Alextrasaz seine Emperors Children - Ferrus Magna

Alextrasaz

Grundboxvertreter
30. April 2016
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"Unser Herr will, dass wir nach Ferrus Magna ziehen. Er gibt uns komplette Freiheiten, was wir mit der Bevölkerung, den Feinden und dieser Welt anstellen. Er hat nur eine einzige Aufgabe für uns: Findet das Relikt. Wie sieht es aus? Wie groß ist es? Ist es imperial oder xenos? Ich weiß es nicht, aber was ich weiß ist Folgendes: Im Namen des Pale King, wir werden das Relikt finden und uns diese Welt gefügig machen. Ich bemidleide schon jetzt die Fremden und Diener des Leichengottes. Denn sie werden von uns gerichtet werden!"

- Decius - Verkörperung des Stolzes, Dämonenprinz des Court of the 6 Cardinal Sins der Pale Angels vor der Ankunft im System um Ferrus Magna.

Das ist mein Beitragsthema für den Armeeaufbau der Bemal- und Spielkampagne rund um Ferrus Magna

Mal sehen wieviel ich schaffe, aber ich bin im Hype um die Warband aus Versagern und Sklaven (Zitat aus Fulgrim - The perfect son) und will das geheimnisvolle Relikt bergen, dass meine Warband der Pale Angels der III. Legion nach besagten Planeten zieht.

Ich habe Bock!

Grüße
 
  • Party
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Abgabe Kapitel 0 (2025)

Der gesamte Inhalt ist reine Fiktion. Alle Namen und Orte sind frei erfunden. Inhalt ist das geistige Eigentum des Autors und lehnt sich an GW Inhalt an. Der Autor spricht sich darüber hinaus explizit gegen Gewalt und Krieg und Drogenkonsum aus, welche Inhalt des Textes sind.


Prolog - Augenblick


Ein Augenblick. Ein solch kurzer Zeitpunkt ist genug, um Welten zu bewegen, sie zu löschen oder sein eigenes Schicksal zu ändern. Dieser winzig erscheinende Punkt im Zeitstrahl des Universums kann mehr auslösen für das Leben einzelner, als Milliarden Jahre der Zeitgeschichte zuvor. Ein Augenblick…

… veränderte das Leben von Ash’Shanar, die Banshee-Exarchin. In einem Moment noch standen sie und ihre vier Schwestern auf einen der unendlich vielen Gängen im Weltenschiff Biel’Tan und redeten über ihre Taten und ihr Leben und in einem Anderen mitten in den Ruinen von Arkturio Prime, während die Geräusche von Explosionen und Waffenfeuer um sie heulten. Sie wusste nicht einmal, warum genau sie hier waren. Nur, dass die Propheten eine Chance sahen, großes Unheil abzuwenden und ein Relikt aus alten Tagen vor den gierigen Händen der Chaosdiener zu bergen. Ein Augenblick…

… und die Wand der Ruine wurde durchbrochen. Trümmerteile und Asche lagen in der Luft. Kreischendes Bolterfeuer in einem giftig grünem Licht huschte umher und jede getroffene Banshee ihres Trupps wurde entweder in Stücke gefetzt oder hatte Pech und wurde nur gestriffen, weswegen sie unter Schmerzen weinend, sich krümmend am Boden und in abnormen Körperhaltungen verkrampften. Mit ihrer Henkers-Gleve schlug sie in Richtung des Kontrahenten in reich verzierter, weißblassen Rüstung. Ein Augenblick…

… und der Schlag verfehlte. Noch bevor die 700 Jahre alte Aeldari weiter reagieren konnte, traf sie der Lauf der Kreischer-Pistole mitten in das behelmte Gesicht und drückte sie in die Wand der Hausruine. Der Aufprall war heftig, sodass sie eine Kuhle mit ihrem Helm in der Wand hinterließ. Ohne ihren Kopfschutz wäre das ihr Tod gewesen. So jedoch erlitt sie “nur” eine schwere Gehirnerschütterung. Trotz der verbesserten Optik und Linsen, ließ der Aufprall seine Spuren spüren: das helle Licht der zwei Sonnen benebelte ihre Sinne und verdoppelte plötzlich ihren Gegner. Ein Augenblick…

… ließ sie irritiert zurück. Mit dem rechten Arm umklammerte sie ihre Klinge und wollte diese in die Flanke des verfluchten Erzfeindes rammen. Doch eine hohe Dosis Adrenalin unterdrückte ihren Schmerz, sodass sie den Verlust ihres Armes erst bemerkte, als sie diesen in der Energiefaust des Mannes baumeln sah. Blut tropfte vom Stumpf des Oberarms nahe ihrer Schulter. Sie schlug nun stattdessen mit der linken Faust immer wieder gegen den Arm, der die Pistole immer noch im festen Griff hatte und sie gegen die Wand presste. Hoffnungslos. Und da hörte sie es. Ein Geräusch, das sie in dieser Situation am allerwenigsten erwartet hatte. Ein Geräusch, so leise und kurz und mit einer umso mächtigeren Wirkung. Ein Seufzen. Nicht aus Mitleid oder Genugtuung. Nein. Es war ein Seufzen purer Langeweile, was der Lord des Slaanesh ihr entgegnete. Ein Augenblick…

… und Invidahn drückte den Abzug der Kreischer-Pistole. Kleine Öffnungen wurden ihrer Schutzplatten beraubt und sogen Luft ein, eine seltsame Flüssigkeit wurde in den Laufapparat der grotesken Waffe gespeist und umgewandelt in einer verzerrt hohen Geräuschfrequenz abgegeben. Es ertönte ein Gekreische von 666 sterbenden Menschen. Ein Stimmenwirrwarr von Männern und Frauen jeden Alters erklang, leidend und flehend. Für Invidahn war es ein Moment der Freude, als der Schmerz seines verbesserten Gehörs bis fast zur Taubheit gebracht wurde und Dopamin für einen Bruchteil seines Lebens sein Hirn flutete. Für Ash’Shanar bedeutete es ein sprichwörtliches Zerreißen. Ein Augenblick…

… und 700 Jahre Leben endete mit einem Knall. Die Schallwellen der Kreischer-Pistole waren dermaßen stark, dass der Helm samt fleischigem Inhalt zerplatzte. Ein Großteil aus kristallinen Helmmaterial, der Knochenreste, Gehirn und Blut lag als zähe Masse in der Kuhle. Der kopflose Körper landete zuckend zu Boden und Blut aus dem Halsstumpfen ergab mit dem Rest der Kopfexplosion ein Rorschach-Testbild an der Wand. Dann erst löste er den Griff vom Abzug und mit einem unterdrückten Pfeifen schlossen sich die Luftschlitze der Waffe wieder und kurz darauf herrschte Stille, ehe der Lärm der Schlacht wieder tobte. Ein Blick zu einem seiner Brüder gerichtet, zeigte dieser nur fünf Finger hoch und präsentierte die Seelensteine ihrer Schlachtopfer. Klimpernd ließ er sie in einen Beutel um Invidahns Hüfte fallen und seine leblos erscheinenden Augen sahen sich um. Da war sie wieder, die Langeweile. Ein Augenblick…

… und erneut brach durch die Ruinenwand ein Chaosanhänger. Der stämmige Leib des Dämonenprinzen Avidis, die Verkörperung von Gier, hielt seine zwei mit Blut getränkten Klingen bedrohlich in die Höhe. Seine knurrig tiefe Bassstimme übertönte den Schlachtlärm: “Mehr. Ich will mehr! Meeeeeehr!” Und schon rannte er durch die nächste Häuserwand davon. Invidahn sah durch das Loch, durch dem Avidis kam und zählte zehn tote Skorpionskrieger der Aeldari, ihre Seelensteine geraubt. Es begann schleichend, schon beim Anblick seines Konkurrenten und steigerte sich exponentiell. Wieder schoss Dopamin in sein Hirn und erfüllte sein sonst tot wirkendes Herz mit Leben und das stärker als alle anderen Situationen. Freudig erklang seine Stimme, verzerrt durch die Atemmaske vor seinem Mund: “Für den Imperator!”, schrie er als Beleidigung aller treuen Imperiumsdiener und schon stürmten er und seine Fünf Infractor-Brüder los. Ein Cocktail aus Drogen pumpte durch seine Adern und erweiterte seine Sinne. Laserfeuer erregten seine Aufmerksamkeit und einen Durchbruch durch eine Häuserwand später erblickte er seine Beute. Das überraschte Gesicht des Falken-Exarchen sprach Bände. Invidahn, Verkörperung des Neids lebte genau dafür. Für das Nacheifern Mächtigerer. Für den Moment. Für … den … Augenblick.
 

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Abgabe Kapitel 1 (Januar) - Angriff auf: Die Kathedrale der drei Sonnen

5 Tormemtors

Kapitel 1 - 01: Motivation

Telec’Taron wollte es nicht wahrhaben. Wie konnten einfache Menschen, also Insekten seine Brüder und Götter einfach so ausschalten? Die Scions der Iron Warrior Kulte zerschossen mit Lasergewehren und Plasma die ersten Tormentors, während die letzten zwei sich noch vom Schock über diese Anmaßung erholend von der Energiefaust des Sergeants der Scions zermalmt wurden. Und nun? Nun blickte der Lord selbst in die vielen Mündungen der noch glühenden Läufe der Lasergewehre und Plasmawaffen. Und all das unter Gelächter des Lords der IV. Legion vor ihm. Doch noch bevor er seinen Griff an seinem Phönixspeer festigen konnte, hörten seine verbesserten Sinne Schritte. Schwer und doch so leise und fast lautlos, anmutig wie der Ritt von Walküren gleich. Seine fast schon alienhaften Gesichtszüge verzogen sich zu einer breiten Grimasse, als über die Container oder einfach durch Diese die Heerschar der "Makellosen" über die einfachen Menschen herfiel. Die Flawless Blades zerstückelten mühelos den Trupp und so konnte Telec’Taron nun seinen Bruder der IV. anstarren.

“Sieh, wie eure letzten Truppen gefallen sind. Eure Anwesenheit hier ist zuende, Bruder tritt uns bei. Gemeinsam könnten wir mehr erreichen.” Der blasse, haarlose Kopf des Eisenbruders verzog nur angewidert das Gesicht und er spuckte zur Seite aus. "Wir sind keine Brüder, Abscheulichkeit. Und niemals werde ich euch folgen. Ihr, die einem Versager von Genvater dient.” Der Lord Exultant seufzte nur enttäuscht. Die “Makellosen” hoben ihre Klingen, bereit den Beleidigenden auszuschalten, doch wurden sie von Telec’Taron gestoppt, mit einem: “Halt! Dieser Abschaum gehört mir! Ich fordere euch heraus, zu einem Duell.” Wieder spuckte der Chaoslord der IV. zur Seite aus, hob seinen Zweihandhammer bereit in die Höhe und stürmte los. Telec’Taron war verwundet. Selbst seine übermenschlichen Muskeln waren ausgelaugt und müde. Aber die einfältigen Diener der Iron Warriors waren schon immer berechenbar. Er wirbelte mit seinem Umhang herum und griff seine Sprenggranate am Gürtel. Er löste den Zündungsstift und hielt den Splint nach 3 Sekunden wieder fest. Er wartete noch ein wenig und warf dann mit voller Wucht die Granate gegen seinen Widersacher.

Der Flugkörper durchdrang das unheilvolle Energiefeld des Schilds vom Chaoslord, schlug mitten in der Halsgegend ein und explodierte. Die Arme wurden zur Seite gefetzt, die Beine gen Boden gewuchtet und der Rest verflog in der Explosion in einem Nebel aus rosarotem Blutrest und Splittern der Rüstung. Die Flawless Blades sahen Telec’Taron verachtend an. “Ein Ehrenduell hatte dieser Hund nicht verdient. Sichert das Schlachtfeld, die Stadt gehört uns.”, befahl er ihnen, doch sie bewegten sich nicht. Er hasste diese Elitekrieger. Obwohl er höheren Ranges war, hörten sie meist nur auf die Worte ihres mächtigsten Mitglieds: Dem Ritter der Rache. “Ich sagte: Sichert das Schlachtfeld, na los!”, brüllte er nun und mit einem Grummeln und Zischen zogen die Blades davon. Kichernd und spöttisch näherte sich von der Seite der Lord Kakophinist Voracit. “Wie ich sehe, bist du immer noch eine absolute Befehlsgewalt, Bruder.” Er hasste auch diesen Bruder von ihm. Schnaubend quittierte er die Stichelei, ehe der Resonansmarine fortfuhr: “Hast du schon gehört? Unser Herr ruft uns. Die anderen vier Mitglieder sind schon während der Schlacht hoch. Beeile dich, du hast 2 Standardstunden." Wieder kichernd aktivierte der Diener der Geräusche eine Rune an seiner Rüstung und wurde in einen Warpstrudel davon gespült. Telec’Taron hasste auch diese verfluchte Warp-Hexerei.

Mit einem Thunderhawk kehrte er zurück auf das Schlachtschiff: “The rightful Sin” und kehrte direkt in seinen Schiffsflügel ein. Begrüßt von seinen Truppen und Sklaven, ließ er sich und seine Rüstung sofort von haarlosen Menschensklaven reinigen. Die meisten waren ohne Kleidung, nur wenige bekamen violette Seidengewänder, die jedoch stets so dünn waren, dass man durch den Stoff sehen konnte. Als er und seine Rüstung so rein waren, dass es an Perfektion grenzte, heulten Sirenen auf und das Schiff und die Flotte flog durch den Warp in eine neue Richtung. Hatte er das Treffen der Sechs verpasst? Aufgeregt sah er zu seinen beiden Lieblingssklaven. “Violet, Sarton mitkommen. Hebt meinen Umhang an, dass er nicht auf dem dreckigen Korridoren langschleifen muss.” Die Beiden nickten und gesellten sich hinter ihren Meister und so schritten sie in das Herz des Schiffes. Der Thronsaal war ein Hexagon mit einer Tür zu jedem Flügel der sechs Mitglieder des “Court of the 6 Cardinal Sins”. Jeder hatte sein eigenes Podium. In der Mitte, in einem Kreis mit Ausnahme der Mitte waberte eine schwarz-violette, zähe Flüssigkeit. Das Ritual des Herren war noch nicht abgeschlossen, denn der Thron in der Mitte war noch immer leer. Er sah sich um und erkannte zuerst Decius - Verkörperung des Stolzes und Avidis - Verkörperung der Gier. Die beiden Dämonenprinzen hatten ihre Podien dort, wo sie ihren Herren ins Gesicht sahen konnten. Die Plätze der beiden stärksten Mitglieder und favorisierten Diener des Herren. Er selbst, die Verkörperung der Lust und Invidahn, Verkörperung des Neids hatten ihre Plätze an beiden Seiten und konnten das Seitenprofil ihres Herren begutachten. Und hinter dem Herren waren die Plätze für die schwächsten Mitglieder: Die beiden Kakophonisten Voracit, Verkörperung der Völlerei und Des’Sidu, Verkörperung der Faulheit, welche beide ebenso schon anwesend waren.

Er war tatsächlich der Letzte, selbst Des’Sidu war schneller? Das war eine Demütigung. Spöttisch erklang auch gleich Decius Stimme: “Ahhh schau an. Unser letzter Bruder erlaubt sich doch, sein Antlitz zu zeigen. Nun Herr, wir sind alle anwesend.” Aus der kochend blubbernden Soße kam ihr Herr geschlurft, aber etwas hatte sich verändert. Vanithas war wunderschön anzusehen. Ein symmetrisches Gesicht, hohe Wangenknochen, spiegelnde, violette Iriden, goldenes Haar und ein athletischer Körper. Doch nun wirkte er ausgemergelt. Die Adern traten als dicke Schläuche vor, denn außer Haut und Knochen war kaum etwas anderes übrig. Die Haut und das Gesicht wirkten alt und eingefallen. Die Haare zerzaust und grau. Das Ritual nahm dem Sorcerer viel. Er war regelrecht… hässlich und schwach! Während er selbst fast würgen musste von so einem widerlichen Anblick, bemerkte er jedoch, wie sein Gegenüber Invidahn etwas zögerte. Sein Griff war an seiner Screamer-Pistole gerichtet. Wollte er etwa seinen Herren verraten, nun wo er so geschwächt war? Er kam nicht weit, denn der Dämonenprinz der Gier, Avidis war schneller. Er brüllte knurrend: “Schwach!” und hob seine Unterarm-Warpkanone. Doch Vanithas lachte krächzend. Der Dämonenprinz ging sofort in die Knie, seine Haut wurde rissig und trocknete regelrecht aus. Mit kratzender Stimme, als ob selbst die Stimmbandmuskeln mit letzter Kraft noch funktionierten, neigte Vanithas den Kopf: “Ach Avidis, ich bewundere deine Initiative. Doch vergiss nicht, ich gab dir die Macht. Und ich kann sie dir auch nehmen. Euch ALLEN nehmen.” Dann ließ der unsichtbare Griff vom Dämon ab und er erholte sich, stellte sich wieder aufrecht hin und sah betroffen zu Boden.

“Guuuuuut, nachdem wir das geklärt haben. Die Flotte ist auf dem Weg nach Pyrrhatis, im Segmentum Obscurus. Dort haben die Aeldari das Relikt meiner Begierde versteckt, nachdem ihr es nicht schon auf Arkturio Prime geschafft habt es zu holen. Danke Decius, dass du die Gefangenen zum Reden gebracht hast.” Decius verbeugte sich übertrieben demütig. Telec’Taron konnte die Eifersucht seines Bruders Invidahn regelrecht spüren, denn er schaffte keinen Laut aus der Gefangenen zu pressen. Dann fuhr Vanithas weiter fort: “Chaosanhänger des Eisens, Blutes und der Seuchen sind bereits dort und haben in der Hauptmakropole Ferrus Magna Brückenköpfe errichtet. Auch sollen bereits Slaanesh-Kulte dort sein, mit denen wir uns vereinen. Billiges Fleisch zum Verheizen ist immer gerne gesehen. Sobald wir den Orbit erreichen, entsenden wir Tormentors und Infractors, die die Gegenden auskundschaften sollen. Besonders wichtig ist die Kathedrale der drei Sonnen. Dort sollen Hinweise zum Relikt sein. Ihr seht die momentane Lage vor euch auf den Data-Tafeln.” Telec’Taron sah sich die besagte Lage an und räusperte sich: “Mit Verlaub eure Exzellenz, aber warum sollen wir die Kathedrale als erstes angreifen? Die Streitkräfte der gesegneten Götter sollen doch die Arbites zerschlagen?”

“Weil das, was die imperialen Köter am meisten moralisch zerstört, nicht der Wegfall von Ordnung und Gesetzen ist. Sondern die Vernichtung ihres ach so unbrechbaren Glaubens. Die Kathedrale erfüllt diesen Zweck UND unser eigenes Ziel ist dort. Sollen die Hohlbirnen ihre Wut und die Matschbirnen ihre Seuchen doch dort ausleben. Wir erreichen mit einer Schwächung der Kathedrale mehr.”
, sprach Decius und Vanithas nickte: “Und genau deswegen ist Decius mein Lieblingsdiener. Schaut genau hin und strebt nach ihm, strebt nach Perfektion. Ihr habt es gehört. Invidahn, Telec’Taron? Entsendet eure Kundschafter und Saboteure. Findet Schwachstellen im Kathedralenbereich, sabotiert Versorgungslinien und schwächt die Truppen dort. Alle anderen? Bereitet die Truppen vor. Wir werden einen orchestralen Auftritt haben. Ihr dürft nun gehen, alle außer Decius. Ich muss mich mit ihm besprechen.”

Das Letzte, was die Augen von Telec’Taron sahen, war das diebische Lächeln Decius, wie er neben der erbärmlichen Gestalt des Herren stand und mit ihm redete. Zum Glück war ihm Eifersucht nicht so wichtig wie Invidahn, aber nun kochte auch sie in ihm. Er hasste Kundschafts-, Heimlichkeits- und Saboteurmissionen. Aber er wird sich beweisen und die Kathedrale seinem Herren zu Füßen legen. Die Schlacht um Ferrus Magna hatte begonnen und sie wird ein Erfolg sein für die Diener Fulgrims.​

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Aloha,

am Samstag gab es ein Spiel 2vs2 mit je 1k pro Fraktion. Eine gemeinsame Xenos-Fraktion aus Druhkari und Tau gegen Chaos mit Renegades und meinen EC!

Gespielt wurde Tipping point als Aufstellung und Supply Drop als Mission. Anfangen durften die Xenos.

Runde 1: Diese besetzten alle 3 MZ in No Man's Land, also sehr aggressiv. Ein Crisis Trupp mit Commander schockte die Erste Runde und hatte mit dem nun offenen Schusswinkel die Möglichkeit, 5 Legionäre zu beschießen und löschten sie aus. Ein Geisttrupp und ein Raider der Druhkari zogen einen Lebenspunkt der Forgefiend ab.

Die Antwort des Chaos folgte zugleich. Ein Kroothund wurde von den Chosen in der Mitte erschossen, die Forgefiend zerstörte im Beschuss und Nahkampf den Raider, 2 Wyches starben beim Aussteigen. Mein fliegender Dämonenprinz stürmte auf der anderen Flanke mit 5 Possessed los, erschoss ein Druhkari-Bike. Mein Maulerfiend erschoss mit seinen Meltern die 3 geschockten Crisis. Im Nahkampf erschlug er noch einen Kroot Rampager, die Chosen den Crisis Commander, 6 flawless Blades 5 Geister, die Possessed ein Bike und 2 Geister (nachdem der Solitär 2 Possessed rausnahm dank heroischen Intervention), mein Dämonenprinz erschlug die letzten 4 Bikes und seine Aufpralltreffer nahmen 2 Geister mit.

Runde 2: Die Xenos konzentrierten nun ihre ganze Macht auf die Mitte und unsere kurze Flanke. 3 Melter-Crisis schockten genau wie 5 Verspiden in der Mitte. Im Beschuss starben 4 Chosen durch 10 Breacher, den vespiden und einen berittenen Kroot Helden mit Speer. Die Crisis zerstörten mühelos meinen Maulerfiend.

Im Nahkampf erledigte der Solitär den Rest der Chosen, Rampager töteten nur 2 weitere Chosen und die Wyches samt Lilith erlösten alle 6 flawless Blades. Die Rampager wurden von Chosen und Chaoslord umgenietet.

Das Chaos entschied sich aus zu radieren und schockte 2 Obliterators genau da hin, bewegte die Forgefiend in Position, Lucius und 3 flawless Blades stürmten mit einer 6 im Advance zur Mitte und 5 Infractors und Lord ebenso in die Mitte.

Im Beschuss starben die Hunde durch Chosen, Infractors und den Dämonenprinzen. Die Forgefiend und die Obis löschten Lilith und Trupp aus. Im Nahkampf tötete der Prinz den Solitär, Infractors 2 Crisis, der letzte wurde durch einen totalen Overkill des Chosen Lords weggehauen und die Chosen schafften nur 2 Breacher zu killen. Lucius erledigte mühelos den Kroot Helden und die flawless Blades die vespiden.

Ab Runde 3 wurde dann nur noch aufgeräumt. Beste Leistung war der letzte Geistanzug, dessen melter meinen Lord erledigte 😀 nur um dann von Prinzen erledigt zu werden. Xenos wurde Runde 4 ausgelöscht und Chaos holte den Sieg.

