40k Ein Versuch mit 40k: Sororitas Ordensmission

Darius4118

Miniaturenrücker
14. November 2022
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Hallo Lieblings-Community,

nach Jahren halbherziger und teils gescheiterter Versuche möchte ich mich doch noch einmal an ein Geländestück für Warhammer 40.000 wagen. Versuche gab es bereits dann und wann, doch bisher bin ich immer daran gescheitert, dass ich als altmodischer "Von-Hand-Bauer" einfach nicht die nötige Präzision erbringen konnte, die futuristisches Gelände erfordert. Ich hab ja viel für Fantasy/Old World gebaut, aber da war immer der Vorteil, dass es ruhig ein wenig windschief und improvisiert wirken durfte, speziell bei meinem geliebten Imperium, wo sowieso alles etwas schrottig und ungepflegt wirkt. Bei 40k hat mich zudem die Tatsache zurückgehalten, dass GW selbst schönes Gelände auf den Markt geworfen hat, das man mit seinen unzähligen Details und Dutzenden identischen Fenstern mit meinen bescheidenen Mitteln ohnehin nicht nachahmen könnte.

Ein weiteres Hemmnis war stets, dass ich selbst nicht 40k spiele bzw. über zwei oder drei kleine Testspiele nie hinausgekommen bin. Eigentlich ist das schade, denn gerade die letzte Edition mit ihren tendenziell vereinfachten Regeln hat mich durchaus angesprochen. Inzwischen habe ich wieder ein wenig Motivation gesammelt und möchte es doch noch mal versuchen - und wenn mich irgendetwas zum Spielen motiviert, dann ist es Geländebau. Kurz: Ich hoffe, dass ich durch die intensive Beschäftigung mit der Sache auch Lust zum Spielen bekomme.

Obwohl ich nie gespielt habe, besitze ich sogar eine vollständige Armee, einfach aus Liebe zu ihrem Charakter: Die Adepta Sororitas. Deshalb sollen sie auch das Thema des Geländestücks bestimmen. Zuerst dachte ich naheliegenderweise an eine Kathedrale, aber dieses Motiv ist mir fast ein wenig zu typisch, und zudem ist die Optik der bereits existierenden Plastikbausätze von GW für mich unerreichbar. Es muss also ein wenig einfacher und bescheidener sein. Ich denke an eine kleine Ordensmission, die ein eher festungsartiges Äußeres hat, aber auch an heute existierende Klosterarchitektur erinnert.

Das Thema ist für mich nun doch sehr neu, und dementsprechend unsicher bin ich bei der Planung. Auch bin ich bei Weitem nicht so gut mit dem 40k-Hintergrund vertraut wie mit dem von Fantasy/Old World. Ich könnte deshalb ein wenig Hilfe gebrauchen... Frage deshalb:

Wie könnte so etwas aussehen? Gibt es existierende Vorbilder, z.B. Artworks? Gibt es Dinge, die unbedingt in ein solches Gelände integriert werden müssten, weil man sie mit den Sisters assoziiert (abgesehen von den bekannten heraldischen Zeichen wie der Fleur de Lys)? Sollte es Mauern, Türme, Geschütze geben? Vielleicht hat ja der eine oder andere 40k-Kenner Lust, seine Vorstellungen hier zu teilen, um mich in die richtige Richtung zu lenken.
 
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Eine wirklich tolle Idee. Bei deinem Können kann es nur gut werden.
Könnte mir super eine Festungskolster auf einem Fels vorstellen. Auf dem Fels sitzt eine Festungsanlage, bunkerartig, so einen Brutalismus Architektur. Vielleicht mit Flakgeschützen, einer Landeplattform, eine Funkturm.
Dahinter etwas höher thront das verspielte gotische Kloster.

Da es Millionen Welten würde nix dagegen, sprechen, das dein Kloster nach Warhammer Fanatasy aussieht.

Wichtig Merkmale: Feuer, Fackeln, Feuertöpfe, alles was brennt.
 
