"Per Thunderhawk durch die Galaxis" - Das Rollenspiel

Aggressor

Blisterschnorrer
Das Visier seiner Schutzmaske war beschlagen und nahm ihm die Sicht. Er riss sich selbige vom Kopf und sog tief die Nach verbranntem Fleisch riechende Luft ein ehe er sich wieder aufrichten konnte.

Die Schmerzen brachten ihn fast um den Verstand und vor seinen Augen verschwamm der Dschungel mehr und mehr. Das Blut aus seiner offenen Wunde lief inzwischen in seiner Rüstung das Bein herunter und lockte die ersten Insekten an. Der schwere Flammenwerfer war verstopft. Durch den Aufschlag musste Erde in die Düsen gekommen sein, also warf er ihn sich auf den Rücken und zog seine erbeutete Schlagwaffe.

Durch ein Loch das die Explosion in den Verteidigungswall der ehemals stolzen imperialen Befestigung gerissen hatte strömte eine grüne Masse in seine Richtung. Er kniff die Augen zusammen und versuchte das Bild scharf zu stellen. Der Hunger, die Schmerzen, das Dunkel des kleinen Funkraumes und die Einsamkeit hatten seinem Geist nicht gut getan. Ein silberner Streifen erhob sich über dem grünen Fluss und zischende Geräusche umgaben ihn. Mit seinem dreckigen vom Schweiß durchtränkten Ärmel wischte er sich durch die Augen. Grots. Mindestens ein Dutzend. Sie feuerten mit ihren kleinen lauten Pistolen und Gewehren und waren auf dem weg zu ihm. Wach werden Hans, wach werden!

Er schlug sich leicht auf seine Verletzung um den stechenden Schmerz des Lebens zu fühlen und schrie laut auf. Adrenalin pumpte erneut durch den Körper und befreite seinen Geist von der Lethargie. Er rannte los. Hoffentlich lebt noch jemand. Beim Imperator lass mich nicht sterben!

Durch das pfeifen der Kugeln und den Lärm des Dschungels hörte eine Stimme: "Laufen sie Hundert Meter in den Wald hinein, im Anschluss 200 Meter Richtung Westen!“
Alles klar, Wald und dann rechts. Er begann seine Schritte zu zählen während er rannte. Eine Kugel der Grots traf ihn an der linken Schulter und eine weitere prallte von seinem Helm ab. Hundert, ok jetzt rechts. Bei der 90° Drehung konnte er einen Blick hinter sich werfen und sehen wie ein Grot gerade zurück geworfen wurde und dabei die hälfte seines Kopfes verlor. Es waren nur noch zwei Verfolger, also drehte Hans sich um. All sein Hass und seine Wut über den Verlust seiner Kameraden und Freunde über die Tage in der kleinen Zelle, ja sogar das zu heiße Wetter bündelten sich in einem gewaltigen Fausthieb mitten auf die lange Nase des Grots. Der Schlag war so hart das seine Faust erst zum Stillstand kam als sie tief ihm Gesicht der Grünhaut vergraben war. Der zweite Grot stürzte derweil blutend zu Boden als er von einer weiteren Lautlosen Kugel erlegt wurde.

Die Dunkelheit überkam Hans und er sank zusammen während er noch ein „Danke“ aus seinen Lungen pressen konnte
 

Revioras

Blisterschnorrer
Marius - auf dem weg zu Aggressor

Nachdem Marius den mehrere Verfolger des Soldaten ausschaltete, begab er sich ebenfalls zu den von ihm genannten.
Zudem Schaltete er wieder sein Vox gerät an mit dem er seine Brüder erreichen wollte.
"Brüder hier Marius, anscheinend habe ich den Soldaten Hans Schmidt gefunden.
Ich begebe mich zu ihm sichere die Umgebung von Angreifern und bringe ihn zu unserem letzten Peilsender.
Bruder Sepram ich bitte euch darum, euer Narethicum bereit zu machen, anscheinend ist er schwer verletzt.
Mit etwas Glück können wir von ihm Informationen über die feindlichen Befestigungen in Erfahrung bekommen."
Nachdem er bei den von ihm genannten Koordinaten ankam, fand er den Soldaten.
Mehrere Grots wollten sich über ihn her machen, als er ankam.
Allerdings konnte Marius dies verhindern in dem er die Grots vorher um rempelte und dabei direkt mehrere von ihnen umbrachte.
Dem Rest gab er nach er abrollte mit seinem Kampfmesser den Gnadenstoß.
Im Anschluss wandte er sich dem Soldaten zu, er überprüfte die Vitalzeichen des Soldaten.
Anscheinend war der Mann nur Bewusstlos, hatte aber mehrere Verletzungen erlitten.
Nachdem er sich den Soldaten über seine Schulter lag und seine offensichtlichste Ausrüstung nahm.
Was allerdings nur ein Flammenwerfer zu sein schien und im anschluss machte sich schnell auf den Weg zu dem Treffpunkt mit seinen Brüdern.
 
