Diskussion - Warhammer 40.000 8.Edition

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Gibt´s denn alle bisherigen Sonderregeln/Effekte irgendwo sortiert gesammelt?
Nein, nur auf den Warscrolls. Aber wie ich sagte: man kann davon ausgehen, dass es für absolut jede Regel irgendwo eine Sonderregel gibt, die an jeder einzelnen Stellschraube der Grundregel dreht. Das sehe ich persönlich auch in 8ten nicht anders werden.
Es ist nicht so dramatisch wie ich es hier darstelle solange du halt nicht versuchst, alle Sonderregeln aller Völker kennen zu wollen. (Was ich zu Beginn wollte. Klar, man will ja den Überblick behalten. 😉)
Wenn es aber wirklich nur um deine drei Fraktionen geht, dann hat man das schnell drauf und es spielt keine Rolle ob die Sonderregel jetzt im Datasheet/Warscroll steht oder als Fraktionssonderregel vor dem Kapitel, oder als Sonderregel im Regelbuch... 🙂
 
Spotte du nur, aber AoS hat da eine sehr unvorteilhafte Vielfalt in den Sonderregeln entwickelt. 😉
Die einen dürfen eine zusätzliche Bewegung durchführen, die anderen dürfen eine zusätzliche Bewegung durchführen und rennen(!).
Sowas führt dann dazu, dass eine Einheit dann die beste Art hat die Grundregel zu umgehen und der Rest nur eine lightversion ist.
Uncoole Sache. Da wären mir zwölfzig unterschiedliche Sonderregeln mit dem selben Effekt deutlich lieber! :dry:

Genau das ist ja das, was man als sehr kritisch betrachten muss bei dieser ganzen AoSification vor allem des gesamten Nahkampfbereichs, den ich nach wie vor für eine unnötige Verschlimmbesserung halte.
Bei 40k gibt es wie viele verschiedene Einheiten? - Ich schätze immer so grob 300, da sollte die Dimension stimmt auf jeden Fall.

Wenn die Grundregeln jetzt die Bewegungsphase schön nach Profil machen, die Schussphase schön nach Profil machen und dann aber auf einmal die Nahkampfphase total randomisieren und unplanbar machen, dann stimmt für mich schon etwas vom grundsätzlichen Designkonzept nicht. Außerdem wird es dann selbstverständlich Sonderregeln für dedizierte Experten dieser Phase brauchen, die in den anderen Phasen durch Profilunterschiede und Grundreglen abgedeckt und damit unnötig sind. Dann gibt es wohl tatsächlich etliche sehr ähnliche aber oft dann doch unterschiedliche Sonderregeln für irgendwelche Stunts in dieser Phase.

Ich verstehe nicht, warum man den Nahkampf so vom restlichen System entkoppelt hat und da so ein Meta-Game reinbringt. Warum darf ich mit der Boltpistole immer alles auf exakt 12,000000" abknallen, muss aber für einen Charge auf eine Einheit die nichtmal die halbe Pistolenreichweite entfernt steht einen extrem streuenden Zufallswurf machen und dabei dann noch unabhängig vom Erfolg dennoch Overwatch kassieren? Das ist so eine dämliche Coin-Toss-Mechanik, die weder gamistisch noch vom Fluff sinnig ist und nur reingekommen ist, weil die Test-Amis auf ihren Wüstenplatten geil auf Würfeln und vor allem Ballern sind. (Glaube bei Natfka hatte einer die Pistolen-Mechanik kommentiert mit folgendem Dialog: Designer 1: How can we make Close Combat more in line with Shooting? Designer 2: Let's add shooting! Designer 1: Excellent!)

Da hätte GW es zumindest so machen sollen, dass man immer wieder die 2W6 charge distance werfen darf und der Gegner eben immer wieder Overwatch machen kann. Dann würde damit hauptsächlich simuliert werden, wie viele Modelle ich beim Charge verliere, was ja noch irgendwie nachvollziehbar, wenn auch umständlich ist.

Ich halte viele Änderungen für stimmig, nachvollziehbar und zum Teil auch besser als jetzt, wobei das wenigste spielbeschleunigend sein wird, womit schon ein Designziel verfehlt wäre. Aber diese chaotische Nahkampfphase könnte für mich echt ein NoGo werden. Bei typischen Schlachtgrößen mit viel Infanterie können heute mehrere Nahkämpfe pro Zug notwendig werden. Wenn da jetzt ständig von Nahkampf zu Nahkampf gehüpft und nachbwegt und neuinitiiert wird, wird das doch ein totales Chaos.
 
