40k đŸ„‡ Adepta Sororitas - Order of the Sacred Rose

Battle Sister mit Flamer fertig zusammen bzw. umgebaut. Und dazu noch eine Repentia Superior.

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Gestern Abend sind noch zwei Kumpels zum basteln vorbeigeschaut. Sprich nach Vormittag/Nachmittag Pinseln, dann noch Bastelseason bis in die Nacht hinein. Ja, da konnte gut was geschafft werden. ?

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Wichtig fĂŒr mich war mal eins meiner Umbauprojekte so ins Auge fassen zu können. Das kostet ja immer Zeit die man eigentlich gar nicht hat.
Eine Sister vom Ordo Famulus. Da es die wohl nicht in den Regeln (Codex) zu geben scheint, kurzer Fluff Überblick. Agieren zivil um z.B. im Namen der Soroitas Adelsfamilien zu beraten und nebenbei deren Erblinien zu kontrollieren. Quasi wie die Bene Gesserit in Dune, nur ohne "die Stimme".

Reizen tut mich an so einem Modell die Adels Dekadenz, denn in dem Zwirn sieht man eine Sororitas so sonst ja eher nicht.
Ergo war mein Ansatz bei dem Umbau.
Langes Adelskleid, was noch möglichst dekadent ein ServoschĂ€del hinterhertrĂ€gt. FĂŒr den Notfall trĂ€gt er auch noch eine Pistole, die sie dann ziehen könnte, aber so nicht selber tragen muss.
Dazu noch eine vornehme Kippe am rauchen, Rose in den Pelzkragen gesteckt, Reinheitssiegel und ein Buch mit Kette am Handgelenk.
Kommt dann auch auf eine Base mit einer imperialen Struktur(platte) anstatt wie die anderen Modelle durch den Dreck zu kriechen. Das schöne Kleid 😉

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Zuletzt bearbeitet:
Wow, starke Peitsche! Der Rest ist aber auch super geworden ?

Die Peitsche war mir auch besonders wichtig gewesen bei der ganzen Pinselei. Dann passt das ja 🙂


Update vom Basteltisch:

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Keine Liebe auf den ersten Blick. Noch vor meiner Soroitas Zeit fand ich die Modelle eher befremdlich, mit den Typen oder MĂ€dels die da so festgekettet drin hĂ€ngen. Also bei KampflĂ€ufern wo die Piloten so vorne drinhĂ€ngen (z.B. Grey Knights) das ist eigentlich nicht so mein Ding. Obendrauf wollte ich bei den Sororitas eh den Fokus auf die weißen RĂŒstungen legen, da passt das dann auch wieder nicht so recht.
Doch bzgl. Liebe auf den zweiten Blick. Bei den Repentias war ich auch zuerst abwartend und unentschlossen. Keine weißen RĂŒstungen...hmmm. Vom Fluff habe ich mich dann aber hinreißen lassen, denn in einer Geschichte hat mich das Drama um eine Sister die zur Repentia wird voll ĂŒberzeugt.
Das Bemalen war dann auch super spaßig und tada, yay Repentias!
Bedingt durch diesen Prozess des Umdenkens gefielen mir die KampflĂ€ufer schließlich auch von Tag zu Tag immer besser. Und jetzt, naja der Basteltisch lĂŒgt nicht ?

FĂŒr mich immer wieder ĂŒberraschend, wo einen die FĂŒĂŸe so auf der Hobbyreise noch hintragen. Angenehm ĂŒberraschend versteht sich 😉
 
NĂ€chstes Update fĂŒr die Flufffront. Die Kurzgeschichte wollte ich bereits die ganze Zeit in Wortform gießen. Immer wieder ein VergnĂŒgen sich auf diese Weise mit dem Fluff zu beschĂ€ftigen. ?

