40k Shin ye Shen Killteam

Projekt Shin Jy Shen – Die Ausgestoßenen von Niponris

Hallo zusammen,


ich möchte euch mein aktuelles Kill-Team-Projekt vorstellen: die Shin Jy Shen von Niponris.

Auf den ersten Blick wirken sie wie ein weiteres Regiment der Imperialen Garde. Selbst das Imperium übersetzt ihren Namen grob mit „Soldaten des Reiches“.
In Wahrheit bedeutet ihre Existenz etwas ganz anderes.

Die Gesellschaft von Niponris basiert auf einem einzigen Prinzip: Ordnung existiert nur innerhalb des Kollektivs. Das Individuum ist dem Ganzen untergeordnet, Rollen sind wichtiger als Namen, und Abweichung wird nicht als moralisches Versagen, sondern als Fehler im System betrachtet.
Die Shin Jy Shen sind diejenigen, die dieses System als abweichend identifiziert hat.
Sie werden nicht hingerichtet.
Sie werden nicht verbannt.
Sie werden neu geformt.
Was dem Imperium als Militäreinheit erscheint, ist in Wahrheit eine Gemeinschaft von Ausgestoßenen, die zu Instrumenten des Kollektivs umgeformt wurden.

Ihr Training findet in den feindseligen Ödlanden jenseits der Prismarinpaläste von Niponris statt – Regionen, die von Jahrtausenden imperialer Kriege vergiftet und gezeichnet sind.

Dort lernen sie zu überleben.

Dort lernen sie, zu funktionieren.

Dort werden sie zu Shin Jy Shen.

Dieses Projekt vereint mehrere Aspekte von Warhammer, die mir besonders gefallen:
Narrativ geprägte Charaktere
Einzigartige imperiale Kulturen
Umbauten und Kitbashing
Weltenbau
Die Erforschung des Lebens in extremen Gesellschaftssystemen
In diesem Thread werde ich sowohl die Miniaturen als auch die Kultur von Niponris vorstellen. Dazu gehören die Rolle der Sija Hii, das Konzept der Hiii-Abweichung, die Bedeutung der Laa(r)-Klingen und die einzelnen Mitglieder des Kill Teams.

Die ersten Beiträge konzentrieren sich auf die ersten Modelle und die Ideen hinter ihrem Design.
Willkommen in Niponris.

Ich sage es jetzt schon mal. Ich bin kein besonders guter Maler und meine Fotos werden irgendwie nie so gut wie von anderen. Ich bemühe mich, aber meine eigentliche Stärke ist Wolrdbuilding, Theorie und Konzepte erklären. Malen ist mäh, kitbashen ist nja... Also verzeiht mir und habt Geduld ich Versuche mich zu steigern in allen Bereichen. Wenn ihr gutes, konstruktives Feedback habt, dann haut es in die Kommentare.
 
Projekt Shin Jy Shen – erste WIP-Prototypen
Ich zeige euch hier mal die ersten Prototypen meines Kill Teams, noch sehr viel Patafix, sehr viel „wir schauen einfach mal ob das hält“ und ein gesundes Maß an Improvisation.
Die Basis der Modelle sind die Jade Warriors aus Warhammer: The Old World.
Dazu kommen:
Helme der Rough Riders der Imperialen Armee
Ausrüstung aus Cadia und Death Korps
Waffenmix aus Cadianern, Kasrkin und Death Korps
sowie diverse Bits aus der klassischen „Bitbox des Wahnsinns“
Kurz gesagt: einmal Hobby-Überfall auf mehrere Fraktionen.
Aktuelle Rollen im Team
Auf dem Tisch stehen aktuell:
Sergeant
Scharfschütze
Granatwerfer
Plasmawerfer
Veteran
Sanitäter
Weitere Details zu den einzelnen Rollen folgen später, wenn ich auf Bemalung und Charakterisierung eingehe.
WIP-Status
Alles ist aktuell nur provisorisch gesteckt (Patafix sei gepriesen)
Bases sind reine Platzhalter
aktuell geht es nur darum, Silhouette und Wirkung am Tisch zu testen
Gedanken dazu
Wenn jemand von euch direkten Kontakt zu den Göttern des Chaos, dem Imperator oder dem Omnissiah hat:
Ein gutes Wort für Stabilität im Bereich „Klebstoffphysik“ wäre sehr willkommen.
Feedback willkommen
Wenn euch etwas auffällt, Ideen auftauchen oder ihr denkt „das sieht komisch aus, aber ich weiß nicht warum“ – immer her damit.
Oder ihr lasst euch einfach überraschen. Beides ist ein valider Zustand.
 

