11. Edition -Neues Punktesystem

Im übrigen kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Gegensatz zu den 2-3 Defiler pro Liste die Turniere gerade von den 3x Doomsday Arks Listen dominiert werden.

Abgesehen davon sind sich eigentlich alle Spieler einig - selbst die Chaoten - dass der Defiler zu billig ist.

Insofern wäre imho deutlich weniger Drama und Tränen angebracht.
 
Im übrigen kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Gegensatz zu den 2-3 Defiler pro Liste die Turniere gerade von den 3x Doomsday Arks Listen dominiert werden.

Abgesehen davon sind sich eigentlich alle Spieler einig - selbst die Chaoten - dass der Defiler zu billig ist.

Insofern wäre imho deutlich weniger Drama und Tränen angebracht.
Die drei DDAs wurden aber auch erst von den neuen CTan abgelöst 😉
Bis dahin waren die durchaus Usus.

Ich bleib dabei, die grundlegende Idee ist ganz sympathisch, geht (mir) aber vermutlich am Ende nicht weit genug.
 
Prinzipiell finde ich es sehr gut, dass GW bei den Punkten wieder differenzieren will.

Die Frage, die sich stellt, wie gut es umgesetzt werden wird.

Es wird vermutlich, wie in der 10. Edition (oder den Editionen davor) nur grob gelingen, wobei GWs Hauptproblem ist, dass GW keine gute und ausgeglichene Edition haben will, da es dann ja keinen Grund gibt die neue 40k Edition (12. Edition in 2029) zu kaufen.
 
Ziemlich dieses System nutzt WCE ja seit ~immer, nennt sich dort Nx-Kosten.
Es hat gewisse Einschränkungen, z.B. bei Fraktionen mit vielen redundanten Einheiten.
So sind Streitwagen oft zusammen in einem Nx-Pool. Oder bei den Echsenmenschen die Dinos alle zusammengefasst. Woanders ist es schwieriger, z.B. sollten bei Chaoszwergen die Kriegsmaschinen zusammen sein, weil sie so viele verschiedene haben? Aber dann würde die Flammenkanone viel teurer, weil man schon 2 Hobgoblin-Speerschleudern mitgenommen hat. Also eher doch nicht?

Insgesamt, wenn mit Verstand gemacht, funktioniert das System aber sehr gut, sorgt für Vielfalt und verhindert Spam an den Stellen, wo er durch Überstättingung Synergie zu sich selbst zu erzeugen beginnen würde.
Und Softcap ist allgemein eleganter als Hardcap, funktioniert auch besser mit veriabler Spielgröße.

Ob GW das mit Verstand übernimmt oder nur irgendwas macht, können wir natürlich nur hoffen und bangen.
 
Wenn man zur Einschätzung nur OP und unspielbar kennt, wird es mit Nuancen schwierig.

Und wenn man immer alles schön redet bestätigt man nur praktiken die am Ende dem Spiel schaden.

Es gibt einen Grund warum Oldhammer immer beliebter wird und das liegt nicht daran das GW in den letzten Editionen gezeigt hat wie klasse ihr "New40k" ist.
 
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Reaktionen: Elite360 und Haakon
Bezeichnest Du es gerade als schönreden wenn man sagt die Dinge sind ein wenig komplexer als "Alles scheiße, weil es von der Evil Company kommt?"

Es wird in dieser Edition doch leider sein wie in der davor und davor und davor und natürlich in der kommenden und der darauf folgenden.

Nüchtern betrachtet wird alles ausreichend gut funktionieren. Im Großen und Ganzen ist alles weitgehend rund, aber hier und da wird es aus dem Ruder laufen und mal auch richtig schief gehen. Das wird für große Aufregung im Netz sorgen, woraufhin ganz schnell angepasst wird und das Pendel in eine andere Richtung schwingt und wieder eine neue Schieflage erzeugt, die wieder "das ganze Spiel für alle zerstört". Viel neue Aufregung und der Zirkus geht genau so weiter. Die zwölfte Edition schmeißt dann alles von neuem um und das Ritual beginnt wieder von vorn.