Was auch immer dieses ungleiche Bündnis der Xenos mitten in der Makropole wollte, die Reihen der Chaos Streitkräfte sind wieder sicherer und können ihre Mission erledigen.

For the Emperor! Khihihi

Kurz: Grandioser Sieg für das Chaos

Kapitel 1 - 02: Die Spur

Diebisch schien das helle Licht des Suchscheinwerfers durch die letzten freien Stellen des verbarrikadierten Fensters. Xhol sah vom Türrahmen des Schlafzimmers aus zum bescheinten Wohnzimmerfenster und nickte Serxus mit seinem Bolter und Furius mit dem Plasmawerfer sich links und rechts beim Fensterrahmen verstecken zu. An der Tür stand derweil Ravis mit seinem Melter Schmiere. Vor Xhol, mittig im Wohnzimmer um ein Hexagramm, saßen auf den Knien die Familie der Wohnung: Vater, Mutter und die drei Kinder. Leise rezitierten sie in synchroner Stimme eine verbotene Formel. Die türkisen Helmlinsen Xhols sahen dann ins Schlafzimmer. Dort auf einen Stuhl gefesselt und geknebelt saß ihr Gefangener. Ein Soldat der Makropole, Patrouille am Rande der Kathedrale der drei Sonnen. Neben ihm stand bereits mit seiner langen Zunge aus dem Helm züngelnd Brax. Er hasste ihn und seine widerwärtige Art. Aber Brax war besonders gut, Wissen aus Gefangenen zu … extrahieren. Xhol nickte ihm zu und flüsterte: “Beginn.”

Den Anblick gönnte sich Xhol nicht. Stattdessen sah er wieder in das Wohnzimmer. Brax nahm derweil sabbernd voller Vorfreude seinen Helm ab. Der Gefangene atmet schärfer ein und aus. Acht kleine, pechschwarze Augen schauen ihn an. Dort, wo ein Ober- und Unterkiefer hätte sein sollen, waren lediglich breite, vor Schleim triefende Insekten-Mandibeln. Als sich diese mit einem schmatzenden Ton öffneten, offenbarten sich dahinter mehrere Reihen scharfer, dolchartiger Zähne wie der Schlund eines Egels. Brax ging hinter sein armes Opfer, das an den Fesseln zu zerren begann und in das Mundstück panisch schrie. Dann ging alles schnell. Brax biss mit den Mandibeln zu, sodass die Enden von Hinterkopf und Haarwirbelansatz den Unterkiefer des Menschen umfassten. Die Zahnreihen pressten sich an den Schädel, dann drückten sie fester. Der Soldat schrie nun so laut es geht gepresst gegen seine Mundfessel. Dann knackten die Schädelknochen und schlürfend und schmatzend machte sich Brax an den Inhalt des Kopfes zu schaffen. Der Körper des Gefangenen zuckte noch einige Sekunden wild, ehe er erschlaffte.

Noch während sich Brax seinen Helm wieder aufsetzte, konnte Xhol ihn noch schmatzen hören. Er schüttelte sich vor Ekel. Brax stellte sich neben Xhol und flüsterte: “Mehrere Schwachstellen im Mauerwerk der Kathedrale, aber auch den Mauerring davor. Munition ist knapp, Nahrung knapper.” Xhol brummte nur: “Und das Relikt?” Da nickte Brax: “Die Aeldari waren clever. Sie hatten Kontakt mit “Den Kurator”, wer auch immer das genau ist. Wir sind dem Relikt auf der Spur. Das wird uns im Ansehen von Vanithas und Decius hochschnellen.” Xhol sah sich das Opfer von Brax an. Der ganze hintere Schädelteil war weggefressen, als hätte ein Heuschreckenschwarm an einem Baum geknabbert. “Hast du es gesehen?” Ein Kopfschütteln seines Bruders löste Enttäuschung in Xhol aus. Der drückte das Ende des Laufes seiner Plasmapistole in die unnatürliche Kopföffnung und drückte ab. Zerstörung der Beweise.

Dann sah er wieder ins Wohnzimmer und die Wohnungstür an. Ravis machte Handzeichen. Imperiale Soldaten. Hauskontrolle. Verdammt! Wurden sie doch bemerkt? Xhol musste handeln und zwar schnell. Er sah zur Familie und kniete sich runter. Leise hauchte er: “Wollt ihr euch endgültig von den Ketten der Unterwerfung befreien? Wollt ihr endlich belohnt werden, für eure Hingabe und Liebe zu unser aller Meister?” Xhol sah seine Antwort in den voller Freude funkelnden Augen der einfachen Menschen. Er ritzte mit seinem Tentakel, welcher aus seinem Rücken ragte und seinem spitzen Ende das Zeichen Slaanesh in die Stirn aller fünf Gläubigen, die das stumm über sich ergehen ließen. “Und nun beschwört ihn.”

Und wieder rezitierten die fünf die dunkle Gottheit. Soweit, bis es in einer Art Trance und besessenen Zucken der Körper einherging. Die Haut wurde blass wie Asche bis hin zu dunkelviolett. Hörner wuchsen und die Proportionen wurden androgyner. Die Gesichter wurden zu dämonischen Fratzen, unglaublich schön und verzerrt zugleich. Die Hände wandelten sich in Krallen oder Klauen. Das verkümmerte Steißbein wurde länger und formte Schwänze. Die Beine krümmten sich und die Füße veränderten sich in Krallen. Die Kleidung wurde zu unterschiedlich knappen Korsetts und Lendenschurzen. Als die Wandlung abgeschlossen war, lehnten und schmiegten sich die fünf Dämonetten sich lasziv an Xhol heran. Er nickte nur zur Tür und tänzelnd lösten sie Ravis von seiner Wache ab. Die fünf Marines versammelten sich nun im Schlafzimmer und warteten.

Es klopfte stumpf an der Tür. “Imperiale Garde, Leutnant Wulfric der 56. Makropolmiliz. Öffnen sie die Tür im Namen des Gott-Imperators!” Und die Dämonetten taten wie befohlen. Schreie voller Entsetzen und Laser-Gewehrfeuer erklangen in der Nacht. “Dämonenbefall! Brauchen Verstärkung! Ich wiederho~”, schrie jemand panisch, bis es abbrach. Und während die Niegeborenen ein Schlachtfest vollführten, flohen Xhol und sein Team im Schatten der Nacht in die Gassen der Makropole und dann zurück zum Abholpunkt.


Damit sind es für Januar:

5 Tormentors (Infiltration Sonderregel)
10 Infractors (Scout Sonderregel)
2 Kurzgeschichten
1 Battle Report
 

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Abgabe Kapitel 2 (Februar) - Angriff/Verteidigung Kathedrale der drei Sonnen

Die Kathedrale der drei Sonnen war ein Triumph imperialer Kirchenbauten. Gewachsen über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende wurde aus verschiedenen Gebäuden ein gewaltiges Gesamtmonument mit drei Haupttürmen, je Sonne einer. Ausgerichtet auf die Himmelskörper waren sie stets ein Ankerpunkt für Gebete und Wünsche für die einfache, aber auch nicht selten der gehobenen Gesellschaft von Ferrus Magna. Die Wände und Fassaden bestanden aus schwarzen Adamantgestein und in goldenen Schriftzügen waren Litaneien für alle von Weitem sichtbar eingesetzt und durchzogen von Reliefs, die über mehreren Kilometern Länge sich zu einem Gesamtbild vereinen und den Imperator als Richter darstellten. Fenster mit Buntglas, so groß wie Häuser stellten die imperiale Geschichte dar, natürlich nur die guten Seiten aber auch Heldentaten dieser Zeit bis zur Gegenwärtigen. Das alles änderte sich mit dem Erscheinen der dritten Sonne: Sol Mortis.

Die Türme standen nun nicht kerzengerade, sondern schienen je nach Betrachtungswinkel schief oder schräg zu stehen. Die goldenen Runen und Schriftzüge waren stets im Wandel zwischen dem ursprünglichen Gold und den brennenden Farben von rot bis violett und blau, nur um in nächster Sekunde völlig zu verschwinden und wieder aufzutauchen. Die Reliefs befanden sich scheinbar in Bewegung und verzerrten das Abbild des Imperators in dämonische Gestalten und Götzenbilder, doch einmal die Augen gerieben und alles sah wieder normal aus. Der schwarze Stein schien teilweise befeuchtet sich zu bewegen, als ob das gesamte Monument zu atmen begann, ehe es wieder reglos und raufaserig stillstand. Die Fenster waren durch Vandalismus, aber auch das Eintreffen massiver Truppenverbände zerbrochen, sodass die Schatten durch die Sonnen in einerseits normal, aber gleichzeitig unmögliche Schatten verzerrte und diabolische und dämonische Formen annahm. Teilweise wirkte es sogar so, als ob die Schatten den ein oder anderen Messdiener oder Pilger verfolgten und verschlangen, nur um im nächsten Augenblick den physikalischen Gesetzen der Optik zu folgen. Das Immaterium war stark hier im höchsten Punkt der Makropole.

Der Angriff erfolgte im Morgengrauen. Er war hart, schnell und erbarmungslos. Die Verteidigungsmauern waren so gut wie nicht besetzt und selbst die wenigen Astra Militarum-Truppen und Wachposten der Ekklesiarchie waren ausgehungert, müde und knapp an Munition. Die Noise Marines störten mit ihren Frequenzangriffen die Integrität des Haupttores, welches faszinierenderweise ein imposantes und massives Bauteil war und gleichzeitig der schwächste Punkt der Außenmauer zum Komplex hin. Dann brachen die beiden Lieblings-Maulerfiends vom Pale King “Ferrus” und “Manus” durch das Tor. Die Militäreinheiten wurden mühelos und ohne Verluste gerichtet. Dann begann Teil 1 des Plans: Plündern und Sortieren.

Die Mitglieder der III. Legion fanden im Inneren der Kathedrale Unmengen an heiligen Gegenständen, die alle gestohlen und in den Schiffen im Orbit verfrachtet wurden. Heilige Waffen wurden mit Warp-Energien verdorben, heilige Banner und Knochen wurden geschändet und entweder verbrannt oder mit Runen ihres dunklen Gottes verziert, um sie für boshafte Rituale zweck zu entfremden und uralte Liturgien und Archiv-Rollen wurden mit eigenen uralten Runen der Chaosgötter pervertiert und dessen psionisches Potential durch die Occulti (ein Hexerzirkel der Pale Angels Warband) kategorisiert und als Waffen umgewandelt. Doch wichtiger als diese Gegenstände war eine andere Ressource: Menschen. Zuerst wurden die imperiumstreuen Rest-Glaubensdiener abgeschlachtet mit Ausnahme des Erzbischofs Pontius VIII. und seine drei treuesten Abte, die teils vor leeren Hallen immer noch den Glauben des Imperators verbreiteten. Dieses Aussortieren galt aber auch den treuesten Pilgern, Flüchtlingen und Fanatikern (die bewaffnete Gangs und Sekten bildeten auch mit gestohlenen Reliquien). Verschont blieben nebst Pontius und Abte nur die Hoffnungslosen, die Sucher nach einer neuen Wahrheit oder die, die schlicht aufgegeben hatten.

Teil 2: Aufbau. Die Pale Angels, anders als andere War Bands der III. oder anderen Chaos Legionen, pflegten engen Kontakt mit eben jenen anderen Legionen und lernten von ihnen. So war es wenig verwunderlich, dass die Mauern verstärkt, Verteidigungsstellungen neu ausgebaut und Verteidigungswaffen installiert wurden. Das Tor blieb zerstört bzw. offen, wurde aber durch einen Spießrutenlauf aus verstärkten Stahlwänden gefüllt, wo Fallen und Truppen bereits warteten, Eindringlinge zu begrüßen. Die Pale Angels gruben sich ein. Gleichzeitig wurden Lautsprecher auf den Mauern installiert. Unwissende mochten die Form als Wasserspeier und Gargoyles interpretieren, doch Erwachte wussten, dass es Dämonengesichter und -körper waren. Dort schallten bereits am Abend der Eroberung süßliche Musik und propaganda-artige Durchsagen, dass die wahre Erlösung und der rettende Messiahs schon bald kommen würden. Sie luden ein zu neuen Gottesdiensten für alle, die Hoffnung suchten, einen neuen Blickwinkel wagen oder einfach nur gerettet werden wollten. Die inneren, riesigen Hallen wurden ebenso umgestaltet. Statuen von Heiligen und Helden des Imperiums wurden durch Hexerei umgestaltet und zeigten nun Dämonen von unglaublicher Schönheit. Büsten der loyalen Primarchen wurden umgestaltet und zeigten das perfekte Antlitz von Fulgrim und Abbildungen vom Imperator wurden zerstört oder einfach so sehr verzerrt, dass alleine der Anblick Gläubige am Imperator Zweifel säen konnte. Gemälde und Portraits wurden in perverse Darstellungen der 6 Todsünden (Jähzorn ist Khorne vorbehalten) umgestaltet. Die Pfannen, die einst Weihrauch in die Nüstern der Leute pressten, spuckten nun ständig süße Duftschwaden, die den Geist und die Sinne benebelten. Die Messehallen wurden wieder aufgebaut und bereit gehalten für Teil 3: Brechen.

Glaube ist eine fundamentale Säule der Menschheit und kann Leute in fanatische und loyalste Krieger verwandeln. Aber er kann Risse bekommen. Er kann brechen. Und man kann ihn neu formen. Teil 3 beinhaltete das Erwachen der müden Bevölkerung. Und es begann exakt 6 Tage nach der Eroberung der Kathedrale…

Die Halle der Sühne war die größte der Gebets- und Messehallen innerhalb der Kathedrale der drei Sonnen. Einstige Bänke mit Ornamenten und Haltestriemen aus Messing und Holzverschlägen wurden ausgetauscht mit Marmorbänken, gepolstert mit purpurfarbenen Sitzkissen. Links und rechts der endlos erscheinenden Reihen von Sitzgelegenheiten schmückten Tischen mit feinsten Decken bestückt und gefüllt mit Speis und Trank, welche das Fünf-Fache der Pilger, Gläubiger, Einwohner, Gangmitglieder und Sekten-Leute hätte sättigen können. Die Halle war jedoch nicht nur voll mit Menschen der Makropole. Zwischen den Sitzreihen und am Buffet standen die Sklaven der III. Legion entweder nackt oder in violetten Stoffen gehüllt, die jedoch so durchsichtig waren, dass die Kleidung unnötig wirkte. Diese schönsten Frauen und Männer der Sklavenschar wurden unterstützt von Dämonetten, die für die Augen der einfachen Menschen wie die schönsten Geschlechter der Menschheitsgeschichte aussahen. Nur die Space Marines und Mitglieder der Legion sahen ihre wahren Gestalten. Weihrauchpfannen speihten feinste Düfte aus, süßlich und schwer und begannen die Sinne und den Verstand eines jeden zu benebeln, der es nicht gewohnt war. Auf dem erhöhten Podest für die Abte und Bischöfe waren vier Sakrophage in Gold aufgestellt in Form eines weiblichen Menschen. Diese Konstrukte wirkten eher wie das Folterinstrument “Die eiserne Jungfrau” als Sakrophage. Mehrere Slaanesh-Dämonen spielten Harfe an ihren menschlichen Instrumenten, was für die Makropolbewohner jedoch wie feinste Gold-Harfen aussahen. Die Gäste aus der Stadt sahen fertig aus: teils ausgemergelt, müde und energielos, manisch oder auch gebrochen. Doch in den Augen lag etwas, etwas, womit man arbeiten konnte: Hoffnung.

Zuerst betraten die in Servo-Rüstungen gehüllten Krieger der Legion die Halle und flankierten die Menschen. Jene, die vielleicht gekommen waren, um eine Revolte anzufangen, waren spätestens jetzt eingeschüchtert. Dann betraten Invidahn - Verkörperung des Neids, Delec’Taron, Verkörperung der Lust, Des’Sidu, Verkörperung der Faulheit und Voracit, Verkörperung der Gefräßigkeit und Völlerei das Podium und stellten sich jeweils neben einem der Sakrophage. Ihre imposanten Gestalten, nochmal mehr als die der anderen Marines zu den Seiten der Halle, ließen viele Augen aufleuchten. “Ich grüße euch, Bewohner von Ferrus Magna.”, ertönte dann mit einem lieblichen Ton eine Stimme. Diese war so laut gesprochen, dass selbst die hintersten Reihen sie vernahmen und sämtliches Getuschel und Gerede zwischen den Bewohner nun in wahre Stille verwandelte. Decius, Verkörperung des Stolz, trat an das Rednerpult, wo einst Pontius VIII. seine Monologe führte. Die goldene Rüstung, das unnatürliche feuerrote Haar und das perfekte, symmetrische und schöne Gesicht des Dämonenprinzen erstrahlte die Halle. “So viele Seelen, die in schlimmsten Zeiten hierher gefunden haben. Das lässt mein Herz frohlocken. Doch könnte ich glatt in Tränen ausbrechen. Nicht, um über euch und euren Anblick zu weinen. Nein, sondern weil ihr belogen wurdet. Belogen über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte nein sogar Jahrtausende. Man sprach euch ein, mit Verzicht, hartem Arbeiten und Fleiß würde euch das goldene Licht begleiten und der Schutz des Imperators auf euch liegen. Doch seht nur, wo euch das hin brachte: ausgebeutet. Ausgehungert. Zu Boden getreten. Vergessen und verlassen. Und selbst jetzt, wo Krieg nach Ferrus Magna gekommen ist, wo ist der Imperator? Wo sind seine Diener, um euch zu schützen? Wo ist sein goldenes Licht und wo ist seine Gerechtigkeit? Hat jemals einer von euch etwas von ihm gehört? Seine Stimme oder ein Zeichen vernommen?” Erst schwiegen die Massen. Dann begannen die ersten zu tuscheln, was langsam in lautes Gerede umschwankte. Man rief Zustimmungen für den Redner aus und der Mob wurde wütender und verstärkt in ihrer und schlimmer noch, Decius Meinung. Dann jedoch wurde die Masse unterbrochen, als eine laute, männliche Stimme irgendwo in den Reihen rief: “Aber die Engel des Todes sind gekommen! Seine Truppen sind hier!”

“Ja.”
, bestätigte Decius. “Verkrochen im Raumhafen. Und was machen sie da? Retten von Relikten, Nahrung und Ressourcen, die EUCH gehören. Sie retten nicht EUCH, sie retten nur Material. Und ihr gehört nicht dazu. Sicher, auch hier in der oberen Makropole wurden schon welche gesichtet. Aber was machen sie? Holen sie euch und bringen euch zum Raumhafen? Geleiten sie euch oder schützen sie euch? Nein, auch sie lassen euch hier krepieren!” Und wieder Zustimmung aus dem Publikum. Gleichzeitig wurde der Zweifler von zwei schönen Damen flankiert, die ihm Dinge flüsternd in die Ohren hauchten und sich an seinen Körper schmiegten, ihn damit zum Schweigen brachten. “Doch verzagt nicht, meine Kinder. Denn WIR sind hier. Wir hörten eure Klagen. Eure Sorgen und Ängste. Wir spürten eure Wut und eure Resignation. Wir sind sofort zu euch gekommen. Wir und unser Gott interessieren sich für euch. Doch warum haben wir euch nicht evakuiert, fragt ihr euch? Weil wir euch brauchen. Denn IHR seid die Stimme der Menschheit und EURE Taten sprechen mehr als unsere.” Die Menge schaut fragend und tuschelt ebenso verwirrt, bis eine mutige Seele sprach: “Was wollt ihr von uns?” Decius lächelte, was sein hübsches Gesicht in ein siegreiches mit voller Stärke und Selbstvertrauen verwandelte. “Jeder Gott will, dass seine Anhänger sich beweisen. Und das sollt auch ihr. Doch was ist die Belohnung? Zuerst einmal Speis und Trank, aber auch Frauen und Männer. Ihr sollt wissen, dass wir uns um euch kümmern. Genießt den Tag, esst und vergnügt euch, wie ihr es noch nie getan hattet. Wir halten euch nicht zurück, wir legen euch keine Ketten an oder zwingen auf Zölibat und Verzicht. Und dann kämpft für uns, mit uns. Erobert eure Stadt zurück und werdet am Ende belohnt. Denn auch ich war einst wie ihr, menschlich. Ein einfacher Abt. Bis ich die Lügen des Imperiums erkannte und verstand, dass ich die Geister der Massen mit diesen Lügen vergiftete. Dann wurde ich ein Halbgott durch die Legion.” und er zeigte auf die Space Marines. Dann auf sich. “Und schließlich wurde ich belohnt mit dem größten Geschenk: Unsterblichkeit. Göttlichkeit. Und IHR ALLE könntet das erreichen. Ihr könnt ausbrechen und MEHR werden. Aber nur, wer sich beweist. Wollt… ihr… euch… beweisen? Dann stellt euch an unsere Seite und begrüßt euren neuen Gott: Slaanesh!”

Die Massen riefen seinen Namen und begannen, über das Buffet her zu fallen. Andere wurden mit Gold und teuren Schmuck gelockt. Wieder andere zogen sich aus und genossen die Fleischeslust mit den Sklaven, anderen Pilgern oder den Dämonetten. Nochmal andere verzogen sich in dafür eingerichtete Ecken mit Kissen und Wasserpfeifen, ließen Opioide und andere Drogen in ihre Körper fließen. Vor den Augen Decius begann der Exzess zu wachsen. Und er würde weiter wachsen und seinen Höhepunkt und schlimmere Taten erst viel später am Abend erreichen. Er drehte sich herum und grinste, trat an einem der Sarkophage heran. Er öffnete eine Scharniere und drehte eine Klappe auf. Dadurch wurde das Gesicht des Gefäß geöffnet, dahinter ein Glasfenster. In diesem Sarkophag befand sich Pontius VIII. Er war gefesselt und geknebelt und in eine Nährlösung getaucht. Die Augenlider wurden entfernt, der Kopf fixiert, damit er sich das Ganze ansehen musste. Decius rückte mit seinem Kopf ganz nah an das Fenster. “Danke, Erzbischof. Ihr habt die Massen aushungern und verrotten lassen. Euer ganzes Leben lang habt ihr sie indoktriniert und mit Lügen beschmutzt. Und an nur einem Tag habe ich die brüchige Fassade eingerissen und ihren Glauben neu definiert. Denn man kann Loyalität und Glauben kaufen. Und ihr habt es möglich gemacht. Seht, wie eure Kinder verderben. Seht euer Versagen.” Pontius zitterte am ganzen Körper. Er versuchte, sich mit aller Kraft zu winden und zu bewegen, aber es klappte nicht. Decius ging an seinen Mitstreitern des Court of the 6 Cardinal Sins vorbei. “Die Apothecari brauchen neue Ingredienzien. Erntet ihn und seine 3 Anhänger, wenn sie so weit sind. Und bereitet unsere neuen Kultisten vor. Kleidet sie, bewaffnet sie. Sie sollen für uns als erster Schild sterben. Und vielleicht beweisen sich ja wirklich welche. Haltet wie immer die Augen für solche Individuen offen.”

