Nutzen, Umbasen und Umbauen von AOS Figuren für Oldhammer...ähm Warhammer

Avemir

Tabletop-Fanatiker
02. März 2012
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Hi

Ich habe nichts vergleichbares gefunden deswegen mache ich mal hier ein Forum auf. Unsere kleine aber feine Gruppe ist beim Warhammer Fantasy geblieben und spielt es auch weiter. Dies hat den Vorteil natürlich keine neuen Publikationen, Grundoxen und Regeln (Armeebücher) kaufen zu müssen da das System ja nicht mehr supportet wird.
Allerdings muss ich wirklich sagen, dass mit die meisten Miniaturen von AOS echt sehr gut gefallen, weshalb einige in der Gruppe und ich unsere Armeen gerne optisch mit AOS Minis aufpeppen.
Das Problem ist nur, dass die Regimenter als Formationen echt undankbar sind für viele der dynamischen Posèn der neuen Minis.
Meine Idee ist also, dass doch ein Thread schön wäre indem sich einige Hobbyisten austauschen und vielleicht mit Ideen und Bildern sich unterstützen könnten 🙂

Und bitte dies ist kein AOS vs Warhammer Ding. Mir geht es um die Miniaturen ;-)

Ich selber hatte schon einige Ideen wie zum Beispiel:

Stormcast Eternals als Chaoskrieger zu spielen nur eben in der Lichtversion. Statt nurgle und Pestwolken zum Beispiel Sigmar und Licht.
Problem es hätten 40mm Eckbases sein müssen. Auf 25mm Eckbases bekomme ich die Eternals nicht hin.

Wie seht ihr das habt ihr hier Ideen oder ähnliche Projekte schonmal gesehen?

Meine eigene Armee sind die Hochelfen. Als die Lumineth rauskamen war ich super gehyped musste aber feststellen, dass die Breitbeinigen Posen der Speerträger die
eigentlich auf 32mm Rundbases stehen nicht auf 20mm Eckbases passen. Ob es regeltechnisch nach 8. Editionsregeln Konsequenzen hätte wenn ich Elfen auf 25mm Eckbases spiele weis ich nicht jedoch wüsste ich auch nicht ob ich diese damit eher in Regimentsformation hinbekomme.
Die Dawnriders wollte ich als Silberhelme spielen jedoch scheint die Miniatur (das Pferd) zu groß zu sein um in Regimentern auf den alten Kavalleriebases zu passen.
Hier mache ich mal Fotos. Speerträger konnte ich noch nicht günstig erwerben um es auszuprobieren.

Hoffe auf gute Gespräche und viele Ideen 🙂
 
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Oder falls es Spiel-und Regeltechnisch keine Auswirkungen hat auf 25mm Eckbases

Auswirkungen hats immer.
Musst halt mit deiner Gruppe klären und die Diskrepanz nicht exploiten. Ich spiele bestimmte Modelle einfach auf passenden Bases. Weil halt.

Bei meinen Chaosrittern habe ich so angefangen.
1. Das mittlere Modell aufs Base.
Dann links rechts jeweils eins ein bisschen schräg
Und die außen stehen dann ziemlich über das Base.


Bei den Cursed City Skeletten musste ich n bisschen biegen und zwicken. Aber soweit passen sie gut zusammen in einem bestimmten Schema. Werde sie noch mit anderen Skeletten mischen

20210414_192800.jpg


Die Charaktere werde ich auf viel Kork packen und dann passen sie hoffentlich aufs Base und in die Einheit. Umstellen geht allerdings gar nicht mehr. Das muss dann kommuniziert werden.
 
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Reaktionen: Dragunov 67 und Sunzi
25er Bases haben gewisse Auswirkungen aufs Spiel die mal mehr mal weniger ins Gewicht fallen können, 25 anstatt 20mm heißt das die 10er Reihe 50mm breiter ist, was eventuell ein Umrunden etc. deutlich schwieriger macht.
Angriffsfläche ist größer, man bleibt besser in Aura/Buffreichweite etc.
Kann also schon Signifikante Auswirkungen haben.
 
Interessantes Thema. Ich schiele für meine Echsenmenschen (Stand der Modelle 7te Edition) auch schon auf ein paar Modelle von 3t Anbietern/AoS. In unser Spielgruppe (wir spielen 6/7te und lesen uns gerade in WCE ein) wäre das kein Problem, mit Regimentsfüllern, Multibase, Kompaniebases etc oder artfremden Proxis (Lego ging immer schnell). Solange ihr damit klar kommt und euch verständigt, dürfte es eigentlich keine Probleme geben. Hab auch schon gegen eine 2500 Punkte Armee auf Dioramen Bases gespielt, lag halt ein Zettel für die LP Verluste drunter. Bei Turnieren gäbe es da evtl Probleme, aber die sind immo eh nicht.
 
Man könnte ein paar Millimeter gewinnen, wenn man den ausladenden Fummel (z.B. Flattermäntel) kappt. Da die Figuren im Regiment eh recht eng stehen hält sich der Dynamikverlust in der Erscheinung in Grenzen. Weitergehender Umbau ist bei den Monoposern, die gusstechnisch gern mit ausgebreiteten Armen stehen, etwas anspruchsvoller, geht aber auch.