Same old, same old! Insgesamt wird das Spiel nicht wirklich besser oder schlechter. Nur an unterschiedlichen Stellen anders besser und anders schlechter je nachdem wer da wie drauf guckt.

Und nur falls es übersehen wurde, ich gebe hier null Bewertung über das neue Spiel ab, das spare ich mir bis ich ein paar Spiele gemacht habe, bis dahin gucke ich mir lediglich neugierig die Änderungen an.
 
Bezeichnest Du es gerade als schönreden wenn man sagt die Dinge sind ein wenig komplexer als "Alles scheiße, weil es von der Evil Company kommt?"

Es wird in dieser Edition doch leider sein wie in der davor und davor und davor und natürlich in der kommenden und der darauf folgenden.

Nüchtern betrachtet wird alles ausreichend gut funktionieren. Im Großen und Ganzen ist alles weitgehend rund, aber hier und da wird es aus dem Ruder laufen und mal auch richtig schief gehen. Das wird für große Aufregung im Netz sorgen, woraufhin ganz schnell angepasst wird und das Pendel in eine andere Richtung schwingt und wieder eine neue Schieflage erzeugt, die wieder "das ganze Spiel für alle zerstört". Viel neue Aufregung und der Zirkus geht genau so weiter. Die zwölfte Edition schmeißt dann alles von neuem um und das Ritual beginnt wieder von vorn.

Same old, same old! Insgesamt wird das Spiel nicht wirklich besser oder schlechter. Nur an unterschiedlichen Stellen anders besser und anders schlechter je nachdem wer da wie drauf guckt.

Und nur falls es übersehen wurde, ich gebe hier null Bewertung über das neue Spiel ab, das spare ich mir bis ich ein paar Spiele gemacht habe, bis dahin gucke ich mir lediglich neugierig die Änderungen an.

Kurz gesagt du merkst es nicht.

Allein schon das du es hin nimmst das man alle 3-4 Jahre eine Edition vor die Nase gesetzt bekommt wo irgendwas verbessert und woanders wieder verschlimmert wird und es abhakt mit "war schon immer so" zeigt doch auf wie sehr man sich das schön redet.

  • GW macht einen Retcon: war doch immer so
  • GW haut eine neue Edition raus die zum Teil besser ist aber woanders wieder schlechter macht : war doch immer so
  • GW erhöt die Preise/reduziert den Inhalt: war doch immer so

Da wird mit einem wohlwollenden Nicken dem Kunden alle 3-4 Jahre in die Tasche gegriffen ohne was zu verbessern, es wird sich mit "war doch immer so" abgefunden.

Nach 10 Editionen sollte man langsam eine Linie gefunden haben die Funktioniert bei den Regeln, vorallem wenn es in vorherigen Editionen schon bessere Beispiele gab um jetztige Probleme zu lösen.
Das was heute als "normal" an Gelände aufgestellt werden muss um ein funktionales Spiel zu generieren hatten wir früher als "Städte in Flammen" Erweiterung wenn man den Tisch richtig vollpacken wollte und nicht weil der zweite Spieler sonst seiner Armee bye bye sagen kann in Runde 1 nach dem Beschuss und den first turn Charge.


@Ghost Writer
Tatsächlich ja, der Rückgang zu Editionen 2-5 nimmt vermehrt zu, vorallem da auch diverse Army Builder Apps die alten Werke mit ins System aufnehmen und man findet auch immer häufiger Kanäle auf Youtube aufblitzen die sich ältere Editionen verschrieben haben, vor einigen Jahren hat man das schwerer/seltener was gefunden.
 
@Black Harlekin jeder Deiner Punkte ist absolut richtig beobachtet und die Nummer läuft jetzt seit fast 20 Jahren nach diesem Muster. Fast genau so lange werden von den immer gleichen Leuten diese Punkte - völlig zu Recht!!!! - aufgegriffen und scharf kritisiert.