Kurzgeschichte im Spoiler:

Frei-allein-sein

Allein. Eingeschlossen in einem dunklen Raum. Nackt, verĂ€ngstigt und beschĂ€mt. Um einen herum sind Dinge in der Dunkelheit. Ein Kratzen und Scharren. Wenn du nur ausbrechen könntest, doch du kannst nicht. Zunehmend macht dich die Dunkelheit und die GerĂ€usche darin verrĂŒckt. Wie toxische Tentakel die sich langsam, aber stetig in deinen Verstand winden. Daran zerren und fressen. ZurĂŒck bleibt blankes Entsetzen. Mit der Gewissheit das es kein Entkommen geben kann. Allein bleibst du zurĂŒck in der Dunkelheit, wĂ€hrend die kratzenden GerĂ€usche immer lauter werden. FĂŒr immer allein.

Sira wird sich erst jetzt bewusst das sie nicht mehr trĂ€umt, sondern stattdessen ihre schrecklichen Visionen ihrer Schwester, wie auch besten Freundin Bella schildert. Zusammen in ihrem kleinen, provisorischen Zelt, auf einem trostlosen Schlachtfeld, verloren in der Vielzahl von Kriegen die sich ĂŒber das Imperium der Menschheit ziehen.

Ein hektischer Blick fĂ€llt auf ihre weißen ServorĂŒstung in der Ecke des Zeltes. Ein fĂŒr sie leider nur noch schwacher Trost des Glaubens, in einem Meer aus Zweifeln. Doch Zweifel sind der Weg des AbtrĂŒnnigen


Bella legt beruhigend eine Hand auf ihre Schulter, redet ihr mit warmen Worten zu. Spricht ein Gebet an den Imperator der Menschheit mit ihr zusammen, so wie sie es schon oft in der Vergangenheit getan hatten, in noch besseren Zeiten. Die Worte kommen dabei aus ihrem Mund, doch sie hört sie nicht. Der Einfluss des Chaos, auf dieser verdammten Welt, jetzt ganz stark auf ihren schmalen Schultern lastend. Bella sieht es auch, will es erst nicht wahrhaben. Seit der Grundausbildung, ĂŒber die Verleihung der heiligen RĂŒstung, bis zu den folgenden Schlachtfeldern standen sie stets Seite an Seite. Niemals zurĂŒckweichend, zögernd oder gar zweifelnd. Gefestigt im Glauben, fĂŒr ihren Orden der Sacred Rose und den Imperator der Menschheit.

Doch jetzt ist alles anders. Bella nimmt Sira in den Arm, spendet ihr Trost, Hoffnung, doch dies sind nur einzelne Tropfen, wie TrĂ€nen verloren in einem Sturm aus Regen. Auch wenn sie es nicht wahrhaben möchte, nicht wahrhaben will, ihre Schwester ist verloren. Abgekommen vom Weg. „Imperator, was soll ich bloß tun? Gib mir Kraft.“ Redet sie sich selbst zu. Sie streicht Sire zĂ€rtlich durchs aschfarbene Haar, fast schon wie zwei Liebende. Ein Knoten in ihrer Brust zieht sich immer mehr krampfhaft zusammen, das Luft holen fĂ€llt ihre schwer, wĂ€hrenden ihre Gedanken Amok laufen. Eine einzelne TrĂ€ne des Bedauerns lĂ€uft ĂŒber ihre Wange, dann gleitet sie in einen unruhigen Schlaf der Ungewissheit, wie eine dĂŒstere Vorahnung, wĂ€hrend Sira in ihren Armen zittert, wie von einem unsichtbaren Fieber geplagt.

Der nĂ€chste Tag. Ihre Schwester Superior hat ihren Trupp aus 10 Schwestern zusammengerufen. Benedetta steht voll Entschlossenheit vor ihren handverlesenen Schwestern. Gefestigt im Glauben, ihre weiße RĂŒstung schimmert unwirklich in dem Licht der grĂŒnen Sonne dieses verfluchten Planeten. In der Ferne ist der konstante SchlachtenlĂ€rm zu hören, wo imperiale Truppen einen Abnutzungskampf nach Lehrbuch, gegen die MĂ€chte der Verdammnis fĂŒhren. Imperator steh uns bei.

