WHFB My Imperium: Old World Warhammer Fantasy

Vielen vielen Dank, ich freu mich, dass es offenbar so allgemein gefällt. 🥰
Anfangs hatte ich Bedenken, ob die zwei sehr unterschiedlichen Vorbilder am Ende ein stimmiges Ganzes ergeben würden, aber letztlich bin ich auch zufrieden mit dem Ergebnis.
Was wiegt das Prachtstück und wie bewegst du es?
Hab's gewogen. 5 Kilo - das ist nichts. Ich kann's mit einer Hand rumtragen. Es ist ja fast nur Styrodur, im Unterschied zu meiner imperialen Burg, die das Doppelte wiegt, weil ich da viel Holz verbaut hatte. Diesmal ist es wirklich nur Schaumstoff, ein Haufen Streichhölzer, Kaffeerührstäbe und eine Handvoll Modelliermasse. Im Übrigen kann man 12 Einzelteile abnehmen; die Turmspitzen, Dächer und Stockwerke sind nur aufgesteckt. Auch das erleichtert den Transport. Das größere Problem ist der Stellplatz. Ich muss ein 120x60cm-Regal freimachen, und dafür wird die selten gebrauchte Zwergenfestung erst einmal auf den Dachboden wandern.
 
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Unser Mitglied @Korben Dallas hat einen Thread begonnen, bei dem es um die Frage geht, ob man alte, technisch eventuell nicht mehr auf dem neuesten Stand befindliche Modelle eher "renovieren" oder ausmustern sollte.


Das hat mich nachdenklich gemacht, und wenn ich mir jetzt manches anschaue, was hier in meinem eigenen Thread zu sehen ist, fällt mir eine ganze Menge Unzeitgemäßes auf. Normalerweise fange ich lieber etwas Neues an, weil der Dopamin-Junkie in mir den Zauber des Neubeginns sucht, aber eigentlich wäre es wirklich einmal an der Zeit, alte Fehler und Schludrigkeiten zu berichtigen.

Ausgesucht habe ich mir zunächst die imperiale Burg. Sie ist etwa 6 Jahre alt, aber schon in diesem halbwegs überschaubaren Zeitraum hat sich mein Blick so verändert, dass ich Vieles einfach nicht mehr mag. Die Gesamtanlage gefällt mir nach wie vor, und ein kompletter Umbau steht nicht zur Debatte. Verbessern aber könnte man manches, und ich will mich jetzt einfach mal zwingen, damit anzufangen.

Ein wesentlicher Punkt ist das problematische Mauerwerk. Es gab eine große Menge Flächen zu bearbeiten, und da schleicht sich bei mir schnell eine gewisse Ungeduld und mangelnde Sorgfalt ein. Man sieht das im Vergleich verschiedener Flächen.

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Die grün markierte Wand wurde mit einzelnen Steinen aufgeführt und sieht meines Erachtens am besten aus. Bei den rot markierten Teilen wurde entweder zu tief oder zu flach geprägt. Letzteres lag daran, dass ich aus Kostengründen relativ weiches Styrpodur benutzt hatte, das beim Umranden der Steine leicht einreißt. Um die Risse zu verbergen, war ich nachträglich noch mal mit dünner Modelliermasse über die gesamte Fläche gegangen - mit dem "Erfolg", dass die Risse zwar verborgen, aber die Umrisse der Steine unscharf und stumpf wurden. Auch sind mir viele Flächen zu kontrastlos und wenig strukturiert.

Das versuche ich jetzt zu ändern, und zwar ohne die Wände komplett einzureißen und neu zu bauen. Der Plan ist,
  • bogenförmige Elemente einzusetzen, die für mehr Struktur sorgen, und
  • einzelne Steine oder Stein-Gruppen herauszuschneiden und zu ersetzen (da es nicht möglich ist, ganze Wände zu entfernen).

Das wird viel Arbeit, und ich muss erst mal schauen, ob der Aufwand sich lohnt.
 