Die Folgen dieser Kritik? Die Firma macht genau auf diesem Kurs unbeirrbar weiter, weil sie damit ordentlich Geld verdienen. Die Kritiker werden nicht Müde ihre Kritik zum Besten zu geben und machen das Spiel (im wahrsten Sinne des Wortes) ebenso unbeirrbar immer weiter mit.

Und genau deswegen sage ich, dieses Ritual geht absehbar genau so weiter. Akzeptanz von Dingen die man OFFENSICHTLICH nicht ändert durch Kritik würde ich eher als offenen Blick auf die Realität beschreiben.
Nach 10 Editionen sollte man langsam eine Linie gefunden haben die Funktioniert bei den Regeln, vorallem wenn es in vorherigen Editionen schon bessere Beispiele gab um jetztige Probleme zu lösen.
Wäre das Ziel ein funktionierendes Spiel zu entwickeln würde ich Dir Recht geben. Ist es aber eben - und wie ich finde offensichtlich - nicht! Das Spiel ist immer schon eine teures Marketing Tool gewesen um die Minis zu verkaufen und das Verkaufen steht als oberstes Ziel da, auch im Finanzbericht!

Wenn es Dir also um ein Spiel geht, das durchoptimiert wird und keine Wünsche offen lässt, tut es mir Leid der Überbringer schlechter Neuigkeiten zu sein, das wirst Du von GW nicht bekommen. Wenn man das so richtig scheiße findet, bleibt einem eigentlich nur das System zu wechseln.

Wenn es einem eher egal ist, weil das wichtigste die Minis sind, nutzt man die Regeln die einem kostenfrei angeboten werden und hat ne gute Zeit mit seinen Minis. Das Spiel selber und wie es aufgebaut ist, ist mir ehrlicherweise nicht mehr wichtig.
 
Allein schon das du es hin nimmst das man alle 3-4 Jahre eine Edition vor die Nase gesetzt bekommt ..

Hm, und im Forum Meckern & Heulen ändert was an der Situation? Das dient imho ausschließlich dem persönlichen Frustabbau auf Kosten der anderen Leser. Da könnte man auch ich den Wald gehen und Schreien oder ein paar Gewichte stemmen.

Außerdem bedeutet, dass wenn man GW's Vorgehen als "normal" bewertet, nicht automatisch, dass man das gut findet.
Aber ich habe es auch schon an anderer Stelle geschrieben und ausführlich erklärt: Neue Editionen sind in dieser Branche Teil des wirtschaftlichen Erfolgs und Überlebens.
Aus diesem Grund gibt es auch keine Autos oder Waschmaschinen, die ein Leben lang halten.

Mit einem etwas realistischeren Blick auf wirtschaftliche Notwendigkeiten und der Einsicht, dass auch in der Hobby-Industrie die Ansprüche von Kunden und Herstellern auseinander gehen, sinkt dann vielleicht auch die Erwartungshaltung und damit der Frust. Und dann kann man auch mit der neuen Edition viel Spaß haben.
 
@Black Harlekin jeder Deiner Punkte ist absolut richtig beobachtet und die Nummer läuft jetzt seit fast 20 Jahren nach diesem Muster. Fast genau so lange werden von den immer gleichen Leuten diese Punkte - völlig zu Recht!!!! - aufgegriffen und scharf kritisiert.

Die Folgen dieser Kritik? Die Firma macht genau auf diesem Kurs unbeirrbar weiter, weil sie damit ordentlich Geld verdienen. Die Kritiker werden nicht Müde ihre Kritik zum Besten zu geben und machen das Spiel (im wahrsten Sinne des Wortes) ebenso unbeirrbar immer weiter mit.

Und genau deswegen sage ich, dieses Ritual geht absehbar genau so weiter. Akzeptanz von Dingen die man OFFENSICHTLICH nicht ändert durch Kritik würde ich eher als offenen Blick auf die Realität beschreiben.

