Nach längerer Sommerpause haben wir am Samstag das Kapitel um Kinkaid II zum Abschluss gebracht. Allerdings hab ich keine Fotos, da es keinen echten Mechkampf sondern mehr Rollenspiel gab.
Unsere Verstärkungen waren angekommen. Eine Flotte von Kampfsprungschiffen hatte den Planeten erreicht und Elemente 206. königlichen Motorisierten Infanteriedivision unter dem Befehl von General-Leutnant Peterson begannen mit der Landung. Unser dezimiertes Bataillon war in Paradeformation angetreten. Nicht ohne ein Grinsen auf dem Gesicht, übergaben wir den befriedeten Planeten Kinkaid Omega und die gefangenen Rebellen. Die nächsten zwei Wochen verbrachten wir damit unsere Mechs und Landungsschiffe zu reparieren. Wir erhielten etwas zusätzlichen Personal, darunter auch ein paar Mechkrieger. Captain Rhyde und ich testeten die neuen Leute. Wir traten mit meinem Highlander und Rhyde´s Flashman gegen einen Orion und einen königlichen Kriegshammer an. Es gelang den beiden neuen Captain Rhyde recht schnell abzuschießen. Nun hatten die beiden neuen einen Höhenflug. Sie dachten, daß sie mich auch recht schnell zur Strecke bringen würden. Ein Irrtum sonders gleichen. Der Orion hatte ein paar Schäden durch den Flashman erhalten. Eine Breitseite von mir beschädigte sein Gyroskop. Sein linkes Bein verlor die Hüfte und den Oberschenkelaktuator. Der Mech fiel und es war sehr unwahrscheinlich, daß er nochmals aufsteht. Blieb noch der Kriegshammer. Ich hatte eine Breitseite einstecken müssen, aber meine Panzerung hielt. Ich war aber in einer ungünstigen Position. Der Pilot des Kriegshammer ging aufs ganze. Und er verzockte sich. Er feuerte eine weitere Breitseite ab, verfehlte mich aber mit beiden PPKs. Sein Mech schaltete sich aber auf Grund der Hitze ab. damit war er ein leichtes Ziel. Meine Breitseite war verheerend und mit einem Tritt beförderte ich den Kriegshammer in den Staub. Aber die beiden waren gut und sie hatten sich meinen Respekt verdient.
Nach dem Übungsgefecht wurde ich zum Rapport zum General-Leutnant beordert.
Ich erhielt eine Belobigung und wurde für meine Verdienste im Kampf um Kinkaid Omega zum Captian befördert. Außerdem erklärte mir die Generälin daß man im SLDF Oberkommando auf meine Abschlussarbeit an der Akademie über Kampfabwürfe und den Einsatz von Mechs und Sprungtruppen für Sturmlandungen aufmerksam geworden ist, und an Hand dessen 100 Regimenter ausheben will, die meinen Doktrinen folgen sollen. Es würde meine Aufgabe sein, das 101. königliche Dragonerregiment als Musterregiment aufzubauen. Welch große Ehre!
Aber es galt immer noch Dr. Haldeman/Willenbruch zu finden. Es gab Hinweise, daß er von Kinkaid Omega geflohen war und sich nach Kinkaid Zeta abgesetzt hat. Also erhielten wir den Befehl uns auf dem Weg zu diesem verlassenen Versorgungsdepot bei Kinkaid Zeta zu machen.
Wir näherten uns mit einer Festungsklasse und 6 Unions dem Asteroiden. Wir entdeckten die Einrichtung von Kresters Ship Construction, aber sie war alles andere als verlassen. Es herrschte doch einige Aktivitäten. In den Docks lagen eine Vincent-Klasse Korvette und 2 Avenger Angriffslandungschiffe. Außerdem wurden wir zielerfasst. Die Festungsklasse erhielt einen Treffer aus einer mittelschweren Naval PPK.