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Damit halst du dir was auf.^^
99% der Leute werden es nicht sehen und von dem 1% wird es die meisten nicht stören. Aber das alles hilft dir nicht, weil es dich wurmt und ich kann es irgendwo ein Stück weit verstehen. Deswegen hab ich mich immer gewehrt verschiedene Bautechniken für die gleiche Sache zu mischen (z.B. wie bei dir die unterschiedlichen Möglichkeiten Steinmauern zu erstellen). Das schränkt zwar teilweise ziemlich ein. Aber dafür kommt man nicht in so ne Zwickmühle. 😀

Ich würde behaupten der Aufwand lohnt sich nicht. Aber so lange es an dir frisst wirst du auch keinen Frieden finden.
Viel Erfolg und Spaß. Mach Fotos. 😉
 
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macht das die Sache nicht interessanter? Also ich sehr da ne Reperatur der Burg, evtl zu schnell weil Krieg war oder so.
Das ist ein guter Einwand, tatsächlich wurden viele Gebäude über Jahre, wenn nicht sogar über Jahrhunderte, immer wieder ausgebessert, ergänzt, oder sogar einer anderen Bestimmung zugeführt, so daß man unterschiedliche Baustile, Materialien oder Reparaturtechniken findet.
 
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Wer sagt denn, dass die Burg am Stück gebaut wurde...
vielleicht wurde da 3 Generationen (mit neuen Bautechniken) umgebaut, oder angebaut...
Genau, wie ich auch schon in meiner vorherigen Antwort sagte. Gebäude überdauern Bautechniken, Architekturtrends und Materialverfügbarkeit, und warten deswegen nicht immer mit einer homogenen Optik auf.
 
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Unser Mitglied @Korben Dallas hat einen Thread begonnen, bei dem es um die Frage geht, ob man alte, technisch eventuell nicht mehr auf dem neuesten Stand befindliche Modelle eher "renovieren" oder ausmustern sollte.


Das hat mich nachdenklich gemacht, und wenn ich mir jetzt manches anschaue, was hier in meinem eigenen Thread zu sehen ist, fällt mir eine ganze Menge Unzeitgemäßes auf. Normalerweise fange ich lieber etwas Neues an, weil der Dopamin-Junkie in mir den Zauber des Neubeginns sucht, aber eigentlich wäre es wirklich einmal an der Zeit, alte Fehler und Schludrigkeiten zu berichtigen.

Ausgesucht habe ich mir zunächst die imperiale Burg. Sie ist etwa 6 Jahre alt, aber schon in diesem halbwegs überschaubaren Zeitraum hat sich mein Blick so verändert, dass ich Vieles einfach nicht mehr mag. Die Gesamtanlage gefällt mir nach wie vor, und ein kompletter Umbau steht nicht zur Debatte. Verbessern aber könnte man manches, und ich will mich jetzt einfach mal zwingen, damit anzufangen.

Ein wesentlicher Punkt ist das problematische Mauerwerk. Es gab eine große Menge Flächen zu bearbeiten, und da schleicht sich bei mir schnell eine gewisse Ungeduld und mangelnde Sorgfalt ein. Man sieht das im Vergleich verschiedener Flächen.

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Die grün markierte Wand wurde mit einzelnen Steinen aufgeführt und sieht meines Erachtens am besten aus. Bei den rot markierten Teilen wurde entweder zu tief oder zu flach geprägt. Letzteres lag daran, dass ich aus Kostengründen relativ weiches Styrpodur benutzt hatte, das beim Umranden der Steine leicht einreißt. Um die Risse zu verbergen, war ich nachträglich noch mal mit dünner Modelliermasse über die gesamte Fläche gegangen - mit dem "Erfolg", dass die Risse zwar verborgen, aber die Umrisse der Steine unscharf und stumpf wurden. Auch sind mir viele Flächen zu kontrastlos und wenig strukturiert.

Das versuche ich jetzt zu ändern, und zwar ohne die Wände komplett einzureißen und neu zu bauen. Der Plan ist,
  • bogenförmige Elemente einzusetzen, die für mehr Struktur sorgen, und
  • einzelne Steine oder Stein-Gruppen herauszuschneiden und zu ersetzen (da es nicht möglich ist, ganze Wände zu entfernen).

Das wird viel Arbeit, und ich muss erst mal schauen, ob der Aufwand sich lohnt.
Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?
 