Wäre das Ziel ein funktionierendes Spiel zu entwickeln würde ich Dir Recht geben. Ist es aber eben - und wie ich finde offensichtlich - nicht! Das Spiel ist immer schon eine teures Marketing Tool gewesen um die Minis zu verkaufen und das Verkaufen steht als oberstes Ziel da, auch im Finanzbericht!

Wenn es Dir also um ein Spiel geht, das durchoptimiert wird und keine Wünsche offen lässt, tut es mir Leid der Überbringer schlechter Neuigkeiten zu sein, das wirst Du von GW nicht bekommen. Wenn man das so richtig scheiße findet, bleibt einem eigentlich nur das System zu wechseln.

Wenn es einem eher egal ist, weil das wichtigste die Minis sind, nutzt man die Regeln die einem kostenfrei angeboten werden und hat ne gute Zeit mit seinen Minis. Das Spiel selber und wie es aufgebaut ist, ist mir ehrlicherweise nicht mehr wichtig.

Die Akzeptanz liegt nicht daran das GW nichts ändert, sondern das viele das Spiel eben mitmachen.
GW wird etwas ändern wenn sie Kunden vergraulen, GW wird etwas machen wenn sie feststellen das es nicht läuft.

GW hätte sonst nicht Warhammer abgeschafft, AoS auf dem Markt geworfen und später TOW zurück geholt.
Der Unterschied ist das 40k die wesentlich stärkere Marke mit höheren Toleranzen ist. Der wechsel zur 8ten Edition kam auch nicht weil die 7te so gut angekommen ist, der wechsel musste her für das neue Image. "New40k" ist kein einfacher Werbespruch, das war ein Imagewechsel der stattfinden musste.

Und ich muss weder ein anderes Spiel suchen noch muss ich das mitmachen, ich hab genug Editionen auf die ich zurückfallen kann mit meiner Gruppe und genug andere Systeme spielen wir auch, die Moral kann man sich also gerne schenken. Ist auch nicht die erste Edition die ich skippe/umschreibe.

GW kann Regeln schreiben, sie können auch innovativ sein, aber sie machen es nicht durchgängig da es zu Kundenfreundlich ist und wir wissen alle das sie das eben nicht sind/wollen.

Edit:
@Ghost Writer

Neue Editionen dienen hier abet nur der generierung von Hype, der meiste Profit läuft immer noch über den Verkauf von Figuren. GW würde warscheinlich sogar Geld sparen indem sie von Printprodukten komplett weg gehen, 40k als living Rulebook auf ihrer Homepage anbieten und die Codizes kostenpflichtig über der App laufen lassen.
Miniaturen und Einheiten können unendlich neu erfunden, verbessert und generiert werden.
Der Vergleich mit einem Nutzgegenstand wie einer Waschmaschine hinkt gewaltig.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Naysmith, @Ghost Writer: Wenn die Kritik berechtigt ist, dann ist „war immer so“ ein konformistischer Appell, der zum Ziel hat, den Missstand zur (empfundenen) Normalität zu machen.
Ich würde diese Rolle nicht spielen wollen.
Im Gegenteil ist es doch IMO wichtig, sich und Andere wiederholt daran zu erinnern, was eigentlich gut und was schlecht ist, zum nicht den Kompass verlieren, sich im Zweifel vielleicht eine Sache weniger gefallen lassen etc.
Demonstrative Konformität arbeitet dem direkt entgegen.
(Wir hatten auch etwas Austausch in die Richtung damals per PN.)
 
@Kuanor ich sehe das wie @Ghost Writer und empfinde das persönlich so: Eine Zustandsbeschreibung ist nicht identisch mit einem Gutheißen oder Unterstützen der herrschenden Zustände. Lediglich eine Beschreibung ohne Appel, es kann ja jeder für sich entscheiden welche Schlüsse er für sich daraus zieht. Tatsächlich würde ich mir sehr wünschen, dass endlich weniger geschrieben und mehr gehandelt wird, damit der Druck wächst und GW sich zum handeln gezwungen sieht (ich hatte ja erst letztens einen Boykott erwähnt). Denn wie @Black Harlekin ja völlig richtig sagt, wenn bei GW der Druck groß genug ist (= Umsatzeinbrüche) dann passiert da auch was.