Hey Omach,
Wir Spielen ein Future Game. Da gibts nunmal Pistolen.
Hat mich schon immer genervt warum ich nicht einfach im Nahkampf jemanden abknallen kann.
Zudem wir wissen nur, das Pistolen in der Schussphase im Nahkampf schiesen dürfen.
Ob man die dann auch im Nahkampf noch einsetzen darf steht da nicht.

Hab mich schon immer gefragt warum die Fireknives nicht so was ähnliches wie Gunkata entwickelt haben um auch im Nahkampf mit ihren Waffen Schaden zu machen.
Hoffe ja fast auf die Sonderregel das Sie ihre Pulswaffen wie Pistolen einsetzen dürfen oder das Sie als mit Pulspistole ausgerüstet zählen.

Früher in der 3ten bis 5ten war das Geweine Über den Overpowerten Nahkampf in einer Laserwaffenwelt an der Tagesordnung.
Nun können Sich Fernkämpfer ein Bisschen im Nahkampf verteidigen und auf einmal weinen die Nahkämpfer.

Hey das ganze wird durch Punkte gebalanced
 
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Genau das ist ja das, was man als sehr kritisch betrachten muss bei dieser ganzen AoSification vor allem des gesamten Nahkampfbereichs, den ich nach wie vor für eine unnötige Verschlimmbesserung halte.
Bei 40k gibt es wie viele verschiedene Einheiten? - Ich schätze immer so grob 300, da sollte die Dimension stimmt auf jeden Fall.

Wenn die Grundregeln jetzt die Bewegungsphase schön nach Profil machen, die Schussphase schön nach Profil machen und dann aber auf einmal die Nahkampfphase total randomisieren und unplanbar machen, dann stimmt für mich schon etwas vom grundsätzlichen Designkonzept nicht. Außerdem wird es dann selbstverständlich Sonderregeln für dedizierte Experten dieser Phase brauchen, die in den anderen Phasen durch Profilunterschiede und Grundreglen abgedeckt und damit unnötig sind. Dann gibt es wohl tatsächlich etliche sehr ähnliche aber oft dann doch unterschiedliche Sonderregeln für irgendwelche Stunts in dieser Phase.

Ich verstehe nicht, warum man den Nahkampf so vom restlichen System entkoppelt hat und da so ein Meta-Game reinbringt. Warum darf ich mit der Boltpistole immer alles auf exakt 12,000000" abknallen, muss aber für einen Charge auf eine Einheit die nichtmal die halbe Pistolenreichweite entfernt steht einen extrem streuenden Zufallswurf machen und dabei dann noch unabhängig vom Erfolg dennoch Overwatch kassieren? Das ist so eine dämliche Coin-Toss-Mechanik, die weder gamistisch noch vom Fluff sinnig ist und nur reingekommen ist, weil die Test-Amis auf ihren Wüstenplatten geil auf Würfeln und vor allem Ballern sind. (Glaube bei Natfka hatte einer die Pistolen-Mechanik kommentiert mit folgendem Dialog: Designer 1: How can we make Close Combat more in line with Shooting? Designer 2: Let's add shooting! Designer 1: Excellent!)

Da hätte GW es zumindest so machen sollen, dass man immer wieder die 2W6 charge distance werfen darf und der Gegner eben immer wieder Overwatch machen kann. Dann würde damit hauptsächlich simuliert werden, wie viele Modelle ich beim Charge verliere, was ja noch irgendwie nachvollziehbar, wenn auch umständlich ist.

Ich halte viele Änderungen für stimmig, nachvollziehbar und zum Teil auch besser als jetzt, wobei das wenigste spielbeschleunigend sein wird, womit schon ein Designziel verfehlt wäre. Aber diese chaotische Nahkampfphase könnte für mich echt ein NoGo werden. Bei typischen Schlachtgrößen mit viel Infanterie können heute mehrere Nahkämpfe pro Zug notwendig werden. Wenn da jetzt ständig von Nahkampf zu Nahkampf gehüpft und nachbwegt und neuinitiiert wird, wird das doch ein totales Chaos.


Ich hätte es nicht besser fomulieren können. Danke an Omach. Trifft für mich den Nagel auf den Kopf.
 
