MechWars - Eure Erfahrungen?

Lexandro Arquebus

Tabletop-Fanatiker
Moderator
03. März 2002
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Hallo!

Hab beim Aufräumen das Spiel "MechWars" gefunden, ist sogar noch
komplett vollständig ^_^ .

05_o_mechwars1.jpg


Wie sind denn so eure Erfahrungen mit dem Spiel? Der Inhalt macht ja
schon erstmal perplex (laut Beschreibung 620 Counter...).
Ist das Spiel so komplex, wie es aussieht?
 
Uuh, ich habe da noch Battletech (das ältere Original mit den "Kriegshammer" vorne drauf) und Citytech (BT+ Infanterie, Panzer etc) sowie 3/4 der Box "More Mechs" sowie das Rollenspiel dazu hier am rumlagern^^

Aber Mechwars wollte ich damals acuh immer mal gespielt haben.... wäre toll, wenn jemand nen bisl was dazu schreiben könnte 😉


MfGse
 
Hmm das Risiko und Monopoly des Battletech 🙂
Hatte es auch mal und hab es sogar so zwei drei mal gespielt.
Leider ist es nicht kompatibel zu den anderen Spielen weil einfach viel zu groß.

Es ist.... lang. Also ich kann mich noch erinnern das wir mal eine ganze Nacht und nen halben tag rumgezpockt haben. Es war teilweise irgendwann sehr unübersichtlich weil zuviele marker auf dem Feld aber witzig war es dennoch. Kann mich aber kaum noch an Details erinnern, weils schon zu lange her ist.
Ich würd es net wegwerfen sondern einfach mal zocke 🙂
 
Uuh, ich habe da noch Battletech (das ältere Original mit den "Kriegshammer" vorne drauf) und Citytech (BT+ Infanterie, Panzer etc) sowie 3/4 der Box "More Mechs" sowie das Rollenspiel dazu hier am rumlagern^^
Hat doch jeder! :lol:
Dazu noch mehrere Technical Readouts, die Solaris-Box, mehrere Map-
Packs, Szenario-Bücher... - aber nur noch 2 "richtige" Mech-Figuren,
wie ich jetzt feststellen musste... <_<
 
Ich mag BattleTech, bin aber kein Fan. Ich hab MechWars bisher einmal gespielt, deshalb mal nur ein erster Eindruck.

Ohne dass ich viel Ahnung vom BT-Hintergrund habe, gefällt es mir, dass jedes MechRegiment einen Namen und eine eigene Kampfstärke hat. BT-Fans fühlen sich da sicher zuhause.

Ich finde das asymmetrische Szenario cool und bei all dem Ausgewogenheitswahn sehr erholsam. Wenn man denkt, dass man den schlechtesten Staat abbekommen hat, spielt man halt beim nächsten Mal einen anderen.

Die Kampfregeln sind ganz okay und vor allem nicht zu kompliziert; im Prinzip (soweit ich das noch weiß) funktionieren die wie bei Axis & Allies, nur dass es keine Reihenfolge gibt, in der gekämpft wird, es geht alles gleichzeitig.

Mit den ganzen Countern ist das Spiel schon ein wenig unübersichtlich. Offensiven kann man einigermaßen vorhersehen, da alle MechRegimenter mit Sprungschiffen verschoben werden müssen, deren Zahl relativ begrenzt ist. Gelegentlich aber muss man sich schon vom Gegner erklären lassen, welche Regimenter (welche Kampfstärken) und welche Sprungschiffe (welche Kapazität) in dem Stapel aus 15 Countern stecken.

Kritisieren kann man vielleicht, dass der Anfang ein bisschen zäh sein kann; zumindest war es bei uns so. Da man immer an zwei Staaten grenzt, hat man immer zwei Fronten und durch die radförmige Anordnung kann man in der Nähe der Radnabe auch noch relativ schnell von den anderen beiden Staaten attackiert werden. Die Angst, als Erster zu zucken und damit von allen zum Ziel erkoren zu werden, war bei uns da scheinbar relativ groß. Zum Glück erbarmte sich dann aber ein Spieler.

Ich denke, mit Spielefans kann man das Spiel auf jeden Fall mal spielen, auch wenn die keine BattleTech-Fans sind. Gelegenheitsspieler aber werden vermutlich durch die ganzen Counter schon ein bisschen abgeschreckt sein.
 
Das Spiel habe ich auch noch auf dem Dachboden.

Mit vier oder fünf Spielern macht das richtig Spaß. Vor allem dann, wenn man, wie bei Junta, so richtig schön Verrat und geheime Pakte miteinbezieht.

Ich erinnere mich an ein grandioses Spiel mit vier Spielern, bei dem ich Haus Marik und Liao gespielt habe. Nach der Hochzeit(!) von Catherine Humphreys (so ca. 80 Jahre alt) mit Hanse Davion haben der Davionspieler und ich Haus Liao komplett zwischen Marik und Davion aufgeteilt. Die beiden anderen Spieler hatten überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich mich quasi selbst angreifen würde und haben sich gegenseitig kalt gestellt.

