7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Hallo zusammen,

beim Spiel am WE hat sich eine Frage gestellt die wir nicht klären konnten jetzt hoffe ich auf eure hilfe.
Es geht um die Regel: Achtung Sir! bei Beschuss und ungleichen Rüstungen.
So wie ich es verstehe wird die Verwundung die sonst das Charaktermodell trifft, vor dem Rüstungswurf auf einen Modell in 6" umgebung gelegt.
Stimmt das oder geht das wie ein Mitspieler meinte erst nach dem Rüstungs bzw Rettungswurf auf das nächste Model über?

Danke für die hilfe

Wenn die Schutzwürfe unterschiedlich sind verteilt man mit Achtung Sir VOR dem Schutzwurf die Verwundung auf das dem Char am nächsten stehende Modell der Einheit, der er sich angeschlossen hat und dieses Modell versucht dann die Verwundung mit seinem Schutzwurf zu saven.

NUR wenn die Einheit den gleichen Schutzwurf besitzt kann man einfach den Lebenspunktverlust weiterreichen.
 
Wenn die Schutzwürfe unterschiedlich sind verteilt man mit Achtung Sir VOR dem Schutzwurf die Verwundung auf das dem Char am nächsten stehende Modell der Einheit, der er sich angeschlossen hat und dieses Modell versucht dann die Verwundung mit seinem Schutzwurf zu saven.

NUR wenn die Einheit den gleichen Schutzwurf besitzt kann man einfach den Lebenspunktverlust weiterreichen.

Es ist egal was für einen Schutz die Modelle haben.
Achtung Sir kommt immer vor Schutzwürfen.
 
Es ist egal was für einen Schutz die Modelle haben.
Achtung Sir kommt immer vor Schutzwürfen.
Zur Vollständigkeit:
In der 6. stand das ursprünglich anders drin, aber selbst dort wurde es schon so erratiert, wie hier geschrieben. Wird trotzdem sehr oft falsch gespielt ala "Oh, mein Kriegsherr ist gerade gestorben...ach ne, könnte ja doch noch "Achtung, Sir!" machen!".
Dass Miniwargaming das in deren Spielberichten falsch macht hilft nicht gerade, diesen Missstand zu verbessern.
 
Im Endeffekt spielt es doch gar keine Rolle bei gleichen Rüstungswürfen, oder übersehe ich was?

Das genau ist der Punkt - 12 Wunden alle haben 2+ Rüsi - Captain steht vorne - also kann man einfach 12 Würfel werfen und dann für jede eins nochmal, bei ner 2ten 1 hat der Char nen LP verloren - kann sogar dazu führen das man schneller spielen kann. Aber ja es wird IMMER vor den Schutzwürfen AS gemacht.
 
Hallo Zusammen,

ich habe 2 Fragen zu uns aller liebster Psikraft - Der Unsichtbarkeit

1. Was gilt bei Schablonen als Ziel? Das, was genau unter dem Loch liegt oder die ganze Schablone? Hintergrund ist, ob man eine Schablone über ein gegnerisches Modell legen kann, das nicht unsichtbar ist, wenn die Schablone dann zugleich ein Modell einer anderen, unsichtbaren Einheit, überdeckt?

2. Sind automatische Treffer gegen eine unsichtbare Einheit erlaubt? Nahkampftreffer brauchen ja einen Trefferwurf von 6, Aufpralltreffer treffen automatisch - ohne Wurf. Sollte also, da man nicht Würfeln muss, auch die unsichtbare Einheit automatisch treffen.

Kann das jemand mit den entsprechenden Regelstellen klären?


Danke und Gruß,
Alex
 
1. Nur das beschossene Ziel ist Ziel, wenn *zufällig* noch eine andere "unsichtbare" Einheit drunterliegt, dann ist das *Pech* für die unsichtbare Einheit. ;-)

2. Ja, automatische Treffer gehen. Der Regeltext von Unsichtbarkeit spricht nur von Attacken, für die gewürfelt wird, dann sind 6´en nötig. Automatische Treffer hätten hier aktiv verneint werden müssen.

