7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Verwunden ist aber ungleich Verwundung zuteilen.

Verwunden passiert im Step 5 der Schussphase und in Step 6 wird die Verwundung zugeteilt. Und in dem Step steht unter "Out of Range"


Nur das die Regeln für Explosivwaffen hier eine Ausnahme formulieren. Sonst käme das nie zum tragen.

Edit: Außerdem: Was GG sagt.
 
Ich zitiere ja gerne die dt. Regeln, könnte mir aber vorstellen, das einigen damit nicht geholfen wird..

RB S. 35

Verwundungen zuteilen und Verluste entfernen:


Außer Reichweite

letzter Satz: Wenn es in der Zieleinheit keine Modelle gibt, die sich in Reichweite befinden, verfallen alle verbliebenen Verwundungen im Vorrat.

RB S. 160 "Explosiv"

... Es ist möglich und durchaus in Ordnung, das ein Schütze über die maximale oder minimale Waffenreichweite oder den Sichtbereich des Schützen hinaus abweichen kann. Dies stellt zum Bsp. Querschläger, Raketen die Deckung durchschlagen, und andere Zufällige Ereignisse dar. In einem solchem Fall werden die Treffer gemäß den normalen Regeln abgehandelt und können Einheiten, die sich außerhalb der Waffenreichweite oder des Sichtbereichs befinden, treffen und verwunden (sogar die eigenen Einheiten oder Modelle, die im Nahkampf gebunden sind).

Unter "Sperrfeuer" und "Artillerie" steht dahingehend nichts intressanters mehr zum Thema.
 
GRB schrieb:
Roll to Hit
To determine if the firing model has hit its target, roll a D6 for each shot that is in range.

GRB schrieb:
Roll to Wound
To determine wether a hit causes a telling amount of damange, compare the weapon's Strengh characteristic with the target's Toughness characteristic using the To Wound chart in this page.

GRB schrieb:
Allocate Wounds & Remove Casulties - Unterpunkt Out of Range
If none of the firing models are in range of a particular model in the target unit, then Wounds cannot be allocated to it.

GRB schrieb:
Blast
When firing a Blast weapon, models do not roll To Hit. Instead, just pick one enamy model visible to the firer an place the 3" blast marker with its hole entirely over the base of the target model, or its hull if the target is a vehicle. The hole of the centre of the marker must be within the weapon's maximum range.

[...]

Once the final position of the blast marker has been determined, take a good look at it from above - each unit suffers one hit for each of their models wich is fully or partially beneath the blast marker, even if those models are not within the fire's line of sight.

Once the numbers of hits inflicted on the unit has been worked out, roll To Wound and save as normal. Remeber that any Wounds inflicted by weapons whith the Blast special rule must be allocated to the closest model in the target unit even if it is out of sight of any models from the attacking unit
 
@Xanox
Doppel-danke!

@Makaku
Danke.

Meine persönliche RAW-Meinung entspricht auch deiner Schlussfolgerung.

Außer Sicht und außer Reichweite sind zwei unterschiedliche Sachverhalte.

Sperrfeuerwaffen ignorieren ausdrücklich nur den außer Sicht-Passus.


SPC.3 Treffen, verwunden und als Verlust entfernt werden können gilt für ALLE Waffen bzw. besondere Angriffsarten, welche aufgrund eigener (Sonder)Regeln direkt oder indirekt Einheiten AUßER SICHT betreffen können, wie zum Beispiel abweichende Explosivschablonen, Tyraniden Schwarmwachen, Tau SMS sowie Beam und Nova Hexenfeuer-Attacken. Auch solche Wunden sind ein eigener Wundpool. Verluste werden auch bei solchen Attacken, ausgehend von der schießenden Einheit, ganz normal, vom räumlich nahesten Modell hin zum räumlich fernsten Modell, abgewickelt. Modelle AUßER Reichweite können NIEMALS als Verluste entfernt werden! [Klarstellung]


Gruß
GeneralGrundmann
 
Ja, das habe ich bei Blast übersehen (keine Absicht):
Note that is possible, and absolutely fine, for a shot to scatter beyond the weapon's maximum or minimum range and line of sight. This represents the chance of reochets, the missle blasting through cover and other random events. In these case, hits are worked out as normal and can hit and wound units out of range and line of sight (or even your own units, or models locked in combat.
 
Yip, man kann Modelle außer Reichweite verwunden um den Wundpool nach oben zu treiben, aber Wunden konkret zuteilen geht nur bei Modellen in Reichweite.