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Iceeagle85

Tabletop-Fanatiker
Vetak Te'kan

Vetak hörte das heranrauschen des Bombers konnte jedoch nicht mehr ausweichen, glücklicherweise war er am Rande der Explosion und wurde nur von den Ausläufern der Druckwelle erfasst und gegen einen nahen Felsen geschleudert.
Weitere Warnrunen blinkten nun auf seinem Visor auf uns sein bionischer Arm sprühte Funken udn ließ sich nur noch schwer bewegen. Er richtete sich auf und sah sich um, der Boden um das Thunderhwak war nur noch ein großer Krater, auch vom Hawk selbts war nicht allzuviel übrig, er sah wie sich einige Überlebende aufrappelten aber Bruder Cassus und Kramer waren wohl gefallen.

Verdammt, noch keine wircklichen Feindberührungen und schon so viele Verluste, Bruder Cassus und auch der Inquisitor hatten besseres verdient. Das würde ihre Mission um einiges erschweren, aber sie hat trotzdem noch Vorrang zum trauern war später noch Zeit.

Vetak hörte wie Donkor etwas davon erwähnte die Position zu verlassen und das Thunderhawk in die Luft zu sprengen, eine Maschine des Adeptus Astartes einfach so in die Luft jagen, wie schlecht es doch um sie stand.

Da es jedoch wohl die einzigste Lösung war folgte er den anderen.

Als sie sich vom Wrack entfernt hatten sagte Donkor: ""Wie wäre es wenn wir den Wald anzünden würden. Mein Servoschädel meldet günstigen Wind. Wir könnten eine Feuersäule erzeugen, und damit die Orks von unserer Spur vertreiben. Wir müssen diesen Mob loswerden, sonst ist die Mission schon jetzt gescheitert."

"Ich werde das übernehmen, tretet bitte zur Seite."

Er ging zu mehreren strategisch günstigen Positionen und aktivierte seinen Flammenwerfer, heißes Promethium sprühte heraus und setzet die Vegetation in Brand, das ganze dauerte nicht lange kostete aber 1/4 seine aktuellen Kanister, nun hatte er noch 1 3/4 Kanister, nicht viel bei so einer großen Orkhorde.

Gerade läuft so einiges schief, ob wir das noch schaffen?
 

mr.fanboy

Erwählter
Die Nacht bricht herein und umfängt den Dschungel und die in ihm verweilenden Space Marines mit ihren dunklen Klauen.
Ein fiebriger Soldat der Imperialen Armee liegt bei ihnen, die Lage scheint aussichtslos.
Die Autorität, der Inquisitor ist beim Absturz getötet worden. Weitere Marines kamen in Kämpfen mit den Orks ums Leben.
Der erschütterte und vom Dreck des Krieges gezeichnete Kampftrupp baut ein Basislager im Dschungel auf, und genießt die Ruhe nach dem Sturm.
Auch für die physisch manipulierten Übermenschen stellt ein Kampf und ein stundenlanger Lauf eine Herausforderung dar, der geschundene Körper muss sich, wenn auch sehr kurz, von den Strapazen
des Tages erholen.

Gaius starrt auf seine behandschuhten Hände, sie sind von Ruß und Schlamm geschwärzt.
Ein Geruch nach nasser Erde liegt über dem Urwald, dazu ein Chor aus animalischen Stimmen und Lauten von Affen und Vögeln, sowie Insekten, die dem Rauschen des Blätterdachs trotzen.

