Was hält Euch im Hobby (bei GW)?

Der Mangel an ernstzunehmenden Alternativen.

Es gibt viele Tabletops, aber wenige Spieler, die diese auch wirklich spielen.

Confrontation, Hordes,... super Spiele, aber sie existieren nicht mehr.

Ich bin im Laufe der letzten 30 Jahre auf so viele Züge aufgesprungen, wirklich gefahren ist nur Warhammer mit seinen Derivaten.
 
Also ist die Essenz von dem Thread, dass GW hauptsächlich als gemeinsames Feindbild agiert!?
Irgendwie bei mir nicht. Wenn ich denn GW mal richtig doof finden sollte, was schon vorgekommen ist, dann kaufe ich von denen einfach nichts und gut ist.

Was mich an GW hält? Meine Erinnerungen an Starquest, den ersten White Dwarf in Deutsch, die zweite Edition W40K, Space Hulk und vor allem immer noch die Figuren (egal ob W40K, WHF oder AOS usw.) die GW produziert und verkauft.
Bei GW Spielen bin ich immer mehr von W40K weg, hin zu Killteam gekommen. Welches nun mein liebstes Tabletop ist. Ich muss keine ganze Armee mehr zusammen bauen und bemalen. Und meine Killteams sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Was früher/damals meine drei Armeen (DA, BA, DG) nicht geschafft hatten.
 
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Was wäre eigentlich jetzt Deine Antwort auf die Eingangs gestellte Frage eine solche habe ich Deinen beiden Beiträgen irgendwie nicht entnehmen können.

Ich dachte, die wäre im zweiten implizit.
Also diese ganze Sunk-Cost-Geschichte mit dem bereits eingeräumten Platz im Leben wäre eine Betrachtung, die das „was hält euch“ schon hinreichend begründen könnte.
Fluff, spezifisch bei 40k, finde ich wie gesagt sehr tauglich in seinen Grundzügen, auch wenn ich der Kritik von @Pahuax im Detail zustimme.
Modelle, auch die halbfertigen Projekte, wo schon sehr viele Gedanken reingeflossen sind, Untersuchung, wie genau wo was in den Fluff passt, warum es so und nicht anders aussieht etc.
Ich mag auch tatsächlich die primäre Fraktion, die ich „spiele“, sehr gern, und die meisten Eldar gibt es nicht in hübscher von anderen Herstellern.

Regeln/Spiel sind hingegen so eine Sache:
Also ja, ich verfolge sie einigermaßen, mal mehr mal weniger, und habe bisher jede Edition (seit der 3.) außer der 7. und der 9. zumindest getestet. Mindestens aus Neugier, was GW so neues veranstaltet hat und wie es sich auswirkt. Eben weil ich Regeln nicht egal finde auch theoretisch mitdiskutieren können möchte. Nach Auslassen der 9. habe ich gemerkt, dass ich das wirklich nicht mehr adäquat konnte, und habe dann in der 10. bei einer Vereinsliga mitgespielt und meine 10–15 Spiele gemacht.
Spiele sind auch gut zur Motivation, um sich mit den Figuren wieder zu beschäftigen.

Die natürliche Ergänzungsfrage ist:
Wie weit hält euch/uns etwas in GW-Systemen? Tut es das überhaupt?
Ich meine, wir schreiben hier über solche, weil es ein Forum dafür ist. Aber stimmt überhaupt die Vorstellung, wir wären da noch so fest verwurzelt wie vor 20 Jahren, als wir klein waren und nichts anderes kannten?

Ich beziehe mich oben etwa nur auf 40k.
Was ist mit Fantasy?
Ich habe, wie vermutlich Pahuax, während der 4. Edition 40k am intensivsten gespielt. War sie deswegen gut?
Ich habe zu der Zeit auch Fantasy entdeckt und die 40k-Spielfrequenz ist eingebrochen, als ich sah, dass Gameplay auch ganz anders sein kann, mit spannendem Stellungsspiel im R&F.
War deswegen der Fluff von Fantasy so genial? Oder die Modelle und Fraktionen? Nein, hier riss es allein das Spielsystem, während das von 40k mir im Vergleich sehr öde erschien. Nicht, dass ich danach für 40k nichts mehr gebaut hätte mit der Vorstellung, das auch mal zu spielen, aber.
Spiele ich noch Fantasy?
Ja, und zwar nach WCE. Bin auch WHFB-Beirat hier im Verein. Aber WCE ist nicht GW, das ist eine Fanmade-Fortentwicklung aus den besseren Fantasy-Editionen bevor es GW mit der 8. Edition versaute.

