Diskussion - Warhammer 40.000 8.Edition

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Ich denke auch dass der Metagedanke viel im Spiel verhindert hat. Ich habe mich immer häufiger selber dabei ertappt, wie ich mir das BA sind eine Low Tier Armee zu sehr zu Herzen genommen habe, und deswegen weniger BA gespielt habe und auch auf unserem vereinsinternen Turnier nicht damit antreten wollte. Im Endeffekt habe ich dann später für mich ein gut spielbares Armeekonzept gefunden, mit dem ich bei ca. 50% gewonnener zu 50% verlorener Spielen lag und gut damit zurechtgekommen bin.

Hm findest du (oder versteh ich dich falsch)? Wenn ich an Meta denke, denke ich an doppel Lash+9 Kyborgs, Big Bug, Eldrad+Avatar+2 Phantomlords jeweils in der 4. Edition. Terminator/Paladinlisten + 3 Nemesis-Rittern bei Grey Knights in der 5. Fliegerspam wie Cronair in der 6. (weil es außer eigenen Fliegern kaum Flugabwehr gab) und diese bunt gemischten Todessterne der 7. Edition.
Eben die Listen die gegen das meiste Standardzeug recht Immun waren und man selbst ins Extrem gehen musste um dagegen anzukommen. Sehe da ehrlich gesagt nicht so ganz wie der Metagedanke da was verhindert hat. Man hat sich doch immer auf die Sachen gestürzt, die gegen ganz wenig anfällig war und alles was davon abwich wurde zur Codexleiche wegen Preis/Leistung.
Das einzige was der Gedanke bisher verhindert hat, waren ausgeglichene Armeen.
 
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Das Problem kommt wenn man später mal gegen ihn spielen will/muss.
Jemand der regeln nicht anständig von anfang an gelernt hat hat später probleme bei.

In wie fern beeinflusst das Regeln?
Ihr zerbrecht euch schon eure Köpfe über ungelegte Eier.

Das ganze kann man schon krampfhaft negativ sehen wollen, aber wo ist das wirkliche Problem? Ich sehe es einfach nicht und freue mich darauf eine narrative Kampagne auch mal ohne Punktedruck zu spielen.
 
In wie fern beeinflusst das Regeln?
Ihr zerbrecht euch schon eure Köpfe über ungelegte Eier.

Das ganze kann man schon krampfhaft negativ sehen wollen, aber wo ist das wirkliche Problem? Ich sehe es einfach nicht und freue mich darauf eine narrative Kampagne auch mal ohne Punktedruck zu spielen.
Ich denke, Omach meinte damit eher, dass man das doch eh schon immer konnte, und warum dafür jetzt extra Papier im Regelwerk für 3 Spielmodi verbraucht werden muss, bzw. warum die 3 Spielmodi als der heißeste Scheiß angeprisen werden, obwohl die Möglichkeit so zu spielen schon immer da war.
 
Das Problem kommt wenn man später mal gegen ihn spielen will/muss.
Jemand der regeln nicht anständig von anfang an gelernt hat hat später probleme bei.
Was lässt dich glauben Matched Play sei die logische Konsequenz aus Open Play?

Omach hat doch selbst gesagt, dass es alle drei Arten zu Spielen bereits gibt.
Warum ist es dann so erwähnenswert/kritikwürdig/wasauchimmer, dass dies immernoch der Fall ist?
Es ändert sich doch angeblich überhaupt nichts.
 
Um ehrlich zu sein. Ich finde 2 verschiedene Punktesysteme Idiotisch.
Weil Sie gegeneinander arbeiten.

Das Konzept von Ich stelle alles auf was ich habe zu Matched Play ist in meiner Empfindung Idiotisch.

Was man hätte machen sollen.

Anfänger Regeln.
Mit 2-3 Einheiten für Anfänger pro Rasse ( Captain, Taktischer Trupp, ...) mit einfachen evtl vereinfachten regeln.

Dann Erweitere Regeln die schon 90% den Regeln entsprechen die man im Matched Spielt.
Auch mit allen Einheiten und Ihren Regeln und einem Preissystem.