Ein Donner kündigt einen Regenschauer, oder noch besser, einen Sturm an, er könnte die Orks aufhalten oder verlangsamen.
Das hat Gaius gelernt, Zeitgewinn zu erkennen und dann zu nutzen.
Der Codex Astartes schreibt Regel-Situationen vor, dass hier ist keine.


Der Körper des Kriegers schmerzt, das Dopamin und Adrenalin weicht dem bitteren Geschmacks des Verlustes, er spuckt aus.
Er hatte Crassus als Freund gewonnen geglaubt, das Schicksal hatte ihn jäh geraubt.
Gaius beschreibt die Spitzen des Aquillas mit seinen Fingerspitzen, sie hinterlassen dunkle Flecken auf dem relativ sauberem Adler der MK VII-Rüstung.

,,Pläne, Bran? Das Ziel kommt langsam in Reichweite. Wir stellen immerhin noch eine brauchbare Guerilla-Truppe dar.
Wir könnten sie mit Stealth-Taktiken demoralisieren und zu unseren Konditionen in Feuergefechte binden.
Das größte Problem ist dabei jedoch die Lufthoheit der Orks, beziehungsweise das Fehlen unserer.
Mit schnell agierenden Eingreiftruppen in Form von Bombern könnten sie uns zermürben und töten.
Ich schlage einen Hauptangriff in Richtung Lager vor.
Donkor, wie weit befinden wir uns vom Zielpunkt entfernt?´´

Gaius schaut auf und blickt in die Runde.
 

Bran Icepaws

Codexleser
Für einen Moment erwiederte Bran Gaius Blick und von Seiten des Wolfes lag stählerne Entschlossenheit darin. Stumm, aber kraftvoll klopfte er ihm auf die Schulter, als hätte er keinen stundenlangen Gewaltmarsch in den Knochen sondern würde ihn gerade an den Festtafeln der Aett treffen.

Mürrisch knurrend öffnete er den Truppen-Kanal im Vox, dessen Sequenz inzwischen auch für Donkor offen war:+"Wir haben heute gute Männer verloren. Brüder. Denn das waren sie, egal welche Farben ihr rechter Schulterschutz hatte. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe eine Mordswut auf diesen grünen Abschaum im Bauch, ich will ihnen sämtliche Knochen brechen und ihr erbärmliches Leben aus ihnen herausquetschen und das werden wir auch sicher noch, aber alles zu seiner Zeit. Immerhin haben wir eine Mission zu erfüllen, für Primarch und Imperator. Bevor wir uns auf irgendeine Strategie festlegen...Sepram, sorg' mir dafür, dass der Soldat wach wird. Sobald wie möglich!"+
 

Schlischla

Codexleser
Bruder Marius gelingt es, den Soldaten aus den Fängen der Grotz zu befreien und ihn zu uns zu bringen, was auch allerhöchste Zeit wurde. Er hatte einige Schussverletzungen durch sehr kleinkalibrige Waffen, ein Glück für ihn das es nur Grotz waren. Aber diese Wunden interessierten Sepram nicht. Seine schlimme Verletzung in der Brust machte ihm Sorgen. Ein zäher Hund dachte der Apothecari. Hatte der Soldat doch die Wunde ausgebrannt, wenn auch nur mit mäßigem Erfolg.

Die Wunde mußte erst einmal gründlich gesäubert werden und das nekrotische Gewebe entfernt werden. Gut das er Kunsthaut für Menschen eingepackt hatte, ohne diese wäre der Soldat mindestens 3 Tage nicht in der Lage zu maschieren. Nach der zweitstündigen OP meldet er sich bei Bruder Bran:
"Bran, vor morgen früh kann ich diesen Patient unmöglich mit aufputschenden Medikamenten aufwecken. Es ist ein Wunder das er überhaupt noch am Leben ist. Wenn Hans bis morgen früh unbewegt liegen bleibt, hat die Hautpolymerklebeschicht genug Zeit mit dem Gewebe belastbar zu verwachsen. Ich versorge jetzt noch seine restlichen Wunden. Ich halte dich auf dem laufenden Bruder. Sepram out."

Der aufziehende Sturm machte das Lager wenigsten für die Nacht vor Orks sicher, wobei man soetwas bei den Ork nie wissen kann.
 