Der Abend war lang und wollte nicht aufhören. Pontius musste mit ansehen, wie alles, was er aufbaute in nur Stunden zerrissen wurde. Und da passierte es: sein Glaube brach. Hoffnung erlosch. Ein Space Marine erkannte den Zeitpunkt, an dem nun endlich auch der alte Erzbischof aufgab. Seine anderen Anhänger waren schon vorher am Ende. Er drückte einen Knopf und die Flüssigkeit im Inneren des Sarkophags wurde abgesaugt. Dann schnellten überall außer im Kopfbereich schraubenartig geformte Stangen mit ebenso schraubenartigen Windungen vor und hielten überall da, wo sie Kontakt mit Haut herstellten an. Dann erst begannen sie, sich zu drehen und langsam weiter vorzudringen, sodass sie sich in schneckenhafter Langsamkeit sich in das Fleisch des Mannes bohrten. Für ihn und seine letzten Anhänger starb die Hoffnung. Als er voller Schmerz aufschrie, begannen die Noise Marines auf dem Podium mit hohen und tiefen Tönen Gitarren- und Bassgeräusche zu machen. Gleichzeitig spielten Sklaven an Trommeln einen schnelleren Takt ein und die Schmerzensschreie des Pontius VIII. erfüllten als Gesang die Halle. All dies geschah, während unmöglich zu zählende Massen an Menschen sich dem völligem Exzess aus Lust, Folter, Hunger und Genuss hingaben. Diese Nacht wurde von den Einwohner als “Nacht des Erwachens” getauft und die Pale Angels hatten, was sie brauchten: billiges Fleisch, das im Namen Slaaneshs sterben durfte, gegen die Loyalen und Xenos, welche die Pläne der Warband durchkreuzen könnten.

Brax zielte nur eine Millisekunde. Ein so kurzer Zeitpunkt und dennoch für einen Space Marine eine verlangsamte Ewigkeit. Dann drückte er ab und das Geschoss zerschmetterte einen der letzten imperiumstreuen Gang-Mitglieder innerhalb der Kathedrale der drei Sonnen. Die Gang “Schatten des Imperators” hatte sich in den unendlich langen und verzweigten Gängen und Katakomben versteckt. Doch nun war ihr Ende gekommen. Die Truppe um den Obsessionist Xhol und seine Tormentors hatte sie in Suche nach dem Kurator gefunden und soeben ausradiert. Einzig ein kleiner Junge, vielleicht um die 16 Jahre alt war übrig geblieben. Serxus hielt ihn mit der rechten Hand an seinem Kopf hoch, sodass er herum strampelte und schrie. “Stirb, Leichengottdiener.”, meinte der Henker-Marine zu den Sterblichen, ehe sein Hndschuh sich zu einer Faust formte und den Kopf samt Inhalt in Muß verwandelte. Brax seufzte um das leckere Gehirn, was da verschwendet wurde. Er schritt an Xhol heran und erkannte in seinen gestrafften Gesichtszügen die Resignation. “Auch hier, keine Anzeichen für einen Kurator. Uns gehen die Optionen aus.”, züngelte Brax.

“Ich weiß, Brax. Diese Tunnel und Gänge sind gefühlt unendlich. Oben in den Gebäuden fanden wir nichts. Er MUSS hier sein. Und die anderen Teams suchen ebenso. Wenn wir Decius schon wieder nichts bringen, ist unser Vorsprung über das erlangte Wissen des Kurators verloren.”

“Wenn wir nicht immer alle töten würden, sobald sie imperiumstreu sind. Oder wenigstens ihre Gehirne übrig lassen würden.”
, kicherte Brax, die Zunge genüsslich durch die Luft streifend.

“Halt dein Maul, ich will deinen Fetisch nicht wissen. DU sagtest, der Kurator sei kein einfacher Ganger oder Lump. Also suchen wir weiter.”, knurrte Xhol zurück.

“Vielleicht sollte wer anders die Füh~”, da wurde Brax unterbrochen, als Xhol ihn mit seinem linken Ellenbogen auf Brax seiner Brust und ihn gegen die nächste Wand presste. Die rechte Hand hielt die noch erhitzte Plasmapistole an Brax Helm. Die Hitze war dadurch nicht gefährlich, doch trotz der Servorüstung konnte er sie spüren. “Wie schön Brax, dass du dich freiwillig melden willst. Freiwillig, UNSER Versagen Decius zu erklären. Ich freue mich schon, wie er dich in Scheiben schneiden wird. Aber ich will es sehr gerne vermeiden. Also, wenn du so freundlich wärst, reiß dich zusammen!” Dann ließ er Brax los und trat mit Wut in seinem Körper gegen einen der Leichen auf den Boden. Diese flog im hohen Bogen gegen die nächste Wand und zerschmetterte regelrecht wie eine Fliege gegen eine Windschutzscheibe eines Speeder-Bikes.

Ein Geräusch, so leise, dass normale Menschen es niemals gehört hätten. So unbedeutend und schwach, so ungefährlich, dass selbst ein Grot keine Angst gehabt hätte. Alle 5 Marines richteten ihre Waffen auf die neue Geräuschquelle. Eine Menschenfrau. Abgemagert, barfuß und nur eine Decke als Toga nutzend. Hellblonde Haare, welche durch Dreck und Asche nun eher grau-braun wirkten, hellblau leuchtende Augen, abgeplatzte Lippen und Augenringe, die selbst dunkler als jeder Nachthimmel aussahen. Mit einer leisen, heiseren Stimme hauchte sie: “Meine… meine Lords? Ich hörte, dass ihr jemanden sucht. Jemanden namens “Der Kurator” und ich… also ich weiß genau wo er ist.” Xhol gab ein Handzeichen und alle senkten ihre Waffen. Er neigte den Kopf: “Soso, weißt du das? Und warum sollten wir dir das Wissen nicht aus deinem Hirn extrahieren?” Die junge Frau trat weiter vor und Xhol empfand nichts als Abscheu gegenüber einem so erbärmlichen Wesen. Und das, obwohl er selbst fast verhungert in den Straßen einer unbedeutenden imperialen Welt dahin siechte, ehe die Legion ihn fand. Vielleicht war genau das auch der Grund, warum er den Anblick dieser Person so hasste. Weil es ihn an sich selbst erinnerte und wie schwach er war. “Ihr seid doch Demi-Götter, meine Lords. Und ich wollte, bevor ich mein armseliges Leben verliere, einmal mit einem Gott reden. Ich will es zu gerne dem “Sprecher” persönlich sagen. Bitte, ich weiß ich bin nur eine einfache Dienerin. Aber so kann ich wenigstens im Wissen sterben, dass mein Leben doch mehr wert war, als jeden Tag in einer Fabrik rum zu stehen und Fleisch oder anderes durch die Maschinen zu jagen.” Xhol sah sie an. Lange. Er seufzte nur.

Decius saß auf seinem Thron aus Gold oder zumindest damit überzogen. Übertrieben viele Edelsteine in verschiedenen Farben glänzten einen an und violette Seidenbezüge auf perfekt ausgeglichenen Polstern machten ihn bequem. Zwei nackte Frauen wedelten Luft mit einem langen Stab aus Edelholz, an dessen Ende eine aus Papier aufgespannte, blatt-ähnliche Konstruktion gespannt wurde. Ein dritter Diener, ebenso wenig bekleidet, hielt einen übergroßen Spiegel mit goldenen Rändern und silber wirkendem Glas vor seinem Herren. Der Prinz sah von seinem Spiegelbild zur eintretenden Truppe um Xhol und seine Leute. Als er jedoch diese erbärmliche Existenz eines Menschen neben ihnen sah, zog er eine Augenbraue hoch. Lieblich hauchte er, während er aufstand und ihnen etwas entgegen trat: Xhol mein Liebster, wie ich sehe hast du nun auch wie der Lustknabe von Ratsmitglied ein Haustierchen. Mit etwas Zeit und Seife könnte sie gar hübsch sein.” Xhol schnaubte leise und schlug mit der rechten Faust gegen seine Plattenbrust zum Gruße. “Nein mein Herr, diese Frau ist der Schlüssel zum Relikt. Los, sprich.” Doch noch während er sprach, trat die junge Frau vor und kniete demütigst vor dem Dämonenprinzen. “Mein Lord, nein mein Gott. Ich knie hier vor euch und weiß um eure Suche nach dem “Kurator”. Ich weiß, wo er sich befindet. Und ich kann euch führen. Ihr könntet mein Wissen aus meinem verfaulten Gehirn ziehen, doch durch Mortis Sol, verschieben sich die Gänge der Katakomben kontinuierlich. Doch ich kann ihn dennoch jederzeit finden. Und ich will euch persönlich dorthin bringen. Denn ihr als Sprecher, habt es verdient.”

Ein zufriedenes Lächeln formte sich auf den Lippen des Prinzen und er streckte seine Hand nach der Frau aus, reichte ihr die in goldener Rüstung versteckte Hand. “Steh auf.” Und die Dame nahm mit ihrer winzig erscheinenden Hand die seine und erhob sich. Ihre blauen Augen starrten voller Glanz, voller Ehrfurcht und Freude in die schwarzen Augen des Gottes vor ihr. Und auf eine seltsame Art und Weise sah sie mehr als nur Schwärze. Die Augen sahen aus, als wäre sie irgendwo im Weltall und würde sich umsehen: voll mit Sternen, Sternennebel oder hier und da eine Sonne? Es war unglaublich schön anzusehen. Seine liebliche Zunge umschmeichelte ihre Ohren: “Dann führe mich, wie ist dein Name?” Sie konnte nicht von seinen Augen absehen und wie hypnotisiert hauchte sie: “Man nennt mich Kirah.” Als Decius ihren Namen vernahm, war da etwas tief in seinem Unterbewusstsein, dass sich lange versteckte und sich nun langsam zur Oberfläche durch kämpfte.

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Das Licht strahlte mit vollem brennendem Zorn auf seiner Haut. Die Gassen der Stadt waren durch goldene Hausfassaden und silberne Straßen geschmückt. Überall standen und hingen exotische Pflanzen, welche sich ihren Platz mit Diamanten und anderen Edelsteinen teilen mussten. Es dauerte eine Weile, bis er sich langsam erinnerte. Er kannte diese Gasse. Er kannte die Stadt, die er als Aurius identifizierte - die goldene Stadt, das Juwel mitten im Segmentum Tempestus System auf der Welt, die einst Kaltian Secundus hieß. Es war eine unbeschwerte Zeit gewesen. Eine Zeit weit vor seiner Wandlung zum Space Marine der ruhmreichen III. Legion. Eine Zeit, die er fast vergessen hatte. Er sah an sich herab und erkannte die weißen Predigerkleider mit den Ornamenten in der heiligen Farbe purpur. “Was ist denn los mit dir, kommst du nun mit oder nicht?”, hörte er eine Stimme. Sie bohrte sich erst kalt in seinen Verstand und breitete sich dann in einen wohlig warmen, dann heißen Tonus in seinem Kortex aus. Nicht aus Wehmut oder Freude. Sondern tiefst sitzender Schmerz. Er sah zur Quelle der Stimme und erkannte nur die Silhouette einer Person, doch er wusste genau, wer es war. Er streckte seine rechte Hand sehnlichst nach ihr aus und rief: “Warte, geh nicht. Du wirst sterben. Kirah!”

So schnell die vom Warp vollgesoffenen Gänge der Katakomben unterhalb der Kathedrale der drei Sonnen ihn in diese Traumwelt seiner Erinnerungen schickten, so schnell und kalt rissen sie ihn wieder raus. “Mein Lord, alles in Ordnung? Wohin soll ich nicht gehen?”, sah Kirah ihn mit großen Augen und etwas geschockt an. Decius schüttelte einmal mit den Kopf und vergewisserte sich, dass er wieder im hier und jetzt war. Er sah zu Xhol und seinem Tormentor-Trupp und brummte: “Das Meer der Seelen ist im ganzen Bezirk und auch hier sehr stark. Es hat lange gedauert, aber es beeinflusst mich wohl nun auch.” In Erwartung, dass die anderen ihn zustimmten, nickte zuerst Xhol: “Ja, ich sah öfter flüchtige Erinnerungen und Fragmente meiner Zeit vor der Legion. Es lockt und verführt, in diesen Illusionen zu bleiben. Die Verführungen des dunklen Prinzen.” Nun nickten alle und bestätigten die Aussage. “Nun gut, Kirah. Schreitet weiter, bevor sich die Wände wieder verschieben und wir Umwege gehen müssen. Ich sah in den Schatten schon genug Gestalten. Verzweifelte Menschen und Verseuchte des Fliegengottes. Schlimmer noch: Nimmergeborene.” Und mit Decius Worten schritten die sieben weiter durch Gänge, die mal aus Stein, mal organisch, mal aus einer gallertartigen Masse bestanden und mit Wänden, die ständig im Wandel waren. Teils hingen Tentakel, Zähne und Zungen raus oder ganze Gliedmaßen, die nach einem griffen und Augen beobachteten jeden Schritt. Als ob die Kathedrale und ihr tiefes Inneres zu einer Bestie wurde. Und sie waren ein Pathogen, dass es irgendwann aus zu merzen galt.

Kirah wurde vor 3 Tagen gefunden bzw. hat sich finden lassen. Sie wurde mit energiereicher Nahrung und schwachen Juvenor-Dosen wieder aufgepäppelt. Decius sah nach dem Aufpäppeln ihren vollkommenen Körper. Athletisch trainiert wie damals, so sagte sie und mit Narben übersät die von ihren Taten zeugten. Nun trug sie einen schwarzen, hautengen Synthetik-Anzug mit einem langen dunkel-rötlichen Mantel darüber. Ihre Bewegungen waren geschmeidig und tanzend, umging so die geifernden Mäuler und Gliedmaßen aus den Wänden. Sie forderte ebenso zwei Energie-Klingen. Man musste kein Genie sein, um nur ungefähr zu ahnen, dass Kirah nicht eine einfache Bürgerin war. Decius dachte sich zumindest seinen Teil. Letzten endes führte die Labyrinthbezwingerin die Gruppe durch eine Tür, welches nichts weiter mehr war als ein klaffendes Maul mit Reißzähnen. Als Kirah schon nicht gerissen wurde, gingen die anderen hinterher und betraten schlussendlich einen leeren Raum. Leer? Nicht ganz. Ein inaktiver Servitor war an eine der Wände gelehnt. Seine Ketten waren gesprungen und sein Oberkörper zur Hälfte mit der Wand verschmolzen. Decius und die anderen erkannten auf der freien Brustseite ein deutliches Zeichen. Ein großes I für die Inquisition. Darunter stand in einer alten gotischen Schrift etwas. “Diese Schrift ist gotisch, aber uralt. Zur Zeiten der Häresie. Da steht einfach nur: Kurator drauf.”, bemerkte Decius und grinste siegessicher: “Einheit Kurator: Statusbereicht.”

Die einzige sichtbare Haut war am Schädel des Servitors und sie war leichenblass, die Augen milchig und in den Augenhöhlen eingefallen. Die Haut war so dünn, dass das Metall des Ersatzschädels förmlich durchschimmerte. Dennoch bewegte sich etwas unter Haut, wie Würmer oder Egel. Krachend und ratternd bewegten sich die Gelenke und der Servitor versuchte, sich von der Wand zu lösen, was ohne Erfolg blieb. Der eine Arm war in der Wand verschwunden, der freie Arm endete als Lauf einer Plasmakanone. Dann begann das Vox-Gitter an der Stelle seines Mundes zu knarzen. “Ku-Ku-Kurator meldet sich Die-Die-Dienst-Dienstbereit. An-An-Analysiere Funktion. Bewegung eingeschr-schr-schränkt. Ketten gesprungen. Phos-Phos-Phosphorblaster zerstört. Plasmakanone ohne En-En-Energie. Energie-Level niedrig, bei 8% Prozent. Bulbi oculi inaktiv, ir-ir-irreversibel. Area 4, Gyrus pre-pre-precentralis beschädigt, erschwerte Kommu-Kommuni-Kommunikation. Limbisches System stark ge-ge-geschädigt. Speicherkapazitäten beeinträchtig. Analyse zu-zu-zuende.” Decius überspielte seine Frustration und meinte überschwänglich: “Großartig! Nun, was verlangen wir? Kurator: Einträge Relikt, Artefakt oder Aeldari.” Wieder knarzte das Voxgitter: “Berechne Ein-Eintr-Einträge. Relikt - 42699 Einträge. Davon beschädigt - 22856. Arte-Arte-Artefakt - 55738 Einträge. Davon beschädigt - 43111. Aeldari - 12972 Einträge. Davon beschädigt - 3126.”

Decius verlor nun doch sichtlich die Haltung und da schritt Kirah dazwischen. “Kurator? Protokoll: Delta-Zeta-Epsilon 5691. Überschreibe Berechtigung zu Kirah Vex. Notfall-Code Gamma-Zeta 42. Eintrag: Black Sun.” Zuerst richtete Brax seinen Bolter auf die Frau, dann folgten die anderen mit ihren Waffen. Nur Decius blieb entspannt. Noch ehe Kirah sich erklären konnte, rasselte der Servitor mit einer bassigeren Stimme los.
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Imperialer Code: T1QN1U501R. Gefahrenstufe: rot. Sprecher: Inquisitor Torren Bale.

12 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Die 3. Sonne hat definitiv Warpeinfluss auf die Stadt. Bisher erkenne ich noch keine Einwirkungen. Werde weiter beobachten. Mein Team besteht aus:

Kirah Vex - Todeskult-Assassine.
Jonas Belior - Astropath.
Kurator - Kampf-Servitor, Kataphron-Klasse.
Brennan van Vogt - Linguist und Übersetzer.
Cole and Boyle Bexten - Catachanische Dschungelkämpfer, Spezialisten für Sprengstoff und Sabotage.
Zero - Scharfschützin.


Untersuchen weiter den Einfluss der dritten Sonne.
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32 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Die ersten Mutationen treten auf. Manche berichten von Stimmen. Psioniker reagieren empfindlicher, Jonas Geist ist jedoch gestählt. Erkenne zunehmende häretische Bewegungen. Habe Hilfe angefordert, doch ob die durch die Warpgezeiten kommen ist fraglich.

Untersuchen weiter den Einfluss der dritten Sonne.
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46 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Mein Schiff fiel einem Anschlag zum Opfer. Hängen nun fest. Jonas hört Stimmen. Aber keine aus dem Warp. Sie führen uns zur Kathedrale der drei Sonnen bzw. deren Katakomben.

Untersuchen dieses Phänomen.
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47 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Sie waren lautlos und schnell. Doch sie waren keine Feinde. Aeldari. Harlequine der Maske des letzten Aktes. Sie vertrauten mir ein Artefakt an. Sie nennen es “Black Sun”. Auf die Frage, wieso mir, war die Antwort: Alle anderen Möglichkeiten enden mit einem fatalen Ausgang. Nur bei mir ist die Zukunft ungewiss. Verschleiert. Ich lehnte erst ab, aber nachdem ich Zugang zur schwarzen Bibliothek erhalten würde, nahm ich es an. Sie sagten mir nur, dass ich weiter gehen soll. Ich finde mein Ziel. Wohl ein Eingang zum Portal der tausend Tore. Sie kommen nicht mit. Sie halten mir Gestalten fern. Dann verschwanden sie.

Wir werden den Weg gehen.
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49 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Uns fiel es erst nicht auf. Erst als wir den gleichen Raum beim 4. Mal wieder betraten hatten war es klar: Die Gänge sind nicht starr. Sie beginnen sich zu bewegen. Manchmal habe ich das Gefühl, Stimmen oder Personen zu sehen, die nicht da sind. Oder das die Wände atmen. Ich behalte das Artefakt stets bei mir. Ich werde nicht versagen.
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53 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Brennan verschwand. Er sagte, er würde zurück zur Oberfläche, dass wir hier alle sterben würden. Ich ließ ihn gehen. Ernähren uns weiter von Rationen und stoßen weiter vor. Ich glaube, wir steigen kontinuierlich weiter anach unten. Ich werde nicht versagen.
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61 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Cole und Boyle begannen aggressiver zu werden. Sie wollten uns töten. Sie wollten mich richten. Kirah war schneller. Beim Imperator, so grazil sah ich sie selten töten. Ich glaube, Brennan hatte Recht. Ich werde nicht versagen.
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63 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Jonas hatte Zero im Schlaf erwürgt. Er brabbelte nur noch wirres Zeug. Ich wollte ihn erlösen, da hatte er sich selbst den Kopf zerplatzen lassen. Verdammt nochmal. Ich werde… ich werde… nicht versagen.
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67 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Die Stimmen haben Recht. Ich kann Keinem trauen. Kirah erst Recht nicht. Werde sie töten. Heute Nacht. Ja … ja das werde ich. Ich werde nicht versagen, sagen die Stimmen. Gute Stimmen. Bekannte Stimmen. Ja, ja Vater, ich mache dich stolz.
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32 oder 58… oder ich weiß nicht mehr wieviele Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Eine Mauer trennte Kirah und mich. Sie ist fort. Kurators Ketten sind gesprungen. Muss ihn nun zurücklassen. Letzte Aufzeichnung. Hehehehehe….hehehehe. Ja, ich werde versagen. Werde versagen. Werde versagen… nicht versagen. Ich… weiß nicht wo ich bin. Ich werde sterben. Torren Bale. Ende.
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Mit exakt dem letzten Wort, begann die Wand an den Kurator gelehnt war sich diesen nun komplett einzuverleiben. Schmatzend legte sich die grau-schwarze, feuchte und fleischige Wandmasse um den Servitor und umhüllte ihn. Decius nahm das Wort zuerst: “Was soll das hier, Imperiumstreue?” Kirah kniete sofort nieder, ließ den Kopf gesenkt: “Mein Lord, ich habe den Abgrund des Imperiums gesehen. Es tat nie etwas für mich, außer Folter und Vergehen. Doch ihr, gabt mir sofort Nahrung und Stärkung. Ihr glaubt an mich. Und ich hasse das Imperium.”

“Und was willst du dann?”,
hauchte Decius mit zuckersüßer Zunge.

“Ich höre die Stimmen. Sie leiten mich. Sie sagten, ein göttliches Wesen mit goldener Rüstung und perfektem Gesicht würde die Massen einen. Diese Gestalt würde uns helfen. Und ihr seid erschienen. Sie wollten, dass ich euch zum Kurator bringe und ich tat es. Sie wollen, dass ich euch weiter führe. Sie wollen es sehen. Und ich auch. Deswegen helfe ich euch.”

“Was wollt ihr sehen?”

“Die Auferstehung eines Gottes.”


Es war ein Leichtes für Decius, die Gruppe daraufhin zu überzeugen, dass Kirah auf ihrer Seite war. Und so führte sie die Truppe wieder zu einem Raum. Er war groß und eine Menge Menschen saßen und lagen wie Sonnenstrahlen um einen notdürftig gebauten Thron. Diese Menschen waren alle ausgemergelt. Sie waren alle tot. Decius erkannte, dass es nicht aus Hunger und Durst so war, sondern weil ihre Körper ausgesaugt wurden. Ihre Seelen und Energie. Und das Ding auf dem Thron tat es. Eine halb verweste Leiche mit einem zerfetzten, grünen Mantel, welcher mit einer Anstecknadel in Form eines Inquisitions-I saß dort im Schneidersitz. Auf den Knöcheln in beiden Händen befand sich eine Kugel. Dieses Relikt hatte die Größe eines Handballs, ein auf dem antiken Terra benutztes Sportutensil. Pechschwarz war die Kugel. Decius kannte das Material. Abaddons Festungen hatten es. Die Necrons nutzten es: Blackstone. Es war in der Lage, das Immaterium fern zu halten, gar zu bannen. Keine Augen, weder Astartes noch menschliche oder Zieloptiken konnten es erkennen, aber Decius sah es mit seinen Dämonenaugen: Die Kugel war nicht dicht. Ein hauchzarter Dunst trat aus. Und da dämmerte es ihm: “Das Artefakt ist ein Gefängnis. Und die Stimmen sind ein oder mehrere Wesen, Kirah. Sie leiten euch, weil sie uns brauchen. Denn ich rieche etwas. Etwas, was ich schon lange verlor: Angst.” Decius ging einfach gerade aus. Die Metallstangen des Geländers bogen sich, als würden sie aus Knete bestehen, dann rissen bzw. brachen sie und er glitt sanft zu Boden. Die anderen mussten die Treppen links und rechts runter in den Raum nehmen. Decius ging unbeirrt weiter, bis er kurz vor dem Thron stand. Die Stimmen waren nun stark in seinem Kopf. Wobei es nur eine war: Kirah. Nicht die aus dem hier und jetzt. Sondern die, zur Zeit der Häresie. Einst seine Frau. Genommen von Loyalisten. Er streckte seine rechte Hand aus und wollte die Black Sun greifen.