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Auch wenn ich eher zur Aos-Hater-Fraktion gehöre, muss ich schon sagen, dass einige Dinge für 40k wirklich gut und sinnig klingen.
Andererseits hätte ich mir gewünscht, dass sie sich hinsetzen und überlegen wie sie die Regeln verbessern können anstatt sich zu denken "Wie setzen wir die Aos-Regeln bei 40k um?".
Ich weiß man kennt noch nicht alles, aber bis jetzt gibt es doch ein paar Stellen wo man sich wirklich fragt "Wieso haben die das nicht jetzt wo sie die Chance haben besser gelöst?".
 
Na, ich denke man hat bei den AoS-Regeln bereits 40k und die Umsetzung dort im Kopf gehabt. Man hat WHF aus gutem Grund abgebrannt und aus der Asche auferstehen lassen - spätestens ab dem GH mit großem Erfolg.
Dem Moloch 40k Ruleset am Ende ebenso wieder auferstehen zu lassen war ein sinnvoller Schritt, denn es hat bei AoS defakto eine Reanimation der Fantasy-Sparte bewirkt. Ich denke selbiges wünscht man sich für 40k. Denn man steckt im Dilemma einer teils festgefahrenen Story, nicht mehr balancebarer Codizes und eines zu umständlich verklausulierten Regelwerks das über zu viele, zu teure Bücher fragmentiert wurde.
Wenn GW es nicht jetzt macht, dann wären sie blöd. Wenn man sich die offiziellen und inoffiziellen Kanäle anschaut gibt es viel Zuspruch und scheinbar auch viele, die wieder Zum Hobby zurückkehren wollen. Und mit Schwund der Spielerschaft ist bei so radikalen Schritten immer zu rechnen. Aber es ist zu erwarten das es sich am Ende rechnet. Für GW und auch für die community. Denn GW macht es richtig und bringt ne Menge benefits für die Community.
 

Vielleicht solltet ihr AoS-Lover euch auch mal inhaltlich mit den Beiträgen auseinanderzusetzen anstatt alles durch eine rosarote Fanboy-Brille zu betrachten und immer wieder die selben Parolen hier abzuladen.

Bei den meisten hat inzwischen zum Glück die Ernüchterung mit der Charge-Phase eingesetzt, welche auch meine Kernkritik war. Die Pistolen-Mechanik finde ich prinzipiell sogar ganz nett, auch wenn es wieder komplett eine Sonderregelung außer der Reihe der Schussregeln ist.

Außerdem ist es klar, dass vieles über die Punkte reguliert werden kann. Aber da 40k hat sich vom Look&Feel nie als reines SciFi-Universum verstanden und bei einem abstrakten TT ist es sowieso nicht sinnvoll ist, sollten Nahkampfarmeen bzw. Nahkampfregeln nicht komplett vom Rest des Systems entkoppelt sondern irgendwo gleichwertig mit dem Fernkampf sein. Deswegen war es z.B. super, dass der DS für Nahkampfwaffen zuletzt endlich engeführt wurde und jetzt wohl auch erhalten bleibt.

Für mich, der schon seit der 2nd dabei ist, ist jedenfalls schon jetzt sehr absehbar:

1. Es wird nicht weniger sondern noch deutlich mehr stupides Gewürfel geben.
2. Es wird nicht weniger sondern noch deutlich mehr Regelfragmentierung geben.
3. Die Regeln werden nicht einfacher sondern noch komplexer.

Ich frage mich, wer da tatsächlich wieder einsteigen will, wenn ihm oder ihr schon jetzt zu viel gewürfelt, zu viel geblättert oder zu viel nachgedacht wird?
Die einzige Vereinfachung wird sein, dass man jetzt schneller 2 Boxen irgendwas kaufen, zusammenbauen und Skirmish-mäßig anspielen kann. Wenn das hilft, die Neueinsteiger oder Wiedereinsteiger langfristig zu binden, hat die Firma aus ihrer Sicht natürlich alles richtig gemacht.
Die Frage ist nur, ob man da nicht dennoch hätte z.B. den Initiative-Wert und die alte Nahkampfabhandlung behalten können.

Alles eine Marketing-Frage und das beherrscht GW wirklich sehr gut, das muss man neidlos anerkennen.
 