Benedettas Gesicht ist angespannt. Eine unschöne Narbe die sich ĂŒber ihre rechte GesichtshĂ€lfte zieht, krĂ€uselt sich, wie sie es immer tut, wenn schwere Entscheidungen getroffen werden mĂŒssen. Doch dafĂŒr ist sie die Schwester Superior. In seinem Namen. „Imperator gib mir deine Kraft und Weisheit.“

Dann spricht sie mit ruhiger, aber klarer, wie zu allem entschlossener Stimme. Die Stimmung innerhalb des Trupps wird in dem Bruchteil einer Sekunde todernst, jede Schwester weiß instinktiv das das hier kein Spaß ist. „Eine von uns ist vom Wege abgekommen. Hat sich vom Licht unseres geliebten Imperators entfernt. Hat ihren Glauben und alles wofĂŒr wir stehen und kĂ€mpfen verraten.“ Die Luft ist angefĂŒllt mit Anspannung, Augen werden zusammengekniffen, Kiefermuskel knacken. „Tritt hervor Schwester Sira.“

Mit bleiernen Gliedern tritt Sira in die Mitte. Sie ist dermaßen erschöpft, fast schon erleichtert das es alsbald vorbei sein wird. Vorbei sein muss. Vor ihrer Schwester Superior geht sie auf die Knie, dabei einen letzten flĂŒchtigen Blick ihrer stets treuen GefĂ€hrtin Bella zuwerfend. Bellas Mine ist wie versteinert, GefĂŒhle hinter der Maske unmöglich auszumachen. Bella muss all ihre Kraft aufbringen, um den Blick zu ihrer geliebten Schwester zu halten. Möchte eigentlich gar nicht erst hinsehen, muss aber fast schon zwanghaft. GefĂŒhlschaos.

Benedetta zeiht zwischenzeitlich ihr Energieschwert und legt es mit dem Finger ĂŒber der Aktivierungsrune ruhend an Siras Hals. „Gestehe, UnglĂ€ubige.“ Befiehlt sie gleichzeitig ruhig, aber bestimmt. Ihre Narbe jetzt nicht nur gekrĂ€uselt, sondern leicht unterbewusst zuckend. Volle Körperspannung.

„Ich habe keine Entschuldigung oder ErklĂ€rung fĂŒr meine Taten. Ich bitte nicht um Verzeihung oder Gnade. Ich habe euch alle enttĂ€uscht und verraten, wie den Imperator der Menschheit.“ Mit einer eigenartigen Form der Gefasstheit kommen die Worte seltsam entrĂŒckt aus ihrem Mund. Sira ist dabei ganz ruhig.

„Weder Gnade noch Vergebung sollst du durch meine Hand erfahren. Auch werden wir dich von jetzt an nicht mehr als Schwester kennen. Bete zu ihm, dass er dir trotz deiner Taten vergeben mag, Imperator der Menschheit, in seiner unergrĂŒndlichen Weisheit.“ Darauf aktiviert Benedetta die Rune ihres Energieschwertes und Siras Kopf rollt, Rauch hinter sich herziehend, ĂŒber den staubigen Boden.

Keine der anderen Schwestern sagt etwas, oder verzieht eine Mine. Selbst Bella bleibt wie versteinert stehen. Doch ihr Herz. Herzschmerz fĂŒr Sira. Aber es ist noch nicht vorĂŒber. „Dies ist nicht der einzige Verrat, Imperator steh uns bei. Bella, tritt auch du hervor.“ Im ersten Moment verdutzt, dann aber ihre Situation wie einstudiert annehmend, tritt Bella in die Mitte, neben den enthaupteten Leichnam ihrer frĂŒheren Freundin. „Schwester
?“ stammelt sie unglĂ€ubig, in dem Gesicht von Benedetta nach einer Antwort suchend die nicht dort ist. „Schweig!“ Blafft diese sie ruppig, aber immer noch irgendwie kontrolliert an. „Du redest nur wenn du dazu aufgefordert wirst. Und so gestehe auch du uns deine Vergehen
Schwester!“ Das letzte Wort kommt dabei mit einem Ekel und Abscheu hervor, dass es Bella eiskalt den RĂŒcken runter lĂ€uft.

