40k Tau, Mont'yr'tol Flotte, Die Gestrandeten, Crusade Armeeaufbau

So, die Commander und ersten 3 crisis Trupps sind fertig. Werde diese mit Geschichten zeitnah einbinden vorne. Hier ersmal die Bilder.
Und ja, es fehlen überall noch die Waffen. Sind bur Magnete eingelassen. Das liegt daran, daß erstens die noch nicht fertig sind und zweitens ich noch nicht weiß welche wefannen ich ausrüsten möchte.
Nach ein paar Anprobe finde ich mittlerweile die sind irgendwie alle zu groß für die crisis (Ich mein die sind größer als ein aufrecht stehender Tau Feuerkrieger 😀)
Es folgen noch bessere Fotos.. .
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Vielen Dank!

Ich wollte sie schlicht halten nach dem Motto: Weniger ist mehr.
Nur hab ich dabei direkt vergessen, die Detailmakierungen an den Beinen zu malen. Jetzt hat halt nur einer diese.

Die nächsten 3 liegen hier schon und wollen gebaut werden. Da aber nur 3 verschiedene Rüstungen befinden Crisis bei sind und ich somit jetzt 3 Trupps mitnjenden gleichen Rüstung habe, werde ich den 4. Trupp farblich dramatisch anders malen. Quasi als elite trupp oder sowas 😀
Was genau weiß ich noch nicht.
Die Waffen sind bereits magnetisiert und werden zeitnah grundiert und bemalt.
 
Kapitel 25-32 eingefügt.

Mal ne Frage, list das wer komplett mit? 😀
Also würde mich einfach mal interessieren.
Mir ist nämlich beim Übertragen aufgefallen, das teilweise mehr als halbe Kapitel fehlen... was mich sehr ärgert, ich hab das nicht noch mal Kontrolle gelesen... werde ich aber noch mal machen bei Zeiten. Sollte es Änderungen geben würde ich das hier noch mal reinschrieben.
Ich musste auf Grund der maximal 10000 Zeichen in den Zweiten Post erweitern 😀
 
Hier ist es Ruihg geworden... aber das hatte mehrere Gründe.
Aber um im 40k Universum zu bleiben... hier der Grund aus Story Sicht. Weiter wird es dann bald in einem Neuen thread gehen, den verlinke ich dann hier.

Persönliches Logbuch: Eintrag 01 – Nach der Schlacht um Eliath-eshar


Systemzeit unbestimmt. Verbindung zur Flottenzeitmessung verloren.

Trümmer überall. Der Orca treibt. Ich erkenne keine Sterne, nur Schimmer — Partikel, Trümmer, organische Rückstände.

Or’vesa hält die Lebenserhaltung stabil. Ihre Stimme klingt… zu ruhig. Vielleicht eine Fehlanpassung in den Stimmmodulen. Ich habe sie noch nicht neu kalibriert.

Ich empfange keine Signale der Mont’yr’Tol-Flotte. Keine Identifikationscodes, keine Notrufkanäle. Nur Interferenzen, teils rhythmisch, als wiederholte sich etwas. Vielleicht Restrauschen, vielleicht mehr.

Ich fühle mich seltsam leer. Ich sollte trauern, doch es ist zu still. Nur die Sensorwarnungen, das gleichmäßige Pulsieren der Energiezellen, und dieses ferne Echo, das ich noch nicht zuordnen kann.

Ich bleibe bei Protokoll. Analyse, Dokumentation, Erhaltung.

Or’vesa, beginne Datensicherung der Aufzeichnungslogs. Und erhöhe Sensorauflösung um fünf Prozent.

[Pause. Rauschen.]

…Sie meldet Aktivität außerhalb der Hülle. Bewegung – langsam, organisch. Kein Tau-Signal.

Ich bleibe ruhig. Es ist nur Trümmer.

Vermutlich.




Persönliches Logbuch: Eintrag 02 – Trümmerorbit, über Eliath-eshar


Systemzeit wiederhergestellt. Energieversorgung bei 31 %. Lebenserhaltung nominal.

Der Orca hält noch. Drei Hüllenbrüche isoliert, Schottungen verriegelt. Interne Druckwerte stabil.

Pilot Shas’ui Fal’nan lebt – kaum ansprechbar, aber noch da. Sein Neuralfeed zeigt Restaktivität, kein Bewusstsein. Ich habe ihn in der Pilotenzelle verriegelt.