@ omach

Interessant das du es genauso siehst wie ich. Ich denke nämlich genau das gleiche. Es wird mehr gewürfelt ohne Tabellen und dafür mit Modifikationen und rerolls+ zukünftige Formationen

Ich bin zwar sehr interessiert, aber ich habe auch gewisse Skepsis.
Alleinschon das Cybots und Panzer jetzt Profile haben, ist generell keine verkehrte Idee aber wo bleibt die Seiten und Heck Panzerung. Da geht schon ein bisschen Taktik verloren. Dann sagen viele das Monströse Keraturen die besten Einheiten der 7. Edition sind und es toller buff ist, wenn Cybots das auch sind. Aber warum sind dann tyraniden so schlecht. Meiner Meinung nach sind Bikes/Jetbikes der bringer dieser Edition gewesen.
Dann weiß ich nicht was zu dieser weniger zu lesen Trend halten soll. Gut manches ist Zuviel geworden aber liegt nicht an den Regeln selbst sondern an den ganzen zusätzlichen Regeln die durch Formationen hinzu gekommen sind. Ich hab damals auch als 13 jähriger Teeny das Regelwerk gelesen und kapiert. Und ich hab lesen gehasst.

Aber zurück zum Thema.
Wir kennen zwar jetzt nur Bruchstücke der Regeln, deswegen finde ich jegliche hass Nachricht stark übertrieben was die neue Edition.

Einige Punkte gefallen mir aber tatsächlich sehr gut. Erstmal das Psionker innerhalb 24 Zoll zum Gegner bannen kann. Dann die Pistolen Nahkampf Regel (handflamer juhu). Die bisherigen Informationen zur Nahkampfphase gefallen mir persönlich auch sehr gut. Auch das Rennen in der bewegungsphase stattfindet gefällt mir.
 
Das Witzige ist: 90% der Leute, die jetzt hier heulen, werden sowieso weiterhin spielen. Aufhören zu heulen werden sie nicht, aber spielen trotzdem.

Und die Tausenden Spieler, die sich endlich trauen, in 40k einzusteigen oder wieder einzusteigen, freuen sich. Eigentlich gewinnen fast alle, außer die, die ihre Welt in Negativität hüllen müssen 🙂
 
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Wir sind hier aber nicht bei "Wünsch dir was".

Mit den 2W6" Angriffsreichweite kommst du im Normalfall 6-8 Zoll weit. Das ist relativ sicher und daher auch planbar. Natürlich können die Würfel auch mal eine Doppel 1 zeigen. Das ist dann halt Pech, wenn der komplette Space Marine Trupp an einem Stein hängen bleibt und auf die Schnauze fliegt. Oder du schaffst den unmöglichen 12 Zoll Charge. Was dann wieder ein epischer Moment sein dürfte. Ich denke GW sieht das genauso. Und die wollen ja gerade diese epischen und spaßigen Momente. Zumindest schreiben sie das immer.

Es ist eben nicht sicher... auch nicht relativ sicher und deshalb auch nicht ganz so leicht planbar wie du es gerade hinstellst...
Ein epischer Moment verfällt wenn es zu oft vorkommt... Und das du schreibst das es planbar wäre stimmt doch nicht, sieht man doch anhand der Wahrscheinlichkeitswerte,...
Alles unter 6 ist einfach eine zu niedrige Angriffsbewegung,... da kommt 27,78 Prozent heraus, d.h. mehr als jeder 4te Wurf geht in die Hose.

Sowas wünschen wir nicht und da die Mehrheit von GW-Kunden sowas nicht will sollte "Wünsch dir was" schon drinnen sein mein Freund.

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Wenn man berücksichtigt, dass man zum NK ja nun 1 Zoll Abstand benötigt, kann man doch sogar gut mit Ergebnissen von 5 Zoll und mehr planen. Ich glaube in der 4. Edition war 6 Zoll Angriffsreichweite Standard. Die Wahrscheinlichkeit von einer 5-Zoll-und-mehr-Angriffsreichweite liegt bei 30/36 = 83,333%. Das ist doch gut planbar.

Hinzu kommt, dass keiner weiß, welche Sonderregeln die NK-Einheiten bekommen. Vielleicht werfen sie 3 Würfel und dürfen sich dann 2 aussuchen. Wer weiß das schon???

Die Spieldynamik war damals eine ganz andere... man konnte nach dem Bewegen garkeine schwere Waffe mehr abschiessen und Schnellfeuerwaffen verloren die Hälfte der Reichweite was dazu geführt hat das Bolter eigentlich nie richtig benutzt wurden. Dann kam hinzu das man nach dem Tode des Gegners sich von NK zu NK positionieren konnte... was in der 8ten auch noch nicht explizit verneint wurde (*auf sowas hoff*)
 
Hey Omach, der Nick kommt mir doch bekannt vor…

Ich sehe schon vieles von den Neuigkeiten positiv oder zumindest neutral.
40k war auch derart stupides den Einheiten beim Würfeln zusehen während man sie aufeinander schiebt, dass da häufig gilt: Je radikaler die Änderung, desto besser. Aber gut, ich dachte ja auch bei DSA4, unterm Strich gehe es nicht schlimmer.
Vielleicht hilft es mir ja, AoS bisher schlicht ignoriert zu haben, weil kein R&F und damit als WHF-Ersatz automatisch disqualifiziert.