Normalerweise sah er immer denjenigen, der ihm Schmerzen zufügte. Er lies sich nie überraschen. Er erkannte immer Gefahren. Doch diesmal nicht. Der bittersüße Schmerz trat zuerst ein. Dann das Gefühl, kein Gefühl mehr im rechten Unterarm und Hand zu haben. Und erst, als der in Gold eingehüllte Körperteil zu Boden fiel, wurde ihm das Ausmaß erst bewusst. Sauberst abgetrennt, mittig durch den Unterarm. Dunkles, schwarzviolettes Blut spritzte erst und ron dann zu Boden. Er blickte sich um und als er den Angreifer sah, zischte er regelrecht das Wort: “Abschaum!”

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Natürlich wurde sich im Februar auch gekloppt. Ist zwar nun fast 2 Wochen her, aber da nix kommt muss ich eben ran!

Es war ein reines Chaos Match. @Lionhard und seine DG mit einem nicht an dieser Kampagne teilnehmenden zweiten DG Spieler gegen @Hans-Jakob Schipp seine Gerölltruppe Vashtorrs und @Alextrasaz also meine EC.

Grund für den Konflikt war entweder das Eindringen der DG in Vashtorrs Schmiede auf Ferrus Magna oder ein gestohlenes Rhino der EC, welche sich in den Truppen der Death Guard versteckte! Wer weiß....

Die Armeen stehen. 4000 Punkte pro Seite. Das Gemetzel konnte beginnen.
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Die Truppen der Deathguard und des vereinten Chaos gehen voran. Die DG verloren im ersten Zug hauptsächlich Poxwalkers (20) und 2 Spawn. Aber auch bissel stärkeres, wie ein Blighthauler.
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Mortarions epic fail. Er schaffte nur 4 Wunden an dem Schmiedemonstrum, trotz dass ich glaube 8 Wunden erzielt wurden durch den Schwungangriff. Der 5er Retter war mir holt. Im Gegenzug verlor Morti mal eben so fast die Hälfte an Wunden im Gegenschlag. Autsch!
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Die Flanken waren voll. Hier und da verschob sich immer das Kampfgetümmel. Mein Landraider zog 1! LP an einem normalen DG Marine ab. Was ein Loser, aber hielt dem Feuer von 800+ PUnkten stand, ehe er sich verabschiedete. Die Flawless Blades wurden niedergemacht. Lucius verkackte den Charge gegen die Poxwalker (waren noch bei den Containern). Der lila Dämonenprinz überlebte den Ansturm der Geißel um 1! LP und heilte sich mittels Strat. What a pain in the ass. Ein Wechselbad der Gefühle! Slaanesh approves.
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Verstärkung der Dritten Runde. 9 Deathshrouds und 2 Lord Contagions. Yikes!
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Doch die Shrouds wurden in der Mitte von einem wilden Vashtorr und meinen Infractors + Invidahn Lord Exultant und Verkörperung des Neids umgehauen!
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Wir verloren nach hartem Kampf dennoch die rechte Flanke. Die DG waren zu viele, zu massiver Beschuss. Es war unhaltbar. Glück und Pech spielten eine Rolle, wie immer. Episch!
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Gegen Ende war kaum noch etwas da. Die beiden Rhinos bekämpften sich mit neuer Kampftaktik: Booty-Claps. Definitve EC Taktik!
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Es war wirklich ein knappes Match. Primär ging es, wir konnten da in der letzten Runde fett absahnen, das Recht für not going first. Aber die Sekundären, da hatten die DG etwas mehr Erfolg. Wahnsinns Spiel.
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War ein geiles Game. @Lionhard hat, wie die anderen, meine volle Slaanesh-Monologe und Anspielungen den ganzen Tag abbekommen. Denke, ich brach ihn, aber am Ende war er auch bissel angefixt, hehe.

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Abgabe Kapitel 3 (März) - Angriff auf Tempelviertel Varn.

Das Thema Monster und Panzer: Bemalt = 3 Prinzen aka Monster und ein Landraider aka Panzer. 3 Geschichten, in denen die Prinzen Decius und Avidis die Hauptrolle haben UND sogar gegeneinander gekämpft haben. Und zumindest ein Bat-Rap mit Vashtorrs Dämonenmaschinen gegen eine Panzerliste des Astras inklusive Baneblade!

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Ca. drei Tage zuvor, kurz nachdem Kirah mit Decius sprach

In den Kammern der Lust auf dem Schlachtschiff “The rightful Sin” war es immer speziell. Feinste und süßeste Düfte schwängerten genauso die Luft wie der Schweiß der Anwesenden. Nackte Bedienstete, Sklaven, Daemonetten und Space Marines gaben sich dem Rausch der Drogen und dem körperlichen Genuss des Fleisches hin. Die beiden Lord Exultants genossen diese Atmosphäre unterschiedlich. Invidahn, Verkörperung des Neids genoss sie genauer gesagt gar nicht. Delec’Taron, Verkörperung der Lust, saß auf seinem Thron. Seine beiden Lieblingssklaven Violet und Sarton ölten seinen Körper in ein wärmendes und gleichzeitig stimulierendes Öl ein. Eine weitere Sklavin kniete vor ihm, den Kopf zwischen seinen Beinen geparkt. Er warf den Kopf genussvoll nach hinten und dann zur Seite. “Was ist los, Bruder? Genieß die Stimulanzien. Genieß eine Frau. Oder Mann. Was dazwischen?” Invidahn spuckte zur Seite aus. “Wie kannst du so rumsitzen? Decius und Avidis suchen nach dem Artefakt und selbst die beiden faulen und langsamen Kakophonisten haben damit begonnen. Wenn Decius WIEDER mich überflügelt, halte ich diesen Schmerz nicht aus!” Sein Bruder warf ihm nur einen Peilsender zu und fragenden Blickes sah Invidahn ihn an. “Gemach, gemach Bruder. Weißt du, die sinnlichste Frucht ist die, die man nicht haben kann. Und dafür ist so mancher bereit, alles zu tun.” Noch ehe Invidahn antworten konnte, kam eine neue Person in den Raum. Der Peilsender haltende Space Marine betrachtet die Person und dann machte es klick bei ihm, begleitet von einem zufriedenen Grinsen. “Und ausgerechnet DU wirst uns direkt zum Artefakt führen, während Decius die Drecksarbeit macht? Ohhhh welch Musik in meinen Ohren.”

In der aktuellen Zeit in den Katakomben unter der Kathedrale der drei Sonnen

“Abschaum!”, normalerweise sprach Decius immer mit einem erhabenen, arroganten Ton, gepaart mit einer Portion Verführung. Dies ließ ihn stets majestätisch wirken. Doch dieses Wort schien den ganzen Raum zu vergiften. Noch während sein abgetrennter Unterarm wieder nachwuchs und gleichzeitig von der goldenen Rüstung wieder versiegelt wurde, starrte er seinen Konkurrenten an. Die schlanke und hochgewachsene Gestalt trug einen einfachen, dunkelgrünen Mantel, dunkelviolette Knie- und Schulterpanzer stießen hervor. Die rechte Hand endete in einem Handschuh mit gefeilten Fingernägeln und einer Apparatur auf dem Handrücken. Am linken Unterarm hing an der ventralen Seite eine an eine Pistole erinnernde Gerätschaft mit einem langen Lauf Richtung Faust, welche schräg zugespitzt endete. Der Kopf war unter einer Kapuze und einer wunderschön anzusehenden Maske mit Hörnern versteckt. “Und dann ahmst du unseren Meister nach, beleidigend.” In Decius rechte hand erschien sein Schwert, an seinen linken Unterarm sein Schild. “Der gehört mir!”, rief Decius. Dann sprang der Solitär auf ihn zu. Dieser Kriegstänzer war jedoch nicht alleine. Eine kleine Truppe aus fünf weiteren mit derselben Konstruktion als Waffe - bekannt als Harlequin-Kuss - stürmte auf die Truppe zu. Der Anführer der Truppe ging auf Kirah los und schwang ein extravagant ausgeschmücktes Energiesäbel.

Der erste der Space Marines, der fiel, war Ravis. Er feuerte seinen Melter auf einen der Aeldari-Clowns, doch trotz verbesserter Sinne und moderner Zieloptiken in seinem Helm, verfehlte er. Der Hitzestrahl traf lediglich einige fragmentierte Splitter haluzinöser Teile des Aeldari, welche durch Täuschungsfelder ausgelöst wurden. Er seufzte auf und lud zum zweiten Schuss auf. Dabei bemerkte er nicht, wie ein weiterer Tänzer scheinbar schwerelos mit einer halben Schraube und einem Vorwärtssalto auf sein Rückenmodul sprang. Die Spitze der seltsamen Waffe wurde in die weichere Panzerung des Halses und durch den Synthetikanzug gerammt. Mühelos durchstach sie Fleisch, Gefäße und Bindegewebe und landete im inneren Brustkorb. Innerhalb weniger Mikrosekunden schossen mehrere Mikro-Filamentfäden durch das Innere der Brust und des Bauches. Dann drehten sie sich wie ein auf dem antiken Terra vorfindbarer Mixer zum Backen im Inneren des Marine. Die hauchdünnen Fäden verwandelten Organe zu einer blutigen Masse. Dann sank der Menschenkoloss auf die Knie und fiel vorne über auf den mutierten Korridorboden. Der Harlequin nahm den Schwung, machte eine Rolle vorwärts und posierte in einem “Tada!” seinen Abschuss. Furius folgte seinem Bruder ins Jenseits. Er liebte es, seinen Plasmawerfer immer zu überhitzen. Er genoss die Hitze und den Nervenkitzel, ob der nächste Schuss sein letzter sein würde. Furius war dumm. Sein Schuss traf ebenso nur fragmentierte Splitter und dann geschah es. Das Glück war auf der Seite des lachenden Gottes, als die Explosion beide Arme bis auf die Hälfte der Oberarme, den halben Brustkorb und ebenso den halben Kopf vaporisierte. Die Kraft war genug, um ihn nach hinten an die Wand zu pfeffern, wo die lebenden Wände sofort begannen, den Toten zu verschlingen.

Serxus und vor allem Brax hatten mit ihren Boltern mehr Erfolg. Brax besaß neben genetischer Verbesserung und technischen Optiken noch seine verlängerte Warp-Zunge. Mit dieser konnte er “sehen”, sogar feinste Bewegungen. Er hielt vor und drückte ab. Das reaktive Geschoss durchbohrte die Brust eines Aeldari und explodierte in einem weiteren dahinter, riss ihn in Stücke. Sein Bolter-Bruder betätigte gerade den Abzug, als einer der Tänzer Shuriken auf die Bolterarm von der Seite regnen ließ. Durch den Aufprall verzog Serxus und striff sein eigentliches Ziel. Diese Aeldari machte ein einhändiges Rad, landete im Spagat vor dem Space Marine, rutschte etwas über den Boden und rammte ihre Waffe in die weiche Panzerung des Innenschenkels und Lende. Dann starb Serxus. Brax wirbelte herum. Doch zu spät. Die Spitze des Kusses der Bruder-Mörderin hätte seinen Hals durchbohrt. Doch Xhols Peitsche umwickelte den Körper der Aeldari und das Hakenende durchbohrte ihren Hinterkopf, zertrümmerte das Kleinhirn. Dann zog er sie zu sich heran, seine Wange an ihrer, presste die Plasmapistole an ihr Kinn und drückte ab, schmolz das Gesicht und Schädel seiner Gegnerin. Beide Space Marines nickten einander zu.

Während dieser Zeit kämpfte Kirah ihr eigenes Duell. Der Harlequin wirbelte mit seinem aktivierten Energiesäbel wieder und wieder in hohen Bögen herum. Dabei tanzte er scheinbar zu einer nur für ihn hörbaren Melodie. Kirah hatte alle Mühen, die Angriffe abzuwehren, doch seine Verteidigung ist immer mal offen. Er spielte mit ihr! So rammte sie ihm eine ihrer Energie-Stilette in seiner Schulter und stieß sich ab. Der Xenos neigte ungläubig den Kopf und richtete seine Shuriken-Pistole auf sie. Ihr blieb nur ein Wurf ihres zweiten Stiletts. Sie traf den Lauf der seltsamen Waffe und in einer kleinen Explosion zerriss die Waffe, als die Shuriken verstopfen und das Metall barst. Er wurde nun scheinbar wütend, denn er griff nun wilder und unkoordinierter an. Waffenlos war Kirah verloren, so nutzte sie ihre für den Harlequin ungewohnte Schnelligkeit. Er stach zu, sie wich zur Seite aus, tänzelte an ihn heran und wollte ihn mit einem Wurf zu Boden schicken. Doch diese Xenos waren Meister der Akrobatik und so nutzte er den Schwung zu seinem Vorteil, riss Kirah zu Boden und stemmte sich auf sie. Er hob seine Waffe zum finalen Schlag, bemerkte aber erst, als es zu spät war, dass das Stilett in seiner Schulter fehlte. Bei der Umarmung riss Kirah das Stilett raus und rammte die Klinge unter dem Sternum durch das Diaphragma und zerstach das Herz. Sie aktivierte die Klinge und das Energiefeld versenkte das Innere des Truppführers. Dieser sackte leblos auf ihr zusammen, sodass sie ihn zur Seite drücken musste. Schwer atmend stand sie auf, sah zu Xhol und Brax, die das Ende noch mit ansahen und schnaufte: "Vielen Dank für die Hilfe, Jungs."

Decius Widersacher war auf einem anderen Level. Der fremde Tänzer, der ihren Gott darstellte und damit verspottete, hätte mühelos die 5 Tormentors gerichtet. Als sich dann noch der 5. und letzte der Harlequine sich in das Duell einmischen wollte, schnaubte der Dämonenprinz verächtlich. Er richtete den Schild zum neuen Widersacher hin und der Aeldari erblickte im Schild sein Spiegelbild. Dann begann sein Körper anzuschwellen, eher er in einem rosa Nebel platzte und die Masse, wie von einer Schockwelle getroffen, nach hinten weg verteilt wurde. Diesen kurzen Moment nutzte jedoch der Solitär und sein Klauenhandschuh griff durch Decius Brust. Noch bevor er das dämonische Herz zerquetschen konnte, zuckte Decius zurück und entkam dem tödlichen Angriff. Nun ging der Prinz des Chaos in die Offensive. Wieder und wieder stach er auf den Aeldari ein, doch der wich unmenschlich schnell immer wieder aus. So entschied sich Decius schlussendlich zu unkonventionellen Mitteln und warf erst seinen Schild und dann seine Klinge nach dem Tänzer. Erwartend wich er beiden aus. Doch Decius konnte ihn endlich an seinen Schultern packen. Dann hob er ihn über sich und mit einem triumphierenden Schrei riss er den Xenos in zwei. Er ließ die Körperhälften einfach fallen und sah nach seinen Brüdern. Drei tot. Doch erst als er Kirah sah, spürte er erst eine Wärme in seinem Herzen. Dann folgte ein seltener Moment der Schwäche. Abhängigkeit. Und dieses Gefühl berauschte ihn überraschend.

Xhol sicherte sich die eine erhaltene Progenitor-Drüse von Furius, Brax näherte sich dem Artefakt. Und als er zugreifen wollte, landeten metallische Zylinder vor ihm auf den Boden. Ein Lichtblitz. Rauch. Eine fremde, graue und marmorfarbene Energiefaust von Lord Invidahn - Verkörperung des Neids blitzte auf. Er griff zum Artefakt, nahm es sich, tippte mit dem freien Zeige- und Mittelfinger an seine Schläfe, grüßte und mit einem Klick auf einen Teleportpeilsender fraß ihn der Warp und er verschwand. Ein paar Sekunden standen Decius, Kirah, Xhol und Brax wie angewurzelt da. Teils desorientiert, teils nur verwundert. Dann schrie Decius wütend auf, sodass die lebenden Wände der Katakomben vor Extase regelrecht bebten. Sein Rausch kam und verschwand schnell und wich unglaublicher Wut. Für Decius war eines klar: er wurde verraten!

Verrat. Dieses Gefühl hasste Decius mehr als alles andere. Er hasste es sogar mehr, wenn er selbst jemanden verraten müsste. Für ihn gab es da nur ehrliche und harte Arbeit. Ehre, Stolz und Eitelkeit. Verrat war schon immer nur für Schwächlinge. Und die Tatsache, dass ein niederer Konkurrent ohne viel Arbeit das Artefakt vor ihren Augen stehlen konnte und damit entkommen konnte, machte Decius rasend vor Wut. Er starrte Xhol und Brax zuerst an. Dann Kirah. Seine non-verbale Frage lautete: “Wer?”

“Vielleicht war es einer unserer drei gefallenen Brüder.”, stotterte Brax los. Seine Warp-Zunge schmeckte die Wut des Prinzen und er fürchtete diese abzubekommen. “Das ist unmöglich. Wir standen in so vielen Schlachten Seite an Seite und nie gab es auch nur im Ansatz solche Gedanken. Bei keinen von uns.”, erwiderte Xhol. Brax zuckte mit dem Bolterlauf zu Kirah. “Was ist mit der? Sie sagte, sie folge nur den “Stimmen” aus dem Artefakt. Was, wenn dem Gefangenen es egal ist, wer ihn holt und Pläne schmiedete?” Die beiden Marines begannen miteinander zu diskutieren. Decius Ungeduld wuchs. Kirah trat vor und steckte die Stillete in die Scheiden, neigte den Kopf und sprach gehässig: “Warst du es nicht, der Xhols Führung vor drei Tagen in Frage stellte? Und bist du es nicht, der ständig sich von der Gruppe zurückfallen lässt und wer weiß was tut?” Xhol nickte: “Stimmt auffallend.” Und nun lagen alle Blicke auf Brax.

Er schwang scheinbar ertappt den Bolterlauf in Richtung Kirah und zischte: “Du Hure. Stirb Verräterin.” Dann drückte Brax ab. Das sagte er seinem Gehirn und das gab ein positives Feedback zurück zu seinem Verstand. Erst, als er merkte, dass kein lauter Knall ertönte, wurde er stutzig. Sein Arm mit der Hand am Griff der Waffe löste sich von seinem Körper und gab der Schwerkraft nach. Und gleich danach folgte sein zweiter Arm, als Decius rote Klinge beide Gliedmaßen sauber von den Schultern trennte. Blut spritzte wie ein Schwall aus beiden Stümpfen und Brax drehte sich zu Decius herum. Die Zunge schlug wild um sich, als er den süßen Schmerz in purer Ekstase genoss. “Bist du aus Eitelkeit so dermaßen blind?”, verhöhnte er den Prinzen. Dieser griff mit seiner freien Hand die Zunge des Tormentors, trat gegen seine Brust mit der rechten Fußsohle voran gegen Brax seine Brust und zog an der Zunge. Der Muskel riss mit einem schmatzenden Geräusch von der Mundboden- und Gaumenmuskulatur ab und Brax flog mehrere Meter weiter zu Boden. Nun zischte, kreischte und blubberte er unverständliche Worte vor Schmerzen, die wahrhaftig sind und nicht mehr stimulierend. “Untersuchen.”, befahl Decius und ließ die Zunge angewidert fallen, ehe er sie auf den Boden mit seinem Plattenstiefel zertrat.

Xhol und Kirah machten sich sofort daran, die Taschen am Gürtel von Brax zu untersuchen. Geschickte Finger und Handgriffe wurden von beiden durchgeführt, wobei Xhol immer wieder den sich unter Schmerzen windenden Brax halten musste. Dann fand Kirah etwas und hielt es erst hoch und warf es zu Decius. Er fing das Gerät und zischte: “Peilsender. So fand er uns. Folgte uns und du hast ihm immer wieder den Weg geebnet.” Decius ließ seine Waffen in Warpnebel verschwinden und begann mit der Bestrafung. Er griff an die Brustpanzerung und dem Rückenmodul und riss es dem Verräter-Marine vom Körper. Er zerstörte den Bolter und ließ Xhol den Warpdolch nehmen. Und dann gingen sie. Sie gingen, um ihre Schmach vor Vanithas und viel schlimmer noch, vor Invidahn abzuholen. Brax jedoch hatte ein schlimmeres Schicksal. Ohne des Dämonenprinzen Aura krochen nun die vom Warp veränderten Wesen und Niegeborenen aus ihren Ecken. In Brax seiner Nase kroch der Geruch des verhassten Fliegengottes. Nurglinge liefen auf dem nackten Oberkörper und hinterließen Pestbeulen und eitrige Wunden, während Poxwalker begannen, sich am Fleisch des Halbgottes zu laben. Gurgelnd, mit seiner leicht wieder geheilten Zunge, hallte voller Wut nur ein Wort durch die Korridore: “Verräter!”

Zurück in der Kathedrale der drei Sonnen, wurden Decius, Xhol und Kirah zur Kapelle der Gottesstraße gebeten. Diese befand sich ganz oben direkt unter dem Dach des Turmes über dem Sol Mortis prangerte. Dort hatte Vanithas sein Ritual verschoben. Die Warp-Energien waren so üppig an diesem Ort, dass nur durch die Hexer der Occulti der Turm in der Realität gehalten wurde und physikalische Eigenschaften hier weiterhin zum Großteil galten. Oben angekommen, bot sich der Anblick des Höhepunktes des Rituals. Die Flawless Blades standen in sechs Gruppen an ebenso sechs durch Bannkreise markierten Bereichen. In jedem dieser sechs Eckpunkte kanalisierte ein Hexer an einem Fokus Warp-Energie. Der Fokus war je ein Mitglied der Aeldari-Spezies. Unter Pein wanden sich ihre Körper. Direkt in der Mitte stand Vanithas mit dem Artefakt “Black Sun” und hielt es in beiden Händen. Links vom Eingang standen die beiden Lord Kakophonisten Des’Sidu und Voracit, Verkörperung von Faulheit und Gefräßigkeit. Ebenso die Lord Excultants Delec’Taron und Invidahn, Verkörperung von Lust und Neid. Die beiden grinsten das neu dazugekommene Gästetrio nur spöttisch an. So begab sich das Trio zur rechten Seite und gesellte sich zu Avidis, der sie bereits knurrend begrüßte: Decius, Bruder. Willst du doch noch Zeuge von Vanithas Aufstieg werden? Hätte nicht gedacht, dass du dich blicken lässt.”