Ansonsten würde ich einfach ein 40k Äquivalent einer Klostermission/Kirche machen.🤷
Ja, wahrscheinlich läuft es darauf hinaus. Ich hab mir sogar schon historische Klosterbauten angeschaut, weil ich da eher Stoff finde als im Kontext von 40k. Danke übrigens mal wieder; du bist immer der erste, der hilft 🙂 . Den Film muss ich mir noch mal in Ruhe anschauen, bisher hatte ich keine Gelegenheit für die ganzen zwei Stunden.

Auf dem Fels sitzt eine Festungsanlage, bunkerartig, so einen Brutalismus Architektur.
Dahinter etwas höher thront das verspielte gotische Kloster.
Danke auch dir. 🙂 Zu gerne würde ich es so machen, also quasi zweigeteilt, wobei der äußere Ring eher martialisch wäre und das Kloster selbst auf einer Felsklippe und eher idyllisch. Problem ist ein ganz praktisches: Begrenzter Platz. Das Ganze darf nicht höher als 36cm werden, weil das der letzte freie Stellplatz bei mir ist... ich hab's mal überschlagen, aber wahrscheinlich kriege ich keine zwei Höhenebenen untergebracht. Es sei denn, ich mache Einzelteile abnehmbar, um die Gesamthöhe zu reduzieren. Aber du ermutigst mich, es ruhig nach Fantasy aussehen zu lassen, und da könnte ich auf meine Erfahrungen mit der bretonischen Abtei zurückgreifen. Ich werde drüber schlafen...
 
Schau dir vielleicht mal Missionen im Lateinamerikanischen Raum an.
Meist nicht sehr hoch,tw nur ein Patio mit umliegenden Gebäuden im Hazienda Stil und gut zu verteidigen.🤔
Dazu noch ein bisschen 40j Feeling (zb Schädel,oder mehr Schädel oder viel mehr Schädel.oder..)😉🤣🤣
Welten gibt's in 40k ja in allerlei Form.😁
 
Ich habe ja noch gar nicht alles zum alten Projekt kommentiert...!

Ich denke die Idee kann in Richtung Romanischer Kirchen gehen (diese waren im Vergleich zur Gothik noch "Wehrhaft" konzipiert) und das kombiniert mit Klosterarchitektur.
Die Sororitas sind dafür bekannt auch zu helfen, also kann man da auch in Zivile Bereiche, Hospitäler und Bücherein hineingehen. Das dezent gemischt mit nicht zu wenig aber auch nicht zu vielen Schädeln, Adlern und Sororitas Lilien wäre passend. Vor allem in Klosterbänken und Gärten und Bibliotheken. Also so Spiel zwischen Schönheit und Brutalismus, zwischen (positiv) Religiös/Klösterlich und Imperialistisch/fanatistisch (da muss ich "negativ" nicht vor schreiben hoffe ich 😉
Ich denke an Defensive einschüchterne Außenmauer und einen fast schon besinnlichen Klosterinnenhof.

Geschütze etc. würden auch gehen, aber ich würde eher versuchen dezent vorzugehen.

Wenn du ein paar Bitz brauchst schreib mir, ich habe von Warhound sehr viele passende und halbwegs Flache Resinteile übrig! (Im alten Totenkopf Stil von GW).

Zwischen vollkommen Kirchlicher Architektur und Bentonklotz voller Waffen geht rein vom Hintergrund her alles! Ich glaube subtil ein bisschen 40k in deine eigene Bauweise einzuweben ist die Beste Art.
 
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Ich finde, man kann durchaus alte Ordensburgen (ja, aus dem Mittelalter) zum Vorbild nehmen und die entsprechenden Grundrisse bzw äußeren Erscheinungsbilder dann in die typische 40k Architektur überführen.

Für Necromunda hatte ich einmal die Idee, eins der GW Mausoleen aus AoS bzw Oldworld mit moderner Architektur zu überbauen, also dass irgendwo in einem Gewölbe eines dieser uralten Mausoleen ist, das als Heiligtum verehrt wird und deshalb im ursprünglichen Zustand erhalten wurde.

Passend finde ich auch solche kleinen Erker, in die man sich zum Beten zurückziehen kann.
 
