Hawk Wargames

Eckdaten:


Hersteller:
Hawk Wargames

System:
Dropzone Commander

Link:
http://hawkwargames.com/

Spielinhalt:
SciFi Massenschlachten

Maßstab:
10mm

Land:
England 2012

Bilder:
siehe weiter hinten im Thread



Da das anscheinen noch nicht erwähnt wurde hier mal eine kurze Notiz von mir. Vor kurzen lief ja in London die Salute, eine größere englische Tabletop und Wargaming Messe. Dort überraschte eine bis dato unbekannte Firma mit Namen Hawk Wargames mit einem neuen System namens Dropzone Commander, das auf SciFi Massenschlachten im 10 mm Maßstab ausgelegt sein wird. Die website kann man hier finden:

http://hawkwargames.com/#

Auf dem brückenkopf gab es dazu eine Menge von Bildern, ich poste aber nur den link, da ja die Leute dort mit dem Verlinken von Bildern sehr eigen sind:

http://www.brueckenkopf-online.com/?p=57693

Ansonsten hier auch mal mein Kommentar dazu, den ich ebenfalls auf der brückenkopfseite gepostet habe.

Wow, da ist man mal 2 Tage weg und dann kommt da eine echte Hammerüberraschung. Dieses System schaut verdammt gut aus, vor allem, da da ohne große Vorankündigung gleich mal 4 Fraktionen mit einer ordentlichen Miniaturenpalette vorgestellt werden.



Auch interessant, das da ein Designer von Spartan Games dahintersteckt. Scheint wohl noch ein Überbleibsel von der ursprünglichen “15mm Bodenkämpfe für Firestorm Armada”-Idee zu sein.


Ich kann mir schon vorstellen, dass das Spiel seine Kunden finden wird. Sci Fi Bodenschlachten im kleinen Maßstab gab es seit dem Ende von Epic 40k ja keine vernünftigen mehr. Genau wie bei Dystopian Wars kann man hier in eine aktuell unbesetzte Marktlücke vorstoßen. Dazu kommt noch, dass man bei den Fraktionen zwar schon Anleihen verwendet hat, aber glücklicherweise den Vergleich mit dem 40k-Universum oder anderen bekannten Franchises größtenteils vermieden hat.


So finden sich bei den Fraktionen 4 Archetypen, die aber dennoch eigenständig genug sind. Als da wären:
* Standard Military-SciFi Menschen mit kantigen Panzern und VTOLs
* Magaesque SciFi Menschen mit Mechs und eher abgerundeten Panzerungen
* Fragile Glaskanonen-Aliens mit absolut fremdartiger Technologie
* und als Bonus eine wirklich innovative Mischung aus Matrix-Maschinen, 50er Jahre und Krieg der Welten Aliens und den Mass Effect Reapern.


Also mir gefallen die Modelle alle verdammt gut und ich werde das System definitiv beobachten und mir auf jeden Fall die eine oder andere Miniatur ins Haus holen.
Edit:
Könntest du bitte deinen Beitrag editieren und die an diese Schablone halten?
http://www.gw-fanworld.net/showthread.php?t=159814

Ist schon recht Chef, ich hab da mal was vorangestellt...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kann mir keiner erzählen dass man kein gutes Regelwerk schreiben kann, das taktisch anspruchsvolle Kämpfe mit 500+ Modellen in 4 Stunden abhandelt.
Halt auch die Frage, was man als Modell abhandelt, grade bei Multibasen. Bei Minisystemen könnte man auch x Panzer auf ein Base setzen.
Der Zeitaufwand bei sowas kommt, wenn man 500 Einzelmodelle bewegen muss. Das erinnert mich an 40k Orkspieler, die den 50er Mob einfach mit beiden Händen übern Tisch schieben 😀.