Decius winkte nur ab und erst jetzt fiel ihm auf, dass Vanithas nicht alleine im sechs-zackigen Ritualstern stand. Mit gebührendem Abstand war da noch Der Ritter der Rache, Vanithas persönlicher Henker. Niemand hörte je auch nur ein Wort aus dem Munde des meisterhaften Schwertkämpfers. Deswegen nannten ihn alle nur Zero. Absolut loyal und treu seinen Meister ergeben. Stolz stand er da, hoch und breit gewachsen in einer meisterhaften Rüstung, an deren Außenpanzerung und mit Hexerei belegt die Gesichter seiner größten Opfer verewigt wurden. Im Gegensatz dazu war Vanithas schwach, ausgezehrt und abgemagert. Er trug nur noch eine Toga in Violett wie einst der Genvater der III. Legion. Seine kratzige Stimme erklang in der Kapelle: “Nun, da alle wichtigen Mitglieder da sind, lasst uns beginnen. Fast mein ganzes Leben lang strebte ich auf diesen Tag hin. Lasst ihn glorreich werden!” Und dann begann er in einer seltsamen Sprache Formeln zu rezitieren.

“Willst du das wirklich, Bruder?”, fragte Avidis. Decius konterte nur geknickt aufgrund seiner letzten Niederlage: “Was meinst du?”

“Wenn Vanithas das Ritual beendet, werden wir alle völlig unter seiner Kontrolle stehen. Wir und er sind dann unsterblich und seine Macht nicht mehr durch uns zu stoppen.”

“Das wäre Verrat, Bruder. Und davon hatte ich genug für heute.”
, zischte Decius. Avidis schnaufte enttäuscht auf. “Schade, aber ich will mehr als das.” Dann spürte Decius, wie Avidis ihn mit der rechten Faust gegen die Brust schlug. Er taumelte etwas hinter, während sein Bruder seinen dämonischen Arm durch die Barriere des Ritualsterns schob und mit seiner infernalen Kanone auf Vanithas zielte. Decius sprang vor und konnte Avidis nur noch mit der Schulter rammen. Die Kanone feuerte laut auf und das Geschoss flog auf den Hexer in der Mitte zu. Niemand, nicht mal Zero war schnell genug, als die Warpmunition Vanithas traf. Doch Decius Eingreifen verhinderte das Schlimmste, sodass ihm nur der Kiefer weggefetzt wurde. Gurgelnd versuchte er, das Ritual weiter aufrechtzuerhalten, doch die Warp-Energien begannen zu kollabieren. Und noch ehe es zur Explosion kam, stellte sich Decius schützend vor Kirahi, ganz automatisch.

Die Explosion riss die Kapelle am höchsten Punkt des Turmes auseinander. Wand- und Dachteile so groß wie Wohnhäuser prasselten zur Seite und in die Tiefen. Nur wenige Marines am Rande folgten diesen Teilen. Der Rest konnte durch die Servo-Motoren und Klingen in den Boden gerammt der Druckwelle entkommen. Die sechs Opfer-Aeldari waren nur noch Asche. Von Vanithas und dem Artefakt fehlte jede Spur. Noch während sich alle zu sammeln begannen, schrie Decius: “Was hast du getan?” gen Avidis. Dieser grunzte zufrieden und zog beide Klingen. “Das, was ich schon lange hätte tun sollen. Diese Kriegerscharr wird mir gehören. Und ich fordere dich darum heraus!”, schrie sein Bruder Decius entgegen und schoss zustürmend auf den goldenen Prinzen. Die Schüsse prallten harmlos ab, doch behinderten sie Decius beim Einnehmen einer optimalen Duellhaltung. Dann prallte Avidis wie ein Rammbock gegen ihn und es folgte eine schnelle, brutale und anhaltene Schlagfolge beider Klingen.

Decius war sichtlich überrumpelt. So kämpfte Avidis noch nie. Er schien regelrecht berauscht zu sein und das gab ihm die Macht, seinen Aufstieg zu erreichen. Zuerst konnte Decius noch alles abwehren, doch dann nutzte Avidis seinen dämonischen Schwanz und sein Stachelende bohrte sich tief in Decius Bauch. Dann brach seine Defensive und das Breitschwert folgte in den Bauch. Avidis Papierdolch drang tief in des goldenen Prinzen rechte Schulter ein. Dann schob sich Avidis sein Gesicht nahe zu Decius heran und er hauchte seinen süßen Atem nach Vanille und verdorbenem Fleisch freisetzend: “Gib auf. Ich will dich nicht in den Warp bannen. Ich brauche dich an meiner Seite. Du warst bei der Nekropole von Achtlion, den Knochenwüsten von Malekkta, dem Rubin-Palast von Weltentyrann Altir und vielen weiteren Schlachten an meiner Seite. DU bist der einzige, den ich wahrhaftig Bruder nenne. Also: gibt auf.” Decius war überrascht. Er dachte immer, dass Avidis Sünde nach Gier sein Verstand beraubte. Aber er war geistig klar. Doch erst, als er Kirah sah, würde sein Stolz nie aufzugeben geändert. Er sah ihr angstverzerrtes Gesicht, seufzte und sagte: “Ich gebe auf.”

Mit jubelnden Rufen riss Avidis die Klingen aus Decius Körper und ließ ihn geschwächt kniend hocken. Die Flawless Blades und Zero schlugen mehrmals hintereinander mit den Klingen gegen Brust- oder Schulterpanzer, sodass ein “ting-ting” Geräusch entstand, im perfekten Einklang und Rhythmus miteinander. Dann stieg Avidis der Aufgestiegene die Turmstufen herab. Im Schlepptau alle anderen, außer Decius, Zero, Xhol und Kirah. Letztere eilte nach dem Duell direkt zu Decius zurück und stützte seinen Körper. Dies sah ulkig aus, eine kleine Sterbliche, die einen fast doppelt so großen Gott unterstützte. Und Decius ließ sie gewähren. Zu tief lag der Schmerz der Niederlage und Schmach der spöttischen Blicke der anderen Mitglieder des Courts. Doch sie wusste aufmunternde Worte und flüsterte leise: “Ich höre sie. Die Stimmen. Oh Decius, sie sagen Vanithas ist am Leben.” Seine Augen wurden riesig und er winkte Xhol zu sich heran. Xhol. Ich habe nur noch dich als treuen Freund. Geh in die Tiefen der Makropole. Finde Vanithas. Wenn er lebendig ist, bringe ihn nach Hause. Und wenn er tot ist, bringe seinen Körper zurück. Und du, Ritter der Rache, ich fordere eine Richtung. Nicht für mich, sondern für Avidis. Geh mit Xhol und finde Vanithas!”

Stumm wie immer sah Zero erst zu Xhol und dann zu Decius. Er überlegte und nickte zustimmend. Dann ging er genauso wortlos einfach los. Xhol wirkte kurz verwirrt und blickte zu Decius: “Ich werde dich nicht enttäuschen, Bruder.” Während sich Decius Wunden schlossen, gingen die vier ebenso nach unten. Die Musik von Dämonetten und ihren unwirklichen Instrumenten, begleitet von den Noise Marines, wurde immer wieder von Jubelrufen und Namensbekundungen Avidis überstimmt. Und dann bellte besagter neuer Anführer: “Die Zeit, dass wir uns hier verstecken ist vorbei! Nun wird geplündert. Nun wird in Ekstase genossen. Lasst uns Ferrus Magna pflücken wie eine reife Frucht und uns an ihren Gaben Fett fressen!” Und das einfache Volk jubelte, während der gefallene Engel seinen Stolz neu sortieren musste.

So hat ein wenig gedauert. ABER in der ersten Märzwoche (04.03.) gaben sich @Loki Langfang und ich uns die Ehre und prügelten uns. Eigentlich waren Orkse aufgesetzt, aber die mussten sich von Papa-Nurgles Geschenk erholen! Gespielt wurde Supply-Drop und das mittlere Missionsziel blieb bis zum Ende übrig. Es war also ein Gemosche in der Mitte!

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Die Streitkräfte Fenris

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gegen die Streitkräfte der perfekten Legion.

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Der Wulfen-Dread schaffte nur einen Flawless Blade zu töten und im Gegenzug schafften es diese nicht, den Wulfen zu fällen und verloren einen Weiteren durch ihre Überdosis Drogen. Eine Schande auf beiden Seiten. Aber der Dämonenprinz Decius erledigte ihn dann im Ansturm und seinen Aufpralltreffern.

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Die Mitte war von Anfang an heiß umkämpft. Kurz danach erledigten die 5 Infractors und Lord Delec'Taron die Blutwölfe und Ragnar, episch. Aber dafür war die Wolfkavallerie ein "Pain in the Ass" für mich bis in die vorletzte Runde. Die Noise Marines haben mal wieder versagt ohne Ende.

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Die Wölfe schnappten sich die rechte Flanke der EC, die Storm-Intercessors mit Chaplain hatten sich den Prinzen geschnappt und damit war die Flanke verloren.

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Dafür verloren die Wölfe die linke Flanke an den perfekten Söhnen. Man siehe: Die Reiter sind noch immer da.

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Und auch in der vorletzten Runde stand IMMER NOCH einer. Ich hab die einfach nicht klein bekommen. Am Ende war es eine Granate der Tormentors, die dem letzten Wolf hier das Licht ausknipsten, meine Güte. Russ wäre Stolz auf die Jungs gewesen.

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Das Endbild. Zum Schluss konnten die SW nochmal fett punkten. Jap, als Zweiter dran zu sein kann ein Vorteil sein und den nutzten die geschickten Krieger des Wolfes mit der List des Raben.

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Ein knapper Sieg für die Wölfe und ein Unentschieden nach Turniermatrix. Sauber gespielt und Gratulation an @Loki Langfang .

So und hier noch eine Verbindung zum aktuellen Hintergrund rund um die Kampagne. Der erste Abschnitt könnte für ALLE hier wichtig sein. Aber gerade für die Orga @Amriel , @Ranthok und auch @sejason ? ist es sicher interessant. Ihr habt mir zu viel Macht gegeben! Muahaha ahahaha aaaaahhahaha. Ja.

Nur ein Tag später, nachdem Avidis zum neuen Anführer gekrönt wurde, zogen die Mitglieder der Pale Angels los. Sie ließen die Kathedrale der Drei Sonnen hinter sich. Alles war geplündert. Nahrungsmittel, Waffen und Reliquien wurden zur Flotte im Orbit zur Weiterverarbeitung und Segnung gebracht. Sklaven und willige Kultigsten rekrutiert und korrumpiert. Die Spitze der Makropole lieferte nichts mehr, wofür es sich lohnen würde zu kämpfen. Statuen und heilige Symbole wurden zerstört oder verschandelt. Gesichter von Heiligen und Loyalen Primarchen durch Hexerei in dämonische Fratzen ersetzt. Die heiligen Hallen waren voll mit Resten von Speis, Trunk und allerlei Körperflüssigkeiten, sodass dieser Ort nichts mehr von seinem einstigen epochalen Antlitz beherbergte. Doch, um auch den letzten bisschen Glauben an das Imperium für die letzten loyalen Bewohner der Stadt zu zerstören, setzten die Kinder der III. Legion noch einen drauf. Sie zündeten an kritischen Stellen Melterbomben und untergruben die Integrität des Bauwerkes, sodass es unter lauten und pompösen Krachen und Geröll zusammenbrach. Eine Rauchwolke folgte, gleich eines Vulkanausbruches, als die uralten Bauten in sich stürzten und am Ende einen wilden Anblick aus Schutt und lebenden, dämonischen Organismus preisgaben. Im Schutze der Rauchwolke wollten Fulgrims Kinder hinabsteigen. Doch ein listiger Feind, war ihnen näher als sie es dachten.

Die Wölfe von Fenris starteten einen Angriff auf die Vorhut der Emperors Children und überraschten sie. Decius hatte das Kommando übernommen und so mussten sie sich verbittert und überrumpelt einen organisierten Feind stellen. Und nicht nur das, einen Feind, dessen Fähigkeiten sich mit ihnen gleichstellte. Wie zur Zeit der Horus Heresy prallten Demi-Götter aneinander und sie schenkten sich nichts. Flanken verschoben sich, sodass die rechte von den Wölfen und die linke von den Kindern des Imperators besetzt wurden. Im finalen Aufeinandertreffen in der Mitte, mussten schließlich die Schänder vor den Wölfen fliehen. Und als sie mit der Hauptstreitmacht zurückkamen, waren von den listigen Kriegern der VI. Legion keine Spur mehr übrig. Außer gefallene Mitglieder, deren Progenoid-Drüsen entfernt wurden waren. Einige wurden geborgen, aber andere mussten liegen bleiben. Der Marsch der III. Legion wurde jedoch nicht gestoppt. Nur verzögert. Doch er bewirkte dennoch etwas: Er nahm ihnen den Glanz des Ruhmes und Triumphes von Avidis ersten Tag als Anführer. Doch der hatte einen Plan, einen Plan der einen neuen Feind des Imperiums zum Bündnispartner machen würde. Eine niedere Gottheit, dessen Ehrgeiz einer der großen Götter zu werden langsam Früchte trägt und er ebenso hier auf Ferrus Magna seinen Weg zum Aufstieg nutzte: Vashtorr.

Samstag den 21.03. gab es ein 4000 Punkte-Spiel. Da haben sich Jena-Nic mit 2k Astra Militarum und Jena-Leon mit 2k AdMech getraut, gegen @Hans-Jakob Schipp und seiner 2k Vashtorr-Trümmertruppe und meiner 2k Gammel-EC anzutreten. Gespielt wurde klassisch Take and Hold. Es war wieder höchst vernichtend, was die Verluste anging. Aber so ist. In the far grim dark future, there is only war.

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Die gemeinsamen Armeen des Imperiums ...

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gegen die unheilige Koalition des Chaos.

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Das Chaos stürmt vor und begann den Angriff. Eine ungünstige Positionierung der Kastellan-Robotern samt Data-Smith wurde mit der Zerstörung besagter Truppe gestraft. Doch insgesamt war der Beschuss im Rahmen. Anders sollte es sich beim Imperium verhalten...

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Der Gegenbeschuss und Nahkampf fanatischer Priester sorgte für den Verlust von 2 Venom Crawlern, einer Geißel und einer Forgefiend. Yikes!

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Nach diesen Verlust, mussten wir weiter vor und die Truppen des Adeptus Mechanicus bezahlten einen hohen Blut- und Ölzoll. Aber so konnte das Astra Militarum weiterhin uns in Stücke schießen.

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Die Fronten verschieben sich, die Truppen werden ausgedünnt uns ausgesiebt. Punkte erobert und gekämpft um jeden Milimeter Kampfgebiet. Aber man merkt, dem Chaos geht die Puste schneller aus. Sieht nicht gut aus!

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Dennoch kämpft das Chaos mit allen Mitteln. Vashtorr hat bewiesen, dass er ein aufsteigender Geist ist und hatte noch gut Schaden ausgeteilt. Granaten des Lod Kakophonisten haben 5 zerstörerische Wunden dem leman Russ Exterminator zugefügt. Das Schicksal sprang immer wieder von einer Seite zur Nächsten!

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Und am Ende war es noch wild. Mit einer von Vashtorr bzw. @Hans-Jakob Schipp angekündigten 1 beim Explosionswurf des letzten Leman Russ Panzers, explodierte dieser und riss den "Gott" des Dark Mechanicums zurück in den Warp. Zumindest einen seiner Körper. wenig blieb übrig. Das Mechanicum hatte nur noch einen Tech-Priester übrig, Vashtorrs Truppe 3 Kultisten, die Kinder des Imperators 3 Tormentors und 2 (geborgte) Terminatoren und nur das Astra Militarum hatte nebst Basilisken, Leondus, einer Chimäre und paar Soldaten auch noch einen Tech-Priester samt Baneblade übrig! Und als der Rauch sich legte, stand der SIeger fest...


Und nun noch eine kurze Geschichte dazu, um das Ganze in die Kampagne einzubinden.

Vashtorr hatte sich die Fabriken, Schmieden und Bauzentren Ferrus Magna ausgesucht. Sie sollten ihn gehören, um diese Welt in noch mehr unheilige Maschinen zu versenken. Doch noch immer gab es loyale Diener des Omnissiah. Diese letzten Mitglieder versuchten verzweifelt, die heiligen Hallen ihrer Produktion zu sichern. Und sie hatten Unterstützung: Reste planetarer Garnisions-Soldaten und paramilitärischer Milizen in Uniformen der Imperialen Garde. Sie wussten, dass das Halten solcher Stätten den Sieg bedeuten konnte. Der aufstrebende Dämon wog seine Chancen ab, als ein Triumphzug mit infernalen Instrumenten und unheiligen Tönen der Noise-Marines begleitend auftauchte. Avidis grinste, als er den anderen Dämon sah und trat heran: "Ich grüße euch, Dämonen-Bruder. Ich hörte, dass ihr hier unterwegs seid. Die letzte Schlacht gegen die faulen Diener des Fliegengottes verlief nicht nach unseren Wünschen. Aber die Streitkräfte hier scheinen euren Vorstoß überlegen zu sein. Meine Streitkräfte und ich bieten euch Hilfe an. Und vielleicht nicht nur heute." Der Meister der Warp-Schmiede ließ die Krallen seiner Klauenhand an seinem Kinn gleiten und überlegte. Seine Augen starrten die neuen Truppen der III. Legion an und musterte diese. Dann sah er zu den planetaren Sicherheitsstreitkräften zurück und gluckste vergnügt. "Ich addressiere eine Steigung von 39% für einen Sieg gegen die Truppen des Leichengottes mit eurer Hilfe. So soll es sein, wenn dieser Tag ein Erfolg wird, könnte man mit einem längeren Bündnis rechnen. Was genau schwebt euch vor?"

"Eure Maschinen sind ideal, um die immer größer werdenden Panzer-Kolonnen des Gegners zu brechen. Ich versuche auch, ein Bündnis mit den kalten Iron Warriors (@Amriel ) zu organisieren. Ihre Künste im Belagern und ihre schweren Waffen könnten hier den Sieg für uns bringen. Meine Truppen kümmern sich um die Flanken. Kleine Saboteure, die schnell Fahrzeuge isolieren und zerstören können. Oder generell lästige Leichengott-Brüder, die gefährlich werden könnten. Wenn wir zusammen arbeiten, wird diese Makropole fallen und jeder bekommt seinen Stück vom Kuchen. Wobei wir unseren Besten schon hatten. Aber es schadet ja nicht, noch etwas mehr zu wollen."
, grinste Avidis und Vashtorr nickte übereinstimmend. "Wir haben einen flüchtigen Handel, mein bessessener Freund."

Wenig später erklangen die Geschütze und Kanonen, Feuer von einfacheren Waffen und Explosionen detonierter Vehikel und dämonischer Maschinen. Die Verluste waren hoch, auf beiden Seiten. Doch am Ende musste es einen Sieger geben. Als sich die imperiumstreuen Diener zurückziehen mussten und das Chaos hier weiter Fuß fassen konnte, war ein unheiliges Bündnis besiegelt. Ein weiterer Hammer, der auf die Hoffnung und Wünsche der Loyalisten niederprasselte. Doch weder wusste Vastorr, was genau Avidis wollte und visa verca. Vielleicht hatten beide doch ein gemeinsames Ziel. Vielleicht hatten beide aber schon jeweils einen passenden Dolch am Rücken des Anderen. Wie auch immer das ausging, für Ferrus Magna bedeutete es nur eines: Verdammung.

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Abgabe Kapitel 4 (April) - Thema Helden und Tyrannen und Truppen, die sie anführen. Hab ziemlich viel gemacht, denke ich. 5 Helden, ein Trupp Flawless Blades, eine Geißel gebaut, Geschichten rund um "Helden" und Tyrannen und ein Battlereport, wo ich 7! SIEBEN TYrannen führte.

Alle Punkte sollen in den Angriff des Raumhafens fließen!

Tage sind vergangen, seit die Pale Angels die Kathedrale der drei Sonnen zum Einsturz brachten und in das Tempelviertel Varn zogen. Nachdem sie sich erst als Befreier und Heilige ausgaben und genug Einwohner, Verzweifelte und Willige rekrutierten, zeigten sie nun ihr wahres Gesicht. Das eines Richters. Nun durften vor allem die Aspiranten sich beweisen. Alle Einwohner, die loyal blieben oder den falschen Gott anbeteten, wurden der ultimativen Gnade zuteil: Erlösung durch den Tod. Nun wurden alle Kriegsverbrechen, so nannte man die Taten im alten gotischen Terra, verübt. Es wurde geplündert, zerstört, gefoltert, misshandelt auf allen Ebenen bzw. Varianten und gemordet. Und das alles mit Genuss für die Engel des Todes, den Kindern des Imperators. Doch nicht für Zero und Xhol. Beide setzten sich vom Rest der Streitmacht ab und drangen tiefer in die Unterwelt von Ferrus Magna vor.

Xhol erinnerte sich noch gut an damals, als er noch ein Mensch war. Er lebte auf dem Agrarplaneten Noiin Tertius. Eine Welt, in der Armut dominierte und in Ironie nur der herrschende Adel und der Gouverneur der Welt reich an Nahrung war. Da künstliche Intelligenz verboten und teure Maschinen sich kaum einer leisten konnte, war menschliche Feldarbeit an der Tagesordnung. Schichten von 12 und mehr Standardstunden, körperlich auslaugende Arbeit, die Peitschen der Aufseher und wenig Schlaf ließen die Menschen in Knechtschaft schuften und unterbanden jede Form von Widerstand. Xhol war schon immer ein Überlebenskünstler. Er war ein Egoist, nahe der Grenze zum Narzissmus. Jedoch nicht, weil er sich anderen überlegen fühlte, sondern weil er sich und sein Leben immer wichtiger als andere sah. Das war auch wichtig, denn wenn man zusammenbrach während der Arbeit, gab es nur 2 Schicksale: war man über 30 Jahre, war man nichts mehr wert. Dann landete man in den “Weiterverarbeitungsfabriken” der Welt. Das eigene Fleisch wurde für Tiernahrung, Knochen für Kleber, Talg für Kerzen usw. verarbeitet. War man 30 oder jünger, war eine “Verbesserung” in der Kosten-Nutzen-Bilanz günstig. Man wurde lobotomisiert, Beine und Wirbelsäule durch Metall und Arme durch Erntewerkzeug ersetzt. Und dann wurde man zu einer Erntemaschine.

Als die Pale Angels auf Noiin Tertius landeten, war Xhol anders als die meisten kräftig und gut genährt. Denn er mordete früh. Für Geld. Für Nahrung. Und wenn er Frauen und Kinder erdrosseln musste, um an deren Rationen zu kommen, tat er es. Ohne Empathie oder Moral geboren und mit einem guten Körperbau wurde er als Aspirant gemustert. Viele andere landeten bei Sklaven oder Bediensteten. Und selbst die hatten ein besseres Leben als nur einen weiteren Tag auf Noiin Tertius zu verbingen. Die Engel gaben sich erst als loyal aus, die nur ihre Nahrungsvorräte auffüllen wollten. Dann zerschlugen sie in einer Nacht die Herrscher und deren Armee und rekrutierten. Und dann kam wie immer der Gnadenszug, der nun auch in Ferrus Magna begann. Würdige Aspiranten wurden zu Space Marines der III. Legion. Es kam nie darauf an, dass man mehr tötete oder am brutalsten war zum Bestehen des Tests. Sondern, dass man sich “findet”.

