40k đŸ„‡ Comicorks

BONK!


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Nachdem die erneut bewusstlose Neue wie auch die herumfliegenden GegenstÀnde zu Boden gefallen waren, drehte sich Klork Kent zu Beast um. Schliesslich war er dessen Vorgesetzter und es war Zeit, sich entsprechend zu verhalten.
"Äch Ă€rwartĂ€ von dia, dasse dat hia rĂ€gĂ€lst un dat bald. So! Wo iz dĂ€r drittĂ€?"
"Nachdem der unsere BiervorrĂ€te fĂŒr zwei Tage ausgetrunken hatte ist er zu Moe gegangen."
"Na dann hoffich ma, dat ich wÀnigst'ns da nich enttÀuscht werd'!"
Nur Idioten hier, dachte sich der Whaaaghboss, als er die Bude verließ.



Fortsetzung folgt...

ZunĂ€chst einmal: Die Arbeitszeit an diesem Modell betrug in etwa eine Woche. Zuerst mal habe ich einen normalen Orkboy genommen, die Arme etwas umplatziert und dann das linke Bein abgeschitten und neu positioniert. Mit GS habe ich dann nicht nur diese LĂŒcke gefĂŒllt, sondern dem Modell auch ein paar weiblichere Formen sowie die allerersten Lagen der Haare verpasst. Damit letztere nĂ€mlich spĂ€ter möglichst dynamisch wirken wĂŒrden und nicht wie ein am SchĂ€del festgetackertes totes Tier, habe ich in mehreren Schichten gearbeitet von den ganz langen Haaren bis hin zu denen oben auf dem Kopf. Mit einer Zange habe ich dann das Modell festgeklammert und zum Teil kopfĂŒber hĂ€rten lassen, damit die Gravitation mir bei der Modellierung hilft, anstatt sie StrĂ€hnen an den Rest der MĂ€hne zu pappen. Der Masse wurde jeweils mit dem Messer lange Schnitte verpasst, um das ganze nach langen Haaren und nicht nach einem Fell aussehen zu lassen. Im Wesentlichen also eine Erweiterung der Technik, mit der ich auch Falballas Haare gefertigt habe.
Nachdem die Haare inklusive dieses Haarreifs fertig waren, habe ich zwei Löcher in den RĂŒcken und je eines in den Ansatz der Handgelenke gebohrt und dann zwei Drahtbögen so befestigt, dass sie die Stoffbahnen, die Storm zum Fliegen benutzt im Groben nachgebildet waren. Den Stoff selber habe ich dann in drei Schritten gestaltet: Zuerst den Ă€ußeren Teil, dann den inneren Teil und schliesslich die GlĂ€ttung des Übergangs. HĂ€tte ich auf den Draht verzichtet, wĂ€re das weiche GS nicht in Form geblieben und dass trockene GS wĂŒrde zu leicht reißen oder abbrechen. Um die Kuppelform zu bekommen habe ich diese zwischen dem zweiten und dem dritten Schritt zunĂ€chst mit meinem Modellierwerkzeug ausgebeult und dass Modell aus den selben GrĂŒnden wie bei den Haaren kopfĂŒber trocknen lassen.
WĂ€hrenddessen habe ich mir einen langen Draht genommen und diesen dreimal gebogen, so dass ich vier gleichlange StrĂ€nge nebeneinander hatte. Diese habe ich dann mit zwei Zangen verdreht, bevor die die beim Biegen entstandenen Bögen abkniff, so dass ich nun vier miteinander verzwirbelte DrĂ€hte hatte. Dann bohrte ich in die Mitte der Base ein Loch welches ich mit meinem Modelliermesser erweiterte, so dass der ganze Strang durchpassen wĂŒrde. Diesen zwirbelte ich an einem Ende wieder ein bischen auf, so dass ich vier Enden bekam, von denen keines lĂ€nger als der Radius des Bases war. Nachdem ich die Enden in rechten Winkel gebogen hatte steckte ich den Strang durch das Loch in der Base und klebte die vier gebogenen Enden unter der Base mit Sekundenkleber fest. Nachdem dieser trocken war (warum heisst das Zeug eigentlich Sekundenkleber ?!), fĂŒllte ich die Unterseite des Bases mit Bastelleim auf, da ich spĂ€ter etwas mehr Zug- und Standfestigkeit als ĂŒblich brauchen wĂŒrde. Nachdem auch dieser getrocknet war (hin und wieder anstechen!), konnte ich den Strangteil ĂŒber der Base wieder leicht aufzwirbeln, wobei ich immer wieder die Miniatur in den Wirbel steckte, um zu sehen, ob alles zueinander passte Dann bohrte ich an vier Stellen, an denen die DrĂ€hte diese berĂŒhrten Löcher in die Miniatur, kniff gegebenenfalls den jeweiligen Draht ab (nicht vergessen ein StĂŒck mehr ĂŒbrig zu lassen), bog ihn um und steckte ihn zusammen mit einem Tropfen Sekundenkleber in das jeweilige Loch. Es war wichtig, diesen Schritt erst jetzt zu machen, da ich den Schwerpunkt des Modells richtig erwischen musste. Nachdem auch diesmal der Kleber getrocknet war, verziehrte ich den Draht noch etwas mit Greenstuff, unter anderem indem ich diesen kĂŒnstlich verlĂ€ngerte, um ĂŒber die Bohrstellen hinwegzutĂ€uschen.
Die Bemalung war nun im Vergleich zum Bau sehr einfach: Das Modell wurde schwarz grundiert, die verpassten Stellen nachgefĂ€rbt und dann das Schwarz mit immer heller werdenen Grautönen trockengebĂŒrstet und akzentuiert. Ebenso ging ich bei den Haaren vor, die in einem ganz leicht grauen weiss grundiert wurde und bei denen ich mich schrittweise zu reinem Weiss vorarbeitete. Analog begannen die gelben Stellen mit Orange. Die Metallteile habe ich erst mit Boldgun Metall bemalt, dann mit Chestnut Ink bepinselt, schliesslich nochmal mit Boltgun Metall trockengebĂŒrstet und mich dann langsam mit Chainmail/Mithril Silver hochgearbeitet.
Dann wurde das ganze noch fotographiert und hier reingestellt.

Ich hoffe, dass meine MĂŒhe mit reichlich Kommentaren belohnt wird 😀 . Iu der Sache mit dem Pickup bin ich jetzt so weit, dass ich das Teil von Prof X fahren lasse und dass Cyclops die Bazzukka bedient. Jubilee wird wohl einer der Grohelfaz sein und als Grunddesign stelle ich mir den Blackbird, das bekannte Flugzeug der X-Men vor. Was haltet ihr von Leech als weiteren Grothelfa?

Habt ihr ĂŒbrigens schon eine Ahnung, wer sich gerade in Moe's Bar besĂ€uft (abgesehen von Barney, aber der gehört ja auch zum Inventar)?
 
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WAT BISHÄR SO PAZZIRT IZ:

NEUÄ BOYZ AUZZA WÜSTÄ!
Innen historischÀn DokumÀnt'n stand, wie man mit na grozÀn BombÀ, Supa-Killamaschinz aus OrkzÀn mach'n kann. Weilla Majestix aba mit seina BombÀ wat falsch gÀmacht hat, komm' jetz lauta mutatierte OrkzÀ hia zu uns. InzwischÀn sinz schon siebÀn, von dehn eina aba auzza Rolle fÀllt unnÀt werd'n sicha noch mehr. Aba so wiez aussieht lass'n sÀ auf sich wart'n. Weil da Kampf vor'n paar Tag'n all'n Boyz so gut gÀfall'n hat, gibbet deshalb ab jetz' zur Ablenkung jÀd'n zweit'n Tach'nen Kampf auf die grozÀ Kampfplatz. AllÀ OrkzÀ werd'n da sein un' wea nich' kommt, zu dÀm komm ich un'dat wiard nich'lustich werd'n, dat kann sich ja wohl jeda denk'n. Un' wenn eina bÀhauptÀt, dattet bei diese KÀmpfe nich' mit rechte Dinge zugeht, dann stimmtat mal voll nich!
Inzwisch'n izza Majestix auch wieda zurĂŒckgĂ€komm' un'er hat sich auch gleich seinĂ€ Abreibung abhol'n könn'. JĂ€d'nfallz hatta noch'n paar OrkzĂ€ mitgĂ€bracht, von deh'n eina bestĂ€z BossmatĂ€rial iz un' die annern etwat seltsam sinn', aba da finnma schon noch 'ne Vawendung fĂŒa.


Auf dem Weg zu Moe's Bar dachte Klork Kent nach. Irgendetwas war da ganz gewaltig schief gegangen. Die Strahlung der Bombe hatte die Orks verĂ€ndert, aber so wie es aussah, nicht nur körperlich, sonder auch geistig. Wie sonst konnte es sein, dass jemand der so intelligent war wie Beast oder jemand, der so durchgeknallt wie diese Neue dabei rauskamen, von dieser Wolverine gar nicht zu reden. Hoffentlich wĂŒrde der letzte von den dreien geistig ein Totalverlust sein. Mit diesem Gedanken betrat Klork Kent die Bar und was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Die anderen Orks verhielten sich wie sonst auch, aber sie hatten ja auch keinen Einblick in die historischen Dokumente gehabt. Da sahs er auf seinem Stuhl und war zu betrunken, um seinen Kopf von der Tischplatte zu lösen. Dieser Körperbau, diese Nase, wenn er wieder zu sich kommen wĂŒrde, wĂŒrde sehr bald kein Stein mehr auf dem anderen stehen und selbst in diesem Zustand war er Ă€ußerst gefĂ€hrlich, daran ließen die historischen Dokumente keinen Zweifel. Der Whaaaghboss winkte Moe zu sich und befahl ihm, diesen speziellen Ork so lange es ging mit GetrĂ€nken zu versorgen, egal was er wĂŒnschen wĂŒrde. Dann verliess er die Bar und rannte so schnell es seine MegarĂŒstung erlaubte zum Daili PlĂ€nĂ€t und sprang dabei ĂŒber den am Boden liegenden Mek hinweg. Den großen, schweren Safe ignorierte er vollstĂ€ndig, sondern ging schnurstraks zur gegenĂŒberliegenden Wand, wo er ein paar völlig unscheinbare Bodendielen löste, unter denen die Sammlung der historischen Dokumente verborgen war. Der Safe war schliesslich nur eine Attrappe, die eventuell zu neugierige Orks nur lange genug aufhalten sollte, bis er wieder nach Hause kam.
Er brauchte nicht besonders lange, um dieses spezielle Dokument zu finden und begann sogleich zu lesen. Schon nach einer Stunde war ihm klar, dass er sich nicht geirrt hatte, sie waren alle in Lebensgefahr, aber zum GlĂŒck wusste er jetzt, was zu tun war. Als er aus seiner TĂŒr rannte, erhob sich Majestix gerade wieder. Der Whaaaghboss griff sich den GlĂŒcklosen mit seiner Energieklaue und gab ihm ein paar SchlĂ€ge auf die Nase, um ihn ins Hier und Jetzt zurĂŒckzuholen.
"Du muzzt wat bau'n, un zwar schnell!"
"Ja aba Chef, wat izz'n los?"

Fortsetzung folgt...
 
