WHFB Die Abenteuer der Bronzekrieger von Barak Verdruss

DocKeule

Regelkenner
15. Februar 2017
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Herzlich willkommen zum Armeeaufbau und Armee-Tagebuch der Zwerge von Barak Verdruss.

Inhalt:
Projektgeschichte
Lore-Hintergrund
Charaktere
Infanterie
Kriegsmaschinen

 
Projektgeschichte:

Irgendwann um Weihnachten 2025 überkam mich der irrationale Drang, eine klassische Zwergenarmee aufzubauen...


Eigentlich hatte ich mit Games Workshop abgeschlossen. Nach einem ersten (kurzen) Gehversuch um 1996/97 in der 5. Edition, wurden andere Themen schnell interessanter. Wirklich in das Tabletop-Hobby eingestiegen bin ich erst durch den ersten Teil von Total War Warhammer.

Da war die alte Welt zumindest offiziell längst beerdigt. Also nahm ich die nächstbeste Möglichkeit wahr...AoS. Und das Spiel an sich gefiel mir auch durchaus, die neuen Modelle allerdings nicht. Und so startete ich schon damals mit einer größtenteils gebraucht gekauften Zwergenarmee. Spieler zu finden war schwierig. Die lokalen Spieleclubs winkten bei AoS ab. 40K und vielleicht noch ein paar WHFB-Spieler. Also meldete ich mich recht bald bei den ersten Turnieren an, um überhaupt zum Spielen zu kommen.

Das ging ein paar Monate gut, auch wenn die alten WHF-Armeen gegen die neuen Fraktionen zunehmend wenig Chancen hatten. Mit dem GHB 2017 wurden die Kompendiumsarmeen endgültig unbrauchbar gemacht und meine GW-Leidensgeschichte ging erst richtig los. 😉


Erst kam eine Goblin-Spinnenarmee (die ich eigentlich noch Richtung Nachtgoblins weiter ausbauen wollte), bis in einem späteren Update das Bataillon, auf dem die ganze Armee basierte, abgeschafft wurde. 🙄 Es folgte eine Skaven-Pestilenz-Armee, die ich im Laufe der Zeit auf die meisten anderen Clans ausgebaut habe und schließlich die erste "echte" AoS-Armee.

Eigentlich haben mir auch die Idoneth Deepkin optisch nicht so recht gefallen, aber ich wollte endlich eine wirklich neue Armee, die von GW zumindest nicht gleich wieder abgesägt werden würde. (Ich hatte mich auch von den Gerüchten um angebliche Chutulu-Elfen hypen lassen - letztendlich sahen mir die Indoneth bis auf die Namarti zu hübsch aus - die gleichzeitig erscheinenden Daughters of Khaine lagen mir noch weniger), aber ich hab mich mit der Zeit mit dem Design angefreundet.

Womit ich mich nicht anfreunden konnte, war die GW-Powerspirale. Gerade weil ich fast nur Turniere gespielt habe, gab es kein Entkommen vor der Meta. Ich habe ständig nachgekauft und meine Armee umgebaut. Aber oft kam der nächste Meta-Umbau mit der Brechstange so schnell, dass ich die letzten Neuanschaffungen kaum fertig gebaut und bemalt hatte, wenn das Konzept dahinter eigentlich schon wieder veraltet war.

Irgendwann habe ich mir halbherzig noch eine Tzeench-Armee aufgebaut, auch mit dem Hintergedanken, damit theoretisch auch mal 40K antesten zu können

Als dann im früh in der dritten Edition immer mehr Armee-Regeln die Grundregeln des Spiels aushebelten, hatte ich endgültig keine Lust mehr, habe alle GW-Armeen bis auf meinen Ratten verkauft und mich Bolt Action aus Hauptsystem zugewandt.

Nachdem ich mich einige Jahre ausschließlich Bolt Action gespielt habe, sind meine Briten dort fertig und können (fast) jeden Schauplatz und jede Phase des Krieges abdecken. Jetzt kommen höchstens noch mal einzelne Fahrzeuge dazu. Und dann kam Plötzlich die Lust auf Fantasy...