Spiele ich noch andere Spiele von GW?
Bei Killteam habe ich mal reingeschaut, könnte taugen, aber kleine Skirmisher gibt es wie Sand am Meer.
Das letzte Jahr habe ich damit verbracht, eine Kampagne für Carnevale (kleiner Skirmisher von TTCombat) zu schreiben und zu beginnen.
Es hat ein sehr cooles und originelles Setting, dazu passende Modelle (leider aus Resin) und immerhin ein Regelsystem, das gut genug ist, was für viele andere Spiele schon mal nicht gilt.
Aktuell versuche ich etwas, auch bei Infinity reinzukommen, weil mir sehr viele Regelentscheidungen dort gefallen, aber das allein das System nicht einstiegsfreundlicher macht.
Ich habe also genug im Hobby zu tun, auch mit guten Gründen und nicht aus nostalgischer Trägheit.
GW-Spiele nehmen dabei rein von der Zahl der Spiele eine geringere Rolle ein, die aktuelle 40k-Edition habe ich fertig getestet, schaue in der 11. dann wieder rein. Wenn sie mich halten können sollte, werde ich das schon merken. Die Regelteaser jetzt für die 11. finde ich interessant, wieder, weil ich Regeln auch rein akademisch interessant finde. Ich habe allerdings gerade Skelette auf dem Tisch vor mir stehen, auf 20mm-Eckbases, für das in der Signatur verlinkte Projekt.
Wie weit das jetzt als „bei GW“ zählt oder nicht.

Eigentlich wäre ich auch Kandidat für 40k mit OPR-Regeln spielen, wäre das weniger handwavy und würde sich auch als 40k-Alternativsystem mehr ernst nehmen.
Stattdessen richtet es sich mehr an Spieler mit so einem Ansatz wie deinem (@Naysmith), die bei den nerdigeren Aspekten mehr auf Abstand sind und denen man mit einem schlanken Regelsystem entgegen kommt, um ihre eigene Geschichte mit (meist) GW-Miniaturen zu erzählen.
 
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Bei meiner Rückkehr ins Hobby vor einiger Zeit war es die Lore und das Umbauen was mich wieder gepackt hat.
Geblieben bin ich dann, weil ich angefangen hab auf Regeln also Spielen zu pfeifen und stattdessen das was mir Spaß macht, Basteln, Malen, Austausch in den Vordergrund gestellt habe.
Ich spiel vielleicht 2-4x im Jahr und dann eher Narrativ, da ist es dann völlig egal, ob man mit den neusten Regeln, den neusten Modellen spielt.
Warhammer ist so cool, wenn man nicht spielt. 😀



grüße
Ey, das ist übrigens eine Erfahrung, die ich bei meinem verschollenen ersten Templars-Armeeaufbau anno 2005 gemacht habe, als der erste Codex für Templars rauskam. Immer wieder hab ich da reingeschaut und hab mich haarklein an die Einträge und Waffenoptionen gehalten, um eine originäre, vorschriftsmäßige Streitmacht zu haben.

Mit der aktuellen Truppe ging es nur um Rule of Cool. So, genug OT und weiter im Programm.
 
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Was mich bei de GW Spielen hält:

1. Gute Freunde
2. Modelle die ich noch auf Halde habe für Umbauten
3. 3D-Druck

Im Hobby allgemein hält mich der Spaß am Tabletop. Hauptsächlich spielen, dann basteln und malen gehört dazu, aber ist eher nervig, aber wenn mal was fertig bemalt ist, isses um so geiler.
 