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WAT BISHÄR SO PAZZIRT IZ:

NEUÄ BOYZ AUZZA WÜSTÄ!
Innen historischÀn DokumÀnt'n stand, wie man mit na grozÀn BombÀ, Supa-Killamaschinz aus OrkzÀn mach'n kann. Weilla Majestix aba mit seina BombÀ wat falsch gÀmacht hat, komm' jetz lauta mutatierte OrkzÀ hia zu uns. InzwischÀn sinz schon siebÀn, von dehn eina aba auzza Rolle fÀllt unnÀt werd'n sicha noch mehr. Aba so wiez aussieht lass'n sÀ auf sich wart'n. Weil da Kampf vor'n paar Tag'n all'n Boyz so gut gÀfall'n hat, gibbet deshalb ab jetz' zur Ablenkung jÀd'n zweit'n Tach'nen Kampf auf die grozÀ Kampfplatz. AllÀ OrkzÀ werd'n da sein un' wea nich' kommt, zu dÀm komm ich un'dat wiard nich'lustich werd'n, dat kann sich ja wohl jeda denk'n. Un' wenn eina bÀhauptÀt, dattet bei diese KÀmpfe nich' mit rechte Dinge zugeht, dann stimmtat mal voll nich!
Inzwisch'n izza Majestix auch wieda zurĂŒckgĂ€komm' un'er hat sich auch gleich seinĂ€ Abreibung abhol'n könn'. JĂ€d'nfallz hatta noch'n paar OrkzĂ€ mitgĂ€bracht, von deh'n eina bestĂ€z BossmatĂ€rial iz un' die annern etwat seltsam sinn', aba da finnma schon noch 'ne Vawendung fĂŒa. Dat bĂ€sondastĂ€ iz aba dĂ€r letztĂ€ von die drei Neu'n. JĂ€da Ork muz ganz bĂ€sondaz vorsichtich mit dĂ€m sein. Nich' reiz'n un' nich auf dummĂ€ Ideen bring'!


Nachdem er diesen Zettel an seine TĂŒr geheftet hatte, war der Whaaaghboss gleich wieder zu Majestix Schuppen zurĂŒckgekehrt.
"Wie weit bizze?"
"Na ja, ich hab' halt nich' alle Materialienz oda wenn ich se hab, dann hab bÀuchtÀ ich mehr Zeit, um die richtig zu verarbeitÀn."
"Wia ham aba keinÀ Zeit."
"Ja ja, ich weiz, aba ich vasteh imma noch nich' wizo der Boy so gefĂ€hrlich sein soll. Ich mein' jĂ€da von meine Boyz könnt dĂ€n locka zusamm'mosch'n, so dĂŒrr wie da iz und so."
"Dat lÀzze schön bleib'n, du und deinÀ Boyz bring dat Ding zum lauf'n, sonst machta nix, izzat klar?"
An dieser Stelle hĂ€tte ein echter Mechaniker jetzt gesagt, dass er keine Garantie geben wĂŒrde, dass etwas so schnell und dann auch noch mit DEN Materialien zusammengezimmertes Ding mehr als fĂŒnf Minuten halten wĂŒrde, aber schliesslich war Majestix ein Mek, so dass er sich ĂŒber so etwas wie die Sicherheit des Benutzers seiner Erfindungen grundsĂ€tzlich keine Gedanken machte.
"Da iz noch wat, wat ich dia fragen wolltÀ, Chef?"
"Wat denn nu?"
"Weizzu, ich hab' mia gĂ€dacht, dazzet keinĂ€ so gutĂ€ Idee iz, wenn ich un' meine Boyz da weita inna WĂŒstĂ€ rumlatsch'n um da Neu'n einzusammel'n, weil, wia sin' da nu ma nich so schnell un' wa mĂŒzz'n ja auch mal Pauze mach'n un' eig'ntlich reicht ja auch eina, um de Neu'n zu sag'n, wohin ze geh'n soll'n und wenn der dannoch schnella iz, dann izzat doch viel bezza, findste nich?"
Der argwöhnische Blick seines Whaaaghbosses teilte Majestix mit, dass sich dessen Gedanken nicht in die gewĂŒnschte Richtung bewegten, aber dann hatte der Mek einen Geistesblitz.
"Un' auzadem wĂ€r dat ne gute GelĂ€g'nheit, den Neu'n, der wo so gĂ€fĂ€hrlich sein soll bei die Horde zu halt'n un' zwar zo, dazza die meiztĂ€ Zeit ĂŒba nich hia iz, weizz wieich mein?"
Diese Taktik schien aufzugehen, denn der Gesichtsausdruck des Whaaaghbosses Ă€nderte sich schlagartig, als wenn er ĂŒber etwas sehr erfreuliches nachdenken wĂŒrde. Das war gut, denn außer den bereits vorgebrachten Argumenten dachte Majestix vor allen Dingen daran, dass erstens die Strahlung seiner Bombe die Boyz in der WĂŒste so verĂ€ndert hatte. Zweitens hatte er keine Ahnung, ob die Strahlung immer noch ĂŒber der WĂŒste lag, aber der leicht grĂŒn fuoreszierende Sand legte den Gedanken nahe. Drittens hatte er keine Lust, selbst so ein Freak wie die Neuen zu werden. Aber da der Whaaaghboss offenbar zufrieden war, gab es schliesslich keinen Grund, ihn mit diesen zusĂ€tzlichen Informationen zu belasten. Sein Chef war zu einer Entscheidung gelangt:
"Jaaaaah, ich hab' da grad'ne richtich gutĂ€ Idee: Wa schick'n dĂ€n Neu'n inne WĂŒstĂ€, damita noch mea Boyz zusamm'trommelt un' hia her bringt. Aba dazu muz' dat Ding da schnella fertich werd'n, sonst schick'ich dia un' deinĂ€ Boyz hintahea, um de valohr'n Zeit wieda aufzuhoh'n, izzat klar?"
"Ja Chef, allet klar, Chef, ich mach mich gleich wieda anne Arbeit."
Der Whaaaghboss wollte gerade noch etwas sagen, als von draußen jemand vom Wachturm herunterplĂ€rrte, dass schon wieder ein neuer Boy auf die Siedlung zukam. Hoffentlich nur ein normaler mutierter Freak, dachte sich Supaork, als er den Schuppen verließ und der Widerspruch in dieser Aussage kĂŒmmerte ihn nicht im Geringsten, schliesslich war er ein Ork.

Fortsetzung folgt...



ShasŽO Kais: Jetzt bin ich neugierig, wer könnte das sein?^^
Also eine auffĂ€llige nase und zerstörerische KrĂ€fte... Cyclops isses nicht, trotz der KrĂ€fte die zerstörerisch sind und es auch passen wĂŒrde das Majestix was basteln soll (Visor), aber dessen nase ist doch normal?
Richtig, das ist sie.
Aunaketh: Ich hoffe immernoch auf den JuggerOrk. Der hat auch zerstörerische krÀfte.
Aber es muss sich um irgendjemanden handeln, der auch ohne seine körperlichen krÀfte ganz schön was anrichten kann
Ja, er kann durch eine harmlose Bewegung fast ein ganzes Stadtviertel auslöschen und selbst wenn er nichts tut, geht schon mal ein ganzes Haus drauf. Kein Wunder also, dass Supaork Majestix so antreibt.

Ich gebe euch aber mal einen Tip: Versetzt euch mal Supaorks Art zu denken.
Artaria: Die Geschichte weiss auch zu gefallen.Einziges Manko:
keine darauf folgende Mini...
Da ich an Minis wie Storm so ca eine Woche sitze und ich mir mit meinem derzeitigen Projekt noch mehr MĂŒhe gebe, mĂŒsst ihr noch etwas warten. Andererseits steht zum Einen das Wochenende vor der TĂŒr, zum Anderen wird es sich lohnen. Also bleibt dran...
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 1)

Heute fĂŒhre ich hier eine neue Rubrik ein, deren Namen ihr eine Zeile weiter oben bewundern könnt. Anstatt bei aufwendigen Umbauten nur die Geschichte weiterzuspinnen und am Ende einen langen Text zu verfassen, in dem ich alles ohne Bilder erklĂ€re, werde ich ab jetzt meine jeweiligen Arbeitsschritte hier einzeln dokumentieren. So, genug der Vorrede, dann fang ich mal an:

Derzeit bastele ich, bzw. Majestix, an einem Panzabike fĂŒr den mysteriösen gefĂ€hrlichen Fremden (s. Fortsetzungsgeschichte). Dazu habe ich zunĂ€chst ein Base aus Plexiglas gebrochen (von beiden Seiten mit dem Cutter anritzen, dann mit der Zange abbrechen, eine Schutzbrille ist dabei eine gute Idee). Diese Base hat die Ausmaße eines handelsĂŒblichen Panzabikes. Somit kann ich zum Einen spĂ€ter den Baserand fĂŒr die Bestimmung von Sichtlinien benutzen, zum Anderen hilft es mir, dass Modell richtig zu proportionieren, was mir ja bei meinen beiden Botz misslungen ist (etwa um den Faktor 2,5).
Dann begann ich fĂŒr das eigentliche Modell mit einem alten Space-Marine-Bike, dass ich irgendwann mal bemalt geschenkt bekommen habe. Zuerst entfernte ich diese "Schutzbleche" am Vorderrad und die Panzerung/Bolterhalterung am Lenker. So etwas passt nicht zu einem Orkbike. Aus dem selben Grund habe ich auf den RĂŒcksitz dann noch etwas Bitz aufgeklebt, das beim Leman Russ Bausatz dabei war.
Im Anschluss schnappte ich mir eine der Tonnen aus dem GelĂ€nde-Gußrahmen und klebte sie als eine Art Beiwagen an. WĂ€hrend der Kleber trocknete habe ich mir ein Bike-Rad (von einem anderen Bike-Bausatz, versteht sich) gegriffen und dieses zusammengeklebt. Schliesslich klebte ich einen Nagel in die Narbe des Rades, bevor ich dieses an der Tonne anpasste. Nachdem die richtige Stelle gefunden war, bohrte ich ein Loch in den Beiwagen und befestigte das Rad. Jetzt fehlte noch eine vernĂŒnftige Bewaffnung und dafĂŒr nahm ich mir einen Gitbrenna, zersĂ€gte diesen und klebte die Teile an die Tonne.
So weit, so gut, das vorlÀufige Ergebnis ist schliesslich das folgende:

Fortsetzung folgt...
 
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WAT BISHÄR SO PAZZIRT IZ:

NEUÄ BOYZ AUZZA WÜSTÄ!
Innen historischÀn DokumÀnt'n stand, wie man mit na grozÀn BombÀ, Supa-Killamaschinz aus OrkzÀn mach'n kann. Weilla Majestix aba mit seina BombÀ wat falsch gÀmacht hat, komm' jetz lauta mutatierte OrkzÀ hia zu uns. InzwischÀn sinz schon acht, von dehn eina aba auzza Rolle fÀllt unnÀt werd'n sicha noch mehr. Aba so wiez aussieht lass'n sÀ auf sich wart'n. Weil da Kampf vor'n paar Tag'n all'n Boyz so gut gÀfall'n hat, gibbet deshalb ab jetz' zur Ablenkung jÀd'n zweit'n Tach'nen Kampf auf die grozÀ Kampfplatz. AllÀ OrkzÀ werd'n da sein un' wea nich' kommt, zu dÀm komm ich un'dat wiard nich'lustich werd'n, dat kann sich ja wohl jeda denk'n. Un' wenn eina bÀhauptÀt, dattet bei diese KÀmpfe nich' mit rechte Dinge zugeht, dann stimmtat mal voll nich!
Inzwisch'n izza Majestix auch wieda zurĂŒckgĂ€komm' un'er hat sich auch gleich seinĂ€ Abreibung abhol'n könn'. JĂ€d'nfallz hatta noch'n paar OrkzĂ€ mitgĂ€bracht, von deh'n eina bestĂ€z BossmatĂ€rial iz un' die annern etwat seltsam sinn', aba da finnma schon noch 'ne Vawendung fĂŒa. Dat bĂ€sondastĂ€ iz aba dĂ€r letztĂ€ von die drei Neu'n. JĂ€da Ork muz ganz bĂ€sondaz vorsichtich mit dĂ€m sein. Nich' reiz'n un' nich auf dummĂ€ Ideen bring'!