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Und da ich ja weiß das graues Plastik langweilig ist, gibt's heute als Finale noch einen Prototypen in Farbe. Hier hab ich getestet ob meine Farben passen. Ich glaube sie passen... Aber nja ich glaube auch daran das wenn man die Augen zumacht und in die Sonne schaut, das dann Ultramarines tatsächlich Space Marines sind und keine Bürokraten...

Die Farben stehen auch für etwas (ja tatsächlich!)
Das Rot steht für die Korrektur bzw denn Shinstatus
Das Bronze/Gold für das Kollektium das sie alle wie eine Legierung zusammenhält
Und das Türkis steht für die Heimat in denn Prismarinpalästen.
Leder nja ist leider, Eisen ist Eisen und so weiter. Nützliche Farben.

Auch hier gilt, wenn ihr Ideen habt, Feedback oder einfach nur euch beschweren das die Farben euch schwindlig werden lässt (dann hat der Plan geklappt!), ab in die Kommentare.

Und japp Gesichter malen ist Scheiße, wenn ich das ganze wirklich mal als komplettes Armeeprojekt aufziehe bitte ich meinen Drucker Vollgesichtsmasken zu nehme...
 

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Sehr interessanter Ansatz, erinnert ein wenig an die Eta Kaste im alten Japan oder die Hashischim ,nur mit einer Shippe voll 40k.👍

Ein gutes Wort für Stabilität im Bereich „Klebstoffphysik“ wäre sehr willkommen.
Feedback willkommen
Auch bei kleinen Kitbash's ist Stiften der Gamechanger.😁
Auch wenn Plastikcement keine Büroklammer oä klebt gibt es doch zusätzlich guten Halt für Folgearbeiten.
Ein kleines Glas mit Gussrahmen Resten und Plastikkleber (Gluegoo) gibt eine schöne aushärtende Füllmasse.
Der Hintergrund schreit ja praktisch nach mehr als einem KT.😁😉
 
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Heute hab ich die Götter des Patafix gebeten mir einen Funker zu gewähren. Seht darüber hinweg, das ich heute meine Fotobox nicht aufgebaut habe nur euch einen Prototypen zu bauen.
Die Details sollten trotzdem ausreichend zu sehen sein das man die Idee dahinter erkennt.

Ich hab ja geschrieben das ich Lore bauen liebe, daher werde ich heute etwas über die Timeline von Niponris schreiben. Viele Begriffe werde ich euch später genauer erklären, falls ihr aber neugierig seit und nicht warten wollt, dann schreibt es in die Kommentare. Prinzipiell ist der Plan das ich wenn ich euch etwas zeige, auch etwas (viel) Lore liefer. Aber wenn die Rezonanz groß genug ist, dann schreibe ich auch ohne Fotos, nur um die Lore weiter voran zu treiben.





Niponris

I. Ursprung: Eine Gesellschaft ohne Verantwortung

Im Jahr 3611 n. Chr. verließ das Generationenschiff Nipon Rising Terra.
Das Schiff hatte mehrere Millionen aus dem Reich Nipon an Bord. Nipon war ein Reich das absolute Individualität propagierte. Sich im Leben regelmäßig neu zu erfinden galt ein Zeichen von Kultur und guten Charakter. Jemanden ahnlich zu sein, war ein Zeichen von Markel und galt als Zeichen für einen Sozialen Abstieg.
Allerdings war Verantwortung für sich, für die Natur und Gesellschaft wenig bis gar nicht vorhanden.

Sie war ausgelagert – an eine Beamtenkaste, die Entscheidungen traf, während die breite Bevölkerung sich der Selbstverwirklichung widmete.

Solange Ressourcen vorhanden waren, funktionierte dieses Modell.

Die Reise ins All änderte alles.



