Recht bekommen

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Die Diskussionen an solchen Punkten dauerten da mit Lehrern doch meistens länger und die Akzeptanz eigener Fehler war geringer als üblich.

Kann ich nachvollziehen. Der Endgegner für einen Anwalt ist dann bestimmt aber eher der Vorstand eines DAX-Unternehmens oder Vergleichbares. Also in Hinblick auf Autorität und gesundes Selbstvertrauen. 😉

Als Lehrer ist man es gewohnt, als eine Person mit Autorität Wissen an jüngere und zwangsläufig unerfahrenere und ungebildetere Menschen zu vermitteln.

Wenn einem Autorität wichtig ist, sollte man seine Karten heute wahrscheinlich besser auf einen anderen Beruf setzen, haha. In meinem Mikrokosmos ist zwar alles in Ordnung, doch ist das ja keine Sache, die an heutigen Schulen grundsätzlich gegeben scheint.

Auch wenn ich in deiner Beschreibung Wesenszüge einiger Lehrer wiedererkenne, gibt es aber bestimmt auch Pädagogen, die dort ein wenig demütiger und entspannter unterwegs sind. Gerade weil sie Tag für Tag mit unerfahreneren (nicht doofen!) Menschen zu tun haben und von Berufswegen einiges entspannter sehen.

Andererseits gibt es unter Lehrern aber ja auch Klischees in Bezug auf Anwälte und ihre Wahnehmung von gewissen Schulthemen, insbesondere dann, wenn der Nachwuchs involviert ist, haha. Der Zeugnistag kann da manchmal echt spannend sein! Am Ende vielleicht alles ausgleichende Gerechtigkeit. 😉

Wenn auch nur entfernt immerhin "Familie".. Wie ich bereits schrieb ist mir ein Fall mit einem Mehrfamilienhaus bekannt mit 5 Wohneinheiten, denen allen nach dem Eigentümerwechsel wegen Eigenbedarf gekündigt wurde.

Klar, ist nochmal etwas anderes. Aber auch die Tante ist im Allgemeinen keine zulässige Begründung für eine Kündigung im Rahmen eines Eigenbedarfs.

Wenn ich mich in die „gegnerische“ Partei hineinversetze, ist die Kündigung wegen Eigenbedarfs bestimmt ein enormer Stressor für die betroffenen Mieter. Ich kenne deine Mieter natürlich nicht, aber vielleicht gelingt ja irgendwie doch noch eine zielführende Kommunikation, auch wenn schon viel Wasser den Jordan hinuntergeflossen ist. Unabhängig davon, wer letztendlich „im Recht“ ist, wäre es vielleicht einen letzten Versuch wert, sich noch einmal vorbehaltlos an einen Tisch zu setzen. Das ist der einzige Tipp, den ich dir hier als Lehrer geben kann, haha. Am Ende sind wir alle Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und Wünschen. Naturgemäß sind uns die eigenen Emotionen und Interessen halt bewusster als die anderer. Ob ein Zusammensetzen nochmal möglich ist, nachdem was bei euch vorgefallen ist, weißt du aber sicherlich besser als alle anderen hier. Wäre möglicherweise aber der deutlich schnellere Weg als der juristische. Wenn die Dame eine Lehrerin ist, sollte sie ja eigentlich ein grundlegendes Maß an Vernunft besitzen. Unabhängig aller Marotten, welche mit diesem Berufsstand eventuell einhergehen.
 
Wenn wir alles als zutreffend unterstellen, was wir hier über den Fall gelesen haben, dann fällt es mir ziemlich schwer, mir eine mögliche Einigung vorzustellen. Wie sollte die denn bei bisher angefallenen Kosten von 30.000 € aussehen, damit alle Beteiligten zufrieden sein können? Ich fürchte, der Drops ist gelutscht. Abgesehen davon, dass zum Einigen ja immer auch (mindestens) zwei gehören.
 