„Ich habe meine Schwester verraten, als sie euch gemeldet habe. Das tut mir
“ Ihr wird das Wort einfach so abgeschnitten. „Nein, damit du tatest nur deine Pflicht. Also höre auf dich hier selbst zu beschmutzen und gestehe endlich, im Angesicht deiner dir noch verbliebenen Schwestern.“ Schnappt Benedetta jetzt sichtlich kurz angebunden. Sie will selber nur noch das dieses Debakel vorbei ist. Zwei Schwestern ihres Trupps, so unglaublich wie ungeheuerlich! Bella fĂ€llt auf ihre Knie, fĂ€ngt an zu weinen und fleht ihre Schwester Superior an. „Es tut mir leid, alles, doch bitte sagt mir was ich falsch gemacht habe.“ Ungewissheit an den Grundfesten ihrer fĂŒr selbstverstĂ€ndlich gehaltenen Werte unaufhörlich nagend. Sie muss dabei an den dunklen Raum, weit entfernt von allem denken, den Sira ihr geschildert hatte. „Oh Gottimperator, erbarme dich mir
“ denkt sie zitternd.

„Du hast deine Schwester verraten, ja, aber nicht dadurch das du sie mir gemeldet hast, sondern dadurch das DU! es nicht verhindert hast. DU! hast es zugelassen, das Zweifel in unseren Reihen erst ĂŒberhaupt wuchern konnte. Hast DEINE! Pflicht vernachlĂ€ssigt und uns alle damit gefĂ€hrdet. Unseren Glauben verraten.“ Benedettas Augen funkeln jetzt mit unerschĂŒtterlicher Entschlossenheit. Alle anderen Schwestern verfolgen die Szene mit angehaltenem Atem. Die Anspannung kann man förmlich aus der Luft greifen.

„Ich nehme meine Schuld an und akzeptiere jede Strafe.“ TrĂ€nen laufen weiterhin ĂŒber ihre Wangen, jetzt will auch Bella, wie zuvor ihre Sira, nur noch das es vorbei ist. Ihre Schwester Superior legt die weiterhin aktivierte, knisternde Energieklinge an Bellas linken Schulterpanzer. Bella kann die davon ausgehende Hitze auf ihrer linken Wange spĂŒren. Wabernd, danach gierend verzehren zu dĂŒrfen. Der Tod jetzt nur noch Zentimeter entfernt. Bella begrĂŒĂŸt er förmlich und Benedetta fĂŒhrt die Klinge mit einer gezielten Bewegung.

Doch Bella ist nicht tot, stattdessen rutschen ihre sauber abgeschnittenen Schulterpanzer von ihren nackten Schultern zu beiden Seiten weg. Hervorgetretene andere Schwestern reißen darauf die anderen Reste ihrer ServorĂŒstung von ihr herab. Sie lĂ€sst es wie in Trance ĂŒber sich ergehen. Dabei verkĂŒndet ihre Schwester Superior. „Von heute an sollen wir dich nicht mehr als Schwester kennen. Du wirst dich unverzĂŒglich bei der Einheit der Repentias melden und bereits morgen in erster Reihe bei dem bevorstehenden Sturmangriff stehen. Möge der Imperator dir beistehen, auf deinem Weg deinen Glauben zurĂŒckzuerlangen und dich in unseren Augen wieder als wĂŒrdig zu erweisen. Mit deinem Glauben und deinem Leben.“ Ihre anderen Schwestern wenden sich darauf von ihr ab, auch Benedetta wendet sich ohne weitere Emotionen von ihr ab. Alle stehen mit dem RĂŒcken ihr zugewandt. Sie ist alleine, - der dunkle Raum- nur noch in Fetzen ihrer alten Robe gehĂŒllt - nackt, verĂ€ngstigt und beschĂ€mt-, knieend auf den TrĂŒmmern ihres frĂŒheren Lebens -allein-.