Klork Kent hatte noch die Zeit gefunden, den Text an seiner HĂŒtte zu korrigieren. Jetzt lugte vorsichtig um die Ecke eben dieser Behausung. Man stelle sich in diesem Zusammenhang einen drei Meter großen Ork in einer noch grĂ¶ĂŸeren MegarĂŒstung mit einer Rakete auf dem RĂŒcken und einem Anzug oben drĂŒber vor, wie er versucht unauffĂ€llig zu sein. Der Vergleich mit einem Squigofanten in einem Laden mit zerbrechlichen Dingen wĂ€re den Orks eingefallen, wenn sie sich ĂŒber solche Dinge auf die gleiche Art wie andere Völker Gedanken machen wĂŒrden. WofĂŒr waren zerbrechliche Dinge schliesslich da, wen nicht zum zerdeppern?
Jedenfalls versuchte der Whaaaghboss jetzt vorsichtig um die Ecke zu schauen, um den Neuling, der gerade die Siedlung betrat, in Augenschein zu nehmen. Dabei half es natĂŒrlich, dass der Fremde schnurstraks, wenn auch nicht besonders eilig auf Moe's Bar zuhielt. Er schien ziemlich durstig zu sein.
Wenn der Whaaaghboss noch einen Beweis fĂŒr die IdentitĂ€t des Fremden in der Bar gebraucht hĂ€tte, dieser Neuling auf der Straße wĂ€re es gewesen. Die historischen Dokumente hatten erwĂ€hnt, dass sie oft in der Gruppe auftraten. Leider hatten sie auch erwĂ€hnt, dass sie dann es dann immer gefĂ€hrlicher wurde. Aber es konnte gar kein Zweifel bestehen: Der Neue hier hatte fast dasselbe Gesicht und Körperbau, nur die Haare waren wesentlich anders und natĂŒrlich die Kleidung, aber das war ja fast immer so. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis die erste Bude in die Luft flog und dann konnte Klork Kent nur hoffen das es dabei bleiben wĂŒrde. Majestix musste sich beeilen. Es war wohl eine gute Idee, ihn persönlich anzutreiben. Ausserdem brauchte das Ding einen zweiten Sitz.
So unauffĂ€llig wie möglich (nĂ€mlich auffĂ€llig unauffĂ€llig, man stelle sich einen megagerĂŒsteten Whaaaghboss vor, der versucht auf den Zehenspitzen zu gehen) ging er wieder zurĂŒck zur HĂŒtte des Meks.

Fortsetzung folgt ...
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 2)

Inzwischen habe ich neues Bildmaterial bekommen und daraufhin habe ich von dem ursprĂŒnglichen Space-Marine-Bike so viel weggeschnitten, dass nur noch der Motorblock, die RĂ€der, die Gabel und wenig sonst ĂŒbriggeblieben ist.
Letztere habe ich grĂ¶ĂŸtenteils mit GS verkleidet, so dass jede Seite möglichst quaderförmig war. Nach dem Trocknen habe ich diese Quader noch mit dem Messer bearbeitet, um ein paar Beulen auszugleichen. Außerdem habe ich etwas GS zu einer Wurst gerollt und dann nach dem Trocknen die Enden abgeschnitten. Der dabei herauskommende Zylinder ersetzt nun die Lenkstange. Auf den "Lenk-Zylinder", der spĂ€ter den Tank des Bikes darstellen wird, habe ich dann noch einen Scheinwerfer modelliert, wobei ich in zwei Schritten vorgegangen bin (erst das GehĂ€use, dann das Glas). Den Tank und die Gabel habe ich dann noch mit BeschlĂ€gen versehen, die dann wiederrum einige Nieten bekamen. Mit dem ĂŒberzĂ€hligen GS (es gibt immer etwas!) habe ich dann noch einige ÜbergĂ€nge geglĂ€ttet, LĂŒcken gestopft einen Tankstutzen angebracht sowie zwei Teile geformt, die ich spĂ€ter noch brauchen werde.

Der derzeitige Arbeitsstand sieht in etwa so aus wie auf dem obrigen Foto. Ich habe die HÀlfte der BeschlÀge weggelassen, um die vorherigen Arbeitsschritte zu verdeutlichen.

Fortsetzung einen Post weiter unten
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 3)

Im nĂ€chsten Arbeitsschritt habe ich die dickere der beiden im Voraus geformten Rollen in Scheiben geschnitten, um damit u.a. ZahnrĂ€der fĂŒr die Antriebsketten an der linken Seite des Bikes darzustellen. Die Ketten habe ich mit Draht dargestellt, wobei ich die ÜbergĂ€nge mit Greenstuff-Röllchen ĂŒberdeckt habe. Danach habe ich mehrere Rollen aus Greenstuff produziert, zwei kurze und zwei lange, jeweils eine dicke und eine dĂŒnne. Die langen sollten spĂ€ter eine stĂŒtzende Funktion haben und so habe ich bei diesen nicht einfach nur Greenstuff gerollt, sondern dabei gleich noch einen langen Draht eingearbeitet. DafĂŒr habe ich zuerst einen entsprechend langen Draht spiralförmig mit Greenstuff umwickelt und dieses Gebilde dann mit einer Plexiglasscheibe rundgerollt. Dabei ist zu beachten, dass man nicht zu stark drĂŒcken darf (sonst klebt die Rolle fest) und die Rolle am Ende unter der Scheibe hervorkommen lĂ€sst (aus demselben Grund). Dann habe ich diese ummantelten DrĂ€hte mittels einer Zange stehend trocknen lassen (ErwĂ€hnte ich bereits, dass das Zeug gerne woanders festklebt?). Nachdem diese vier Rollen endlich getrocknet waren schnitt ich von den kĂŒrzeren die Enden flach und klebte sie dann zunĂ€chst aufeinander, um das Gebilde dann spĂ€ter auf eine der eingangs erwĂ€hnten Scheiben zu kleben und dann auf den Bike-Corpus (von dem ich wieder einen jetzt nicht mehr benötigten Teil, nĂ€mlich den, der die Gabel festhĂ€lt, abschnitt) zu kleben. Dann bog ich die zwei ummantelten DrĂ€hte in Form, schnitt ein wenig Greenstuff ab (Ă€hnlich dem Abisolieren eines Kabels) und befestigte diese an dem dreiteiligen Turm, bevor ich wieder etwas Greenstuff nahm und sowohl die ÜbergĂ€nge zu diesen Stangen, als auch eine Kuppel obendrauf formte. Der dĂŒnnere der beiden ummantelten DrĂ€hte sollte spĂ€ter das Hinterrad halten, der dickere wĂŒrde ein Teil der Auspuffanlage werden, zu der noch der aufgebohrte Lauf einer Wumme gehören sollte. Wieder diente etwas Greenstuff dazu, ÜbergĂ€nge und Details wie z.B. die Nieten, die den Turm festhalten zu formen.
Aus der Gabel schnitt ich den Rest der vorherigen Befestigung am Rahmen des Bikes heraus und bohrte ein Loch in den Tank, so dass ich Gabel und Turm zunÀchst locker verbinden konnte (schliesslich kommt auf die andere Seite auch noch ein Auspuffrohr). Schliesslich habe ich zwei Lenkergriffe von einem Whaaaghbike abgeschnitten und an den Tank geklebt, um einen Lenker zu erhalten.

Fortsetzung im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 4)

Gleich zu Anfang: Diesmal gibt es kein Foto, da darauf nichts Neues zu erkennen wĂ€re (zumindest kaum), dafĂŒr findet ihr unten bei den Antworten auf eure Posts (danke ĂŒbrigens dafĂŒr) einen Link auf Bilder des tatsĂ€chlich existierenden Bikes.
TatsĂ€chlich habe ich mich erstmal mit der Anfertigung diverser Teile beschĂ€ftigt, die ich noch am Bike anbringen werde und ein Foto sĂ€he dann in etwa so aus: Dasselbe Bild wie beim letzten Mal mit kleinen Modifikationen und ein Satz merkwĂŒrdig geformter GS-Klumpen sowie zwei mit Greenstuff ummantelte DrĂ€hte. Man sollte nicht glauben, dass letztere mich fĂŒr mehr als eine Stunde aufgehalten haben, denn gerade wenn ich dachte, dass sie fertig wĂ€ren, klebten sie sich wieder fest. Dann durfte ich sie abziehen, den Draht wieder begradigen und von vorne anfangen :annoyed:.
Die Wesentlichste VerÀnderung ist noch, dass ich den Beiwagen jetzt abgenommen habe, da ich mich nun mit der rechten Seite des Bikes beschÀftigen werde. Dann habe ich auch die Gabel noch am Motor (der "Turm") befestigt, aber auch das werdet ihr auf dem nÀchsten Foto am Freitag sowieso sehen.

Fortsetzung im nÀchsten Post

Korben Dallas: Mann wie geil, das ist ja original die "Satte LitterschĂŒssel" aus einem der neueren Werner Comics (das Ding gibts aber auch in echt, mit solchen Wahnwitzigen Details wie eine Holzfrontgabel).
Stilechter geht es ja gar nicht mehr, bur diese Gondel ist fĂŒr Deine Comicorks wĂŒrdig, weiter so!
Mach ich ja *schwitz*. Ich habe tatsĂ€chlich die Satte LiterschĂŒssel als Vorlage genommen. Wenn auch diejenige welche aus den Comics und nicht das tatsĂ€chlich existierende Exemplar. Der Unterschied liegt u.a. in der Positionierung der Auspuffanlage.
Knapp: So, sehr schön, es geht weiter...
Das Bike wird immer geiler, die Anleitung ist klasse und verstĂ€ndlich (Da waren manche Lego-Anleitungen komplizierter 😀 )...
Das Bike wird DER Hammer wenn es fertig ist. Wenn ich mal in Frankfurt oder so bin sag ich dir Bescheid, wenn du Lust hast mit mir zu zoggn (und auch Lust gegn andere Orkze).
Wann gibts eigentlich die nÀchste "Story"?
Die Story geht nach dem Bikebau weiter. Inzwischen dĂŒrfte relativ klar sein, wer die beiden neuen Orkze sind und warum Supaork daher so einen Schiss vor denen hat. Das Angebot zu zoggen nehme ich natĂŒrlich gerne an. Schon allein wegen der Möglichkeit eines Spielberichtes mit einem anderen Forums-Mitglied.
General_SHO: Hi, also ich finde die Gabel am Motorrad noch ein wenig "grob", sieht eher aus wie Teile aus den Autos von Fred Feuerstein. Zu Grob und zu dick, selbst fĂŒr Orks, obwohl die ja sogar meist Metallschrott verwenden. Die Gabel sieht aber eher nicht nach sowas aus. Vielleicht fĂŒr die Gabel Plasticcard verwenden.
Der Rest der GS Arbeiten finde ich aber gut, bin gespannt wie es bemalt ausschaut.
Die Gabel ist am Orignial ziemlich auffÀllig, schon allein wegen des verwendeten Materials. Ich werde mir das Ding nochmal ansehen. Allerdings ist das Ding im Comic ("Exgummibur") auch ziemlich dick.
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 5)

Die ummantelten DrĂ€hte, die ich im letzten Beitrag erwĂ€hnt habe, haben auf der rechten Seite dieselbe Verwendung gefunden wie auf der linken Seite, so dass die Auspuffanlage jetzt komplett und von dem ursprĂŒnglichen SM-Bike kaum noch etwas ĂŒbrig ist.
In die Beiwagen-Tonne habe ich ein Loch gebohrt und einen Nagel hineingesteckt, so dass ich den richtigen Abstand wÀhlen konnte, bevor ich den Nagel mit einem Tropfen Sekundenkleber fixierte. SpÀter wird noch ein zweiter Nagel dazukommen, um die Verbindung zu stabilisieren.
Die Halterung der Gabel habe ich nun auch fertiggestaltet, wobei ich das gedrehte Greenstuffteil aus dem 2.Teil dieses Bauberichts als eine Art Feder einbaute. Da das Bike spĂ€ter mit Stickbombwerfaz ausgestattet sein soll, habe ich anstatt des sowieso abbruchgefĂ€hrdeten Emblems ĂŒber dem Vorderrad (s. Link zum Original in Teil 4) einen Stickbombwerfa, der beim Bau von Supaork ĂŒbriggeblieben war, verwendet.
Schliesslich habe ich noch ein paar Verziehrungen und kosmetische Korrekturen mit Greenstuff durchgefĂŒhrt, allen voran die beiden kronenförmigen Embleme auf dem Motor des Bikes.