HaveAnnA

Codexleser
Während alle anderen sich um den Soldaten scharen widmet Donkor sich der Aufklärung. Mithilfe seiner zwei verbliebenen Servoschädel scannt er das Gelände, schätzt Abstände und Entfernungen und versucht sich ein möglichst genaues Bild des Dschungels zwischen dem Ziel und dem aktuellen Standort zu machen. Der aufziehende Sturm wird zwar über kurz oder lang das von Vetak und ihm gelegte Feuer erlöschen lasssen, aber momentan sieht es gut aus. Die großen Rauchsäulen aus brennendem Rauch ziehen von der Position des Kampftrupps weg und bilden einen wirksamen Schutz, selbst gegen hartgesottene Orks. Die Südliche Flanke wäre also gesichert. Allerdings wird nicht mehr viel Zeit verbleiben, schätzt er bis irgendwelche Aufklärungstruppen das Feuer umgangen, oder von Norden gekommen sind, um zu ergründen, was mit dem Wrack passierte.

"Höchste Zeit das wir hier wegkommen" murmelt er vor sich hin.
 

mr.fanboy

Erwählter
Der Löwe springt nach vorne und beißt den Feind, flankiert vom riesigen Wolf zerbeißt er dem Ungeheuer die Brust, der mit hörnern-bewährte Kopf dreht sich und ihm folgt eine riesige Axt, mit derer er sich der Angreifer entledigt.
Diese sind zwar nicht tot, doch vertrieben.
Vor dem Dämon ist nun nurnoch der rote Bär zu erkennen, dieser erkennt das Vorhaben des einzigen Menschen in der Kathedrale.
Der Bär schwingt sich auf seine Hinterbeine und prallt mit seinen Tatzen auf die mit Hufen versierten Beine des riesigen Dämons ein, der Dämon stolpert, verliert seine Axt, der Mensch hebt diese auf und trennt dem Dämon den Kopf ab.
Eine leuchtend-rote Blutlache bildet sich unter dem sterbenden Bären, dessen rotes Fell einen intensiveren Rötung annimmt, der Bär stirbt, er weiß es, Gaius weiß das.
Gaius war es der in den Dämon geprescht war und die Klaue des Dämons des Menschen statt auf sich lud.
Er bezahlte einen Preis mit dem akzeptierten Schicksal, der Bär trotzt dem Tode nicht, er lässt sich von den Schwingen des nun erscheinenden doppelköpfigen Adlers hinwegtragen, das Abendrot scheint durch das zerborstene Dach der Kirche.
Gaius fliegt hinfort.


Der Morgen graut und das Wetter entscheidet sich, den goldigen Sonnenstrahlen nicht mehr länger im Weg zu stehen, so braut die Wolkenfront ab, und der Himmel bekommt eine herrlich hellblaue Färbung.
Gaius erwacht aus seiner Meditation, er versteht den Wert des Traumes direkt, die Praetors of Orpheus erhalten vor Schlachten oft Visionen der Zukunft.
Er findet sich damit ab, dass er einen ruhmvollen Tod sterben wird.

Mit schweren Schritten, marschiert Gaius zu Bran und schildert ihm den Traum in Zusammenhang mit Mirous letzten Worten über den kranken Planeten.
Der Erzfeind ist hier.
 

Aggressor

Blisterschnorrer
Hans "Aggressor" Schmidt

Hans hatte die Augen noch geschlossen. Er genoss die gefühlte Sicherheit in der er sich gerade befand. Ständig schossen ihm Bilder der vergangenen Tage durch den Kopf. Er zuckte zusammen als er sich an den Moment erinnerte in dem er das Lager hinter sich ließ. Die gewaltige Druckwelle der Explosion riss ihn von der Mauer und er konnte den Schmerz erneut fühlen. Vorsichtig tastete er nach seiner schweren Bauchverletzung. Ein fester Verband schützte die offene Stelle und er spürte keinen Schmerz als er seine Hand auf ihr ruhen ließ. Schon faszinierend was das Adeptus Astartes für Ausrüstung hat. Dachte er sich.

Schwere Schritte näherten sich seinem Feldbett und er konnte mithören was ein Astartes sagte. Er sprach von einer wirren Vision über das Chaos. „Es ist normal, “ hustete Hans, „Etwas auf diesem Planeten verursacht diese furchtbaren Träume.“ Vorsichtig öffnete Hans die Augen und wurde von der unerwartet hellen Umgebung geblendet. Mit zusammengekniffenen Augen konnte er die Schwarze Rüstung des Mannes erkennen der soeben gesprochen hat.