Und zuletzt kommen dann die Erweitereten Regeln hinzu.

So könnten Anfänger gut und einfach einsteigen und die Regeln von Anfang an Richtig lernen.

Wie oft ist es mir passiert wo ich noch im Shop oder GW Laden gespielt habe, das jemand kam mit seiner Armee (Gekaufter Bemalter Armee oder nur zusammengeklebt) und weder die Grundregeln noch die Regeln für seine Leute kannte.

ich hab im meinem Letzten aktiven jahr 2015, 5x erlebt das mir jemand gesagt hat seine Terminatoren haben 2+ Rüstung und dann nochmal einen 5+ Rettungswurf EXTRA ( nacheinander ).
Begründet hatte das einer damit, das sein Kumpel das auch macht. ( nur der hatte halt einen Sanitäter im Trupp )
 
Und was genau hat das Erlernen der richtigen Regeln jetzt mit Open Play und Matched Play zu tun? Die richtigen Regeln bzw. Truppoptionen (Sanitäter im Termitrupp) stehen in beiden Fällen auf dem Datenblatt. In einer Version hat man den Sanitäter halt dabei, wenn man das entsprechende Modell in den Trupp stellt, im anderen Fall muss man halt zusätzlich noch ein Punktebudget dafür einrechnen.

Regeln lernen muss / sollte man so oder so, das darfst du gerne im Detail und an irgendwelchen willkürlichen Beispielen idiotisch finden 🙂

Gerade dein Beispiel, erstmal vereinfachte Regeln zu lernen widerspricht deinem Ansatz, die Regeln von Anfang an richtig zu lernen, ja eigentlich schon im Kern.
 
Na, ja. Open gibts ja schon, seit es das Spiel gibt. Keiner verbietet einem, ohne Punkte und Armeeplan zu spielen. Balancen kann man das allerdings nicht.
Narrativ wird ja normal über das Szenario definiert. Punkte sind dafür komplett überflüssig. Ausser man will das als "Neu" verkaufen. Macht GW schon ewig und FW auch.
Matched ist auch nix neues.
Eigendlich wirklich nur Marketingeblubber.
 
Selbst das Heft von X-Wing hat glaube ich mehr Seiten als wir die kriegen werden

In X-Wing wird aber auch alles über Pilotenkarten und Ausrüstungskarten abgehandelt, das entspricht hier den Datasheets.

Open gibts ja schon, seit es das Spiel gibt. Keiner verbietet einem, ohne Punkte und Armeeplan zu spielen. Balancen kann man das allerdings nicht.

Balancen kann man das durchaus, man muss sich halt Gedanken machen. Punkte balancen ja auch nicht per Definition, sie sind nur ein Versuch, es zu balancen. Wären Punkte das Allheilmittel, gäbe es ja keine Codexleichen. Das Gegenargument, Punkte richtig einzupreisen gilt auch nur bedingt. Ist ja das gleiche, wie sich beim Open Play über balancierte Streitmächte Gedanken zu machen anstatt hinzustellen was man hat.
Im übrigen ist beim Open Play das "alles was man hat hinstellen" ja nichts anderes als beim Matched Play den letzten Effizienzpunkt aus der Turnierliste rauszuquetschen. Kann man in beiden Fällen so spielen, muss man aber nicht. Spricht trotzdem weder für noch gegen Punkte.
 
