Hab's gewogen. 5 Kilo - das ist nichts. Ich kann's mit einer Hand rumtragen. Es ist ja fast nur Styrodur, im Unterschied zu meiner imperialen Burg, die das Doppelte wiegt, weil ich da viel Holz verbaut hatte. Diesmal ist es wirklich nur Schaumstoff, ein Haufen Streichhölzer, Kaffeerührstäbe und eine Handvoll Modelliermasse. Im Übrigen kann man 12 Einzelteile abnehmen; die Turmspitzen, Dächer und Stockwerke sind nur aufgesteckt. Auch das erleichtert den Transport. Das größere Problem ist der Stellplatz. Ich muss ein 120x60cm-Regal freimachen, und dafür wird die selten gebrauchte Zwergenfestung erst einmal auf den Dachboden wandern.Was wiegt das Prachtstück und wie bewegst du es?

Das ist ein guter Einwand, tatsächlich wurden viele Gebäude über Jahre, wenn nicht sogar über Jahrhunderte, immer wieder ausgebessert, ergänzt, oder sogar einer anderen Bestimmung zugeführt, so daß man unterschiedliche Baustile, Materialien oder Reparaturtechniken findet.macht das die Sache nicht interessanter? Also ich sehr da ne Reperatur der Burg, evtl zu schnell weil Krieg war oder so.
Genau, wie ich auch schon in meiner vorherigen Antwort sagte. Gebäude überdauern Bautechniken, Architekturtrends und Materialverfügbarkeit, und warten deswegen nicht immer mit einer homogenen Optik auf.Wer sagt denn, dass die Burg am Stück gebaut wurde...
vielleicht wurde da 3 Generationen (mit neuen Bautechniken) umgebaut, oder angebaut...
Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?Unser Mitglied @Korben Dallas hat einen Thread begonnen, bei dem es um die Frage geht, ob man alte, technisch eventuell nicht mehr auf dem neuesten Stand befindliche Modelle eher "renovieren" oder ausmustern sollte.
Hallo liebe Mitforisten,
den meisten Mitgliedern werde ich mit meinem Nick nichst sagen, da meine aktive Geländebauzeit soweit zurückliegt, daß die meisten von Euch damals noch flüssig waren. 😉😀
Oder anders ausgedrückt, als ich mich damals mit Geländebau beschäftigt habe, war die 3rd Edition noch nicht allzulange am Markt, ich habe mir damals den Codex Straßenkampf druckfrisch gekauft und der Einband des Geländebau Kompendium war noch grün....und ja, ich bin mittlerweile 58 Jahre alt...
Bedeutet, ich habe so manchen Trend kommen und gehen sehen und vieles was heute Standard ist, war...
- Korben Dallas
- Antworten: 30
- Forum: Geländebau
Das hat mich nachdenklich gemacht, und wenn ich mir jetzt manches anschaue, was hier in meinem eigenen Thread zu sehen ist, fällt mir eine ganze Menge Unzeitgemäßes auf. Normalerweise fange ich lieber etwas Neues an, weil der Dopamin-Junkie in mir den Zauber des Neubeginns sucht, aber eigentlich wäre es wirklich einmal an der Zeit, alte Fehler und Schludrigkeiten zu berichtigen.
Ausgesucht habe ich mir zunächst die imperiale Burg. Sie ist etwa 6 Jahre alt, aber schon in diesem halbwegs überschaubaren Zeitraum hat sich mein Blick so verändert, dass ich Vieles einfach nicht mehr mag. Die Gesamtanlage gefällt mir nach wie vor, und ein kompletter Umbau steht nicht zur Debatte. Verbessern aber könnte man manches, und ich will mich jetzt einfach mal zwingen, damit anzufangen.
Ein wesentlicher Punkt ist das problematische Mauerwerk. Es gab eine große Menge Flächen zu bearbeiten, und da schleicht sich bei mir schnell eine gewisse Ungeduld und mangelnde Sorgfalt ein. Man sieht das im Vergleich verschiedener Flächen.