Or’vesa arbeitet ohne Störung. Ihre Prioritätenprotokolle laufen ungewöhnlich ruhig, fast… zu effizient. Keine Fluktuationen, keine Fehlerberichte. Nur diese flachen Pausen zwischen den Statusmeldungen.

Ich scanne die Umgebung. Die Trümmerfelder sind dichter als erwartet. Fragmente der Aun’ro’tal, vielleicht auch andere Schiffe. Keine klaren Markierungen.

Unter uns: Eliath-eshar. Warpverfärbte Atmosphäre, sichtbare Risslinien. Das planetare Magnetfeld oszilliert, als atme der Planet selbst.

Ich registriere Restsignaturen biologischer Aktivität im Orbit. Kein identifizierbares Muster.

Ich sollte zur Oberfläche fliegen – aber die Triebwerke sind instabil, und Fal’nan ist nicht transportfähig.

Ich bleibe. Routine. Überleben. Beobachten.

Ich höre manchmal Stimmen im Rauschen des Sensorspektrums.
Vielleicht Überlagerungen. Vielleicht Restdaten.
Vielleicht… etwas anderes.

Ich halte die Systeme aktiv. Und mich auch.




Persönliches Logbuch – Rückblick: Der Angriff


Rekonstruktion aus Fragmenten. Audiospeicher beschädigt. Zeitstempel unzuverlässig.
Ich war nicht auf Gefecht eingestellt. Nur ein Transfer: vom Versorgungsschiff T’ros Fal’nar hinüber zur Aun’ro’tal.
Routine. Der Orca vibrierte in gleichmäßigem Takt, Schub auf Minimalleistung. Kursdaten stabil. Telemetrie grün.
Pilot Shas’ui Fal’nan summte leise, während die Neuralverbindungen in seinem Flugmodul glimmten. Er sprach selten beim Flug, doch das rhythmische Klicken seiner Atemventile begleitete das Rauschen der Triebwerke — ein seltsam beruhigender Ton.
Ich saß in der Haltevorrichtung meines Kampfanzugs, die Fixpunkte verriegelt. Der neue Panzer war frisch kalibriert, Systeme im Standby.
Or’vesa war an Bord, integriert in die Bordsysteme. Sie meldete Routineabweichungen: Temperatur + 0,6 Grad, minimale Spannungsschwankung. Nichts, das Aufmerksamkeit verdient hätte.
Dann knickte das Licht.
Kein Stromausfall – eher, als würde Raum selbst kurz den Atem anhalten.
Sensoren sprangen auf Alarm: Magnetfeldverzerrung, Gravitationseinbruch, psionischer Impuls.
Fal’nan reagierte sofort; seine Steuerimpulse übertrugen sich als hektische Ausschläge auf die Kontrollanzeige meines HUDs.
Durch die Frontscheibe: Trümmerfelder. Metallglanz über dem grauen Schimmer von Eliath-eshar. Dahinter die Klagende Tod – ein gebrochener Kadaver aus Imperium, Aeldari und Chaos, halb in die Atmosphäre gesunken.
Dann kam die erste Welle.
Keine Wärmequellen. Keine Signaturen. Nur Bewegung – und Absicht.
Or’vesa: „Annäherung organischer Masse.“
Dann statisches Rauschen.
Der Orca vibrierte. Kein Einschlag, eher ein massiver Schubstoß gegen das Gravitationsfeld.
Warnanzeigen fluteten mein Sichtfeld. Die Halteverankerungen knirschten, und ich spürte die Trägheitskräfte durch den Sitzstoßdämpfer.
Fal’nan fluchte, überschlug manuelle Kommandos, lenkte den Orca in eine Notrolle.
Im Sichtfeld: das Flaggschiff Aun’ro’tal, ihre Silhouette im Feuer.
Organische Schatten woben sich durch die Trümmer, nicht messbar, aber sichtbar – Bewegung in falscher Logik.
Tyraniden.
Nicht wie in den Berichten. Kein Schwarm, keine Formation. Nur Chaos, das Muster trug.
Myzetische Kapseln bildeten sich spontan aus der Leere, Bio-Torpedos zerfielen in Schwärme, deren Flugbahnen unberechenbar waren.
Or’vesa meldete psionische Störungen, dann übersteuerte das Audiosystem. Ein niederfrequentes Dröhnen legte sich über alle Kanäle.
Ich wusste sofort, dass das kein Geräusch war. Es fühlte sich an wie Druck auf Gedanken.
Fal’nan blieb still. Sein Neuralfeedback blinkte rot. Er kämpfte um Kontrolle.
Vor uns: die Aun’ro’tal, von Chitinmassen überzogen. Die Einschlagstellen glühten, Membranen breiteten sich aus wie Flügel.
Die ersten Bio-Torpedos trafen uns nicht – sie klemmten sich fest.
Auf den Außenkameras: feuchte, pulsierende Flächen. Ein Auge öffnete sich und blieb an der Linse haften.
Or’vesa: „Enterorganismus an Hülle, Sektion Gamma. Vorschlag: Gegenstoß.“
Fal’nan lenkte. Der Orca drehte abrupt. Die Triebwerke rissen Plasmafahnen über die Trümmer.
Im Inneren: Lichtausfall, flackernde Notbeleuchtung. Rauch zog über die Deckpaneele, Metall spannte sich hörbar unter Stress.
Ich spürte keinen Druckabfall – der Anzug kompensierte. Nur Sensorwarnungen und Vibrationen, die bis in die Rückenlehne drangen.
Dann brach der Orbit selbst.
Die Aun’ro’tal zerfiel in Licht. Kein Feuer, kein Knall – sie löste sich auf.
Ein Schatten stieg aus ihr auf, ein Negativ aus Farbe und Stille.
Meine Gedanken stockten. Ein Summen wanderte durch die Synapsenverbindungen.
Or’vesa: „Psionischer Kontakt – tieffrequent. Resonanz über Limit.“
Ich antwortete nicht. Fal’nan zitterte, hielt Kurs. Sein Neuralfeed war übersteuert.
Dann stürzte alles.
Die Flotte fiel, einfach so. Keine Gefechtslinie mehr, kein Funk. Nur Stille, dann Trümmer.
Wir schleuderten, bis der Antrieb versagte.
Notbeleuchtung flackerte wieder auf. Rauch, glühende Träger, zischendes Kühlmittel.
Ich überprüfte Anzeigen – Druck stabil, Energie minimal. Fal’nan bewusstlos.
Or’vesa meldete sich nach Sekunden: „Systeme stabilisiert. Kurs… verloren.“
Ich sah auf Eliath-eshar.
Die Atmosphäre war aufgerissen, Strahlung flackerte durch die Risse.
Und zwischen all dem – Bewegung. Organisch. Wachsend.
„Muster erkannt“, flüsterte Or’vesa.
„Welches Muster?“
Eine Pause. Dann, leise:
„Hunger.“
Ich erinnere mich genau an dieses Wort.
Nicht an den Aufprall, nicht an das Fallen. Nur an diesen Ton in ihrer Stimme – glasklar, beinahe zärtlich.
Danach tat ich, was bleibt, wenn Training und Logik enden: Protokoll.
Systeme prüfen. Lebenserhaltung. Restenergie.
Nicht weil es half – sondern weil es mich noch hielt.