Ein Black Templer. Dachte er sich und war lediglich über den blauen Schulterpanzer verwundert. „Verzeiht wenn ich euch unterbrochen habe, aber diese Visionen und Albträume erscheinen jedem der auf diesem dreckig grünen Planeten seine Nächte verbringen muss!“ Er sah sich ein wenig um und versuchte Wasser oder eine ähnliche trinkbare Flüssigkeit zu erspähen. „Ihr werdet hier keinen ruhigen schlaf finden Astartes der Black Templer.“

Hans war den Umgang mit Space Marines nicht gewohnt, hatte sich jedoch in Grundzügen damit auseinander gesetzt welche von ihnen zu welchem Orden gehörten. Er nahm an es sei höflich diese mit dem Namen ihres Ordens zu begrüßen.
Vorsichtig begann er sich auf zu richten, wobei ihn der Verband leicht behinderte, allerdings keinerlei Schmerzen zu spüren waren. Müde sah Hans den Astartes an. „Hans ‚Aggressor‘ Schmidt Obergefreiter im Todeskorps von Krieg. Zu euren Diensten.“ Er streckte die mit kleinen Schnitt-/ und Platzwunden übersäte Hand aus und sah dem Astartes in die Augen. Verdammt sind die groß!
„Wann ist abfahrt? Ich kann es kaum erwarten von diesem Planeten runter zu kommen!“ sagte er mit einem Hoffnungsvollen lächeln. Erst jetzt bemerkte er den anderen Space Marine auf der anderen Seite des Zeltes und wurde sich seiner Unhöflichkeit bewusst.
 
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mr.fanboy

Erwählter
Gaius erfasst die von Narben und Nähten zerfurchte Hand des Soldaten und schüttelt sie.

,,Unter diesen Umständen wäre es wirklich wünschenswert, von diesem Grab von Planeten runter zukommen. Übrigens bin ich kein Bruder der ehrwürdigen Schwarzen Kreuzritter. Ich bin Angehöriger der Praetor of Orpheus, im Moment gehören wir jedich alle'', Gaius blickt sich um: ,, zu einem Exploratorteam der Deathwatch.
Ihr könnt mich gerne Gaius nennen, Hans Aggressor, in euch scheint mehr Zähigkeit und Mut zu stecken, als man von einem normalen Obergefreuten erwarten dürfte.''
 

Aggressor

Blisterschnorrer
Hans Schmidt

Ein solches Lob von einem Space Marine zu hören hätte sein ihn unter normalen Umständen mit Stolz erfüllt, doch bedeutete es ihm in diesem Moment da er alle seine Freunde und Kammeraden an die Orks verloren hatte nicht annähernd so viel wie es wert war.
„Ich danke euch, Praetor of Orpheus, jedoch ist mein überleben mehr eine Verkettung glücklicher Umstände und mit dem Tod vieler meiner Kammeraden verbunden.“ Er stand sich mit der Hilfe von Gaius auf und verbeugte sich leicht als Zeichen seiner Dankbarkeit. „Die Deathwatch also. Dann nehme ich an ist dies nicht als Rettungseinsatz gedacht, sondern eure Ziele sind anderer Natur.“ Abschätzend blickte er in die Gesichtszüge des Bärtigen Marines mit dem grauen Schulterpanzer und die von Gaius. Verdammt, ich habe recht.

„Wenn dem also so ist, man soll nicht sagen das Todeskorps hätte sich feige versteckt! Gebt mir nur etwas Zeit meine Ausrüstung zu reparieren und ich werde euch mehr Hilfe als Hindernis bei eurer Aufgabe sein.“ Entschlossen machte er den ersten Schritt und spürte nun doch leichte Schmerzen unter seinem Verband. Zähne zusammen beißen. Als er seinen Kopf wieder konnte er einen jungen Mann mit dunklerer Haut erkennen. Er trug etwas auf dem Rücken das stark nach einem Servoarm aussah, jedoch hatte er bisher keinen Techmarine, -priester oder -adepten gesehen der so wenig seines Fleisches gegen Metall getauscht hatte.
„Sagt mir, Astartes der Praetor of Orpheus, ist dies dort ein Techpriester der Deathwatch? Ich könnte seine Unterstützung bei der Reparatur meiner Ausrüstung gut gebrauchen.“
 