Wichtig war aber immer, dass alle Beteiligten viel Humor und Spaß daran haben die Geschichte neu zu schreiben. Ein dickes Fell braucht man auch, falls man das Opfer aller anderen wird. Zart besaitet oder schnell ein geschnappt sein sind keine guten Voraussetzungen für eine Runde Mechwars.
 
Wir haben das schon öfters gespielt früher...machte auch ziemlich viel Spass.
Besonders das abwarten auf das "zucken" des/der Gegner war schon spannend,nur doof wenn man der erste war der seine Fronten öffnete und dann noch alles vergeigte.
Und man braucht Zeit dafür.
Hab glaub ich das Spiel hier auch noch rumliegen...ach ja am besten packt man die Marker in Tüten,am besten sogar Hausspeziefische, und passt auf das keine Mechregimenter Marker verloren gehen (gibt alle halt nur einmal).
 
ach ja am besten packt man die Marker in Tüten,am besten sogar Hausspeziefische, und passt auf das keine Mechregimenter Marker verloren gehen (gibt alle halt nur einmal).
Hatte mich vorgestern hingesetzt und das mal gemacht, ist ja doch
"etwas" übersichtlicher...
Dabei ist mir aufgefallen, das doch ein Regiment-Marker fehlt.
Glück im Unglück: Es war "nur" der 4er der Davion Guards, der ist am
Anfang eh nicht verfügbar, und bei den 4ern ist´s ja recht egal, welches
Wappen da drauf ist...

Mal was regeltechnisches:
Wenn eine Einheit am Anfang nicht verfügbar ist, wie z.B. die
Kurita-Kessel-Miliz mit den Werten 2/3/3/2:

-Muß ich die eigentlich bezahlen, wenn ich die das erstemal aufstellen will?
-Die werden ja mit 2/3/3/2 aufgestellt. Kann ich die dann mit 5 Mill.
C-Noten auf Stärke 4 bringen (Auffrischen einer existierenden Einheit)?
-Wenn die zerstört werden, und ich bezahle 8 Mio. C-Noten für das
Aufstellen einer neuen Mecheinheit, werden sie dann mit Stärke 4 aufgestellt?
 
Falls man nicht weiß wohin mit dem Geld.
Sind gute Bewegungsblocker damit deine Länderein nicht einfach "Überflogen" werden können.
Da man ja nur einmal pro Sprungschiff auf und abladen kann pro Runde hindert den Gegner immer ein bisschen.
Erwarte aber nicht das sie was reissen.

Falls du das Spiel nochmal haben möchtest ich kann meines günstig anbieten wegen den Markern und dem "Geld" 🙂
 
Lohnt es sich, KV Einheiten aufzustellen?
Ich denke schon, dass sich das lohnen kann. Wenn das Spiel langsam losgeht, kann man tonnenweise konventionelle Einheiten aufstellen, die im Ernstfall zumindest gutes Kanonenfutter abgeben.

Ich glaube, wir haben damals mit einer Hausregel (evtl. war das auch eine im Regelheft vorgeschlagene Regelvariante) gespielt, die die Anzahl von konventionellen Regimentern beschränkt hat.
 
Konventionelle Truppe sind billig und gut dazu da eigen Regionen mit Masse an billigen Opfereinheiten zu schützen. (8 Einheit kämpft und die KV Regimenter fallen 😉 )

In Verbindung mit einem Kommandeur kann man mit denen schon auch erfolgreich verteidigen. Zum Angriff sind sie wegen dem großen Platzbedarf im Sprungschiff nicht geeignet.
 
Ich finde Mechwars eher unbalanciert.
So ich es richtig in Erinnerung habe, konnte man in Forschung und auch Wirtschaft investieren und auf die Art zu schnell zu übermächtig werden.
Nur 1 Zahl als Kampfwert einer Einheit funktionierte auch nur so naja.
Konventionelle Verbände, die noch dazu auch in größerer Anzahl erworben werden konnten, wären mächtiger als Elitemechregimenter.
Mein Fazit: netter Versuch, aber zu seicht, Spieldauer trotzdem zu lang, Nachfolgerstaaten unausgeglichen.
 
Ich denke schon, dass sich das lohnen kann. Wenn das Spiel langsam losgeht, kann man tonnenweise konventionelle Einheiten aufstellen, die im Ernstfall zumindest gutes Kanonenfutter abgeben.

Ich glaube, wir haben damals mit einer Hausregel (evtl. war das auch eine im Regelheft vorgeschlagene Regelvariante) gespielt, die die Anzahl von konventionellen Regimentern beschränkt hat.

Im Regelheft stand glaub ich das man nur soviele KV Einheiten pro Feld haben durfte wie die Zahl auf dem Feld sie angibt.