Das Aktivieren im Nahkampf erinnert mich – um bei der Bezugnahme aufs P&P zu bleiben – an das Abhandeln des gesamten Nahkampfs dort nach Ini, selbst wenn es heißt, zwischen den einzelnen Scharmützeln und Duellen hin und her zu springen.
Das ist einfach nicht gut für den Spielfluss, wenn statt ein Duell (im TT übertrage es als NK zwischen zwei Einheiten) abzuhandeln, erst woanders hin gesprungen wird und man sich dann erinnern darf, was hier nochmal war.
WH/40k hatte es initial flüssiger gemacht, indem ganze Nahkämpfe abgehandelt wurden bevor zum nächsten gewechselt wurde.

Nun ist das eine gewisse Verkomplizierung, die aber vielleicht an anderer Stelle Mehrwert bringt, um sich zu rechtfertigen. Ich bin mir bloß noch unsicher, wo das sein soll.
Ist da irgendwo taktische Tiefe? Das ist doch ganz gruselig hoch auf der Meta-Ebene, wenn man auf den Nahkampf mit einer kleinen Einheit verzichtet, damit der Gegner mehr Übergewicht bei der Zahl seiner Einheiten im NK behält, die dann Ini-mäßig sich alle hinten einreihen. Oder dass 1a→2b→2a→1b die Standardreihenfolge bei der Nahkampf-Abhandlung wird, weil alles Andere eher nachteilhaft.
Simuliert es ein bestimmtes Geschehen auf dem Feld? Wenn ja, dann musste man es mir noch erklären.

Zum konstanten Trefferwurf im NK schrieb ich vorhin erst bei Forenplanet:
Selbstzitat aus dem FP schrieb:
Mit der Hass-Sonderregel ging das IIRC auch früher, oder? Ob ich das gut finde, bezweifle ich. Ob es Nahkämpfer stärkt: Es stärkt sie genau nicht gegen Nahkampf-schwache Gegner, sondern nur bei ebenbürtigen werden Modelle schneller entfernt. Das stärkt also die Initiative und damit den Angriff. Womit wir wieder bei einer zu hohen Randomisierung der Bewegungsdistanz wären.

Ich bezweifle, ob mir das in dieser Kombination gefällt.
Allgemein mehr Verluste ist auch so eine Sache: Bei der Fantasy-8. hat man sich ja auch über Horden und ihr Entfernen mit der Schneeschaufel beklagt.
Wenn nun allerdings recht großzügig und nach einheitlichem Schema ein Malus aufs Getroffen-Werden für agile/geschickte Truppen per Sonderregel verteilt wird, landen wir am Ende vielleicht irgendwo in der Nähe des Status Quo und alles ist wieder gut.

Der einzige wirklich Dealbreaker ist für mich aber wirklich die 2W6-Randomisierung bei der Angriffsbewegung. Und wenn man noch so viele Krücken (Mindestwert, Wiederholungswurf,…) dranbastelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber irgendwie muss ein Spiel doch gewisse Unsicherheiten umsetzen. Das macht mMn den Reiz doch erst aus. Wenn man sich darüber ärgert, dann kann man sich auch darüber ärgern, dass die Space-Marines auch mal daneben schießen oder dass man mit Nahkämpfern im NK von Tau niedergeknüppelt wird. Wenn das alles nicht wäre und dann von vornherein klar wäre, wenn Einheit X Einheit Y angreift gewinnt definitv Einheit X, dann wäre doch ein großer Faktor des Spiels verloren.
Außerdem sind das doch die Momente, an die man sich gerne zurückerinnert. Also ich werde nie vergessen, dass mein Droppod mit Sturmbolter dem Avatar der Eldar den letzten Lebenspunkt weggeschossen hat.

Die Frage hier ist ja eher wie oft man sowas zulässt... Wenn man jeden 4ten Wurf verhaut ist es einfach nicht mehr lustig...