In diesem Moment empfingen wir einen verschlüsselten Funkspruch von Haldeman, der uns neue Koordinaten schickte. Er informierte uns auch darüber, daß gleich ein Nuklearsprengsatz in die Anlage einschlagen würde. Kurz darauf schoß ein kleines Landungschiff der Mule-Klasse an uns vorbei und detonierte im Rumpf des ausgemusterten Monsoon Schlachtschiffs. Die Vincent-Klasse und die beiden Avengers lösten sich von ihren Andockpunkten. Gegen diese Schiffe würden wir einen schweren Stand haben. Also flogen wir zu den Koordinaten, die Haldeman uns gegeben hatte. Unser Kurs führte auf die Rückseite des Asteroiden. Ein Leitstrahl brachte uns in eine Spalte, die tief in den Asteroiden führte. Dort wären wir erstmal von dem kleinen Kriegsschiff sicher.
Tief in dieser Spalte flogen wir durch ein offenes Raumtor ins Innere des Asteroiden. In diesem inneren Raumdock sahen wir ein Landungsschiff wie wir es noch nie zuvor gesehen hatten. Es war gigantisch. Die Festungsklasse sah winzig daneben aus. Wir dockten an und gingen ins Innere der Anlage. Dort erwartete uns Haldeman. Wir berieten uns über unsere weitere Vorgehensweise. Haldeman erklärte uns, daß der gesamte Asteroid zur Sprengung vorbereitet sei, aber es noch einige Unwägbarkeiten gäbe. Es gibt 7 Sprengkammern. Und es gibt Tunnel, die bis in die Nähe dieser Kammern führen würde. Aber eine kleine Strecke müsse man mit den Sprengsätzen über die Oberfläche zurücklegen und sie dann in den Kammern platzieren. Das wäre eine Aufgabe für uns Mechkrieger. Gleichzeitig müsse man sich in die beiden Avengers hacken um sie lange genug von den Mechs abzulenken. Um die Korvette auszuschalten gäbe es einen Bunker an der Oberfläche mit einem Richtstörsender. Ein Team würde vom Hauptcomputerraum aus versuchen die Avengers zu hacken. ein Team den Richtstörsender bedienen und wir Mechkrieger würden mittels Interface ferngesteuere Quasit Arbeitsmechs mit den Sprengsätzen ins Ziel lenken.
Dem Team, dass den Richtstörsender bediente, gelang es eine Weile die Korvette zu beschäftigen. Aber nach einer Weile gelang es der Korvette den Sender zu lokalisieren und begann ihn mit ihren Naval PPKs zu beschießen. Im letzten Moment gelang es unserem Team aus dem Bunker zu fliehen, bevor er zerschossen wurde. Nun würde sich das Kriegsschiff auf die Mechs konzentrieren. Aber das Team, daß sich in die Computer der Avanger hacken sollte hatte mehr Erfolg. Es gelang einem unserer Leute sich in das erste Schiff zu hacken. Leider wusste er nicht, in welches System er gelangt war. Er manipulierte ein paar Werte und das Schiff beschleunigte unkontrolliert auf Kollisionskurs mit dem Asteroiden, wo es schließlich zerschellte. Beflügelt von seinem ersten Erfolg gelang es dem Mann auch in das zweite Schiff einzudringen. Dort entdeckte man seinen Hackversuch jedoch und versuchte Gegenmaßnahmen einzuleiten. Durch Zufall entdeckte er dabei jedoch ein Schlupfloch zum Computer der Vincent. Es gelang ihm den Reaktor der Korvette notabzuschalten. Die Vincent trieb nun hilflos im All. Es würde Stunden dauern ihn wieder hochzufahren. Am Ende schaltete unser Mann auch den Reaktor des zweiten Avengers ab. Wir Mechkrieger konnten die Quasits zu den Sprengkammern führen und die Ladungen platzieren.
Die Sprengung war präziese getimt. Sie teilten den Asteroiden in zwei Hälften und gaben das riesige Landungschiff und auch unsere unbeschadet frei. Wir beschleunigten in Richtung unserer Flotte, die uns mittlerweile entgegen kam. Das Avender und die Korvette wurden von den Überresten des Asteroiden zerstört. Haldeman und sein Team wurden vom SLDF Geheimdienst in Empfang genommen und in Sicherheit gebracht. Wir setzten unseren Weg zum Sprungpunkt fort um in den Davionraum weiter zu reisen. Dort sollten wir unsere Einheit weiter aufbauen.