Diskussion - Warhammer 40.000 8.Edition

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Dann müsste aber, wenn man denn den drohenden Untergang des Imperiums glaubhaft halten möchte, dafür an anderer Stelle die Kacke richtig dampfen. Wenn Cadia zurückerobert werden kann, ohne dass eine ähnlich bedeutende Welt aufgrund der mangelnden Besatzung fällt oder dass bei der Eroberung der ein oder andere prominente Marineorden (komplett) aufgerieben wird, dann wirkt selbst die größte Bedrohung irgendwann nicht mehr.

Lies mal hier: https://17890-presscdn-0-51-pagely....ent/uploads/2017/05/New40kWarZoneCadiaMap.jpg
Da wird alles erklärt.
Warum diskutieren die Leute hier ohne die Quelle auch nur im Ansatz gelesen zu haben?
Da wird ganz klar gesagt, das die Welten zögern sich gegenseitig zu unterstützen um sich selbst nicht zu sehr zu schwächen.
Das wird schon sehr gut dargestellt in der Quelle und GW zeigt hier mitnichten irgendeine Beliebigkeit, sondern skizziert die vorherrschende Situation sehr gut.
Auch auf Seiten des Chaos wird ganz klar beschrieben, dass nicht unerhebliche Teile der Chaoskultisten sich eigenen Zielen zuwenden und nicht viel auf Abaddons Worte geben, nachdem sie den Wirbel verlassen und nun das Imperium überfallen konnten/können.
 
Und die Defensivsituation im Cadiasystem ändert nun was an dem Umstand, dass eine Rückeroberung Cadias, durch welche Truppen auch immer, ohne Konsequenzen an anderer Stelle das Setting ad absurdum führen würde? Die Quelle ist eher ein Beweis dafür, dass eine Rückeroberung Cadias kaum machbar sein sollte, gerade weil die umliegenden Planeten keine Truppen bereitstellen wollen. Da müssten schon Regimenter aus anderen Regionen für anrücken - die dort dann fehlen. Und das sollte merkbare Auswirkungen in der Narration haben.

Das gilt natürlich nur dafür, wenn das Imperium die Rückeroberung Cadias wirklich in Angriff nimmt. Das könnte gut und gerne eine neue Kampagne werden, wobei ich andere Kriegsschauplätze begrüßen würde.
 
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Und die Defensivsituation im Cadiasystem ändert nun was an dem Umstand, dass eine Rückeroberung Cadias, durch welche Truppen auch immer, ohne Konsequenzen an anderer Stelle das Setting ad absurdum führen würde? Die Quelle ist eher ein Beweis dafür, dass eine Rückeroberung Cadias kaum machbar sein sollte, gerade weil die umliegenden Planeten keine Truppen bereitstellen wollen. Da müssten schon Regimenter aus anderen Regionen für anrücken - die dort dann fehlen. Und das sollte merkbare Auswirkungen in der Narration haben.

Nein, das ist nicht richtig. Es könnte ja auch sein dass, durch die Schwäche in der Orga des Chaos, die imperialen Truppen, wenn sie wieder einen großen Anführrrerr finden, was meistens passiert -> siehe Yarrick, durchaus auch wieder Boden gutmachen können. Ihr solltet aufhören immer den Miesepeter zu machen und evtl. auch einfach mal auf das sehen, was dieser Konflikt Gutes bringen kann - ein neuer ewig langer Konflikt in dem man direkt auch neue Storylines für die Marines einbauen kann. Denn es wird in der Quelle von einem Orden gesprochen, ebenso von Knights. Da kann noch ne Menge cooler FLuff kommen.

Aber Hauptsache man findet was zum meckern. Leute, das ist ein Hobby, das soll Spaß machen. Bei euch scheint das eher ne Ehe voller Frust zu sein und die Scheidung ist euch einfach nur zu teuer.
 
@Strategie
Na klar kann man jetzt den Sektor räumen und dem Chaos alles überlassen. Alternativ kann man auch weiterhin das Höllentor weiter bewachen und damit den Rest des Imperiums schützen und sollte sich die Möglichkeit geben auch einen Gegenschlag führen. So habe ich das zumindest bisher verstanden und finde das auch stimmig. Vielleicht sind auch die Pylonen die ehemals auf Cadia standen noch von Bedeutung und später kann damit das Auge vielleicht wieder geschlossen werden - gibt ja mittlerweile genug Übergänge zwischen Realraum und Immaterielle.

