Sonstiges Würfel, Salzwassertest, Chessex

Nicht wirklich aussagekräftig der Test. Der Mittelpunkt ist selten das genaue Gewichtszentrum, und wen, wie wenig auch immer eine Abweichung da ist, dann wird die Seite immer oben sein...
und wenn die kleinste Blase der Welt in einer Ecke ist, dann zeigt es immer die drei Seiten ringsrum... usw.

Bei den kleinen Würfeln, aufgrund eines Lufteinschlusses einen Zusammenhang zum Würfelergebnis zu ziehen ist wie orkisch rangehen..
gelbe Würfel sind dann stärker...

Einfach 1000 mal mit einem Würfel würfeln, und dann sehen was raus kommt.
 
Fühle mich gerade wie bei der "Knoff-Hoff-Show" (die Alten werden sich erinnern) und muss dem Drang wiederstehen, um kurz vor halb zwölf an einem Sonntagabend mit meinen Würfeln und Bad Reichenhaller rumzumatschen!😁
Amerikanische Wissenschaftler haben festegestellt....
 
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Amerikanische Echsen-Wissenschaftler aus der Hohlerde haben festgestellt....

so bitte 😀

das einzige was ich dem Salzwassertest abgewinnen könnte, wäre eine Beobachtung wie schnell sich das auf die eine Seite dreht. Aber je kleiner, desto schneller die Rotation, also auch da nicht wirklich aussagekräftig, ein Indikator, ja, aber ein schwacher.

Ich denke die meisten Lufteinschlüsse sind eh kleiner als die halbrunden Vertiefungen, die die Augen bilden. Vielleicht gibt es deshalb so viele 6en und 5en? Wer weiss...

Zum Glück würfeln wir nicht in Salzwasser, sondern in Trays, wo die Wände ein weiterrollen stoppen, oder auf Gelände welches uneben oder bebaut ist, was noch mehr Einfluss auf den Wurf hat, als Lufteinschlüsse im Mikrogrammbereich.

Ein Würfel wiegt etwa 1,6 Gramm.
und ist 12x12x12mm groß. Entspricht also 12x12x12 Würfeln von 1mm Kantenlänge.
1728 solcher Würfel ergeben also einen der Würfel. Wenn jetzt ein Einschluss von 1mm drin ist (vergessen wir mal die Kugelform, wir nehmen einen der 1728 1mm Würfel raus) dann fehlen dem Würfel ganze 0.00093 Gramm...

Ein Grashalm vom Streugras wird wohl eine größere Gegenkraft auf den Würfel einwirken lassen...
 
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Eine kleine OT Anektdote


Wie "gut" die Chessex Würfel sind durfte ich neulich feststellen...
normalerweise würfel ich nicht besonders gut, aber dieses eine Mal ist einer der Bengel auf der Ecke stehen geblieben.


52257125182_fb75897118_h.jpg
 
Eine kleine OT Anektdote


Wie "gut" die Chessex Würfel sind durfte ich neulich feststellen...
normalerweise würfel ich nicht besonders gut, aber dieses eine Mal ist einer der Bengel auf der Ecke stehen geblieben.


52257125182_fb75897118_h.jpg
Du hast bewiesen, dass es dunkle Materie auf deinem Spieltisch gibt. 🤓
 
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@Zeitgeist kein Zwischenergebnis sondern lediglich ein Zeitfüller.

1 Würfel 16x16 mm vom Baron of Dice mit 60 Würfen.

Ich war ein wenig überrascht.
P 1 = 16,666%
P 2 = 16,666%
P 3 = 18,333%
P 4 = 11,666%
P 5 = 16,666%
P 6 = 20,000%

Ich hätte da tatsächlich mehr Abweichung erwartet bei nur 60 Würfen. Dieser Würfel erscheint mir recht solide. Nur noch 24 weitere und ein richtiger Test 😁.

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
In einem 3D Druck Channel hat es einer mit gedruckten Würfeln mal richtig getestet, und mal ordentliche Einschlüsse generiert:
1763449406705.webp


Und selbst da war die Abweichung recht gering:
1763449433946.webp


Im Anhang ist die gesamte PDF, mit Erklärung der Würfelmaschine usw. 7000 - 21000 Würfe pro Würfel... ich glaube das ist recht aussagekräftig 😉
ich denke egal welchen Lufteinschluss uns Chessex auch liefert, er wird nicht über den fast 50%igen Freiraum im "Cheaters Dice" kommen.