Für Xhol war es etwas, das er niemals erwartet hätte. Es war Bewunderung für jemand anderen. Als er zum ersten Mal den Dämonenprinzen Decius in seiner goldenen Rüstung sah, wie er grazil und anmutig jede seiner Bewegungen durchführte und Gegner ebenso künstlerisch niederstreckte, bewunderte er ihn. Dazu kam sein makelloses Aussehen, die perfekten Gesichts- und Körperkonturen. Aus Bewunderung wurde eine starke Suche nach Nähe und daraus manische Sehnsucht. Xhol gab es nie zu, doch er liebte Decius. Er wollte immer mehr an seinem perfekten Antlitz sein, ihn berühren, ihn kosten und fühlen. Und diese exzessive Seite war für Decius genug, um ihn in seinen Reihen als Space Marine zu begrüßen. Doch nun ist er weg von ihm und suchte mit Zero Vanithas. Auch ihn bewunderte er, aber an Decius kam dieses Gefühl nie heran. Immerhin konnte er seinen merkwürdigen Bruder mal in Aktion sehen.

Denn Xhol musste nicht einmal kämpfen. Sei es gegen Bewohner oder Reste der Milizen der Makropole, Dämonen der anderen Götter oder andere Astartes. Zero richtete sie alle nieder. Xhol konnte die Bewegungen von Zeros Angriffen nicht wirklich sehen und seine Gegner auch nicht. Oft flogen ihre Köpfe schon, bis sie ihren Tod bemerkten oder Blut spritzte aus Wunden, die lange schon zugefügt wurden, ehe sie aufplatzten durch den Druck der Arterien. Erst, als Xhol seine Drogen einmal aktivierte und die Zeit langsamer für ihn verlief, sah er die feinen und akribisch durchgeführten Bewegungen, aber auch dann nur stockend. Doch für ihn kamen sie nicht an Decius gekonnter Fechtkunst heran. Der stumme Zero war einfach sonderbar. Allein seine schwarze Rüstung stand schon immer im Kontrast zu der weißen Rüstung der restlichen Kriegsbande. Das gab das Gerücht auf, dass er einst ein Chaplain der Legion war. Doch das wurde nie bestätigt. Allein das war auffällig anders und seltsam. Doch kurioser war seine Loyalität. Sie galt nicht für Vanithas als erste Instanz, sondern als seine Sicht der Gerechtigkeit. Immer, wenn jemand zu Unrecht handelte, konnte er Gerechtigkeit in Form von Rache durch Zero verlangen. Dieser wog dann diese Bitte ab und entweder ignorierte er die Aufforderung oder richtete. Einmal wandte er sich sogar gegen Vanithas, als ein Bruder die aus seiner Sicht verdiente Belohnung von Vanithas nicht bekam. Das war das einzige Mal, dass Zero ein Duell Mann gegen Mann verlor. Zero war sogar so geschickt, dass er Dämonenprinzen richtete und auch schon größere Dämonen zu Boden zwang. Ein meisterhafter Kämpfer, der jedoch am besten agierte, wenn er alleine und nur für sich stand. Und das konnte Xhol nun bestätigen. Er wurde jüngst aus seinen Gedanken und seiner Beobachtung gerissen, als der schwarz-gerüstete Engel auf eine Lache verkrustetem Blut zeigte. Xhol kniete sich hin, zog seinen Helm ab und atmete mit gerümpfter Nase die sticke, faule Luft des unteren Distrikts ein. Sein Panzerhandschuh kratzte etwas vom geronnenen Blutes ab und hielt es sich vor die Nase. Tief atmete er ein, nickte und setzte seinen Helm wieder auf. Sie haben die Witterung aufgenommen, denn dies war tatsächlich Vanithas sein Blut. Er kam hier vorbei und verschwand in einen Kanaleingang. Und so stiegen die Beiden tiefer und tiefer in die Eingeweide der Makropole.

Und hier ist er, Knight of Vengeance - Zero.
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In den Tiefen der Makropole war es ruhig. Kaum ein Geräusch war zu vernehmen mit Ausnahme von fallenden Wassertropfen aus Rissen und Löchern von Heizungsrohren, das Zischen von Wasserdampf und das Schnattern kleiner Wirbeltiere. Es war dunkel, mit Ausnahme von Warnblinkern und einigen letzten funktionstüchtigen Lampen. Es roch klamm, verrostet und vermodert. Doch die Kanaltunnel hielten nicht nur den Warpeinfluss, sondern auch das Trommeln von Artillerie und Geschützfeuer oberhalb stand. Dies war vielleicht weniger durch schlaue Konstruktionen und Schutzvorrichtungen zu verdanken, als mehr den völlig abstrusen Bauarten immer wieder neue Tunnel auf Alten zu bauen, sodass nun ein stabiler Glotz aus Gängen, Korridoren und Tunneln über die Zeit entstand. Zum Glück mussten sich die zwei Kinder des Imperators nur an der Blutspur orientieren, sonst hätten sie sich mit Sicherheit verwirrt. Und irgendwann kam etwas Neues hinzu. Es war erst schleichend und summierte sich mehr und mehr zu einem eindeutigen Signal: ein Geruch. Er war unglaublich schwer und süß, wirkte dadurch betörend und ließ die Sinne der beiden ebenso schwer werden.

Das Epizentrum dieses Geruchs war eine Kaverne. Ein Raum aus sechs symmetrischen Kanten, an einer der Wände waren verschiedene Instrumente zu sehen, jedoch lange schon funktionslos. Plötzlich zog Zero seine Klinge und aktivierte die Runen, sodass das Energiefeld zu knistern begann und besagte Klinge in ein karmesinrotes leuchten hüllte. Noch bevor Xhol reagieren konnte krachte etwas gegen ihn und schleuderte ihn gegen eine der Wände. Der Anzug und die Motoren surrten und kreischten voller Verzweiflung auf, als sie den Schaden minimierten. Und dann sah er sie: Zwei große Dämonen des Slaanesh. Beide schwebten über den Boden und beide spannten bedrohlich von Rücken aus beginnend und in knalligen Farben gehaltene Häute auf. Dadurch wirkte ihre Statur nur bedrohlicher. Der eine Dämon hatte ein warnendes rot dieser Haut, silberner Schmuck überall mit smaragdfarbenen Steinen und pechschwarzem Haar. Das Gesicht wirkte aggressiv und hatte eher männliche Konturen. Die andere Gestalt hatte eine grünliche Flughaut, goldenen Schmuck mit Rubinen und weiß-graues Haar. Das Gesicht wirkte weicher und eher weiblich.

Dann gingen sie auf Zero los. Dieser parierte den ersten Angriff des schwarzhaarigen Ungetüms und bevor er zurückschlagen konnte, bedrängte ihn der andere Dämon. Xhol erkannte, dass sie diesen Kampf nicht gewinnen würden und so rief er nur: “Wir suchen nur unseren Gebieter, Vanithas. Wir sind keine Aggressoren!” Und mit diesen Worten zischten beide Gestalten, aber hörten auf, anzugreifen. Stattdessen sprachen sie. Immer zusammen, abwechselnd immer ein Wort. Dabei sprachen sie so flüssig und melodisch, dass dieses Abwechseln nur auffiel, weil eine Stimme männlich und die andere weiblich klang. “Was wollt ihr von ihm?”, erklang es. Doch gleich darauf folgte: “Ahhh entschuldigt das rasche Eingreifen meines Bruders. Er ist hitzköpfig. Wir kennen euch, Xhol Larkol. Champion von Decius - der Goldene. Und in Begleitung von Thurallion Vermith oder besser gesagt, Zero.Xhol blickte unglaubwürdig drein und er fragte selbst ein wenig verblüfft: “Und ihr seid?”

“Wir sind das Orakel von Makrora Prime. Befreit vom Weltentyrann Altir und seinem Rubin-Palast von Vanithas und einst den Sterblichen, die ihr nun als Decius und Avidis kennt. Seitdem unterstützen wir ihn und leiteten alles so ein, wie es gekommen ist, einschließlich dem Nutzen von Sol Mortis hier auf Ferrus Magna. Wir sind die Stimmen unseres Herren, seine Augen und Ohren.”
Xhol deutete mit einer Handgeste, dass Zero seine Klinge wegstecken soll und er tat es auch stumm. “Ihr seid die Stimmen aus dem Artefakt? Jene Stimmen, die Kirah hörte bzw. hört?” Dann sahen sich beide Dämonen an und sagten gleichzeitig: “Ja.” Xhol trat näher, doch die beiden Kreaturen zischten darauf hin bedrohlich. “Ich verstehe nur nicht … aber ich, nein wir müssen zu Vanithas und ihn ~”, doch da wurde er unterbrochen: “Heim bringen. Das geht nicht. Er ist unpässlich und wir müssen ihn schützen.”

“Und ich kann nicht mit leeren Händen zurück.”
Das Orakel sah sich an und tuschelte. Dann nickten sie und sprachen, so wie fast immer abwechselnd Wörter: “Dann soll Zero hier wachen. Seine Loyalität gegenüber Vanithas und sein Sinn für Gerechtigkeit sind absolut. Du jedoch Xhol, der zwar Vanithas dient, aber dessen Treue einem anderen Herren gebunden ist, wird von uns begleitet werden. So kannst du besagten Herren einen Beweis übergeben.” Xhol knurrte: “Ihr seid sehr auffallend, das ist schlecht.” Kichernd wurde nur erwidert: “Wir reisen in dir mit.” Der Space Marine machte große Augen: “Mein Körper, besessen? Dann nur mit einer Bedingung. Ich will Antworten, während wir zurückreisen.” Beide Dämonen reichten jeweils eine ihrer vier Hände aus und Xhol schlug mit beiden ein. Dabei hauchten beide Nimmergeborene gleichzeitig ein “Deal” aus. Als die Dämonen in seinen Körper fuhren, fühlte es sich heiß an. Xhol dachte erst zu schmelzen, dann zu zerbersten und letzten Endes wurde ihm so übel, dass selbst sein verbesserter Körper das Übergeben nicht verhindern konnte. Dann fühlte sich Xhol deutlich stärker und vitaler. Seine Sinne waren besser als je zuvor. Nun spürte er die positiven Seiten der Besessenheit. Er lächelte, sah zu Zero und nickte ihm zu. Zero stieg tiefer in die Dunkelheit der Eingeweide von Ferrus Magna. Xhol stieg wieder auf, zurück zu seiner Legion und Kriegsbande. Bereit, ein paar Antworten zu bekommen.​

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Links: Schatzmeister und Lord Kakophonist Voracit - Verkörperung von Gefräßigkeit/Völlerei.
Rechts: Reparatur- und Wartungsmeister, sowie Lord Kakophonist Des'Sidu- Verkörperung der Faulheit.
Beides Mitglieder des Court of the six Cardinal Sins. Aber eben die... unteren Ränge des Powerlevels. ^^
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Batrep-Time! Diesmal ging es zusammen mit @Hans-Jakob Schipp und seiner Trümmertruppe jeweils 2k gegen 4k! Tau. Davon 2k Tau Sept "standard" und 2k pure! Kroot. (Danke an die Jenaer Spieler^^). Da trauten sie sich einmal aus dem Hohlmond... doch konnten sie die vereinte Kraft aus Exzess und Schmiedemaschinen stoppen?

Gespielt wurde Supply Drop klassisch auf einer Hammer and Anvil Aufstellung. Dabei gab es zum einen...
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4000 Punkte Tau. Hier nach der Scoutbewegung aller Krooteinheiten. Der Plan war einfach: Vorstürmen, Ziele besetzen und aushalten. Die Tau brauchten die Schlüsselpositionen, um einen Brückenkopf innerhalb der Schmiedekomplexe zu etablieren. Doch diese Schwachmaten von Xenos hatten etwas vergessen...

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Nämlich, dass das Chaos anfing und den gleichen Plan nun durchführte. Die Maschinen stampften vorwärts. Die Mitte wurde ausgelassen und die Fallen vorbereitet. Dann eröffnete man das Feuer und stürmte in den Nahkampf. Man beachte meinen Warlord Avidis, Dämonenprinz zu Fuß ganz oben auf dem Missionsziel stehen. Der macht das nämlich nicht lange (Hust, Stormsurge, hust)...

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Denn nachdem die Tau mit ihren Beschuss und so durch war, da lichteten sich die Reihen. Doch die Beweglichen Festungen waren weg und die stärkste Waffe der Tau, der Stormsurge fast schon offen für einen Konter.

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Zwar banden die Kroot die Emperors Children Geißel und verloren ihren einen Anführer Dank Präzisionsklauen (5 Attacken. 4 Einsen beim treffen, aber die eine Wunde reichte ^^), doch die lief einfach raus. Sie stürmte in die Mitte, beschoss mit dem Landraider (der mit den Laserkanonen nur mexikanisch entladend in die Luft ballerte) den Stormsurge, rannte in den Nahkampf, rammte ihn und zerlegte auf den letzten Lebenspunkt genau das Ungetüm. Nur, um diese Taukriegswaffe zum explodieren zu bringen. Aber die Geißel hielt...noch! Aber die Masse an Kroot (100+ alleine die Infanterie) wurde niedergemäht wie Korn mit einer Sense zur Ernte.

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So fiel die Geißel letzenendes auch. Die Mitte wurde freigeräumt von Vashtorr und seiner rechten Hand, Theta-23. Die Tau versuchten mit List noch das Ruder umzureißen und schockten Vespiden und Tau Crisis Suits hinter die feindlichen Linien und radierten die Reihen der wenigen aber perfekten Söhne weiter aus.

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Doch was die Xenos konnten, konnten wir schon lange. Zack erschien eine weitere Geißel hinter deren Linien. Der Hinterhalt der Tau wurde dezimiert und ein dreister EC-General ließ seine Flawless Baldes mit den aroganten Worten "Ach, juckt mich doch nicht." notaussteigen. Das Schicksal wollte es und so starben 4 der Blades einfach beim austeigen. Na, wenn man zwischen Crisis Suits stolpert... aber Zero löschte den Commander locker aus und reduzierte die Crisis am Landraider um einen letzten.

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Das war dann auch das letzte Aufbegehren der Tau in Runde 4. Sie schickten nochmal per Flanke einen Trupp raus und sicherten sich das Beta-Ziel. Aber danach... löschte man die Xenos fast restlos aus. Danach wurde noch nur massig an Punkten rangeholt und die Brückenkopf-Versuche der Tau vereitelt.

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Ein grandioser Sieg für das Chaos und eine Erinnerung der Tau, in ihrem Hohlmond zu bleiben und dort zu vergammeln! 😀

Verzweifelt schlugen die Kroot-Söldner mit Hacken und Speeren auf die Geißel ein. Sie rissen Kabel raus und versuchten Gelenke zu blockieren, um das Ungetüm zu stürzen. Der Dämon im inneren der Maschine heulte voller Wut auf und begann mit den Klauen wild um sich zu schlagen. Doch das war zu ungezielt und die Xenos wischen einfach aus. Doch die Geißel wollte genau das, denn dadurch wurde Wall an Körpern freier und das eigentluche Ziel wurde sichtbar: ein Flesh Shaper. Blitzschnell griff die freie Klaue nach dem Wesen und erfasste es. Sie hob den Shaper 2-3 Meter hoch und ließ dann die Klaue zudrücken. Der zerteilte Körper, Organe und Blut rasselte auf die Kroot nieder und diese schrien voller Zorn das Wesen an. Doch der ruhlose Geist der Maschine hatte von Anfang an ein bestimmtes Ziel. Avidis persönlich gab dem Beutebefehl. Und nun, war sie ungeschützt.

So stapfte sie einfach vorwärts. Die völlig uninteressanten Schmeißfliegen wurden einfach ignoriert. Diese wichen zwar aus, aber da war die Geißel schon an der Ruine, brach hindurch und kam endlich näher an ihre Beute: Der Stormsurge. SIe schoss mit der Ektoplasmakanone erst an der linken Flanke positionierten Broadsites, dann die Excruciator-Kanonen in irgendwleche öden Krrotangreifer und dann endlich die Hades-Laserkanonen in den Titanen. Die Energiefelder schimmerten Auf, doch ein paar drangen durch und versenkten Rumpfpanzerungen. Der Anzug brachte sich in Position, den Ansturm entgegen zu wirken, doch der Landraider "Perfektes Antlitz" leistete Unterstützungsfeuer. Zwar war der Schusswinkel ungünstig, sodass alle Schüsse verfielen, doch es lenkte die Besatzung der Tau ab und ließ die Deckung frei. Dann krachte die Geißel in ihre Hauptbeute.

Es schepperte und die Hydrauliken der Beine des Stormsurge kämpften gegen den Punkt des Zerberstens. Dann schlugen die Klauen an den Beinen und klammerten sich fest. Mühelos zerdrückten sie Beinpanzerungen und Gelenke, sodass der Artillerie-Anzug in die Knie ging und sich senkte. Die Besatzung starrte in die hasserfüllte, metallene Visage des Dämons und dann in die Läufe von vier Hades-Laserkanonen. Die grün angelauften Läufe begannen zu brennen, grünlich zu schimmern und dann schossen alle vier Kanonen mitten in die Piloten-Kanzel. Die Energie durchbohrte die Panzerung, versenkte die Besatzung und durchdrang das Innenleben bis in den Fusionskern, sodass dieser in einer Explosion das Taukonstrukt zerfetzte und die Geißel in gleißendes Feuer hauchte. Brennende Antriebsflüssigkeit auf der Geißel ließen die Flammen auf den Panzer des Ungetüms weiter tänzeln, doch außer etwas versenkter Panzerung, blieb sie unbeschadet. Der Kopf sah sich um, die Xenos wurden von Kindern der III. Legion und Vashtorrs Maschinen gerichtet, die Tyrannen des Exzess und des Verderbens sind mit an der Front. Und der Dämon im inneren der Geißel wusste: Dieser Tag würde Ferrus Magna tiefer in den Abgrund des Chaos stürzen.

Mit einer flüssigen Bewegung zerschnitt der Duell-Säbel die Kehle des Soldaten. Die Blutfontäne der durchtrennten Halsarterien formte ein schönes Blut-Mosaik auf dem zertrümmerten Marmorboden. Der Soldat schwankte, taumelte nach hinten und krachte gegen die Reste der Häuserwand, ehe er an dieser herunter rutschte und sich setzte. Noch während er gurgelnd sein Leben aushauchte, starrten die violetten Augen seines Gegenübers gen Horizont durch die zerstörte Wand. Man versprach ihm Ruhm. Man versprach ihm Ehre und Kämpfe gegen ehrwürdige Feinde. Man versprach ihm Glorie der Eroberung und nun wahr das Juwel des Verräters der Menschheit so nah wie nie zuvor und doch unendlich weit entfernt. Denn Fulgrim hatte seine Kinder abseits des imperialen Palastes zum plündern und Abschlachten gegen die einfache Bevölkerung Terras abgeschoben, statt den Palast zu stürmen. Verächtlich spuckte Vanithas zur Seite aus und strich sich durch das lange silberne Haar. Er seufzte. Nicht vor Langeweile. Sondern aus purer Enttäuschung. Er schwang seine Klinge im hohen Bogen und das Blut auf der Schneide flog gen Boden. Dann machte er sich auf, lustlos ein neues Ziel zu suchen.

Er trat kaum aus der Ruine heraus, da überkam es ihm. Ein stechender Schmerz hinter der Stirn. Dann wurde er bohrend und Übelkeit kam hinzu. Seine Sinne trübten, der Blick wurde schwarz und dann hörte er eine Stimme. Sie war kehlig, betörend und verlangend und flüsterte nur ein langgezogenes “Mein Champion” aus. Dann wurde wieder alles normal und noch ehe er sich fragen konnte, was los war, hörte er zwei weitere Stimmen. Eine männlich, die andere weiblich. Sie sprachen immer abwechselnd ein Wort, aber so flüssig, als ob nur eine Person sprechen würde. “Wir spüren deine Enttäuschung. Wir spüren deinen Frust. Wir spüren deinen Hunger und dein Verlangen nach mehr. Und wir können dir das geben, junger Vanithas Denevier. Der Emperors Children schlug gegen seine Schläfe und knurrte: “Und so erbärmlich enden wie mein Gen-Vater? Gesegnet mit Macht, aber verloren im Geiste? Ihr seid nichts.” Als Antwort bekam er nur ein Kichern. “Du willst ihn überflügeln. Wir wissen das. Und dir wird die Zeit gegeben nachzudenken. Das Spiel der Götter endet nicht heute, das Imperium wird nicht fallen, aber der Warmaster schon. Nimm es als Zeichen. Und wenn dein Interesse geweckt ist, finde Makrora Prime.

Vanithas schnaufte nur angewidert. Doch diese Stimmen mit ihren verführerischen Ton hatten Recht. Er wollte besser sein als sein Gen-Vater. Mehr erreichen. Doch er glaubte nicht an einer Niederlage am heutigen Tage. Doch dann passierte etwas. Ein seltsames Gefühl breitete sich aus. Manche Verräter spürten dies mehr als er, da sie auf die Knie gingen oder nach Luft schnappten. Manche griffen sich an die Schädel vor Schmerzen, Dämonen zischten und lösten sich auf und in der Ferne zuckte Fulgrim wie ein Aal in kakophonischer Manie. Vanithas beschlich ein Gefühl. Und dann knisterte sein Vox. Eine tiefe Stimme, die er später als Abaddon kennenlernen durfte, sprach voller Hass: “Horus ist gefallen. Die Macht der Götter verlässt uns. Rückzug. Rückzug aller Truppen!” Und noch während Panik unter seinen Brüdern der eigenen und anderen Legionen ausbrach, grinste Vanithas. Es wurde plötzlich interessant und seine Neugierde war geweckt.

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“Palatine! Angriff!”, rief die kehlige Stimme eines jungen Decius. Der Ausruf hallte mit einem kräftigen Echo, begünstigt durch Messingwände gefüllt mit Rubinen. Doch der Weltentyrann Altir schwang seinen Flegel bereits im hohen Bogen. Während Decius noch ausweichen konnte, zerteilte der Angriff zwei der Elitekrieger und ein dritter wurde trotz der Servo-Rüstung zerschmettert. Vanithas selbst zertrümmerte den Kopf eines Herold des Blutgottes, indem die Spitze seines Force-Staff die Stirn des Dämons eindrückte und dann diesen durch einen Psi-Impuls zum platzen brachte. “Ich kümmere mich um seine Bewegungen! Richtet ihn schnell!”, rief er und konzentrierte eine große Menge psionischer Energie. Gerade wurden zwei weitere Palatine durch die gigantische Kriegsaxt des Avatars von Khorne gerichtet, da standen zwischen ihm und Vanithas nur noch zwei Space Marines. Er schrie brüllend auf und stürmte los.

Vanithas sammelte große Mengen an Warp-Energie, riss seine linke Hand in Richtung des Blutdämons und noch ehe dieser einen weiteren Angriff starten konnte, schossen aus dem Nichts pechschwarze Ketten um ihn herum und fesselten ihn. Die Bestie schrie hasserfüllt und presste sich vergebens gegen die Ketten. “Schnell, ich kann ihn nicht lange halten!” Und die beiden letzten Space Marines nebst Vanithas verstanden. Avidis stürmte vor und rannte neben die Kreatur. Er rammte seine Klingen in die rechte Kniekehle des Blutdämons, sodass dieser krachend in die Knie ging. Wieder schrie er hasserfüllt, ehe sein Schrei verstummte. Decius trieb seine karmesinrote Klinge durch das Maul des Monsters. Sie brach aus dem Hinterkopf wieder raus und mit einem Ruck zur Seite spaltete er dessen Schädel zur Hälfte horizontal. Blut spritzte, ehe die Kreatur zusammenbrach und sich in Asche auflöste. Die psionische Rückkopplung stieß die restlichen Dämonen des Blutgottes zurück in den Warp und dann war es still im Rubin-Palast.