Anhang anzeigen 334465
Die grün markierte Wand wurde mit einzelnen Steinen aufgeführt und sieht meines Erachtens am besten aus. Bei den rot markierten Teilen wurde entweder zu tief oder zu flach geprägt. Letzteres lag daran, dass ich aus Kostengründen relativ weiches Styrpodur benutzt hatte, das beim Umranden der Steine leicht einreißt. Um die Risse zu verbergen, war ich nachträglich noch mal mit dünner Modelliermasse über die gesamte Fläche gegangen - mit dem "Erfolg", dass die Risse zwar verborgen, aber die Umrisse der Steine unscharf und stumpf wurden. Auch sind mir viele Flächen zu kontrastlos und wenig strukturiert.
Das versuche ich jetzt zu ändern, und zwar ohne die Wände komplett einzureißen und neu zu bauen. Der Plan ist,
- bogenförmige Elemente einzusetzen, die für mehr Struktur sorgen, und
- einzelne Steine oder Stein-Gruppen herauszuschneiden und zu ersetzen (da es nicht möglich ist, ganze Wände zu entfernen).
Das wird viel Arbeit, und ich muss erst mal schauen, ob der Aufwand sich lohnt.
Oder einfach ein Baugerüst davor bauen, so dass der Eindruck entsteht, die Bewohner arbeiten daran.Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?
Ich habe überhaupt nicht verstanden wo du die Probleme siehst, aber in meinem Referenzfoto das ich mal auf einem Beusch aufgenommen habe, sehe ich was du meinst:Unser Mitglied @Korben Dallas hat einen Thread begonnen, bei dem es um die Frage geht, ob man alte, technisch eventuell nicht mehr auf dem neuesten Stand befindliche Modelle eher "renovieren" oder ausmustern sollte.
Hallo liebe Mitforisten,
den meisten Mitgliedern werde ich mit meinem Nick nichst sagen, da meine aktive Geländebauzeit soweit zurückliegt, daß die meisten von Euch damals noch flüssig waren. 😉😀
Oder anders ausgedrückt, als ich mich damals mit Geländebau beschäftigt habe, war die 3rd Edition noch nicht allzulange am Markt, ich habe mir damals den Codex Straßenkampf druckfrisch gekauft und der Einband des Geländebau Kompendium war noch grün....und ja, ich bin mittlerweile 58 Jahre alt...
Bedeutet, ich habe so manchen Trend kommen und gehen sehen und vieles was heute Standard ist, war...
- Korben Dallas
- Antworten: 30
- Forum: Geländebau
Das hat mich nachdenklich gemacht, und wenn ich mir jetzt manches anschaue, was hier in meinem eigenen Thread zu sehen ist, fällt mir eine ganze Menge Unzeitgemäßes auf. Normalerweise fange ich lieber etwas Neues an, weil der Dopamin-Junkie in mir den Zauber des Neubeginns sucht, aber eigentlich wäre es wirklich einmal an der Zeit, alte Fehler und Schludrigkeiten zu berichtigen.
Ausgesucht habe ich mir zunächst die imperiale Burg. Sie ist etwa 6 Jahre alt, aber schon in diesem halbwegs überschaubaren Zeitraum hat sich mein Blick so verändert, dass ich Vieles einfach nicht mehr mag. Die Gesamtanlage gefällt mir nach wie vor, und ein kompletter Umbau steht nicht zur Debatte. Verbessern aber könnte man manches, und ich will mich jetzt einfach mal zwingen, damit anzufangen.
Ein wesentlicher Punkt ist das problematische Mauerwerk. Es gab eine große Menge Flächen zu bearbeiten, und da schleicht sich bei mir schnell eine gewisse Ungeduld und mangelnde Sorgfalt ein. Man sieht das im Vergleich verschiedener Flächen.
