Bürgerkrieg der Necrons

Zerzano

Malermeister
16. Juni 2011
1.860
8.289
17.011
Lords und Hochlords,

das undenkbare ist passiert: der Emporkömmling Imotekh von den Sautekh zweifelt unseren ehrenwerten Regenten Szarekh, den stillen König an. Diese Informationen entstammen unseren höchten Chronomanten und ihren Berechnungen (aka WC Artikel):
Unbeknownst to the self-proclaimed greatest mind of Mars, the Necrons have become embroiled in a civil war. Dynasties loyal to the Silent King are locked in combat with those who have aligned themselves with Imotekh the Stormlord – who has denounced the authority of the mute monarch.
Nun stellt sich natürlich die Frage, was heißt das für das ewige Reich?
Wo wird sich welche Dynastie positionieren, wer wird sich auf wessen Seite stellen? Werden die Prätorianer ihre Eide halten und zum stillen König stehen? und ist es einfach nur der Drang nach Geltung, der Imotekh immer wieder andere herausfordern hat lassen, dass er nun seinem größten bisherigen Gegner stellen will, oder hat er noch andere niederträchtige Pläne? Und was heißt das für das Reich als ganzes?

was ist eure Meinung dazu? und noch wichtiger: Auf welche Seite stellt ihr euch und warum?

Aufrichtige Grüße
Herold Zerzano von der Anasek Dynastie, geführt von dem erhabenen Tohaek, Herrscher von Goltakh, Auge der Triarchie, dem blutigen Dramaturgen, dem Dirigenten des Krieges, dem eisernen Diplomanten und Protektor von Varakht, Vasall der Novokh.
 
Ja, hatte an der Stelle im Artikel auch gestutzt.
Erstmal ist es ganz sympathisch, dass da was intern mal ein paar Linien gezogen werden statt der bisherigen eigentlich verfeindeten Dynastien unter demselben König. Die letzten Codizes enthielten ja nicht viel neuen Fluff und auch Pariah Nexus zeigte die Necrons mehr als Antagonisten.
Was mich nun interessiert, sind die Agenden der beiden Seiten. Also womit Imotekh nicht einverstanden ist, warum, und was sein Gegenangebot an die Dynastien ist.
 
  • Like
Reaktionen: Lord Protector
Ja, hatte an der Stelle im Artikel auch gestutzt.
Erstmal ist es ganz sympathisch, dass da was intern mal ein paar Linien gezogen werden statt der bisherigen eigentlich verfeindeten Dynastien unter demselben König. Die letzten Codizes enthielten ja nicht viel neuen Fluff und auch Pariah Nexus zeigte die Necrons mehr als Antagonisten.
Was mich nun interessiert, sind die Agenden der beiden Seiten. Also womit Imotekh nicht einverstanden ist, warum, und was sein Gegenangebot an die Dynastien ist.
Ja, ich muss gestehen, ich finde da auch mehr und mehr Interessant und nehme es seit ich mit dem Gedanken die letzten Tage Herumspiele immer mehr wie eine Game of Thrones PnP Kampagne war, in der ich mich als Spieler jetzt entscheiden muss auf welcher Seite sich meine Dynastie jetzt einordnen muss (Also flufftechnisch). Finde ich eine sehr Spannende Situation die ich so noch nicht im Hobby hatte.🙂

Mein Call bezüglich Imotekh ist tatsächlich, dass er es aus Geltungsdrang macht. Mir ist schon häufiger beim Lesen über ihn aufgefallen, dass er eine Tendenz dazu hat, immer der Beste sein zu wollen und sich immer wieder auch dem entsprechend Gegner sucht. Eventuell hat sein Eroberungszug nun dazu geführt, dass er einen absoluten Höhenflug hat und nun denkt, er könne es besser Szarekh.