Ziel

Ich möchte im Verlauf des Jahres eine Armee mit mindestens 2000 Punkten aufbauen. Langfristig sollen auch Listen mit unterschiedlichen Schwerpunkten möglich sein. (Ich muss mich jetzt schon wieder bremsen, was ich nicht alles noch brauche.)

Mit Zenithal-Highlighting und Speedpaints möchte ich mit moderatem Zeiteinsatz zu einem brauchbaren Tabletop-Standard kommen. (Ich bin ohnehin nicht der begabteste Maler.) Der Fokus soll auf dem Spielen liegen. Ich habe ein paar aktive Spieler in meiner weiteren Umgebung gefunden und plane, höchstens mal gelegentlich Turniere und ähnliche Veranstaltungen zu besuchen, so dass ich die Meta hoffentlich links liegen lassen kann.


Ablauf


Ich starte das Jahr mit der Batallion-Box und dem König mit Schildträgern, sowie 20 alten Clankriegern aus meiner frühen AoS-Zeit, die ich noch im Schrank habe.

Da ich annehme, dass ich nicht so viele Krieger benötigen werden, halte ich 20 Körper zurück, um später aus einer Box sowohl 20 Hammerer, als auch 20 Longbeards zu bauen. Die Fernkämpfer aus der Batallion-Box werden zur Hälfte als Thunderer und zur anderen Hälfte als Quarraler/Ranger gebaut werden (letztere wahrscheinlich auch mit einem Umhang aus Greenstuff).

Aus den Box mit den Charakteren möchte ich einen Lord/Thain auf dem Schild bauen und das Modell zu Fuß als Runelord nutzen.
 
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warhammer___old_world___color_by_cyowari_dbmueim-fullview.webpDie kleine zwergische Hafenstadt Barak Verdruss, an den süd-westlichen Ausläufern des Schwarzen Gebirges, ist heute nur noch eine so unbedeutende Nebensiedlung im Karaz Ankor, dass sie auf kaum einer Karte verzeichnet ist.

Trotz der günstigen Lage in der Grenzregion zwischen den heutigen Ländereien der Grenzgrafen Estalia und Tilea ist die Siedlung nur ein bescheidener Hafen und kein Vergleich mit dem prachtvollen Handelszentrum von Barak Var im Osten.




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Einst, in den Jahrhunderten des goldenen Zeitalters der Zwerge, war die Hafenstadt nahe der von Zwergen und Menschen bewohnten Stadt Tylos ein blühender Umschlagplatz im Handel zwischen den Bergkönigreichen, den Siedlungen der Menschen und der Heimat der Elfen sowie den elfischen Kolonien.

Oft der letzte Hafen vor der Passage nach Ulthuan und der erste Stopp der von der Heimatinsel der Elfen kommenden Schiffe, hatten die Händler in Barak Verdruss die beste Auswahl an Waren und kamen bald zu einigem Wohlstand.

Handwerk und Kultur erblühten. Baumeister aus Barak Verdruss verdingten sich bei den Tempelbauten in Tylos, während die Steinbrüche im Umland der Stadt die Baumaterialien lieferten.


9837600afb6d4abd89fcc8a3f17097c0.webpMit dem Fall von Tylos und dem Aufstieg von Skavenblight brachen harte Zeiten in Barak Verdruss an.

Hatten sich die Dawi bisher nur gegen gelegentliche Angriffe von Grünhäuten und Tiermenschen zur Wehr setzen müssen, sahen sie sich nun einem nicht enden wollenden Ungezieferschwarm aus den Tiefen der verrottenden Metropole ausgesetzt, der sich durch die Tunnel und Minen der Stadt seine Bahn brach.




