Ich grabe das hier nochmal ein Stück aus, weil mich das Thema auch interessiert.
Aufbauend auf der Art und Weise wie Leman Russ seine Söhne dereinst verlassen hat, würde ich ihn mir gemessen am Erfolg seines ursprünglichen Unterfangens wünschen. Dabei ist es mir erstmal egal, warum er damals abgehauen ist: ob er nun den Lebensbaum finden wollte, um den Imperator wieder zu beleben oder ob er seinen eigenen Tod vorhergesehen hat oder sogar dass er dem Fluch der Wulfen verfällt.
Auf die ein oder andere Weise sollte er dann entweder...
1.) Im Erfolgsfall, sollte er wild entschlossen als brillanter und kühner Taktiker zurück kehren (regeltechnisch könnte ich mir z.B. vorstellen, dass er die 50% Reserve-Regel aushebeln darf oder Einheiten aus der Reserve kommen lassen darf, die es sonst nicht dürften). In diesem Szenario ist er ein erneuter Hoffnungsträger für das Imperium, der raus geht und aktiv Dinge tut während Guillaume das größere Bild sieht und die Zügel des gesamten Imperiums in der Hand hält. Immerhin hat er inzwischen das, was die Space Wolves sich immer gewünscht haben: einen Nachfolgeorden, der nicht an der Gensaat zugrunde geht. Hauptsache es wird nicht einfach nur eine gammelige Re-Roll Bubble.
2.) Russ ist enttäuscht und zerbrochen, weil er versagt hat und kommt, um sein Versprechen einzulösen, da zu sein, wenn die Endzeit begonnen hat. Hier wäre er der rücksichtslose, selbstmörderische kaltblütige Killer, den die Space Wolves durchaus darstellen können und der auszieht, um vielleicht noch möglichst viele gegnerische Feinde des Imperiums mitzunehmen in einem selbstaufopfernden Kreuzzug á la Letztes Gefecht. Hier könnte er sich auch dem Fluch des Wulfen hingeben um zum Most Badass Combat Monster of all Times zu werden. Weil wenn schon, denn schon. 🙂