Noch während die beiden Schlächter schwer atmeten und sich erholten, schritt Vanithas an ihnen vorbei zum Altar. Er wischte sich das Blut aus dem Gesicht, welches durch die Anstrengung aus den Augenwinkeln und der Nase floss und sah für die beiden scheinbar ins Leere und begann auch mit niemandem zu reden. Doch Vanithas sah sie: zwei schwebende Dämonen des Slaanesh. Eines eher weiblich, weißes Haar, goldener Schmuck mit Rubinen und grünliche Lederflügel. Das andere Wesen männlich, schwarzes Haar, silberner Schmuck mit Smaragden und knallig rote Lederflügel. “Endlich habe ich euch gefunden, wie ihr gesagt hattet! Erleuchtet mich, stillt mein Interesse.” Die Wesen sahen sich an und grinsten: “Gut gemacht, Sohn des Fulgrim. Nur du kannst uns gerade sehen. Wir sind nur ein Hauch unseres ich’s. Gefangen in einem Artefakt. Doch an Punkten großer Warp-Energie, können wir unseren Geist manifestieren. Unser Meister hat einen Plan mit dir. Er kann dir geben, was du so sehnlichst wünschst. Doch du bist nicht der Einzige, der in Frage kommt. Folgendes wird passieren: Du und 35 andere Konkurrenten müssen reduziert werden. Auf einen letzten Astartes-Champion. Nur dann ist man würdig für die Geschenke unseres Meisters. Wir suchen derweil den genauen Aufenthaltsort des Artefakts und melden uns, sobald wir es wissen.” Die Mimik Vanithas zieht sich enttäuscht nach unten: “Nur Geschwätz.” Die beiden Dämonen begannen zu kichern: “Wir wussten, dass du etwas erwartest. DU sollst die Macht unseres Herren haben. Aber deine zwei Begleiter sind stark und loyal, mehr oder minder. Sie sollen aufsteigen, als Beweis, dass wir es ernst meinen.” Vanithas drehte sich herum und sah, wie die zwei Dämonen hinter Decius und Avidis schwebten. Und dann erlebte der Hexer den ersten Aufstieg zweier Astartes in den Dämonenstand. Sie schrien und ihr Fleisch wandelte sich um. Sie veränderten nicht nur den Körper, nein auch ihre Aura wurde düsterer, verdorbener und mächtiger. Und da war es wieder, Vanithas Interesse und er begann freudig zu lachen.

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Xhol wurde aus diesen zwei Visionen als Vanithas gerissen und keuchte schwer wieder im Hier und Jetzt zu sein. Er sah sich um und stand vor dem Lager seiner Kriegsbande. Während er also seine Antworten bekam, lenkten die Dämonen seinen Körper sicher zurück. “Und wieso konntet ihr aus dem Gefängnis aus reden?” Er wartete einen Augenblick, ehe die Antwort kam: “Die Aeldari sperrten die Geißel ihres Volkes ein und dachten, er wäre alleine. Wir wurden mit eingesperrt und konnten im Prozess der Versiegelung heimlich kleine Schäden verursachen. Mehr ging nicht, doch diese waren genug, sodass wir unseren Geist immer wieder ausstrecken konnten.”

“Und so habt ihr letzten endes Vanithas nach Ferrus Magna gelockt und Kirah zu eurer willigen Untergebenen gemacht?”

“Ja, sie hat ihren Teil des Plans verrichtet. Vorzüglich, wohlgemerkt.”

“Und das Artefakt? Wo ist es jetzt?”

“Zerstört? Die Explosion und die Höhe sollten ihr Übriges getan haben.”

“Hrmm wartet, was ist dann mit euren Meister?”


Da kicherten die beiden Wesen: “Er ist im Moment am Ringen mit Vanithas. Einer wird siegen. Der andere unterliegen. Und am Ende der Metamorphose, wird ein neuer Halbgott auferstehen und seinen Weg beschreiten und wir begleiten ihn. Für uns ist es nicht wichtig, wer gewinnt. Denn beide teilen ihren Traum.”

“Und was ist dieser Traum?”
, fragte Xhol und ging zurück zum Landeplatz, bereit in den Orbit zu fliegen und zurück zur Flotte und der Hauptstreitmacht im All zurückzukehren. Immerhin musste er Decius berichten. Noch bevor er das Thunderhawk betrat, weiteten sich seine Augen, als die Dämonen den Traum oder die Vision von Vanithas teilten.​

Zärtlich fuhren die Fingerkuppen die feinen Silhouetten der Hautkanten ab. Etwas mehr drückten sie in der Bucht des Übergangs von flacher Haut und aufbäumenden Muskelberg. Nachdem der Bauch so sanft abgetastet wurde, strichen die Finger mit den Nägeln über die Brust des Prinzen und Kirah drückte ihre sinnlichen Lippen an den Hals ihres Gegenübers. Doch Decius sah nur zur Decke. Er dachte nach, unter anderem über das Spielzeug neben ihm. Anfangs war es nur ein kleines Interesse. Ein Test. Doch nach und nach entwickelte es eine Eigendynamik der Verletzlichkeit. Ein Umstand, der Decius erst Vergnügen brachte, doch nun langsam lästig wurde. Und doch: da war etwas. Die Diener des einäugigen roten Riesen würden es Vorahnung nennen oder Schicksal. Es war jedenfalls genug, diese Sterbliche interessant zu behalten. “Seit dem Machtwechsel wirkst du anders. Was ist los, Liebster?”

Da keimte dieses Etwas auf. Sie sah nicht wie seine verlorene Frau aus, auch wenn sie mit einem schönen Körper und Gesicht gesegnet war, welche nur durch eine Aeldari übertroffen werden konnte. Nein, es war ihre Art, die mit der Verstorbenen übereinstimmte. Er murrte nur: “Wir vom Rat der Kardinalssünden beziehen von jener Sünde unsere Stärke und gleichzeitig ist sie unsere größte Schwäche. Lord Voracit der Gefräßige genießt die besten Speisen und Trank und schwächelt nur bei Hunger. Er ist für die Vorräte aller Art unserer Kriegsbande zuständig. Des'Sidu der Faule war mal ein Warpsmith. Er liebt Zahlen und Statistiken und ist für die Steigerung von Leistung und Erhöhung von Ressourcen tätig, aber auch Reparaturen. Solange er keine andere schwere Arbeit verrichten muss, ist er stark. Delec'Taron der Lüsterne, liebt den Exzess in allen Dingen. Solange er sich da austoben kann, gewinnt er an Kraft. Er ist für die Bediensteten und Sklaven zuständig. Invidahn der Neidvolle wird es schnell langweilig, aber wenn er wen nacheifern kann, der ihn überflügelt, dann ist er am stärksten in seinen Möglichkeiten. Er ist für die Selektion der Aspiranten zuständig. Avidis der Gierige erklärt sich von selbst. Solange er Macht wittert und bekommt, absorbiert er sie. Doch dafür steht er für sich und alleine. Keine Truppen und nichts. Denn sobald einer seiner Untergebenen zu mächtig wurde, nun ja. Und dann bleibe ich …”

Decius, der Eitle. Ich stand immer ganz oben. Perfektion in seiner Reinheit. Doch ich bin zur Zeit gedanklich schwach. Orientierungslos. Eine Zeit lang reichte die Eitelkeit, aber dann stagnierte es. Ich trete auf der Stelle. Ich gab alles, sogar meine Seele und ich bin kaum weiter gekommen. Ich… ich weiß auch~”
, wurde Decius mit einem Zeigefinger von Kirah auf seinen Lippen unterbrochen. Sie drückte ihren nackten Körper an seinen und schmunzelte: “Ich verstehe nun. Ich war so blind. Ich glaube, die Lösung ist einfach.” Sie senkte den Kopf und hauchte ihren warmen Atem sanft in Decius Ohr und flüsterte leise Etwas. Seine Augen weiteten sich, ein eiskalter Schauer durchfuhr ihn und dann feuerten sämtliche Neurone und hoben ihn in neue Gefilden. So extrem, wie keine Droge der Apothecari es je konnte. Dann spürte er noch, wie Kirah sich auf ihn setzte. Sie fühlte sich anders an. Intensiver, voller Ekstase und wahrhaftig perfekt. Und während er diesen Rausch lebte, bemerkte er, dass er sie für immer brauchen würde und wiederholte gedanklich immer wieder ihre Worte: “Ich… bin… stolz… auf … dich.”

Wenig später kam Xhol zur Wohnkabine von Kirah. Decius ließ seine goldene Rüstung seinen Körper verdecken und redeten kurz mit ihm. Sie sah die Beiden kurz wild gestikulieren und dann verschwanden sie mit den Worten: “Ein wichtiges Gespräch, ich komme so schnell wie möglich wieder.” Auf der Brücke des Schiffs verließen die beiden Dämonen schließlich Xhol und zeigten ihre Gestalten Decius und Avidis, ehe sie sprachen: “Endlich sehen wir uns wieder, Avidis und Decius.” Der Gierige neigte den Kopf und schnaubte: “Und ihr seid?” Noch bevor sie antworten konnten, unterbrach Decius sie: Altir der Weltentyrann auf Makrora Prime. Ihr…habt uns zu dem gemacht, wer wir jetzt sind!” Die beiden Wesen schüttelten die Köpfe: “Das tat unser Meister, wir leiteten nur weiter. Ich denke, ein Gespräch unter acht Augen wäre nötig.” Avidis knurrte und die Besatzung entfernte sich rasch. Decius sah zu Xhol und meinte nur “Weg treten.” Und dann waren die vier Dämonen alleine.

Während dieser Zeit räkelte sich Kirah und dachte nach. Sie bereute es nicht, dem Imperium den Rücken gekehrt zu haben. Dort wäre sie als namenlose Nummer irgendwann verendet und niemand hätte es interessiert. Ein Leben mit Entbehrungen. Ohne Anerkennung. Ohne Glorie. Nur ein Werkzeug zum wegwerfen. Sie lächelte und verfluchte das mörderische Gewinde des Imperiums, dass alles und jeden in den Abgrund riss. Und sie verstand endlich, dass sie für immer für Decius da sein will. Niemand soll ihm näher sein, als ihr. Und dann klopfte es an der Kabinentür. Sie warf sich ein durchsichtiges Seidengewand über, das vorne einfach offen war und stolzierte über den Korridor zur Tür. “Ach Decius, dass dauerte viel zu lange!” Als sie die Tür öffnete, war das erste was sie sah die weiß-gräuliche und marmorfarbene Faust, welche auf sie niederflog.
 
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Abgabe Kapitel 5 (Mai) - Thema Battle Lines einmal erfüllt mit Tormentors. Voller Angriff aller meiner Punkte auf die Arbites-Zitadelle.

Kirah sah die Servo-Faust auf sie zu rasen und sie hielt noch rechtzeitig schützend ihre Arme vor ihrem Körper hoch. Der Aufprall schleuderte sie durch den Korridor zurück, ließ sie in das Schlafzimmer rutschen und gegen das Bett prallen. Nur dank der Juvenir-Behandlungen und der damit verstärkten Muskulatur blieben die Schäden bei einem gebrochenen rechten und einen verstauchten linken Arm, sowie Prellungen des Rückens. Und ihr fiel schon etwas vor dem Treffer auf. Der Angriff war vergleichsweise langsam und schwach ausgeführt. Er sollte nicht töten. Es war nur eine Vorbereitung. Noch während sie aufstand, hörte sie erst das Auftreten von Ceramit-Stiefeln auf dem Boden, dann das Zischen der sich schließenden Tür und noch etwas, was durch die Vox-Stimme des Helmes jedoch unterging: “Du hast so viel angerichtet. Es wird Zeit, dass dein Weg endlich endet.” Kirah spuckte etwas Blut zur Seite aus und murmelte: “Zeigt sich also endlich der Verräter, ja?”

Spöttisch musste Xhol etwas lachen. Er zog die Servo-Handschuhe aus und befestigte sie an einer Magnethalterung am Gürtel. “Sagt die, die ebenso wie ich das Imperium verriet. Die Stimmen erzählten mir nette Details. Du hast die Mannschaft um Inquisitor Torren Bale mit deiner giftigen Zunge und den Stimmen gegenseitig aufgehetzt. Es klappte nicht immer, wie du wolltest. Aber am Ende hast du ihn in dem Raum hingerichtet, wo wir das Artefakt fanden. Und plötzlich macht alles Sinn. Dein Auftritt war nicht nur das Vorbereiten für uns und das Finden dieses Artefakts, sondern du solltest Decius um den Finger wickeln. Ihn mit deinen Worten und Körper vergiften und schwächen, ablenken und somit blind machen für Avidis Verrat und Aufstieg. Ha! Du hast selbst die ganze Zeit mit Brax und dem Rest gesprochen und sie aufgewiegelt. Ich hätte nie gedacht, dass ein schwacher Mensch wie du so ein Monster sein kannst. Aber ich liebe es, Monster zu töten. Letzte Worte?” Kirah grinste nur: “Und deswegen lässt du dich mit Invidahn ein? Erbärmlich.”

“Tzk. Er ist der einzige im Rat, der List und Verrat nutzt. Der Rest ist zu klein geistig oder mit sich selbst beschäftigt. Er war also gefährlich, darum schleuste ich mich als Doppelagent ein. Wer hätte gedacht, dass ich das dann doch nutzen würde. Schade um Brax, eigentlich wollte ich dir den Verrat anhängen. Aber Decius wurde schon zu sehr durch dich geblendet. Ich werde es genießen, dich langsam umzubringen. Keiner wird dir helfen. Decius nicht. Die Stimmen nicht. Denn beide sind nun beschäftigt.”
Kirah versuchte, die in ihr aufkommenden Panik nicht anmerken zu lassen und grinste: “Wusste nicht, dass Demi-Götter wie du so menschlich sein können. Das steht dir nicht. Diese… Eifersucht mir gegenüber.” Xhol schnaubte und ging auf sie los. Kirah beobachtete jeden immer genau, doch Xhol besonders. Die Stimmen warnten sie vor ihm. Sein Griff war grob und er ließ viel Platz mit den Beinen. Sie machte einen Ausfallschritt und huschte zwischen seinen Beinen durch zur Tür am Ende des Korridors. Und da sah sie die Quelle des letzten undefinierten Geräusches: ein kaputtes Terminal. Sie war eingesperrt.

Sie spürte einen beherzten Griff an ihr langes Haar und dann wurde sie auch schon rücklings wieder zurück in das Schlafzimmer geschleudert, wo sie mit Wucht und lautem Knacken gegen Tisch und Wand donnerte. Ein paar Wirbel und Rippen waren frakturiert und die blieb einfach nur liegen, da ihre Beine nicht mehr zu bewegen waren mit eigener Kraft. Xhol hob sie an, presste sie gegen die Wand mit einem Arm und drückte mit den Fingern ihre Kehle zu. Stark genug, um ihr die Luft zu erschweren, zu schwach, um sie zu ersticken. Trotz ihres Trainings und selbst mit Ausrüstung würde sie wohl gegen einen ernsthaft kämpfenden Space Marine verlieren. Wieso sollte es hier anders sein? Der Griff um ihre Kehle wurde langsam fester. Ihre Sicht verschwamm, wurde schwarz in der Peripherie und sie schien zu halluzinieren. Zwei Gestalten tauchten auf, eine durch die Decke nach unten ab- und die andere vom Boden aufsteigend. Dann hörte sie ihre geliebten Stimmen, dem Orakel zu, während die Zeit still zu stehen schien und sie selbst körperlich leicht und unversehrt wirkte.

Kirah Vex. Du hast nicht mehr viel Zeit. Dies sind nur Projektionen unseres Geistes, wir können dir nicht physisch helfen. Zwar ist deine Rolle in unserem Theaterspiel nun zu Ende und boten dir einst einen Ausgang aus deinem zum Tode verurteilten Leben in der Maschinerie des Imperiums. Doch anders als der falsche Leichengott, belohnen wir den Glauben und Loyalität. Daher wollen wir dich nun belohnen und fragen dich erneut: Soll dein Leben hier enden oder willst du deinen Wunsch wahrhaben und für immer mit deinem Geliebten zusammen sein? Du weißt um die Folgen für beide deiner Möglichkeiten. Wie entscheidest du dich?” Kirah hauchte leise und war wieder in der Realität. Xhol neigte den Kopf, als er die grinsende Frau sah und etwas Faules witterte.

Als Decius zurück kam und die Tür zur Kabine Kirahs sich nicht öffnen ließ, riss er die Tür aus den Angeln, stürmte herein und sah sich um. Alles war verwüstet und zerlegt. Blut und Innereien lagen verstreut herum, zusammen mit Ceramit-Platten einer Servo-Rüstung. Eine völlig vertrocknete Progenoid-Drüse lag in einem blutigen Ritualkreis für einen Weg in den Warp. Hauchzart stand noch “Ich hole IHN zurück. Erwartet seine Ankunft.” neben der Opfergabe. Als Decius Xhols halb zerfetztes Gesicht in einem Haufen Blut und Reste seines Körpers erkannte, stapfte er zurück zur Brücke und stellte das Orakel zur Rede. Doch das antwortete nur: “Sie hat eine neue Rolle gewählt. Und damit das Schicksal aller dieser Kriegsbande bestimmt. Sie ist unseres Meisters Messias. Macht euch bereit.” Decius knurrte und stapfte zur Spitze der Brücke. Aus dem Frontfenster starrte er hinab auf Ferrus Magna und der Dreckskugel von Planet, den diese Makropolwelt innehielt. Avidis gesellte sich zu ihm und mir seiner kehlig tiefen und bestienartigen Stimme sagte er voller Vorfreude: “Komm Bruder, dieser Planet ist bereits dem Chaos unwiderruflich verfallen. Geben wir uns endlich dem Exzess hin, der uns versprochen wurde. Gemeinsam gegen alle anderen.” Decius sah überrascht zu diesen genügsamen Worten seines - wenn man das so sagen kann - Freundes und nickte. Er würde auf sein Juwel warten und währenddessen jeden Widerstand auf Ferrus Magna von ihrer Sünde der Existenz richten.

Kirah Vex als Vidua'Lalesk - Die Genweberin
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“Schwach!”, knurrte die Dämonenstimme. Da prallte Vanithas heftig in der Gedankenwelt gegen eine unsichtbare Wand, als er von der Warp-Entität fortgeschleudert wurde. Er wusste, dass das finale Treffen mit dem eigentlichen Dämon aus dem Artefakt kein Leichtes wurde. Er spuckte Blut und noch bevor er was sagen konnte, packte ihn eine gigantische Hand und quetschte ihn etwas zusammen. “Doch so schwach.”, knurrte erneut die Stimme. Vanithas jedoch begann nur etwas zu lachen. Sehr zur Verwirrung des Dämons. “Was ist so lustig, hm?” Wieder spuckte Vanithas Blut zur Seite aus. “Ich und schwach. Immer noch besser, als deine anderen 35 Champions, die versagt hatten.” Der Dämon knurrte noch und drückte die Finger fester um den verkrüppelten Körper Vanithas. “Möglich. Aber ich brauche nur einen Körper, für die Realwelt. Du hast recht ansehnlich durchgehalten. Aber nun ist es zu Ende. Du hast verloren. Aber für deine Mühen, gönne ich dir ein paar letzte Worte.” Vanithas lächelte nur etwas: “Ja die anderen waren schwächer. Aber einer von ihnen war besonders wertvoll. Varghul, ein Word Bearer. Schwach im Schießen und Nahkampf. Aber ein begnadeter Beschwörer und Hexer. Weißt du, ich begann mich immer mehr für die anderen Champions zu interessieren. Warum sie denn auch welche waren. Und verschleierte die Tatsache, dass ich auch einer war. Ich lernte von ihm die Hexereien. Aber bevor ich ihn tötete, lernte ich etwas ganz besonderes von ihm. Nämlich, wie man Dämonen unterwerfen kann, egal wie stark sie sind. Hehehe, in einem Ritual hat er genau das gefunden. Deine Schwachstelle. Deinen… wahren Namen!” Der Dämon begann zu lachen. “Ach ist das so? Ich bin fast so alt, wie Slaanesh und meinen Namen kennen nicht viele. Na dann.. erheitere mich. So viele Namen wie ich angesammelt habe und so viele Wesen glaubten schon den richtigen Namen zu kennen. Immer wieder belustigend.” Vanithas hustete und hauchte so leise, dass der Dämon es nicht hörte. Mehrmals wiederholte er das, bis der Dämon ihn ganz nah zu sich zog. Und dann lächelte Vanithas und hauchte leise.

Der Körper in der Realwelt schlief. Innerhalb seines Kokons lag er schlaff und leblos in einer Masse unbekannter, muköser Flüssigkeit. Doch dann begannen Neurone zu feuern und der zweigeteilte Körper aus Aal und menschlichen Oberkörper zitterte und zuckte vor Freude in einer orgastischen Kakophonie. Die Flügel mit den klingenartigen Enden setzten an der Wand des Kokons an und durchstachen ihn. Spratzend floss der Inhalt aus und verteilte sich am Boden, ehe die Flügel samt den Klingen den Kokon aufrissen. Der neugeborene, göttlich anmutende Dämon richtete sich in seiner ganzen Größe auf. Der nasse Film auf der Haut, Rüstung und Haaren löste sich binnen weniger Sekunden auf. Die vier Arme spreizten die Finger auseinander und es materialisierten sich ein Speer, ein Breitschwert, ein Krummschwert und eine Peitsche in den Händen. Dann begann er das erste Mal luft in die Lungen zu füllen und mit einem berauschten “Aahhhhh” erwachte der Geist schließlich ebenso zum Leben. Zero, der die Geburt mit ansah, ging sofort auf die Knie. Und zum ersten Mal in seinem Leben benutzte er seine Stimmbänder, um tatsächlich ein Wort zu sagen. Eher war es ein Krächzen und Kratzen, doch das Wort hallte durch die Korridore: “Perfektion.” Das Wesen, dass ein Gen-Vater der III. Legion verblüffend ähnlich aussah, blickte herab und grinste seinen Diener an. Dann raunte er in verführerischem Tone: Zero, mein Henker. Ich habe endlich mein Ziel erreicht. Zumindest, eines. Frohlocke, ich bin aufgestiegen. Komm, komm lass uns zurückkehren und meinen rechtmäßigen Thron besteigen.” Zero nickte und erhob sich, zog die Klinge und schwang sie zur Seite.

Beinahe hätte er den Riesen aus Fleisch, Muskeln und ausgebrochenen Knochen getroffen. Doch dieses Wesen war schneller. Doch statt anzugreifen, wich es nur aus. Gebannt starrten die blauen Augen des entstellten Wesens Vanithas neue Gestalt an. Und bevor Zeros Klinge den Kopf des Wesens von den Schultern schlagen konnte, raunte Vanithas Stimme durch den Untergrund: “Stopp!” und der Henker in schwarzer Rüstung hielt die Klinge an. Dann schlängelte sich Vanithas näher: Kirah? Du siehst scheußlich aus, aber ich erkenne eine bekannte Macht in dir. Schlampig und hastig durchgeführt. Das Orakel. Was passierte?” Noch während Zero die Klinge wieder zurück steckte, kniete Kirah nieder und sprach in röchelnder und verzerrter Stimme: Xhol griff mich an und das Orkal gab mir die Kraft ihn vorher zu töten.” Vanithas hob eine Braue: “Wer? Ach und erhebe dich.” Sie tat wie geheißen und brabbelte weiter: Decius Lieblings-Astartes. Ein Verräter im Dienste von Invidahn. Egal…ich hab euch gefunden und ich habe die “Macht” euch zurück zu holen.” Dann zog sie einen Teleporter-Marker und reichte ihn schon mal zu Zero. “Ahhh ich wusste, ihr habt was an euch. Und nun verstehe ich, wieso Decius was an euch hat. Eigentlich, könnte ich dich nun wegwischen wie eine Fliege. Aber du gefällst mir. Ich habe nun Mächte, die dir helfen können. Sag mir, Kirah: Was willst du als Geschenk von mir?”