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Als das Bündnis mit den Elfen zerbrach schickte Barak Verdruss - wie alle Städte des Karaz Ankor - jeden abkömmlichen Krieger in den Kampf gegen die wortbrüchigen Spitzohren. Tausende Kämpfer aus den Gilden ließen in den Schlachten rund um die elfischen Kolonien und auf Ulthua ihr Leben.

Am Ende des Krieges ging es Barak Verdruss wie allen Zwergenstädten. Die Vernachlässigung der eigenen Verteidigung rächte sich und die Verluste des Krieges ließen sich nicht ersetzen. Orks, Goblins, Skaven und Tiermenschen marodieren auf dem schrumpfenden Territorium. Außengebiete der Siedlung und Vororte mussten nach und nach aufgegeben werden. Nur mit Mühe konnten die verbliebenen Bewohner den Kern der Stadt und den Hafen halten.


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Die folgenden Jahrhunderte und Jahrtausende waren eine Zeit des verzweifelten Kampfes gegen den Untergang. Störrisch stemmten sich die Clans und Gilden von Barak Var gegen die Flut der Verderbnis. Halbseidene Allianzen mit den Grenzgrafen (mancher spricht hinter vorgehaltener Hand davon, die Fürsten hätte ihre Krieger als Söldner an die Menschen verschachert) brachten die nötigen Mittel für den Waffen und Material aus den großen Wehrstädten.

Nur immer dann, wenn das Reich der Skaven in einem Bürgerkrieg versank, konnten die Bewohner von Barak Verdruss eine Weile durchatmen. So auch jetzt.



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Seit dem Ausbruch des aktuellen Skaven-Bürgerkrieges bleiben die Angriffe aus Skavenblight aus. Grünhäute und Tiermenschen können in Schach gehalten werden, einige Außenbezirke wurden zurückerobert.

Schiffe zu und von Barak Var und den Häfen der Menschen transportieren Erze und Mineralien aus dem Schwarzen Gebirge. Bergarbeiter aus anderen Städten haben sich angesiedelt und bauen in den wieder geöffneten Minen Bodenschätze ab.

Zum ersten Mal seit Jahrhunderten konnten die Streitkräfte wieder aufgebaut werden. Junge Krieger fallen nicht schon nach kurzer Zeit bei der Verteidigung der Zitadelle. Es scheint sogar denkbar, sich nach langer Zeit wieder an den militärischen Operationen des Karaz Ankor zu beteiligen...
 
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Ungrosch der Ältere

Seit fast drei Jahrhunderten führt Ungrosch der Ältere (früher Ungrosch Torwinson) die Geschicke von Barak Verdruss. 1.webp

Während die frühen Jahre von einem verzweifelten Abwehrkampf gegen Skaven und Grünhäute geprägt waren, standen die letzten Jahrzehnte im Zeichen der Rückeroberung, des Wiederaufbaus und des Knüpfens neuer Beziehungen.

Nicht alle Bewohner sind Anhänger seiner Politik der Öffnung. Doch niemand kann leugnen, dass die Streitkräfte der Stadt seit Generationen nicht mehr so gut ausgerüstet waren, die Geschäfte und Wertstätten pulsieren und Bergwerker in Stollen Erze abbauen, in die sich noch vor kurzem nur schwer bewaffnete Patrouillen getraut hätten.

Doch der Kampf um die alten Ländereien ist noch nicht vorbei und die Stadt erstrahlt noch nicht im alten Glanz und alter Größe.




2.webpUngrosch Ungroschson (Ungrosch der Jüngere)

Ungrosch Ungroschson ist der ältere Sohn des Königs und für einige seiner Anhänger der künftige Herrscher über die Hafenstadt. Doch wenn er eines Tages den Thron erben soll, muss er sich beweisen.

So hat der junge Ungrosch in den letzten Jahren an zahlreichen Expeditionen in die tiefsten Stollen und Höhlen teilgenommen und hat an der Seite seines Vaters in Kampagnen gegen die Grünhäute in den Bergen und die Tiermenschen in den Ebenen der südlichen Reiche gekämpft.