Ausbruch-Hexenfeuer Psikräfte treffen zum Beispiel auch "Unsichtbare" Einheiten automatisch.


Gruß
General Grundmann
 
Ist das Erzwingen des Werfens eines zusätzlichen Würfels beim Moraltest ein negativer Modifikator im Sinne von 'Unnachgiebig'?

Nein, denn unnachgiebig lässt schlicht auf den unmodifizierten Moralwert (set Value) testen - der zusätzliche Würfel ändert nichts an diesem Wert. Gleichwohl ist die Chance größer, den Test auf den Moralwert nicht zu bestehen/ den Moralwert zu überwürfeln.
 
1. Nur das beschossene Ziel ist Ziel, wenn *zufällig* noch eine andere "unsichtbare" Einheit drunterliegt, dann ist das *Pech* für die unsichtbare Einheit. ;-)

2. Ja, automatische Treffer gehen. Der Regeltext von Unsichtbarkeit spricht nur von Attacken, für die gewürfelt wird, dann sind 6´en nötig. Automatische Treffer hätten hier aktiv verneint werden müssen.

Ausbruch-Hexenfeuer Psikräfte treffen zum Beispiel auch "Unsichtbare" Einheiten automatisch.


Gruß
General Grundmann

Hallo General,

danke für die prompte Antwort. Gibt es zu 1. eine klar definierte Regelstelle, die sagt das es eine Zieleinheit gibt? Ich habe den Sachverhalt mit einem Freund diskutiert, der der Meinung ist, dass alles was unter dem Zielkreis ist, das Target ist. Auch wenn es sich um zwei Einheiten handelt. Z.B. Wenn ein Skimmer die Zieleinheit ist, ein anderer noch von dem Template überdeckt wird, kann für beide ein Jink angesagt werden, weil die beschossene Einheit anspruch auf einen Jink hat.

Ich habe keine Stelle gefunden die regelt, was im Falle eines Templatebeschusses das tatsächliche Ziel ist...
 
Nein, denn unnachgiebig lässt schlicht auf den unmodifizierten Moralwert (set Value) testen - der zusätzliche Würfel ändert nichts an diesem Wert. Gleichwohl ist die Chance größer, den Test auf den Moralwert nicht zu bestehen/ den Moralwert zu überwürfeln.

Nein, 'Unnachgiebig' negiert "negative Modifikatoren" auf Moral- und Niederhaltentests.
Ich habe sehr wohl schon den Wortlaut bedacht. Alles andere sind lediglich Implikationen um es in die Spielmechanik zu fügen.
 
Nein, 'Unnachgiebig' negiert "negative Modifikatoren" auf Moral- und Niederhaltentests.
Ich habe sehr wohl schon den Wortlaut bedacht. Alles andere sind lediglich Implikationen um es in die Spielmechanik zu fügen.
Noch mal genau nachlesen 🙂

Wenn Einheiten mit mindestens einem Modell mit unnachgiebig "Moral- oder Niederhaltenstests ablegen, ignoriert sie alle negativen Modifakatoren auf ihren Morwalwert" - Der Moralwert selber wird nicht dadurch geändert, dass ich mit 2 oder 3 Würfeln teste, weswegen unnachgiebige Einheiten auch mal einen Test mit 3W6 auf ihren unmodifizierten Moralwert machen müssen.
 
Gut, du hast es verstanden.

Dann zurück zu meiner initialen Frage: ist es bereits ein negativer Modifikator, wenn die Modifikation einen negativen Einfluss auf das Ergebnis hat, oder nicht?

Natürlich ist ein negativer Modifikator!

Allerdings nicht auf den Moralwert sondern auf die Anzahl der Würfel.

oder

Nicht auf das Testobjekt (Moralwert) sondern auf die Bedingungen des Tests (Augen von X Würfel <= Moralwert).

In der SR wird mit keinem Wort erwähnt das der Test an sich vor negativen Modifikationen geschützt ist.