Außerdem bildet sich bei mir, bedingt dadurch das Zandrekh und Obyron nicht im Kodex sind der Headcanon, dass sie mit dieser Rebellion nicht einverstanden waren und im schlimmsten Fall getötet wurden oder im besten Fall ihm Rahmen einer Sonderaktion als in den Konflikt eintretend raus gebracht werden. Auch wenn sie vermutlich einfach nur am Rand stehen werden.^^'

liebe Grüße
Zerzano
 
Mein Call bezüglich Imotekh ist tatsächlich, dass er es aus Geltungsdrang macht. Mir ist schon häufiger beim Lesen über ihn aufgefallen, dass er eine Tendenz dazu hat, immer der Beste sein zu wollen und sich immer wieder auch dem entsprechend Gegner sucht. Eventuell hat sein Eroberungszug nun dazu geführt, dass er einen absoluten Höhenflug hat und nun denkt, er könne es besser Szarekh.

Das wäre konsequent aber schade.
Necrons leiden jetzt schon darunter, mehr unreife Menschen als die Menschen selbst zu sein, statt die fremdartigen Alien-Roboter, die sie hätten sein können.
Manchmal wird noch mit der Angst vor der Demenz gespielt, das ist immerhin ein Necron-eigenes Problemfeld, aber ist hier ja nicht anwendbar.
Das C’tan-Kriegsveteran-Syndrom, um es so zu nennen, ist aber tatsächlich ein Platz für Geheimnisse und Vermutungen. War Imotekh auch dabei? Könnte da irgendwas hochkochen?
Erneut Ego-Probleme hingegen wäre auch zu platt, um damit viel Interessantes zu erzählen. Das Imperium der Menschheit hätte viel bessere Gründe zur Spaltung, mit denen sich auch viel mehr erzählen ließe als „haben sich halt so entschieden, jetzt ist Krieg, packt eure Armeen aus, mögt ihr lieber türkis oder braun?“
 
Ich muss gestehen, gerade wegen dieser "nahezu" Menschlichkeit mag ich sie. Denn auch wenn Necron anfangs "normal" wirken und gar nicht so Alienartig unnahbar wie beispielweise Eldar, so wirkt dies nur, weil man sie ihm Moment sieht. Denn ihr Thema ist neben dem mentalen Verfall die geistige Stagnation. Das, was den Necron sonderbar macht ist, dass er verdammt große Probleme hat, von seinem Pfad abzuweichen, wenn er es überhaupt kann. Jeder der bekannten Necron steigert sich in eine Obsession herein, sei es Trazyn mit seiner Sammelwut, Imotekh mit seinem Ehrgeiz nach Geltung oder Szeras mit seinem Forschungswahn. Sie können fast schon nicht anders, als immer wieder das gleiche zu tun und teilweise sogar die gleichen Fehler zu machen. Gleichsam ist das ein Schutzmechanismus gegen den Verfall. Denn wer nicht einer solchen Obsession folgt, der richtet seinen Blick entweder auf das Vergangene und hofft es sich zurück (Alptraumfluch, auch Sehnsuchtsseuche genannt) oder vernichtet alles um sich herum, damit er nicht mehr daran erinnert wird (Destruktorenfluch).

Er müsste eigentlich auch dabei gewesen sein, zumindest aber im Krieg im Himmel. Meine sogar, er hätte sich einen Namen als besonders grausamer Nemesor gemacht.
Naja, Ego-Probleme sind eines der Kernprobleme der Necron.^^' Neid beherrscht diese Gesellschaft.^^' Und im Gegensatz zum Imperium fehlt den Necron eben dieser einende Gedanke unter einem Herrscher, nicht nur durch seinen Rang (und damit anzweifelbar) sondern aus religiöser Überzeugung der Regent ist. Passen tut es deswegen mMn gut, auch wenn ich gerne wüsste, wie die anderen Dynastien darauf reagieren und für wen sie Partei ergreifen.^^
Hoffe ja, dass Novokh zum Stillen König steht, oder meine Dynastie wird sich endgültig von ihren Herren lossagen.^^'