Sehnsüchtig erwartet der Prinz sein erstes Kommando, um selbst eine Streitmacht in die Schlacht führen zu dürfen. Wird er sich als genau so geschickter Feldherr und Diplomat erweisen, wie sein Vater?




Varne Borgson und Mart Lortuson
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Varne Borson ist der erste Runelord der Gilde der Runenschmiede in Barak Verdruss. Lange Jahre war er der einzige Runenschmied in der Stadt und versuchte, mit den mageren Erz-Vorräten Runen für die Krieger in ihrem verzweifelten Abwehrkampf zu schmieden.

Heute hat die Gilde wieder ein prächtiges Haus am zentralen Platz gegenüber dem Königspalast und mehr als genug Rohstoffe, um auf die hochwertigsten und seltensten Runen zu fertigen.

Mart Lortuson kam erst vor einigen Jahrzenten aus Karak Kadrin in der Stadt, nachdem er seine Lehre in der dortigen Gilde abgeschlossen hatte. Wie sein Gildenmeister begleitet er gelegentlich auch größere Schlachtzüge.




Die Ingenieurs-Gilde

Moderne Zeiten sin5.webpd in Barak Verdruss angebrochen. Auch wenn einige Traditionalisten lieber Grollschleudern und Speerschleudern sehen wollen, hat die Schwarzpulver-Artillerie die Feinde der Stadt das Fürchten gelehrt. Vor kurzem wurden gar einige Orgelkanonen angeschafft und die ersten Gyrocopter steigen über den Wipfeln der Berge auf.

Die kleine Ingenieurs-Gilde hält die Kriegsmaschinen in Schuss und sorgt für Nachschub. Ihre Gildehalle mag etwas kleiner und weniger prächtig sein, als die der Runenschmiede, aber die Krieger von Barak Verdruss haben die Techniker und ihre Erfindungen in zahlreichen Kämpfen zu schätzen gelernt.
 
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2.webpKlankrieger – die Miliz

Das Rückgrat jeder Zwergenarmee sind die Klankrieger – Handwerker und Arbeiter der Stadt, die zu Axt und Hammer greifen, wenn ihre Anführer zum Krieg rufen.

Es ist nicht lange her, da war die Armee von Barak Verdruss ein trauriger Anblick. Alte stumpfe und schartige Äxte, zerschlissene Waffenröcke und verbeulte Schilde. Heite erstrahlen die Krieger in neuem Glanz und marschieren stolz in neuen Uniformen und mit bronze-roten Rüstungen und Waffen in den Kampf.


Langbärte – die alten Recken

Die kleine Garn3.webpison von Langbärten stand immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung der Stadt ging. Auch als die Zwerge sich einst in die Zitadelle am Hafen zurückziehen mussten, stand der Schildwall der Langbärte. Als das Signal zum stürmten die Langbärte als erste auf die Feinde.

Die Veteranen gehen heute mit stolzgeschwellter Brust durch die wiedereroberten Stadtteile und Außenbezirke. Die Narben der alten Recken lassen keine Zweifel, dass sie ihren Teil beigetragen haben, dass sich heute die Zwerge allein bestimmen, wer sich auf den Straßen von Barak Verdruss bewegen kann.


Hammerträger – die Leibwache des Königs
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Die Leibgarde des Königs war immer ein Pfand, mit dem Ungrosch in seinen Kampagnen zu wuchern wusste. Der König zieht bevorzugt an der Spitze seiner Hammerträger in die Schlacht und die Einschläge der großen Kriegshämmer haben schon manches Schlachtfeld zum Erbeben gebracht und zahllose Feinde zertrümmert.

Viele Thains der Königreichs wurden aus den Reihen der verdientesten Hammerträger rekrutiert und weichen ihrem Herren heute ebenso wenig von der Seite, wie zu ihrer Dienstzeit in der Leibgarde.