HaveAnnA

Codexleser
Donkor Ademola

Bevor der Astartes antworten konnte trat Donkor in die Runde und wandte sich an Hans Schmidt:
"Ah Obergefreiter Schmidt, welche Freude euch noch lebendig anzutreffen." Die kalte mechanische Stimme des Techpriesters stand im krassen Gegensatz zu seinen dunklen Augen, die seinen Gegenüber warmherzig anblickten. "Mein Name ist, wie Ihr euch sicherlich schon erschlossen habt Donkor Ademola, Adept des Adeptus Mechanicus und ehemals im Gefolge des kürzlich verblichenen Inquisitors Kramer tätig. Ich bin mitnichten der Deathwatch unterstellt, sondern auf direkten Befehl des Großinquisitors hier. Jedoch haben die unglücklichen Umstände mich dazu veranlasst mich dem Kommando der Einheit anzuschließen und gewissermaßen Teil von ihr zu werden."

Er musterte sein gegenüber neugierig und sprach dann weiter: "Aber nichtsdestotrotz bin ich gerne bereit Euch bei der Instandsetzung eurer Ausrüstung zu helfen, sofern es meine momentan zugegebenermaßen begrenzten Mittel zulassen. Noch einmal: schön, dass ihr es geschafft habt. Ihr seid von großem strategischem Wert für unsere Unternehmung. Wir haben nicht viel Zeit zu verlieren."
 

Aggressor

Blisterschnorrer
„Einfach Hans sollte reichen. Habt Dank Techadept Donkor Ademola. Es tut mir leid zu hören dass euer Inquisitor es nicht geschafft hat. Ich glaube mich an eure Stimme erinnern zu können, wart ihr es nicht mit dem ich in Kontakt war, während der Zeit in meinem Unterschlupf?“

Hans sah sich um und fand seine Ausrüstung ordentlich neben dem Feldbett verstaut. Der Flammenwerfer war in einem schlechteren Zustand als er es in Erinnerung hatte. Es war ihm beinahe peinlich einem Mitglied des Adeptus Mechanicus solch eine Waffe zu zeigen. Der Maschinengeist der Waffe musste Hans hassen, hatte er doch einen der Tanks entfernt ohne dabei die rituelle Zeremonie durch zu führen. Einige Kabel und ein Schlauch hingen lose aus der Stelle an der eigentlich der zweite Tank saß. Der Lauf der Waffe war gekrümmt und das Kühlergitter stark eingedrückt.

„Wenn ihr meinen Flammenwerfer wieder hin bekommt wäre ich euch zutiefst zu Dank verpflichtet. Sagt, wer hat denn das Kommando? Ich hoffe ich kann ihm seine Fragen beantworten und evtl. meinen Platz in dieser Unternehmung finden.“
 

Bran Icepaws

Codexleser
"Das wäre dann wohl ich, Gefreiter.", knurrte Bran, als er von hinten an ihn herantrat. Es war inzwischen dunkel geworden; die letzte der beiden Sonnen hatte sich hinter den Horizont zurückgezogen und tauchte den umliegenden Urwald in ein difuses, mondbeschienenes Schattenspiel. Einen Moment lang betrachtete er den reichlich ramponiert wirkenden Soldaten. Wertungsfreie Neugier lag im Blick des jungen Space Wolves und ein flüchtiges Lächeln umspielte seine harten Züge.
"Wir haben nicht viel Zeit, Soldat, also redet schnell, seid präzise und erspart mir den sinnlosen Kram, eh?", forderte er freundlich, aber auch mit einem gewissen Nachdruck in der Stimme.
 

