Hey Omach, der Nick kommt mir doch bekannt vor…
Ich sehe schon vieles von den Neuigkeiten positiv oder zumindest neutral.
40k war auch derart stupides den Einheiten beim Würfeln zusehen während man sie aufeinander schiebt, dass da häufig gilt: Je radikaler die Änderung, desto besser. Aber gut, ich dachte ja auch bei DSA4, unterm Strich gehe es nicht schlimmer.
Vielleicht hilft es mir ja, AoS bisher schlicht ignoriert zu haben, weil kein R&F und damit als WHF-Ersatz automatisch disqualifiziert.
Das Aktivieren im Nahkampf erinnert mich – um bei der Bezugnahme aufs P&P zu bleiben – an das Abhandeln des gesamten Nahkampfs dort nach Ini, selbst wenn es heißt, zwischen den einzelnen Scharmützeln und Duellen hin und her zu springen.
Das ist einfach nicht gut für den Spielfluss, wenn statt ein Duell (im TT übertrage es als NK zwischen zwei Einheiten) abzuhandeln, erst woanders hin gesprungen wird und man sich dann erinnern darf, was hier nochmal war.
WH/40k hatte es initial flüssiger gemacht, indem ganze Nahkämpfe abgehandelt wurden bevor zum nächsten gewechselt wurde.
Nun ist das eine gewisse Verkomplizierung, die aber vielleicht an anderer Stelle Mehrwert bringt, um sich zu rechtfertigen. Ich bin mir bloß noch unsicher, wo das sein soll.
Ist da irgendwo taktische Tiefe? Das ist doch ganz gruselig hoch auf der Meta-Ebene, wenn man auf den Nahkampf mit einer kleinen Einheit verzichtet, damit der Gegner mehr Übergewicht bei der Zahl seiner Einheiten im NK behält, die dann Ini-mäßig sich alle hinten einreihen. Oder dass 1a→2b→2a→1b die Standardreihenfolge bei der Nahkampf-Abhandlung wird, weil alles Andere eher nachteilhaft.
Simuliert es ein bestimmtes Geschehen auf dem Feld? Wenn ja, dann musste man es mir noch erklären.
Zum konstanten Trefferwurf im NK schrieb ich vorhin erst bei Forenplanet:
Selbstzitat aus dem FP schrieb:
Mit der Hass-Sonderregel ging das IIRC auch früher, oder? Ob ich das gut finde, bezweifle ich. Ob es Nahkämpfer stärkt: Es stärkt sie genau nicht gegen Nahkampf-schwache Gegner, sondern nur bei ebenbürtigen werden Modelle schneller entfernt. Das stärkt also die Initiative und damit den Angriff. Womit wir wieder bei einer zu hohen Randomisierung der Bewegungsdistanz wären.
Ich bezweifle, ob mir das in dieser Kombination gefällt.
Allgemein mehr Verluste ist auch so eine Sache: Bei der Fantasy-8. hat man sich ja auch über Horden und ihr Entfernen mit der Schneeschaufel beklagt.
Wenn nun allerdings recht großzügig und nach einheitlichem Schema ein Malus aufs Getroffen-Werden für agile/geschickte Truppen per Sonderregel verteilt wird, landen wir am Ende vielleicht irgendwo in der Nähe des Status Quo und alles ist wieder gut.
Der einzige wirklich Dealbreaker ist für mich aber wirklich die 2W6-Randomisierung bei der Angriffsbewegung. Und wenn man noch so viele Krücken (Mindestwert, Wiederholungswurf,…) dranbastelt.