Das Matched Play ist keineswegs, der nächste Schritt, in der Evolution eines Spielers. Tatsächlich ist es ein Scheideweg, und das müssen viele Leute erst einmal begreifen. Das Matched Play, ist der Bereich, wo 40K aufhört ein Spiel zu sein und anfängt ein Sport zu werden.
Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Regeln, die den Fluff einer Armee wiedergeben, aber aus Gründen der Balance im Matched Play keine Anwendung finden und Regeln die an der Grenze zum OP kratzen, nur um den Fluff auch auf Turnieren wieder zu geben. Dann entscheide ich mich für ersteres.
PoG ist doch das beste Beispiel in der 7. Edition. Bei uns haben wir wesentlich mehr Kampagnen nach diesen Regeln gespielt, als traditionelles Listenbauen. Denndrei von fünf beteiligten haben kein Interesse daran Stundenlang den Rechenschieber zu bemühen oder durch Artikel zu gehen, die den Meta auswerten. Und jeder bei uns im Klub ist eher daran gelegen, das alle Spaß an einem mehrstündigen Spiel haben, als das man schon beim Vorstellen der Armee weiß, wer gewinnen wird. Mit den Power Level System, welches ja auch bei AoS in etwas abgewandelter Form angewendet wird, haben wir alle Spaß weil jeder nimmt, worauf gerade Bock hat bzw. was er glaubt, das jetzt gerade am besten zur Situation der Story passt. Und wenn die 8. wirklich so viel Schneller zu spielen ist, als die 7. dann wird das sogar relevant, da man die Fortsetzung noch am selben Tag spielen kann, und nicht erst ein bis drei Wochen später.
 
Ich sehe ehrlich gesagt schon einen Unterschied im Ansatz. Im mit den aktuellen Regeln hatte man ein Regelwerk von über 150 Seiten + Codex das von der Art her wohl eigentlich eher die Narrative Variante sein sollte, wenn du Open wolltest musstest du überlegen, welche Regeln du weglässt und als Matchedplay würde ich mal die ganzen Hausgemachten FAQs wie das Grundmann FAQ oder TTM sehen die auf jeden einzelnen Sonderfall gesondert eingehen mussten, ob der Fall jetzt da auch gilt.

Mit den neuen Regeln hätten wir eine Änderung in der Prioririsierung, weil man eben nicht mehr ein von einem Regelstand Regeln wegnimmt sondern von grundlegendem das jeder verwenden sollte ausgeht und diese Regeln dann mit verschiedenen Toolkits erweitert.
- Open Play ist dann also was in den Grundregeln steht + auf den Datasheets (im Gegensatz zu davor hat man aber eben hier trotzdem eine richtige Vorgabe statt wahllos Regeln wegzulassen, was bei dem aktuellen Regelwerk schwierig sein kann).
- Narrative ist Open Play mit ein paar zusätzlichen Regeln die nur für Narrative interessant sind, passende Szenarios, optional besondere Schlachtfeldbedingungen und schwerpunkt auf ner Story
- Matched Play: Grundlage wie Open Play aber noch mit allgemein gehaltenen Regeln um spitzen zu kappen (die dann im Konfliktfall mit einer Sonderregel eben immer die Sonderregel schlagen) und daher vielleicht nur 2-6 Seiten Zusatz nötig sind die dann aber das Spiel inklusive aller Fraktionen mit einschließt und eben auch zu Matched Play passende Szenarios. Wobei da auch die Unterscheidung zwischen Powerlevel und Punkte Sinn macht, da z.B. eine Einheit durch Einschränkungen auch schwächer werden könnte und damit das andere Punktesystem vielleicht gar nicht mehr zutrifft.
Deswegen hatte AoS wahrscheinlich auch am Anfang keine Punkte, da es schwer ist zu bepunkten ob ein Modell für jeden Treffer das es macht eine zusätzliche Attacke bekommt oder nur wenn es ein Treffer von 6 während es wieder einfacher wird, wenn generierte Attacken wiederum keine weiteren Attacken mehr generieren.
 
Aber gegen ausgeglichenes Regeln kann doch niemand was haben? Es wird so getan als wenn vernünftige Regeln was schlechtes wären.
Bei Schach sagt doch auch keiner "ich nehme mal keine Bauern weil ich eine Elitearmee spiele und du nimmst dafür nur Bauern" - natürlich kann man sich was die Armee angeht mit dem anderen abstimmen, aber einen Indikator was ausgeglichen ist und was nicht sollte man ja schon verwenden. Genau so ist es doch sinnvoll Regeln zu nehmen die kein "unfaires" spielen zulassen. Dabei geht es ja nicht um Sport oder sonst was.
 
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