Fortsetzung im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 6)

In meinem BemĂŒhen, dieses Bike schneller fertig zu bekommen, damit ich euch mal wieder eine fertig bemalte Mini prĂ€sentieren kann, habe ich wieder einige notwendige, wenn auch unspektakulĂ€re und deshalb nicht mit einem Bild untermalte, Fortschritte gemacht. Derzeit arbeite ich daran, dem Bike einen Fahrer anzupassen, was aufgrund der orkischen Physiognomie kein leichtes Unterfangen darstellt. Also mussten habe ich die Beine zerschnitten und mit Draht verlĂ€ngert. Um diesen Draht herum habe ich dann Greenstuff modelliert, so dass in etwa dieselbe Dicke wie der Rest des jeweiligen Beins erreicht war. Um Details oder eine glatte OberflĂ€che ging es mir dabei nicht, denn schliesslich kommt dort sowieso noch Kleidung drĂŒber.
Die Arme richtig hinzubekommen war ziemlich schwierig und hat einen Großteil der Zeit gefordert, unter anderem, da mir langsam die rechten Wummenarme (die mit der geöffneten Hand) ausgehen. Schliesslich habe ich nur zwei geöffnete HĂ€nde und die Reste der Abgaß-Anlagen-Rollen benutzt. Somit hat der Fahrer jetzt etwas Ähnlichkeit mit einem StrichmĂ€nnchen.
Außerdem habe ich noch einen Fehler an der Verbindung zwischen dem rechten Auspuff und dem Motor korrigiert und den Stickbombwerfa umpositioniert (und zwar in ein Acetonbad, weil er zu gut am Plexiglas klebt :annoyed🙂.
Noch ein kleiner Ausblick fĂŒr diejenigen, die auf die Fortsetzung der Geschichte warten bzw auf neue fertige Modelle: Sobald der Fahrer fertig ist, werde ich seinen Sitz an sein Hinterteil anpassen, bevor ich dann dasselbe mit dem Beifahrer machen werde. Dann gestalte ich noch das Base und ein paar Grothelfaz bevor es an die Bemalung geht.

Inzwischen habe ich immer mehr Respekt vor den Leuten bei GW, die sowas beruflichlich tun mĂŒssen. Ächtz!

Fortsetzung im nÀchten Post
 
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(Panzabike - Teil 7)


Diesmal gibt es wieder einiges zu sehen. ZunĂ€chst mal habe ich den Stickbombwerfa aus seinem Acetonbad geholt und an der Tonne angebracht. Dann habe ich die Schuhe des Fahrers zu spitz zulaufenden Stiefeln verlĂ€ngert und ihm ein wenig Kleidung spendiert, wobei ich in mehreren DurchgĂ€ngen gearbeitet habe. FĂŒr die Jacke, wie ihr sie auf dem Foto erkennen könnt, habe ich drei Schritte gebraucht: Je einen fĂŒr jede Seite, die im Fahrtwind flattert und einen letzten, um das RĂŒckenteil zu machen. Derzeit fehlt ihm noch das linke Hodenbein, der linke Ärmel und ein paar Details, aber dank des ebenfalls noch unfertigen Kopfes erkennt man nun schon deutlicher, um wen es sich handelt.
Dazu habe ich einfach einen der behelmten Köpfe aus dem Orkboy-Gussrahmen genommen und in diesen hinten (also dort wo Hals und Kopf aneinander stoßen) angebohrt. Dann habe ich dort einen Nagel hineingesteckt, den ich mit ein wenig Sekundenkleber versehen habe. So hatte ich einen Punkt, an dem ich den Kopf festhalten konnte, ohne dass ich die spĂ€ter folgenden Details zerquetschen wĂŒrde. Als erstes habe ich die Beine der HĂŒhnerbeine an beiden Seiten gestaltet, dabei kam es mir natĂŒrlich zugute, dass der Helm links und rechts ĂŒber kleine Hörner verfĂŒgte, die nun dazu dienen, die Struktur zu stabilisieren. Dann steckte dich den Haltenagel in eine Zange, um das ganze aushĂ€rten und mich dabei von der Gravitation unterstĂŒtzen zu lassen. WĂ€hrenddessen fertigte ich die Nase Ă€hnlich wie schon die Abgaßrohre aus Draht, den ich mit Greenstuff ummantelte. Als nĂ€chstes kamen die ZĂ€hne dran, in Form zweier plattgedrĂŒckter Greenstuffkugeln/Eier, so dass ich nur noch die Oberlippe darĂŒberziehen musste. Schliesslich kamen die Glubschaugen an die Reihe, gefolgt von den restlichen Zehen der HĂŒhnerfĂŒĂŸe. Nachdem alles hart geworden war, klebte ich den Kopf an den Körper und machte dann obrigens Foto.
Aufmerksame Betrachter werden einen Sitz vermissen. Das ist richtig so, denn diesen gestalte ich erst nach dem Fahrer, da er ja schliesslich zu diesem passen muss.

Fortsetzung im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 8)


ZunĂ€chst einmal habe ich versucht, die Idee mit den Muskeln auf den Unterarmen durchzuziehen, allerdings nicht ganz mit dem Ergebnis, dass ich mir erhofft habe. Mir persönlich hat es vorher besser gefallen, aber ich wĂŒrde gerne eure Meinung dazu hören.
Ansonsten habe ich dem Fahrer nun auch auf der linken Seite mit Ärmel und Hosenbein ausgestattet. Die Stiefel verfĂŒgen nun ĂŒber AbsĂ€tze, die Augen ĂŒber eine Schutzbrille und das Bike ĂŒber Fußrasten. Letztere kommen aus dem Chaos-Fahrzeuggußrahmen. Außer der GlĂ€ttung einiger zu harter Falten und ÜbergĂ€nge mit Greenstuff waren das alle Arbeiten am Fahrer, welcher nun auch einen Sitz in Form einer Schaufel hat. DafĂŒr habe ich etwas Draht zu einer viereckigen Schlaufe gebogen und diese dann in zwei Schichten (1x grob, 1x Details) mit Greenstuff zu einer Schaufel geformt. Dasselbe Prinzip, nur in kleinerem Maßstab, habe ich beim Sitz des Beifahrers verwendet. Da unter dem Beifahrersitz noch Platz war und man so die Klebenaht der Tonne zu gut sah, habe ich dort noch das Teil aus dem Leman Russ-Bausatz angeklebt, dass ich im ersten Teil dieser Serie verwendet habe. FĂŒr den Beifahrergrot habe ich mir eine Packung Gnoblars (Ogerkönigreiche, Fantasy) gekauft und einem davon die Beine verbogen und eine Schweinenase verpasst. Die Arme werde ich auch noch verĂ€ndern, aber dazu musste ich erst noch etwas Vorarbeit in Form eines dĂŒnnen Greenstuffröllchens und eines viereckigen GS-Klumpens leisten, die ich beide an der Tonne anbrachte. Auch wenn ich sonst nicht so der Freund von Fantasyminis bin, die Gnoblars haben mich als Grotersatz sofort begeistert, besonders wenn ich sie erstmal als Grothelfaz benutze und daher sowieso keine Schusswaffen bauche.

Fortsetzung im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 9)


:stupid: Asche ĂŒber mein Haupt! Ich habe vergessen vor dem Grundieren noch ein Foto zu machen und jetzt, wo alles schwarz in schwarz (und auseinandergenommen!) ist, wĂŒrde man nichts erkennen. So mĂŒsst ihr halt leider ohne Bild und dafĂŒr mit mehr Text auskommen.

Die Muskeln an den Unterarmen habe ich abgeschĂ€lt (glĂŒcklicherweise war die darunter liegende Struktur ja sehr glatt) und dann neu modelliert. Das war aber auch schon alles, was ich am Fahrer verĂ€ndert habe.
Der Beifahrer hat da schon mehr mit sich machen lassen mĂŒssen. Zuerst einmal habe seinen linken Arm so abgeschnitten und neu angeklebt, dass er sich jetzt an seinem Schaufel-Sitz festhĂ€lt. Die LĂŒcke habe ich mit Greenstuff gefĂŒllt, dass beim Modellieren einer Stickbomb ĂŒbriggeblieben war, welche schliesslich in der anderen Hand des Beifahrers landete. FĂŒr die Granate musste ich, wie schon so oft, in mehreren Schritten arbeiten. Als erstes habe ich einen Kegel geknetet, der im Zentrum einen Draht besitzt. In sofern eine Abwandlung der Technik, mit der ich die Stangen und Rohre gefertigt habe. Dabei achtete ich darauf, dass der Draht am dicken Ende ein wenig und am anderen Ende ca 2 cm herausragte. Noch wĂ€hrend der Kegel tocknete habe ich mit einem Messer eine Rille in das Material gedrĂŒckt, wobei ich aufpasste, dass ich die Form kaum beschĂ€digte. Nachdem der Kegel dann hart war, habe ich mit besagtem Messer die Enden abgeschnitten, den Draht allerdings intakt gelassen. Dann habe ich um den langen Teil mit der bereits bekannten Technik einen Griff und um den kurzen Teil einen kleinen Kegelstumpf modelliert, dem ich dann spĂ€ter mit dem Messer eine harte Kante verpasste, so dass das Ganze nun schon fast wie eine echte Stickbomb aussah. Ein paar Nieten neben der Naht auf dem großen Kegel vervollstĂ€ndigten das Bild.
Als nĂ€chstes klebte ich ein wenig Greenstuff auf eine glatte OberflĂ€che (in meinem Fall ein abgebrochenes Flugbase) und modellierte dann eine etwas abgeflachte Halbkugel, die ungefĂ€hr denselben Radius hatte wie der Innenkreis der quadratischen OberflĂ€che des Quaders oben auf dem Beiwagen (mit anderen Worten: Von oben gesehen passt sie in das Quadrat hinein). Nachdem dieses Gebilde nun tocken war klebte ich es auf besagten Quader, wobei ich ein dĂŒnnes Plastikscheibchen dazwischenlegte (Hier braucht es definitiv ein Foto, gedultet euch noch ein bischen bis zur bemalten Version). Der Beiwagen war damit fertig, nun kam die Base an die Reihe.
Ich habe mir lange ĂŒberlegt, wie ich die Base gestalten sollte, eine dieser Ideen war z.B. eine Straße so, dass das Bike gerade einen Begrenzungspfahl durchbricht. Allerdings gefiel mir der Gedanke nicht, dass auf dem Base ein StĂŒck Landschaft vorkommen wĂŒrde, dass sonst nirgendwo auf dem Spielfeld existiert (und wenn doch, dann nicht mit schwarz-weißen BegrenzungspfĂ€hlen). Außerdem wollte ich vermeiden, dass das Base zu sehr vom eigentlichen Modell ablenkt. So habe ich mich letztendlich fĂŒr ein Standard-Sandbase entschieden. Da das allerdings etwas zu langweilig sein wĂŒrde, nahm ich mir einen Gnoblar und baute diesen so um, dass er sich in einer sitzenden Position befindet, den Körper und den Kopf etwas nach links verdreht, so dass es aussieht, als wenn er ĂŒber seine Schulter blickt. Bei einem kurzen Besuch bei einem bestimmten Burgerbrater besorgte ich mir ein paar hölzerne Pommesgabeln und KaffeerĂŒhrer, so dass ich unter Zuhilfenahme von etwas Holzleim einen kleinen, oben offenen Kasten, in dem der Gnoblar sitzen konnte, basteln konnte. Dann giffi ich wieder zum Greenstuff und fertigte drei parallele flossensaumartige Stukturen vom Nacken bis zum GesĂ€ĂŸ auf dem RĂŒcken des Gnoblars. WĂ€hrend diese nun trockneten nahm ich mir zwei gleichgroße StĂŒcke Greenstuff und klebte diese auf beagte Flugbase um sie dann zu abgerundeten Keilen zu formen. In der Mitte drĂŒckte ich noch jeweils ein GreenstuffkĂŒgelchen platt. Am unteren Rand der Keile machte ich dann mit dem Messer noch eine rundherum laufende Einkerbung. Dann ummantelte ich noch einen weiteren Draht mit Greenstuff, so dass dieser dieselbe Dicke hatte wie der Griff der Stickbomb. Die trockenen "FlossensĂ€umen" schnitt ich dann zu dreieckigen Stacheln, so wie ich es auch schon beim Maggie-Schnappaquiq bei den Simpsorks gemacht habe. Den ummantelten Draht schitt ich in zwei gleichgroße Teile, die ich jeweils so verbog, dass die Enden einen 90°-Winkel zueinander hatten, die Biegung selbst aber rund war. Dann isolierte ich jeweils ein Ende ab und steckte es in ein dafĂŒr gebohrtes Loch am stumpfen Ende jedes Keils. Somit hatte ich jetzt zwei kleine BĂŒgeleisen, die ich dem sitzenden Gnoblar mit den Stacheln auf dem RĂŒcken in die HĂ€nde gab. Schliesslich knetete ich aus Greenstuff noch eine Rolle, Ă€hnlich wie die, die ich im ersten Teil dieser Bauanleitung gezeigt habe. Als diese trocken war, schnitt ich sie, wie auch ihre VorgĂ€ngerin in ungefĂ€hr gleichgroße Scheiben (Orks profitieren von solchen kleinen Imperfektionen). Diese stellten dann die RĂ€der des WĂ€gelchens fĂŒr den Gnoblar mit den BĂŒgeleisen dar.
Dann vergaß ich, dass ich ein Foto hĂ€tte machen sollen und nahm das Modell so auseinander, dass ich spĂ€ter alles mit dem Pinsel erreichen konnte und grundierte es schwarz.


