40k #Oldhammer Deathkorps of Krieg und Stadtgelände

Haakon

Tabletop-Fanatiker
Moderator
25. Juli 2012
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Das 310. Belagerungsregiment

Nachdem sie mich nun seit einem Jahr durch traurige Gasmasken angeschaut haben, habe ich mir gedacht, dass ich die Jungs greife und in diesem Jahr fertig stelle. Als grundlage dient mir hierzu das gute alte imperial Armour Volume 5 "The Siege of Vraks - Part One".

Hier findet sich eine Armeesektion nach dem Vorbild des 3.5 Codex der imperialen Armee. Dieser Codex hatte Doktrinenpunkte, mit denen man sich Änderungen im Armeeaufbau, Regeln (die man dann pro Modell bezahlte) oder besondere Einheiten (wie beispielsweise Psioniker, Halblinge und Ogryns) freischalten konnte. Bekannte Regimenter hatten dann festgelegte Doktrinen. So sind aus diesem Codex praktisch drei Armeelisten entstanden. Ebenfalls im Buch sind die Renegaten von Vraks, für die Taros-Kampagne gab es noch die Elysianer nach diesem Vorbild.

Den Hintergrund der Vraks-Kampagne findet ihr hier:
Siege of Vraks - Warhammer 40k - Lexicanum
Wahlweise könnt ihr auch das echt lesenswerte neue Buch dazu greifen, was praktisch die wichtigsten Aspekte der Kampagne aufgreift.

Aus Gründen der Einfachheit wird es bei mir das 310. Regiment. Das ist nämlich das einzige, von dem Decals für Panzer UND Infanterie auf dem Decal-Sheet enthalten sind. Ansonsten habt ihr immer unterschiedliche Ziffern, was bedeuten würde, dass ich Modelle aus zwei Regimentern spielen oder aufwendiger rummalen müsste.

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Beginnen tut alles bei einem Kommandotrupp der Kompanie. Dieser sah damals in etwa so aus, wie der Kommandotrupp der Cadianer heute, er besteht aus einem Kommandanten, bei dem man aus drei Rängen wählen kann, einem Funker, einem Träger des Regimentsbanners sowie zwei Schützen, einer mit Spezialwaffe.

Fertig ist bisher der Kommandant, stilecht mit Plattenrüstung und Energieschwert. Bisschen was werde ich aber noch Richtung Weathering an den Füßen machen, um ihn besser in die Base zu integrieren.
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Da wir trotz älterer Regeln mit neuen Modellen spielen wollen und Basegrößen der Rule of Cool folgen ist hier der Kommisar, den ich vor längerer Zeit bemalt habe:


Modelle wie der Kommisar bilden einen Beraterstab, den man nach einer entsprechenden Reihenfolge seinen Trupps anschließen kann, wobei der Kommandotrupp der Kompanie immer den Anfang macht.
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Da ich Armeeaufbauten mag, die sich langsam entwickeln, statt jetzt schon zu wissen, wie viele Beiträge ich brauche, dürft ihr ab hier.
 
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Nachdem ich bisschen im Regelbuch der 4. Edition geblättert habe und mich mit meiner Spielergruppe beraten habe, haben wir überlegt bisschen Combat Patrol/Kampfpatrouille zu spielen. Also nicht das neue, das alte!

Die Regeln geben vor, dass man 400 Punkte hat, eine Standardauswahl braucht, ein HQ spielen darf. Nichts mit mehr als 2 LP, 2+ Rüstung oder mehr als 33 Panzerung, keine Geschütze.

Was Standards angeht, bin ich auf den Infanterie-Zug limitiert. Falls ihr das nicht mehr kennen solltet, die imperiale Armee hatte damals als Standardauswahl einen Kommandotrupp mit bis zu 6 Infanterietrupps als eine Auswahl. 2 Infanterietrupps waren dabei Pflicht.

Dafür brauche ich zunächst also einen Kommandotrupp. Man kann aus drei Rängen wählen, Junior, Senior und Heroic. Für ein kleines Combat Patrol Szenario wird natürlich nicht der Held abgestellt, sondern der Junior Officer darf sich einen Namen machen (oder besser ne Nummer, beim DKOK).

Als einfacher Zugführer hat der einfach ein Lasergewehr und nicht viel an Auszeichnungen. Einfach nur einen Zeigefinger.