Bergwerker

Seit die Minen rund 5.webpum Barak Verdruss wieder ihre Arbeit aufgenommen haben, sind Bergwerker aus anderen Zwergenstädten zugewandert, um die reichen Erzvorkommen abzubauen. Besonders für die hochwertige Bronze, die sich in Legierungen für Waffen, Rüstung und Werkzeug in der ganzen Stadt findet und die gar mit Gromril verschmolzen werden kann, sind die Stollen unter der Stadt bekannt.

Auch im Krieg tun die Bergwerker ihre Pflicht und haben schon für so manche Überraschung in Orksiedlungen, Skaven-Bauen und einiger Artilleriebatterien gesorgt.


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Als der Kampf endlich wieder aus dem Zentrum der Stadt in die Vororte und schließlich ins Umland verlegt werden konnte, besann sich König Ungrosch, dass auch seine Kriegsführung mobiler werden musste.

Er ließ ein Ranger-Regiment ausheben, um seiner Armee als Kundschafter zu dienen und kleinere Feindesbanden schon weit außerhalb der Stadtgrenzen auszuschalten.



Thunderer

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Auch in der Infanterie kommt die Modernisierung an. Neben den traditionellen Armbrüsten setzt Barak Verdruss auch auf Schwarzpulver-Schützen, die mit ihren Büchsen tödliche Salven auf ihre Feinde regnen lassen.

Gerade die jungen und technikbegeisterten Zwerge unter 100 melden sich bevorzugt für den Dienst bei den Musketenschützen und können es kaum erwarten, ihre Donnerbüchse in den Händen zu halten.
 
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1.webpDie altvertraute Technik

Speer- und Grollschleudern haben die Kriegsführung der Zwerge seit Jahrtausenden begleitet. Ständig von Technikern verbessert und mit machtvollen Runen optimiert, bombardieren sie die Feinde mit Steinen und durchbohren sie mit riesigen Pfeilen.

Auch im Schwarzpulver-Zeitalter haben diese Maschinen ihren Platz im Arsenal von Barak Verdruss.




2.webpKanonen

Kanonen haben sich zu einem Kernstück der Zwergen-Kriegskunst entwickelt. Egal ob große Infanterieblöcke oder Riesen und Drachen, eine Kanonenkugel hinterlässt bei jedem Feind Verwüstung.






3.webpOrgelkanonen – die neue Zeit

Auch wenn mancher Traditionalist grummelt, die neuen Orgelkanonen schlagen spektakuläre Schneisen in die gegnerischen Reihen.

Junge Ingenieure brachten die Baupläne aus Barak Varr und sofort begann man in Barak Verdruss, die neuartigen kleineren Kanonenrohre zu gießen. Heute zieht nur noch selten eine Streitmacht aus der Hafenstadt ohne eine Orgelkanone in die Schlacht.
 
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Schön, ich freue mich!

Zu den Rangern: bei den Kriegern bzw Schützen ist doch jeder 4. Körper mit Umhang, zumindest war das früher mal so. Wenn du da also alle mit Umhang sammelst, kommst du zu deinem Ranger Regiment mit Umhängen.

Bei den Hochelfen gibt es auch Recht viele Umhänge in den Boxen. Die sind frei zum Ankleben, könntest du also auch verwenden.
 
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Schön, ich freue mich!

Zu den Rangern: bei den Kriegern bzw Schützen ist doch jeder 4. Körper mit Umhang, zumindest war das früher mal so. Wenn du da also alle mit Umhang sammelst, kommst du zu deinem Ranger Regiment mit Umhängen.

Bei den Hochelfen gibt es auch Recht viele Umhänge in den Boxen. Die sind frei zum Ankleben, könntest du also auch verwenden.

Danke für den Tipp. Werde ich mal nach schauen, sobald ich mit basteln anfange. Dann hätte ich ja 16 Modelle mit Umhang.
 
Los geht es mit 16 Rangern bzw. Armbrustschützen.