Fortsetzung im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 10)


Also gut, nachdem ich wieder GefĂŒhl in meinem versohlten Hintern habe 😉, prĂ€sentiere ich euch die ersten Bemalfortschritte an meinem Panzabike:
Wie schon im letzten Post erwĂ€hnt, habe ich das Gesamtmodell in handliche Einzelteile zerlegt, bevor ich es grundiert habe, damit keine (kaum) Stellen existieren, an die ich mit dem Pinsel schlecht rankomme. Namentlich sind diese Teile das Bike selbst, der Beiwagen, die Base und die Baseverziehrung (der Igel). Trotzdem musste ich als erstes noch mal schwarz nachmalen. DafĂŒr empfielt es sich meiner Erfahrung nach, das Schwarz zu verdĂŒnnen. Zum einen betrifft dieser Schritt sowieso meistens nur die Versenkungen, zum anderen möchte ich die bereits schwarzen Stellen mit möglichst wenig weiteren Farbschichten versehen (sonst hĂ€tte ich mir nicht so viel MĂŒhe mit den Details machen brauchen). Der Nachteil dieser Sache ist, dass das Bike danach ewig zum Trocknen braucht.
Wie dem auch sei, als nĂ€chstes kĂŒmmerte ich mich ausschliesslich um den Beiwagen, u.a. weil ich euch ja noch eine ErklĂ€rung dafĂŒr schuldig bin, was die Sache mit der Halbkugel aus dem letzten Post bedeutete. Als erstes bemalte ich die Metallteile, die ja auch den grĂ¶ĂŸten Teil des Beiwagens ausmachen, mit Boltgun Metal, welches ich nach dem Trocknen mit Chestnut Ink ĂŒberpinselte. Dann bĂŒrstete ich das Ganze mit Boltgung Metall trocken. Auf diese Weise erhielt ich einen schönen rostigen Effekt. Die hervorstehenden Teile bĂŒrstete ich danach leicht mit Chainmail ĂŒber (allerdings nicht komplett, damit man auf dem Foto den Unterschied sehen kann, jupp, diesmal habe ich dran gedacht).

An dieser Stelle stellt sich fĂŒr mich die Frage, warum eigentlich jemand NMM malt. Ich meine, wenn ich keine Metallfarben zur VerfĂŒgung hĂ€tte, dann wĂŒrde ich das wahrscheinlich auch machen, aber dem ist nun mal nicht so. Vielleicht kann mir das einer von euch erklĂ€ren, ich mache jetzt erstmal weiter mit der Beschreibung.

Jedenfalls war jetzt der Gnoblar dran, fĂŒr den ich zunĂ€chst Blood Red mit Skull White mischte, bis ich einen Rosafarbton erhielt, der ein bischen ins Rote zog. Dabei achtete ich darauf, dass ich genug davon anmischte, denn schliesslich hatte ich damit noch einiges vor. Wichtig beim Mischen ist auch immer, dass man darauf achtet, dass auch wirklich alles homogen ist. Es gibt nichts Ă€rgerliches, als wenn ihr z.B. mit einer gemischten Farbe mehrere Minis bemalt und dann die letzte einen ganz anderen Farbton hat als die erste. Ich bemalte den ganzen Gnoblar deckend (wichtig!) mit dieser Farbe, mischte dann etwas mehr Skull White in die Farbe und bĂŒrstete den kleinen dann damit trocken, wobei ich relativ stark aufdrĂŒckte. So ging es dann immer weiter, wobei ich immer mehr Skull White zugab und immer weniger stark bĂŒrstete, so dass ich am Ende nur noch akzentuierte. Die Augenpartie dunkelte ich noch mit etwas verdĂŒnntem Scab Red nach. Mit Scab Red bemalte ich außerdem die Zunge, bevor ich diese mit Blood Red akzentuierte. Den einen Zahn sowie sie Krallen an FĂŒĂŸen und HĂ€nden bemalte ich zunĂ€chst mit Bubonic Brown, bevor ich dieses mit Bleached Bone ĂŒberbĂŒrstete und dann die Krallen mit verdĂŒnntem Schwarz nachzeichnete, damit sie mehr auffallen. Bis ich mich um die Stickbombz kĂŒmmere ist der Gnoblar soweit fertig.
Dann begann ich mit dem Auslösemechanismus fĂŒr den Stickbombwerfa, indem ich besagte Halbkugel mit Blood Red grundierte. Mir gefiel die Idee, das Ding mit einem "GrozĂ€n RotĂ€n Knopp" auszulösen, aber als ich damit fertig war, fehlte mir noch das gewisse Etwas. Also malte ich einen gelben Stern oben drauf. Gelb zu malen ist einfach furchtbar frustrierend, da die Farbe nicht nur nicht deckt, sondern sich teilweise auch merkwĂŒrdig verhĂ€lt (auf weißer Grundierung wird sie z.B. gerne mal grĂŒnlich). Ich trug den Stern deshalb in mehreren Schichten mit verdĂŒnnter Farbe auf. Da es dabei unmöglich ist, scharfe Abgrenzungen zu malen, habe ich gleich darauf verzichtet und die Stern etwas grĂ¶ĂŸer gemalt, als er spĂ€ter sein sollte. Nachdem das Gelb trocken war, habe ich darum die Umrisse des Sterns mit Blood Red nachgezogen. Dann habe ich noch das Kabel vom Auslöser zum Launcher mit Scab Red grundiert, mit Blood Red gebĂŒrstet und schliesslich mit Gelb (ĂŒbrigens: Sunburst Yellow) ein paar Details hinzugefĂŒgt. Mit einem dĂŒnnen schwarzen Strich habe ich das Kabel dann noch von der Tonne abgehoben. Ähnlich bin ich beim Brennaschlauch vorgegangen, auch wenn ich dort auf das Gelb verzichtet habe. Der Brennakopf schliesslich wurde mit Brazen Brass bemalt und dann mit einer Mischung aus Brazen Brass und Mithril Silver akzentuiert, bevor ich etwas Schwarz auf den Pinsel nahm, dieses sehr stark wieder an einem Tuch abbĂŒrstete und dann mit dem Rest den Ruß auftrug.

So weit bis hier. Ich hoffe auf Kommentare und Anregungen und vielleicht sogar auf eine Antwort auf die NNM-Frage. Übrigens, sollte ich den Tank an der Seite des Beiwagens in dieser Farbe lassen, oder lieber eine andere Farbe nehmen und wenn ja, welche?

Fortsetzung im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 11)


Und weiter geht's, schliesslich will ich noch diesen Monat fertig werden (wie die Zeit vergeht 😛h34r:!). ZunĂ€chst mal ein paar Worte dazu, wie ich eine Miniatur von dieser GrĂ¶ĂŸe und Detailliertheit bemale. Man kann nicht die ganze Miniatur auf einmal bemalen, so etwas geht nur bei Kiddie Space Marines (Farbtopf auf, Mini rein, Mini raus, tocknen lassen). Ich höre auch immer wieder, dass manche Pinselschwinger erst einen Teil der Mini fertig bemalen und dann erst zum nĂ€chsten ĂŒbergehen. Das dauert dann nicht nur ziemlich lange, es ist auch unpraktisch, da man damit nicht nur viel mehr Zeit mit Trocknenlassen verbringt, sondern auch Gefahr lĂ€uft, das Modell nicht mehr homogen zu haben. Es sieht dann leicht aus, wie eine zufĂ€llige Ansammlung schön bemalter Dinge, aber nicht wie ein Ganzes.
Aus diesem Grund bemale ich dieses Panzabike mit einer Mischung beider AnsĂ€tze (auf das Tunken verzichte ich allerdings! Brrr!). Das sieht dass im Wesentlichen so aus, dass ich einen Teil so weit wie möglich fertig bekommen will und immer wenn es sich ergibt (Tockenpause, angrenzende Teile können gleich mitgeinkt werden,...), male ich auch an den anderen Teilen herum. Meine PrimĂ€rziele waren der Beiwagen, an dem es nur noch wenig zu tun gab und die Gabel. So weit wie Möglich bedeutete, dass ich noch keine Dreckspuren aufgetragen habe (eindeutig ein Fall fĂŒr einen gesamtheitlichen Ansatz) und dass ich bei den Stickbombz bei brauner Grundierung aufgehört habe, da ich noch etwas Bildmaterial brauchte, vielleicht erkennen einige von euch bereits, was ich mir gedacht habe.
Fangen wir nun also damit an, was ich en detail gemacht habe: Beim Beiwagen habe ich das Rohr zum Tank und eben jenen Tank neu bemalt, damit sie eine zusammengewĂŒrfelteres Aussehen bekommen. Den Sockel des "Buzzers" habe ich dann auch noch mit Codex Grey akzentuiert, genau wie den Reifen. Irgendwann zwischen der Grundierung und jetzt muss der Greenstuff-Ringelschwanz des Schweinchen-Gnoblars abgefallen sein. Da ich das Teil nicht wiederfinden konnte, habe ich kurzerhand ein Loch in seinen Allerwertesten gebohrt und dort einen Ersatz aus Draht hineingeklebt.
Die Holzteile, also die sichtbaren Teile an der Gabel und das WĂ€gelchen des Igels, habe ich mit Vermin Brown bemalt, wĂ€hrend die Metallteile am Bike dann mit Boltgun Metal (die Fassungen, die Radnarben, die krohnenförmigen Verziehrungen auf dem Motor und der Auspuff), einem Gemisch aus Boltgun Metal und Schwarz (der Motorblock und der Sitz) und Dwarf Bronze (der Rest) bemalt. Alle diese FlĂ€chen (also sowohl Holz als auch das Metall) wurden im Anschluss daran mit verdĂŒnnter Chestnut Ink bemalt und dann trockengebĂŒrstet (mit der jeweiligen Farbe unter der Ink). An der Gabel habe ich danach noch akzentuiert, Boltgun Metal mit Chainmail, Dwarf Bronze mit einem Gemisch aus Dwarf Bronze und Mithril Silver und das Holz mit einer Mischung aus Bubonic Brown und Vermin Brown. Die Lampe habe ich zunĂ€chst wie einen blauen Edelstein bemalt, also mit einer Art Farbverlauf von links oben nach rechts unten durch verschiedene Schattierungen von Blau, wobei der Hauptfarbe im mittleren Bereich der Löwenanteil zufĂ€llt. Um die Struktur des Scheinwerfers besser rauszukrieben, habe ich diesen noch mit der jeweils helleren Farbe ĂŒberbĂŒrstet. Dunkles Blau also mit normalem Blau, Blau mit hellem Blau und helles Blau mit Weiß.
Den Fahrer und den Igel habe ich, wie ihr auf dem Foto sehen könnt auch noch bemalt. Der Igel ist, Ă€hnlich wie das Schwein in nur einem Farbton bemalt. In diesem Fall also Scorched Brown, dass dann mit immer helleren Farben zunĂ€chst trockengebĂŒrstet und dann akzentuiert wurde. Diese immer helleren Farben habe ich selbst angemischt, indem ich immer mehr Bleached Bone zum Scorched Brown hinzugab. Die Krallen wurden wie auch beim Schwein bemalt und die BĂŒgeleisen mit der herkömmlichen Technik fĂŒr Metallfarben. Auch am Fahrer habe ich einige Vorarbeiten geleistet, hauptsĂ€chlich, indem ich die Grundfarben aufgetragen habe. Wie auch beim Original werde ich hier wenige unterschliedliche Farben verwenden und diese nur in unterschiedlichen Schattierungen einsetzen, um die DreidimensionalitĂ€t zu betonen. Die Jacke ist z.B. bereits einmal trockengebĂŒrstet.
Auch die Base hat etwas Aufmerksamkeit erhalten, indem ich sie zunĂ€chst mit verdĂŒnntem Scorched Brown (wichtig, um die Details nicht unter einer Farbschicht zu begraben) bemalt und dann mit Bubonic Brown trockengebĂŒrstet habe.