II. Der Bruch: Überleben statt Individualität

Auf der Nipon Rising waren Ressourcen begrenzt.
Verantwortung wurde wichtig, persönliche Selbstverwirklichung nicht mehr das Zeichen von Kultur sondern rücksichtslos.

Die meisten Niponi schafften denn Sprung nicht, von Narzissmus zu maßvolle Indiuvilität.
Verantwortung zu tragen, Entscheidungen aufgrund von Rationalität zu fälllen, selbstständig Lösungen zu suchen.

Der Nipon Rising waren Sklaven und eine ausländische Besatzung mitgegeben worden. Sklaven als Diener und die Besatzung für technischen Aufgaben.

Und es kam wie es kommen musste. Die Sklaven und die Besatzung behielten ihre Handlungsfähigkeit und konnten sich als Macht etablieren.
Sie bestimmten nun die Spieleregeln, zwar eher subtil, aber spürbar.

III. Landung: Eine Welt ohne Plan

Als die Nipon Rising schließlich Niponris erreichte, traf sie auf einen nahezu idealen Planeten.

Lebensfreundlich, stabil – aber vollkommen unerschlossen.

Das Schiff war darauf ausgelegt gewesen, Jahrtausende zu überdauern.

Nicht darauf, eine Zivilisation neu zu begründen.

Die Bevölkerung stand vor einer Aufgabe, für die sie nicht vorbereitet war.



IV. Erste Ordnung: Funktion vor Freiheit

Die ehemalige Sklavenkaste – die sich nun Sija nannten, etablierten Regeln, die das Überleben auf Niponris garantieren sollten. Ohne Hintergedanken an eine Ideologie, sondern die Notwendigkeit das Überleben zu sichern.

Ihre Maxime: Absolute Gleichheit, jedes Individuum!
Ständiges Rechenschaft ablegen und Kontrolle durch Vorgesetzte.
Die Rolle innerhalb der Gesellschaft vor dem Individuum.
Strafen sollten nicht Vergeltung schaffen, sie sollten Fehlverhalten korregieren, anpassen.

Parallel dazu bildete die ehemalige Besatzung eine eigene Struktur: die Naja Wo (Die Anderen)

Sie übernahmen Planung, Organisation und Verantwortung.

Doch sie besaßen keine Macht, ihre Entscheidungen durchzusetzen.

Diese lag bei den Sija.

So entstand ein System, das auf einer klaren Trennung beruhte:

Verantwortung ohne Macht – und Macht ohne Verantwortung.

V. Institutionalisierung: Die „Rache der Ehemaligen“

Mit der Zeit wurde aus dieser funktionalen Ordnung ein durchgesetztes System.

Die Sija entwickelten den Codex „Korrektur der Massen“ und etablierten ihn mit großer Härte.

Historiker bezeichnen diese Phase als die „Rache der Ehemaligen“.

Der Stand der Sija wurde erblich.

Obwohl es keine formalen Trennungen gab, blieben sie sozial isoliert.

Korrektur wurde zur Pflicht.

Abweichung zum Fehler.

VI. Sichtbare Gleichheit

Die begrenzten Ressourcen von Terra führten zu standardisierter Kleidung und Ausrüstung.

Individuelle Unterschiede verschwanden.

So wurde Gleichheit nicht nur ideologisch, sondern sichtbar.

Wer sich nicht anpasste, fiel auf.

Wer auffiel, wurde korrigiert.

VII. Externer Einfluss: Imperium und Krieg

Mit der Wiederentdeckung durch das Imperium im Großen Kreuzzug wurde Niponris in einen größeren Kontext gezwungen.

Die Eingliederung durch die Death Guard veränderte die Welt nachhaltig.

Außerhalb der Prismarin-Paläste wurde die Oberfläche durch chemische, biologische und radiologische Kriegsführung dauerhaft unbewohnbar.

Das Kollektium wurde damit nicht nur ideologisch, sondern auch physisch notwendig.