Das weiß ich auch nicht. Nur, dass es auch bei verhärteten Fronten manchmal möglich ist, doch noch einen Kompromiss zu finden. Oft sind sie halt nur so verhärtet, dass niemand mehr einen weiteren Versuch unternimmt. Aber klar, alles blanke Theorie. @Dragonbone wird das selbst am besten einschätzen können.

Ich wünsche allen auf jeden Fall eine gerechte und zufriedenstellende Lösung in dieser Sache.
 
Ich bin aber eh sehr erschrocken, wieviele hier ohne die Seite des Mieters zu kennen, direkt mit dabei sind den Mieter zu verteufeln.
(Offenbar anonymer Vermietertreff und welche die es noch werden wollen)

Meines Wissens nach, hat ein Vermieter sehr viel bessere Karten in De gegenüber dem Mieter als anders herum.
Zumal der Vermieter in vielen Fällen nicht mal Angst haben muss eine wirkliche Strafe zu riskieren.

Ich meine warum platzen wohl in allen Städten die Mieterschutzvereine etc. seit Jahren aus allen Nähten ?!
Dass man sich nem Mit-Forenmitglied auf gewisse Weise verbundener fühlt und in der direkten Kommunikation mit ihm eher seine Seite zu wählen bereit ist würde ich da schon einberechnen. Menschen wollen gerne klare Urteile haben/fällen und Perspektiven einnehmen. Soweit ist es denke ich menschlich nachvolziehbar, aber ich verstehe dein Entsetzen.

Bzgl. der Frage, welche Partei in Deutschland bessere Karten hat würde ich ganz plump erstmal sagen "Dreist gewinnt". Könnte da auch einen Schwank meiner Eltern erzählen (gut, mach ich auch), deren Mieter*innen die relativ neue Heizung (also Kessel und so im Keller) bei Auszug (wegen tatsächlichem Eigenbedarf) haben mitgehen lassen - und meine Eltern konfliktavers wie sie sind, das mit sich haben machen lassen. Die andere Seite, also dreiste Vermieter, schaffen es dagegen eher mal in (bundesweite) Medien. Ich hab meine Freundin zum Beispiel just in dem Moment kennengelernt, als ihre Bude von jemandem aufgekauft wurde, der sich selber "Mr. Cash" nannte (kein Scherz, und genauso muss man sich ihn auch vorstellen) und jedem WG-Mitglied 10.000 "bar auf die Kralle" geboten hat (das kam hier ja auch schon vor), wenn sie ausziehen und er neue, teurere Mietvertrräge abschließen kann und dann wieder teurer an seinen Kompagnong verkaufen konnte. Der saß dann drei Jahre später mit seinem Komplizen im Knast wegen Betrugs (hat also noch ne Weile gedauert), was nicht nur durch die mittelhessische "Presse" ging, weil sich deren "Business" bis weit nach Rhein-Main gezogen hat - und meine Dann-Freundin im Winter bei abgedrehtem Gas und Wasser in der Bude.

In Bezug auf solch dreiste, unverschämte, gar kriminelle Akteure, auf beiden Seiten, wirken Gesetze aus Betroffenensicht immer unzureichend. Ich persönlich kann es ehrlich nicht beurteilen, wo das deutsche Miet- und Mieterschutzrecht im internationalen Vergleich zu verorten ist und würde mich vor vorschnellen Urteilen auch hier hüten. Ich gehe bloß davon aus, dass der theoretische Mieterschutz okay sein sollte, aber da kommen wir dann wieder zum Thema Dreistigkeit, Konfliktaversion und Überzeugung gegen Ausbeuter etwas tun zu müssen. Die WG hat das Geld offensichtlich abgelehnt.
 
Der Endgegner für einen Anwalt ist dann bestimmt aber eher der Vorstand eines DAX-Unternehmens oder Vergleichbares.

Sollte man meinen, aber solche Mandate erleben 99% aller Anwälte ja nicht; das sind ausschließlich Fälle für die internationalen Wirtschaftskanzleien.