Aggressor

Blisterschnorrer
Hans Schmidt

Imposant. War das erste Wort als er den hoch aufragenden Space Marine beim umdrehen genauer begutachtete. Ein Mann der Taten. Direkt und auf den Punkt.
„Sehr gerne. Meine Erinnerungen sind lückenhaft und ich habe alles lediglich aus meiner Perspektive gesehen, da der Funker meines Zuges leider das erste Opfer war das wir zu beklagen hatten.“

Hans war klar das die Aufgabe dieser Truppe nicht darin bestand ihn, oder irgendjemanden sonst von diesem Planeten zu retten, seit er Erfahren hatte das ein Inquisitor in ihren reihen war.
„Ich nehme an es geht euch vornehmlich um eine Lagebeschreibung des schwer befestigten Orkstützpunkt. Nun, lasst mich von vorne beginnen. Wir wurden nach Vonogus IV geschickt um im Dschungelkampf trainiert zu werden und einige aus Orkangriffen verbliebene kleinere Lager auf zu spüren und zu vernichten. Als wir kurz vor dem Planeten aus dem Warp traten und Kontakt aufnahmen wurde uns von den verbliebenen Soldaten auf dem Planeten mitgeteilt das bei Untersuchungen an einem Tief-Warp-Ornament irgend ein Fehler aufgetreten war.“ Hans konnte sich beim besten willen nicht daran erinnern wie dieses Teil hieß. In den Infos wurde die Tiefen-Warp-Ortungsstation immer mit TWO abgekürzt.

„Das Ding muss irgendwie aktiviert worden sein. Den genauen Wortlaut habe ich mir aufgeschrieben,“ Nervös tastete er die Taschen an seiner Kleidung ab und Zog einen kleinen Zettel hervor, „Bei der Untersuchung der fremden Schriftzeichen am Fuße der TWO wurde dieses auf eine bislang unbekannte Weise aktiviert. Nur zwei Tage später stießen Raumschiffe der Orks in das System vor und weitere zwei Tage später schlugen die ersten Brocken ein.“ Hans sah auf und erklärte es seien etwas wie Orklandungsschiffe. „Einer der Brocken landete dann wohl direkt neben dem TWO und die Station musste aufgegeben werden.“

„Als wir eintrafen war die Stellung schon massiv befestigt und die Orkkanonen spuckten Tot und verderben in unsere Reihen. Nahezu mein gesamter Zug wurde beim ersten Angriff vernichtet. Ab da waren wir nur noch auf der Flucht. Ich konnte mich durch einen unterirdischen Zugang in das Lager begeben und in die Funkstation retten. Das war der Moment als ich das erste Mal Kontakt mit euch aufnehmen konnte.“ Er sah zu Donkor.

Abschätzend Blickte er dem großen bärtigen Soldaten ins Gesicht. Das Mondlicht umspielte die Gesichtszüge des Astartes und ließ die gelben Augen in unendlich tiefen Kratern verschwinden. Er konnte die Furcht vieler einfacher Menschen vor den riesenhaft wirkenden Astartes verstehen, doch fühlte er sie nicht. Er sah dort einen Soldaten. Seinen Vorgesetzten.
„Wenn es euer Wunsch ist, gebe ich alle meine Informationen an den Techadepten weiter um den besten Weg zu diesem Eingang zu finden. Des Weiteren möchte ich euch bitten mich als Berater, so dies denn Möglich ist, in euer Team auf zu nehmen. Gefreiter Hans Schmidt, Flammenwerferschütze eins, zu euren Diensten.“ Er streckte Bran seine Hand entgegen und neigte seinen Kopf leicht.
 

Bran Icepaws

Codexleser
Bran nickte auf die Worte des Gefreiten hin schlicht, ging sie einen Augenblick lang in Gedanken nochmal durch und filterte die relevanten Informationen mit nüchterner Berechnung heraus. Dafür war er trainiert, ja gezüchtet worden.
Weniger als erhofft über den Zustand des Ziels, aber besser als nichts. Vielleicht fällt dem Thrall ja noch was ein.
Derweil ignorierte er die angebotene Hand und schlug dem Mann kameradschaftlich auf die Schulter. Fast könnte man es als Lob werten, in Wahrheit war die Geste jedoch berechnender. Bran wusste aus Erfahrung wie sehr es die Moral der Normalsterblichen aufwertete, wenn sie von einem Astartes auch nur ansatzweise als ebenbürtig angesehen wurden. Oder ihnen, wie in diesem Fall, auch nur der Eindruck vermittelt wurde.
"Gut gemacht, Hans. Aber ich brauche keinen Berater, ich brauche einen ortskundigen Führer, welcher mich und meine Männer mit so viel Hintergrundwissen versorgt wie er zur Verfügung stellen kann, eh? Traust du dir das zu?", knurrte er, die goldgelben Raubtieraugen weiter auf den ramponiert wirkenden Soldaten gerichtet.
 