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Der erste Versucht von zenithalem Primen. Der "dunkle" Ton ist Mechanicus Grey...ich bin mir nicht sicher, ob der Kontrast nicht zu gering ist. (Vielleicht aber auch zu viel Weiß drüber.) Ich werde mal ein Testmodell bemalen und schauen, ob das Farbschema so passt, wie ich es mir vorstelle.
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Die ersten Testmodelle und ich bin nicht wirklich überzeugt.

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Der Großteil der Farben sind Army Painter Speedpaints 2.0

- Das Ghoul Green hätte ich mir vom Farbverlauf auf der Flasche türkiser (und kühler) vorgestellt. Das hätte dann vielleicht auch eher den Kontrast mit Bronze ergeben, den ich im Kopf hatte.

- Talos Bronce...
1. ist mit zu rötlich und dunkel (mehr Richtung reines Kupfer, als Bronze). Ich habe in der Vergangenheit mit "Screaming Bell" von GW gemalt etwas in der Richtung hatte ich vor Augen.
2. ergibt auf den Kettenhemden leider auch nicht der 3D-Effekt, den ich mir erhofft hatte. Da müsste ich mindestens noch einen Wash nachlegen.
3. ist deutlich zu nah an dem Hautton (Crussader Skin), der mir noch dazu allgemein zu dunkel ist und beim Standartenträger am Braun des Bartes, (Auf dem Foto mit Blitz wirkt der Hautton deutlich heller und stimmiger, als unter Lampen- und Tageslicht.)

- Das Shining Silber (kein Speedpaint)ist zu wenig metallisch. Das fand ich bei meinen Bolt Action Minis OK, aber hier fehlt mir das Glitzern. Das Bright Gold (auch kein Speedpaint) ist OK, aber das GW-Gold hat mir auch besser gefallen. Es glitzert mehr ,ist wärmer und weniger gelb.

Ich werde mal drüber schlafen, ob ich das Bronze-Konzept weiter verfolge (dann wahrscheinlich nicht mit Speedpaints für die Metall-Töne) und es noch mal mit einem anderen Türkis versuche oder ob ich auf klassische silberne Rüstungen umsteige und mir für die Kleidung einen ganz anderen (warmen) Farbton suche.

Ich bin mir auch nicht sicher,, ob Speedpaints bzw. Contrast-Paints dann überhaupt zielführend sind. Die Umhänge der Ranger (und später einigen Charakteren) sind schon die größte zusammenhängende nicht-metallischen Flächen.
 
Die ersten Testmodelle und ich bin nicht wirklich überzeugt.

Anhang anzeigen 335228Anhang anzeigen 335262

Der Großteil der Farben sind Army Painter Speedpaints 2.0

- Das Ghoul Green hätte ich mir vom Farbverlauf auf der Flasche türkiser (und kühler) vorgestellt. Das hätte dann vielleicht auch eher den Kontrast mit Bronze ergeben, den ich im Kopf hatte.

- Talos Bronce...
1. ist mit zu rötlich und dunkel (mehr Richtung reines Kupfer, als Bronze). Ich habe in der Vergangenheit mit "Screaming Bell" von GW gemalt etwas in der Richtung hatte ich vor Augen.
2. ergibt auf den Kettenhemden leider auch nicht der 3D-Effekt, den ich mir erhofft hatte. Da müsste ich mindestens noch einen Wash nachlegen.
3. ist deutlich zu nah an dem Hautton (Crussader Skin), der mir noch dazu allgemein zu dunkel ist und beim Standartenträger am Braun des Bartes, (Auf dem Foto mit Blitz wirkt der Hautton deutlich heller und stimmiger, als unter Lampen- und Tageslicht.)

- Das Shining Silber (kein Speedpaint)ist zu wenig metallisch. Das fand ich bei meinen Bolt Action Minis OK, aber hier fehlt mir das Glitzern. Das Bright Gold (auch kein Speedpaint) ist OK, aber das GW-Gold hat mir auch besser gefallen. Es glitzert mehr ,ist wärmer und weniger gelb.