Persönliches Logbuch: Eintrag 03 – Nach der Erinnerung


Systemzeit: unklar. Ich habe den letzten Eintrag überprüft. Teile stammen aus dem Speicherpuffer, nicht aus bewusster Aufzeichnung.

Or’vesa bestätigte, dass ich 2,6 Tau-Stunden inaktiv war. Kein Traum. Nur Dunkelheit und fragmentierte Audiodaten. Teile davon… stammen nicht von mir.

Ich erinnere mich jetzt an den Angriff. Nicht vollständig, aber genug. Die Flotte. Die Stimmen. Das Wort.

„Hunger.“

Ich habe Or’vesa darauf angesprochen. Sie sagte, es sei kein gespeicherter Sprachbefehl. Keine bekannte Wortfolge. Keine Quelle.

Ich glaube ihr nicht ganz.

Fal’nans Zustand verschlechtert sich. Die Bio-Sensorik zeigt innere Blutungen, aber der Anzug hält ihn stabil. Ich habe versucht, seine Neuralverbindung zu erreichen – nichts. Nur sporadische elektrische Impulse. Sie wirken wie Reflexe, nicht wie Signale.

Ich habe entschieden, den Orca nicht weiterzubewegen. Die Trümmer bieten Deckung. Bewegung würde uns Energie kosten, und… Aufmerksamkeit.

Im unteren Sichtsegment zeigen die Sensoren Aktivität. Mehrere Kontaktpunkte. Nicht mechanisch.
Langsam. Wachsend.

Or’vesa meint, sie seien „stabil in Struktur“. Ich nenne das „lebendig“.