liebe Grüße
Zerzano
 
  • Like
Reaktionen: Jedit
Das Menschliche mag dazu geeignet sein, die menschliche Gesellschaft und Psyche zu kommentieren. Der Stille König, der einen externen Feind sucht, um inneren Zusammenhalt wieder herzustellen. Die Unsterblichen, die sich in einen Fokus verbeißen, um bei Verstand zu bleiben, und die Dementen, die eben das nicht taten. Alles nette Motive.
Dazu gibt es noch die leidigen Ägypter in Space mit ihren kauzigen Marotten und unsinnigen Problemchen, die für sich genommen ganz knuffig wären, hätte man dafür keine Necrons genommen. Aber irgendwer wird sie sicherlich auch in knuffig mögen.

Das Problem daran ist, dass damit auch die Necrontyr im Rückschluss nur Menschen sind.
Dabei hätte es genug Erscheinungen von Unsterblichkeit innerhalb der Menschenreiche gegeben, um Ähnliches wie oben zu erzählen, ohne dabei die Fremdartigkeit der Aliens zu opfern.
Stell dir mal solche Motive (in angepasst) beim AdMech erzählt statt bei den Necrons. Unterblichkeit? check. Alte Hierarchien? check. Schrecklicher Konflikt in der Vorgeschichte? check. Fehlt nur der alberne Ägypter-Kopfschmuck, aber auf den kann ich gern verzichten.
Das hätte sowohl AdMech als auch die Necrons aufwerten können. Für die Necrons hätte man sich dann etwas Eigenes ausdenken und sie als Alienvolk ernst nehmen können. Keine handvoll Lords, die ihre Seifenoper aufziehen und man sich seinen Lieblings-Powerranger unter ihnen aussucht – letzteres hat man doch schon bei SMs und Primarchen, sogar in passender.
Ich verlinke dazu ja ganz gern diesen Artikel, weil ich ihm zustimme, und großteils anwendbar sollte er immer noch sein. (Hatte mich schon erschrocken und gedacht, der wäre down, aber nein, doch noch gefunden.)

Also wenn wir raten, was das für ein Konflikt wird, bleibe ich bei dem Tipp, dass da irgendwas entweder aus der Vergangenheit hochblubbert oder Imotekh etwas Substanzielles an Szarekhs Masterplan findet. Einfach weil ich das besser fände.
Danach erst wird interessant, welche Dynastie sich wie dabei verhält.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Menschliche mag dazu geeignet sein, die menschliche Gesellschaft und Psyche zu kommentieren. Der Stille König, der einen externen Feind sucht, um inneren Zusammenhalt wieder herzustellen. Die Unsterblichen, die sich in einen Fokus verbeißen, um bei Verstand zu bleiben, und die Dementen, die eben das nicht taten. Alles nette Motive.
Dazu gibt es noch die leidigen Ägypter in Space mit ihren kauzigen Marotten und unsinnigen Problemchen, die für sich genommen ganz knuffig wären, hätte man dafür keine Necrons genommen. Aber irgendwer wird sie sicherlich auch in knuffig mögen.

Das Problem daran ist, dass damit auch die Necrontyr im Rückschluss nur Menschen sind.
Dabei hätte es genug Erscheinungen von Unsterblichkeit innerhalb der Menschenreiche gegeben, um Ähnliches wie oben zu erwählen, ohne dabei das die Fremdartigkeit der Aliens zu opfern.
Stell dir mal solche Motive (in angepasst) beim AdMech erzählt statt bei den Necrons. Unterblichkeit? check. Alte Hierarchien? check. Schrecklicher Konflikt in der Vorgeschichte? check. Fehlt nur der alberne Ägypter-Kopfschmuck, aber auf den kann ich gern verzichten.
Das hätte sowohl AdMech als auch die Necrons aufwerten können. Für die Necrons hätte man sich dann etwas Eigenes ausdenken und sie als Alienvolk ernst nehmen können. Keine handvoll Lords, die ihre Seifenoper aufziehen und man sich seinen Lieblings-Powerranger unter ihnen aussucht – letzteres hat man doch schon bei SMs und Primarchen, sogar in passender.
Ich verlinke dazu ja ganz gern diesen Artikel, weil ich ihm zustimme, und großteils anwendbar sollte er immer noch sein. (Hatte mich schon erschrocken und gedacht, der wäre down, aber nein, doch noch gefunden.)

