Was hält Euch im Hobby (bei GW)?

Aber zitiere bitte das nächste Mal den gesamten Post - die drei Sätze dahinter waren schon ein essenzieller Teil davon.
Darauf bezog ich mich gar nicht, sondern nur auf den zitierten Satz,denn das habe ich schon mehrfach miterlebt, die folgenden Sätze waren deine Sicht dazu.🤔
 
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Reaktionen: Performer of Miracles
Im Hobby hält mich ziemlich viel, als Vollzeit-Nerd gibt es so viele Sci-Fi/Fantasy Welten zu ergründen, das Basteln und Malen war schon seit meiner Kindheit genau mein Ding und durch den 3D Druck hat das Hobby für mich auch nochmal eine ganz neue Dimension angenommen. Ich kann buchstäblich auf meinem Spieltisch erschaffen was immer ich will.
Auch das Spielen war für mich immer sehr spannend und wichtig.

Bei GW hält mich allerdings schon seit Jahren nichts mehr. Der Fluff hat mich noch nie gereizt, regeltechnisch hat mich 40K bereits in der 4. Edition verloren, bei Fantasy war es in der 8. bzw. mit dem Anfang von AOS. Auch was die Modelle angeht, ist es eher die Ausnahme dass da was dabei ist, was mir zusagt. Über die Jahre habe ich (für mich) einfach auch zu viele bessere Alternativen gefunden.
 
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Findest Du? Wie kommst Du darauf (wobei es für einige bestimmt richtig ist)?

Das war mehr so daher gesagt anstatt sinnvoller Kommentar.

Ich hatte das Thema so interpretiert, dass es explizit um GW um seine Rolle in unserem aktuellen Hobbyalltag geht. Warum schauen wir gespannt auf jedes Preview? Warum warten wir gespannt auf die Preisliste obwohl wir eh nicht kaufen?

Weil für "das Hobby" braucht man GW nicht.

Warum man an "dem Hobby" hängt steht mMn auch außer Frage. Das Hobby ist eine eierlegende Wollmilchsau.
 
Ich mag die Modelle von AOS und ganz klar für mich Entspannung und abschalten beim Malen. Hoffe auch, wenn ich mit der Renovierung im Sommer mit dem Hobbyraum fertig bin, auch wieder mehr Kontakte knüpfen zu können oder vielleicht sogar die alte Truppe mal wieder zu reanimieren. 😊Mal schauen. Auch mag ich es beim Bauen von Gelände meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.
 
Ich bin seit 1995 Tabletopspieler, ansonsten eh Vollnerd, mit allem was dazu gehört, Filme, Spiele, LARP, Pen & Paper etc.
Neben GW hab ich schon viele Systeme beschafft, bebastelt, bemalt, bespielt und auch wieder verkauft bzw besitze einige andere noch.

Nach der 6. Edition hatte ich einen Ragequit hingelegt und damals ALLES von GW verkauft, bis zur letzten Farbe. Neu begonnen mit der 8., weil da Anfangs alles was ich regeltechnisch gehasst habe, so war wie ich mir das immer wünschte. Dann kam die 9. und in deren Verlauf wieder der Regelhass. Aber dank OPR, ist das kein Thema mehr.
Killteam und Necromunda sowie WHFB 6. Edition liebe ich auch regeltechnisch und den Rest davon sowieso.

Was hält mich im Tabletop an sich? Es ist mein Bucketinteresse. Seit nun 31 Jahren ist das die größte Freizeitkonstante in meinem Leben. Ich mag die Dreifaltigkeit dieses Hobbies sehr. Basteln (handwerklich kreativ), Malen (künstlerisch kreativ), Spielen (soziale Komponente).
Während vieles andere, LARP, Pen & Paper, Filme, Games, Airsoft, Paintball, seine Zeit hatte bzw hat oder haben wird, oder im besten Fall ein on/off Zyklus über Jahre ist, Tabletop ist DIE Konstante.

Was hält mich bei GW?
Ich liebe den Grimdark Hintergrund, Geschmacksrichtung John Blanche. Ich liebe es, dass man überall Leute findet, mit denen man sich über dieses Thema connecten kann.
Meine lokale TT Bubble ist groß.
Ich liebe die GW Minis, sie sind mit eine der besten auf dem Markt für mich, auch wenn das Angebot unterdessen riesig geworden ist von anderen Systemen und Herstellern, the golden Age of Wargaming ist für mich jetzt.
Ich hab einfach unterdessen wieder eine sehr große Sammlung, alleine das hält einen bei der Firma.

Was ich an GW nicht mag, die Retcons, das aufhellen des Universums, die absurde dummen Regeln der beiden Hauptsysteme, ignoriere ich einfach.
Es gibt keine Figurenpolizei, die dich früh um 6 aus dem Bett holt weil du beim current Thing von GW nicht mitmachst.
Da sie mir mal wieder zu teuer werden, naja dann kaufe ich nicht, auch wenn es schon manchmal doof ist weil man die Modelle haben wollen würde.
 