Fortsetzung und Ende im nÀchsten Post
 
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Majestix' Mekschupp'n
(Panzabike - Teil 12)

:bounce: Es ist endlich fertig! :bounce:
Ich habe bis gestern spÀt abend noch dran gesessen, um das folgende Bild bis heute hier reinstellen zu können:

Anhang anzeigen 28539

Am bereits vorgearbeitetem Bike habe ich letzte Akzente und die "1000"-Aufschrift auf dem Kronenemblem aufgetragen. Der Schweine-Gnoblar hat nun auch ein farbiges RingelschwĂ€nzchen, dem Wagen des Igels habe ich noch ein paar Akzente verpasst und die Base mit Gras versehen, nachdem ich das Bike aufgeklebt habe (deshalb fehlt jetzt auch das StĂŒtzbitz fĂŒr den Beiwagen und man sieht z.T noch den feuchten Leim). Die Hauptarbeit lag diesmal im Fahrer, bei dem ich mich nicht unwesentlich ums Gesicht gekĂŒmmert habe Außerdem habe ich noch einige Details wie die GĂŒrtelschnalle, und ein paar Akzente an der Jacke gemacht. Ich denke, dass man jetzt deutlich erkennt, dass es sich hier um einen verkleideten Ork handelt.
Zwei Dinge fehlen imo noch: Zum Einen bemerke ich erst jetzt, dass ich die Stickbombz vergessen habe fertig zu bemalen, so dass ich am Freitag noch etwas nachreichen werde. Zum Anderen gibt es noch keine Dreckspritzer am Fahrzeug. Letzeres hat allerdings seinen Grund, denn nachdem ich so dermaßen lange (immerhin 37 Tage) an diesem Modell gesessen habe, wiederstrebt es mir irgendwie, meine MĂŒhen mit Farbklecksen zu verunstalten (ein Ă€hnliches Problem hatte ich ja auch bei dem Clever&Smart-Panzer). Wie seht ihr das?

Anhang anzeigen 328975Anhang anzeigen 328976Anhang anzeigen 328977Anhang anzeigen 328978
Anhang anzeigen 328979Anhang anzeigen 328980Anhang anzeigen 328981Anhang anzeigen 328982

Korben Dallas: Die Bemalung trifft das Original zu 100%, alleine die Holzgabel und der Schweinwerfer sind zum verlieben. Besonders cool finde ich, daß Du noch den Igel mit rein genommen hast.
Vielen Dank, das freut mich doch sehr zu hören.
Morskul: Der große Text ist fĂŒr viele sicher sehr hilfreich, ich allerdings fĂŒhle mich immer ein wenig erschlagen (zumal mir vieles anhand der Bilder von ganz allein klar wird).[/b]
Danke Morskul, um genau solche Dinge geht es mir. Ohne Feedback kann ich diesen Thread hier nicht verbessern. Ich werde mich also in Zukunft etwas kĂŒrzer fassen und das Bild an den Anfang des Textes stellen. Was halten die anderen Leser davon? (edit: das geht mit der neuen Forensoftware leider nicht mehr)
 
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Wernork-Bike

RIMG0009.JPG

Hier habe ich einem meiner Lieblingscomics verarbeitet, wobei ich am Ende auf Dreckspritzer und Àhnliche Verunstaltungen verzichtet habe, ganz einfach deshalb, weil es sich dabei eben um Verunstaltungen handelt. Nachdem ich 39 Tage an diesem Modell gesessen habe widerstrebt es mir einfach, so etwas zu machen. Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass die Stickbombz Bölkstoffflaschen sind.

Die Modellierung und Bemalung habe ich dokumentiert, so dass die einzelnen Schritte findet, wenn ihr den folgenden Links folgt.

1. Beginn des Baus mit einem Space Marine Bike und ein paar Bitz
2. starke Modifikation (wegschneiden) am Ursprungsmodell und erste GS-Arbeiten
3. Motor, Tank, Gabel und Auspuffanlage
4. Fertigung einiger Einzelteile fĂŒr spĂ€tere Schritte
5. das Bike an fĂŒr sich ist fast fertig
6. Beginn der Gestaltung des Fahrers
7. inzwischen trÀgt der Fahrer schon Kleidung und hat einen Kopf
8. der Fahrer ist fertig und am Beifahrer wird noch gearbeitet
9. das Modell ist fertig gebastelt und auch schon grundiert
10. Bemalung mit dem Beiwagen begonnen
11. Grobbemalung ist endgĂŒltig fertig
12. ein paar Akzente und fertig

Wernerbike1.JPG Wernerbike2.JPG Wernerbike3.JPG Wernerbike4.JPG Wernerbike5.JPG Wernerbike6.JPG

Vielen Dank an alle Leser, die mich mit ihren Posts unterstĂŒtzt haben weiterzumachen und die immer wieder mit guten Kritiken und Anregungen kamen. Besonderen Dank nochmal an General Zorro fĂŒr die Idee, das Schwein als Beifahrer zu nehmen und Knapp fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen Kommentare.

Ach und das beste was du bisher gemacht hast ist dein Panzabike mit werner 😀
Und dem Igel 😀

Zum Abschluss hier noch einmal die Bilder der Vorlage:
 
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WAT BISHÄR SO PAZZIRT IZ:

NEUÄ BOYZ AUZZA WÜSTÄ!
Innen historischÀn DokumÀnt'n stand, wie man mit na grozÀn BombÀ, Supa-Killamaschinz aus OrkzÀn mach'n kann. Weilla Majestix aba mit seina BombÀ wat falsch gÀmacht hat, komm' jetz lauta mutatierte OrkzÀ hia zu uns. InzwischÀn sinz schon acht, von dehn eina aba auzza Rolle fÀllt unnÀt werd'n sicha noch mehr. Aba so wiez aussieht lass'n sÀ auf sich wart'n. Weil da Kampf vor'n paar Tag'n all'n Boyz so gut gÀfall'n hat, gibbet deshalb ab jetz' zur Ablenkung jÀd'n zweit'n Tach'nen Kampf auf die grozÀ Kampfplatz. AllÀ OrkzÀ werd'n da sein un' wea nich' kommt, zu dÀm komm ich un'dat wiard nich'lustich werd'n, dat kann sich ja wohl jeda denk'n. Un' wenn eina bÀhauptÀt, dattet bei diese KÀmpfe nich' mit rechte Dinge zugeht, dann stimmtat mal voll nich!
Inzwisch'n izza Majestix auch wieda zurĂŒckgĂ€komm' un'er hat sich auch gleich seinĂ€ Abreibung abhol'n könn'. JĂ€d'nfallz hatta noch'n paar OrkzĂ€ mitgĂ€bracht, von deh'n eina bestĂ€z BossmatĂ€rial iz un' die annern etwat seltsam sinn', aba da finnma schon noch 'ne Vawendung fĂŒa. Aba eina vonni Boyz, die da Majestix mitgĂ€bracht hat un' der wo 'ne so lange Arme un'Beine ham tut un'der sich die ganzĂ€ Zeit bei Moe die Kante gĂ€b'n tut, der iz wat bĂ€sondaz gĂ€fĂ€hrlichĂ€z. Dat gilt auch fĂŒr dĂ€n anner'n, der wo'n bizchen Ă€hnlich ausseh'n tut un'auch stĂ€ndich bei Moe iz, der wo aba nich ganz so gefĂ€hrlich iz, weilla eign'tlich nur gefĂ€hrlich iz, wenna mittem annern zusamm' iz oda wenna sich langweil'n tut, aba daran arbeit'ich ja schon unna Majestix auch.


BANG! "Mista Kent!"
Die zwei GerĂ€usche kamen fast gleichzeitig aus Richtung der TĂŒr des DĂ€ili PlĂ€nĂ€ts, das erste verursacht von der aufschlagenden TĂŒr und das zweite verursacht von Gutemine, die die TĂŒr mit einem beherzten Tritt geöffnet hatte. Klork Kent erschrak so sehr, dass er die Apostroph-Taste auf seiner Schreibmaschine abbrach. Das war verdammt schlecht, wo doch diese Taste den wichtigsten Buchstaben des orkischen Alphabets darstellte. WĂŒtend drehte er sich seiner Besucherin zu und wollte diese gerade anbrĂŒllen, als sie ihm zuvorkam.
"Wia sind feddich!"
Das waren Ă€ußerst gute Nachrichten, so dass der Whaaaghboss fast vergaß, warum er gerade eben so sauer gewesen war.
"Dann lous, aba ey, du trÀgst dat hia!"
und damit warf er ihr die Schreibmaschine zu, die sie auch sicher mit dem Gesicht fing, bevor sie erst etwas torkelte und dann dem an ihr vorbeistĂŒrmenden Ork folgte. Wie gesagt, er hĂ€tte es fast vergessen, aber halt nur fast. Abgesehen davon brauchte man als der stĂ€rkere Ork fĂŒr solche Aktionen eigentlich sowieso keinen Grund, so etwas gehörte eher zur orkischen Etikette.
Anstatt allerdings direkt zu Majestix' HĂŒtte rĂŒberzustapfen hielt der Whaaaghboss schnurstraks auf Moe's Bar zu. Dort saßen die beiden Neuen an einem Tisch, wobei sitzen nicht ganz die richtige Bezeichnung fĂŒr eine Position ist, bei der der Hintern zwar auf dem Sitz, der Kopf aber auf dem Tisch liegt. Um nicht abzurutschen hielten sich beide heldenhaft an ihrem Bier fest. Moe hatte gute Arbeit geleistet, denn außer einem halbherzigen "Öööööiiimaaann, watsollischeiße?" kam von den beiden Betrunkenen keine Gegenwehr, als sie vom Whaaaghboss gepackt und in Richtung Werkstatt gescheift wurden.
Diese war wie gewohnt angefĂŒllt mit irgendwelchem Krempel, nur in der Mitte, neben dem offenen Eingangstor, gab es eine relativ leere Insel, in der das neue Bike stand. Der Rest der FlĂ€che war zum grĂ¶ĂŸten Teil von den Boyz aus Majestix Trupp belegt, die die letzten Tage ohne Pause an dem Ding herumgeschraubt hatten und nun völlig erschöpft dort zusammengebrochen waren, wo sie kurz zuvor noch gestanden hatten. Majestix selbst schien sich auch nur noch durch reine Willenskraft aufrecht zu halten, so dass der Whaaaghboss das Reden ĂŒbernahm. Dazu hielt der den Betrunkenen mit den blauen Klamotten vor sein Gesicht.
"Pazz auf, die SchĂŒss'l da iz fĂŒa dich unnu kannz damit inna WĂŒstĂ€ rumgurk'n wie dĂ€ willz. Dat iz sogar gĂ€nau dat, watte mach'n sollz un' dazu sollze die Boyz such'n die da imma noch rumlauf'n un' die dann hia her schaff'n. Hazzu dat kapiert?"
Zuerst war in dem Gesicht des anderen nichts zu erkennen als die schon Anwesenheit geistiger Abwesenheit, die durch die Anwesenheit zu vieler geistreicher GetrĂ€nke verursacht worden war. Der Whaaaghboss liess den anderen Boy fallen und wollte seinen Worten gerade mit einem krĂ€figen Schlag mehr Gewicht verleihen, als sein GesprĂ€chspartner plötzlich die Augen aufriss. Gleichzeitig mit der Freude ĂŒber die plötzliche Aufmerksamkeit schrillten bei Klork Kent die Alarmglocken und er wich gerade rechtzeitig aus um einem Schwall grĂŒner, ĂŒbelriechender Verdauungsprodukte auszuweichen. Majestix hatte nicht so viel GlĂŒck, aber schlaftrunken, wie er war, nahm er eher interessiert zur Kenntniss dass der kotzende Ork offenbar zwei WĂŒrfel in seinem Magen gehabt hatte, die jetzt auf ihn zukamen.
"Vadammt, so machtat kein' Sinn!",
grollte der Whaaaghboss, wĂ€hrend er seinen vorherigen GesprĂ€chspartner so auf das Bike pfefferte, dass dieser wieder in der gleichen Position dasaß wie in Moe's Bar,
"Wa könn'ihn nich hialass'n bissa wieda nĂŒchtan iz, aba so kanna auch nich fah'n!"
Majestix, der gerade herausgefunden hatte, das etwas noch schneller wach macht als ein Eimer kaltes Wasser wischte sich angewiedert den Brei aus dem Gesicht, als ihm eine Idee kam:
"Warum eigentlich nich?"
Er schrieb schnell die Anweisungen des Whaaaghbosses auf einen Zettel, griff sich einen Grot, der seit kurzem in der Werkstatt rumlungerte und gestern in einen Eimer mit rosa Farbe gefallen war und drĂŒckte diesem den Zettel in die Hand.
"Hör mal zu Kleina, möchteste wat echt aufredendet erleben?"
Der Grot reagierte so, wie es fĂŒr seine Art ĂŒblich war: Er schĂŒttelte den Kopf und suchte dabei nach einem Schlupfloch. Der Whaaaghboss hatte allerdings begriffen, was sein Mek vorhatte und baute sich hinter dem Pinkling auf, bevor er ihn mit verdĂ€chtig ruhiger Stimme fragte:
"Annere Frage: Möcht'ste wat echt aufregendet erleb'n anstatt ganz bösÀ vadrosch'n zu wÀrd'n?"
Als dem viel Kleineren blieb dem Grot nur ein Ă€ngstliches Nicken und die Hoffnung, dass er wenigstens ein paar seiner Glieder behalten wĂŒrde. Dann wurde er auch schon mit auf das Bike geworfen. Ihm blieb gerade noch Zeit sich festzukrallen, als Majestix den Motor startete und den Gang einlegte, woraufhin die SchĂŒssel mit einem Affenzahn losschoß.
"Wenna zu sich kommt, dann gibstÀ ihm den Zett'l!" war das letzte, was er hörte, dann waren sie auch schon aus der Siedlung heraus.