Also wenn wir raten, was das für ein Konflikt wird, bleibe ich bei dem Tipp, dass da irgendwas entweder aus der Vergangenheit hochblubbert oder an Imotekh etwas Substanzielles an Szarekhs Masterplan findet. Einfach weil ich das besser fände.
Danach erst wird interessant, welche Dynastie sich wie dabei verhält.
Kann ich so zu 100% Unterschreiben.
Ich finde es gerade zu beschreibend das die Gesellschaft der Votaan fremdartiger wirkt wirkt als die der Necrons. (imo)

In meinen Augen müssten Necrons Wesen sein die in solchen räumlichen und zeitlichen Dimensionen Planen, das es für uns Menschen praktisch unmöglich machen diese zu verstehen
So als würde ein Schimpanse auf ein Strategisches Paper der Chinesischen Regierung schauen.
Statt dessen hält Imoethek nen Astartes Chaptermaster nen Monolog wie ein Cartoon Bösewicht, oder eben sehr Geltungsbedürftiger Mensch.
So was kann Funktionieren, beißt sich in meinen Augen nur extremst mit deren Ursprüngen.
Alles was nach der 3. Editions Codex passiert ist, war keine Expansion des Hintergrunds, sondern in meinen Augen, ne Implosion.
Es wurde mehr verloren als Gewonnen.

Nur meine Meinung dazu und ich denke das Thema is einfach ne persönliche Geschmackssache.
Für meinen Teil, is weniger oft mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal abgesehen davon, dass ich da grundlegend anderer Meinung bin und den Hintergrund der 3. wirklich unglaublich langweilig empfand (Metall Tyraniden, die statt Biomasse Seelen ernten) und ich zu bedenken geben möchte, dass auch wenn ihre Körper unsterblich sind, ihre Geister die kurzlebiger, missgünstiger Wesen waren und durch ihren Biotransfer nun Wesen sind die auf diese ursprüngliche Persönlichkeit quasi fixiert sind und so gut wie gar nicht zur Persönlichkeitsentwicklung fähig sind, ist das nicht das eigentliche Thema.

Nun 1000 für den Imperator hatte schon mal die Theorie aufgestellt, dass Bereiche wie der Pariah-Nexus "Festungen" werden sollen, aus deren absoluter Sicherheit die Necrons gegen die Tyraniden zuschlagen können, welche für Szarekh der größte Feind zu sein scheint, da sie die aus seiner Sicht einzige Chance auf biologische Körper vernichten würden. Der Schwarzstein scheint auch das Schwarmbewusstsein negativ zu beeinflussen und machen damit diese Bereiche absolut uninteressant für die Tyraniden.
Das ganze braucht aber Unmassen an Ressourcen. Was für Imotekh natürlich absolut absurd sein könnte, weil er a) die Eroberung der Galaxis als höheres Ziel ansieht oder b) die Tyraniden nicht für die Gefahr einschätzt wie Szarekh es tut.