VIII. Militärische Integration und Bruch
Niponris stellte bereits zur Zeit der Horus-Häresie Regimenter für das Imperium.
Diese wurden intern als Ghu ahn Ghu bezeichnet – „die zum Dienen Verdammten“.
Diese Einheiten operierten außerhalb des Kollektiums und kehrten verändert zurück.
Fremde Ideen, Individualität und eigenständiges Denken stellten eine Gefahr dar.
Die Reaktion war drastisch:
Kollektivstrafen
Verbannung
in extremen Fällen die Hinrichtung ganzer Heimkehrerverbände

IX. Die Horus-Häresie als Wendepunkt

Während der Horus-Häresie liefen etwa 78 % der niponischen Regimenter zu den Verrätern über.

Das Imperium wertete dies als Beweis für Verderbtheit.

Niponris zog eine andere Schlussfolgerung:

Das System war nicht strikt genug gewesen.

Die Antwort war radikal:
Das Kollektium wurde zur absoluten Pflicht
Abweichung wurde vollständig kriminalisiert
Bewegung zwischen den Welten wurde untersagt

Isolation wurde zur Strategie
Gleichheit wurde zum Werkzeug der Kontrolle.

X. Die Rolle der Sija Hii

Um weiterhin militärisch handlungsfähig zu bleiben, entwickelte Niponris ein eigenes Pendant zum imperialen Kommissariat: die Sija Hii. Wobei das nur die imperiale Interpretation ist. Ein Sija Hii ist am ehesten ein Überprüfer ob ein Shin die Korrektur annimmt und ob er bereit ist zurück ins Kollektium zu kehren. Und im Notfall eine weitere Korrektur durch zuführen. Jedem Trupp ist ein Sija Hii beigeordnet, formal dient er als Sergeant. (Details folgen wenn wir uns denn Sergeants widmen, also dranbleiben!)

XI. Gegenwart: Funktion über Bedeutung

Für das Imperium ist Niponris von geringem Interesse, solange es liefert.

Für radikale Vertreter der Inquisition hingegen gilt es als Ideal:

Ein System, in dem Gleichheit jede Abweichung sichtbar macht und Kontrolle lückenlos möglich erscheint.

Niponris selbst betrachtet sich nicht als perfekt.

Es betrachtet sich als notwendig.

XII. Ideologischer Kern

Das Kollektium basiert nicht auf Moral, sondern auf Schlussfolgerung:

Individualität ohne Verantwortung führte zum Zusammenbruch

Verantwortung ohne Struktur ist nicht tragfähig

Gleichheit ermöglicht Kontrolle

Kontrolle sichert das Überleben


Zum Schluss: Danke für die positive Rezonanz! Ich bin richtig happy, das ich hier Zuspruch bekomme. Meine Ängste hier zum Glück enttäuscht werden. Also noch einmal danke!
 

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Hier habe ich noch einen weiteren Prototypen. Und glaubt mir: Dieses Mal war ich echt am Verzweifeln. Mehr als ein Fluch in Richtung der Patafix-Götter entfuhr meinen Lippen. Sehr, sehr, sehr viele... böse Worte. Keine feinen Wörter.
Hat aber scheinbar geholfen, denn jetzt hält das Patafix zumindest lange genug, bis die Pressefotos gemacht sind. Glück gehabt!
Diese Mini stellt meine Version des Vertrauten mit HE-Lasergewehr dar. In meiner Lore haben die Shin recht schnell festgestellt, dass ein Bolter im Feldeinsatz schlicht zu viel Pflege benötigt und die Munition zu schwer ist, um genügend davon mitzuführen.
Stattdessen setzen sie auf HE-Lasergewehre. Deren Munition ist praktisch immer verfügbar – im Notfall reichen sogar Standard-Energiezellen. Sie sind leichter zu tragen, einfacher zu warten und erlauben eine höhere Feuerrate. Die Mannstoppwirkung ist zwar geringer als die eines Bolters, aber insgesamt betrachten die Shin das HE-Lasergewehr als die sinnvollere Wahl.
Das grüne „Rohr“ ist übrigens nur ein Strohhalm. Er soll später auf den Bases zum Einsatz kommen. Geplant sind Necromunda-Bases, die ich leicht mit Sand bestreuen möchte, damit sie nicht zu sauber wirken. In die Ritzen kommen vertrocknete Tufts und die Strohhalme dienen als verrostete Rohre, die aus dem Boden herausragen oder herumliegen.
Im Moment überlege ich, die Bases gelb zu bemalen und anschließend mit starken Lackabplatzern zu versehen. Ich könnte mir vorstellen, dass das den industriellen Charakter gut unterstreicht.
Und falls ihr eine bessere Idee habt (ja, ja... ich wiederhole mich 😅): Immer her damit! Ab damit in die Kommentare.
 

