Waaagh im Stau

Zorg

Tabletop-Fanatiker
06. September 2009
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Im letzten Spiel ist mir wieder einmal aufgefallen, wie schwierig es ist viele Fahrzeuge durch Gelände zu manövrieren.
Unsere Tische haben recht viele Gebäude auf dem Tisch und dadurch sind sowohl Sichtlinien als auch Wege recht stark eingeschränkt.
Schon alleine 2 Scrapjets passen da teilweise nicht sauber nebeneinander durch.

Dadurch stellt sich mir immer die Frage ob ihr ähnliche Probleme habt?
Spätestens wenn dann der Gegner anfängt mit Billigzeug die Wege zuzustellen, wird es langsam schwierig irgendwo hinzukommen.

Wenn ich mir jetzt ansehe, dass auch Ghazi und der Bikerboss nirgends durchlaufen können, schränkt das so eine Liste schon ein.
Daher wundert es mich schon, dass anscheinend einige es schaffen 9 Scrapjets und Trike und am besten noch Battlewagons dem Gegner direkt in Runde 2 ins Gesicht zu schieben.
 
Kommt wirklich schwer auf das Gelände an. Meiner Erfahrung nach sind die Platten im privaten Umfeld "schöner" und damit auch etwas mehr zugestellt als auf Turnieren. Dort hat man meist 1-2 große Gebäude in der Mitte und dann jeweils in den Spielfeldvierteln nochmal größere Geländestücke. Grobbzeug wie Zäune, Krater, Bäume, Mini Ruinen und dergleichen sehe ich auf Turnierplatten weniger, wahrscheinlich weil man nicht nur die heimische sondern meist 12+ Platten vollstellen muss.

Damals haben wir als Referenz genommen das ein Landraider überall durchfahren können sollte. Das kann man denke ich heute auch noch so anwenden, bzw. kleines Grobzeug dann einfach nur zur Deko hinstellen, es wird aber ansonsten ignoriert.
 
Grade in kleinen Spielen wird das ein Problem das ich auch öfter habe. Den Nauten dann durch die Ruinen zu manövrieren ist schon schwierig, das der Buggy dahinter festhängt ist dann auch oft ein Problem.
Abhilfe schafft da ein Shockjumpsdragsta, der springt halt mal woanders hin. In Mittelgroßen und großen Spielen kann der dadurch in diesem Punkt brillieren. In kleinen ist immer noch kein Platz zum springen, in allen anderen entweder in der ersten Runde oder erst ganz spät
 
Das ganze relativiert sich allerdings zum teil, wenn man auf den alten Standardtischen mit 48*72 Zoll spielt.
Bei der Menge an Modellen und den von Zorg genannten Riesenbases, hat man auf den neuen Minispieltischen, die auch mehr Gelände erfordern als z.B. in der 4. Edi, einfach Platzprobleme. Klar alles klatscht schnell ineinander, aber das taktieren, abtasten und in Position bringen aus früheren Editionen fehlt irgendwie. 40k ist halt tödlicher und actionlastiger geworden da gehören die kleinen Felder wohl einfach dazu.
 
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Ich sehe es so, dass speziell sowas wie Ruinen das Spiel hart beeinflussen.

Wenn Autos zB in einen Wald reinfahren können, aber verlangsamt werden ist das besser als 3 Runden um ein Haus herumzufahren. Auf Turnieren sind wegen der spielbarkeit und der einfachen Bauweise Ruinen natürlich sehr viel im Einsatz. Da sehe ich Entwicklungspotenzial. Aber die neuen Geländeregeln geben zumindest mehr Optionen als die letzten paar Editionen
 
Ja, genau das meinte ich. Erst war alles auf Turnierplatten der Einfachheit halber Ruinen, dann weil man da einfach sagen konnte "die unteren Ebenen sind dicht" und die Einschränkungen, die so eine Entscheidung auf Fahrzeuge und Monster hatte hat man glaube ich einfach hingenommen.
Und dann wundert man sich, warum Fliegen so eine wichtige Fähigkeit ist, niemand Fahrzeuge spielt und so weiter...

Aber man muss es halt auch so sehen, dass kein anderes Gelände einen wirklichen Einfluss auf das Spiel hatte... Wälder, Krater usw sind ja irrelevant, wenn man nichts dahinter verstecken kann
 
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