Wirklich schwierig sind problematische Mandanten für sich gesehen weniger (nach meiner Erfahrung kann man sich viele Leute mit ein bisschen Geschick "erziehen", wenn man weiß, wie die ticken und wenn das nicht klappt kann man immer noch das Mandat niederlegen) ; richtig ätzend wird es erst, wenn solche Leute durch Fälle und Honorare soviel finanziellen Einfluss auf eine Kanzlei haben, dass man bestimmtem Fehlverhalten nicht wirklich entgegentreten kann. Ich hab das mal kurz miterlebt, wo sich Leute wie die offene Hose benommen haben, und es aber aus der damaligen "Führungsetage" keiner mehr gewagt hat, diesem Verhalten noch einen Riegel vorzuschieben. Das ist extrem toxisch und da kann man nur schauen, dass man Land gewinnt.
Oder auch gerne die Verwandten von Kollegen; am besten natürlich die Mutter vom Kanzleigründer...🥳

Wenn einem Autorität wichtig ist, sollte man seine Karten heute wahrscheinlich besser auf einen anderen Beruf setzen,
"Autotrität" meinte ich in dem Sinne, dass sich da durch die rechtlichen Ausgestaltung der Beziehung Schüler-Lehrer die Beteiligten rein theoretisch nicht auf Augenhöhe begegnen (können). Mag natürlich in der Praxis auch anders sein... 😉

Andererseits gibt es unter Lehrern aber ja auch Klischees in Bezug auf Anwälte und ihre Wahnehmung von gewissen Schulthemen, insbesondere dann, wenn der Nachwuchs involviert ist

Sicher! Anwälte und Lehrer gehören halt mit zu den Bevölkgerungsgruppen, die im Zweifel wissen, wie man seine eigenen Interessen schützen, wahrnehmen oder durchsetzen kann. Sei es durch eigene entsprechende Bildung/Erfahrung in einem Bereich oder das man die finanziellen Möglichkeiten hat, entsprechende Spezialisten zu beauftragen.

Der Sonderfall bei mir persönlich ist halt, dass ich bestimmte Klischees über Lehrer nicht nur beruflich erleben durfte, sondern auch im engsten familiären Umfeld. Das bleibt dann natürlich ganz anders in Erinnerung als bei den übrigen möglichen Mandanten-Gruppen.😁
 
"Autotrität" meinte ich in dem Sinne, dass sich da durch die rechtlichen Ausgestaltung der Beziehung Schüler-Lehrer die Beteiligten rein theoretisch nicht auf Augenhöhe begegnen (können). Mag natürlich in der Praxis auch anders sein...

Diese Autorität meine ich im Prinzip auch. Also die rechtliche Ausgestaltung, wie du es genannt hast. Wenn Schüler oder deren Erziehungsberechtigte aus verschiedensten Gründen nicht viel auf das Schulsystem geben und auch Schulabschlüsse irgendwann nicht mehr relevant sind, sind auch alle formellen und rechtlichen Grundlagen uninteressant. Und dabei meine ich Autorität gar nicht mal im autoritären Sinne, sondern einfach in diesem, dass die Lehrkraft am Ende die Verantwortung für die Schüler trägt und es daher gegeben sein muss, dass dem Gesagten nachgekommen wird. Wenn aber das System und damit auch die Personen, welche in diesem arbeiten, abgelehnt werden, ist dies ein Problem. Glaube, die meisten Lehrer kennen das. Am Gymnasium ist das meist noch ein exotisches Phänomen, an anderen Schulformen leider Alltag. Und da spreche ich noch gar nicht über gegenseitigen Respekt oder andere wünschenswerte Dinge im Bereich Schüler-Lehrer-Beziehung, sondern eher über die formalen Basics.

Das Thema ist gerade auch die „heiße Kartoffel“ in Didaktik-Seminaren und auf Fortbildungen. Wird als „Neue Autorität“ verkauft, funktioniert jedoch nur eingeschränkt, wenn die von dir angesprochenen Grundlagen nicht da sind.

