AoS Xuhual-Tep - die Geschichte eines Slann
- Von Elchulio
- Geschichten
- 5 Antworten
Die Reise führte Xuhual-Tep und seine kleine Streitmacht weiter durch den Dschungel Ghyrans. Der Segen Tepoks und die neubeschworene Lade des Sotek verliehen der Gruppe neue Zuversicht. doch auch ein Ziel: Sie mussten ihre verstreuten Brüder finden, Zeichen von Seraphon-Präsenz entdecken, um ihre Streitmacht zu vergrößern.
Nach zwei weiteren Tagen durch das immer dichter werdende Blätterdach veränderte sich die Landschaft merklich. Das Laub wurde kränklich grün, der Boden war stellenweise aufgerissen, als hätten schwere Maschinen oder gewaltige Räder ihn zerfurcht. Fliegen summten in der Luft, und ein beunruhigender, säuerlicher Gestank hing in der Brise, Metall, Rauch und faulige Fäulnis.
Itzli-Tak hob seine Klaue. „Halt!“
Die Gruppe verstummte. Die Skinks spähten vorsichtig zwischen dichten Farnen hindurch. Vor ihnen lagen Ruinen, überwuchert von Moos und Ranken, doch etwas stimmte nicht. Die einst heiligen, geometrisch perfekten Steinquader waren mit groben, unnatürlichen Einschnitten überzogen. Auf mehreren Wänden waren primitive, hasserfüllte Runen eingeritzt worden Zeichen der Skave
„Diese Nager haben sich an den Steinen der Alten vergangen,“ zischte Itzli-Tak mit unterdrücktem Zorn. „Doch sie sind nicht mehr hier.“
Noch bevor Xuhual-Tep antworten konnte, bebte plötzlich der Boden unter ihren Füßen.
Ein dröhnendes Brüllen hallte durch den Dschungel, gefolgt vom Knacken zersplitternder Bäume. Aus dem Dickicht brach eine massive Gestalt hervor: ein Stegadon, wild, ungezügelt, mit zerzaustem Rückenkamm und Narben über seinen Schultern. Seine Flanken waren mit eingerissenen Lederriemen überzogen, und auf seinem Rücken ragten noch die Reste einer zerstörten Plattform empor.
Die Bestie schnaubte, ihre Augen voller Wut und Schmerz. Offenbar war sie einst Teil einer Seraphon-Garnison gewesen, zurückgelassen und nun durch Kampf und Einsamkeit in Raserei geraten.
Die Skinks wichen instinktiv zurück, die Terradons kreisten nervös. Doch Xuhual-Tep blieb ruhig. Seine Gedanken griffen aus, sondierten den Geist der Bestie. In ihr loderte keine chaotische Verderbnis nur Schmerz, Verlust und ein verwirrter Wille
„Er ist einer der Unseren,“ sprach Xuhual-Tep in die Gedanken der Gruppe. „Vergessen, aber nicht verloren.“
Itzli-Tak trat vorsichtig vor. Er ließ seine Sichel sinken und hob die leere Hand. „Bruder aus den Zeiten der Zerschlagung, erkenne uns! Die Alten rufen dich zurück!“
Der Stegadon schnaubte erneut, stampfte wild, dann hielt er inne. Als würde Sotek selbst seinen Blick auf die Kreatur richten.
Langsam senkte der Stegadon den massiven Kopf. Itzli-Tak trat näher, legte vorsichtig eine Klaue an den zerkratzten Stirnkamm des Kolosses. Die Bestie blieb ruhig.
„Er wird uns folgen,“ sagte der Häuptling leise. „Er erinnert sich.“
Xuhual-Tep schloss die Augen für einen Moment. Ein weiterer Teil der Streitmacht ist erwacht. Die Alten führen unsere Schritte.
Doch sein Blick richtete sich wieder auf die Ruinen. Skaven. Ihre Spuren waren frisch genug, um zu vermuten, dass sie nicht weit sein konnten. Die Zerstörung dieses Ortes war keine Tat aus alter Zeit, sie waren hier, irgendwo in der Nähe. Und vielleicht hatten sie mehr als nur Steine entweiht.
Itzli-Tak blickte zu ihm auf. „Sollen wir sie jagen?“
"Noch nicht," sprach Xuhual-Tep. "Zuerst finden wir unsere Brüder. Dann vernichten wir die Nager – mit all der Weisheit Tepoks, der Wut Soteks und der Macht der Alten."