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Schau dir vielleicht mal Missionen im Lateinamerikanischen Raum an.
Ach ja, so spanische Missionen... gute Idee. Die sind oft schön schlicht, wie ich sehe, eventuell bis auf einen etwas aufwändigeren Turm.

Ich finde, man kann durchaus alte Ordensburgen (ja, aus dem Mittelalter) zum Vorbild nehmen und die entsprechenden Grundrisse bzw äußeren Erscheinungsbilder dann in die typische 40k Architektur überführen.
Ich glaube langsam auch, dass ich da am Besten beraten bin. Also: ruhig Mut zur Pseudo-Historie.

Ich denke die Idee kann in Richtung Romanischer Kirchen gehen (diese waren im Vergleich zur Gothik noch "Wehrhaft" konzipiert) und das kombiniert mit Klosterarchitektur.
[...]
Ich denke an Defensive einschüchterne Außenmauer und einen fast schon besinnlichen Klosterinnenhof.
Danke, das hat gerade meine Vorstellungen geklärt: Weg von gotischer Himmelstürmerei; hin zu romanischer Gedrungenheit. Ich glaube ziemlich genau zu verstehen, was du meinst. In der Tat sind ja die romanischen Bauten oft massiger und festungsartiger, was dem Plan einer nicht allzu hohen Anlage entgegenkommen würde. Ich muss mich wohl von dem Zwang trennen, alles im Zusammenhang mit 40k übertrieben gotisch zu denken.

Das mit dem Kontrast Außenmauer/Innenhof finde ich besonders gut. Es würde mir die Möglichkeit geben, die von Red Redemption Cultist eingebrachte zweigliedrige Anlage doch noch irgendwie umzusetzen: Bastionsartige Außenbefestigung und dahinter - oder darüber - eine Kirche. Hm, unter dieser Voraussetzung muss ich noch mal googeln...
 
Danke euch! Ich glaube ich hab's. 🙂


Dariali ist ein Kloster in Georgien. Es ist nicht historisch, sondern erst 2005 erbaut, aber in historisierendem Stil. Was mich daran reizt, ist die eigentümliche Anlage mit dem Kirchenbau auf einer halbrunden Bastion wie auf einer Art Podest. Das wirkt nach außen sehr unnahbar, festungsartig. Natürlich müsste ich es modifizieren. Der Kirchturm z.B. dürfte nicht spitz sein; ich würde ihn kuppelförmig haben wollen. Und die runde Außenmauer würde ich nach außen hin abgeschrägt machen, was besser gegen Beschuss funktioniert (Geschosse prallen an schiefer Ebene ab).

Ein Problem bleibt die Höhe. Aber da könnte ich improvisieren. Sagen wir: Maximale Höhe der Außenmauer 15cm, Kirchenbau ohne Dach/Turm noch mal 15cm, Turmkuppel abnehmbar. Könnte hinkommen. Ich mach mal eine Zeichnung.
 
Meine früheren Versuche mit 40k

Versuche gab es übrigens mit den Jahren schon oft, sogar ambitionierte Projekte - aber auch immer die gleichen Probleme:
  • Unklarheit über die Materialwahl (Styrodur / Pappe / Holz etc.)
  • mangelnde Genauigkeit
  • Unmöglichkeit serieller Herstellung, z.B. genau identischer Fenster oder anderer repetitiver Elemente
  • Unsicherheit bei der wahl der Farben.

Das hier war ein früher Versuch für eine Ordensmission von Space Marines.

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Ein späterer Versuch gefiel mir besser, möglicherweise aber nur aufgrund anderer Farbwahl: Kupferfarbe über Schwarz. Auch kam ich von Styrodur als Baustoff ab und versuchte es mit Pappe über einem Holzkorpus.

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Es war alles nicht schlecht, aber bestimmte Elemente blieben immer dilettantisch, vor allem die Fenster. Zudem machte das Bauen nie so richtig Spaß, weil ich immer irgendwelche Elemente "in Serie" herstellen musste, also z.B. Dutzende Male diesen Schild mit dem Kreuzsymbol, und so regelmäßig wie möglich. Das hat nie wirklich geklappt und begann auch schnell anstrengend zu werden bzw. Überdruss zu erzeugen. Im Grunde hätte man so etwas mit Guss- oder Drucktechniken machen müssen.
 