Aber Entschuldigung für das Off-Topic. Ich sollte vielleicht auch einen Thread aufmachen, um sich über Ärgernisse im Lehreralltag austauschen zu können, haha. Meine das auch nicht despektierlich gegenüber diesem Thema. Manchmal ist es ja wichtig, sich einmal Luft machen zu können.
 
Aber Entschuldigung für das Off-Topic. Ich sollte vielleicht auch einen Thread aufmachen, um sich über Ärgernisse im Lehreralltag austauschen zu können, haha. Meine das auch nicht despektierlich gegenüber diesem Thema. Manchmal ist es ja wichtig, sich einmal Luft machen zu können.
Mach das ruhig.
Mich würde aber auch die andere Seite interessieren und nicht nur ein einseitiges Auskotzen darüber, wie schlimm die Kinder und Eltern sind.
Ich bin selbst von Lehrern im Freundeskreis und in der Familie umgeben, und nach ein, zwei Gläsern Wein hört man eben auch mal, dass manche Lehrer einfach total schlecht in ihrem Job sind.
Wer ist in seiner Schulzeit nicht so einem Lehrer begegnet?
Aber aufgrund des Lehrermangels werden solche Lehrer oft toleriert, obwohl sie sowohl gegenüber Kindern als auch Kollegen toxisch sind.
Oder weil nur noch ein paar Jahre bis zur Pension fehlen, muss man eben durchhalten.
 
Mach das ruhig.
Mich würde aber auch die andere Seite interessieren und nicht nur ein einseitiges Auskotzen darüber, wie schlimm die Kinder und Eltern sind.

Mache ich bei gegebenem Anlass eventuell wirklich einmal. Könnte bestimmt ein Thema werden, welches kontrovers und hitzig diskutiert wird. Gerade bei den Nachrichten über manche Kollegen, die gerade in den Medien sind, haha. Es ist halt auch ein Thema, zu dem beinahe alle eine Meinung haben, verständlicherweise. Das macht es aber auch "gefährlich" für Forendiskussionen!

Und keine Sorge bezüglich der zweiten Sache. Ich habe bald eine freiwillige Abordnung von drei Jahren an einer Förderschule mit krassem Förderschwerpunkt hinter mir. Ich möchte die Zeit dort nicht missen und habe mitunter die heftigsten Schülerbiographien kennen- und schätzen gelernt, sodass ich im Zweifel immer auf Seiten des einzelnen Schülers stehe. Andererseits bin ich aber auch froh, bald wieder in meinen goldenen Käfig zu kommen! 😅
 
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Mache ich bei gegebenem Anlass eventuell wirklich einmal. Könnte bestimmt ein Thema werden, welches kontrovers und hitzig diskutiert wird. Gerade bei den Nachrichten über manche Kollegen, die gerade in den Medien sind, haha. Es ist halt auch ein Thema, zu dem beinahe alle eine Meinung haben, verständlicherweise. Das macht es aber auch "gefährlich" für Forendiskussionen!

Und keine Sorge bezüglich der zweiten Sache. Ich habe bald eine freiwillige Abordnung von drei Jahren an einer Förderschule mit krassem Förderschwerpunkt hinter mir. Ich möchte die Zeit dort nicht missen und habe mitunter die heftigsten Schülerbiographien kennen- und schätzen gelernt, sodass ich im Zweifel immer auf Seiten des einzelnen Schülers stehe. Andererseits bin ich aber auch froh, bald wieder in meinen goldenen Käfig zu kommen! 😅
Oh man das stimmt, vielleicht besser nicht. 😁
 
Naja, Der Eigenbedarf ist mMn ziemlich klar. Das meine Lebensgefährtin, unsere jeweiligen Kinder und ich weiterhin in 2 getrennten Wohnungen oder gemeinsam in einem Haus zur Miete leben, anstatt im Eigentum, ist einfach quatsch. Das die Eigenbedarfskündigung berechtigt ist halte ich für 99,9% sicher. Ist mir absolut nicht ersichtlich wieso der Eigenbedarf nicht anerkannt werden sollte.