Und Reichweite ist auch bei Explosivwaffen lediglich genau die im Waffenprofil genannte Reichweite.


Gruß
GeneralGrundmann


Wirklich? Da im Regeltext von Units out of Range die Rede ist, geh ich mal davon aus, ich darf einen Wundpool eröffnen, den ich niemanden zuteilen kann (das wäre der Fall , wenn die Unit durch Scatter getroffen wird, aber alle Modelle dieser Unit außerhalb der Reichweite liegen. Dies ist, meines Erachtens, explizit was der Regelpassus klärt)? Ich neige nicht dazu, diese Ansicht teilen zu wollen...
 
Zuletzt bearbeitet:
RB S. 35: Wenn es in der Zieleinheit keine Modelle gibt, die sich in Reichweite befinden, verfallen alle verbliebenen Verwundungen im Vorrat.

Ich kann im RB nichts finden, was diesen Passus aufheben würde. Und was die Reihenfolge angeht:

Treffen (einer Waffengattung) - chek
Verwunden - chek -> Verwundungsvorrat wurde ermittelt
Verwundungen zuteilen - chek -> sobald nichts mehr in Reichweite -> Vorrat verfällt -> nächste Waffengattung (sofern vorhanden)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Jack
Es wird eine unit als Ziel einer Schussattacke deklariert, aber Wunden werden Modellen zugeteilt.

Eine Unit kann auch außerhalb der Waffenreichweite durch eine abweichende Schablone getroffen werden, inklusive Wundpool-Erzeugung.

Dass dann keine einzige Wunde zugeteilt werden kann, ist eine andere regeltechnische Konsequenz.

Um Zeit abzukürzen könnte man natürlich mit dem Würfeln aufhören, sobald man weiß, dass man keinem Modell auch nur eine Wunde zuteilen kann.


Wohlgemerkt, alles RAW, aber eben so regeltechnisch belegt, siehe oben.


Gruß
GeneralGrundmann
 
RB S. 35

Wenn es in der Zieleinheit keine Modelle gibt, die sich in Reichweite befinden, verfallen alle verbliebenen Verwundungen im Vorrat.

Ich kann im RB nichts finden, was diesen Passus aufheben würde. Und was die Reihenfolge angeht:

Treffen - chek
Verwunden - chek -> Verwundungsvorrat wurde ermittel
Verwundungen zuteilen - chek -> sobald nichts mehr in Reichweite -> Vorrat verfällt



Blast schießt auf Unit A
Scatter
Blast kommt auf Unit B zum liegen
Unit B ist vollständig außer Reichweite
Regeltext sagt: Du kannst Units außer Sicht und Reichweite treffen
Ich würfle zum Verwunden.
Ich werf die Ergebnisse weg, weil ich nicht außer Reichweite wunden sondern nur treffen kann? Warum spricht die Blast-Regel denn von Units out of Range? Denen kann man ja nix tun nach eurer Auslegung?

- - - Aktualisiert - - -

@Jack


Dass dann keine einzige Wunde zugeteilt werden kann, ist eine andere regeltechnische Konsequenz.

Um Zeit abzukürzen könnte man natürlich mit dem Würfeln aufhören, sobald man weiß, dass man keinem Modell auch nur eine Wunde zuteilen kann.


Wohlgemerkt, alles RAW, aber eben so regeltechnisch belegt, siehe oben.


Gruß
GeneralGrundmann

Ich denke, wir sollten uns langsam von der Idee des "strictly strict RAW" in den Fällen verabschieden, in denen andere Regeltexte direkt redundant würden. Wozu steht das bei Blast, wenn es keine regeltechnische Folge hat? Oder ist dir GWs Linie in den Drafts nicht stringent genug "Wir machen keinen ganz harten Unsinn?"
 
Treffen und Verwunden kann man so eine Einheit schon, nur können spezifisch keine Verwundungen zugeteilt werden, da außer Reichweite.

Die Blast-Regel im RB geht davon aus, das eine Einheit getroffen wird und Modelle der Zieleinheit außerhalb der Reichweite (nach eine Abweichung) unter der Schablone liegen. Diese werden getroffen und verwundet (treiben den Wundpool in die Höhe), können aber (zwecks außer Reichweite) keine Verwundung mehr zugeteilt bekommen (sofern alle Modelle in Reichweite ausgeschaltet wurden).

Verwundungen zuteilen, ist ein Schritt der nach dem Verwunden (erzeugter Verwundungsvorrat) ansteht. Das sind getrennte Vorgänge und da greift das RB S. 35 letzter Satz.

