Ich war in der letzten Zeit insgesamt ziemlich inaktiv im Forum. Aber nicht im Hobby. Vor zwei Wochen haben wir mal wieder ein Spielewochenende hinbekommen. Am Samstag kamen mein Bruder und unser gemeinsamer Freund Philipp zu mir und wir spielten gleich eine kleine Runde SAGA, bei der sich meine Normannen gegen Philipps Mutatawwi'a durchsetzen konnten.
Danach fuhren wir zu dritt nach Meiningen, um uns im Staatstheater das Ballett "Paris, Paris" anzusehen. Nach einem nÀchtlichen Braten waren noch die beiden anderen mit einer Runde Mutatawwi'a gegen Mauren dran.
Der Sonntag begann nach dem Aufstehen mit einem weiteren Spiel Normannen gegen Mutatawwi'a, das ebenfalls die Normannen fĂŒr sich entschieden.
Im Anschluss sammelten wir unsere Mutter und mein Kind ein, um gemeinsam zum Mittagessen zu fahren. Danach standen ein paar andere Sachen an und Philipp musste nicht allzu spĂ€t weg. Aber mein Bruder blieb noch eine Ncht und am Abend hatte sogar meine Tochter nochLust auf ein kleines Spiel, das sie unter des Onkels Anleitung mit seinen Mauren gegen meine Normannen bestritt. Die Regeln waren natĂŒrlich am Anfang recht viel und sie hĂ€tte eigentlich zu der Zeit schon ins Bett gesollt, war also entsprechend mĂŒde. Aber sie hatte wie wir anderen auch trotz einer Niederlage viel SpaĂ und vielleicht mag sie das ja auch bald mal wieder machen.
Als das Kind im Bett war, bauten wir nochmal auf fĂŒr das Debut in der Antike. Meine ersten 4,5 Punkte Numider begegneten erstmalig den Iberern, die ebenfalls noch nie gespielt wurden. Ziemlich coole Armeen und auch sehr spannend, nach 26 Spielen mit den Normannen mal etwas ganz anderes aufs Feld zu bringen. Vor allem sahen wir zum ersten Mal Elefanten im Einsatz!
Nach einem cineastischen Showdown zwischen dem iberischen Kriegsherrn und dem bis dahin ĂŒberlebenden Elefanten, bei dem beide das Zeitliche segneten, zĂ€hlten wir die Punkte und kamen - passender hĂ€tte es ĂŒberhaupt nicht sein können - auf ein Unentschieden.
Was fĂŒr ein tolles Wochenende mit viel SpaĂ, Kultur und spannenden Spielen! Und der Gewissheit, dass das mit unserem bisherigen gemeinsamen System 40k niemals so hĂ€tte funktionieren können. Ich hoffe, das schaffen wir so Ă€hnlich nochmal in diesem Jahr.
Und nur drei Tage spĂ€ter war ein Bekannter aus der fĂŒr mich inzwischen abgeschlossenen Blood-Bowl-Liga da, eigentlich nur, um mir den goldenen Holzlöffel fĂŒr den letzten Platz zu ĂŒberreichen. Aber er blieb spontan fĂŒr ein (sehr) kleines Testspiel mit je zwei Einheiten, bei dem ich wieder Normannen und er Normannen als geproxte Schotten spielte. Und auch gleich gewann. Sobald seine eigenen Schotten bemalt sind, dĂŒrfte also auch da das eine oder andere Match zustandekommen.