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Wegen den Fotos gibt es jede Menge Tutorials, auch speziell für Miniaturen. Versuch mal den Makromodus. Damit kannst du näher ran, bevor es unscharf wird. Beleuchtung am besten links und rechts von der Kamera. Vor allem kein Gegenlicht.
Badezimmerschränke sind ja gern mit viel Beleuchtung und in weiß, vielleicht ist das eine gute Notlösung?

Bei Rohren ist es immer gut, wenn du mehrer Durchmesser hast, die man am besten auch noch ineinander stecken kann. Rohre haben ja auch immer Verbindungen. Zum Bemalen ist es auch schöner, wenn man nochmal ein paar zusätzliche Kanten für Akzente hat. Für den Anfang könntest du einfach ein Stück Strohhalm der Länge nach aufschneiden und als Manschette um das Rohr legen. Die Strohhalme finde ich aber schon ziemlich mächtig bei den kleinen Bases. Ich hab das auch mal so probiert und ab zwei von diesen Rohren schaut es mir schon zu sehr nach Chaos oder einem Igel aus. Kabel und Schläuche sind vielleicht auch eine Überlegung wert, die kann man auf den kleinen Bases besser drapieren.
 
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Die Strohhalme finde ich aber schon ziemlich mächtig bei den kleinen Bases.
Lutscherstiele (Rocks von Edeka) machen sich besser als Trinkhalme.😉😁
Zwei verzwirbelte Gartendrähte um einen Bleistift gewickelt sind für 28mm ausreichend "echter" Stacheldraht, auch immer gut für Schlachtfelder.
Das "Innenleben" von Eierkartons gibt gute Panzersperren für etwas größere Bases oder Gelände her.
Uva ...
 
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Lutscherstiele (Rocks von Edeka) machen sich besser als Trinkhalme.😉😁
Zwei verzwirbelte Gartendrähte um einen Bleistift gewickelt sind für 28mm ausreichend "echter" Stacheldraht, auch immer gut für Schlachtfelder.
Das "Innenleben" von Eierkartons gibt gute Panzersperren für etwas größere Bases oder Gelände her.
Uva ...
Stacheldraht hätte ich sogar da von Army Painter glaube ich... Oder irgendein anderer Hersteller. Ist ja auch egal. Lutscherstiele? Ich frag mal meine Diabetes wieviele ich fressen darf bevor ich daran vollkommen kaputt gehe. Trotzdem danke für die wertvollen Tipps! Damit lässt sich arbeiten 👍
 
Wegen den Fotos gibt es jede Menge Tutorials, auch speziell für Miniaturen. Versuch mal den Makromodus. Damit kannst du näher ran, bevor es unscharf wird. Beleuchtung am besten links und rechts von der Kamera. Vor allem kein Gegenlicht.
Badezimmerschränke sind ja gern mit viel Beleuchtung und in weiß, vielleicht ist das eine gute Notlösung?

Bei Rohren ist es immer gut, wenn du mehrer Durchmesser hast, die man am besten auch noch ineinander stecken kann. Rohre haben ja auch immer Verbindungen. Zum Bemalen ist es auch schöner, wenn man nochmal ein paar zusätzliche Kanten für Akzente hat. Für den Anfang könntest du einfach ein Stück Strohhalm der Länge nach aufschneiden und als Manschette um das Rohr legen. Die Strohhalme finde ich aber schon ziemlich mächtig bei den kleinen Bases. Ich hab das auch mal so probiert und ab zwei von diesen Rohren schaut es mir schon zu sehr nach Chaos oder einem Igel aus. Kabel und Schläuche sind vielleicht auch eine Überlegung wert, die kann man auf den kleinen Bases besser drapieren.


