Chronik des verdorbenen Portals von Ghyran
Tief in den überwucherten Reichen von
Ghyran, wo selbst das Leben in fauliger Überfülle erstickt, manifestierte sich ein Chaosportal – pulsierend, flüsternd, verderbend. Vier Heere erhoben Anspruch auf seine Macht.
Lautlos wie fallender Regen glitten die Skinks der Seraphon durch das Dickicht. Unter dem Befehl von
Entixil sicherten sie den Ort der Macht. Kalte, berechnende Präzision brachte ihnen zunächst die Kontrolle über das Portal.
Doch der Frieden währte nur einen Herzschlag.
Blut für den Blutgott
Mit ohrenbetäubendem Gebrüll brachen die Khorne-Anhänger der
Slaves to Darkness aus dem Unterholz hervor. Unter der rasenden Wut von
Trorxerr the Unstable suchten sie nur eines: Vernichtung. Die Skinks wurden niedergemacht, das Schlachtfeld tränkte sich in frischem Blut.
Doch ehe Trorxerr seinen Sieg genießen konnte, kam der Verfall.
Aus den Nebeln des Todes ritten die widerwärtigen Blightlords der Maggotkin of Nurgle. Sie walzten durch die Reihen und ritten Trorxerr nieder. Krankheit und Verwesung sicherten ihnen das Portal.
Doch die Sterne hatten nicht gesprochen, um zu schweigen. Mit donnernden Schritten kehrte die Macht der Seraphon zurück: Der Stegadonreiter Gux-Tlunhicl brach durch die Linien und zerschmetterte alles vor sich. Das Zentrum gehörte erneut den Kindern der Alten.
Bis die Seuche zurückschlug.
Orold selbst führte den Gegenangriff. In einem widerwärtigen Schauspiel aus Gift und Verfall stürzte das gewaltige Stegadon – ein Titan, gefällt durch Fäulnis.
Der Waaagh entfesselt
Dann bebte die Erde.
Die
Ironjawz stürmten ins Gefecht! Mit brutaler Gewalt rissen sie das Zentrum an sich. Khornekrieger prallten gegen rohe Muskelkraft – doch selbst ihr Blutdurst konnte die grünhäutige Flut nicht brechen. Echsen und Nurglediener wurden gleichermaßen niedergemacht um den Ort der Macht zu sichern.
Chaos im Zentrum
Überall brachen Nahkämpfe aus:
- Seraphon gegen Nurgle in einem Kampf aus Disziplin gegen Verfall
- Orruks gegen alles, was sich bewegte
- Khornekrieger, die wahllos Blut vergossen
Keine Seite konnte die andere vollständig verdrängen.
Der Stand der Bestien
Schließlich trat
Tozgoz Schädelrufer hervor. Mit seiner Leibgarde hielt er den Ort der Macht – lange genug.
Lange genug, bis die Brutes eintrafen, frisch vom Gemetzel an Chaos-Auserkorenen.
Ein letztes Aufbäumen der Fäulnis:
Rosgro the Rotten und der monströse Krondgrat versuchten, den orkischen Anspruch zu brechen.
Doch aus den Reihen der Seraphon traten Sauruskrieger hervor und verhinderten, dass Nurgle das Portal an sich riss. Für einen Moment stand alles auf Messers Schneide.
Dann fiel die Entscheidung.
Mit brutaler Entschlossenheit entfesselte Tozgoz Schädelrufer die rohe Macht des Waaagh. Gemeinsam mit den Brutes zerschmetterte er jede verbleibende Opposition. Einer nach dem anderen wurden die Feinde vertrieben – oder vernichtet.
Am Ende hallte nur noch ein Ruf über das Schlachtfeld:
WAAAGH!
Und das Chaosportal fiel in die Hände der Ironjawz.