Ansonsten kann man mit vermutlich besserer Wirkung das machen, was Dragunov 67 schon ansprach: die Aufstellung "nach oben anpassen"
Ich würde das nur etwas hübscher als mit Lego und Pappstückchen machen.
Die neuen nötigen Basegrößen als Maß nehmen und die altgebasten Figuren auf übergroße Regimentstrays platzieren, am besten etwas aufgelockerter durch Abstandshalter und mit dickem Rand oder die alten Bases ohne umbasen vergrößern.
Damit behält man auch die zusammenhängende Regimentsanmutung,
Vermutlich (nach dem obigen Beschrieb) kommt man mit dem Faktor 1,5 ganz gut hin.
Situation: Man braucht für neue Infanterie 30 mm Bases und will die alte Infanterie auf 20 mm trotzdem weiter benutzen.
Beispiel 1: 6 Stück auf 20er Eckbases kommen dann auf ein 18 cm breites Regimentstray, wenn sie 6 Stück auf 3 cm Eckbases gegenüberstehen
sollen. Links und rechts hat das Regimentstray der 20er dann einen 8,5 mm Rand und zwischen den Bases nochmal 8,5 mm als Abstand.
Beispiel 2: Man stellt die 20 mm Bases je in "Überbases" mit der Breite von 5 mm in jede Richtung, so dass die jeweils zu 30 mm Bases werden.

Damit passen dann schon mal die Aufstellungsbreiten bei den Frontlinien der verschieden gebasen Regimenter wieder zusammen.
Ob man noch mehr Maße oder Reichweiten (Bewegung, Moral, Kommando) anpasst, weil die Regimentsbreiten und -tiefen gewachsen sind, ist Geschmacks- und Erprobungssache. Im Zweifel kommt eben auch da der Faktor 1,5 drauf. Da die Auswirkungen der vergrößerten Regimenter aber für alle Spieler gleich sind, tendiere ich dazu, das ungeändert zu lassen. Man erspart sich eine Menge Aufwand im Regelwerk.

In einer festen Gruppe kann man sowas sicher ganz einfach und stressfrei umsetzen.
 
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Ich würde das nur etwas hübscher als mit Lego und Pappstückchen machen.
Macht sich aber überraschend gut als Regimentsbase /Kompanietray. Falls man mal ein Regiment mehr braucht (Test oder Balance Spiele haben wir ab und zu so gemacht), zack ein paar Lego Figuren drauf. Besser als 40 € für eine Einheit ausgeben, die dann doch nie eingesetzt wird.
Meine Empfehlung an @Avemir wäre einfach mal einen Blick auf den Ringkrieg zu werfen und die Kompanietray's zu benutzen die dort genutzt werden. Einige müssten auch für AoS passen (falls es die noch gibt).
Wobei ich lieber nicht wissen will, was die Chaos Götter von seiner Idee im ersten Post halten würden. ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mal die ersten Stormcasts aus der alten Starterbox auf Eckbases gepackt und sie als Auserkorene gespielt. Um genauer zu sein, es war die Leibgarde von Sigvald. Goldene Stormcasts mit Gladiator Köpfen von Kromlech und Schilden die ich mit Spiegelfolie versehen habe 😀 Sah schon cool aus.

Wenn man auf die Bases viel Kork oder sowas packt passt das auch mit den ausladenden Posen der AoS Minis.

Insgesamt ein interessantes Thema. 🙂
 
Hast du Bilder von Sigvalds Leibwache?

Stormcasts können durch die Waffenoptionen gute Chaoskrieger sein.

@Dragunov67 Es gibt auch gute Hersteller hab ich gesehen, die Regimentsbases mit einem Lasercutter bearbeiten.
Da kann man Modelle mit Rundbases reinstellen und man verliert oder gewinnt kein Platz. Problem ist hier, dass die Lumineth
nicht auf 20mm Rundbases stehen sondern auf 32mm. Unter dem Gesichtspunkt kann ich diese gleich auf Eckbases kleben.
 
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Hast du Bilder von Sigvalds Leibwache?

Stormcasts können durch die Waffenoptionen gute Chaoskrieger sein.

@Dragunov67 Es gibt auch gute Hersteller hab ich gesehen, die Regimentsbases mit einem Lasercutter bearbeiten.
Da kann man Modelle mit Rundbases reinstellen und man verliert oder gewinnt kein Platz. Problem ist hier, dass die Lumineth
nicht auf 20mm Rundbases stehen sondern auf 32mm. Unter dem Gesichtspunkt kann ich diese gleich auf Eckbases kleben.

Ne leider nicht. Das war zu Anfangszeiten von AoS. Ich hatte Liberators "Gladiator Köpfe" von Kromlech verpasst, die Schilde der Liberators habe ich glatt geschmirgelt und Spiegelfolie drauf geklebt. Das wars auch schon.
 
Richtig wichtig wäre ja nur die Breite (okay bis zum ersten Flankenangriff), nach hinten könnte man etwas Luft lassen. Ich dachte, daß ich bei den Imp Rittern schon zirkeln mußte. Falls das Plastik nicht zu spröde ist, ginge es auch mit einem Föhn, aber ganz vorsichtig und nicht gleich die ganze Biegung, sondern Etappenweise. Am besten an einer Mini testen. Nicht zu heiß, die Oberfläche darf nicht glänzen und das Plastik darf sich nicht weiß färben,sonst bricht es. Schneiden und mit GS nachmodellieren ist keine Option?