@Jim: Ins Legoland Deutschland und in die Warhammer World, da muss ich auch nochmal hin. War gut? Als Kind war ich nur einmal in Dänemark, aber das ist Äonen her.
Zum Skandal: Es ist immer gut, verschiedene und unaufgeregte Videos zum Thema zu sehen, das stimmt. Habe auch ein Video eines anderen „YouTube-Anwalts“ geschaut. Das Ganze kommentieren im Moment ja viele. Mittlerweile kann man auch den Eindruck gewinnen, dass manche von einem gewissen Millionenunternehmen ermuntert wurden, welches sich in einer Art Todeskampf befindet.
Unterm Strich gibt es bei dieser Sache aber ganz viele Grautöne, das stimmt. Für meine persönliche Meinung ist die letztendliche Summe des ausstehenden LEGOS aber gar nicht das entscheidende Kriterium, sondern das Verhalten der neuen Ladenbesitzer und des Unternehmens, welches diese deckt. Allein deswegen haben sie meiner Meinung jeden PR-Schaden verdient, der jetzt und in Zukunft auf sie zukommt. Mit Bedauern für die Franchise-Nehmer, die einen ehrlichen Weg gehen.
Das ganze Verhalten der Besitzer und des Unternehmens ist einfach zu verurteilen. Sie springen von Lüge zu Lüge. Erst gab es nach der Übernahme des Ladens dort gar kein LEGO. Dann wollen sie doch etwas haben und sagen dem YouTuber, er könne es abholen. Besitzer A, ein Mormone, schwört dabei auf Gott. Der YouTuber kommt nun zum Laden und die erste Handlung ist, dass sie versuchen ihn wegen Hausfriedensbruch verhaften zu lassen. Wenn ich Mitglied der Mormonen-Kirche wäre, ich würde einen wirklich bösen Brief schreiben. Stehlen, lügen und dabei auf Gott schwören ist nicht nur extrem unsympathisch, sondern entspricht auch nicht wirklich der gepredigten mormonischen Lebensweise. Allein die ganzen Anrufe des Unternehmens mit der Drohung, die Familie sowie die ehemaligen Ladenbesitzer vor Gericht kaputtzumachen. Dafür muss man gar keinen Kontext kennen, um es als bösartig einzustufen. Man kann sich einfach 1:1 den Mitschnitt anhören.
Natürlich ist das Vorgehen dieses YouTubers extrem schräg. Aber vielleicht habe ich damals zu viel Robin Hood geschaut, sodass ich eine grundsätzliche Sympathie dafür habe.
Zu deinen Ausführungen oben könnte man eventuell auch noch Punkt e) hinzufügen. LEGO, das nach der Übernahme durch die neuen Besitzer verkauft wurde. Ob über den Laden oder über andere Kanäle. Wenn man das Video von Reckless Ben anschaut, kommt man jedenfalls zu einer Phase, wo die neuen Besitzer versprechen, das restliche LEGO rauszurücken, es dann aber über Wochen hinziehen. Erst müssten sie es prüfen, dann gäbe es andere Gründe. Dann kamen nur noch Textnachrichten, dann gar nichts mehr. Nach einem Monat kam dann ein Anruf und der Laden war geschlossen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Ich hoffe, dass mit dieser GoFundMe-Kampagne noch viel weiteres Geld generiert wird, sodass die Familie das Ganze auch vor Gericht verhandeln lassen kann. Und im Ideallfall sollte man auch das Verhalten dieses Polizeireviers unter die Lupe nehmen. Auf so eine Polizei würde ich mich als Bürger dort nicht verlassen wollen. 🫣