“Ich will euch und Decius dienen. Ich will mehr sein, als nur das hier. Ich will, was ihr wollt. Wonach ihr strebt. Perfektion. In Schönheit. Aber auch in Macht. Ich will euch von Nutzen sein!”
, sprach sie entbrannt. Vanithas grinste: “Worte, die ich oft hörte. Doch das feuer in deinen Augen gefällt mir. Ich schenke dir die Macht, deinen Körper zu wandeln. Du sollst sowohl einen schönen, menschlichen Körper und doch einen Dämonenkörper haben. Bist du bereit? Es wird schmerzhaft.” Und noch ehe sie reagieren konnte, begannen dunkle, violette Magien sie zu umgeben. Dann kam der Schmerz. Knochen knackten, Fleisch formte sich neu, alles veränderte sich und formte ihren Körper in etwas Wundervolles. Ihre Schreie voller Agonie hallten durch die Katakomben, doch anlocken taten sie nichts. Scheinbar mieden die Kreaturen Vanithas neue Macht. Als die Wandlung beendet war, richtete sie sich schwer atmend auf. Sie sah an sich herab und lächelte. Sie sah sich an einer spiegelnden Fläche und lachte vor Freude und etwas manisch auf. Ihr Körper war nackt, aber perfekt, makellos. Das Gesicht so schön, dass selbst Aeldari-Gesichter dagegen gewöhnlich und langweilig aussahen. Sie sah zu Vanithas hoch und verbeugte sich. “Komm Kirah, zeig dein wahres Gesicht.” Und instinktiv wandelte sie sich in ihre Dämonen-Gestalt. Der Körper hob sich, der Unterleib verlängerte sich, acht spinnenartige Beine rissen sich aus dem Leibe und nach hinten verformte sich ein ebenso spinnenartiges Abdomen. Eine goldene Krone spross aus dem Haupt und eine doppelseitige Klingenwaffe erschien in ihren Händen. Ihre Haut wurde violett, der Spinnenteil pechschwarz mit violetten Panzerplatten. Sie grinste und sah sich ihren Körper an, ehe Vanithas verlockend zuflüsterte: “Gut. Gut, komm. Bring mich zurück. Zeit, meine Kriegsbande zu einen und neu zu formen. Und dann beginnt es, der Fall von Ferrus Magna.”

So Arbeit lässt mal etwas Hobby zu. Erstmal noch mal der Kampf von @Hans-Jakob Schipp und mir gegen einen Jenaer Spieler und dessen Sohn. Vashtorrs und Vanthas Gerümpel-Truppen gegen Imperial Guard und Black Templar in der Nähe der Zitadelle. 4000 Punkte Pro Seite. Da Hans schon nen Report hingelegthat und ich die gleiche Seite bin, nur paar Bilder und am Ende eine kleine Minigeschichte.


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Absoluter Sieg für das Chaos! Die Truppen des Leichenimperators sind am Ende.

“Eröffnet das Feuer auf 9 Uhr!”, brüllte voller Kehle der Kommandant des Rogal Dorn Kampfpanzers “Bastion” in das knisternde Vox. Am Morgen kamen sie, verdrehte und albtraumhafte Maschinen und warp-verstärkte Astartes in grau-marmorhaften Rüstungen. Angeführt wurden sie von zwei Monstern, die dem Aether direkt entsprangen mussten. Doch die Verteidiger des 286. Deathkorps of Krieg und die schwarz gerüsteten Astartes der Black Templar stellten sich den Ungetümen tapferst entgegen. Das Licht der Hoffnung wurde jedoch schnell gelöscht. Erst sah man nur einen feinen violett-rosa farbenen Nebel, doch schnell materialisierte sich ein schlangen- oder aalartiges Wesen mit vier Armen und Klingen vor dem Kommandeur der imperialen Garde. “Beim Imperator…”, hauchte der Offizier und drückte auf einen Knopf an seinem Steuerpult. Der Turm surrte in Richtung des Wesens bereit, ihm einen tödlichen Schuss aus nächster Nähe zu verpassen.

Doch Vanithas war schneller. Er Schnitt mit dem Breitschwert das Rohr der Turmkanone in zwei Hälften, verkeilte mit dem Krummschwert den Turm durch das Blockieren des Turmkranzes und stieß den karmesinrot aufleuchtenden Speer in den Leib der Stahlbestie. Das Warp-Feuer der Klinge entzündete den Munitionsvorrat und in einer gewaltigen Explosion zerriss es den Rogal Dorn. Vanithas wurde eingehüllt von Feuer aus Promethium, Energiezellen von Melter-Waffen und hochexplosiven Geschossen. Er genoss den Schmerz und das Erlöschen der Hoffnung in den Herzen der Verteidiger. Aber nun war er im Rampenlicht der Aufmerksamkeit und die Rache ihres verstorbenen Kommandanten ließ einen Sturm aus Gegenfeuer auf ihn regnen. Bevor sein Körper zerrissen und in den Warp verbannt wurde, lachte er und verschwand selbst in einer Detonation reiner Warp-Energien, welche noch weitere Verteidiger und sogar einen nahen Leman Russ Panzer vernichtete.

Als die Schlacht vorbei war und das Chaos weiter wüten konnte, gesellte sich Vanithas neben der Hülle von Vashtorr und sprach: “Und wieder siegt unsere unheilige Allianz. Ferrus Magna wird fallen und ich denke, du schätzt unsere Hilfe dabei. Ich habe jedoch eine Bitte.” Vanithas Griff an seiner Teile und löste ein reich verziertes Gefäß aus golden gefärbtem Panzerglas. Darin wirbelte eine unheilige Magie und er reichte es seinem Gegenüber. “Diese Reste einer Dämonenseele. Als kleine Gegenleistung wünsche ich mir, dass ich eine ganz besondere Dämonenmaschine von dir bekomme.” Vashtorrs krallenartige Hand ergriff das Gefäß und er gurrte vergnügt. Zwei gottgleiche Wesen standen beieinander, als beide das Aufkeimen einer Macht spürten. Ein Licht, fern im Dunkeln von Ferrus Magna. Vanithas legte eine seiner Hände auf Vashtorrs Schulter: “Wie sehr die Leichengott-Diener eine Niederlage nicht akzeptieren können. Ich kümmere mich auch um dieses letzte Licht der Hoffnung.” Grinsend und lachend machten sich Vanithas und seine Pale Angels auf, um auch diesen Zweig der Hoffnung zu verbrennen. Diese Welt wird eine Chaos-Welt, manche haben das wohl immer noch nicht verstanden.

So es gab noch einen zweiten Battle Report. Nachdem ersten an Christi Himmelfahrt, gab es am Samstag drauf nochmal auf die Nuss. Diesmal war @Hans-Jakob Schipp und ein Jenaer Spieler (der Gleiche, der im ersten Spiel die Imperial Guard spielte) so lieb mit Adepta Sororitas und AdMech gegen @Lionhard seine Deathguard und meine Gumpen-Truppe anzutreten. Es gab 4000 Punkte pro Seite und eine Menge Blut, absolut kranker Würfelwürfe (gut wie schlecht) und Jakobuuuuuuuuuuus!

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Die Aufstellungen waren fertig. Lord Karamasow und seine Begleitung der Sisters of Battle haben sich eine Klade des AdMechs dazu geholt, um zu richten und wer weiß was zu retten. Die Chaosdiener waren aber bereit loszulegen und fingen an.

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Nach ein paar kleineren Schusswechsel, krachten die zwei Dämonen in die linke Flanke. Einer der Dämonen würde 3 Runden lang die Streitkräfte da binden. Ein anderer wird schneller untergehen, als man Slaanesh sagen konnte. Wer wird es wohl sein?....

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Trotz Aufpralltreffer und Schwungangriff starben nicht genug Celastian Sacresants, welche sich wieder gut hochheien werden (Dank der Hospitaler...urghs) und Vanithas hatte einen einfachen Job, 3 Flagellanten und Jakobus töten. Tja...der bekloppte Priester und Nemesis meinerseits Jakobus blieb nicht nur stehen, nein er fügte Vanithas noch 2 LP zu! (Ich merkte an dem Tag, warum man Fulgrim nicht spielt^^)

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Ich dachte, eine Granate und Jakobus ist tot. Tja...aber dieser kleine Bastard bekam nur 2 Wunden und verhöhnte mich. Wie ich ihn hasse... 😀 Btw: Vanithas war in Runde 2 der Imperialen auch schon weg. Falls sich wirklich wer gefragt hatte, wer die Flanke länger halten würde. Er oder ein fliegender Dämonenprinz...na sicher der Prinz!

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Während die linke Flanke eher mau aussah für das Chaos, aber diese hingehalten wurde, brachen die Imperialen schnell durch die rechte Flanke mit einen Knight Errant. Doch der gesamte Beschuss UND Nahkampf konnte nur 2 Flawless Blades richten. Zur Überraschung aller Beteiligten, vor allem von mir ^.^ Die gingen aus dem Nahkampf und ließen den Deathguard Trupp samt Zauberer und Alchimisten-Leutnant den Knight. Der fiel easy durch den Beschuss. Was eine Einheit, dieser Deathguard-Bus.

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Das Endergebnis: Knight weg und die Flanke bröckelte. Auch die Geißel entpuppte sich samt den fliegenden Dämonenprinz als MVP meiner Truppen. Die Geißel zerstörte und hielt die Mitte, der Prinz die Flanke lange genug, sodass weitere Truppen dann diese aufräumen konnten. Jakobus bekam eine 2. Granate der flawless Blades in die Gusche: 5 Mortal Wounds. Ja klar, warum nicht gleich so...

Anhang anzeigen 352165
Auch, wenn die Geißel am Ende fiel, Hans und seine Soros versuchten noch mit allen Mitteln, mich zun tablen. Aber am Ende überlebte ich mit EINEM Flawless Blade, rechts unten nebem dem Gebäude und Krater. Muahahahahaha.

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Danke an @Lionhard für das erste Spiel mit ihm als Team-Kompanion. Es ist immer ein Genuss mit dir, hab dich lieb. Dieses Bild entstand Mit-Term. Man sieht die entwichene Hoffnung von Lionhard und meine völlige Begeisterung, wie das Spiel teilweise für uns lief. Das Chaos und der Warp sind... schwierig. 😀

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Ein weiterer schwerer Sieg für das Chaos und eine Blamage für die imperialen Verteidiger. Let the galaxy burn!

Kirah, nun Vidua'Lalesk verstand erst nicht, warum Vanithas, Zero und sie nicht sofort den Teleport-Peilsender verwendeten. Stattdessen kämpften sie an der Seite eines anderen gottgleichen Wesens namens Vashtorr um eine Zitadelle des falschen Imperators. Und dann schlossen sie sich Lord Malarrus und seiner Bruderschaft des Fliegengottes an, um eine alte Rivalität beiseite zu wischen und ein neues Bündnis aus Verwesung und perfekter Schönheit zu etablieren. Sie sah Vanithas kämpfen und wenn es um wirklich große Anführer ging, war er wie besessen, sie in einem Duell zu vernichten. Und wahrlich, seine Kampfkunst war allem, was sie je sah, bei weitem überlegen. Kurz dachte sie, dass das wohl die Macht war, denen auch den Primarchen inne zu wohnen hatte. Doch sie verwarf den Gedanken sofort wieder. Doch dann bemerkte sie, warum er noch nicht nach Hause kehrte. Er räumte Ferrus Magna auf, lösche letzte Nester des Widerstands alter und verbunkerter Truppen aus, begann die Kräfte des Chaos zu einen und zerschlug mit der Vertreibung des Großinquisitors Karamasows und Saint Celestines die letzte Hoffnung auf externer Hilfe für das Imperium unter Sol Mortis. Sie sah schon öfters die fanatischen Schwestern der Kirche und ihre teils an Wunder erinnernden Heldentaten. Doch, dass sie sich mit dem Adeptus Mechanicus zur Rettung von Relikten und Technologie verbündeten, zeigte ihr, wie falsch das Imperium war. Statt den Menschen zu helfen, waren nur alte Schriftrollen, Data-Discs und scheinbare Knochen als Relikte wertvoll genug, um Hilfe zu entsenden. Ihr wurde bei dem Gedanken übler im Magen, als der Anblick und Geruch der Diener der Deathguard, mit denen sie diesen Schandfleck aus Öl und Licht vertrieben.

Doch dies war nicht der einzige Grund ihrer verzögerten Heimkehr. Vanithas wurde mehr und mehr zu einem Symbol. Eines, das vereinend wirkte auf den unterschiedlichen Fraktionen des Chaos. Sei es mehr oder minder eine enge Partnerschaft oder flüchtige Bekenntnisse. Aber Fakt ist, er tat mehr zum Zusammenhalt aller hier involvierten Fraktionen der dunklen Götter, als jeder andere Feldherr des Warps. Und nicht nur das. Je länger sie hier unten auf Ferrus Magna blieben, desto mehr gaben sich Überlebende dem Karnival des Exzesses hin. Es waren nicht nur die Verzweifelten und Verlorenen. Nein, auch gestandene Männer und Frauen des Imperiums: Adelige, die bis hier überlebt hatten, Wächter, Bodyguards und Soldaten, Söldner und Milizen, Handwerker und Techniker. Sie alle sahen ihn und folgten ihm. Freiwillig, dem Imperium den Rücken kehrend. Er musste nicht mal was sagen, sie folgten ihm nur wegen seines Antlitzes. Diese Perfektion, so wahr und unwahr zugleich, ließ den Verstand der Menschen schmeicheln. Sie sahen in ihm einen Befreier, einen Retter und einen Gott. Und als ob das nicht schon genug war, so war Vanithas zusätzlich noch ein Leuchtfeuer und Ankerpunkt für die Dämonen des Slaanesh. Erst kamen nur kleine Risse zustande, aus denen sich Daemonetten pressten. Dann folgten größere Portale und Reiterinnen und Streitwagen schälten sich aus den wabernden Portalen und schließlich traten Keeper of Secrets neben ihm wie seine persönliche Leibwache. Es war ein Anblick, der für sie so schön war, wie nie etwas zuvor. Für sie war es absolute Perfektion. Und dann, nach einer Ewigkeit, trat Vanithas zu ihr und Zero und mit seiner zuckersüßen Stimme sprach er: “Die Bündnisse mit dem Eisen, dem Gott der Innovation und den Heerscharen der Fliegen sind geknüpft. Die Diener des Blutgottes werden mit Sicherheit mitziehen und die plündernden Piraten und geheimen Kriegsbanden folgen bald. Kommt meine Kinder, es wird Zeit meinen Thron zu besteigen.”


Auf der gewaltigen Brücke des Hauptschlachtschiffs “The rightful Sin” beobachteten Decius und Avidis, wie das Orakel einen gigantischen Thron formten. Er war groß genug, dass selbst ein Primarch zur Zeit des Kreuzzuges winzig im Vergleich wirkte. Sechsunddreißig kleinere Stufen formten sich zu einem Konus, an dessen Spitze der übertrieben große Thron prangerte. Avidis begann Decius immer wieder zu warnen, dass was auch immer zurück kommen würde, um den Thron zu beanspruchen, mächtiger als jeder einzelne von ihnen war. Er versuchte ihn zu überzeugen, dass sie nur zusammen die Ketten der Unterwerfung durchbrechen konnten. Gerade als Avidis wieder von zu sprechen begann, wurde er von einer hageren Bediensteten unterbrochen: “Sire, eine Anfrage von der Oberfläche. Teleport-Signal. Laut Codierung handelt es sich um Lord Vanithas. Sollen die Kraftfelder zur Freigabe gesenkt werden?” Noch bevor Avidis Antworten konnte, warf Decius ein: “Aber sofort” ein. Die Kommunikationsoffizierin zögerte und sah dann irritiert die beiden Prinzen sich streiten und gegensätzliche Befehle knurren.

Es war schlussendlich Zhyr'lesske vom Orakel, die mit einem hypnotischen Blick und zarter Stimme den Verstand der Dame benebelte und eine Freigabe erzwang. Die Prinzen verstummten, als sich ein Riss in der Realität am Eingang der an einer riesigen Festhalle erinnernden Brücke öffnete. Zuerst krochen niedere und höhere Sterbliche und Dämonen aus dem Portal. Bewaffnet mit verschiedensten orchestralen Instrumenten erklang eine opernhafte Ouvertüre. Dann schritten in einer majestätischen Anmut mehrere Keeper of Secrets durch und hauchten mit ihrem süßen und gleichzeitig verrottenden Geruch die Halle ein. Und dann stieg eine Menschenfrau durch. Nackt, pechschwarzes und langes Haar, bläuliche Augen, ein Meisterwerk von Antlitz und Gang. Decius erkannte Kirah sofort und doch war da eine Aura, stark und verdorben. Neben ihr Schritt Zero mit einem zufriedenen Lächeln auf der dämonisch anmutenden Fratze. Kurz vor den beiden Prinzen erst blieb Kirah stehen, während Zero abbog und zu den Flawless Blades sich einreihte. Sie breitete die Arme aus und sprach zur versammelten Audienz, neu wie alt: “Das Warten hat ein Ende. Der Beginn euer aller Aufstiegs hat begonnen. Begrüßt euren alten und neuen Herren: Der bleiche König.

Zuerst sangen Daemonetten und sterbliche Dienerinnen in gotisch einen Chor an. Dann schlängelte sich die imposante Gestalt des Königs aus dem Riss, ehe sich der Riss schloss. Alle außer Musikanten und Sänger gingen auf die Knie. Kirah selbst ging zur Seite weg und Avidis knurrte, ließ seine Klingen in den Händen materialisieren. Dann flüsterte er: “Bruder, ist das Fulgrim?” Und selbst Decius zückte seine Klinge und Schild. Er schüttelte den Kopf: “Ähnlich ja. Aber das ist Vanithas. Fulgrim umgab stets ein Halo aus Licht mit der zarten Berührung aus Korruption. Doch diese Aura hier ist pure Dunkelheit und Boshaftigkeit. Du hattest Recht, Bruder. Ich hätte von Anfang an an deiner Seite stehen sollen. Kampflos, Knie ich nicht nieder.” Als Vanithas ca. fünfzehn Meter von den beiden entfernt war, stoppte er und neigte seinen Kopf. Er ließ seine zwei Schwerter, seinen Speer und seine Peitsche in den Händen aus dem Warp materialisieren. Nun, da auch Vanithas bewaffnet war, verstummte die Musik und der Chor. Stille kehrte ein, ein scheinbar endloses Schweigen folgte, bis Vanithas lachte: “Von Avidis habe ich Widerstand erwartet. Aber von dir, Decius? Na gut. Ich besiege euch zwei auch gleichzeitig. Ich werde keine meiner Kräfte nutzen, um euch eurer dämonischen Macht zu berauben. Ein reiner Kampf der Klingen. Ich gebe euch … ganze sechs Herzschläge.” Avidis und Decius sahen sich fragend an, blickten wieder nach vorne und dann begann des Königs Machtdemonstration.

Eins: beide Prinzen waren überrascht. Nicht mal eine Sekunde war ihr Blick aneinander. Doch beide bemerkten Vanithas erst, als er vor ihnen stand. Seine Bewegungen waren so dermaßen schnell, dass selbst die mächtigen Dämonenprinzen diese nicht sehen konnten. Und nun war der riesige Aal-Dämon direkt vor deren Nasen. Decius konnte gerade noch seinen Schild hoch reißen.

Zwei: doch zu spät. Die dämonische Peitsche schepperte über den Schild und die Klingenspitze schlitterte vorbei und peitschte Decius über die Brust. Eine klaffende Wunde riss das Mordinstrument heraus, aber das Schlimmste war der unglaubliche Schmerz durch das Warp-Gift, das nun durch seinen Körper floss.

Drei: Avidis wollte zuschlagen, doch sofort schnitt das Krummschwert und das Breitschwert fürchterliche Wunden über des Prinzen Körper. Und dann spießte der Speer ihn auf und Vanithas rammte ihn samt dem Speer in die Wand hinter sich, wie eine Nadel einen Schmetterling in einer Sammlung an einem weichen Untergrund.

Vier: trotz das Avidis besiegt war, schlug er noch auf Vanithas ein, doch dieser parierte alles mühelos mit seinen übrigen Klingen. Dann begann Vanithas an zu lachen. Es klang aufgeregt und stimuliert aufgrund des Kampfes. Aber es klang auch spottend und Decius merkte, dass es aufgrund ihrer Schwäche war.

Fünf: Decius riss sich zusammen und begann mit feinsten und gut platzierten Hieben nach dem Schlangenmonstrum zu stechen und mit Hieben auf ihn loszuschlagen. Vanithas ließ seinen Speer los, Avidis war eh an der Wand eingerastet und aufgespießt. Und dann wich er den Schlägen aus und parierte mühelos selbst Decius extrem schnellen Angriffen. Das Lachen begann ein Stakkato zu werden.

Sechs: Mit einem Schnippen verschwand der Speer und befreite Avidis, welcher sofort auf die Knie sank, geschlagen. Decius konzentrierte sich. Er wollte genau wie Vanithas den Angriff parieren. Doch er konnte die Angriffe nicht sehen, stattdessen schlugen Wunden auf und er wurde nach hinten befördert. Er konnte nicht mal im Ansatz die Bewegungen Vanithas sehen. Er wäre selbst wohl auch an der Wand aufgespießt worden, hätte Vantihas die Klingen nicht Decus durch die Schulter von oben nach unten durch seinen Körper gejagt und ihn auf die Knie gezwungen.

Sechs Herzschläge und alles war vorbei. Das Lachen des gottgleichen Wesens ebbte ab und er grinste: “Das war erfrischend. Ich denke, ich habe meine Stellung wieder zurück erkämpft. Schwört ihr mir erneut eure Treue? Diesmal final, denn ich habe genug von dem Gedanken um Verrat. Wie sieht es also aus, hm?” Avidis bekundete sofort seine Treue. Decius sah jedoch nicht zu Vanithas, sondern zu Kirah. Er war verwirrt, er war gebrochen, aber vor allem war er am Zweifeln. Als sich ihre Blicke kreuzten, nickte sie ihm zu. Ihr Blick gehörte nur ihm. Ihm allein und er bedeutete nur eine Antwort. “Ja, ich schwöre.”, atmete Decius mit den Klingen im Körper aus. Mit einem weiteren Schnippen verschwanden die Klingen und tauchten in den Händen von Vanithas wieder auf. Er schlängelte zu seinem Thron, saß sich bequem hin und starrte dann von der Brücke aus hinunter zum Planeten Pyrrhatis. Und während er das neue Juwel des Chaos betrachtete, huldigten ihn die Mitglieder der Kriegsbande, die Dämonen und die schwachen Sterblichen: “Vanithas, Vanithas, Vanithas!”
 
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