Zum Beispiel hab ich für DRM 11 Einheiten Infantrie a 6 Basen a 3-4 Mann. Normal wären mehr drauf, aber das schaut gedrängt aus, und ich bin sparsam... Das kann man eigentlich nicht als 300 Modelle ansehen.
Was Geschwindigkeit angeht, laufen Schusswechsel hier etwa so ab.
Feuerkraft x gegen Abwehr y (+/- kleine Modifikationen) ok, also 8 gibt Niederhalten, 9+ zerstört, Modelle der Einheit x Schuss gleich Würfel, rollen, Verluste wech, fertig.
Damit lässt sich auch ein Tisch voller Einheiten händeln.

Sowas erfordert aber immer zwei Spieler, die nicht lange rumsuchen. Wenn ich bei WM/Hordes einen Treffer erziele, und mein Mitspieler seine Rüstung ansagt, hab ich meine Stärke im Kopf und kann direkt: "Ok also mein Wurf minus 3" ansagen. Wenn ich erst nach Rüstung fragen muss und der andre erst in den Karten stöbern muss, dauert das halt.

Mehr Modelle geht IMMER, die Frage ist nur ob das Spiel dann noch den Aufwand wert ist.
Vor allem auch nach unten. Spiele haben schon eine Richtgröße.
Wenn man 40k mit einem Ork gegen einen Imp spielt, funzt das spieltechnisch auch. Aber bringts das?

Und wenn in den "Startern" halt 6 Männchen, 8 Panzer und 3 Flieger drin sind, KANN das nette Spiele geben, wenn die DInger nicht gleich beim ersten Schusswechsel weg sind, sondern was aushalten.
ABER wenn das der Fall ist, kanns bei großen Spielen wieder zäh werden. Oder genau umgekehrt, daß die in kleinem Rahmen unkaputtbaren Einheiten auf einmal im Feuersturm von 4 Raketenwerferbatterien zerplatzen.

Obs ein Massensystem ist, erkennt man meistens daran, ob Modelle abgesehen von Titanengröße noch einzeln zählen und zb hitpoints haben. Die Spielgröße ist die Panzereinheit mit 10 Tanks (sprich 10 hitpoints), und nicht 10 einzelne Panzer die zusammen rumfahren. Oh Panzer 7 und 24 von 40 haben die linke Kette verloren, Nummer 3 hat kein Sprit mehr und die Besatzung von 11-16 ist kurz pipi machen? Sowas gehört da nicht rein.

Aber da sich das nicht ohne Regeln analysieren lässt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab eben auch beim brückenkopf kommentiert. Meiner Meinung nach wäre eine Art Introductory Deal nicht schlecht gewesen, bestehend aus zwei kleinen Starterboxen und dem Regelwerk - so für 100 bis 120 Pfund. Wäre immer noch teuer, aber eben doch mit deutlichem Rabatt versehen.

Edit:
Von Gelatea geninjat... 😉


Aktuell sehe ich das so:

Die kleinen Deals lohnen sich kaum, da bekommt man recht wenig Modelle für sein Geld.

Die Large Deals sind wohl das ausgewogendste und haben imho ein akzeptables Preis/Miniaturernverhältnis. Auf jeden Fall denke ich, das man damit so viele Einheiten bekommt, dass man das Spiel so spielen kann wie beabsichtigt - so wie es auch in dem Interview erwähnt wurde.

Die Megadeals sind wohl wirklich nur was für Enthusiasten. Damit bekommt man quasi alles auf einmal, aber mir sind die dann am Ende doch zu groß und kostenintensiv.
 
Der Preis ist halt wirklich recht hoch, das kann man drehen und wenden wie man will. Zusätzlich wird das (momentan) ausschließlich englische Regelwerk den einen oder anderen abschrecken. Bei DW ist das zwar auch so mit dem RW nur sind dort die Einstiegsboxen einfach wesentlich günstiger und laden einfach mal zu probieren ein.

Fazit:

DC wird es in meinen Augen sehr schwer haben....
 
Hm wenn ich so lese was er über die Regeln sagt ist es sehr stark ans Spartan Games Regelsystems bzw an dessen Mechanik angelehnt.