Fortsetzung im nÀchsten Post

Super, endlich wieder ne Geschichte ! Ich war schon auf Entzug, aber die entschĂ€digt dann wieder. Werork mit originol WĂŒrfelhusten 🙂
 
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WAT BISHÄR SO PAZZIRT IZ:

NEUÄ BOYZ AUZZA WÜSTÄ!

Innen historischÀn DokumÀnt'n stand, wie man mit na grozÀn BombÀ, Supa-Killamaschinz aus OrkzÀn mach'n kann. Weilla Majestix aba mit seina BombÀ wat falsch gÀmacht hat, komm' jetz lauta mutatierte OrkzÀ hia zu uns. InzwischÀn sinz schon acht, von dehn eina aba auzza Rolle fÀllt unnÀt werd'n sicha noch mehr. Aba so wiez aussieht lass'n sÀ auf sich wart'n. Weil da Kampf vor'n paar Tag'n all'n Boyz so gut gÀfall'n hat, gibbet deshalb ab jetz' zur Ablenkung jÀd'n zweit'n Tach'nen Kampf auf die grozÀ Kampfplatz. AllÀ OrkzÀ werd'n da sein un' wea nich' kommt, zu dÀm komm ich un'dat wiard nich'lustich werd'n, dat kann sich ja wohl jeda denk'n. Un' wenn eina bÀhauptÀt, dattet bei diese KÀmpfe nich' mit rechte Dinge zugeht, dann stimmtat mal voll nich!
Inzwisch'n izza Majestix auch wieda zurĂŒckgĂ€komm' un'er hat sich auch gleich seinĂ€ Abreibung abhol'n könn'. JĂ€d'nfallz hatta noch'n paar OrkzĂ€ mitgĂ€bracht, von deh'n eina bestĂ€z BossmatĂ€rial iz un' die annern etwat seltsam sinn', aba da finnma schon noch 'ne Vawendung fĂŒa. Aba eina vonni Boyz, die da Majestix mitgĂ€bracht hat un' der wo 'ne so lange Arme un'Beine ham tut un'der sich die ganzĂ€ Zeit bei Moe die Kante gĂ€b'n tut, der iz wat bĂ€sondaz gĂ€fĂ€hrlichĂ€z. Dat gilt auch fĂŒr dĂ€n anner'n, der wo'n bizchen Ă€hnlich ausseh'n tut un'auch stĂ€ndich bei Moe iz, der wo aba nich ganz so gefĂ€hrlich iz, weilla eign'tlich nur gefĂ€hrlich iz, wenna mittem annern zusamm' iz oda wenna sich langweil'n tut. Dezhalb ham wa den gĂ€fĂ€hrlicharĂ€n von die beiden auf'n Bike gesetzt, dassa Majestix gĂ€bastl't hat und hammen lozgeschickt inne WĂŒste, woa noch mehr Boyz such'n soll.


"HAR HAR HAR HAR!"
He he he, dat hamma gut gÀmacht, wat, Chef, Àhhhh, Mista Kent?"
"Dat hab ICH gut gemacht, wollze sag'n, oda?"
"Ähhh, klar, ja, genau, dat wollt ich sag'n, hab mich nur vasproch'n."
Majestix wusste, dass er wegen der Sache mit der Bombe noch immer auf BewĂ€hrung stand. Es war zur Zeit besser, den Whaaaghboss nicht zu verĂ€rgern. 'Noch wichtiger als sonst!', fĂŒgte er schnell in Gedanken zu. Aber da gab es noch ein anderes Problem:
"Ähh, wat mach'n wa nu middem andar'n?"
"Dat izzoch ganz einfach, datselbÀ wie middem erst'n!"
"Ähhhhhhh, wia ham aba noch keinĂ€ zweitĂ€ SchĂŒssel un' meinĂ€ Boyz sin'total kaputt, die brauch'n echt ma'ne Pause."
"Iz schon gut, die könnse von mia auz hab'n un'weizze wat? Der andare wird dia sogar bei die Arbeit helf'n!"
"Ähhhhh, ich vasteh nich."
"Na izzoch ganz einfach: Du brauchz wen, der dia bei die Schraubarei annem zweit'n Bike hilft un' ich brauch wat, womit ich den andaren beschÀftig'n kann."
"Denkste wirklich dattat'ne gute Idee iz?"
Der Whaaaghboss funkelte ihn an, "Glaubste etwa, dazzat'ne schlechte Idee iz, die wo ich mia ĂŒbalegt hab?"
"Nein! Ganzundgarnichtdatiznevadammtguteidee!", brachte der Mek schnell heraus.
"Na, dann iz ja allet in Ordnung, oda?"
"Ähhh, da hĂ€ttich noch'ne Frage."
"Und welchÀ?"
"Na ja, weil der Miraculix jetzt ja keine Nam' mehr vageb'n darf, wie soll da andare Boy dennu heiz'n? Ich kann ja nich' stÀndich 'Ey du, Andara Ork!' ruf'n"

Der Whaaaghboss dachte kurz angestrengt nach, wobei die Betonung auf kurz lag, und prÀsentierte dann ein weiteres Beispiel orkischer Logik:
"Andara Ork, da mach'n wa Andork draus! So, und nu mach hinne!"
Dankbar dafĂŒr, einen Grund zu haben, um aus der Anwesenheit seines Vorgesetzten zu entkommen, ging der Mek so schnell ihn seine furchtbar mĂŒden Beine tragen konnten zurĂŒck in seine Werkstatt, wĂ€hrend der Whaaghboss gut gelaunt zu seiner eigenen HĂŒtte stapfte. Dann fiel diesem ein, dass er völlig vergessen hatte, dem Mek auch noch die Reparatur der Schreibmaschine aufzutragen! Andererseits wĂŒrde der schon wissen, was er zu tun hatte. Er selbst war jetzt erstmal sehr zufrieden mit sich selbst. Er hatte nicht nur seine Siedlung von einer weiteren Zerstörung bewahrt, sondern er hatte auch noch wieder jemanden, der in der WĂŒste weiter Boyz einsammelte (diesmal sogar schneller als diese fußlahmen Galliorks). Dann hatte er auch noch gleichzeitig das Problem gelĂ¶ĂŸt, wie er diesen Andork weiter beschĂ€ftigen konnte und was ihm passieren sollte, wenn diese BeschĂ€ftigung beendet wĂ€re. Ja, alles lief ausgezeichnet. Es war wirklich erstaunlich, wenn man bedachte, welche schreckliche Zerstörung dieser Ork, der jetzt draußen rumgurkte ĂŒber sie alle hĂ€tte bringen können. Er hatte es in den historischen Dokumenten deutlich sehen können. Dieser Wernork, ja, das war ein guter Name, hatte in einer Geschichte einen ganze Bretterbuden-Siedlung wie die Siedlung der Comicorks nur dadurch vernichtet, indem er einen Gummiball hineinwarf. Selbst er als Whaaaghboss hĂ€tte dafĂŒr mindestens eine Bombe gebraucht, aber dieser Typ schaffte es mit einem einzelnen Gummiball! In einer anderen Geschichte war ein mehrstöckiges Steinhaus in die Luft geflogen und das nur wegen einer Art großem Luftballon!! Das schockierenste war aber wohl die Geschichte gewesen, in der seine blose Anwesenheit gereicht hatte um ein Haus in die Luft zu jagen. Er hatte nur an einem Tisch gesessen und eine Art Ei in einem Glas getrunken, dann war irgendetwas mit einer Ananas passiert und Boooom!, das Haus war nur noch ein TrĂŒmmerhaufen.
Ha, aber er war ja schliesslich nicht umsonst Whaaaaghboss geworden. Dazu war nĂ€mlich nicht nur rohe Kraft nötig, sondern auch eine Hirnschmalz. Obwohl, eigentlich stimmte das nicht so ganz, denn zum 'Whaaaghboss werden' brauchte man nur das erste, das zweite war zum 'Whaaaghboss bleiben' unerlĂ€sslich. Er stellte fest, dass er fĂŒr heute jedenfalls genug gearbeitet hatte. Also wĂŒrde er zu den X-Orks rĂŒbergehen. Die sollten mal wieder einen Kampf organisieren!

Fortsetzung folgt...

Da GeschichtÀ gÀht weitaaaaa!
JAAAAAA!! :wub: ÂŽ
Der Tag auf den wir alle so lang gewartet ham is da!!

Wonderbra, sag ich da nur.

Knapp

Die beiden Geschichten sind sehr sehr schön geworden,lob. 🙂

Lediglich die "ErklÀrung",der Grot sei in nen Farbeimer gefallen,isn bisschen weit hergeholt. :lol:
Ich hĂ€tts eher auf ne seltsame Pilz-Mutation zurrĂŒck gefĂŒhrt,hĂ€tte auch die Schweinsnase erklĂ€rt.^^

Naja,ich bin gespannt,was in der Zukunft folgt.
Die Schweinenase des Borstigrots ist allerdings nur umgebunden, vll. so eine Art Staubfilter.

Jo die Geschichten sind wieder sehr schön!
 