Stell dir vor jeder 4te Droppod würde einen Avatar erledigen oder jeder 5te Grot einen Dämonenprinz töten. Die Wahrscheinlichkeit bestimmt alles!!! Und besondere am Lotto ist ja auch das die Chance sehr sehr gering ist und trotzdem spielen alle...
(die 4 habe ich im übrigen aus der Berechnung ein paar Seiten vorher genommen, in der über 27 % nur bis zu einem Wert von 5 ergeben bei einem Charge-Wurf)
 
Das Witzige ist: 90% der Leute, die jetzt hier heulen, werden sowieso weiterhin spielen. Aufhören zu heulen werden sie nicht, aber spielen trotzdem.
Nö. Hab Fantasy wegen der 8. geschmissen. Und wegen AoS für einige Zeit nochmal angefangen/ausgebuddelt – natürlich nicht AoS, sondern Fan-Regeln fürs echte WHF.
Nicht alle sind so inkonsequent und „labern nur“, wie du es dir vielleicht im Rückschluss von dir selbst (?, keine Unterstellung, nur eine Frage, die du nicht öffentlich beantworten musst) vorstellst.

40k war schon immer etwas dumm und hatte Änderungen nötig, als dann nach der geleakten unausgegorenen Sammlung interessanter Ideen aber nichts davon umgesetzt wurde, sondern nur eine aufgewärmte 3.3 mit Verschlimmbesserungen serviert wurde, war es das für mich auch mit 40k gewesen.
Jetzt hoffe ich, dass die 8. genug Anlass gibt, es wieder zu probieren.
Gute Regeln bedeuten schon sehr viel.
 
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Heated discussion! Um hier mal meinen denglischen Beitrag einzureichen. Es ist ja schön und gut, einen Standpunkt zu haben, aber weder von vorneweg verteufeln, als auch in den Himmel loben bringt gar nichts. Geht doch einfach sowohl offen, als auch mit gesunder Skepsis auf das Ganze zu und schaut es euch an, ob es euch gefällt. Wie schon vorher mal gesagt, wem die 7. Edition super gefällt, den hindert doch nichts daran, diese weiterhin zu spielen?

Und das kommt von jemandem, de eigentlich gerne auch hitzig diskutiert und es selbst nicht mag, wenn jemand solchen beschwichtigenden Firlefanz von sich gibt. Aber so führt das doch zu nichts 🙂

doch,... weil die meisten umsteigen werden und man damit eine riesige Spielerschaft und pot. Mitspieler verliert. Ich hoffe auf die 8te und hasse die 7te Edition, hätte am liebsten mit der 6ten weitergespielt,... aber ich kenne niemanden der da mitgezogen wäre. Das ist einfach eine zu einfache beschränkte Sicht,... das funktioniert evtl in homogenen Spielergruppen in denen alle den gleichen Geschmack teilen, wobei ich das als äußerst selten einstufe... meistens haben die Leute untereinander unterschiedliche Präferenzen und spielen dann letztendlich imemr die aktuellste Edi.

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3" Pile In um nahe andere Einheiten mit anzugreifen ohne Abwehrfeuer ist nice.

Das jetzt schon wieder Einheiten mit Sonderregeln angepriesen werden die zuerst zuschlagen dämpft meine Stimmung.



Gruß
GeneralGrundmann

wieso? Also manche Einheiten wären ja dann wieder unspielbar... denke nur an Hagashine usw... und selbst diese schlagen ja immernoch nach den Angreifern zu...

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Hm, aber wann hat man denn noch einen Gegner in 3 Zoll Umkreis?

Eine geordnete Feuerlinie wird wohl nicht so eng stehen...

Warte bis Panzerschocks und andere Zwang-bewegungen erklärt werden.

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Der Wegfall der Ini macht viele Nahkämpfer aber wesentlich schwächer und sorgt dafür, dass viele Fraktionen stark an Flavour verlieren. Meine Freundin hat z.B. mit Harlequinen angefangen, weil sie Lust auf ultraschnelle Nahkampfeinheiten hat, die im Gegenzug für ihre Schnelligkeit halt kaum was aushalten.

Nach bisherigem Kenntnisstand ist der Aspekt ja vollkommen flötten gegangen und wenn gerade Harlequine jetzt keine Sonderregel bekommen, verlieren die einfach viel von dem, was sie auf der Platte besonders gemacht hat.

ich glaube die werden dafür sowas von pervers schnell das sie immer angreifen können und daher ihren Charme nicht verlieren...
 
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