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Unser Mitglied @Korben Dallas hat einen Thread begonnen, bei dem es um die Frage geht, ob man alte, technisch eventuell nicht mehr auf dem neuesten Stand befindliche Modelle eher "renovieren" oder ausmustern sollte.


Das hat mich nachdenklich gemacht, und wenn ich mir jetzt manches anschaue, was hier in meinem eigenen Thread zu sehen ist, fällt mir eine ganze Menge Unzeitgemäßes auf. Normalerweise fange ich lieber etwas Neues an, weil der Dopamin-Junkie in mir den Zauber des Neubeginns sucht, aber eigentlich wäre es wirklich einmal an der Zeit, alte Fehler und Schludrigkeiten zu berichtigen.

Ausgesucht habe ich mir zunächst die imperiale Burg. Sie ist etwa 6 Jahre alt, aber schon in diesem halbwegs überschaubaren Zeitraum hat sich mein Blick so verändert, dass ich Vieles einfach nicht mehr mag. Die Gesamtanlage gefällt mir nach wie vor, und ein kompletter Umbau steht nicht zur Debatte. Verbessern aber könnte man manches, und ich will mich jetzt einfach mal zwingen, damit anzufangen.

Ein wesentlicher Punkt ist das problematische Mauerwerk. Es gab eine große Menge Flächen zu bearbeiten, und da schleicht sich bei mir schnell eine gewisse Ungeduld und mangelnde Sorgfalt ein. Man sieht das im Vergleich verschiedener Flächen.

Anhang anzeigen 334465

Die grün markierte Wand wurde mit einzelnen Steinen aufgeführt und sieht meines Erachtens am besten aus. Bei den rot markierten Teilen wurde entweder zu tief oder zu flach geprägt. Letzteres lag daran, dass ich aus Kostengründen relativ weiches Styrpodur benutzt hatte, das beim Umranden der Steine leicht einreißt. Um die Risse zu verbergen, war ich nachträglich noch mal mit dünner Modelliermasse über die gesamte Fläche gegangen - mit dem "Erfolg", dass die Risse zwar verborgen, aber die Umrisse der Steine unscharf und stumpf wurden. Auch sind mir viele Flächen zu kontrastlos und wenig strukturiert.

Das versuche ich jetzt zu ändern, und zwar ohne die Wände komplett einzureißen und neu zu bauen. Der Plan ist,
  • bogenförmige Elemente einzusetzen, die für mehr Struktur sorgen, und
  • einzelne Steine oder Stein-Gruppen herauszuschneiden und zu ersetzen (da es nicht möglich ist, ganze Wände zu entfernen).

Das wird viel Arbeit, und ich muss erst mal schauen, ob der Aufwand sich lohnt.
Ich habe überhaupt nicht verstanden wo du die Probleme siehst, aber in meinem Referenzfoto das ich mal auf einem Beusch aufgenommen habe, sehe ich was du meinst:
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Wäre aber ein irrer Aufwand! Ist das überhaupt realisierbar?
 
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Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?
Das finde ich eine super Idee! Wobei es bei der Größe schwierig werden könnte, bzw. den Stil der Burg komplett verändert.
Das Bild von Abbertoth macht den Unterschied auch nochmal irgendwie deutlicher...hmm... belass es dabei und starte was Neues 🤔 🙂
 
Uff, so viel Reaktion auf die bloße Ankündigung einiger Reparaturen... Wahnsinn, vielen vielen Dank! 🙂

Ich würde behaupten der Aufwand lohnt sich nicht. Aber so lange es an dir frisst wirst du auch keinen Frieden finden.
Wahrscheinlich hast du recht. Es muss sich auch nicht unbedingt lohnen, d.h. jedem sofort auffallen. Leute, die das Teil bereits kennen, werden den Unterschied wahrscheinlich nicht bemerken... aber naja, ich merke ihn halt. Also ist es, wie du sagst: mich wurmt es.