Fraglich ist lediglich ob der beantragten Fortsetzung des Mietverhältnisses wegen sozialer Härter zugestimmt wird und wenn ja für welche Dauer.
Beziehungsweise ob aufgrund der fristlosen Kündigung das Mietverhältnis schon lange beendet ist.

Hinzu kommt das ich proaktiv mit der Gemeinde und sogar dem Bürgermeister im Austausch war (aufm Land geht sowas, Berlin vermutlich weniger) um für die Mieter adäquaten Ersatzwohnraum zu finden. Bis zu dem Zeitpunkt, da die Mieter durch ihr Verhalten jedweden "Sozialkredit" verspielt hatten. Das ich (eben weil Dorf) nicht versucht hätte hier eine Lösung zu finden (ohne Klage) mit der alle Leben können, muss ich mir auf jeden Fall nicht vorwerfen lassen, wobei ich hier definitiv nicht das Gefühl habe das mir das jemand unterstellen würde (außer vielleicht meine Mieter).
Glücklicherweise sind die Mieter "Zugezogene" und meine Lebensgefährtin und ich sind "alteingesessene"... Nicht auszudenken wie das andersrum wäre hinsichtlich Dorftratsch und künftiger Dorffeste.
Da vergeht mir ja fast die Lust aufs Dorf zu ziehen und mir kommen einige Erkenntnisse, warum das mit der Integration in Deutschland so schwer ist
 
Da vergeht mir ja fast die Lust aufs Dorf zu ziehen und mir kommen einige Erkenntnisse, warum das mit der Integration in Deutschland so schwer ist
Warum genau gehst du davon aus, dass es sich hier um Migranten handeln muss? Welche allgemeingültigen Erkenntnisse meinst du aus dieser völlig einseitigen und nicht überprüfbaren (was nicht heißen muss: unzutreffenden) Schilderung eines Einzelfalls ableiten zu können? Und will ich das wirklich wissen nach den Diskussionen der letzten Tage?
 
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Vielleicht bin ich an den Post von @Olaf zu naiv herangegangen, aber ich hatte jetzt gar nicht an Migration gedacht, sondern schlicht und ergreifend an die Integration von stinknormalen Menschen in eine Dorfgemeinschaft. Als jemand aus dem Ruhrpott wäre es für mich wahrscheinlich auch schwierig, in einem bayrischen Dorf klarzukommen. Und umgekehrt!

Aber ist mal interessant, mit was für unterschiedlichen Augen man Beiträge lesen kann, haha.
 
Als jemand aus dem Ruhrpott wäre es für mich wahrscheinlich auch schwierig, in einem bayrischen Dorf klarzukommen. Und umgekehrt!
Dann probier es mal als Wessi hier auf einen Brandenburger Dorf. Hier war die Mauer nie weg...
Dazu kommt ja auch, dass "Wissenschaftler" oft auch über ihre Arbeitgeber (sei es jetzt die Uni oder die Freie Wirtschaft) oder das berufliche Netzwerk bereits Kontakte haben, die seit langem bestehen. Solche Leute suchen eher nicht blind nach nem Anwalt auf google.
Wenn du willst kann ich als Entomologe mal was krasses machen, eine invasive, bekämpfungswürdige Art ein bisschen gentechnisch verändern und dann freisetzen.
Bin gespannt ob und wie du meinen Hals *juristisch retten kannst 😅
 