Danke an Udo von Udo's 3D World für die Genehmigung des Uploads!
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
In einem 3D Druck Channel hat es einer mit gedruckten Würfeln mal richtig getestet, und mal ordentliche Einschlüsse generiert:
Anhang anzeigen 328338

Und selbst da war die Abweichung recht gering:
Anhang anzeigen 328339

Im Anhang ist die gesamte PDF, mit Erklärung der Würfelmaschine usw. 7000 - 21000 Würfe pro Würfel... ich glaube das ist recht aussagekräftig 😉
ich denke egal welchen Lufteinschluss uns Chessex auch liefert, er wird nicht über den fast 50%igen Freiraum im "Cheaters Dice" kommen.
Das ist mal sehr interessant, zumal FDM gedruckte Würfel ja signifikant leichter, und damit auch anfälliger für Abweichungen durch Lufteinschlüsse sind ^^

Danke!
 
Ich möchte anmerken, dass mutmaßlich gerade Würfel mit zwei unterschiedlichen Farben besonders anfällig für Einschlüsse etc sind.
ich finde übrigens Deinen Salzwassertest sehr aussagekräftig und würde die Würfel wechseln. An alle, die hier Werf-Tests verlangen, am besten noch hunderte oder tausende, was anderes wäre ja auch nicht wissenschaftlich: Ich habe hunderte von Würfeln. Wenn ich die alle so teste, wie ihr das verlangt, werde ich in den Restjahren meines Lebens nicht fertig damit. Deswegen würde ich sagen, der Salzwasser-Test ist gut genug. Auf Turnieren wird bei Verdacht auf gezinkte Würfel ja auch so vorgegangen.
 
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Ich möchte anmerken, dass mutmaßlich gerade Würfel mit zwei unterschiedlichen Farben besonders anfällig für Einschlüsse etc sind.
ich finde übrigens Deinen Salzwassertest sehr aussagekräftig und würde die Würfel wechseln. An alle, die hier Werf-Tests verlangen, am besten noch hunderte oder tausende, was anderes wäre ja auch nicht wissenschaftlich: Ich habe hunderte von Würfeln. Wenn ich die alle so teste, wie ihr das verlangt, werde ich in den Restjahren meines Lebens nicht fertig damit. Deswegen würde ich sagen, der Salzwasser-Test ist gut genug. Auf Turnieren wird bei Verdacht auf gezinkte Würfel ja auch so vorgegangen.
Ja, aber ^^

Wenn ich gezinkte Würfel vermute, und daraufhin den Salzwassertest mache, dann bestätigt er ggf. eine Beobachtung.

Anscheinend (?) reicht aber der Salzwassertest für sich genommen nicht aus um in der Praxis sicher zu beweisen dass die Würfel sich auch wirklich extrem abnormal verhalten (siehe Test den @derRayko gepostet hat)
 
Ich möchte anmerken, dass mutmaßlich gerade Würfel mit zwei unterschiedlichen Farben besonders anfällig für Einschlüsse etc sind.
ich finde übrigens Deinen Salzwassertest sehr aussagekräftig und würde die Würfel wechseln. An alle, die hier Werf-Tests verlangen, am besten noch hunderte oder tausende, was anderes wäre ja auch nicht wissenschaftlich: Ich habe hunderte von Würfeln. Wenn ich die alle so teste, wie ihr das verlangt, werde ich in den Restjahren meines Lebens nicht fertig damit. Deswegen würde ich sagen, der Salzwasser-Test ist gut genug. Auf Turnieren wird bei Verdacht auf gezinkte Würfel ja auch so vorgegangen.
Niemand sagt, du sollst alle deine Würfel testen...
Der Wassertest sagt nunmal nur gar nichts aus, ausser dass ein Einschluss da ist, nicht ob er den Wurf beeinflusst.
Und wenn die das auf Turnieren so machen, und alle sind fein damit, dann ist es doch gut.
Nur wette ich mit dir, wenn du mit 10 Würfeln einen Wurftest machst, und du hast 5 dabei die absolut keine Auffälligkeiten zeigen, mind. 3 davon fallen beim Wassertest durch...
 
An alle, die hier Werf-Tests verlangen, am besten noch hunderte oder tausende, was anderes wäre ja auch nicht wissenschaftlich

Keiner "verlangt" das.