Hier ist dann nur die Frage was und ob das in den Augen der Kritiker das bessere wird/ist (Age of the Emperor?!)

Allerdings kann ich das aktuell beim besten Willen nicht sehen, die Verkaufszahlen sind nunmal super und so wird er Kurs noch so lange weitergefahren, bis das nicht mehr so ist.

Finde ich das super? Nein tue ich nicht, aber eben auch nicht schlimm und ich schaffe es auch nicht darüber in Empörung zu verfallen. Müsste ich das weil andere sich darüber empören? Ich glaube nicht. Es gibt Dinge die ich in der Welt gewichtiger finde und da fließt die dann bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keiner wird gezwungen neues Zeug von GW zu kaufen oder neue Editionen zu spielen.

Es gibt diverse second Hand Platformen, 3D Druck usw. mit denen man sich aushelfen kann. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal eine Miniatur im Laden gekauft habe.

So lange wie Spieler mitspielen wird GW so weiter machen. Wir haben es in der Hand. Mit lamentieren in Forum ändert sich nix.
 
Kann den Appell nur unterstützen, vor allem aber auch, die Regeln nicht immer für bare Münze zu nehmen.
Beispiel: GW’s Legends-Regeln sind zu großen teilen so mies geschrieben, dass wir sie schon seit Längerem in der Gruppe gemeinsam umschreiben, wo wir es für notwendig halten.
Das gilt übrigens auch für Datasheets außerhalb von Legends.
Manche davon fässt GW Jahre lang nicht an, obwohl die konstant kacke sind, muss man nicht hin nehmen.
Wenn ein Mitspieler Energie u. Leidenschaft in ein Modell steckt, is es auch Wert das es zumindest halbwegs vernünftige regeln hat.

Aber jetzt verstehe ich nicht, warum ich darüber hier im Forum nicht schreiben sollte.
Ich meine, wir machen es auch in der Praxis, warum sollte man dazu jetzt hier schweigen und nicht versuchen, andere dazu zu motivieren, eigene Wege zu gehen?

Black Harlekin lamentiert doch nicht nur, sondern macht auch Aktiv was. 🤷‍♂️
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit lamentieren in Forum ändert sich nix.

Ehrm doch, denn genau mit den "lamentieren" auf Plattformen kann sich was ändern. Sowas entfacht einen Meinungsaustausch und das wichtigste: Denkanstöße.

Denkanstöße können zum umdenken und reflektieren führen und so auch zu einem "du hast recht, ich hab genug" führen.

Es ist immer erstaunlich wie, wenn es "negativ" behaftet ist, es scheinbar unnötig ist darüber zu posten aber wenn es positiv ist sollte man es unbedingt kund tun und plötlich redet man von Mundpropaganda (was meist positiv behaftet ist).
Ist das selbe wie mit billig und günstig, bedeutet beides effektiv das selbe ist aber emotional anders geladen.

Und den quatsch mit "gibt wichtigeres im Leben zum aufregen" kann man sich bitte schenken, wenn einen das so wichtig wäre würde man sich ja gerade darum kümmern anstatt in einen Hobbyforum seine Freizeit damit zu verbringen unwichtigen schnickschnack zu debattieren, richtig? 😉
 
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Ja, also natürlich ist Handeln oft besser als Reden, aber es kommt ja nicht vom Nichtreden.
Weil man nichts sagt, nichts sagt, und plötzlich handelt?
Menschen sind Gruppentiere, die stimmen sich in einer Gruppe ab, um zu wissen, was gut und was schlecht ist.
Wenn gepostet wird "ich bin so süchtig, ich musste mir die neue Box wieder kaufen!", wird alles zu kaufen als normal(er) akzeptiert und sich angepasst.
Wenn gepostet wird "das war immer so, konnte man noch nie was dran ändern", wird nichts zu ändern als normal(er) akzeptiert und sich angepasst.
Wenn gepostet wird "du hast völlig Recht, lass mal was damit tun!", dann wird vielleicht etwas getan, wenn die Möglichkeiten es zulassen.
 
