Die verteufelte Ungeduld - Ich will endlich fertig werden

Ja, finde ich toll. Du machst das bestimmt auch schon länger und hast jede Technik drauf 😉
Ja ich male schon ein paar Jahre, bin aber noch weit davon entfernt jede Technik zu beherschen und lerne täglich neues dazu. 😉
Ich persönlich finde es für meine Figuren schade, wenn ich mir für normale, kleinere Einheiten nicht die gleiche Mühe geben würde, wie für die besonderen.
Das kann ich verstehen. Aber mach dir das Leben nicht unnötig schwer. Am Anfang werden deine Figuren nicht perfekt sein ( wenn ich mir da meine ersten anschauen wie Clan Pestilince von den Skaven ) welche ich vor Jahren bemalt habe, hätte ich nicht wenig Lust diese zu entfärben und neu zu bemalen. 😂Aber dafür ist mein POS einfach zu groß.
Mach auch nicht den Fehler und messe dich mit Malern, welche schon Jahre/Jahrzehnte malen. Das frustriert nur. Hab ich am Anfang auch gemacht und fast die Flinte ins Korn geworfen.
Am meisten lernst du durch Übung. Dauert zwar, aber ich hab bei mir damals schon nach einem Jahr deutliche Fortschritte gemerkt.🙂
 
Ich persönlich finde es für meine Figuren schade, wenn ich mir für normale, kleinere Einheiten nicht die gleiche Mühe geben würde, wie für die besonderen.
Das ist eine Sache. Die Frage ist aber ab einem bestimmten Punkt, ob du den Unterschied ab einem gewissen Punkt genug erkennst, als dass es sich mehr als für Instagram lohnt.

Ich erlaube mir stellenweise einfach Mut zur Lücke. Nicht so, dass ich schlechter male, sondern mit weniger Schritten. Ich male schwarz teilweise so, dass ich Black Templar Contrast über Thunderhawk Blue male, dann mit Russ Grey Kantenakzente setze und mit Fenrisian Grey Highlights setze. Das würde ich bei sowas wie Black Templars oder schwarzen Modellen auch immer machen.

Aber macht das nun ein Modell, bei dem ich einen Bolter bemale, insbesondere ein Horus Heresy Modell mit kleinerem Bolter als die Intercessors nun so viel hübscher als wenn ich das Ding mit Abaddon Black bemalt hätte? Meistens nicht.

Gleiches gibt's beim Gold. "Quick and dirty" gibt's bei mir mit Retributor, Gote Grunta Fur contrast, stormhost silver und Seraphim sepia. Geht schnell mit zwei washes/contrast und reicht für 90% der Parierstangen und Aquilae. Für Custodes oder große goldene Flächen, oder Charaktere, darf da mehr sein.

Grundsätzlich mache ich mir aber auch keinen Druck mehr beim Spielen. Da habe ich bisschen was fertig.
 
Generell spricht ja auch nix dagegen, die Figuren mittendrin zu wechseln. Ist ja dein Hobby und du spielst damit nicht, hast also Zeit.

Ich habe gerade mit einer Heresy Armee begonnen und mich dieses mal beraten lassen. Die Modelle sollten gut aussehen, auf dem Tisch, aber nicht unendlich viel Zeit kosten.

Was mir dabei auch geholfen hat, keine perfekte Figur zu erwarten. Einfach auch mal zu ende bringen und abschließen.

Neue techniken testen, aber nicht direkt das perfekte Egebnis erwarten. Das habe ich viel zu oft gemacht und dann immer die Lust verloren.


Schau dir nicht zu viele Figuren der Profimaler auf YouTube und Insta an, das Ergbnis des nachmachens entäuscht zu meist. Klar, die haben Jahre lang Vorsprung.