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Damit ich seinen Trupp gut erkennen kann, haben alle aus dem Trupp paar Sandsäcke bekommen, die sie auf dem Schlachtfeld hervorheben:
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Natürlich gibts ein Funkgerät. Als Spezialwaffe trägt der Trupp einen Plasmawerfer, eine gefährlichere, aber wertvollere Waffe als die Granatwerfer und Flammenwerfer, die die einfachen Infanterietrupps teilweise tragen. Als Kommandotrupp sollen die auch mal auf die größeren Viecher anlegen können oder einen Verrätermarine grillen können. Und nee, Veteranen waren das damals nicht, die treffen genauso auf 4+ wie der Rest vom Trupp.
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Hier noch Gruppenbilder:
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Parallel zu den Jungs oben habe ich noch einen Trupp geschafft.
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Da ich mich auf das Vraks 1 Buch beschränke, weil es mit der 4. Edition funktioniert, spiele ich die Jungs als Grenadiere, auch wenn GW sie als Pioniere konzipiert hat.
Sie haben dabei das Design der alten Forgeworld Gardisten mit den längeren Mänteln und den Schädelmasken, weswegen das ganz gut passt.

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Ihr seht, die haben anders als die Gardisten damals Schrotflinten statt HEL-Gewehren. Ich habe überlegt die zu tauschen und die Energiezellen und Waffen der Kasrkin zu nutzen, fand die Schrotflinten dann aber doch zu cool um sie nicht zu nutzen, vor allem weil paar geschulterte Posen dabei waren. Da die HEL-Gewehre in der 4. Edition noch ihren DS von 5 haben, also lediglich Rüstungswürfe von 5 und höher ignorieren und bisschen teuer sind, ist das mit der Schrotflinte eine Art Sidegrade, für den mir hier keiner Böse ist. Es ist einfach ein Lasergewehr mit Sturm 2 und 12 Zoll Reichweite statt Schnellfeuer. Der größte Vorteil ist, dass sie die abfeuern und angreifen dürfen. Falls das mal passiert haben sie auch paar Granaten dabei, damit das durchs Gelände nicht schief geht.

Granaten musste man für jeden Trupp einzeln kaufen. Greift man eine Einheit in Deckung an hat die Initiative 10, mit Granaten landet man auch bei Initiative 10 (Ausnahme waren die Plasmagranaten der Eldar, die einfach alle Initiativemodifikationen rückgängig machten).
 
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Weiter geht's mit einem kleinen Update. Die erste Hälfte des ersten Infanterietrupps ist fertig.
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Für eine Runde Combat Patrol fehlen nun also nur noch 15 davon 😆 für ne reguläre Runde 35. Also noch bisschen was zu tun.

Der Grenadiertrupp hat seinen zweiten Melter erhalten.
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Sieht dem anderen leider sehr ähnlich, habe das erst zu spät realisiert. Also später mehr für mehr Variation bauen 😁

Und noch ein Plasmaschütze für einen Kommandotrupp mit einem Plasmaeffekt von @Ghulundine
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Kampfpatroullie ist super, generell selbst bei modernem 40k mal kleinere Spiele.
Das ganze ist tatsächlich auch ein bisschen aus Frustration über den Namensvetter der 10. Edition entstanden. Combat Patrol empfand ich schon als spannendes Format, vor allem weil die fehlenden Kosten für Ausrüstung da nicht ins Gewicht fallen. Der Trupp ist halt ausgerüstet wie dargestellt. Leider hatte unser Neuling mit beiden Tau Combat Patrols so gar keinen Spaß. Oder besser gesagt, selbst ich, der zwar garantiert kein Experte in der 10. ist, hatte auch nur irgendeinen Plan, wie man das sinnvoll spielen kann.

Die Idee ältere Editionen zu spielen gibt's bei und dabei schon länger und wir entstauben die regelmäßig mal. Aber wir lieben halt auch die modernen Modelle. Also wird bisschen umgemodelt, modifiziert und geschaut, wie man etwas anpassen kann. Meine Idee ist es, dass weitestgehend agnostisch von irgendwelchen Editionen zu basteln, einfach schöne Modelle.

Deswegen habe ich nun auch ein Mastervox, das sollte sich von den anderen der Armee bisschen abheben, daher habe ich bei den Cadianern geklaut:
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Meine Kommandotrupps haben kaum Markierungen, abseits der Regimentsnummer und dem Zeichen für den Kommandotrupp. Dadurch soll es nicht doof aussehen, wenn ich später mische. So kann ich das Vox notfalls auch downgraden:
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Und zu guter letzt ein Quartiermeister:
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Stichwort Gelände, leider ne kräftige Baustelle. Ich sammel noch fleißig und habe da so einiges an Plänen. Damit ich paar Gleise verlegen kann, warte ich aber noch auf einen Kumpel, der mir einen passenden Bahnhof druckt. Erst wenn der an Ort und Stelle ist, kann ich den Rest verlegen. Mehr dazu in einem zweiten Beitrag gleich.
 