Das wäre einfach nur der Schritt um sicher zu gehen ob es in der Praxis tatsächlich eine Auswirkung hat.
Wie schon öfter angemerkt: jeder Umwelteinfluss hat eine größere Auswirkung als ein Luftbläßchen im Würfel.

Mir ist das Wohlbefinden meines Mitspielers mit Custom Dice zu würfeln natürlich wichtiger als die paar Prozent Abweichung vom Normwert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ja schon gesagt wurde, zeigt der "Wassertest" ja "nur" ob Lufteinschlüsse vorhanden sind.

Wenn dem so ist, sollte sich das vermutlich auch beim Würfeln bemerkbar machen. Dies kann man allerdings nur durch eine echte Würfelreihe ermitteln. Das zeigt einem dann wie schlimm es wirklich ist.

Sollte Dein Kumpel darauf Bock haben, hätte ich Bock auf die Ergebnisse😉.

Vor über zehn Jahren hatten wir das Thema hierzu schonmal recht ausführlich. Die kleinen Chessex hatten, meiner Erinnerung nach, eine Einser-Wahrscheinlichkeit von 29% zu dieser Zeit. Das war durch verschiedene Studien und auch ein Statement von Chessex verifiziert. Ob da heute die Wahrscheinlichkeiten anders liegen und wie die auf 16mm aussehen ist unklar.

Aber jetzt wo ich das hier gelesen habe, werde ich ne Reihe mit meinen Baron of Dice Resinwürfeln machen. Bin gespannt was rauskommt.

cya
War da so um das Jahr 2008-2010 nicht was mit Chessex von wegen Qualität ging massiv nach unten?
Bin leider zu alt um mich an alles zu erinnern, aber meine zwei Würfelsets agieren signifikant unterschiedlich.
 
Meine Erfahrung: Egal mit welchem Würfel-Set ich würfle (ich hab in der Regel 3 Stück bei jedem Spiel zur Auswahl), an manchen Tagen würfle ich nur kacke, an manchen Tagen nur göttlich. Kacke ist deutlich in der Überzahl.
Spiele, in denen sich die Würfelergebnisse die Waage halten - also die guten/ schlechten Ergebnisse relativ gleichmäßig verteilt sind - sind sehr selten.

Deshalb mein Fazit: Es liegt an den Händen. Oder an den Würfelgöttern.
Das deckt sich auch mit der Erfahrung, dass einer der Spieler in meiner Runde IMMER überdurchschnittlich würfelt. Und zwar mit JEDEM Würfel-Set - wir haben ihn schon öfters genötigt mit unseren Würfeln zu würfeln. Das hat nix geändert.
Ich schwöre, der hat seine Seele an die Würfelgötter verkauft.
 
Wenn man die Würfel nicht nur fallen, sondern ein paar Umdrehungen rollen lässt, glaube ich nicht daran, das so ein kleines Ungleichgewicht von 0,1g oder weniger irgendeinen Einfluss auf das Ergebnis hat.

Vor Jahren gab es mal 16mm Würfel von GW in schwarz mit silbernen Einschusslöchern. Wenn man alle sechsen nach oben gedreht hat und sie in zwei parallelen Reihen gelegt hat (eine Reihe längs und eine quer), waren die Reihen bei 6 Würfeln schon 2 bis 3 mm unterschiedlich lang.
Das hat auf jeden Fall Einfluss auf das Ergebnis gehabt!

Meine Erfahrung: Egal mit welchem Würfel-Set ich würfle (ich hab in der Regel 3 Stück bei jedem Spiel zur Auswahl), an manchen Tagen würfle ich nur kacke, an manchen Tagen nur göttlich. Kacke ist deutlich in der Überzahl.
Spiele, in denen sich die Würfelergebnisse die Waage halten - also die guten/ schlechten Ergebnisse relativ gleichmäßig verteilt sind - sind sehr selten.

Deshalb mein Fazit: Es liegt an den Händen. Oder an den Würfelgöttern.
Das deckt sich auch mit der Erfahrung, dass einer der Spieler in meiner Runde IMMER überdurchschnittlich würfelt. Und zwar mit JEDEM Würfel-Set - wir haben ihn schon öfters genötigt mit unseren Würfeln zu würfeln. Das hat nix geändert.
Ich schwöre, der hat seine Seele an die Würfelgötter verkauft.
Du hast vollkommen recht, oft ist es fast unheimlich was da abläuft.
Meine Frau z.B. gewinnt immer beim Kniffel 🤷

Gruß Red
 

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