Gruß Tobi
Ja, das stimmt, aber ich weiß, wie das endet: Sie wird nie wieder angefasst 😉

Versteh mich nicht falsch, ich bin jetzt nicht enttäuscht oder unzufrieden mit meinen Figuren (im Gegenteil - okay es gibt Ausnahmen, aber das sind nur hässliche FDM-Drucke), sondern eher damit, dass ich ab einem Zeitpunkt einfach etwas anderes anfangen will und das jetzige schnell beenden möchte. Mir ist oft klar, dass ich hätte sauberer arbeiten können oder einfach mal warten sollen, bis eine Lage trocken ist, aber das dauert ja eeewig, wenn man schon eine Woche auf die Figur starrt 😉
Das perfekte Ergebnis erwarte ich auch nicht. Mir ist bewusst, dass Creator viel mehr Erfahrung haben und die Box-Art sollte man vielleicht auch nicht zu genau ansehen 😉
 
Gibt aber auch Momente bei der ich ne mini beginne, sie dann aber beiseite packe und irgendwann weiter mache 😅 .
Hab da einige angefange Projekte rum stehen😇.
Wichtig ist, das der spaß beim malen bleibt, und wenn nicht grad ne Armee zum spielen entstehen soll, dann ruhig mal die mini wechseln und motiviert weiter machen🙂
Wow, dass du das kannst. Wenn ich eine Figur beiseite packe, stehen die Chancen, dass ich sie wieder anfasse ziemlich schlecht. Oh, letztens habe ich eine angefasst bei der ich Highlights vergessen habe - aber nur weil ich umgeräumt habe 😉

Ich bin auf den Moment gespannt, an dem ich meine erste Figur wieder aufnehme, nachdem ich sie für mich als "beendet" deklariert habe 🙂 Im Endeffekt sind die Figuren ja so klein, dass es am Ende eh nicht mehr auffällt und ich vergessen habe, welche Figuren diesen "Makel" hatten. 😛
 
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Wie lange ist denn für dich lange oder zu lange?
Das ist von Figur zu Figur unterschiedlich. Also die 6 Noise Marines hatte ich jetzt 2 Wochen auf dem Tisch. Nacheinhalb Wochen oder so ist mir aufgefallen, dass ich den schwarzen Stellen auch hätte ein leichtes HL verpassen sollen, wo ich mir am Anfang gedacht habe, ich würde eher EdgeHL machen. Und dann ich schnell ein paar hässliche Flecken mit dem Airbrush draufgepustet.

Bei 3 Termaganten wurde ich ab Tag 3 oder 4 unruhig.

Bei einigen einfachen, nicht ganz so tollen FDM-Drucken wurde ich nach ein paar Stunden schon nervös.
 
Ich bin auf den Moment gespannt, an dem ich meine erste Figur wieder aufnehme, nachdem ich sie für mich als "beendet" deklariert
Bin da ehrlich, dann kaufe ich sie mir noch mal 😅.
Hab ich bei yvraine, Marschall helbrecht so gemacht.
Vermutlich folgen noch Guilliman und lion el Jonson 😉
 
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Der Zeitaufwand ist direkt davon abhängig welches Ergebnis Du erreichen willst. Je aufwändiger desto länger (selbsterklärend). Guck Dir Mal ein paar Speedtechniken an, damit kann man viel Zeit sparen.

Ich selber entwickle inzwischen meine Farbschemata nach dem Zeitaufwand den sie benötigen. Ein Termagant darf nicht länger als 30 Minuten benötigen dafür sind es zu viele. Ein normaler Marine muss nach ner Stunde erledigt sein usw. usf.
Öl ist Dein Freund genau wie richtiges Trockenbürsten.

Abhängig von der Armee wird man da unterschiedliche Lösungen finde müssen. Die 20 Minuten für einen fertig gebasten Necron werde ich vermutlich nicht mehr unterbieten können.

cya
 
Der Zeitaufwand ist direkt davon abhängig welches Ergebnis Du erreichen willst. Je aufwändiger desto länger (selbsterklärend). Guck Dir Mal ein paar Speedtechniken an, damit kann man viel Zeit sparen.

Ich selber entwickle inzwischen meine Farbschemata nach dem Zeitaufwand den sie benötigen. Ein Termagant darf nicht länger als 30 Minuten benötigen dafür sind es zu viele. Ein normaler Marine muss nach ner Stunde erledigt sein usw. usf.
Öl ist Dein Freund genau wie richtiges Trockenbürsten.