Wobei sich mir eine weitere Frage/Anmerkung (spezieller Fall bei Sperrfeuer) auftut:

Als praktisches Bsp.: Sperrfeuer weicht außerhalb der Reichweite ab, die Schablone liegt aber immer noch auf der Einheit (halt nur außer Range). Auch in diesem Fall dürfte keine Verwundung zugeteilt werden, weil die Sperrfeuer-Regel explizit Modelle unter der Schablone (ausgehend von der Mitte) trifft. Außer Range -> keine verwundung zuteilbar, obwohl eine dicke Schablone mitten auf der Einheit liegt..
 
Zuletzt bearbeitet:
Treffen und Verwunden kann man so eine Einheit schon, nur können spezifisch keine Verwundungen zugeteilt werden, da außer Reichweite.

Die Blast-Regel im RB geht davon aus, das eine Einheit getroffen wird und Modelle der Zieleinheit außerhalb der Reichweite unter der Schablone liegen. Diese werden getroffen und verwundet (treiben den Wundpool in die Höhe), können aber (zwecks außer Reichweite) keine Verwundung mehr zugeteilt bekommen (sofern alle Modelle in Reichweite ausgeschaltet wurden).

Tut sie eben nicht. Denn die Blast Regel spricht von "Units out of range" nicht "Models out of range". Da eine Unit, nach eurer Auffassung, nicht verwundet werden kann, hätte man sich diesen Text vollständig sparen können. Hätte man was klarstellen wollen, hätte das erwähnt werden sollen
 
@Xanox und Jack
Ein Whirlwind schießt auf eine Einheit und legt den Mittelpunkt seiner Schablone die maximale Waffenreichweite entfernt auf die beschossene Einheit.

Vor dem Abweichungswurf sind drei Modelle in Reichweite und unter der Schablone.

Die Schablone weicht komplett außerhalb der Reichweite ab und trifft jetzt fünf Modelle des fraglichen Trupps und erzeugt fünf Wunden.

Diese fünf Wunden werden jetzt den drei Modellen in Reichweite zugeteilt, und auch nur diese drei Modelle können maximal als Verlust entfernt werden.

Auch wenn fünf Wunden erzeugt wurden, können die Wunden nur den Modellen in Reichweite zugeteilt werden.


Die selbe Sachlage gibt's leicht verändert übrigens auch bei Flamnenschablonen, nur geht es da um außer Sicht und nicht um außer Reichweite.

SPC.5 Template Weapons / Flammenschablonen: Gegnerische Modelle außerhalb der Sicht sämtlicher Flammenschablonen-Schützen, aber von wenigstens einer (1) Flammenschablone-Schablone betroffen, können NICHT als Verluste entfernt werden, aber sehr wohl Wunden erzeugen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die sichtbaren Modelle als Verluste entfernt werden müssen. (...)


Gruß
GeneralGrundmann
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Xanox und Jack
Ein Whirlwind schießt auf eine Einheit und legt den Mittelpunkt seiner Schablone die maximale Waffenreichweite entfernt auf die beschossene Einheit.

Vor dem Abweichungswurf sind drei Modelle in Reichweite und unter der Schablone.

Die Schablone weicht komplett außerhalb der Reichweite ab und trifft jetzt fünf Modelle des fraglichen Trupps und verwundet alle fünf Modelle.

Diese fünf Wunden werden jetzt den drei Modellen in Reichweite zugeteilt, und auch nur diese drei Modelle können maximal als Verlust entfernt werden.

Auch wenn fünf Wunden erzeugt wurden, können die Wunden nur den Modellen in Reichweite zugeteilt werden.


Die selbe Sachlage gibt's leicht verändert übrigens auch bei Flamnenschablonen, nur geht es da um außer Sicht und nicht um außer Reichweite.

SPC.5 Template Weapons / Flammenschablonen: Gegnerische Modelle außerhalb der Sicht sämtlicher Flammenschablonen-Schützen, aber von wenigstens einer (1) Flammenschablone-Schablone betroffen, können NICHT als Verluste entfernt werden, aber sehr wohl Wunden erzeugen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die sichtbaren Modelle als Verluste entfernt werden müssen. (...)


Gruß
GeneralGrundmann

Beide Fälle unstrittig, beide Fälle unzutreffend für mein Beispiel. Denn genau die Flamerklarstellung FEHLT dem Blast ja. Du willst so dort allerdings indirekt durch die Wundzuteilung verankert wissen. Das erscheint mir, erschwerend durch den Flamer. nicht statthaft