Spieler seit 1993 (angefangen mit WarhammerFantasy, 40k ab 1995)

Was hält mich bei GW ist für mich nicht ohne Differenzierung zu beantworten.
Deshalb mal so:

In folgenden Aspekten kann GW mich als Hobbyist (interessiert) "halten" (oder nicht halten), wobei die Anzahl der "x" die Kraft dahinter repräsentiert:

xxxx Hintergrundwelten (Old Warhammer + 40k beides statisch als Grundlage ohne aktuelle Geschehnisse)
xxxx Unterhaltung (YT-Videos Basteln/Malen, neue Püppies gucken, Drama)
---x Stories&Romane
---x Regelsysteme

--xx CommunityArbeit der Hobbyisten
---- CommunityArbeit von GW
---- Game Service (App, Regelzugriff)
---- nur Mitspieler durch GW-Spiele in der Nähe

-xxx Miniaturen (schon in der Sammlung)
---x Miniaturen (2nd Hand Market und Einzelverkauf bei Editionsboxen)
---- Miniaturen (1st Market = Neukauf in nem Shop mit Prozenten*)

*wenn ein Modell/eine Einheit mich total begeistert und nicht so ähnlich woanders erhältlich ist, würde ich auch enien Einzelkauf-neu tätigen!

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Eigene Philosophie dazu:
Kostenlose Regeln+App bekomme ich bei OnePageRules offiziell gratis, kann alle meine Minis in dem von mir bevorzugten Warhammer-Hintergrund spielen, basteln und bemalen. Meine diverse Spielergruppe hält sich so leichter durch deutlich geringere Nebenkosten (Geld+Zeit+Energie).
Es ist aber auch ein gutes Gefühl zwischen zwei Regelwerken (GW/OPR) wählen zu können, die beide auf das gleiche abzielen. Das gibt eine gewisse Sicherheit die ich schätze! GWs Preis/Produktphilosophie kann ich im Grunde nachvollziehen, aber nicht unterstützen/promoten.

Ich hab schon mehrere Spiele die vom GWHintergrund abweichen gespielt und genossen (BoltAction, Flames of War, Saga,...) und demnächst kommt Starcraft TMG dazu. Die Decken aber alle eine ganz andere Niesche ab, die sind sehr eigen.
Wenn ich irgenwie an generisches Ritter+Monster-Gekloppe oder Futur-SciFi-Schlachten denke, bin ich immer im Warhammerhintergrund als Leinwand für weitere Fantasien, da hat GW seine größte Anziehungskraft für mich.
 
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Es ist gar nicht so schwer mich zu halten, da ich nach all den Jahren immer noch begeistert von meinem Hobby bin. Mein Einstieg sind Heroquest und Die Claymore Saga gewesen, als ich noch wirklich jung gewesen bin (ich denke in der dritten/vierten Klasse oder so). Beide haben die Liebe für Miniaturen mindestens befeuert (kann sein, dass meine guten alten Playmobil Ritter den Grundstein gelegt haben 😀 ). Später sind andere Kontakte mit GW und insbesodnere Warhammer 40.000 dazugekommen: die Artworks, Warhammer 40.000 Chaos Gate auf einer Gamestar-CD als Vollversion die Packungen in der Spiele-Ecke bei der Galeria Karstadt haben dazugeführt, dass ich mich mehr mit dem Hintergrund auseinandergesetzt habe und das dystopische Universum hat eine unheimliche Sogwirkung entfaltet. Bis heute ist der Hintergrund für mich das bindenste Element an das Warhammer-Universum. Ich liebe es, dass man glücklich mit dem kurzen Einstiegstext am Beginn eines BL-Romans als Hintergrundwissen leben kann, aber das es zeitgleich so unendlich tiefer ausgebaut und facettenreich geworden ist. Sinnigerweise bin ich dann erst nach meinem Zivildienst ins Hobby eingestiegen, nachdem es mir vorher damals schon zu teuer vorgekommen ist (warum ich dann eingestiegen bin, als sich im Studium meine finanzielle Lage formal verschlechtert hat, keien Ahnung, schlechte Planung nehme ich an 😀 ). Ehrlichweise hat eine Rolle gespielt, dass ich für das Studium eh schon sehr viel lesen musste und eine meiner Hauptfreizeitsgestaltungsmöglichkeiten: Das Lesen sich nicht mehr wirklich entspannend angefühlt hat und ich erst Modellbau wieder aus dem Hut holen wollte, bis ich mich mit einem Kommilitonen über Dawn of War unterhalten habe und er mir dazu geraten hat, mal 40.000 auszuprobieren, er hatte es Schüler gespielt. Also habe ich mich ein wenig eingelesen, welchen Orden ich spielen will, der auch zu seinen Blood Angels passt bin ich zum örtlichen Rogue-Trader und mit meiner Einstiegsbox Black Templars zurückgekommen und seitdem dem Hobby mit einer Zwischenpause (2007-2014) treu geblieben.