Anhang anzeigen 334465
Die grün markierte Wand wurde mit einzelnen Steinen aufgeführt und sieht meines Erachtens am besten aus. Bei den rot markierten Teilen wurde entweder zu tief oder zu flach geprägt. Letzteres lag daran, dass ich aus Kostengründen relativ weiches Styrpodur benutzt hatte, das beim Umranden der Steine leicht einreißt. Um die Risse zu verbergen, war ich nachträglich noch mal mit dünner Modelliermasse über die gesamte Fläche gegangen - mit dem "Erfolg", dass die Risse zwar verborgen, aber die Umrisse der Steine unscharf und stumpf wurden. Auch sind mir viele Flächen zu kontrastlos und wenig strukturiert.
Das versuche ich jetzt zu ändern, und zwar ohne die Wände komplett einzureißen und neu zu bauen. Der Plan ist,
- bogenförmige Elemente einzusetzen, die für mehr Struktur sorgen, und
- einzelne Steine oder Stein-Gruppen herauszuschneiden und zu ersetzen (da es nicht möglich ist, ganze Wände zu entfernen).
Das wird viel Arbeit, und ich muss erst mal schauen, ob der Aufwand sich lohnt.
Hast du IHN das jetzt tatsächlich gefragt?! 😳Wäre aber ein irrer Aufwand! Idt das überhaupt realisierbar?
Ja klar 😉 weil die neuen Teile Farblich dazu passen müssen! Ich weiss echt nicht, ob das zufriedenstellend geht ohne eben die ganze Wand einzureißen.Hast du IHN das jetzt tatsächlich gefragt?! 😳
Das finde ich eine super Idee! Wobei es bei der Größe schwierig werden könnte, bzw. den Stil der Burg komplett verändert.Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?
Wahrscheinlich hast du recht. Es muss sich auch nicht unbedingt lohnen, d.h. jedem sofort auffallen. Leute, die das Teil bereits kennen, werden den Unterschied wahrscheinlich nicht bemerken... aber naja, ich merke ihn halt. Also ist es, wie du sagst: mich wurmt es.Ich würde behaupten der Aufwand lohnt sich nicht. Aber so lange es an dir frisst wirst du auch keinen Frieden finden.
Das ist in der Tat ein gutes Argument. Es gibt ja diese "Ganerben"-Bauten wie Burg Eltz. Das wäre eine gute Rechtfertigung für verschiedene Baustile, zumal die Burg drei Ebenen mit Zwinger hat und man ihr ansieht, dass sie im Lauf der Zeit erweitert wurde... nur ist es eben so, dass ein bestimmter Baustil mir nicht mehr gefällt. Es ginge also weniger um eine Vereinheitlichung, eher um ein technisches "Update".Wer sagt denn, dass die Burg am Stück gebaut wurde...
vielleicht wurde da 3 Generationen (mit neuen Bautechniken) umgebaut, oder angebaut...
Schöne Idee, danke. Ja, eventuell mache ich das bei einigen Bereichen, an die ich nur noch schlecht für Feinarbeiten herankomme. Dort könnte Efeu eine Option sein.Eine Idee zum Pfuschen, was hälst Du davon, einen Teil der Problemzonen z.B. mit Efeu zu kaschieren?
Ehrlich: keine Ahnung. Ich versuch's halt. 😉Danke für das Foto, das ist besser als jedes von meinen - du hast definitiv die bessere Kamera. Aber gerade deshalb seh ich da noch mal die Probleme sehr deutlich. Immerhin hab ich jetzt ein paar Ideen.Wäre aber ein irrer Aufwand! Ist das überhaupt realisierbar?
Stimmt. Ich hab auch geschluckt...Das Bild von Abbertoth macht den Unterschied auch nochmal irgendwie deutlicher...
Kein Plaaaaaatz! 😁 Ich muss da jetzt durch.Belass es dabei und starte was Neues 🤔 🙂
Lass es so offensichtlich sein,daß ein "das muß so..." daraus wird.Ich muss da jetzt durch.
Ja, das ist auf jeden Fall eine gute Idee.Maueranker, Stützwerk uä lockern die Fläche auf