liebe Grüße
Zerzano
 
  • Like
Reaktionen: Haakon
..dass auch wenn ihre Körper unsterblich sind, ihre Geister die kurzlebiger, missgünstiger Wesen waren und durch ihren Biotransfer nun Wesen sind die auf diese ursprüngliche Persönlichkeit quasi fixiert sind und so gut wie gar nicht zur Persönlichkeitsentwicklung fähig sind,..
Wir reden hier über Aliens, Aliens die Ihre Persönlichkeit auf Maschinen Hochgeladen haben von denen nur noch das obere 1% über so etwas wie eine Persönlichkeit verfügt.
Was wir haben is nicht das Erzeugnis eines zwingenden Ausgangs, wie ein Apfel den man in die Luft wirft und der wieder runter kommen muss.
Dieses Setting ließe durch aus noch andere Darstellungsmöglichkeiten zu, wie die gebotene.
Natürlich heißt das nicht, das die aktuelle Darstellung einen nicht gefallen darf, noch das Gegenteil davon.

Nun 1000 für den Imperator hatte schon mal die Theorie aufgestellt, dass Bereiche wie der Pariah-Nexus "Festungen" werden sollen, aus deren absoluter Sicherheit die Necrons gegen die Tyraniden zuschlagen können, welche für Szarekh der größte Feind zu sein scheint, da sie die aus seiner Sicht einzige Chance auf biologische Körper vernichten würden. Der Schwarzstein scheint auch das Schwarmbewusstsein negativ zu beeinflussen und machen damit diese Bereiche absolut uninteressant für die Tyraniden.
Das ganze braucht aber Unmassen an Ressourcen. Was für Imotekh natürlich absolut absurd sein könnte, weil er a) die Eroberung der Galaxis als höheres Ziel ansieht oder b) die Tyraniden nicht für die Gefahr einschätzt wie Szarekh es tut.
Möglich.
Ich schätze das Pariah Nexus hat in der Form so oder so keine Zukunft mehr.
Denn wenn sich nun Guiliaume Persönlich dieser Sache auch noch zuwendet. (Deutet sich nämlich im Fluff bereits an)
Bedeutet das zwei Dinge.
A) Das Partiah Nexus is trotz aller anderen Gefahren für das Imperium, so gefährlich das es mit absoluter Priorität ausgeschaltet werden muss.
B) Dem Pariah Nexus steht dann so viel Plotpower entgegen, das es nicht mehr lange so weiter exestieren kann. (Stark reduziert oder zerstört wird)

Bonus Kicker, Cawl braucht das Schwarzstein um damit den Warp zu Bändigen.
Und is teil der Armada die aktuell gegen den Nexus segelt.
Guilliaume und Cawl gegen die Necrons?
Ich sehe nicht wie die beiden hier wirklich verlieren könnten.
Sollte es soweit kommen das die beiden Seite an Seite kämpfen. (und danach sieht es aus)
Und das nicht aus "innerweltlichen" gründen, sondern einfach wegen der eher real weltlichen.

Der Bürgerkrieg der Necrons wird hier vermutlich einfach als Feigenblatt benutzt werden, um damit zu erklären wie die Necrons bei so einer großen Angelegenheit vom Imperium geklatscht werden konnten.
G-Man rettet wieder mal das Imperium und die Necron Fans werden dadurch nicht all zusehr gedemütigt.
Cawl hat noch mehr Schwarzstein, oder besseres Verständniss über diese und der gesammte Plot um das Maledictum und das Imperium kann weiter fortgesetzt werden.

My 2 cents. ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Uh… ja, auch möglich.
Damit blieben die Necrons beim Schema „Filmbösewicht“. Streiten sich im günstigen Moment, nur damit der Actionheld reinplatzen und Glück haben kann.
Auch das wäre konsequent, den Necron-Erzählstil betrachtet. Natürlich auch sehr schade.

Was Necs in der 3. angeht, als reine willenlose Lakaien der C’tan, ist das natürlich auch kritikwürdig unter dem Gesichtspunkt einer erzählbaren Story. Aus Tyraniden lässt sich unter einer ähnlichen Prämisse ja auch beim besten Willen kaum was außer Kriegsbeschreibungen und vielleicht irgendwelcher strategischer Listen mit verdeckten Flottententakeln erzählen. Eine Emanzipation der Necrons war schon eine gute Idee, man hat da nur nichts Würdiges draus gemacht außer unsterbliche Menschen verpackt in… na ich würde mich wiederholen. Potential war die ganze Zeit da. So mag das dem Einen oder Anderen genug sein, aber s.o.