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Warum genau gehst du davon aus, dass es sich hier um Migranten handeln muss? Welche allgemeingültigen Erkenntnisse meinst du aus dieser völlig einseitigen und nicht überprüfbaren (was nicht heißen muss: unzutreffenden) Schilderung eines Einzelfalls ableiten zu können? Und will ich das wirklich wissen nach den Diskussionen der letzten Tage?
Hab tatsächlich nicht direkt an Migranten gedacht. Hab es in erster Linie gemeint wie es @TBRY87 gesagt hat.
Wer mal innerhalb von Deutschland umgezogen ist hat wahrscheinlich schon gemerkt, dass es schwer sein kann Anschluss zu finden. Freunde von mir waren an kleineren Hochschulen und die einzigen Freundschaften und Kontakte Vorort waren andere "von Außerhalb".
Das Gerede über "zugezogene" und "die Gemeinde" hat mich an Erzählungen meiner Großeltern erinnert. Geschichten, dass es ein riesen Ding war, wenn man mit jemandem aus dem Nachbarort zusammen war und sowas. War einfach sehr überrascht, dass es wohl immer noch ein Ding ist "zugezogen" auf dem Dorf zu sein.

Will das Fass mit Migranten auch nicht aufmachen.
 
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Die eine hat er doch gekauft, soweit er sagte und darin leben noch Personen die fleißig Miete zahlen oder nicht ?
Wohnung 1 - da wohne ich mit meinem Kind -> hier wird Miete fällig
Wohnung 2 - da wohnt meine Lebensgefährtin mit ihren Kindern -> hier wird Miete fällig
Haus - da wohnen die Mieter -> hier will der Kredit (mittlerweile) getilgt werden, die ersten 12 Monate waren es nur die Zinsen

Da es 2 getrennte Haushalte sind fallen unter anderem GEZ, Grundbetrag Strom etc. doppelt an.

Wie lange hätte es denn gedauert bis der befristete Mietvertrag ausgelaufen wäre?

Wieviel billiger war das Haus aufgrund der Mieter?
Der Mietvertrag hatte zum Zeitpunkt der Besichtigung noch eine Restlaufzeit von 9 Monaten. Den Zuschlag habe ich noch am Besichtigungstag erhalten.

Wieviel billiger das Haus war kann ich nicht in Euro beziffern. Der Preis war angesichts Größe und Zustand für die Gegend aber angemessen bis günstig.

Falls der Mieter tatsächlich handgreiflich geworden ist, dann höchst wahrscheinlich nicht einfach nur mal so.
Theoretisch könnte ich die Video-Aufnahmen von dem Vorfall posten, vorhanden sind sie und liegen der Anzeige bei. Praktisch halt nicht.
Wieso existieren die Aufnahmen? Ganz einfach, es sollte eine zuvor angekündigt Maßnahme im Garten ausgeführt werden um Schäden am Haus zu verhindern, da in den Wochen und Monaten davor die Mieter andere Arbeiten bereits gestört haben wurde zur Dokumentation eine Kamera aufgestellt. Auf die Aufnahme wurde deutlich hingewiesen und sie erfolgte ohne Ton (wildes Gesetz btw.). Der Mieter hat die Kamera mehrfach umgestellt damit sie die Arbeiten (und seine Störungen) nicht erfasst, er kann also nicht leugnen sich über die Aufnahmen bewusst gewesen zu sein.
Der ebenfalls anwesende Landschaftsgärtner war Zeuge des Vorfalls.

(Offenbar anonymer Vermietertreff und welche die es noch werden wollen)
Selektive Wahrnehmung? Für mich sind ungefähr genau so viele "die Mieter werden deine Hütte zerlegen" stimmen wie "der Eigenbedarf liegt doch gar nicht wirklich vor"-Stimmen welche dem Mieter zur Seite springen... Der beetlemeier formuliert recht allgemein das Vermieter leider recht häufig schmuh treiben.