GW wird etwas ändern wenn sie Kunden vergraulen, GW wird etwas machen wenn sie feststellen das es nicht läuft.

Absolut richtig. Der Erfolg oder Misserfolg gibt die Richtung vor (vorausgesetzt die Analyse der Geschäftsführung erkennt das korrekt).
Ist dein ständiger Lament im Forum der Versuch, möglichst vielen Spielern das Hobby zu vermiesen, um genug Personen dazu zu bewegen, durch "Boykott" GWs wirtschaftliches Vorgehen zu ändern?

In diesem Fall gibt der Erfolg GW recht, Aktie und Umsatz steigen, es finden viele neue Spieler den Weg ins Hobby.
Die alten Herren, die am liebsten mit dem perfekten Regelwerk und ihrer mittlerweile umfassenden Sammlung nur noch wenig kaufen sind nicht nur nicht die Zielgruppe, sondern sie wären auch der wirtschaftliche Ruin, wenn das die einzigen Kunden wären.

@Waschmaschine
Der Vergleich ist in sofern passend, dass er verdeutlicht, dass das für den Kunden perfekte Produkt für die meisten Hersteller auf lange Sicht der Ruin wäre.

Neue Editionen dienen hier abet nur der generierung von Hype, der meiste Profit läuft immer noch über den Verkauf von Figuren.

Ich weiß nicht, warum du die Bezeichnung "Hype" gewählt hast. Genauso gut hättest du auch "Umsatz" schreiben können, denn darum geht es. Die Regeln sind traditionell nur die Rahmenbedingungen um Miniaturen zu verkaufen. Und Umsatz/Gewinn zu erzielen, ist für eine Firma imho nichts moralisch Anstößiges. Und als Aktiengesellschaft quasi sogar Pflicht.


Wenn die Kritik berechtigt ist, dann ist „war immer so“ ein konformistischer Appell, der zum Ziel hat, den Missstand zur (empfundenen) Normalität zu machen.

"War immer so" bzw. "Normal" ist keine Wertung sondern erst mal eine Beschreibung im Kontext der bestehenden Rahmenbedingungen.
Daher kann das gar kein Aufruf zu irgendwas sein.

... ist es doch IMO wichtig, sich und Andere wiederholt daran zu erinnern, was eigentlich gut und was schlecht ist ...

Du meinst damit eine moralische Einordnung? Wiederholt, damit ich nicht vergesse wie pöse GW ist.

Brauche ich im Hobby nicht. Ich sehe was mich stört, was besser sein könnte. Aber ich sehe auch, welche Dinge aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für GW wichtig sind. Man muss auch mal den Blickwinkel wechseln und sich bewußt werden, dass Kunden Interessen nicht immer die Gleichen sind wie die einer Aktiengesellschaft.

PS: Ich fühle mich hier tatsächlich von dem einen oder anderen User ausschließlich an das Schlechte erinnert ... 😉

... sich im Zweifel vielleicht eine Sache weniger gefallen lassen etc.

Ich möchte meinen Kommentar zu dieser Anmerkung etwas zuspitzen um zu verdeutlichen, wie ich das verstehe:

"So, jetzt schreibe ich ins Forum, wie sehr mich XY ankotzt. Ich lass mir das nicht weiter von GW gefallen!"

Boah, das beeindruckt GW. Vielleicht nervt es aber auch nur andere User.

Mit lamentieren in Forum ändert sich nix.

Black Harlekin lamentiert doch nicht nur, sondern macht auch Aktiv was. 🤷‍♂️

Er tut genau was, um das erscheinen einer neuen Edition zu verindern oder die Preise von GW Produkten zu senken (denn genau darum ging es bei dem Vorwurf des Lamentieren (#49)?