Wie GW nun mit diesem internen Konflikt bei den Necs umgeht, wird sicher Urteile darüber erlauben, wo es mit ihnen hin geht.
 
… es wäre schön, wenn wir nun endlich zur wir eigentlichen Fluffdiskussion kommen und nicht über Meta-Entscheidungen weiter diskutiere, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben. Bitte macht dafür ggf. Eine eigenen Thread auf.

Zum Pariah Nexus hätte ich noch eine Frage: hat Gulliman den nicht schon zu beginn der neunten mit einer großen Kreuzzugsflotte attackiert? Dachte das sei der ganze Plott der neunten zu Beginn gewesen.
der Strang hat in der 9. begonnen, ist aber immer nebenbei weiter geführt worden, zuletzt in der Serie Pariah-Nexus, in der klar wird, dass diese erste Offensive wohl kolossal gescheitert ist. Ggf könnte es sogar sein, dass eben aber genau diese Sektoren sich als ideales Bollwerk gegen die Tyras rausstellen, da der ganze Schwarmschananiganz der Tyraniden daran zerbrechen könnte. Necronwelten sind eh schon äußerst uninteressant für sie. Ist dort viel Schwarzstein sogar noch weniger weil mutmaßlich dieser sogar gegen das Schwarmbewusstsein wirkt. Was wiederum ein Grund sein könnte, warum Szarekh diesen Plan so krass fokussiert. Was aber gleichsam für Imotekh völlig hirnrissig sein könnte, denn warum sollte man den sich um die niederen Spezies Gedanken machen.
 
  • Like
Reaktionen: Jedit
Halte ich aber für unwahrscheinlich.
G-Man hätte keinen Grund dieses Bollwerk zu tolerieren, wenn in diesem die Menschen Praktisch aussterben, und drum herum von den Tyraniden gefressen werden.
Von daher rechne ich damit das der Nexus fallen/Eingeschränkt wird, aus den von mir genannten gründen.

ehaehe5tr.JPG

Korrektur: Is aus dem WD 481.
Hier ne Coole Zusammenfassung der Ereignisse die es in der Zwischenzeit gab.
reddit
 
  • Like
Reaktionen: Jedit
Wobei mich dieser Plot Twist ziemlich ernüchtert zurückgelassen hat. Ich war richtig gehyped von dem Artikel im White Dwarf. Das ist tatsächlich eine der wenigen Ausgaben, die ich aufgehoben habe. Eben wegen den genannten Implikationen. Dann kam ein Jahr aber gar nichts mehr in Richtung Guilliman und Pariah Nexus. Gefühlt war unser Primarch der Herzen jedoch in allen anderen Ecken des Universums.

Wäre cool, wenn in die Richtung etwas käme, aber ich würde jetzt nicht mein Tafelsilber darauf setzen, dass Guilliman dort noch auftaucht. Aber Belisarius Cawl muss liefern, das hat er Guilliman zugesagt. Ein Teilerfolg wird ihm gelingen. Andererseits, wer von uns glaubt denn wirklich daran, dass sich der Riss in naher Zukunft schließen lässt? Das ist kein Sprint, das wird ein Marathon werden.
 
Andererseits, wer von uns glaubt denn wirklich daran, dass sich der Riss in naher Zukunft schließen lässt? Das ist kein Sprint, das wird ein Marathon werden.
Denke niemand tut das.
Aber ich rechne damit das man irgend nen Erfolg schon feiern wird.
Oder vielleicht sogar nen ganz großen, der dann kurz darauf zu nichte gemacht wird.
Aber irgendwas wird schon rum kommen um den gesamten Plot damit etwas weiter bewegen zu können.