tisch sieht.
Viel Spaß mit der Beute.😁👍
 
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Also ich hab noch einen alten Echsenstreitwagen, eine passable Einheit Echsenritter, eine geügend große Einheit Henker aus Zinn und schwarze Garde. All die tollen Eliteauswahlen. Aber an Standardeinheiten krankt es. Aber ich hab tatsächlich ein paar vernünftige Angebote dafür in der Bucht gesehen. Die Speerträger der 7. Edi sehen zwar nicht verkehrt aus, sind aber in meinen Augen zu teuer. Es sieht aber ganz danach aus, als ob die in absehbarer Zeit wieder bei Warhammer auftauchen. Bei AOS sind sie mittlerweile aus dem GW Shop verschwunden. Aber wer noch überzählige Arme (Speere und Armbrüste, brauche beides) für die Dunkelelfenkrieger der 6. Edi rumliegen hat, kann mir gern ne PN schicken. Wir werden uns da bestimmt einig.
 
Was die Speere angeht, die könnten noch ein wenig Highlights und ggf. Holzmaserung vertragen.

zum Farbschema
Es gab im Armee der 6. Die Armee des Nordens mit viel Gold und Blau. Die hatte es mir damals angetan. Das war aber eine reine Kavalleriestreitmacht. Bei den Speerträgern habe ich tatsächlich das Artwork der alten Regimentsboxen vor Augen. Also sehr dunkle fast schwarze Schilde mit dem Schlangensymbol und dunkelblaue Roben. Ich konnte damals das Farbschema der Studioarmee nicht leiden. Nach meinem Dafürhalten ist die Grenze zwischen den Dunkelelfen und den Hochelfen bei Weitem nicht so drastisch, wie im offiziellen Hintergrund. Ich will also ein Farbschema der Dunkelelfen, das zwar düster ist, aber nicht eindeutig mit "böse" assoziiert wird. Im Gegenzug würde ich Hochelfen auch düsterer als GW die präsentiert, bemalen. Letztlich sind es alle beide arrogante Spitzohren, die sie für etwas besseres halten. Wahrscheinlich nehmen beide Sklaven bei den sogenannten niederen Völkern. Nur dass dies bei den Dunkelelfen nicht verheimlicht wird.

Blau ist die perfekte GRundfarbe, um diese Indifferenz hervorzuheben. Denn Blau ist kalt aber eher neutral. Es ist eine Verbindung zu den Hochelfen. Das Dunkelelfische kommt durch Waffendesign und dem dunklen Rüstungsfarbton.

Im positiven Sinne sind es die Dunkelelfen, die letztlich die erste Bastion gegen die Horden des Chaos bilden. Sie sind kriegerischer als ihre Vettern (die Regeln sind dazu entgegengesetzt. Eigentlich ein Witz, dass Ulthuans Milizen fähiger sein solen als die Krieger einer Kriegerkultur).
 
Die „Armee des Nordens“ habe ich gefunden, aber die sieht einfach nur schwarz+gold aus. Mit sogar ziemlich viel Gold. Ohne Blau, außer man zählt die blaugrauen Akzente auf den Kampfechsen.

Blau + Norden klingt aber sehr nach Grond, um dem mal ein moderneres Fundament zu geben.
Im Armeebuch der 8. haben die ganzen Städte ja Farben und Wappen bekommen, und siehe da:
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https://warhammerfantasy.fandom.com/wiki/Ghrond

Die Studioarmee von GW wäre demnach entweder Naggarond oder Hag Graef, beide violett.

Und ja, babyblaue Hochelfen sind ein Verbrechen, aber die hatten auch keine hübschen Minis und langweiligen Fluff, also nicht so schade drum.
Wobei sklavenhaltende Hochelfen schon eine neue Idee wären. Frage mich, wo man die unterbekommt.

DE waren in der 6. übrigens noch recht gesittet dargestellt, die mochte ich auch am liebsten. Sowohl 4. als auch 7. schoben sie aber in Richtung cartoon-böse. Auch die Darkblade-Romane taten ihnen in dieser Hinsicht keinen Gefallen. Für das AB der 7. musste sich Gav sogar auf seinem Blog vor unzufriedenen Fans rechtfertigen, es ginge ja um das „Setting“ (heutzutage würde man „Vibe“ sagen) und nicht um ein plausible Erzählung. Obwohl er am vorigen AB auch beteiligt war. KA, was da schiefgelaufen ist oder was ihm auf den Kopf fiel.
Unsicher, aber vielleicht ist derselbe Text, den er hier nochmal hat:
DARK ELVES Q&A: ON THE BACKGROUND
 
Ich muss auch ehrlich sagen, das Armeebuch der 7. hatte ich nie. Daher war mir der Twist in Richtung Verschlimmbesserung im Hintergrund nicht geläufig. Die Malus Darkblade- Romane habe nicht gelesen. Ich kannte nur seinen Hintergrund aus dem Armeebuch. Und selbst im Armeebuch der 6. waren so viele Versatzstücke einer durch und durch degenerierten Gesellschaft, dass man sich fragt, wie das realiter funktionieren soll. Wenn jeder jeden niederträchtig hinterrücks erdolchen kann, gern auch in der eigenen Familie, dann gibt es soetwas wie eine Gesellschaft nicht. Mag sein, dass in Elitekreisen im Kampf um Macht und Einfluss Moral hinderlich ist. Aber Jeder bracuht irgendwo eine Gemeinschaft und ein Refugium, in dem er nicht jederzeit mit einem Messer in der Kehle rechnen muss.

Und nachdem ich nun Deinem Link gefolgt bin, sehe ich, dass Gav Thorpe, darauf angesprochen, genau das auch einräumt. Ich persönlich halte das für schlechtes Handwerk. Wenn ich mit mutwilligen Überspitzungen arbeiten will, um ein bestimmtes Image zu erschaffen, dass nicht logisch sein muss, dann könnte ich das auch, indem ich diese Zuschreibungen eben Feinde des beschriebenen Volkes erfolgen lasse. Objektivität vorgaukelnde "Tatsachenbeschreibungen" von hirnrissigen Überspitzungen stoßen mich ab, weil sie den Intellekt beleidigen. Und das nimmt im Hintergrund von GW immer mehr Überhand. Ich sag Leichen, die vom Himmel regnen in 40k.

Viel interessanter fand ich die Passagen, in denen die Geschichte der Dunkelelfen aus Sicht der Dunkelelfen erzählt wurde. Denn diese waren plausibel. Und aus diesen Geschichten habe ich meine Interpretation gezogen, das der Unterschied zwischen Hoch- und Dunkelelfen eher marginal ist und die Dunkelelfen grausamer und unbarmherziger aus Überlebensnotwendigkeit denn aus angeborener Boshaftigkeit sind.