Nja ich Zwecks Foto da hab ich ja normalerweise mir so eine billige Fotobox geholt. Weißer Plastikkarton mit einem eingebauten Deckenlicht. Siehe auch die Fotos zum vorstellen. Das Ding ist aber verdammt sperrig und deswegen wollte ich mir bei denn letzten Bildern es sparen sie aufzubauen, Fotos zu machen und wieder abzubauen. Ist aber prinzipiell schon mein Ziel sie zu verwenden.

Zwecks Rohre, ich möchte ja kein Super Mario Röhrensystem bauen, nur paar Andeutungen machen, das hier Rohre liegen, oder aus dem Boden führen. Aber wie genau das wirkt muss ich mir nächste Woche anschauen wenn meine Necromundabases endlich ankommen.

Ja von diesen Makromodus hab ich schon gehört, da war was... Aber ich scheine mit Blindheit geschlagen, denn ich finde denn Modus einfach nicht! Frag nicht, vermutlich blinkt der ganz fett in meinem Sichtfeld und schreit mich an, aber mein Hirn hat besseres zu tun als darauf einzugehen

Aber auf jeden Fall danke für dein konstruktives Feedback! Damit lässt sich arbeiten..m
 
Heute zeige ich euch einen Scharfschützen der Shin Ye Shen.


Scharfschützen haben einen sehr ambivalenten Ruf innerhalb der Shin. Zum einen haben sie mehr Freiheit innerhalb des Trupps – und innerhalb der gesamten Shin Ye Shen. Gleichzeitig fürchten die meisten Shin genau diese Freiheit, die ihnen der Scharfschützenstatus verleiht. Daher wird diese Position häufig gewechselt. Scharfschützen sind deshalb mehr Support für Aufklärung und Beobachtung.


Für einen Shin ist es der größte Wunsch, ins Ma zurückzukehren. Ma ist das Kollektiv, die Gemeinschaft. Das Gegenteil ist das Na – derjenige, der sich dem Kollektiv entzieht, der nach Unabhängigkeit strebt. Aber das ist zu kurz gegriffen. Scharfschützen gelten daher immer als dem Na etwas zu nah, zu unabhängig. Das ist mit ein Grund, warum die Rolle häufig wechselt: damit niemand zu lange im Na bleibt und wieder zurück ins Ma kommt.


Sehr gut ist auch das allgegenwärtige Laa(r) zu sehen. Bitte beachtet: Das „r“ ist stumm und wird nicht ausgesprochen. Laa(r) sind oft Familienerbstücke und dienen seit Generationen. Sie bleiben innerhalb der Familie und werden erst ausgegeben, wenn ein Shin Niponris verlässt. Viele sagen, dass ein Laa(r) so lange dient, bis die Familie bricht. Wenn also ein Laa(r) bricht, dann hat die Familie sich unwiderruflich ins Na begeben.


Zu den täglichen Verpflichtungen eines Shin gehört das Reinigen seines Laa(r). Dies ist eine symbolische Handlung, normalerweise mit Laaöl, das der jüngste Shin eines Trupps trägt. Aber im Zweifel sind auch Sand oder sogar Motoröl (eher nicht 😅) für die symbolische Reinigung erlaubt.


Shin ziehen das Laa(r) dem Bajonettkampf vor. Ein Bajonett ist daher nicht Teil der Standardausrüstung.


Nun noch mal zum Modell. Ich hoffe, dass die Tipps von euch mir geholfen haben und die Bilder besser sind. Dass man Details erkennen kann (oder besser nicht... nee, wirklich nicht!). Wir ignorieren weiterhin das Gesicht, die Base (nachrüsten hab ich ja versprochen!) und sehen über die Malfehler hinweg und erfreuen uns stattdessen an der Lore... Macht einfach die Augen zu und lasst sie euch vorlesen.


Spaß beiseite... Ich danke euch für jedes Feedback, solange es konstruktiv und nicht toxisch ist. Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas auf meine Lore eingeht. Denn ich sagte ja: Das ist das, was ich als meine größte Stärke und Leidenschaft sehe. Malen ist da halt leider nur auf 6+ möglich... Okay, auf 5+, wenn ich noch mal würfeln darf...