Der Stegadon brüllte erneut, diesmal nicht wild, sondern tief und kraftvoll.Und so setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung, größer, stärker, vereinter. Die Schlacht würde kommen. Doch nun waren sie nicht mehr allein.
Nach zwei weiteren Tagen durch das immer dichter werdende Blätterdach veränderte sich die Landschaft merklich. Das Laub wurde kränklich grün, der Boden war stellenweise aufgerissen, als hätten schwere Maschinen oder gewaltige Räder ihn zerfurcht. Fliegen summten in der Luft, und ein beunruhigender, säuerlicher Gestank hing in der Brise, Metall, Rauch und faulige Fäulnis.
Itzli-Tak hob seine Klaue. „Halt!“
Die Gruppe verstummte. Die Skinks spähten vorsichtig zwischen dichten Farnen hindurch. Vor ihnen lagen Ruinen, überwuchert von Moos und Ranken, doch etwas stimmte nicht. Die einst heiligen, geometrisch perfekten Steinquader waren mit groben, unnatürlichen Einschnitten überzogen. Auf mehreren Wänden waren primitive, hasserfüllte Runen eingeritzt worden Zeichen der Skave
„Diese Nager haben sich an den Steinen der Alten vergangen,“ zischte Itzli-Tak mit unterdrücktem Zorn. „Doch sie sind nicht mehr hier.“
Noch bevor Xuhual-Tep antworten konnte, bebte plötzlich der Boden unter ihren Füßen.
Ein dröhnendes Brüllen hallte durch den Dschungel, gefolgt vom Knacken zersplitternder Bäume. Aus dem Dickicht brach eine massive Gestalt hervor: ein Stegadon, wild, ungezügelt, mit zerzaustem Rückenkamm und Narben über seinen Schultern. Seine Flanken waren mit eingerissenen Lederriemen überzogen, und auf seinem Rücken ragten noch die Reste einer zerstörten Plattform empor.
Die Bestie schnaubte, ihre Augen voller Wut und Schmerz. Offenbar war sie einst Teil einer Seraphon-Garnison gewesen, zurückgelassen und nun durch Kampf und Einsamkeit in Raserei geraten.
Die Skinks wichen instinktiv zurück, die Terradons kreisten nervös. Doch Xuhual-Tep blieb ruhig. Seine Gedanken griffen aus, sondierten den Geist der Bestie. In ihr loderte keine chaotische Verderbnis nur Schmerz, Verlust und ein verwirrter Wille
„Er ist einer der Unseren,“ sprach Xuhual-Tep in die Gedanken der Gruppe. „Vergessen, aber nicht verloren.“
Itzli-Tak trat vorsichtig vor. Er ließ seine Sichel sinken und hob die leere Hand. „Bruder aus den Zeiten der Zerschlagung, erkenne uns! Die Alten rufen dich zurück!“
Der Stegadon schnaubte erneut, stampfte wild, dann hielt er inne. Als würde Sotek selbst seinen Blick auf die Kreatur richten.
Langsam senkte der Stegadon den massiven Kopf. Itzli-Tak trat näher, legte vorsichtig eine Klaue an den zerkratzten Stirnkamm des Kolosses. Die Bestie blieb ruhig.
„Er wird uns folgen,“ sagte der Häuptling leise. „Er erinnert sich.“
Xuhual-Tep schloss die Augen für einen Moment. Ein weiterer Teil der Streitmacht ist erwacht. Die Alten führen unsere Schritte.
Doch sein Blick richtete sich wieder auf die Ruinen. Skaven. Ihre Spuren waren frisch genug, um zu vermuten, dass sie nicht weit sein konnten. Die Zerstörung dieses Ortes war keine Tat aus alter Zeit, sie waren hier, irgendwo in der Nähe. Und vielleicht hatten sie mehr als nur Steine entweiht.
Itzli-Tak blickte zu ihm auf. „Sollen wir sie jagen?“
"Noch nicht," sprach Xuhual-Tep. "Zuerst finden wir unsere Brüder. Dann vernichten wir die Nager – mit all der Weisheit Tepoks, der Wut Soteks und der Macht der Alten."
Der Stegadon brüllte erneut, diesmal nicht wild, sondern tief und kraftvoll.Und so setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung, größer, stärker, vereinter. Die Schlacht würde kommen. Doch nun waren sie nicht mehr allein.