Wenn man diese Vorwürfe konsequent zu Ende denkt bleibt eigentlich nur Kapitalismuskritik mit dem Klischee der bösen Aktiengesellschaft übrig.
Das ist ein interessantes Thema und ich denke wir liegen da inhaltlich nicht mal weit auseinander.
Aber zum einen mag ich diesen Anti-GW Aktionismus nicht ständig in einem Hobby Forum/Bereich lesen (da tausche ich mich lieber mit anderen Begeisterten aus), zum anderen läßt diese Sichtweise die betriebs-wirtschaftlichen Realitäten und spezielle Marktsituation völlig außer Sicht.


Ehrm doch, denn genau mit den "lamentieren" auf Plattformen kann sich was ändern. Sowas entfacht einen Meinungsaustausch und das wichtigste: Denkanstöße.

Denkanstöße können zum umdenken und reflektieren führen und so auch zu einem "du hast recht, ich hab genug" führen.

Das habe ich bei all den Editionswechseln noch nie erlebt. Aber vielleicht denkst du ja noch um ... 😉
Spaß beiseite, imho ist das eine sehr aktivistische Sichtweise. Leider auch imho sehr naiv.

JMenschen sind Gruppentiere, die stimmen sich in einer Gruppe ab, um zu wissen, was gut und was schlecht ist.

Wenn gepostet wird "du hast völlig Recht, lass mal was damit tun!", dann wird vielleicht etwas getan, wenn die Möglichkeiten es zulassen.

Auch hier wird der aktivistische Ansatz deutlich. Ich muss aber nicht bekehrt werden. Und das muss imho auch nicht in gefühlt jedem Thread zur neuen Edition passieren.
 
PS: Ich fühle mich hier tatsächlich von dem einen oder anderen User ausschließlich an das Schlechte erinnert ... 😉
Das darfst du auch, auch wenn du dann definitiv auch nur einen Teil meiner Beiträge wahrnimmst 😉
Ich bin halt in der Lage Fehlentwicklungen im Regeldesign anzusprechen, wenn ich sie wahrnehme. Und das hier diskutierte Punktesystem sehe ich aus den zuvor genannten Gründen:
  • Redundanz vs Limitation einiger Armeelisten
  • Regeldesign der Detachments, die durch ihre Buffs "wollen", dass man mehrere Einheiten einer Kategorie mitnimmt
halt problematisch. Das Ganze ist wieder in eine übergeordnete Diskussion abgedriftet, ob man GW mag oder nicht. Die Argumente waren aber auch weitestgehend ausgetauscht, als lediglich "abwarten" als Gegenargument kam.


Das habe ich bei all den Editionswechseln noch nie erlebt. Aber vielleicht denkst du ja noch um ... 😉
Spaß beiseite, imho ist das eine sehr aktivistische Sichtweise. Leider auch imho sehr naiv.
Das Problem ist, dass wir hier ein klares "Präventionsparadoxon" haben. Heißt, ohne die Interna aus der Firma weißt du gar nicht, ob relativ wenig, ob Kritik etwas bringt oder nicht. Jeder Beführworter der Idee, dass Kritik etwas ändert kann seit gestern zwei Beispiele anführen:
  • Einheiten und Legacy-PDF bei der Horus Heresy
  • 3 Punkte-Kontingente bei 1000 Punkten
Ohne Interna wirst du nicht erfahren, ob "das nicht von Anfang an so von GW geplant war". Es ist ja auch nur ein "update to clarify" angekündigt, keine Korrektur. So kann die eine Seite sagen, Kritik bringt etwas, während die andere weiter sagen darf "dass die Aufregung umsonst war". Ist doch ganz schön.

Ob das nun "dem Spiel gut tut", dass man 3-Punkte-Kontingente bei 1000 Punkten spielen kann oder nicht, dass können wir ja im anderen Thread mal diskutieren und hier mit den Punktkosten weiter machen. 😉
 
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