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Das Problem mit der Fotobox habe ich auch. Deshalb nehm ich ja bei Gelegenheit meinen Badezimmerschrank. 😀
Die ersten beiden Fotos sind absolut ok, das letzte ist wieder etwas zu unscharf. Kannst ja zur Sicherheit immer ein paar mehr Bilder machen und dann die schlechteren löschen.

Es ist immerhin schon mal Farbe drauf. Damit hast du schon einigen was voraus. Zum Spielen reicht es auf jeden Fall. Ich denke mit den richtigen Techniken kannst du da auch noch mehr herausholen. Wenn du einfach und schnell brauchbare Ergebnisse haben willst, würde ich dir Contrast Farben empfehlen. Kannst sie ja mal für die Gesichter ausprobieren.

Lutscherstiele kann man sogar einfach so kaufen. Also ohne den ganzen Zucker dran. Aber es gibt solche Rohre auch als Stangenwahre im Architekturbedarf, ist dann leider nicht mehr so günstig. Kugelschreiberminen gehen auch ganz gut, wenn man gerade mal welche leer hat.

Vom Lore her würde mich der Prozess der Korrektur interessieren.
 
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Das Problem mit der Fotobox habe ich auch. Deshalb nehm ich ja bei Gelegenheit meinen Badezimmerschrank. 😀
Die ersten beiden Fotos sind absolut ok, das letzte ist wieder etwas zu unscharf. Kannst ja zur Sicherheit immer ein paar mehr Bilder machen und dann die schlechteren löschen.

Es ist immerhin schon mal Farbe drauf. Damit hast du schon einigen was voraus. Zum Spielen reicht es auf jeden Fall. Ich denke mit den richtigen Techniken kannst du da auch noch mehr herausholen. Wenn du einfach und schnell brauchbare Ergebnisse haben willst, würde ich dir Contrast Farben empfehlen. Kannst sie ja mal für die Gesichter ausprobieren.

Lutscherstiele kann man sogar einfach so kaufen. Also ohne den ganzen Zucker dran. Aber es gibt solche Rohre auch als Stangenwahre im Architekturbedarf, ist dann leider nicht mehr so günstig. Kugelschreiberminen gehen auch ganz gut, wenn man gerade mal welche leer hat.

Vom Lore her würde mich der Prozess der Korrektur interessieren.
Der Prozess der Korrektur


Die Niponi kennen verschiedene Formen der Korrektur.


Bei kleineren Verfehlungen gegen das Kollektium (das ist der Name für das Kollektiv oder, siehe letzter Post, das Ma) werden nicht dauerhafte Korrekturen durchgeführt. Zum Beispiel das Abrasieren der Haare oder einer Haarsträhne. Solange sie nicht nachgewachsen sind, befindet sich ein Niponi im Hii-Stand – etwas, das das Imperium als „Sünde“ übersetzt, tatsächlich aber nur beschreibt, dass du dich gerade einer Korrektur unterziehst. Das ist keine Schande, sondern gilt als Unachtsamkeit. Solche Korrekturen sind häufig.


Dann gibt es die dauerhaften Korrekturen. Wenn du zum Beispiel mit Absicht lügst, um jemandem zu schaden oder dir selbst einen Vorteil zu verschaffen, wird dir in diesem konkreten Fall die Lippe geschlitzt. Es bleibt also eine Narbe zurück. Sobald die Wunde verheilt ist – die Narbe aber sichtbar bleibt –, gilt auch diese Verfehlung als korrigiert.


Sollte ein Niponi jedoch fünf dauerhafte Korrekturen angesammelt haben, greift die ultimative Korrektur: die Versetzung zu den Shin Ye Shen. Hier dienen diejenigen, die sich dem Ma, dem Kollektium, nicht anpassen können oder wollen.


Der Sija Hii versucht alles, um seine Schützlinge zu korrigieren, indem er sie anleitet. Wie genau er das macht, bleibt ihm überlassen und ist Stoff für ein anderes Kapitel.


Prinzipiell heruntergebrochen will das Kollektium immer, dass du zurück ins Ma kommst. Egal, welches Verbrechen du begehst – innerhalb der Autonomie, die das Imperium den einzelnen Welten gewährt –, das Kollektium nimmt dich nach der Korrektur wieder auf.


Und genau das ist das Ziel.