Abhängig von der Armee wird man da unterschiedliche Lösungen finde müssen. Die 20 Minuten für einen fertig gebasten Necron werde ich vermutlich nicht mehr unterbieten können.

cya
Hey, danke für die Tipps, aber ehrlichgesagt ging es mir gar nicht darum, schneller zu werden und ich möchte / kann bei vielen Modellen auch nicht einfach Speedpaint + Drybrush machen. Öl / Enamels verwende ich auch nur in speziellen Fällen.

Lach, für einen Terma benötige ich vielleicht mehrere Stunden, damit sie so aussehen, wie ich sie haben möchte.
Oh nein. Der arme 20-minütige Necron. Da war er Millionen Jahre lang inaktiv - wenn der nun eine Reflexion von sich im Visier eines Feindes sieht?
 
Der "lebt" damit glaube ich ganz gut 😉:


cya
 
mich würde mal interessieren, ob ihr gelegentlich (oder auch immer) Probleme mit der Ungeduld in euren Malprojekten habt und was ihr dann macht.

Eigentlich nicht! 😉 Ich bin in vielen Dingen durchaus ungeduldig, aber gerade im Hobby beim Malen passiert mir das zum Glück nicht.
Manchmal hab ich auf ein bestimmtes Modell/eine Einheit zwischendurch keine Lust mehr, dann packe ich die einfach weg und nehme mir was anderes vor (wie Du) oder mache grundsätzlich ne Pause (hatte ich letztens für ca. 2 Monate). Nicht schaden kann es auch, wenn man nicht nur zwischen Einheiten einer Armee, sondern auch zwischen ganz unterschiedlichen Farbschemata und Produkten jenseits von GW springen kann.

Gibt es denn eventuell einen Grund für diese Ungeduld? Also zB ein Spiel an Datum X zu dem Du eine Anzahl von Y Modellen fertig haben willst? Zeitdruck wäre für mich auch ein Abturner, aber da ich nicht spiele, hab ich dieses Problem nicht.
 
Gibt es denn eventuell einen Grund für diese Ungeduld? Also zB ein Spiel an Datum X zu dem Du eine Anzahl von Y Modellen fertig haben willst? Zeitdruck wäre für mich auch ein Abturner, aber da ich nicht spiele, hab ich dieses Problem nicht.
Najaaa, ich lege es gar nicht beiseite, sondern zwinge mich, es zu beenden, da ich es sonst wohl nie beende. Bei den aktuellen Modellen ist noch dazu gekommen, dass ich mich zwischendurch umentschieden hatte, dass ich keine EdgeHL machen wollte und lieber so Airbrush HL mache, aber ich hatte bereits alle Details. Aber das kam nur obendrauf 😉

Oh, springen tue ich auf jeden Fall. Vorher war es ein Testmodell für ein Skavenschema, dann ganz einfache FDM-Drucke, die nur fast nur ein Drybrush bekommen haben, dann die besagten Noise Marines und heute ebenfalls ein paar FDM-Minis, deren Basecoats ich gestern gesprüht habe. Du siehst, Abwechslung ist drin 🙂

Neee, Zeitdruck gar nicht, aber ich will wohl immer alles auf einmal haben / machen und habe auch so einen großen pile of fun, den ich nicht in zu weit in die grim future verlegen möchte 😏.

Schon interessant, dass ich anscheinend die einzige im Club bin, die dieses 'Problem' hat 😉
Vielleicht vergleichbar mit dem Teller voller Lieblingssüßigkeiten...
 
Ich glaub das Geheimnis ist sich vorher klar zu werden wo die Reise hingehen soll.
Will ich ein Modell in ner Session fertigstellen, dann plane ich den paintjob anders als wenn eine bestimmte Optik im Fokus steht.
Ich male für mich, nicht um fertig zu werden sondern um den Krach im Kopf kurz mal leiser zu drehen. Für mich ist es was meditatives.