Ein Versuch in ähnlichem Baustil war die Kopie eines offiziellen Geländestücks von Forgeworld (glaube ich).
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Selbst eine Straßenkampf-Platte hatte ich mal versucht, mit durchwachsenem Ergebnis: Einige schöne Ecken, aber wieder das Grundproblem der repetitiven Strukturen (Fenster, Säulen, etc.), die nie ganz regelmäßig waren.

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Meine früheren Versuche mit 40k

Versuche gab es übrigens mit den Jahren schon oft, sogar ambitionierte Projekte - aber auch immer die gleichen Probleme:
  • Unklarheit über die Materialwahl (Styrodur / Pappe / Holz etc.)
  • mangelnde Genauigkeit
  • Unmöglichkeit serieller Herstellung, z.B. genau identischer Fenster oder anderer repetitiver Elemente
  • Unsicherheit bei der wahl der Farben.

Das hier war ein früher Versuch für eine Ordensmission von Space Marines.

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Anhang anzeigen 328178

Ein späterer Versuch gefiel mir besser, möglicherweise aber nur aufgrund anderer Farbwahl: Kupferfarbe über Schwarz. Auch kam ich von Styrodur als Baustoff ab und versuchte es mit Pappe über einem Holzkorpus.

Anhang anzeigen 328179

Anhang anzeigen 328180

Es war alles nicht schlecht, aber bestimmte Elemente blieben immer dilettantisch, vor allem die Fenster. Zudem machte das Bauen nie so richtig Spaß, weil ich immer irgendwelche Elemente "in Serie" herstellen musste, also z.B. Dutzende Male diesen Schild mit dem Kreuzsymbol, und so regelmäßig wie möglich. Das hat nie wirklich geklappt und begann auch schnell anstrengend zu werden bzw. Überdruss zu erzeugen. Im Grunde hätte man so etwas mit Guss- oder Drucktechniken machen müssen.
Alles sehr tolles Gelände
Die erste Festung gefällt mir sehr gut. Aber ich verstehe dein Problem; Klassische 40k Festungen und Städte sind sehr gleichförmig und damit als Modellbauer langweiliger als Fantasy-Gelände.
Aber 40k kann auch schief und krumm sein. Oft werden neue Gebäude einfach über alte Gebäude gebaut oder an Bestehende angebaut.
Hier ein Necromunda Brückenpfeiler, nicht von mir.
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Darius, ich sehe da nichts was nur annähernd schief wäre. Deine Ansprüche sind echt hoch.

zum Thema Ordensfestung:
Ich finde es generell recht schwierig eine Ordensfestung zu bauen die nicht nach einem kleinen Häuschen aussieht. Da sind ja dann 100e wenn nicht 1000e Kampfnonnen mit schwerem Gerät untergebracht.

Vielleicht wäre ein Komplex passender mit mehreren Gebäuden mit unterschiedlichsten Zwecken.

Zuerst eine Art vorgelagerter Kontrollpunkt / Festungswall mit Wachtürmen / Störsendern / autom Geschützen. Auf der Rückseite angebaute Versorgungs(hütten)einheiten
Danach ein paar vorgelagerte Gebäude für Ausrüstung, 1-2 Panzergaragen, schrein, Andachtshalle, eine aufgebahrte Kampfschwester/Heilige,...

und im Hintergrund angedeutet der Beginn des Hauptklosters mit einem imposanten Tor. Das kann auch einen Seiteneingang darstellen 😉
 
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Generelle Frage an @Darius4118 .
Soll es ein Spielgelände werden oder nur eine Art Display für die Minis?
Bei letzterem wäre ein ausreichend freier Platz mit einer passenden Fassade im Hintergrund und ein oder zwei angedeuteten Gebäuden an den Seiten passend.🤔
Als Herausforderung für den Bastler kann man ja Schnittmodelle daraus machen.😉😁
Die Fassade könnte mit einer großen Freitreppe kommen oder wie das Felsenkloster aussehen oder wuchtig im 40k gotisch daherkommen.🤷
 
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