Hintergrund Die neue AOS-Landkarte

DocKeule

Bastler
Also zum einen ist das Blödsinn. Das war die Ausgabe, die ich auch hatte und da gab es reichlich Freiraum, solange man halt nicht ständig das Schicksal der gesamten Welt in den Händen halten und am Ende wie im Videospiel König werden will. Es war halt nur keine leere Leinwand. Aber wenn man das will, dann sollte man halt nur die Regeln nutzen und die Welt komplett links liegen lassen.

Wer es nicht schafft, in einer bestehenden Welt eine Geschichte zu erzählen, bei dem scheint es mit Fantasie und Kreativität dann doch nicht so weit her zu sein.
 

DocKeule

Bastler
Nein, weil das eine Karte zu einer Stadt ist und ja, zu einigen anderen größeren Städten gab es das meiner Erinnerung nach auch noch.

Aber zum einen lässt auch das dem Spielerleiter noch Freiraum, weil er selbst beschreiben kann, wie das Haus in der Kaiser-Retos-Gasse 15 nun aussieht und es eben abseits einiger großer Städte noch immer viel kaum bzw. grob bis unkartografiertes Land gibt.

Aber es geht letztendlich darum, sich etwas vorzustellen. Nach deiner Logik wären sämtliche Sherlock Holmes Romane hinfällig, weil es zu dieser Zeit keine Baker Street 221b gab. Aber Doyle hat sie so gut beschrieben, dass das egal war.
 

emmachine

Sigmars Bibliothekar
Teammitglied
Super Moderator
Grundsätzlich sollte man halt 2 Sachen bedenken.

  • Soll das selbst geschriebene quasi im luftleeren Raum existieren ohne Bezug auf den offiziellen Hintergrund
  • oder soll sich der selbst geschriebene Hintergrund in den offiziellen einfinden und diesen quasi erweitern.

Der erste Fall ist quasi das was man in Fan Kampagnen für WHFB hatte, wenn man sich nicht wirklich um den offiziellen Hintergrund kümmert oder die Auswirkung dermaßen klein sind, dass sie im offiziellen Hintergrund wirklich gar nicht aufgefallen wären.
Sobald man aber den Anspruch hat, den offiziellen Hintergrund quasi mit eigenem zu erweitern, so dass das was man schreibt neben dem Hauptstrang passieren könnte muss man höllisch aufpassen was man schreibt, wenn viel für einen Bereich vorgegeben ist. Oder du schreibst was von einem Haus in der "Kaiser-Retos-Gasse 15" und der original Autor schreibt was anderes für dieses Haus, wodurch dein eigener Hintergrund in den du Arbeit gesteckt hast von einen auf den anderen Moment durch einen Konflikt ungültig wird.

Beim Bezug auf Doyle ist es halt die Sache, dass die Geschichte quasi ein Paralleluniversum ist und keiner erwartet das die Logik dieses Universums zutreffend aus z.B. das Dan Brown Universum ist (bei dem Buch und Film bei Illuminati schon voneinander abwichen). Wenn du aber ne Sherlock Holmes Geschichte schreibst, wird eigentlich erwartet das diese in der Form in das Doyle Universum passt, dass sie wirklich in der Handlung passiert sein könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:

lastlostboy

Tabletop-Fanatiker
Ich weiss, aber das ist halt nichts aus der neuen "Kartenoffensive". Die ist schon älter. Ebenso die Shyish-Karte aus LoN oder MP.
 

Gorzhag

Blisterschnorrer
Apropos Karte: Bin ich eigentlich der einzige, der ziemlich gehyped ist, von der Aussage, dass sie zu jedem Realm eine Karte und die "Historie" geschrieben haben? Das ist eigentlich mein grundsätzlichster Fluff-Wunsch seit Anfang an gewesen :drool:
Das lässt ja offen, dass sie sich vielleicht langsam doch mehr Mühe bei GW geben
 
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