Meines Wissens nach, hat ein Vermieter sehr viel bessere Karten in De gegenüber dem Mieter als anders herum.
Naja, Gekündigt ist, Räumen kann man erst nach einem Urteil.
Allein zwischen Klageeinreichung und Zustellung der Klageschrift durch das Amtsgericht an die Mieter verging fast ein Monat.
Zur Klageerwiderung wurde eine Fristverlängerung beantragt (und bewilligt => 6 statt 4 Wochen Zeit Stellung zur Anklage zu nehmen)
Der erste Prozesstermin wurde ~3 Monate nach fristende der Klageerwiderung angesetzt, "wegen Fortbildung" des gegnerischen Anwalts um annähernd 4 Monate verschoben, aktuell ist ein längeres Hin und Her um eine Vorverlegung.
Da lange eine Gütigen Einigung beabsichtigt war, erfolgte die Klage nicht direkt mit der Kündigung und auch nicht direkt auf den Widerspruch gegen die Eigenbedarfskündigung.
Wenn dann irgendwann die Verhandlung stattfindet, liegen zwischen Klageeinreichung und tatsächlicher Verhandlung weit mehr als 6 Monate, welche die Mieter länger im Haus waren als gewünscht. Selbst wenn der Richter uns in nahezu allen Punkten zustimmt wird er ausgehend vom Verhandlungstag nochmals üblicherweise 3 Monate Räumungsfrist geben. d.H. die Mieter leben voraussichtlich gut 1 Jahr länger in meinem Haus als geplant. Wer ist da denn wirklich am längeren Hebel? Zumal sie theoretisch jeder Zeit die Mietzahlungen einstellen könnten (was sie nicht tun werden, weil dies bei der Räumungsklage zu unseren Gunsten gewertet werden würde/könnte)

Wenn ich hier, genötigt durch die langsamen Mühlen der Justiz, in eigen Regie mit Hilfe einer Axt Räume, würde das sicherlich Konsequenzen für mich haben.
Ich meine warum platzen wohl in allen Städten die Mieterschutzvereine etc. seit Jahren aus allen Nähten ?!
Eben genau deshalb, WEIL Mieter sehr viele Rechte haben (und man damit dann Geld verdienen kann). Viele nehmen diese Rechte nur nicht wahr (siehe der mir bekannte Fall in dem 3/5 Parteien in einem Mehrfamilienhaus die Eigenbedarfskündigung akzeptierten und nun obwohl nachweislich Ferienwohnungen drin sind ihre Schadensersatzansprüche nicht geltend machen).
Bzw. eben WEIL viele Vermieter denken das sie tun und lassen können was sie wollen ohne eine Strafe zu riskieren. Diese Vermieter werden dann von eben diesen Vereinen ganz schnell zurück in die Realität geholt.

Freunde von mir waren an kleineren Hochschulen und die einzigen Freundschaften und Kontakte Vorort waren andere "von Außerhalb".
Meine engste Freundschaft im Studium hatte ich (Wessi - ortsansässig - mit 2m der Größte im Jahrgang) mit einer Kommilitonin (Ossi - offensichtlich "zugezogen" - kleinwüchsig)... Mehr Gegensatz ging fast nicht und das war wirklich komplett freundschaftlich, nix romantisches/sexuelles. Ich hab ihr in den Semesterferien Wein für zuhause mitgegeben, sie kam mit Vodka und Pelmeni zurück.

Will das Fass mit Migranten auch nicht aufmachen.
Ist auch in meinem Fall fehl am Platz, alle beteiligten haben (ausschließlich) die deutsche Staatsbürgerschaft ohne Migrationshintergrund. Die Mieter sind von einer nahegelegenen Großstadt (ca. 20km entfernt) aufs Dorf gezogen.

Wie sollte die denn bei bisher angefallenen Kosten von 30.000 € aussehen, damit alle Beteiligten zufrieden sein können?
Also vielleicht habe ich das etwas Missverständlich ausgedrückt, die 30.000€ sind grob Überschlagen und setzen sich ja aus mehreren Punkten zusammen.