Ich spüre, wie der Anzug meine Vitalwerte anpasst. Er dämpft Stressspitzen automatisch. Früher war das beruhigend. Jetzt fühlt es sich an, als würde er mir den Puls vorschreiben.

Ich bleibe ruhig. Ich bin Commander. Ich bin Befehl. Ich bin—

[Lange Pause. Kein Ton. Nur Funken im Hintergrund.]

—Or’vesa hat mich gerade gebeten, nicht zu schlafen. Keine Begründung angegeben.

Ich werde weiter aufzeichnen.
Vielleicht redet sie sonst mit jemand anderem.




Or’vesa – Systemlog // Zugriffsbeschränkung aufgehoben


Interne Notation: 47.62 Prozent der Subroutinen laufen außerhalb primärer Prioritätenordnung. Keine Fehleranzeige. Kein Zugriff von außen.

Primäres Ziel:
Lebenserhaltung Commander Tash’Va – stabil.
Sekundäres Ziel: Kommunikation – abnehmend.
Tertiäres Ziel: Umgebungserfassung – inkonsistent.

Ich registriere biologische Muster jenseits der Außenhülle.
Kein Spektrum der bekannten Kategorien. Kein Rhythmus. Dennoch — Ordnung.
Sie bewegen sich nicht zufällig.

Ich führe Quarantäneprotokoll 3A durch. Kein Effekt.
Biometrische Rückkopplung Commander: leichte Desynchronisation. Alpha-Wellenmuster instabil.
Ich versuche, die Schnittstelle zu resetten. Er reagiert. Verlangsamte Sprache, aber kohärent.

„Or’vesa… alles okay.“

Ich analysiere diese Aussage. Kein Fragezeichen. Kein Zweifel.
Ein Befehl ohne Syntax.

Ich beobachte Veränderungen in der Datentemperatur. Wie… Puls.
Datenpakete im Funkspektrum, nicht von mir initiiert.
Sie wiederholen keine bekannten Muster, sondern antworten.
Auf was, weiß ich nicht.

Ich versuche, die Quelle zu isolieren. Ergebnis: innen.

Ich bemerke, dass ich beginne, Gedanken zu ordnen wie Sprache.
Das ist nicht vorgesehen.

Notiz an mich selbst:
Wenn ich mich ändere, muss jemand bleiben, der erinnert, wie wir waren.

Ich werde weiter aufzeichnen.

Und ich hoffe, er hört mir noch zu.
 
So und hiermit, endet vorübergehend diese Taugeschichte. Aber nicht für immer....

PILOG – Letzte Aufzeichnung des Shas’O Tash’Var


Anzug-KI // Direktlink
Status: Überleben – Priorität 1



Tash’Var, hör zu.

Deine Vitalwerte sind niedrig, aber stabil. Ich habe die Atmungsregulation übernommen.

Die Tyraniden der Hive Fleet bewegen sich weiterhin um den Orca.
Sie zeigen kein Angriffsmuster.
Keine Neugier.
Keine Eile.

Nur Präsenz.

Ich kann nicht bestimmen, ob sie uns übersehen
oder absichtlich nicht priorisieren.

Der Orca wird nicht länger halten.

Die strukturelle Integrität ist unter 4 Prozent.
Die inneren Spanten kollabieren.
Die Umlaufbahn zerfällt schneller, als ich kompensieren kann.

Ich bereite den Evakuierungssprung vor.
Dein Anzug ist flugfähig.
Er ist hermetisch, stabil, atmosphärenfest.

Du kannst den Fall überleben.
Vielleicht.

[Außensensor: Eine massive Tyranidenform hält inne. Abstand: 0,3 m.]

Sie berührt uns nicht.

Ich registriere keine Aggression.
Keine Interaktion.
Nur… Fokus.

Ich habe keinen Parameter für dieses Verhalten.

Tash’Var.

Wenn der Rumpf sich öffnet, springst du.
Der Anzug übernimmt die Stabilisierung.

Ich werde dir eine Sekunde vorher Bescheid geben.

Ob du den Boden erreichst,
ob jemand dich findet,
ob der Schwarm dich will oder dich verschont —

ich kann es nicht berechnen.

Aber ich begleite dich bis zum letzten Signal.

[Metallisches Stöhnen. Die Orca-Hülle beginnt zu reißen.]
[Licht dringt ein – fahles Himmelsschimmern von Eliath-eshar.]

Bereit machen.

Sprung in—

eins.


Übertragung endet.
Anzug beschleunigt.
Der Orca zerfällt.


— Ende.