Wer sagt denn, dass die Burg am Stück gebaut wurde...
vielleicht wurde da 3 Generationen (mit neuen Bautechniken) umgebaut, oder angebaut...
Das ist in der Tat ein gutes Argument. Es gibt ja diese "Ganerben"-Bauten wie Burg Eltz. Das wäre eine gute Rechtfertigung für verschiedene Baustile, zumal die Burg drei Ebenen mit Zwinger hat und man ihr ansieht, dass sie im Lauf der Zeit erweitert wurde... nur ist es eben so, dass ein bestimmter Baustil mir nicht mehr gefällt. Es ginge also weniger um eine Vereinheitlichung, eher um ein technisches "Update".

Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?
Schöne Idee, danke. Ja, eventuell mache ich das bei einigen Bereichen, an die ich nur noch schlecht für Feinarbeiten herankomme. Dort könnte Efeu eine Option sein.

Wäre aber ein irrer Aufwand! Ist das überhaupt realisierbar?
Ehrlich: keine Ahnung. Ich versuch's halt. 😉Danke für das Foto, das ist besser als jedes von meinen - du hast definitiv die bessere Kamera. Aber gerade deshalb seh ich da noch mal die Probleme sehr deutlich. Immerhin hab ich jetzt ein paar Ideen.
Das Bild von Abbertoth macht den Unterschied auch nochmal irgendwie deutlicher...
Stimmt. Ich hab auch geschluckt...

Belass es dabei und starte was Neues 🤔 🙂
Kein Plaaaaaatz! 😁 Ich muss da jetzt durch.
 
Ich muss da jetzt durch.
Lass es so offensichtlich sein,daß ein "das muß so..." daraus wird.
Schäden durch/während einer Belagerung/Wetter, Silvesterparty oä lassen sich auch nicht immer "wie original..." ausbessern.
Die kleinen Stellen evtl größer machen und als Greebles nutzen.
Baugerüste wurden schon in den Raum geworfen, sind aber eher temporäre Lösungen.
Maueranker(sieht man oft an älteren Häusern)Stützwerk uä lockern die Fläche auf und geben auch die Möglichkeit für verschiedene Farben als Kontrast.
Deine Raumgestaltungen erzählen immer irgendwie eine kleine Geschichte,mach damit an den Außenmauern nicht halt.
Kleine Stellen kann man auch mit Warhammer mäßiger Deko verzieren.
Krähenkäfige, Flaggen oder praktischere Dinge wie Flaschenzüge+Lasten oä.🤔
Vom Prinzip her bin ich bei dir und verstehe das, ich tapeziere auch hinter den Schränken und weiß wo ich nicht 100% gegeben habe, aber ich weiß auch wie man es so aussehen lassen kann als ob....😁
Egal was du machst,mach es aus Spaß an der Sache und nicht aus "Pflichtgefühl" DAS sieht man dann nämlich auch und man selbst ist mit dem Ergebnis noch unzufriedener.😳
 
Maueranker, Stützwerk uä lockern die Fläche auf
Ja, das ist auf jeden Fall eine gute Idee.

Ich habe erste Schritte gemacht. Irgendwo muss ich anfangen und hab mir dafür die "Schau-Seite" ausgesucht, also diejenige Mauerfront, die den Belagerern entgegenzeigt und am stärksten ins Auge fällt. Hier ist sie rot umrandet.

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Es war mühsam. Ich wollte Stützwerk mit Bögen anbringen, aber natürlich konnte ich das nicht einfach auf die bereits strukturierte Fläche aufkleben. Also musste ich Teile der Originalmauer einschneiden und das Styrodur etwa 5mm tief herauskratzen, um die neuen Teile in die Vertiefungen setzen zu können. Natürlich sieht man die Übergänge an der oberen Kante recht deutlich. Das habe ich so zu lösen versucht, dass einzelne Steine oder Steingruppen an der Kante neu gesetzt wurden, um einen weicheren Übergang zu schaffen. Im folgenden Bild sind die neuen Teile grün umrandet.

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Man sieht es zwar immer noch, aber im Gesanteindruck finde ich die Mauer jetzt wirklich interessanter. Auch hier könnte man ja argumentieren, dass es sich um spätere Anbauten bzw. Verstärkungen handelt, die ruhig ein bisschen vom originalen Mauerwerk abstechen dürfen.

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