WHFB My Imperium: Old World Warhammer Fantasy

Du hast aus der Mauer, die auf die Base geklebt ist. In der Mitte 5mm tiefe Elemente rausgeschnitten.
Wie hast du es geschaut 5mm auszuhöhlen ?
Tja... genau das war das Problem. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Umrisse einzuschneiden und das Styrodur dazwischen grob mit einer Nageschere herauszukratzen, also wirklich Bröckchen für Bröckchen herauszureißen. Die entstandene Vertiefung war dementsprechend extrem unregelmäßig, und ich musste die Flächen, so gut es ging, mit einem Holzklotz und roher Gewalt plattdrücken, damit sie eine halbwegs einheitliche Höhe hatten. Zum Glück sieht man davon nichts mehr. Ich improviere; was bleibt mir anderes übrig...
 
Tja... genau das war das Problem. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Umrisse einzuschneiden und das Styrodur dazwischen grob mit einer Nageschere herauszukratzen, also wirklich Bröckchen für Bröckchen herauszureißen. Die entstandene Vertiefung war dementsprechend extrem unregelmäßig, und ich musste die Flächen, so gut es ging, mit einem Holzklotz und roher Gewalt plattdrücken, damit sie eine halbwegs einheitliche Höhe hatten. Zum Glück sieht man davon nichts mehr. Ich improviere; was bleibt mir anderes übrig...
Hört sich nach einer Menge Arbeit an.
 
Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Umrisse einzuschneiden und das Styrodur dazwischen grob mit einer Nageschere herauszukratzen, also wirklich Bröckchen für Bröckchen herauszureißen.
Wenn Du ein engmaschiges Gitter mit entsprechender Tiefe in dem Umriss einschneidest, dann geht die Teile sogar recht gut rauszubrechen bzw. sauber rausschneiden. Werkzeug der Wahl ist dafür keine Nagelschere sondern ein Stechbeitel in klein (hier die beiden linken Klingen)

Der Umbau gefällt mir, Du hättest die Teile sogar noch einen Tick wuchtiger (nach vorn, als stützende Strebepfeiler) machen können.
Und jetzt mal Kritik auf Höhe des Bauniveaus 🧐: Bei den Bögen fehlt imo noch immer links und rechts so ein Auflagestein wie beim 2. Bogen von rechts auf der linken Seite einer ist. Ohne das hängen die Bögen zwischen den Mauerpfeilern optisch/statisch etwas in der Luft.
Mit der kaputten Stelle am 2.Bogen von rechts fremdel ich ein wenig: Über und unter dem Bogen sind Schäden, der Bogen ist dagegen ziemlich unberührt. Evtl. 2 Steine raus?
 
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Werkzeug der Wahl ist dafür keine Nagelschere sondern ein Stechbeitel in klein (hier die beiden linken Klingen)
Ich hab halt keinen da. Ich improvisiere und benutze, was mir gerade in die Hände fällt. Mit der Schere geht es sogar ganz gut, weil viele der ziemlich tief geprägten Steine sich damit einzeln rausschnipsen lassen.

Bei den Bögen fehlt imo noch immer links und rechts so ein Auflagestein wie beim 2. Bogen von rechts auf der linken Seite einer ist. Ohne das hängen die Bögen zwischen den Mauerpfeilern optisch/statisch etwas in der Luft.
Mit der kaputten Stelle am 2.Bogen von rechts fremdel ich ein wenig: Über und unter dem Bogen sind Schäden, der Bogen ist dagegen ziemlich unberührt. Evtl. 2 Steine raus?
Ja, da hast du sicher recht. Ich hole das nach.

Ungeduldig wie ich bin, hatte ich mir jetzt schon mal andere Ecken vorgenommen. Besonders die hier rot markierte Sektion des Zwingers war mir ein Dorn im Auge.

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Sie hat jetzt Stützbögen bekommen, und die allzu unscharfen Umrisse der Steine werden noch mal mit einem Stift umfahren.

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An anderen Stellen mache ich Stückwerk: Hier mal ein bisschen, da mal einzelne Steine. Die Mauer bekommt zudem noch einen halbrunden Söller, um ihr Profil interessanter zu machen.

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Hier sind die bisherigen Neuerungen im Zusammenhang zu sehen.

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Im Gesamteindruck macht die viele Arbeit zwar kaum etwas aus. Aber ich fühle mich jetzt besser, wenn ich es mir aus der Nähe ansehe. 😁 Allein das rechtfertigt meines Erachtens den Aufwand.
 
Für optische und farbliche Abwechslung könnte hier und da auch eine Sch...snase dienen.😉😁
Brechen Flächen auf und sind gut fürs Geschäft.🤣🤣
Aus dem gleichen Grund spiele ich bei 40k keine Imperial Guard, ich will nicht ZU viel realistischen Bezug in meinem Hobby 😅
 
Für optische und farbliche Abwechslung könnte hier und da auch eine Sch...snase dienen.😉😁
Brechen Flächen auf und sind gut fürs Geschäft.🤣🤣
Sowas hab ich sogar schon, allerdings im inneren Ring. Bei der Außenmauer wollte ich das nicht riskieren, die wird zu oft belagert. Ich seh sonst schon die Skaven meines Lieblingsgegners sich da raufhangeln und durch das Loch in die Burg kriechen... 😁
 
Als Nächstes habe ich mir den Bergfried vorgenommen. Er hat unschöne Fenster, die nun wirklich nicht mehr meinem heutigen Standard entsprechen.