Nennen wir diese Rubrik mal "am Horizont".
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Die Platte ist auf 12x12 Necromunda-Tiles konzipiert. Gleichzeitig mag ich große Gebäude, die noch einigermaßen intakt sind. Deswegen habe ich mir das da oben von Fungi Tabletop organisiert. Kannte ich bis dato nicht, bin voll zufrieden.
Viele moderne, gerade 3D gedruckte Häuser sind sehr hochskaliert, weswegen die Türen meist riesig sind. Ende vom Lied, es war bisschen zu groß für ein Tile. Also musste und werde ich das bisschen kürzen. Dann schaue ich, ob der Zug da wirklich anliefern soll 😆

Wenn ich die Position des Bahnhofs kenne, können die Gleise auf die Bords geklebt werden. Der Rest ist dann Ölfarbe. Nachdem ich bei Infanterie drauf verzichte, geht das bei Gelände für mich vermutlich nicht.

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Dazu ging das mit der Lok zu schnell und die zweite ist auch auf dem Weg. 😁

Im Moment bin ich allerdings bisschen von der 100 Miniaturen Challenge von GW geleimt. Ich schaffe im Jahr so 160 Modelle. 100 bis Mai klingt da nach Hybris. Allerdings habe ich seeeeehr viele Projekte, auf denen dann mal Grundfarben sind usw. Wenn ich mich da mal ran halte kann das klappen und ordentlich was vom Stapel runterarbeiten.
 
Das ganze ist tatsächlich auch ein bisschen aus Frustration über den Namensvetter der 10. Edition entstanden. Combat Patrol empfand ich schon als spannendes Format, vor allem weil die fehlenden Kosten für Ausrüstung da nicht ins Gewicht fallen. Der Trupp ist halt ausgerüstet wie dargestellt. Leider hatte unser Neuling mit beiden Tau Combat Patrols so gar keinen Spaß. Oder besser gesagt, selbst ich, der zwar garantiert kein Experte in der 10. ist, hatte auch nur irgendeinen Plan, wie man das sinnvoll spielen kann.
Ich halte Combat Patrol in der jetzigen Form für einfach nur schlecht. Das ist nicht einmal im Entferntesten ausgewogen. Liegt aber auch daran, dass da willkürlich Armeen gegeneinander antreten müssen, die zum Teil mal so gar nichts können.
Dazu kommt, dass man das Missionsdesign einfach vom regulären 40k runter skaliert hat, was halt gar nicht funktioniert. Halten von Missionszielen zu bepunkten, wenn man nur 3 bis 4 Einheiten hat, ist witzlos. Wenigstens hätte man allen Einheiten "sticky" geben müssen, wie das bei Spearhead der Fall ist.
Dämonenprinzen, Cybots und dergleichen haben in einem solchen Setting meiner Meinung nach nichts verloren.
 
@Zwergenkrieger volle Zustimmung. Ausgewogenheit auch bei niedrigen Punkten herzustellen ist ehrlicherweise eine Herausforderung, wenn man grundlegende Mechaniken (CP, Stratagems) nicht angehen möchte und anders als bei AOS Einheiten sehr unterschiedlich bepreist sind. 1,5 Terminatoren entsprechen ja bald den Punkten eines kleineren Trupps günstigerer Fraktionen (Termaganten). Das gibt's bei AOS in der Form nicht, wo dann häufiger über die Truppgröße mehr läuft.
Festgelegte Listen zu haben ist als Idee erstmal in Ordnung, aber dann will das gleichzeitig ein Produkt sein, was den "Kauf-mich"-Reflex verursacht und mit einem Centerpiece wirbt.

Ich bin ehrlich, auch mit den 400 Punkten in der 4. erwarte ich nun nicht den Gipfel der Ausgewogenheit. Dafür habe ich allerdings nahezu die komplette Freiheit, was ich da spiele. Mit dem Dkok bin ich zwar mit mindestens 200+ Punkten an Infanterie festgelegt, okay, aber für viele andere Armeen geht das super.

Zusätzlich hat es die schönste Regel gleich bei der Einführung. "Wir wissen, dass das nicht für jede Armee passen wird, daher weicht gerne davon ab, sofern es Spaß macht und im Sinne des Spiels ist." Schöner hätte man es nicht formulieren können. Von daher habe ich viel Lust darauf.
 
Ich bin ehrlich, auch mit den 400 Punkten in der 4. erwarte ich nun nicht den Gipfel der Ausgewogenheit. Dafür habe ich allerdings nahezu die komplette Freiheit, was ich da spiele. Mit dem Dkok bin ich zwar mit mindestens 200+ Punkten an Infanterie festgelegt, okay, aber für viele andere Armeen geht das super.
Klar ist das nicht ausgewogen. Aber man hat eben wenigstens die Freiheit, "coole" bzw stimmige Armeen mitzunehmen. Ich glaube, ich habe damals 5 Skorpionkrieger, 5 Warpspinnen und noch Asuryans Jäger gespielt und hatte immer viel Spaß mit diesem Format.
 
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