Jeder Shin. Jeder Niponi strebt normalerweise danach, wieder ins Ma zurückgenommen zu werden.
 
Heute hab ich die Stunde der Kühle genutzt, um etwas zu patafixen... Die Gebete waren erfolgreich, die Patafixgötter haben mich mit Halt gesegnet und ihre Flüche zurückgenommen.


Ich fand schon immer, dass GW die Rolle des Pioniers im Killteam viel zu kurz greift. Einfach nur einen Sprengmeister darzustellen, war mir ehrlich gesagt zu langweilig. Daher habe ich meinen Pionier mit Schweißbrenner, Handwerkeraxt und Drahtschere ausgerüstet. Das ist für mich viel mehr „Pionier“ als nur Sprengladungen zu legen.


Die Shin-Pioniere sind mitunter die pragmatischsten der Shin ye Shen. Wie man an diesem Pionier sehen kann, trägt er kein Laa(r). Gefechtsausrüstung wie der Schweißbrenner ist im Einsatz wichtiger, und sollte er doch mal in den Nahkampf gezwungen werden, reicht notfalls auch ein kräftiger Hieb der Axt. Shin-Pioniere sind oft als Einzelpersonen statt als Trupp organisiert und werden bei Bedarf den kämpfenden Truppen angeschlossen. Die meisten Pioniere haben grundlegende Fähigkeiten in der Reparatur von imperialem Kriegsgerät, auch wenn sie denen der Maschinenseher natürlich unterlegen sind. Aber für ein kurzes Gespräch mit den Maschinengeistern reicht es aus.

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Was denkt ihr, ist die Rolle noch lesbar? Oder wirkt er für euch zu sehr wie ein generischer Shin?

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Japp, die Fotos sind nicht in der Fotobox entstanden. Ich wollte euch nur zeigen, woran ich arbeite und was ich gerade fertiggestellt habe.
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Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich freue, dass ich morgen beim Hobbydealer die bestellten Bases abholen kann...
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Für die, die mir Lutscherstiele vorgeschlagen haben: Habt ihr einen Link, ein Bild oder die genaue Abteilung für mich? Ich wette sonst irre ich morgen den ganzen Tag durch den Edeka und habe am Ende alles – nur nicht die Stiele.
 
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Wirklich hilfreich! Das hab ich jetzt nicht erwartet! Schau ich mir auf jeden Fall an! Und wenn es taugt, dann dürfen meinen Shin im Schlaraffenland kämpfen 😅

Ich hoffe der Loreeintrag über die Korrektur hat dir gefallen und paar Fragen beantwortet, aber trotzdem genug offen gelassen, damit du dran bleibst....Freue mich über jeden der sich mit meinem Fluff beschäftigt und mir was zurück spiegelt. ❤️
 
Ich hab heute noch etwas Kleines für euch:
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den Patafix-Prototypen des Flammenwerfers. Ganz ehrlich? Da gab es nicht viel umzubauen – leider. Der Flammenwerfer und der Tank dominieren das Modell dermaßen, dass weitere Ausrüstung einfach untergehen oder verdeckt werden würde. Daher hat er sein Laa(r) dabei, mehr Ausrüstung hat einfach keinen Platz. Nja, schade, Marmelade... Aber was soll's.
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Unter allen Shin stehen die, die Flammenwerfer tragen, ganz unten in der Truppe. Die Hirja Senn sind auf Niponris kleine, durch das Ödland streifende Gruppen, die sich dem Ma entsagt haben und für Lebensmittel, Müll und Chemikalien verbrennen. Da sie Na sind, ist ihr Status noch weiter unten als der eines Shin. Hirja Senn lässt sich am ehesten mit „Reiniger“ oder „Entsorger“ übersetzen.
Diese Bezeichnung haben die Shin für ihre Flammenwerfer übernommen. Und auch wenn diese Shin nominell allen anderen gleichgestellt sind und das Kollektium lehrt, dass jede Rolle gleich viel wert ist, fällt es den meisten Shin schwer, zwischen der Rolle und jenen zu unterscheiden, die im Ödland Müll verbrennen. Ihr Ruf ist daher sehr schlecht und reicht bis hin zu offener Ablehnung.
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