Die Ekklesiarchie ist auf Ferrion eingetroffen!
Ich liebe dieses Modell und habe es vor ca. 16 Jahren bemalt. Da mittlerweile an einigen Stellen die Farbe abgeplatzt war, musste ich das Modell nochmal an einigen Stellen überarbeiten und habe es anschließend umgebased. Das Blut habe ich neu hinzugefügt, ansonsten habe ich an dem Bemalstil nichts verändert.
Ich weiß noch nicht wie der Prediger eingesetzt wird, aber er wird Teil der Geschichte von Ferrion sein!
Prediger Malachor Venn – Der Läuterer der Leeren Reihen
Einst war Malachor Venn ein angesehener Prediger der Ekklesiarchie, bekannt für seine donnernden Reden und seine Fähigkeit, ganze Massen in religiöse Ekstase zu versetzen. Seine Kathedrale war gefüllt mit Gläubigen, seine Stimme ein Werkzeug des Glaubens, scharf wie ein Schwert.
Doch diese Tage sind vergangen.
Der Wandel
Mit der Zeit bemerkte Venn etwas Beunruhigendes:
Die Reihen seiner Kirche lichteten sich.
Zuerst schleichend, dann unübersehbar.
Gläubige verschwanden. Familien kehrten nicht zurück. Ganze Gemeinden lösten sich auf.
Die Ursache fand er schließlich im Schatten – der Symbiontenkult.
Ein abscheulicher Glaube, der die Reinheit des menschlichen Körpers und Geistes pervertiert. Venn erkannte darin nicht nur Häresie, sondern eine existentielle Bedrohung für die Seele der Menschheit.
Der Fanatiker
Was einst ein Prediger war, ist nun ein Jäger geworden.
Malachor trägt stets seine schwere Kettensäge – nicht nur als Waffe, sondern als Symbol göttlicher Reinigung. Die Pergamente, die von ihr herabhängen, enthalten Litaneien der Verdammnis, die er während des Kampfes laut rezitiert.
Sein Glaube ist nicht mehr sanft.
Er ist brennend, zornig und unerbittlich.
„Wo einst Gebete gesprochen wurden, wird nun gesühnt.“ - Prediger Malachor Venn
Erscheinung
- In rote Gewänder gehüllt – die Farbe von Märtyrern und Blut
- Ein wilder, grauer Bart, ungepflegt wie sein Geist
- Ein Gesicht verzerrt von Zorn und religiösem Eifer
- Schädel zu seinen Füßen – Mahnmale der Ungläubigen
Seine Augen wirken fast wahnsinnig. Doch darin liegt Klarheit: Er weiß, dass er recht hat.
Motivation
Malachor glaubt, dass die schwindenden Gläubigen kein Zufall sind, sondern das Werk einer schleichenden Verderbnis. Für ihn ist jeder verlorene Gläubige ein Beweis, dass die Menschheit am Rand des Abgrunds steht.
Seine Mission:
- Ausmerzen des Symbiontenkults
- Rückgewinnung der „verlorenen“ Seelen – notfalls durch Feuer und Stahl
- Wiederherstellung der alten Ordnung… oder ihr Untergang in Flammen
Charakterzüge
- Fanatisch bis zur Selbstzerstörung
- Charismatisch, aber furchteinflößend
- Paranoid gegenüber versteckter Häresie
- Tief im Inneren von Angst getrieben – Angst vor Bedeutungslosigkeit