Dies ist ein Thema, über das man natürlich sehr viel diskutieren kann und was auch sehr von der Situation abhängt. Spiele ich gegen einen alten Hasen, der schon zigmal gegen die Armee gespielt hat (oder womöglich selbst spielt) werden natürlich andere Voraussetzungen angelegt als gegen einen Anfänger, den man eher an die Hand nehmen sollte.
Auch unterscheide ich zwischen Fehlern bei absoluten Grundregeln oder bei speziellen Stratagems/Relics/WTs, die man kaum alle auf dem Schirm haben kann.
Beispiele die wir eigentlich immer weiterspielen ohne Rücknahme, jeweils bei erfahrenen Gegnern gegen die man auch schon etliche Male mit den Armeen gespielt hat:
1. Auf Einheiten schießen die man Chargen will. Wenn man da schon 3/4 des Ablaufs durch hat, sollte man zu seinem Fehler stehen. Könnte je auch sein, dass man so gut würfelt, dass man gar nicht mehr Chargen braucht.
2. Auf Necrons schießen die durch REAP dann noch ein Missionsziel erreichen können. Das ist so eine elementare Grundregel bei Necrons, gerade wenn man auch noch eine realistische Chance hat die Einheit auszulöschen, dann gehört es zum Risiko im Spiel und ist meiner Meinung nach keine "Falle" in die man tappt.
Bei Anfängen würde ich jedoch in beiden Fällen darauf Hinweisen was die Konsequenzen sein können. Klassiker ist auch, wenn man dann doch noch mit zwei Ganten/Imps/DE Krieger nen Trupp Blood Angelns angreifen will als support eines bestehenden Nahkampfes und dadurch wieder die ganzen Boni triggert ?
Gegenbeispiel, wo ich auch bei erfahreneren Gegnern einen Hinweis geben würde:
Das Heroic Intervention Stratagem für Canopteks bei den Necrons, der 6" Konsolidation Move der Flesh Tearers.
Generell verlassen wir uns da aber auf den gesunden Menschenverstand und das funktioniert auch ganz gut. Man kann es in beide Richtungen ausreizen, so dass es keinen Spaß macht. Wenn ich gegen jemand Spiele, der noch nie gegen besagte Armee gespielt hat, würde ich mir blöd vorkommen ihn permanent aus Unwissenheit in Fallen rennen zu lassen. Umgekehrt ist man aber auch kein Babysitter für den Gegner, dass man bei jeder Bewegung genau aufzählen muss was die Konsequenzen für ihn sind, wie ich in meiner Runde darauf reagieren würde usw.