Ein neuer Tag, in einem ebenso neuen Leben. Die Peitsche knallt und ihre Schwester Repentias Superior brĂŒllt. „Nachvorne ihr Unseligen. Dort liegt eure Freiheit im festen Glauben. Holt sie euch!“ Darauf stĂŒrmt Bella nach vorne. An ihrer Seite andere in Ungnade gefallene ehemalige Schwestern. In einige wenige Lumpen aus BĂŒĂŸergewand gehĂŒllt, mit Reinheitssiegeln bedeckt und einem schweren Eviscerator Kettenschwert bewaffnet. Ihr Herz weiterhin schwer in Trauer um Sira, aber ebenso aufgewĂŒhlt durch ihr eigenes Versagen. Schande, Schande und nochmals Schande. Doch jetzt hat sie ihre einmalige Chance alles wieder gut zu machen.

Vorbeilaufend an verstĂŒmmelten Körpern imperialer Soldaten. Das Schlachtfeld eine zerklĂŒftete Landschaft, aus verbrannten Feldern, blutig zerfetzen Leichenteilen und ausgebrannten imperialen Fahrzeugen. Dann ist da auch bereits der Feind. Verdrehte Abscheulichkeiten des Chaos. Der Feind der ihre geliebte Schwester ins Unheil gefĂŒhrt hatte, der sie hat versagen lassen. Bella beißt sich voller Anspannung auf die eigene Zunge, kann ihr eigens Blut schmecken. Am liebsten wĂŒrde sie sich gleich die eigene Zunge abbeißen, sprechen ist ihnen in Ungnade gefallenen sowieso nicht mehr gestattet. Spannt ihren Oberkörper an, jeden Muskel darin. Eine schwere BĂŒĂŸernadel die sie sich in die linke Brust ĂŒber dem Herzen zuvor gesteckt hatte, verursacht dabei einen wohligen Schmerz, der sie an Sira in ihrem Herzen zurĂŒckerinnert.

Ihre Knöchel werden weiß vor all der Anspannung, so fest hĂ€lt sie das Kettenschwert umklammert, dann bricht es aus ihre hervor. Auch die anderen verstoßenen Schwestern an ihrer Seite schreien im Kampfrausch. Jede hat dabei ihre ganz eigenen GrĂŒnde, die Peitsche hinter ihnen unerbittlich am knallen. Links und rechts werden die Monster des Chaos niedergemacht. Wo imperiale Soldaten die noch am Leben sind sich vor Grauen abwenden, hacken sich die Repentias im heiligen Eifer durch die gegnerischen Reihen. Eigene Wunden und Verluste vermögen ihren Ansturm kaum zu bremsen.

Bellas Kettenschwert bellt knatternd und schneidet unnachgiebig. Verschlingt gierig fleischige Fetzen, hinterlÀsst Ruinen aus zerstörten Körpern. Noch nie zuvor hat sie sich jemals so gehen lassen in einer Schlacht. Dabei heilige Ferse an den Imperator der Menschheit entrichtend. Auch ihre anderen Schwestern stimmen in den blutigen Gesang mit ein. Kein Anspornen mit der Peitsche weiterhin nötig, beobachtet die Schwester Repentias Superior wohlwollend, wie das Werk des Imperators auf diese Weise verrichtet wird.

