GW Lawsuit gegen Ghamak

Gleiches gilt übrigens auch für sämtliche imperialen Regimenter die es da draußen so gibt.
Die es in "historisch korrekt" schon im Tabletop gab als GWs Gründer noch nicht mal glückliche Gedanken waren.
Theoretisch könnte ich mit Cadianern die "Battle of the Bulge" mit entsprechenden Regeln (Bolt Action, Kriegsspiel, nahezu jedem hist.TT)nachstellen und niemand würde auf die Idee kommen,GW dafür zu verklagen .🤷
Darum geht's halt ja augenscheinlich.
 
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Sollte man. Aber wenn ein Unternehmen das nicht rechtlich einfordert entscheidet man das als Konsument.

Du meinst, dass man solche Proxy-Firmen dann als Käufer boykottieren sollte?

Ich muss zugeben, dass mich die grundlegende Thematik emotional jetzt nicht in solchen Maßen bewegt, dass ich davon mein persönliches Kaufverhalten abhängig machen würde. Selbst wenn Gharmak vor Gericht verlieren sollte, würde ich jetzt nicht aufhören, Interesse an Proxies zu haben und diese zu kaufen, falls ich sie denn mag.

Wenn sich eine Firma an Proxies zu ihren Produkten stört, insbesondere eine große Firma wie Games Workshop, hat diese die Mittel und auch die legitimen Möglichkeiten, gegen sowas vorzugehen und gegebenenfalls Recht zu bekommen. Aber ich muss nicht die Rechte einer solchen Firma proaktiv durchsetzen, indem ich etwas boykottiere, wenn die Firma im Einzelnen selbst nicht dagegen vorgeht.

Natürlich jetzt primär auf Games Workshop bezogen. Eine Firma, die in der Lage ist, für ihre Rechte selbst einzustehen. In anderen Fällen würde ich wahrscheinlich eher boykottieren, haha.

Ich weiß, dass es als Doppelmoral verstanden werden kann. Aber in unserer Welt fällt es manchen Unternehmen halt leichter ihre Rechte durchzusetzen als anderen. Games Workshop sollte das schon alleine hinkriegen.

Wenn GW recht bekommt, wird Gharmak einen Teil seines Sortiments entfernen müssen. Das ist das Geschäft. Aber das hat für mich persönlich keinen Effekt auf andere Anbieter. Dass manche Anbieter sich davon eventuell veranlasst fühlen, ihren Shop zu schließen oder zu modifizieren, das kann natürlich sein.

Ist ein wenig so wie bei den Fan-Animationen zu Warhammer. Einige Produzenten wurden von Games Workshop darauf angesprochen oder sogar abgemahnt. In der Folge haben aber viele weitere Produzenten ihre Projekte eingestellt, ohne jemals Kontakt mit GW gehabt zu haben. Quasi im vorauseilendem Gehorsam.

Wie manche hier aber schon sagten, es gibt ja bereits Fälle, in denen GW teilweise recht bekam. Proxies gibt es heute jedoch wie Sand am Meer. Anscheinend gelten andere Gesetzmäßigkeiten, wenn man mit einer Sache gut Geld verdienen kann, als im Bereich der Fan-Animationen.
 
Genauso wie bei Chapterhouse?
Kenne ich nicht
Wobei man dann ja der Meinung sein könnte, dass bei gleichem Tatbestand jede Firma dem selben Urteil unterliegen sollte, ob jetzt zum Nachteil oder nicht. Wenn Gerichte entscheiden, dass das, was Ghamak da macht, nicht rechtens ist, dann sollte es ja auch für andere Firmen gelten, die genauso verfahren. Sollte ja nicht davon abhängig sein, ob man den einen Anbieter jetzt sympathisch findet und den anderen nicht, oder? Wenn du Gharmaks Geschäftsmodell als teils grenzwertig bewertest, sollte das für andere Anbieter ja auch so gelten. Natürlich muss jeder Fall individuell geprüft werden, aber wenn man ein vergleichbares Geschäftsmodell fährt, sollte man auch vergleichbare Konsequenzen oder Nicht-Konsequenzen erfahren. Wäre ja nur fair bzw. "rechtens", haha.