Ich denke die wichtigsten Erkenntnisse aus vielen Jahren Hobby für mich sind:
  • Schnelligkeit kommt durch Wiederholung. Eine Technik die die ersten Male Stunden dauert ist beim 20. oder 30. Mal dann Routine.
  • Malen ist ein Handwerk. Erlernen kann man es nur durch die tatsächliche Ausübung.
  • Wer sich zu seinem Hobby zwingt, betreibt es nicht lange. Zwang ist der Tod der intrinsischen Motivation
  • Maltechniken sind nicht „höherwertig“ oder „minderwertig“. Trockenbürsten kann zu einem großartigen Ergebnis führen, es hängt aber davon ab ob die Technik beherrscht wird.
 
Probleme mit der Ungeduld in euren Malprojekten habt und was ihr dann macht.

Meistens Projekt wechseln.
Als ich noch Figuren zum Spielen gemalt habe, hab ich alle auf ein Basislevel bemalt und dann vertieft. Wenn mir die Motivation abhanden kommt wird das Projekt einfach für beendet erklärt.

Gegen Ende fange ich dann auch gerne mal an etwas zu "schlampen"

Das passiert bei mir schon manchmal während einer Session. Früher hab ich versucht weiter zu machen. Jetzt hör ich einfach auf wenn ich merke, dass die Konzentration flöten geht.

Ich verstehe auch die GD Künstler nicht, die Monate an einer einzigen Figur malen. WIE????

Das geht eigentlich ganz einfach. Man muss jeden Quadratmillimeter auf einen gewissen Standard bemalen, das kostet einfach Zeit und dann bist bei hunderten Stunden in mehreren Monaten am Ende.


Was ich nicht nachvollziehen kann:
Wieso bemalt man 20 Klarratten oder 20 von irgendwas wenn man nicht spielt?
Solche Mengen haben mich schon gelangweilt als ich noch gespielt habe. Und als Gamer reden wir ja von Zombies, Goblins oder Ratten im hunderter Bereich.

Spielfiguren ist halt "Malen nach Zahlen" nach Rezept.
- Basecoat + Wash + Highlight
Für jedes Detail.

Ich versuche mich jetzt in Richtung "Wettbewerbsmalerei" und das gefällt mir deutlich besser im Prozess. Man macht weniger nach Rezept oder übergeordneten Farbschema und alles in Mircosteps, damit übersieht man weniger.
 
Ich glaub das Geheimnis ist sich vorher klar zu werden wo die Reise hingehen soll.
Will ich ein Modell in ner Session fertigstellen, dann plane ich den paintjob anders als wenn eine bestimmte Optik im Fokus steht.
Ich male für mich, nicht um fertig zu werden sondern um den Krach im Kopf kurz mal leiser zu drehen. Für mich ist es was meditatives.

Ich denke die wichtigsten Erkenntnisse aus vielen Jahren Hobby für mich sind:
  • Schnelligkeit kommt durch Wiederholung. Eine Technik die die ersten Male Stunden dauert ist beim 20. oder 30. Mal dann Routine.
  • Malen ist ein Handwerk. Erlernen kann man es nur durch die tatsächliche Ausübung.
  • Wer sich zu seinem Hobby zwingt, betreibt es nicht lange. Zwang ist der Tod der intrinsischen Motivation
  • Maltechniken sind nicht „höherwertig“ oder „minderwertig“. Trockenbürsten kann zu einem großartigen Ergebnis führen, es hängt aber davon ab ob die Technik beherrscht wird.
Danke für deinen Input.
Mh, also ich habe schon eine Vorstellung davon, wie es am Ende aussehen sollte / könnte.
Ich male ebenfalls für mich, weil es mir Spaß macht. Ob es meditativ ist... Weiß ich nicht. Mit Meditation konnte ich nie etwas anfangen 🙂

Ja, das glaube ich auch, dass Schnelligkeit durch Häufigkeit und "Mileage" kommt.
Das Gefühl des Zwangs kommt in solchen Momenten nur am Ende, denke ich. Wenn ich etwas unbedingt fertig bekommen möchte, für das ich meiner Meinung nach schon zu lange gebraucht habe.
Bis jetzt habe ich Maltechniken ehrlichgesagt noch nie nach höher- oder minderwertig eingestuft und wende idR auch verschiedene davon beim jeweils aktuellen Projekt an.
 
