11. Edition Neues Punktesystem

Im übrigen kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Gegensatz zu den 2-3 Defiler pro Liste die Turniere gerade von den 3x Doomsday Arks Listen dominiert werden.

Abgesehen davon sind sich eigentlich alle Spieler einig - selbst die Chaoten - dass der Defiler zu billig ist.

Insofern wäre imho deutlich weniger Drama und Tränen angebracht.
 
Im übrigen kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Gegensatz zu den 2-3 Defiler pro Liste die Turniere gerade von den 3x Doomsday Arks Listen dominiert werden.

Abgesehen davon sind sich eigentlich alle Spieler einig - selbst die Chaoten - dass der Defiler zu billig ist.

Insofern wäre imho deutlich weniger Drama und Tränen angebracht.
Die drei DDAs wurden aber auch erst von den neuen CTan abgelöst 😉
Bis dahin waren die durchaus Usus.

Ich bleib dabei, die grundlegende Idee ist ganz sympathisch, geht (mir) aber vermutlich am Ende nicht weit genug.
 
Prinzipiell finde ich es sehr gut, dass GW bei den Punkten wieder differenzieren will.

Die Frage, die sich stellt, wie gut es umgesetzt werden wird.

Es wird vermutlich, wie in der 10. Edition (oder den Editionen davor) nur grob gelingen, wobei GWs Hauptproblem ist, dass GW keine gute und ausgeglichene Edition haben will, da es dann ja keinen Grund gibt die neue 40k Edition (12. Edition in 2029) zu kaufen.
 
Ziemlich dieses System nutzt WCE ja seit ~immer, nennt sich dort Nx-Kosten.
Es hat gewisse Einschränkungen, z.B. bei Fraktionen mit vielen redundanten Einheiten.
So sind Streitwagen oft zusammen in einem Nx-Pool. Oder bei den Echsenmenschen die Dinos alle zusammengefasst. Woanders ist es schwieriger, z.B. sollten bei Chaoszwergen die Kriegsmaschinen zusammen sein, weil sie so viele verschiedene haben? Aber dann würde die Flammenkanone viel teurer, weil man schon 2 Hobgoblin-Speerschleudern mitgenommen hat. Also eher doch nicht?

Insgesamt, wenn mit Verstand gemacht, funktioniert das System aber sehr gut, sorgt für Vielfalt und verhindert Spam an den Stellen, wo er durch Überstättingung Synergie zu sich selbst zu erzeugen beginnen würde.
Und Softcap ist allgemein eleganter als Hardcap, funktioniert auch besser mit veriabler Spielgröße.

Ob GW das mit Verstand übernimmt oder nur irgendwas macht, können wir natürlich nur hoffen und bangen.
 
Wenn man zur Einschätzung nur OP und unspielbar kennt, wird es mit Nuancen schwierig.

Und wenn man immer alles schön redet bestätigt man nur praktiken die am Ende dem Spiel schaden.

Es gibt einen Grund warum Oldhammer immer beliebter wird und das liegt nicht daran das GW in den letzten Editionen gezeigt hat wie klasse ihr "New40k" ist.
 
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Reaktionen: Haakon
Bezeichnest Du es gerade als schönreden wenn man sagt die Dinge sind ein wenig komplexer als "Alles scheiße, weil es von der Evil Company kommt?"

Es wird in dieser Edition doch leider sein wie in der davor und davor und davor und natürlich in der kommenden und der darauf folgenden.

Nüchtern betrachtet wird alles ausreichend gut funktionieren. Im Großen und Ganzen ist alles weitgehend rund, aber hier und da wird es aus dem Ruder laufen und mal auch richtig schief gehen. Das wird für große Aufregung im Netz sorgen, woraufhin ganz schnell angepasst wird und das Pendel in eine andere Richtung schwingt und wieder eine neue Schieflage erzeugt, die wieder "das ganze Spiel für alle zerstört". Viel neue Aufregung und der Zirkus geht genau so weiter. Die zwölfte Edition schmeißt dann alles von neuem um und das Ritual beginnt wieder von vorn.

Same old, same old! Insgesamt wird das Spiel nicht wirklich besser oder schlechter. Nur an unterschiedlichen Stellen anders besser und anders schlechter je nachdem wer da wie drauf guckt.

Und nur falls es übersehen wurde, ich gebe hier null Bewertung über das neue Spiel ab, das spare ich mir bis ich ein paar Spiele gemacht habe, bis dahin gucke ich mir lediglich neugierig die Änderungen an.
 
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Bezeichnest Du es gerade als schönreden wenn man sagt die Dinge sind ein wenig komplexer als "Alles scheiße, weil es von der Evil Company kommt?"

Es wird in dieser Edition doch leider sein wie in der davor und davor und davor und natürlich in der kommenden und der darauf folgenden.

Nüchtern betrachtet wird alles ausreichend gut funktionieren. Im Großen und Ganzen ist alles weitgehend rund, aber hier und da wird es aus dem Ruder laufen und mal auch richtig schief gehen. Das wird für große Aufregung im Netz sorgen, woraufhin ganz schnell angepasst wird und das Pendel in eine andere Richtung schwingt und wieder eine neue Schieflage erzeugt, die wieder "das ganze Spiel für alle zerstört". Viel neue Aufregung und der Zirkus geht genau so weiter. Die zwölfte Edition schmeißt dann alles von neuem um und das Ritual beginnt wieder von vorn.