Also ist die Essenz von dem Thread, dass GW hauptsächlich als gemeinsames Feindbild agiert!?

Nein,

Die Kompetenz und Verantwortung, Ansprüche an die Marke mit den realen Produkten abzugleichen, die liegt allein beim Kunden. Ebenso, abzuschätzen, inwieweit man Einfluss auf die Durchsetzung der eigenen Ansprüche gegenüber der Produktionsfirma haben kann. (Femstodes, Hust! Hust!)

😅

Sobald das für das Individuum klar ausgelotet ist, lebt es sich leichter.

GW ist der - wie oben bereits erwähnt wurde - etablierte TTWG-Standard weltweit, an dem sich alle orientieren. Und 40k würde ich mal als deren Zugpferdmarke behaupten zu sehen.

Trotzdem sind sie in den meisten Parametern ihrer Hobbysparte nicht qualitativ führend; da gibt es jenseits des Tellerandes einfach Besseres.

BIS auf das Erzähluniversum, das eine Menge Hintergrundwissen im Bezug auf Realwissen integriert hat, um sich so atmosphärisch dicht und (popkukturell) prägent über die Jahrzehnte zu etablieren, wie es das eben hat. Da zeichnet sich GW und 40k speziell aus. (Und hält zumindest latent meine Aufmerksamkeit für das Erzähluniversum).

Kill Team ist übrigens nach WARMACHINE, INFIN3TY und X-WING MK.I mein 4. Skirmisher in meiner Sammlung. Ich mag das Format, weil's die Teilprojekte klein, überschaubar und abschließbar hält - und man so als Privatperson auf höherem Niveau und mit Muße malen/Hobby machen kann.

Schade nur, dass diese Skirmisher alle eine eigene Art Geländestil brauchen. Das einzulagern, benötigt ja schon gut Platz.
 
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Also ist die Essenz von dem Thread, dass GW hauptsächlich als gemeinsames Feindbild agiert!?
Findest Du? Wie kommst Du darauf (wobei es für einige bestimmt richtig ist)?

Für mich gilt das definitiv nicht! Dafür müsste ich davon ausgehen, dass sie mir übles wollen und das kann ich nicht sehen, auch wenn ich mich noch so anstrenge. Sie bieten halt ein Produkt an, von dem sie glauben, dass sie es so erfolgreich verkaufen können (und haben damit offensichtlich tatsächlich viel Erfolg). Wenn ich in deren Überlegungen nicht auftauche ist das allerdings kein Angriff auf mich.

cya
 
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GW als gemeinsames Feindbild, dass allgemein Spieler an das System bindet?
Sehe ich überhaupt nicht. Kann ich auch aus den Beiträgen hier nicht herauslesen.
Wobei ... die Beiträge hier im Forum von ca. 1-3 Spielern könnten tatsächlich diesen Eindruck vermitteln.
Glaub ich aber nicht. Ist vielleicht eher eine Frage der Persönlichkeit.

Der Aspekt der Verfügbarkeit von Mitspielern ist sicher ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Systems.
Aber ich glaube sobald das 40K Universum jemanden erst mal infiziert hat, ist das zweitrangig. Dann kommt es vielleicht zu Pausen und man probiert vielleicht mal die Äpfel in Nachbar's Garten. Am Ende landet man aber doch wieder im Hobby.

Persönlich geht mir das aber mit den meisten meiner Systeme/Hobbys so. Sei es Battletech (unsterbliche Liebe für Universum und Spiel), Das Schwarze Auge oder Shadowrun.

Denn selbst in den Zeiten, in denen ich das jeweilige System nicht aktiv gespielt habe, habe ich durch zb. (Hör)Bücher nie ganz den Kontakt zu diesen Welten verloren.
 
Nostalgie, Fluff und immer wieder einfach supergeile Minis, egal ob ich sie jetzt spiele oder nicht. GW bringt auch zuverlässig neue ( Neben-)Spiele raus wie Necromunda, Mordheim, Blood Bowl,
Warcry, .... Solange das so bleibt, werde ich auch auptsächlich bei GW bleiben.
Vor allem mit Spearhead ein Format im Angebot, das ziemlich gut viele der Punkte löst, die bei regulären 40k/AoS Spielen bestehen können.