Was ja auch erstmal nicht schlecht ist würd ich sagen. Die Frage ist halt, WAS hat DzC, was DW nicht hat? Da wird es dann für mich nochmal interessant, zumal mir allein der Hintergrund von DzC besser gefällt.
 
Ja ne Starterbox wäre echt was feines, auch frage ich mich wenn man schon mit den kleinsten Deals spielen kann wie das bei UCM gegen PHR aussieht da die Boxen ja nach Modellanzahl und nicht nach Punkten gemacht sind:
they are balanced by model content so everyone gets a similar deal
spielt der PHR dann nur mit der Hälfte der Box?
Außerdem könnte einige Armeen noch teurer machen.

Außerdem beantwortet das Interview bis jetzt net wircklich viel.
 
Die sollen aber gruppenweise aktivieren, was in dem Sinne nicht Einheit nach Einheit ist, sondern eher größere gemischte Haufen. Was weniger Aktivierungen ergibt. Da in den Frage/Antworten auch mal sowas kam, daß Panzer auch solo rumfahren können, wird das wohl auch nötig sein.
Aber man kann halt nur raten, wieviele Battlegroups zb die kleinsten Boxen ergeben. Je ein Landungsschiff + Zeug?
 
Zuletzt bearbeitet:
So scheint es zumindest. Da jeder Inhalt der Starterboxen auf die Dropships verteilt werden kann, dürften das wohl auch die unabhängigen Kampfgruppen sein; obwohl ja auch irgendwo steht, dass größere Kampfgruppen mehr als ein Dropship haben können, um die Anzahl der Gruppen auf insgesamt 5-6 zu halten. Folglich ist jeder Spieler in einem normalgroßen oder größeren Spiel 5-6 mal pro Zug dran, hat aber je nach Gruppengröße unterschiedlich viel zu tun...

Dementsprechend wirken die Gruppen dann in den Boxen ja auch recht flexibel, weil die Möglichkeiten, die Dinger zu verteilen, ja spätestens bei den Large Boxen schon recht vielfältig sind. Fraglich nur, wie viel Sinn das dann auch macht😉

Wäääch, ich bin immer noch unentschlossen. Bisher für das Spiel gedachtes Geld fließt im Moment eher in meine WHFB-Zwerge, aber wenn im August ein bisschen Geld reinkommt, schließe ich eine größere Bestellung noch nicht aus...-_-
 
So scheint es zumindest. Da jeder Inhalt der Starterboxen auf die Dropships verteilt werden kann, dürften das wohl auch die unabhängigen Kampfgruppen sein; obwohl ja auch irgendwo steht, dass größere Kampfgruppen mehr als ein Dropship haben können, um die Anzahl der Gruppen auf insgesamt 5-6 zu halten. Folglich ist jeder Spieler in einem normalgroßen oder größeren Spiel 5-6 mal pro Zug dran, hat aber je nach Gruppengröße unterschiedlich viel zu tun...
Das klingt für mich sehr schwabbelig, nach dem Motto "wir wollen irgendwie alternierendes ziehen, finden aber keinen gescheiten Mechanismus, also entscheiden wir einfach mal dass jede Armee in 5-6 Gruppen aufgeteilt werden muss, die dann abwechselnd ziehen".

Ich hoffe sehr dass es da zumindest ansatzweise ein logisches System gibt nach dem das gehandhabt wird, beispielsweise mit einem Anführerfahrzeug pro Gruppe oder einer Art Kohärenz die gehalten werden muss, definierten Kampfgruppengrößen - und nicht einfach nur ein willkürliches Dividieren der Armee.
 
Denke mal auch das es so drauf hinausläuft. Ist aber so wie nen Trupp taktische Marines zu spielen.

Daher absolut mein Ding. Ist halt nur die Frage wie geschossen werden darf. Ob jedes Modell etwas anderes beschiessen kann als das andere in der Gruppe. Bei Epic ist dies nämlich untersagt. Eine Gruppe ein Ziel...... Bei FoW ist es wieder komplett anders....