Aggressor

Blisterschnorrer
Hans Schmidt

"Jawohl! Bringt mich zu der Stelle zurück an der ihr mich gefunden habt und ab dort kann ich euch ins Lager führen."
Er wollte sich nichts anmerken lassen, doch die Freude über die Anerkennung in ihm ließ ihn neuen Mut fassen. Die harten haben wohl den Absturz überlebt. Hans war sich jedoch auch im Klaren darüber das er mit Bran nie auf Augenhöhe sein würde. Er sah zu Donkor, der an seinem Flammenwerfer arbeitete. Ich werde wohl eher bei ihm Freunde finden.
 

mr.fanboy

Erwählter
,,Bran wann starten wir?'', Gaius blickt zu Bran hinüber, nachdem dieser eine kurze Kinversation führte.
Die Sonne nimmt langsam ihren Lauf und stetig steigt die Temperatur und die mit der Hitze verbundene Luftfeuchtigkeit.
Entfernt an die vor Jahrtausenden verstorbene terranischen Affen ähnelnde Tiere schwingen sich mit schrillem Kreischen in die Baumwipfel und ein einzelner Orkjäger zieht rauschend seine Bahnen.
Scheinbar erfasst er in der Ferne ein willkürliches Ziel, als er plötzlich in steilem Sturzflzg herab segelt.
Begleitet vom tiefen Brummen der Triebwerke eröffnet er das Feuer auf einen bewaldeten Hügel, der Bomber trifft oft, zieht hoch und fliegt weiter nach Osten, wo er schließlich verschwindet.

Gaius blickt den Anwesenden tief in die Augen und erntet entschlossene Blicke.
Für den Imperator.
 

Schlischla

Codexleser
Das unheilvolle Brummen eines Orkjäger riss Sepram aus seiner Meditation. Die gepeinigten Machienengeister machten Lautstark auf ihr unbehagen aufmerksam. Aber scheinbar hatte der Ork die kleine Gruppe nicht entdeckt und drehte ab, nachdem er sein Bomben auf ein paar einheimische Tiere abfeuerte.
Der Soldat namens Hans war inzwischen erwacht und leicht eingeschränkt kampffähig.

"Hans, habt ihr eine Idee wie wir am besten in das Lager gelangen?" gab Sepram das Wort an Hans.
"Immerhin habt ihr es schon einmal hinein geschafft." Inzwischen hatten sich die restliche Mitglieder der Einsatzgruppe versammelt um den Angriff auf die besetzte Bastion zu planen.
 

Revioras

Blisterschnorrer
Marius - nachdem er Aggressor Speram überlies

Seit dem Marius den Soldaten an Bruder Sepram für eine Medizinische untersuchen überlies.
Legte er sich auf einer Klippe nahe des Lagers, auf die Lauer.
Er hatte von seiner Position keinen guten Ausblick auf die Einrichtung, wollte sich aber nicht sinnlos weit von ihrem kleinen Lager entfernen.
Der vorbei wehende Wind, die sich biegenden Baumkronen und die beinahe komplette schwärze der Nacht, das waren Marius einzige bekannte konstanten.
Diese ruhe war für ihn ein Segen, sie war alles was er je wollte, jedoch herrschte die ruhe nicht lange genug.
Grünhäute sind von Natur aus Rastlos, aber in dem Lager scheinen sie rastloser zu sein als sonst.
Viele Schlägereien und lautes Gegröle, für gewöhnlich ist das nichts besonderes.
Nur konnte er die Schläge der Waffen und der Stimmen bis zu seiner Stellung hören.
Seine Brüder konnten sie wahrscheinlich nicht wahrnehmen.
So verbrachte er die nächsten Stunden, dort liegend und das Lager beobachtend.
Schließlich entfernte er sich jedoch von seiner Position um zu seinen Brüdern zu stoßen.
Auf dem Weg zum Lager hörte er die Triebwerke des Kampfjägers der etwas in der Nähe des Lagers beschossen hatte.
Daraufhin rannte Marius mit gezogenem Messer zu seinen Brüdern.
 
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