Aber wie gesagt, ich kann beide Seiten in dieser Kontroverse verstehen.
Ja, würde dem so zustimmen. Mir persönlich ist in dem Fall keiner von beiden sypmathischer, wobei ich Ghamak auch nicht wirklich kenne. Und ja, man muss jeden Fall individuell betrachten. Selbst in Ghamaks Portfolio sind ja auch viele Modelle, die ich auch völlig OK finde und andere wiederum nicht.
 
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht hat Apple mal einen Apfelhändler verklagt, weil das Firmenlogo "ein ganzer Apfel" zu sehr den Firmenlogo von Apple entsprach "ein angebissener Apfel". Das schon sehr strange. Vor allem weil da niemand den anderen mit seiner Ware im Weg steht.
Erinnert sich noch einer an den Rechtstreit um Kaffepads. Hier wurde glaube ich erfolglos vom Orginator geklagt, dass andere Kaffeehersteller auch Pads herstellen, die zur eigene Maschine passsen. Die alternativen Kaffeepadhersteller sind quasi direkten Konkurenten.

Und um auf Auto zurückzukommen. Es gibt viele Autoteilehersteller, die sich darauf spezialisiert haben, alternative Ersatzteile zu erstellen oder auch Autoteile mit geänderte Form. Keine Ahnung ob da die Kleinen Lizenzbeiträge bezahlen. Aber geben tut es das.
Mal eine kleine KI-Recherche:
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Am Ende denke ich werde die Gerichte eine rechtsgebende Entscheidung treffen. Ich bin gespannt.
 
Ich könnte mir vorstellen dass das einen gewissen Abschreckungseffekt hat ...

Ich denke, dass dieser Aspekt einer der Gründe ist, warum GW (oder andere große Firmen) teilweise so fleißig Klagen.
Unabhängig ob das in der Vergangenheit immer so funktioniert hat (das war dann ja vielleicht auch noch unter einem anderen Management) oder so erfolgreich ist.
Zum einen die abschreckende Wirkung auf Konkurrenten mit vergleichbaren Geschäftsmodell, die sicherheitshalber ihr Geschäftsmodell im voraus anpassen. Zum anderen die Konkurrenten, die erst bei einem netten Brief aus GWs Rechtsabteilung ihr Geschäftsmodell anpassen.

@Rechte der Designer
Ich vermute, die heutigen Designer sind alles Lohnsklaven, die keinerlei Rechte mehr an ihren Designs behalten.

Was denkt ihr, warum sich GW eigentlich ausgerechnet Gharmak als Ziel der Lage ausgesucht hat?
 
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Was denkt ihr, warum sich GW eigentlich ausgerechnet Gharmak als Ziel der Lage ausgesucht hat?
Er ist ja nicht der erste und wird auch nicht der letzte sein. War wahrscheinlich Zufall.

Manche Sachen von Gharmak weisen meiner Meinung nach auch keine eigene Designleistung auf. Bei den Knights sehe ich wirklich einen Unterschied.

Er hat ja auch Sachen die nur abgelehnt sind, wie etwa die Chaos Oger.

Finde auch prinzipiell gut, dass es so Anbieter gibt, alleine schon, weil man Alternative Garderegimenter findet. Aber 1 zu 1 Kopien nützte niemanden was und sollten zurecht angegangen werden.


Was "ähnliche" Fälle abgeht ist der neuste glaube ich Paulaner in Deutschland. Die verklagen im Moment jeden der Spezi herstellt und die Farben braun und orange benutzt. Meistens mit Erfolg.
 
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Was denkt ihr, warum sich GW eigentlich ausgerechnet Gharmak als Ziel der Lage ausgesucht hat?
Haben sie ja gar nicht. Wie weiter oben zu sehen ist hat GW 250 (oder 280 je nach Quelle) Leute angeschrieben bzw. angeklagt.

Ghamak ist lediglich der, der viel Lärm macht und über den deswegen geredet wird. Der große Haufen Rest wird dabei dann übersehen 🤔.

cya
 
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Haben sie ja gar nicht. Wie weiter oben zu sehen ist hat GW 250 (oder 280 je nach Quelle) Leute angeschrieben bzw. angeklagt.

Ghamak ist lediglich der, der viel Lärm macht und über den deswegen geredet wird. Der große Haufen Rest wird dabei dann übersehen 🤔.

cya
Das sind nicht alles aktuelle Klagefälle soweit ich das gesehen habe. Trotzdem werden die meisten das wohl versuchen still zu klären oder wissen das sie verloren haben und passen sich einfach an.
 