Same old, same old! Insgesamt wird das Spiel nicht wirklich besser oder schlechter. Nur an unterschiedlichen Stellen anders besser und anders schlechter je nachdem wer da wie drauf guckt.

Und nur falls es übersehen wurde, ich gebe hier null Bewertung über das neue Spiel ab, das spare ich mir bis ich ein paar Spiele gemacht habe, bis dahin gucke ich mir lediglich neugierig die Änderungen an.

Kurz gesagt du merkst es nicht.

Allein schon das du es hin nimmst das man alle 3-4 Jahre eine Edition vor die Nase gesetzt bekommt wo irgendwas verbessert und woanders wieder verschlimmert wird und es abhakt mit "war schon immer so" zeigt doch auf wie sehr man sich das schön redet.

  • GW macht einen Retcon: war doch immer so
  • GW haut eine neue Edition raus die zum Teil besser ist aber woanders wieder schlechter macht : war doch immer so
  • GW erhöt die Preise/reduziert den Inhalt: war doch immer so

Da wird mit einem wohlwollenden Nicken dem Kunden alle 3-4 Jahre in die Tasche gegriffen ohne was zu verbessern, es wird sich mit "war doch immer so" abgefunden.

Nach 10 Editionen sollte man langsam eine Linie gefunden haben die Funktioniert bei den Regeln, vorallem wenn es in vorherigen Editionen schon bessere Beispiele gab um jetztige Probleme zu lösen.
Das was heute als "normal" an Gelände aufgestellt werden muss um ein funktionales Spiel zu generieren hatten wir früher als "Städte in Flammen" Erweiterung wenn man den Tisch richtig vollpacken wollte und nicht weil der zweite Spieler sonst seiner Armee bye bye sagen kann in Runde 1 nach dem Beschuss und den first turn Charge.


@Ghost Writer
Tatsächlich ja, der Rückgang zu Editionen 2-5 nimmt vermehrt zu, vorallem da auch diverse Army Builder Apps die alten Werke mit ins System aufnehmen und man findet auch immer häufiger Kanäle auf Youtube aufblitzen die sich ältere Editionen verschrieben haben, vor einigen Jahren hat man das schwerer/seltener was gefunden.
 
@Black Harlekin jeder Deiner Punkte ist absolut richtig beobachtet und die Nummer läuft jetzt seit fast 20 Jahren nach diesem Muster. Fast genau so lange werden von den immer gleichen Leuten diese Punkte - völlig zu Recht!!!! - aufgegriffen und scharf kritisiert.

Die Folgen dieser Kritik? Die Firma macht genau auf diesem Kurs unbeirrbar weiter, weil sie damit ordentlich Geld verdienen. Die Kritiker werden nicht Müde ihre Kritik zum Besten zu geben und machen das Spiel (im wahrsten Sinne des Wortes) ebenso unbeirrbar immer weiter mit.

Und genau deswegen sage ich, dieses Ritual geht absehbar genau so weiter. Akzeptanz von Dingen die man OFFENSICHTLICH nicht ändert durch Kritik würde ich eher als offenen Blick auf die Realität beschreiben.
Nach 10 Editionen sollte man langsam eine Linie gefunden haben die Funktioniert bei den Regeln, vorallem wenn es in vorherigen Editionen schon bessere Beispiele gab um jetztige Probleme zu lösen.
Wäre das Ziel ein funktionierendes Spiel zu entwickeln würde ich Dir Recht geben. Ist es aber eben - und wie ich finde offensichtlich - nicht! Das Spiel ist immer schon eine teures Marketing Tool gewesen um die Minis zu verkaufen und das Verkaufen steht als oberstes Ziel da, auch im Finanzbericht!

Wenn es Dir also um ein Spiel geht, das durchoptimiert wird und keine Wünsche offen lässt, tut es mir Leid der Überbringer schlechter Neuigkeiten zu sein, das wirst Du von GW nicht bekommen. Wenn man das so richtig scheiße findet, bleibt einem eigentlich nur das System zu wechseln.

Wenn es einem eher egal ist, weil das wichtigste die Minis sind, nutzt man die Regeln die einem kostenfrei angeboten werden und hat ne gute Zeit mit seinen Minis. Das Spiel selber und wie es aufgebaut ist, ist mir ehrlicherweise nicht mehr wichtig.
 
Allein schon das du es hin nimmst das man alle 3-4 Jahre eine Edition vor die Nase gesetzt bekommt ..

Hm, und im Forum Meckern & Heulen ändert was an der Situation? Das dient imho ausschließlich dem persönlichen Frustabbau auf Kosten der anderen Leser. Da könnte man auch ich den Wald gehen und Schreien oder ein paar Gewichte stemmen.

Außerdem bedeutet, dass wenn man GW's Vorgehen als "normal" bewertet, nicht automatisch, dass man das gut findet.
Aber ich habe es auch schon an anderer Stelle geschrieben und ausführlich erklärt: Neue Editionen sind in dieser Branche Teil des wirtschaftlichen Erfolgs und Überlebens.
Aus diesem Grund gibt es auch keine Autos oder Waschmaschinen, die ein Leben lang halten.

Mit einem etwas realistischeren Blick auf wirtschaftliche Notwendigkeiten und der Einsicht, dass auch in der Hobby-Industrie die Ansprüche von Kunden und Herstellern auseinander gehen, sinkt dann vielleicht auch die Erwartungshaltung und damit der Frust. Und dann kann man auch mit der neuen Edition viel Spaß haben.