Einen fulminanten Blutrausch spĂ€ter ist es vorbei, alle anderen Repentias sind von den Monstern final niedergerungen worden. Keine gab sich jedoch leichtfertig geschlagen. Bella steht noch, auf zitternden Beinen, ihr Kettenschwert festgefressen in einer aufgeblĂ€hten MonstrositĂ€t, welche sie fast schon dĂ€mlich angrinst, wĂ€hrend ihr blutiger Eiter entgegenspritzt aus der Wunde die sie erst zuvor in dessen fetten Bauch geschlagen hat. Der Eiter frisst sich wĂ€hrenddessen toxisch durch ihr dĂŒnnes BĂŒĂŸergewand, welches ohne jeden Widerstand darauf abfĂ€llt. Die Einheitssiegel sich dabei auflösend. Ohne den Schutz ihrer sowieso nicht vorhandenen ServorĂŒstung fĂ€ngt ihre Haut darunter an Blasen zu werfen, dann sich die ersten Haut- und spĂ€ter Muskelschichten aufzulösen. Der Schmerz ist unglaublich, doch Bella lĂ€sst nicht ab. Reißt und zerrt weiter an ihrem Kettenschwert, tiefere Wunden so in das Monster treibend. „Du wirst mit mir gehen, Ausgeburt des Chaos!“ faucht sie das Wesen an. Alles andere ist unwichtig, spielt keine Rolle mehr. Das hier ist ihr Glaube, ihre Religion, ihre Freiheit.

Als dieser Tag in dieser Schlacht zu Ende geht, patrouillieren andere Truppen der Sororitas das Schlachtfeld. Der Feind wurde geschlagen, fĂŒrs erste, aber die eigenen Verluste waren hoch. Es ist und bleibt ein Abnutzungskrieg. Bella liegt schwer verwundet neben einer aufgedunsenen DĂ€monenleiche des Nurgel. Ihr rechter Arm an der Schulter abgerissen durch die SĂ€ure des Monsters, hĂ€lt weiterhin das in der DĂ€monenleiche feststeckende Kettenschwert fest umklammert.

Auf Bellas Gesicht hat sich statt verzerrtem, intensivem Schwerz, so etwas wie Zufriedenheit eingestellt. Sie blinzelt mit blutunterlaufenen Augen, als ihre ehemalige Schwester Superior neben ihr niederkniet. Benedetta legt eine gepanzerte Hand auf ihre schwitzige Stirn. „Schwester
“ lĂ€sst sie das Wort so gĂŒtig stehen. „Schwester
“ presst Bella erleichtert hervor. So endlos erleichtert. Benedettas Blick huscht zu einer nahen Sister Hospitaller, doch diese schĂŒttelt nur betroffen den Kopf. Mehr muss Benedetta nicht wissen. Sie streicht Bella noch einmal durch das schwitzig-blutige Haar. „Du wirst ihn jetzt gleich gegenĂŒberstehen. Frohlocke Schwester.“ „Unsere Schwester!“ stimmen andere ihrer herangenahten Schwestern gebetsartig mit ein. Welch wundervoller Gesang, in seinem Namen. Dann aktiviert Benedetta noch einmal die Rune ihres Energieschwertes und Bella ist frei. Frei in ihrem Glauben. Frei in ihrer Pflicht. Frei als eine Schwester. Frei. Und dies nicht allein.
 
1 x Penitent Engine zusammengebaut. Das entgraten war sehr knifflig, z.B. jeden Zahn bei den SĂ€geblĂ€ttern einzeln entgraten und solche Scherze. Nach dem grundieren werde ich bestimmt noch ein paar versteckte weitere Gussgrate entdecken... 😉
Anyway, coole Mini, deutlich kleiner und filigraner als man zu Anfang denkt. Und hat echt eine Menge Details, da wird das Bemalen bestimmt ein großer Spaß ?

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Wenn du dir die MĂŒhe machst jeden einzelnen Zahn zu entgraten, was eine ordentliche Detailliebw voraussetzt, dan denke daran die Flammenwerfer aufzubohren.