Ich werde mal drüber schlafen, ob ich das Bronze-Konzept weiter verfolge (dann wahrscheinlich nicht mit Speedpaints für die Metall-Töne) und es noch mal mit einem anderen Türkis versuche oder ob ich auf klassische silberne Rüstungen umsteige und mir für die Kleidung einen ganz anderen (warmen) Farbton suche.

Ich bin mir auch nicht sicher,, ob Speedpaints bzw. Contrast-Paints dann überhaupt zielführend sind. Die Umhänge der Ranger (und später einigen Charakteren) sind schon die größte zusammenhängende nicht-metallischen Flächen.
Ich will dich nicht total demoralisieren, aber sowohl Metallics als auch grün kommt meiner Erfahrung nach auf schwarzer Grundierung viel besser!

Bei grün auf weißer Grundierung hatte ich oft ein ungleiches Farbbild mit so einer Art Schlieren.

Bei Metallics auf weißer Grundierung kommen die Metallics oft extrem hell. Das siehst du zB bei dem von dir genutzten Silber.

Auch der Braunton des Haares dürfte auf schwarz besser kommen.

Was du machen kannst: grundiere mal ein Modell in schwarz und Versuche dieselben Farben darauf. Vlt kommt das näher an das gewünschte Ergebnis ran.

Ich bin ein Fan von "SlapChop". Schau dir das mal bei YouTube an. Bei vielen Metallic-Flächen ist das aber eher nicht soo zielführend, glaube ich. Es soll zwar auch Speedpaint Metallics geben, aber die habe ich noch nicht ausprobiert.

Ich kenne Menschen, die gehen einen Mittelweg: weiß grundieren, (mehr oder weniger verdünntes) schwarzes Wash darüber und dann halt bemalen.

Sehr schöne Bronzetöne in klassischen Metallics bietet Vallejo. "Bright Bronze" nutze ich regelmäßig. Das ist allerdings so hell, dass ich es als Goldton nutze. Dennoch: Vallejo hat ein Top Angebot an Metallics.
 
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Ich bin ein Fan von "SlapChop". Schau dir das mal bei YouTube an. Bei vielen Metallic-Flächen ist das aber eher nicht soo zielführend, glaube ich. Es soll zwar auch Speedpaint Metallics geben, aber die habe ich noch nicht ausprobiert.

Talos Bronce ist ein Speedpaint. Gerade in den feinen Löchern der Kettenhemden hält sich der Effekt aber sehr in Grenzen.


Ich bin ein Fan von "SlapChop". Schau dir das mal bei YouTube an. Bei vielen Metallic-Flächen ist das aber eher nicht soo zielführend, glaube ich. Es soll zwar auch Speedpaint Metallics geben, aber die habe ich noch nicht ausprobiert.

Bei größeren Modellen mit entsprechenden Flächen kann ich mir vorstellen, dass das etwas bringt. Bei den Zwergen habe ich mittlerweile meine Zweifel, ob dieses ganze zenithale Primen überhaupt Sinn ergibt. Vor allem, wenn man wie ich nur auf einen brauchbaren Tabletop-Standard hinaus will.


Ach so, du könntest auch das gezeigte Testmodell mal mit verdünntem Agrax Earth Shade von GW behandeln und einfach mal sehen,.ob das dann besser ist.

Selbst wenn die Konturen dadurch etwas stärker würden, ändert das ja nichts daran, dass mir die beiden Hauptfarben weder einzeln für sich noch in ihrem Zusammenspiel gefallen.
 
Heute noch mal ein spontanes Experiment, nachdem ich festgestellt habe, dass ich noch fast einen ganzen Topf Sycorax Bronze und einen Rest Auric Armour Gold habe.

Links das Modell von gestern, recht von heute.

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Die Bronze ist deutlich weniger rot-lastig und gefällt mir schon besser.

Als Grünton habe ich dieses Mal aus Spaß Castellan Green genommen, das ich sonst eigentlich für meine britischen Panzer nutze. Das wird aber auch nicht die Hauptfarbe werden.