@Fluff
Selbst wenn es nur um ne Kraterlandschaft ginge ist das doch die Starrsinnigkeit die wir vom Imperium seit jeher kennen und lieben 😉
Und von wegen grim dark ist das Imperium ja auch aus tausenden von Gründen kurz vor dem Untergang
 
Nein, das ist nicht richtig. Es könnte ja auch sein dass, durch die Schwäche in der Orga des Chaos, die imperialen Truppen, wenn sie wieder einen großen Anführrrerr finden, was meistens passiert -> siehe Yarrick, durchaus auch wieder Boden gutmachen können. Ihr solltet aufhören immer den Miesepeter zu machen und evtl. auch einfach mal auf das sehen, was dieser Konflikt Gutes bringen kann - ein neuer ewig langer Konflikt in dem man direkt auch neue Storylines für die Marines einbauen kann. Denn es wird in der Quelle von einem Orden gesprochen, ebenso von Knights. Da kann noch ne Menge cooler FLuff kommen.

Aber Hauptsache man findet was zum meckern. Leute, das ist ein Hobby, das soll Spaß machen. Bei euch scheint das eher ne Ehe voller Frust zu sein und die Scheidung ist euch einfach nur zu teuer.

Und mir machen gut erzählte Geschichten Spaß und keine Story, die ungefähr so komplex ist wie Dragonball Z.
Klar kann man sich durch die rosarote Brille alles schön malen, aber wenn die Chaoten sich jetzt wieder in die Karten pfuschen lassen, hat Failbaddon seinen Namen wirklich zu recht verdient. 😀
 
@ Legio

Bleib mal locker, GW bringt einen Teaser zum kommenden Fluff raus und ich mach mir am Samstag Nachmittag auf dem Balkon gemütlich ein paar Gedanken, welchen Sinn und Konsequenzen das ganze sowohl für den 40k Fluff an sich, als auch für den übergeordneten Erzählstil haben könnte. Das 40k Universum lebt doch gerade davon, dass man nie alles weiß oder mitkriegt, wiedersprüchliche Berichte existieren und das ganze noch von imperialer Propaganda übertüncht wird. Das wirft aber auch zwangläufig Fragen auf die man ja wohl noch stellen wird dürfen, ohne gleich von den Fanboys die hinter jeder hingeklatschen Idee von GW einen allumfassenden Masterplan der Autoren vermuten niedergeschrien zu werden. Fakt ist, 40k hat sehr guten Fluff, weniger guten Fluff und auch einigen absolut schwachsinnigen/schlecht geschriebenen Fluff, wobei natürlich jeder eine eigene Meinung hat was zu welcher Kategorie gehört, genauso wie an dem ganzen Ding seit Jahrzehnten zig unterschiedlich talentierte Autoren rumschreiben. Nur weil einem da die eine Story nicht gefällt, muss man nicht gleich mit dem Gesamtsetting brechen.
 
Stimmt, ich vergas, alles was nicht in den eigenen Kram passt ist ja immer gleich zu wenig komplex, Kinderkram und einem wahren Literaten nicht würdig. /golfclap

Lassen wir das. Wer die Story nicht mag hat halt Pech. Deal with it.

Kaum zu glauben, aber Geschmäcker sind verschieden. Und ja, wenn das Imperium Cadia jetzt wirklich mir nichts, dir nichts wieder erobern könnte, wäre das in meinen Augen nur unrealistisch und albern. Ich habe schon mehrfach gesagt, dass ich nichts gegen eine solche Story hätte, wenn das Ganze Konsequenzen nach sich ziehen würde, ich habe aber keine Lust, mich in jedem Beitrag selber zu zitieren.

Und keine Sorge, ich komme schon damit klar, dass der Fluff manchmal nicht über das Niveau einer Kinderserie hinauskommt. Für mich ist 40k nämlich keine Religion, die ich mit Feuer und Schwert gegen alles verteidigen muss, was Kritik äußert.
 