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WAT BISHÄR SO PAZZIRT IZ:

GROZÄ REVANSCH! NOCH'N KAMPF BEI DÄN X-ORKS!

Innen historischÀn DokumÀnt'n stand, wie man mit na grozÀn BombÀ, Supa-Killamaschinz aus OrkzÀn mach'n kann. Weilla Majestix aba mit seina BombÀ wat falsch gÀmacht hat, komm' jetz lauta mutatierte OrkzÀ hia zu uns. InzwischÀn sinz schon acht, von dehn eina aba auzza Rolle fÀllt unnÀt werd'n sicha noch mehr. Aba so wiez aussieht lass'n sÀ auf sich wart'n. Weil da Kampf vor'n paar Tag'n all'n Boyz so gut gÀfall'n hat, gibbet deshalb ab jetz' zur Ablenkung jÀd'n zweit'n Tach'nen Kampf auf die grozÀ Kampfplatz. AllÀ OrkzÀ werd'n da sein un' wea nich' kommt, zu dÀm komm ich un'dat wiard nich'lustich werd'n, dat kann sich ja wohl jeda denk'n. Un' wenn eina bÀhauptÀt, dattet bei diese KÀmpfe nich' mit rechte Dinge zugeht, dann stimmtat mal voll nich!
Inzwisch'n izza Majestix auch wieda zurĂŒckgĂ€komm' un'er hat sich auch gleich seinĂ€ Abreibung abhol'n könn'. JĂ€d'nfallz hatta noch'n paar OrkzĂ€ mitgĂ€bracht, von deh'n eina bestĂ€z BossmatĂ€rial iz un' die annern etwat seltsam sinn', aba da finnma schon noch 'ne Vawendung fĂŒa. Aba eina vonni Boyz, die da Majestix mitgĂ€bracht hat un' der wo 'ne so lange Arme un'Beine ham tut un'der sich die ganzĂ€ Zeit bei Moe die Kante gĂ€b'n tut, der iz wat bĂ€sondaz gĂ€fĂ€hrlichĂ€z. Dat gilt auch fĂŒr dĂ€n anner'n, der wo'n bizchen Ă€hnlich ausseh'n tut un'auch stĂ€ndich bei Moe war, der wo aba nich ganz so gefĂ€hrlich iz, weilla eign'tlich nur gefĂ€hrlich iz, wenna mittem annern zusamm' iz oda wenna sich langweil'n tut. Dezhalb ham wa den gĂ€fĂ€hrlicharĂ€n von die beiden auf'n Bike gesetzt, dassa Majestix gĂ€bastl't hat und hammen lozgeschickt inne WĂŒste, woa noch mehr Boyz such'n soll. DĂ€n Andaren Ork heißt jetz Andork und arbeitet nu bei Majestix, weila so beschĂ€ftigt und dezhalb nich mehr gĂ€fĂ€hrlich iz.
Weillat allez so gut gĂ€lauf'n iz, wĂ€rd'n sich da X-Orks heute wieda fĂŒr unz prĂŒgl'n.


Gut gelaunt sahs Supaork auf der TribĂŒne. Ihm gegenĂŒber auf der anderen Seite des Rings hatte er einer Strohpuppe den Anzug von Klork Kent angezogen. Das ganze diente natĂŒrlich dazu, seine geheime IdentitĂ€t zu schĂŒtzen, denn wenn man sie beide gleichzeitig sah, dann konnten sie ja gar nicht dieselbe Person sein. Abgesehen davon hatte er jedem seiner Boyz schwere Verletzungen angedroht, sollten sie nicht exakt zu diesem Schluss kommen. Die meisten Boyz waren sehr guter Stimmung, sie freuten sich auf den Kampf uns schĂŒtteten das Pilzbier runter, das Moe ihnen fĂŒr ĂŒberteuerte Preise verkaufte. Die restlichen Boyz hatten bereits soviel Pilzbier getrunken, dass sie gar keine Stimmung mehr hatten, sondern einfach nach hinten gefallen waren und ihren Rausch ausschliefen. Das Majestix ca ein Jahr vorher Farbstifte erfunden hatte machte das ganze nicht ganz risikolos, aber dafĂŒr Ă€ußerst amĂŒsant.
Als dann endlich der Schiedsrichter den Ring betrat war die Stimmung auf dem Höhepunkt und nur wenige nahmen zur Kenntnis, dass diesmal nicht Beast, sondern Smart von der Crew des geklauten Panzers den Schiri machte. Hauptsache es wĂŒrde einen guten Kampf geben.

"Orkz Ànd GrotzÀÀÀh! WÀÀÀÀlllllkooommm toooo zeee Weiiiiilllld Whaaaghhh FÀdÀrÀÀÀÀschn!
Ich pezent... pÀsent... zeigÀ euch nu den GÀwinna vom letzt'n Mal: DÀn Ork mitta MÀtallhaut, COOOOLLLLOOOOSSSOOORRRRK!"

Plötzlich kam von unter dem Ring ein gewaltiger Krach, den man zu Zeiten der historischen Dokumente mit viel Wohlwollen als Heavy Metall bezeichnet hĂ€tte. Erst jetzt bemerkten die meisten Zuschauer, dass die Schlumpfgrotze sich unterhalb der KampfflĂ€che befanden und dass irgendjemand sie mit Instrumenten ausgestattet hatte. Mehr als kurzzeitiges Interesse konnten sie jedoch nicht auf sich ziehen, denn jetzt kam Colossork auf den Ring zugestapft, von lautem Gejohle des Publikums begleitet. Er zog zwei der Ringseile ĂŒbermĂ€ĂŸig weit auseinander und stieg dann hindurch, bevor er mit hocherhobenen Armen eine Runde durch den Ring machte und sich dann in seine Ecke begab, so dass Smart wieder das Wort ergreifen konnte.

"Beim lÀtzt'n mal wurde Gambit von Colossork voll zusamm'gemoscht. Aba inzwisch'n hatta ordentlich trÀiniert und willet heutÀ nochmal probier'n! Deshalb, ohne weitere Worte: GAAAAAAMMMMMBIT!"

Wieder spielte die Schlumpfband auf, diesmal laute Banjomusik, zu der Gambit wie gewohnt lĂ€ssig zum Ring ging, wĂ€hrend er die Buhrufe des Publikums ignorierte. Er wĂŒrdigte seinen Gegner noch nicht mal eines Blickes, als er an ihm vorbeiging und dann in den Ring stieg. Der Ringrichter rief dann beide in die Mitte des Rings.

"Ich will'nen saubaren Kampf, keinÀ Waff'n und so Kram, izzat klar?!"
"Da!"
"Mon dieu, wennes eben sein mĂŒss. Isch werdö geine Waffö einsetzön."
"Okay, dat reicht mia, dann fangt an!"

Die Kontrahenten begannen einander zu umkreisen, wobei sie hin und wieder auslangten, aber eher um ihren Gegner zu testen, als wirklich den ersten Schritt zu machen. Dann sprang Gambit jedoch unvermittelt und noch wĂ€hrend Colossork darĂŒber nachdachte, was das wohl sollte traf ihn Gambits Fuß mitten in seinem Gesicht. Gambit landete leichtfĂŒĂŸig und wollte seinem Gegner gleich noch einen Roundhousekick verpassen, den Colossork auch scheinbar geschehen ließ, bevor er mit einer Bewegung, die schneller war, als man ihm zugetraut hĂ€tte das tretende Bein auffing und mit einem schraubstockartigen Griff festhielt. Gambit schaltete jedoch schnell und benutzte das festgehaltete Bein als neue Achse fĂŒr einen Tritt gegen das Colossorks Gesicht, aber nicht nur Gambit schien seit dem letzten Mal trainiert zu haben und das zeigte sich deutlich, als der metallene Ork auch noch das zweite Bein auffing und Gambit damit rĂŒcklings auf den Ringboden schlug.

"Dahs war eine schlechtÀ Idee, njet?"

Mit diesen Worten nahm Colossork beide Fußgelenke von Gambit in eine seiner massigen HĂ€nde und schleuderte ihn dann ĂŒber seinem Kopf, um ihn auf der einen Seite aufschlagen zu lassen, bevor er das ganze Spiel auf der anderen wiederholte. Nach dem fĂŒnften krĂ€ftigen Rumms, den das Publikum laut mitgezĂ€hlt hatte ("Eins!", "Zwei!", "Drei!", "VielĂ€!", "VielĂ€-Eins!") pfefferte Colossork seinen Gegner in die Ringseile, wo dieser hĂ€ngenblieb. Seelenruhig ging Colossork zu diesem, um ihm den Rest zu geben. Er packte ihn am Schopf und meinte

"GĂ€h nach Chause, kleinerr Mann aus Suhmpf!"
"Ahh, mon ami, 'ast du wirklisch gedacht, dass du es so einfach 'aben wĂŒrdest?"
"Was willst du machen? Du chast ĂŒberchaupt keine Chance, ohne deine miesen Tricks."
"Isch 'abe gesagt, dass isch kĂ€mpfen wĂŒrde ohne Waffen, aber isch 'abe nischt gezagt, dass das auch gelten wĂŒrde fĂŒr ihn."

WĂ€hrend Colossork mit Gambit geredet hatte war ein weiterer Boy in den Ring gestiegen. Er hatte ungefĂ€hr denselben Körperbau wie Colossork und trug nicht nur ein schwarz-gelbes Trikot und eine dazu passende schwarze Maske, sondern auch noch einen Stuhl aus den ZuschauerrĂ€ngen, den er jetzt mit einem lauten Krachen auf dem Kopf des Metallenen zerschlug. Benommen torkelte dieser zur Seite, so dass der neue Gambit aus den Seilen ziehen konnte. Ringrichter Smart lief zu dem Neuen und wollte ihn mit ausgesteckten Arm des Ringes verweisen, aber dieser packte einfach besagten Arm und warf den Offiziellen ĂŒber die Seile, wo dieser bewustlos liegenblieb. Dann schnappte sich der Neue den Benommenen am Arm und zog ihn in die Mitte des Ringes, wĂ€hrend Gambit am Rand ein paar LockerungsĂŒbungen an seinen Schultern und seinem Arm durchfĂŒhrte. In der Zwischenzeit begann Wolverine Colossork Kreis um sich herumzuschleudern. Auf ein Kommando von Gambit ließ er sein Opfer so los, dass dieser torkeln auf Gambit zulief, der ihn in aller Seelenruhe kommen ließ, bevor er ihm einen Uppercut verpasste, woraufhin Colossork wie in Zeitlupe im Bogen nach hinten flog, dann mit einem lauten Krachen auf den RĂ€ngen aufschlug und dann liegenblieb. Laute Buhrufe ertönten aus dem Publikum, als sich Gambit die FlĂŒstertĂŒte des Ringrichters krallte und unter Buhrufen des Publikums hineinsprach:

"Dank mon ami Wolverine 'ier 'abe isch diesö Kampf gewonnen. DĂ€r RostkĂŒbĂ€hl ist bĂ€siegt! Vive la Sumpf! Niemand darf es wagen misch, dĂ€hn grozĂ€n Gambit 'erauszufordern, denn niemand hat eine Chance gĂ€gĂ€n... Was iz los mitti 'immel?"

Fortsetzung folgt...

Ich weis, das ist jetzt gemein, aber ich dachte, ich mache mal wieder einen schönen Cliffhanger. So bleibt es spannend und ich habe am Freitag gleich einen schönen AufhÀnger.

Auf die Frage, warum denn niemand was schreibt:

Rollen lachend auf dem Boden und erreichen so die Tastatur nicht mehr? 😉

Ich werde ja sowieso nicht mĂŒde in wahren FreudentrĂ€nen auszubrechen, und alle unwissenden ĂŒber das meiner Meinung nach bestem Projekt in der Fanworld zu berichten, aber zu allem gibt man halt doch nicht seinen Senf dazu.
Die Geschichten sind noch immer sehr schön, genauso wie deine Um/Eigenbauten, aber man wĂŒnscht sich halt immer das mal wieder Miniaturentechnisch was neues kommt, weil man dort besser konstruktiv kritisieren kann.

[...]aber nach wie vor geniale story und modelle.[...]
 
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