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Ja, wenn ich während einer Session merke, dass ich aktuell keinen Bock mehr habe, höre ich auch auf. Bei mir wächst die Ungeduld häufig über mehrere Sessions hinweg (nicht ausschließlich), dass ich mir denke, dass ich langsam mal fertig werden möchte.

Das geht eigentlich ganz einfach. Man muss jeden Quadratmillimeter auf einen gewissen Standard bemalen, das kostet einfach Zeit und dann bist bei hunderten Stunden in mehreren Monaten am Ende.
Richtig. Und genau das verstehe ich nicht. Wie man dafür den Nerv haben kann. Das geht so weit, dass man eigentlich gar keinen Unterschied mehr sieht. Das ist wie Großputz, nur weil 3 Staubkörner auf den Schrank gefallen sind. Das motiviert doch gar nicht.

Was ich nicht nachvollziehen kann:
Wieso bemalt man 20 Klarratten oder 20 von irgendwas wenn man nicht spielt?
Solche Mengen haben mich schon gelangweilt als ich noch gespielt habe. Und als Gamer reden wir ja von Zombies, Goblins oder Ratten im hunderter Bereich.
Ich bemale sie ja auch nicht auf einmal. Da könnte ich auch fragen. Wieso bemalt man eine Armee, da könnte man auch Pappaufsteller verwenden, wenn man an keinem offiziellen Turnier teilnimmt.
Und 20 Ratten hab ich, weil es sie in dem Starterset gab. Und was ich habe, das wird bemalt. Wenn ich die letzte davon in 5 Jahren bemale ist das dann so, da habe ich keine Eile.

Spielfiguren ist halt "Malen nach Zahlen" nach Rezept.
- Basecoat + Wash + Highlight
Für jedes Detail.
Uff, ja. Ne. Das habe ich für meine ersten paar Figuren gemacht und dann aufgegeben, da mir das Ergebnis nicht gefallen hat. Für Leute, die das Spielen im Fokus, mag das der rechte Weg sein, für mich nicht. Washes verwende ich kaum noch.

Ich versuche mich jetzt in Richtung "Wettbewerbsmalerei" und das gefällt mir deutlich besser im Prozess. Man macht weniger nach Rezept oder übergeordneten Farbschema und alles in Mircosteps, damit übersieht man weniger.
Was meinst du denn genau damit? Das du z.B. erst den Umhang vollständig bemalst, dann ein Bein, dann den Arm? Das wäre nichts für mich, ich erledige gerne mehrere Sachen auf einmal, möglichst per Farbe und ja - man übersieht mehr... aber ich bin halt auch jemand, der keine 10 Monate an nur einer Figur malen möchte.
Also an ein Farbschema halte ich mich schon. Sieht ja sonst am Ende aus, als hätte man keinen Plan gehabt.
 
Das geht so weit, dass man eigentlich gar keinen Unterschied mehr sieht

Ach den sieht man dann schon ganz deutlich.

Wieso bemalt man eine Armee, da könnte man auch Pappaufsteller verwenden, wenn man an keinem offiziellen Turnier teilnimmt.

Also die die gar keinen Bock auf malen haben spielen ja schon digital im Tabletop Simulator, was ne Ironie in sich ist. Für andere ist es halt die Notwendigkeit wenn man dieses Spiel physisch spielen möchte.

Für die meisten gehört das bauen und malen ja immernoch zum Hobby. Und es ist ja einfach cool ne Armee selber geschaffen zu haben.

Das du z.B. erst den Umhang vollständig bemalst, dann ein Bein, dann den Arm?

Ja zum Beispiel. Ich mein da gibt's verschiedene Ansätze und keine feste Herangehensweise weil sich alles im Laufe des Prozesses noch ändern kann.

Da spielen ja dann Themen wie Farbtheorie, Lichteinfall usw rein. Und dann ist das noch im Kontext des Modells jeweils anders.

Ich mein der 10 Monats Zeitraum ist für die meisten Leute auch massiv übertrieben, es gibt ganz ganz wenige die so lange mit einem Projekt verbringen.