Und mir machen gut erzählte Geschichten Spaß und keine Story, die ungefähr so komplex ist wie Dragonball Z.
Klar kann man sich durch die rosarote Brille alles schön malen, aber wenn die Chaoten sich jetzt wieder in die Karten pfuschen lassen, hat Failbaddon seinen Namen wirklich zu recht verdient. 😀

So wie ich das sehe ist das gut geschriebener Fluff an dem es nichts auszusetzen gibt und der wichtige Funktionen erfüllt und Narrativen am Leben hält:
Die letzten gestrandeten Verteidiger im Cadia System (bzw. vielmehr die zwei Nachbarsysteme), halten sich noch Müh und Not irgendwie am Leben, auch wenn sie wie die Japaner auf irgendwelchen unwichtigen Inseln im Panzifik am Ende vom 2. Weltkrieg einfach komplett von Abbadon ignoriert werden weil sie strategisch für ihn ignorierbar und kein Hinderniss sind, zum anderen weil seine Armee gerade einen Abgang macht (Ziel erfüllt, Hindernis Cadia überwunden, jetzt ist jeder Hals über Kopf auf dem Weg zum All you can eat Buffet namens verwundbares Imperiales Kerngebiet).

Die Cadianer werden mit dem Fluff mit ihren eigenen Welten noch gerade so am Leben erhalten und bleiben damit der IG und den Spielern in ihrer klassischen Form erhalten, du hast einen coolen "Brave Last Stand - einsame Festung verteidigt sich gegen übermächtige Heerscharen" - Kriegsschauplatz mit nem Haufen narrativen/fluff Potential und kann später noch für Kampagnen und ähnliches verwendet werden. Ach ja, und Cadianer-Spieler können sich jetzt kräftig mit Rachegelüsten und dem extrem fernen aber möglichen Ziel irgendwann mal eventuell symbolisch Cadia zurückzuerobern (ungefähr so wahrscheinlich wie die Chancen dass das 1. Tanith mal ihren eigenen Planeten bekommt) motivieren und doppelt so beherzt Chaosarmeen auf dem Spieltisch in den Plastikhintern treten ;-).

Wärs Dragonball 40k dann wären alle Planeten im Cadia und den anderen Systemen halt so mitexplodiert und der ganze Schauplatz in die Tonne getreten worden ^^.
Und ich meine das Ganze haben wir ja schon so ähnlich mit Armageddon was ja ständig als Schauplatz und Fluff-Objekt gepriesen wird.
 
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Ein Ausharren der letzten Verteidiger ist aber auch wesentlich cooler als die bereits gemunkelte Rückeroberung Cadias. Da gäbe es massig Material für Abnutzungsgefechte auf beiden Seiten, imperiale Regimenter, die sich auf den Guerrilakrieg einstellen müssten und der Krieg um jeden Planeten hätte wirklich Gewicht in der Story. Das kann alles super funktionieren. Wie GW an die Sache herangeht macht halt den Unterschied.
 
Recourcenmanagement war ja noch nie gut im Imperium 😉 Eigentlich wird dadurch die Situation im Rest der Galaxy noch schlimmer, weil dort dann die Truppen fehlen. (halb-ironischer Kommentar). Aber im Ernst, es ist zwar alles Grim Dark und so, aber das Problem ist die Verwaltung, nicht wie viele Truppen das Imperium hat. Bei der schlechten Verwaltung und random Warpreisen müssen die sogar zu viele Truppen haben...
 
Na, sind die guten Beispiele ausverkauft gewesen?
Es gibt genug Beispiele in denen die Menschen nach extremen Situationen etwas wieder aufgebaut haben. Nimm dir mal England bzw. Groß Britannien. Wie oft sind da früher Städte zwischen Nordmannen und "Engländern" gewechselt? Abgebrannt, aufgebaut, verteidigt, zerstört, wieder aufgebaut.

Wir graben alte Städte wieder aus, rekonstruieren sie und feiern sie, weil sie zum Teil unsere Identität begründen. Hier in meiner Heimat feiern wir das Erbe der Wikinger und Haithabu ist zum Teil nachgebaut.
Warum? Weil es unsere Geschichte und Identität mit ausmacht. Und aus dem Grund holt man sich Cadia zurück - weil es ein Symbol des Widerstandes ist und auch war - denn es hat mehrere Black Crusades gestoppt. Und man wird sich jetzt nicht die Wurst vom Brot nehmen lassen, nur weil Abba meint, er könnte hier einen auf dicke Hose machen.
So lässt sich das Imperrrrrium nicht unterrrrkrrrriegen! Wirrr werrrden zurrrrückschlagen! *durchdreh*
 
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