Die "Tiers" verschieben sich im Spielverlauf teils stark. Insbesondere Tier 1 und 2 wechseln teilweise durch. Tier 3 würde ich unterschreiben, die dürften selten Land sehen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Als grobe Anhaltspunkte:
Viele Skills und mittelmäßige Statline = gute Anfänger Teams
Wenig bis keine Skills aber gute Statline = gut zu entwickelnde Teams
Auch Kosten geben einen Anhaltspunkt. Kriegst du problemlos alle Wunschsspieler inkl. Rerolls unter, ist es gut für den Start. Merkst du, dass viele starke Spieler erst später ins Budget passen, kommt die wahre Stärke erst später zur Geltung.
Auch der Zugang zu Skills ist zu beachten.
Um mal 2 klassische Beispiele zu bringen: Amazonen am Anfang stark, später Mittelmaß bis schwach. Chaos am Anfang schwach, später stark bis "ich will keine 5 Spieler verlieren und spiele nicht gegen die".
Dann gibt es noch die klassischen Allrounder wie Human, die alles ein wenig aber nichts so richtig können. Easy to learn, hard to master.
Einen Masterplan gibt es aber trotzdem nicht. Wenn du ein Team das sich mega entwickeln kann nimmst, wie z.B. Chaos, kannst du auch am Anfang so auf die Fresse bekommen, dass du das Team auflösen musst. Bei einem guten Anfängerteam kann ein geschickter Coach evtl. den Anfangsvorteil so gut ausnutzen, dass er bis zum Ende gut mithält. Massen an rerolls und gekauften Magiern, Bestechungen und sonstigen Gimicks mit einer vollen Ersatzbank können auch ein vermeintlich schwaches Team an die Spitze bringen.
Das macht BB aus. Trotz fehlender Balance kann ein geschickter Coach sehr viel reißen. Auch ist jedes Matchup anders. Wer mal mit einem ultra starken Bashy team gegen ein geschicktes running team gespielt hat und pro Runde nur ein mal blocken (Blitzen) konnte, wird wissen was ich meine. Daher kann man auch nicht auf alles vorbereitet sein.