Das Matched Play ist keineswegs, der nächste Schritt, in der Evolution eines Spielers. Tatsächlich ist es ein Scheideweg, und das müssen viele Leute erst einmal begreifen. Das Matched Play, ist der Bereich, wo 40K aufhört ein Spiel zu sein und anfängt ein Sport zu werden.
Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Regeln, die den Fluff einer Armee wiedergeben, aber aus Gründen der Balance im Matched Play keine Anwendung finden und Regeln die an der Grenze zum OP kratzen, nur um den Fluff auch auf Turnieren wieder zu geben. Dann entscheide ich mich für ersteres.
PoG ist doch das beste Beispiel in der 7. Edition. Bei uns haben wir wesentlich mehr Kampagnen nach diesen Regeln gespielt, als traditionelles Listenbauen. Denndrei von fünf beteiligten haben kein Interesse daran Stundenlang den Rechenschieber zu bemühen oder durch Artikel zu gehen, die den Meta auswerten. Und jeder bei uns im Klub ist eher daran gelegen, das alle Spaß an einem mehrstündigen Spiel haben, als das man schon beim Vorstellen der Armee weiß, wer gewinnen wird. Mit den Power Level System, welches ja auch bei AoS in etwas abgewandelter Form angewendet wird, haben wir alle Spaß weil jeder nimmt, worauf gerade Bock hat bzw. was er glaubt, das jetzt gerade am besten zur Situation der Story passt. Und wenn die 8. wirklich so viel Schneller zu spielen ist, als die 7. dann wird das sogar relevant, da man die Fortsetzung noch am selben Tag spielen kann, und nicht erst ein bis drei Wochen später.