• Zeit
• Platz
• Regelumfang
• Fairness/Balancing
• Transport
• Anschaffung
 
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Zu lange Posts, zu wenig Zeit...

Mmh, warum GW? Na ja, fast dreißig Jahre her, irgendwann reingesteigert und vergessen, wieder zu gehen. Interessanterweise waren in den letzten Jahren etliche Leserbriefe Im WD dabei, in denen es darum ging, dass ihnen das GW-Hobby™ ihnen in der oder jener Form in problematischen Lebensphasen geholfen hat. Man könnte darüber lachen. Ich tue es nicht. Aber ich schreibe auch keinen Leserbrief...
 
Also ist die Essenz von dem Thread, dass GW hauptsächlich als gemeinsames Feindbild agiert!?

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😁
 
Interessanterweise waren in den letzten Jahren etliche Leserbriefe Im WD dabei, in denen es darum ging, dass ihnen das GW-Hobby™ ihnen in der oder jener Form in problematischen Lebensphasen geholfen hat.
Warum sollte dieses Hobby auch eine Ausnahme sein? 🤔🤷
 
Warum sollte dieses Hobby auch eine Ausnahme sein? 🤔🤷
Sezieren von Kleintieren, BWL-Studium, Fulltime Job in sozialen Medien, Observierung der Nachbarn, Pornos, Hooligan... ja, es gibt genug andere Sachen. Und mehr.

Aber zitiere bitte das nächste Mal den gesamten Post - die drei Sätze dahinter waren schon ein essenzieller Teil davon.
 
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Ja, was hält mich eigentlich im Hobby (bei GW)?🤔
Manchmal frage ich mich das schon, doch dann schaue ich einfach mal ins Hobbyzimmer oder ins Bücherregal und weiß wieder, was mich im Hobby hält:
Es ist nicht ausschließlich GW selbst, sondern auch viele andere Hersteller/Firmen/Spielsysteme, aber vor allem ist es meine Hobby-Verrücktheit!
Ich nutze die Dinge, die mir GW anbietet, genau so, wie ich es gerne möchte.😁
D. h. ich mag den Fluff, die Hintergrundgeschichten, und baue mir daraus meine Armeen auf, egal ob Fantasy oder 40k.
Oftmals nutze ich auch die GW-Modelle, doch immer wieder nutze ich auch die Modelle anderer Produzenten. Ganz genau so, wie ich es brauche und wie ich mir das so vorstelle.
Da ich nicht so viel spiele, ist es bei mir eher die Sammelleidenschaft, das Basteln, der Armeeaufbau und ja, auch das Malen (... wobei ich mir schon wünschen würde, dass ich das besser könnte und mehr Spaß daran hätte ...😂).
Ich bin schon weit davon entfernt, sklavisch an dem zu hängen, was GW mir so alles vorgibt. Es muss nicht immer genau das GW-Modell sein, um eine entsprechende Einheit oder einen Charakter darzustellen. Dafür haben andere Hersteller auch tolle Modelle!🥳
Ja, die Miniaturen von GW sind schon sehr schön und manchmal auch absolute Spitzenklasse, doch auch hier gibt es Schrott, den ich überhaupt nicht mag. Da werden manchmal Dinge auf den Markt geschmissen, bei denen ich mich immer frage, ob der Designer im Drogenrausch war, seine Medikamente nicht genommen hatte oder der Praktikant einen Unfall vor dem Design-PC erlitten hat.😵‍💫🥴
Wenn mir bei den Hintergrundgeschichten etwas nicht gefällt, lasse ich es einfach weg - Mut zur Lücke. Doch meistens passt das alles für mich sehr gut und es ist ziemlich genau mein Geschmack.😁
Gäbe es kein GW wäre das allerdings auch nicht schlimm, denn dann hätte ich ja noch Stargrave und da kann ich sowieso machen was ich will.🥳
Wird mich GW eines Tages ruinieren? - Ja, sowohl im Geiste, wie auch im Geldbeutel! 😉😂