Das dĂŒrfte wohl schwierig werden. BolterlĂ€ufe bohre ich ja gerne auf, aber hier sind die LĂ€ufe quasi Stecknadel Durchmesser. Mit meinem kleinesten Handbohrer wĂ€re dann immer noch der ganze Lauf weg, ich glaub das lass ich besser 😉

WIP vom Maltisch:

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Das dĂŒrfte wohl schwierig werden. BolterlĂ€ufe bohre ich ja gerne auf, aber hier sind die LĂ€ufe quasi Stecknadel Durchmesser. Mit meinem kleinesten Handbohrer wĂ€re dann immer noch der ganze Lauf weg, ich glaub das lass ich besser 😉

WIP vom Maltisch:

Anhang anzeigen 86042
Ich habe das dann so gemacht das ich die Spitze des Flammenwerfers etwas mit dem Skalpell gestutzt habe. Also wirklich nicht viel, aber etwas reicht da damit ich mit dem Handbohrer auch da ein leichtes Loch bohren konnte
 
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Das dĂŒrfte wohl schwierig werden. BolterlĂ€ufe bohre ich ja gerne auf, aber hier sind die LĂ€ufe quasi Stecknadel Durchmesser. Mit meinem kleinesten Handbohrer wĂ€re dann immer noch der ganze Lauf weg, ich glaub das lass ich besser 😉

WIP vom Maltisch:

Anhang anzeigen 86042
Du könntest ne Nadel nehmen, oder eine Ahle, oder eine Frische Hobbymesserklinge. Hab die Miniatorum Flammer auch, das geht schon.
 
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Reaktionen: gopostal
Von wem ist die Idee geklaut? đŸ˜±đŸ˜

Ich vermute LegoOfBoom spielt auf eine der Sororitas Geschichten an die ich hier als Review vorgestellt hatte (ich tippe auf "Faith & Fire"). In zwei der Geschichten von den Reviews kommen auch Repentias vor.
Zu meiner Ehrenrettung 😉 die Repentia Werdung ist i.d.R. von den Optionen recht ĂŒberschaubar, um es mal vorsichtig auszudrĂŒcken. Entweder meldet sich die Battle Sister freiwillig oder sie wird dazu z.B. von ihrer Superior verdonnert.
 
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Reaktionen: LegoOfBoom
Ich vermute LegoOfBoom spielt auf eine der Sororitas Geschichten an die ich hier als Review vorgestellt hatte (ich tippe auf "Faith & Fire"). In zwei der Geschichten von den Reviews kommen auch Repentias vor.
Zu meiner Ehrenrettung 😉 die Repentia Werdung ist i.d.R. von den Optionen recht ĂŒberschaubar, um es mal vorsichtig auszudrĂŒcken. Entweder meldet sich die Battle Sister freiwillig oder sie wird dazu z.B. von ihrer Superior verdonnert.
Genau das Buch meinte ich ?.
Ist aber auch nicht schlimm oder? Irgendwoher muss man ja seine Inspiration holen
 
Genau das Buch meinte ich ?.
Ist aber auch nicht schlimm oder? Irgendwoher muss man ja seine Inspiration holen
Genau so sehe ich das auch. BĂŒcher sind einfach die ideale Inspirationsquelle wenn es um den Fluff geht. ?

In dem Sinne, nĂ€chstes Fluff Update (so langsam mĂŒsste ich die meisten Sororitas Werke aber langsam durch haben 😉

Kurzreview:

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Titel: The Book of Martyrs

Format: Audiobook

Autoren: Danie Ware, Alec Worley and Phil Kelly

Gesprochen von: Harry Myers




Wie der Titel schon sagt geht es um MĂ€rtyrer der Adepta Sororitas. Drei unterschiedliche Geschichten mit der Thematik, jeweils von einem anderen Autor verfasst. Die Geschichten selber sind ganz lose zusammengehalten, aber eigentlich steht jede Geschichte fĂŒr sich selber, wenn man ehrlich ist. Die lose Klammer einer Battle Sister Randfigur welche die Geschichten studiert, welche sie zuvor in einem Buch gefunden hat, hĂ€tte man auch genauso gut weglassen können.

