Die Schlacht nähert sich ihrem Höhepunkt - lassen wir sie gewähren^^
Hii. Jetzt kommt mal wieder was neues ;p Hoffe mal es gefällt, ich scheine mittlerweile besser mit der Herausforderung "Schreiben" umgehen zu können. War nicht immer einfach. Ok, also lets go
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Sie lauschte einen Moment der chaotischen Melodie der Schlacht. Die Lautsprecher ihrer Panzer spielten nun das vierte Lied in dieser Schlacht, doch es fühlte sich wie das zehnte an.
Der Name des Liedes war "Ich überwinde die Pein", ein Lied, das Felicia einst Trost gespendet hatte, als sie einst von ihrem Trupp getrennt wurde, und sich allein durch eine Horde Ogryns kämpfen musste. Das war auch auf Toth IV gewesen, jedoch an einem anderen Ort, und mit einem anderen Praeceptorium, das sie nicht kommandierte.
Jede Sekunde hätte dort ihr Tod sein müssen, und sie hatte das gewusst. In diesem Bewusstsein hatte sie dort jenes Lied angestimmt, und es leise gesungen, in Erwartung des tödlichen Treffers. Doch der kam nicht.
Auch jetzt sang sie leise die tröstenden Zeilen mit, die ihr Trost gespendet hatten, in jenen Momenten, in denen sie sich selbst und die Hoffnung verloren hatte.
"Schmerz und Entbehrung sind in Seinem Namen
größer als Segen in unseren Namen.
Hier sind wir sicher, denn Er wird uns führen,
geleiten und segnen, und wenn wir sterben uns bergen.
Doch dort wärn wir Blinde, verleitet zum Bösen
und wenn wir stürben, der Verdammnis befohlen"
Als sie das Sang, sah sie die Silhouetten der restlichen Panzer ihres Feindes, links und rechts von der Reihe zerstörter Leman-Russ'. "Exorzisten Kraft zurück, 700 Meter. Sororitas eins bis drei und Spezialisten Melter Sturm auf Artilleriestellung des Feindes. Seraphim, eure Stunde ist gekommen. Sturm auf die Artilleriestellung des Gegners. Wir erstürmen ihre Stellung, klemmen uns hinter ihre Panzer und durchlöchern ihre schwache Heckpanzerung. Rest vorne, bezieht Stellung in euren Panzern und gebt gute Gegner ab, zielt weiterhin auf ihre Waffen, gegen ihre Kampfgeschütze sehen wir nicht gut aus."
Es war, als ob Felicia das Knirschen des Schmutzes unter den Ketten der gegnerischen Panzer durch den Lärm hören konnte,
doch das war nur ihre Einbildung.
Ein ohrenbetäubendes Rattern und die Explosionen von hunderten Boltgeschossen begannen die Luft zu erfüllen, als die Verstärkung der drei zerstörten Leman Russ vorne das Feuer auf die Wand Rhinos und Immolatoren der Goldenen Chrysanteme eröffnete. Bewegte Luftmassen zerrten an den Haaren und am Umhang Felicias, liessen sie den Arm schützend vors Gesicht halten. Kampfgeschütze folgten dieser einschüchternden Demonstration des Meisterhandwerks imperialer Rüstungsbetriebe und trieben mit gewaltigen Kanonenschlägen Wunden in die Frontpanzerplatten ihrer Feinde. Es würde nicht allzu lange dauern, bis die Rhinos vorne diesem konzentrierten Feuer nicht mehr standhielten. Und so musste die Procurata auf einen raschen Erfolg ihrer Sturmtruppen hoffen. Wenn diese wider Erwarten versagten, musste Felicia ihre Exorzisten bemühen, die sie wohlweislich wieder in akzeptable Distanz hatte fahren lassen. Aber wie es aussah, waren die Sororitas vorne ihren imperialen Feinden merkbar überlegen.
"Seraphim, eure Stunde ist gekommen" hatte wie der Faden eines Marionettenspielers Soldatinnen mit Sprungmodulen aus fünf der hinteren Rhinos springen lassen. Mit Schreien von Kriegerinnen, die schon viel zu lange die Abstinenz von der Schlacht hatten ertragen müssen, stiegen sie dem Himmel entgegen und richteten die Waffen auf die Artilleriestellung des Feindes. Felicia liebte diesen Anblick,
wenn das Praeceptorium Nachts kämpfte, und die weiß glühenden Sprungmodule ihrer Schocktruppen den Himmel erhellten wie Novae unter Sternen. Sterne sah man hier keine, doch der Anblick aufflammender Sprungmodule ließ Felicia dennoch einen Moment lang innehalten. Im nächsten Moment stürzten sie dem Feinde entgegen, Laserlanzen zuckten gen Himmel und wurden mit dem Beschuss heiliger Boltpistolen beantwortet.