Neben dem erwähnten Hintergrund, der mich an das Hobby bindet, ist es auch der soziale Faktor. Nach dem Studium hat es den Freundeskreis auseinandergezogen und ich lebe und wohne jetzt am anderen Ende von Deutschland, aber mindestens einmal im Jahr treffen wir uns für ein Warhammer-Event und spielen einfach nur ein paar Tage Warhammer und haben Spaß damit. Es ist also etwas, das mich und meine Freunde verbindet und uns die Gelegenheit gibt sich ab und zu mal zu sehen, was mit einem Anlass einfach leichter umzusetzen ist, als einfach zu sagen: wir sollten uns mal wieder sehen.

Ich finde die GW-Modelle und Sets einfach schön. Ich halte insbesondere die Plastik-Kits für die besten auf dem Markt und es gibt jedes Jahr tolle Veröffentlichungen, die mich wirklich ansprechen.

Was ich nie gedacht hätte, als ich angefangen habe: Das Malen macht mir Spaß. Mein Miniaturen-Output ist aufgrund meines langsamen Malstils gering, aber es entspannt mich einfach und macht mir Freude. Es stellt weiterhin ein gutes Gegengewicht zu einem von Schreib- und Lesearbeit geprägtem Alltag dar, auch wenn ich weiterhin viele BL-Romane lese.

Es heißt nicht das ich alles toll finde, was GW sich einfallen lässt (ich gehöre zu der gruffeligen Fraktion die Primaris tatsächlich ablehnen, insbesondere weil sie so stümperhaft in den Hintergrund reingeschustert worden sind), aber bin der Meinung es gibt deutlich schlechtere Hobbys. 🙂
 
Wenn ich ehrlich bin, ich mache das seit ich 14 bin, ich fing an als Dark eldar released wurden meine Eltern hielten das für Quastsch, also musste ich mir einen nebenjob suchen um 35 Mark nur ein box Zinn Modelle zu haben.

Als ich noch nicht spielte waren ein paar Freunde schon drin, ich bin beim Hobby geblieben mal mehr mal weniger, seid über 25 Jahren.

Einige Freunde von damals hab ich immer noch, früher spielten wir auf dem Boden, heute tut uns der Rücken weh wenn der Tisch 5 cm zu niedrig ist.
Die tollen Erinnerungen, ich glaube zu jeder Edition die ich gespielt habe haben wir lustige Geschichten zu erzählen.

40K war immer ein Teil meines Lebens, ich habe soviel Armeen gespielt, keine gemeistert aber ich hatte immer Spaß.

Warhammer half mir durch eine Depression, durch eine Scheidung.

Kurzum ich geb gern Zuviel Geld für Kram aus und der Lore.

Das war bedeutend nostalgischer als ich wollte.
 
  • Hilft mir als Arbeitsausgleich.
  • Es gibt immer was an News usw um sich damit auseinander zu setzen, was einen von der Realität ablenkt. Zusätzlich ist es auch vollkommen belanglos (klingt ernster als es gemeint ist)
  • Möglichkeit sich mit Menschen außerhalb seiner üblichen Umgebung auszutauschen
  • GW ist keine Alltagsfliege und bietet durch die unterschiedlichen Spielsysteme viele Möglichkeiten "anders" zu spielen
  • im Gegensatz zu anderen Herstellern, dass wissen dass die Minis nie komplett wertlos sind
  • das klare Statement von GW zu den Nazi-Vorfällen auf Turnieren
  • früher fand ich die Idee eines Universums mit tausenden Schlachten die eigentlich keinen großen Einfluss auf das Universum haben schön. Der Fokus bei 40K auf die gleichen Charaktere die überall sind und gefühlt in jeder Armee nervt mich.
  • Das es ein europäischer Hersteller ist, der in Europa produziert
  • Selbst Aktien davon zu besitzen, welche erstaunlich Krisenfest sind hilft auch
 
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Die Minis sind eindeutig das was mich an GW hält, die Regelwerke eher nicht, denn die ständigen Erratas nerven mich schon langsam und bei den Regelwerken gibt es weit bessere als die von GW (zb.: SW: Legion), aber da in meinen Umfeld nur GW Spiele gespielt werden, schwimme ich halt mit dem Strom mit.
 
Ich bin zur 7. 40k endgültig ausgestiegen. Eingestiegen war ich zur Zeit 6. Whfb und 3. 40k. Hatte aber noch ältere Sachen.
Bin dann 2021 langsam wieder zurückgestolpert.
Heute lese ich WDs aus den 90ern, Inferno Magazin und Visions of Heresy. Ich bin wirklich stark zum Sammler geworden, auch bei den Minis.
Old World und altes Horus Heresy hält mich bei der Stange. Ich sammle Armeen aus der 2. 40k und 5. Whfb.
Scale creep wurde hier bereits thematisiert. Das hat mich tatsächlich dazu getrieben konsequent die alten Minis zu sammeln.
Die Oldhammer Community und Hobby Community und Foren wie dieses halten mich hier bei der Stange.
GW modern und neue Regeln oder aktueller Fluff interessieren mich nicht mehr sehr. Peak GW war bis max. 2005, danach noch etwas via Forgeworld. Das versuche ich einzufangen 🙂
 
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