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Ich bastle neue Fenster,...

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...schneide die alten heraus und ersetze sie. Zum Vergleich: Grün ein neues Fenster, rot ein altes.

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Außerdem sind die Steine ein Problem. Auch hier hatte ich mit Modelliermasse als Pseudo-Mörtel gearbeitet, mit dem Ergebnis, dass die Umrisse der Steine stumpf und unscharf wurden. Es bleibt mir nun nichts anderes übrig, als Steine einzeln herauszuschneiden und zu ersetzen.

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Mit dem Ergebnis bin ich erst einmal zufrieden, bzw. zumindest ist es besser als zuvor. Die Steine sind zwar teils unregelmäßig, aber schärfer konturiert.

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Ich hätte ja mit der Optik des Bergfriedes, meinetwegen gedeutet als ältester Teil der Burg, gut leben können. Da passt auch die etwas abgeschliffen wirkende Oberfläche.
Aber wenn Du nun mal feststellst, dass die Gotik begonnen hat und man mehr Licht fürs das Grünzeug🪴 braucht, dann müssen ganz klar Spitzbögen rein.
Dann wirkt der obere Turmteil nun eben wie später draufgesetzt, unten sind ja weiter die Rundbögen.😉

Designmäßig hast Du jetzt auf engem Raum 3 Fensterarten, da muss man langsam aufpassen, dass es nicht eklektisch wirkt.


Kannst Du dem geneigten Publikum mal bitte kurz zeigen/erklären, wie Du die Fenster baust? Das scheint ja recht fix zu gehen bei Dir.
 
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Dann wirkt der obere Turmteil nun eben wie später draufgesetzt, unten sind ja weiter die Rundbögen.😉
In der Tat würde ich argumentieren, dass der "romanische" Unterbau älter ist und der "gotische" später aufgesetzt. Das würde ja auch der (pseudo-)historischen Abfolge entsprechen.

Designmäßig hast Du jetzt auf engem Raum 3 Fensterarten, da muss man langsam aufpassen, dass es nicht eklektisch wirkt.
Ich plane, auch die Fenster der Turmspitze zu ersetzen. Ansonsten macht mir das wenig Sorgen, denn man sieht der Burg mit ihren diversen Zwingern ja an, dass es verschiedene Bauphasen gab. Da bin ich eigentlich ziemlich schmerzbefreit.

Kannst Du dem geneigten Publikum mal bitte kurz zeigen/erklären, wie Du die Fenster baust? Das scheint ja recht fix zu gehen bei Dir.
Also, so ein Satz Fenster frisst immer noch mehrere Stunden. Die Fenster werden zunächst auf dünner Pappe aufgezeichnet und mit dem Skalpell ausgeritzt, was als rückwärtige Stabilisierung für die Holzauflage dient. Für das Holz schneide ich Kaffee-Rührlöffel in dünne Streifen, zerteile diese und klebe sie auf die Papp-Unterlage. Für gebogene Segmente an der Oberkante der Fenster nehme ich meistens 1mm-Pappe. Die Fenster können dann noch auf Plexiglasfolie geklebt werden, was sie zusätzlich stabilisiert - oft verzichte ich aber darauf, so auch hier.

Zur Demonstration hier noch mal die Fenster der Hafenfestung im Rohbau.

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Die Fenster werden zunächst auf dünner Pappe aufgezeichnet und mit dem Skalpell ausgeritzt, was als rückwärtige Stabilisierung für die Holzauflage dient.

Thx.
Das mach ich im Prinzip auch so. Mir ist das exakte Löcher in Pappe reinstanzen aber zu fummelig, weshalb ich mir die Stabilisierung auf der Hinterseite erleichtere und die nicht im Ganzen zuschneide, sondern einzelne so etwa 2 mm breite Pappstreifen (dunkles Braun oder schwarz) mit Sekundenkleber im gewünschten, vorgezeichneten Muster zusammenklebe.
Bei Deinem Verfahren liegt die Sabilisierung besser plan an, das macht aber letztlich bei relativ dünner Pappe wenig Unterschied.
Mal sehen, was die Werkzeugkiste sagt, vielleicht finde ich ja passende Stanzklingen und übe das mal. (Alter 🐶 ... neue Tricks"

Anderseits habe ich ein paar schon sehr alte einseitige Silkon Fensterrahmengießformen selbstmodellierter Fenterrahmen für Keramin oder so Gießmassen und versuche öfter die da vorhandenen Standardfenstergrößen zu benutzen. Das ist aber nichts für schnelle ad hoc Sachen, da braucht man etwas Vorlauf, um auf Stückzahlen zu kommen.
 
Nächster Patient ist der abnehmbare Oberstock des Turms.

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Auch hier ist das Steinrelief wieder viel zu unscharf, und die Fenster sind nicht besonders schön. Zudem sind es nur 4.
Ich baue 8 neue Fenster, sodass jedes Segment eins hat, und ersetze Stein für Stein.

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Das hat sich jetzt wirklich gelohnt, finde ich.

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