Aktuell bezahlen die Mieter (nur) die laut Mietvertrag festgesetzte Kaltmiete, sollte das Mietverhältnis als beendet angesehen werden, steht mir ab diesem Zeitpunkt eine Nutzungsentschädigung zu, ggfs. z.B. Rückwirkend ab 1.7. Die Nutzungsentschädigung orientiert sich sowohl an der bisherigen Miete als auch am ortsüblichen Mietspiegel. Die aktuelle Kaltmiete entspricht lediglich 50-65% des Mietspiegels. Dieser Differnz-/Fehlbetrag ist variabel, da sowohl die Höhe der Nutzungsentschädigung noch nicht feststehen, als auch noch kein Urteil gefällt ist/wurde ab welchem Datum mir diese zusteht. Hinzu kommen dann noch die Prozesskosten (Gericht + mein Anwalt + gegnerischer Anwalt) sowie Schadensersatzansprüche aufgrund der doppelten Haushaltsführung etc.

Sollten sich die Mieter heute dazu bereit erklären meine Auslagen zu tragen, einen Auszugtermin innerhalb der nächsten 3 Monate zusichern und Rückwirkend, ab 01.07. bis zum Auszug anstatt der bisherigen Kaltmiete die Nutzungsentschädigung zahlen, würde ich auf Verzugszinsen und Schadensersatzansprüche aus der doppelten Haushaltsführung verzichten.
 
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In den Städten entsteht due Wohnungsknappheit vor allem durch Konzerne und die Inkompetenz von lokalen Regierungen, welche sich für den Verkauf von tausenden (wenn auch sanierungsbedürftigen) Sozialwohnungen feiert. Man hat ja Geld in die Kassen gespült.
Ein paar Jahre später werden dann die gleichen Wohnung sehr rudimentär saniert für die 3 Fache Miete von der Stadt gemietet um Bedürftige unter zu bringen.

Konzernen ist auch Nichts zu schade, um die Mieter los zu werden.

Glaub es gab bei Zeit Verbrechen mal einen Fall wo ein Mieter nicht ausgezogen ist, trotz Wasserabstellung und anderen Maßnahmen der Immobilienfirma, die munter den Rest des Hauses schonmal abgerissen hat. Endete damit, dass während der Mieter bei der Beerdigung der Mutter war alles abgerissen wurde.

Wenn man als Vermieter keine Skrupel hat bekommt man Mieter auch raus, obwohl diese nicht möchten, sowas machen anständige Menschen (für die ich die meisten hier halte, auch @Dragonbone).
 
Welches Klischee denn, wenn ich keck nachfragen darf?

Beetlemeier hat es ja gut erklärt. Wer sein Berufsleben damit zubringt, unwissenden Wissen zu vermitteln, dann kann es manchmal sein das man dann im privaten, eigenen Leben, genau darüber stolpert.
Hab selbst Lehrer im Freundeskreis, einer sagt dann immer über sich selbst "Jetzt hab ich grad wieder diesen Ort mit meinem Klassenzimmer verwechselt Jungs, oder?"
 
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mal was krasses machen, eine invasive, bekämpfungswürdige Art ein bisschen gentechnisch verändern und dann freisetzen.
Bin gespannt ob und wie du meinen Hals retten kannst

Ich glaube, da brauchst Du eher jemanden, der einen Flammenwerfer bedienen kann als einen Juristen! 😁
 
eine invasive, bekämpfungswürdige Art ein bisschen gentechnisch verändern und dann freisetzen.
->
=
einen Flammenwerfer bedienen
Was man früh am "Morgen"(Nachtschicht) so zusammen liest.😉😁
Dann probier es mal als Wessi hier auf einen Brandenburger Dorf. Hier war die Mauer nie weg
Wofür die "Invasion" von 1990 und aus meiner persönlichen Sicht die immer noch in der Brieftasche bestehende Mauer starke Ursachen sind.😉🤷
BtT
@Dragonbone , ich hoffe für dich das es ein schnelles Urteil gibt und es sich nicht ewig hinzieht.
Doppelte/dreifache Haushaltsführung(Montage) ist die Pest und kann ganz schnell auch Gift für die Beziehung werden.
Hatte ähnliches in den 90ern an der Backe und das zog sich ordentlich hin.😳
 
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