Die QualitĂ€t der eigentlichen Geschichten ist recht durchwachsen, mit der ersten Geschichte noch am interessantesten. Leicht ĂŒber dem Niveau von Auftragsarbeit, mit der zweiten Geschichte fĂ€llt dieses Niveau aber dann bereits ab und die letzte Geschichte ist so ziemlich das belangloseste was ich jemals im 40K Bereich lesen bzw. hier hören dĂŒrfte.

Die Chance den unterschiedlichen Hauptfiguren mehr Charakter zu geben durch die unterschiedlich verkommenden Sororitas Orden ĂŒber die drei Geschichten hinweg hat man kaum bis gar nicht genutzt. Einzig in der ersten Geschichte werden wenigstens noch einige vielversprechende Nuancen herausgearbeitet, in der zweiten Geschichte ist es quasi egal welchem Orden die Hauptfigur angehört, Sororitas halt und in der letzten Geschichte war man tatsĂ€chlich so dreist, dass das einzige Merkmal der Bloody Rose tatsĂ€chlich die roten RĂŒstungen sind, welche sie tragen. Wer hĂ€tte das nur gedacht. Unglaublich, aber passt zu der allgemein unterirdischen QualitĂ€t der letzten Geschichte ĂŒber die wir besser den Mantel des Schweigens an dieser Stelle hĂŒllen.

Positiv hĂ€ngen bleibt unter dem Strich eine solide gelungene erste Geschichte, mit tatsĂ€chlich einigen leicht ambivalenten Charakteren und deren (kleiner) Entwicklung ĂŒber die Handlung hiweg. Auch die Actionszenen wissen dort zu ĂŒberzeugen. Die zweite Geschichte bietet wenigstens noch den teils ambivalenten Kampf zwischen Sororitas und Tau, wo sich die Tau z.B. ĂŒber die fĂŒr sie völlig befremdlichen Konzepte wie die BĂŒĂŸer KampflĂ€ufer wundern. Solche isolierten Szenen wissen durchaus 40K mĂ€ĂŸig zu unterhalten und begeistern, mit Liebe fĂŒrs Detail. Auch der Höhepunkt der zweiten Geschichte mag ĂŒber den eher schwachen Start und teils durchwachsenen Mittelteil dann nochmal hinwegtrösten. Die dritte Geschichte ist leider einfach nur Murks, von vorne bis hinten.

In Summe 3/10 Punkte fĂŒr dieses Gesamtwerk. Viel Schatten und ein wenig Licht. Wegen der ersten Geschichte und einem Teil der zweiten Geschichte wĂŒrde ich dennoch so weit gehen und eine kleine Leseempfehlung auf eigene Gefahr aussprechen, wenn man einfach was aus der 40K Ecke haben möchte, trotz arg durchwachsener QualitĂ€t bzw. man lĂ€sst einfach die letzte Geschichte weg.
 
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Reaktionen: Chaoskeks
kurzer Zwischenstand:
Das LĂ€ufe aufbohren mit dem Skalpell hat super geklappt, 1A Tipp

Bei der Bemalung gibt es noch eine Menge zu tun, aber ich bleibe dran...

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Bin zudem noch ĂŒber weitere Sororitas HörbĂŒcher gestolpert. "Hammer & Anvil" ist der nĂ€chste Teil zu "Faith & Fire", welches mir besonders durch die tollen Charaktere sehr gut gefallen hatte. Ein VergnĂŒgen die Charaktere jetzt auf dem nĂ€chsten Abenteuer weiter begleiten zu können (gibt sogar noch einen dritten Band, perfekt!)

Kurzfristig bin ich jetzt auch zu einem Spiel mit ein paar Kumpels eingeladen worden, was fĂŒr mich superkurzfristig bereits am 19. MĂ€rz stattfinden soll. Bis dahin will ich mich natĂŒrlich nicht lumpen lassen und werde jetzt noch fix 4 weitere Sprungtruppen zusammenschrauben und dann bis dahin bemalen. Das wird zwar eine intensive Malseason, aber fĂŒr die gute Sache 😉

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Dann ist es wohl schon bald soweit mit meinem ersten bebilderten Spielbericht...