Und genau deshalb kannst du aus dem Fail vor 10 Jahren auch nichts lernen. Solange du und GW das finanzieren können oder wollen, ist mein Problem lediglich ausreichend Popcorn.

Info wegen Chapterhouse gibt es auch hier im Forum. Wer halt immer noch meint dass 2/3 der Klage zu verlieren der absolute Win sind kann sich ja weiter echauffieren bis das Konto leer ist. Wie schon der alte Shakespear meinte: Wie es euch gefällt.

P.S.: Immer noch kein Inquisitor aufgetaucht. Deshalb spiele ich jetzt ne Runde Killteam. Mit Infinity Figuren und Mantic Firefight Regeln. Wenn der Imperator und GW DAS zulassen, wird die Ghamak Story wohl auch nicht so wild werden und die Rächer für das arme Imperium aus Nottingham können anfangen langsamer zu rotieren ^^
 
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Schon klar, es geht ja darum das Ghamak nicht speziell herausgesucht wurde, sondern lediglich einer von ziemlich vielen ist.

cya
Da scheint nicht unbedingt so zu sein. Nachdem was man bisher so gehört hat, wurde bei anderen 3D-Artists nur verlangt das einzelne Minis aus dem Sortiment genommen werden, oder abgeändert werden sollen. Bei Ghamak sollen alle STL´s raus genommen werden, das wäre ein unterschied. Auch ist Ghamak recht bekannt, da er zur Urgestein der 3D/STL Anbieter/Künstler gehört.
Damit wäre Ghamak gezielt als "Opfer" von GW raus gesucht.
 
So lange wir nicht wissen was genau GW fordert - Ghamak hat ja nur Teile des Writ gezeigt und davon einiges geschwärzt - schenke ich solchen Vermutungen/Gerüchten/Behauptungen keinen Glauben.

Dazu ist ja auch unklar wer jetzt die anderen von Dir erwähnten Künstler sind und welche Modelle die entfernen sollten und auch wie deren Modelle aussehen, welche nicht entfernt werden sollten.

Wir wissen lediglich von einer ganzen Reihe von Klagen gegen viele Alternativanbieter.

Mehr Infos könnten bei einer "objektiveren" Beurteilung helfen. Die fehlen aber. So lange das so ist kommen mir Bezeichnungen wie "Opfer" nicht über die Tasten.

Wer hier von wem "Opfer" ist wird das Gericht zeigen. Das der Fall vor Gericht geht zeigt ja, dass sich beide Seiten als "Opfer" wahrnehmen.

Und nein, ich werde da nicht recherchieren, dazu hab ich zu wenig Interesse und kann gut abwarten was am Ende als Urteil gefällt wird. Was ja eigentlich - zumindest für mich - das einzig relevante ist.

cya
 
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Da scheint nicht unbedingt so zu sein. Nachdem was man bisher so gehört hat, wurde bei anderen 3D-Artists nur verlangt das einzelne Minis aus dem Sortiment genommen werden, oder abgeändert werden sollen. Bei Ghamak sollen alle STL´s raus genommen werden, das wäre ein unterschied. Auch ist Ghamak recht bekannt, da er zur Urgestein der 3D/STL Anbieter/Künstler gehört.
Damit wäre Ghamak gezielt als "Opfer" von GW raus gesucht.
Warum sollte man glauben was Ghamak sagt? Vielleicht wurde im Vorhinein nur verlangt einzelne STL's raus zu nehmen und seine Reaktion darauf hat zu allem geführt. So wie er sich als Opfer inszeniert und lügt damit er mehr Geld erbetteln kann, wäre das keine Überraschung.

Unternehmen suchen sich für sowas keine "Opfer", man geht überall gleich vor nach etablierten Verfahren, welche GW sicherlich inzwischen hat.
 
Ich hoffe doch, das es ironisch gemeint war und ich die Ironie auch mitbekommen habe.😉😁
Weiß nicht wie du das bei deiner Arbeit machst, aber an sich behandeln Unternehmen jeden Konkreten, Kunden oder jedes Plagiat grundsätzlich gleich. Immerhin gelten für alle, (sofern sie im gleichen Land sind) auch die gleichen Gesetze
Sonderbehandlungen egal welcher Art erzeugen nur unnötige Kosten