7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Dass man Wunden in diesem Fall auch ooR zuteilen darf ist übrigens eine Zwangsfolge aus der Regel, dass Einheiten verwundet werden dürfen.
(Behauptung von Dir!)


Einheit A (in Range) wird anvisiert. Schablone weicht Vollständig ooR in Einheit B ab. Folge: Es werden legal 5 Wunden in den Woundpool "produziert", die nicht zugeteil werden dürfen?! Ja neee is klar... xD
(Mag sich für Dich spielpraktisch *falsch* anfühlen, aber regeltechnisch ist es RAW exakt so, ja!)


Gruß
GeneralGrundmann
 
Nein, siehst Du teilweise immer noch falsch. ;-)

Für die Sperrfeuerwaffe ist es immer völlig egal, ob sie mit oder ohne LoS schießt und ob sie aus der Waffenreichweite raus abweicht oder nicht, WEIL Sperrfeuerwaffen ihre Wunden immer vom SchablonenMittelpunkt aus zuteilen müssen. 🙂

Normale Explosivwaffen, die außer Sicht abweichen ABER innerhalb der Reichweite bleiben, teilen Wunden normal zu.

Normale Explosivwaffen die außer Reichweite abweichen, egal ob mit oder ohne LoS, können NIEMALS Wunden zuteilen. :-(


Gruß
GeneralGrundmann
 
1. Die Sperrfeuerregel spricht nicht davon, daß die Reichweitenbegrenzung aufgehoben wird. 2. Einen Passus zur Richtung, aus der die Wunden zugeteilt werden, gibt es auch beim Blast.

1. Doch, tut sie, in dem die Regel sagt, dass Wunden von dem Schablonenmittelpunkt zugeteilt werden müssen. Damit wird die Position des Schützen bzw. die Waffenreichweite belanglos, welche ansonsten bei der Wundenzuteilung eine Rolle spielen.

2. Ja, vom Schützen her werden bei normalen Blast Weapons die Wunden zugeteilt, wie bei allen anderen normalen *direktschießenden* Waffen auch.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Die Regelstellen wurden schon mehrmals gepostet und es wurde darauf eingegangen...

Reihenfolge: Treffen/Verwunden/Verwundung zuteilen - somit ist "verwunden" (To Wound) ungleich "Verwundung zuteilen" (Allocate Wounds)

GRB schrieb:
Blast
Note that it is possible, and absolutly fine, for a shot to scatter beyond the weapon's maximum or minimum range an line of sight. [...] In these cases, hits are worked out as normal and can hit ans wound units out of range and line of sight.

GRB schrieb:
Barrage
To determine whether a unit wounded by a Barrage weapon is allowed a cover save, and when determining Wound allocation, always assume the shot is coming from the centre of the Blast marker, instead of from the firing model.
 
Richtig, da steht um Wunden zu zu teilen gehe davon aus, dass sie vom Mittelpunkt aus beschossen wurden...aber nicht dass dies ooR der Waffe passieren darf und bei der GRB Stelle der Wundzuteilung steht, dass wunden ooR der Waffe nicht Allocated werden können.

- - - Aktualisiert - - -

Oder ist das jetzt wieder eine Ausnahme der Ausnahme wo man iwas Reininterpretieren darf (sorry ich seh nicht immer den Unterschied)
 
also mit anderen worten, wenn die blast waffe außer reichweite abweicht, ist die regel das sie trotzdem wunden verursachen kann total und völlig egal weil die wunden die sie verursacht hat, nicht zugeteilt werden können?
Es kann Modellen zugeteilt, werden, die in Sicht und in Reichweite sind. Kommt ja vor, wenn eine Einheit nur teilweise hinter einer Mauer steht oder so.
 
Richtig, da steht um Wunden zu zu teilen gehe davon aus, dass sie vom Mittelpunkt aus beschossen wurden...aber nicht dass dies ooR der Waffe passieren darf und bei der GRB Stelle der Wundzuteilung steht, dass wunden ooR der Waffe nicht Allocated werden können.

Blast sagt, es können gegen Einheiten SOWOHL außer Sichtweite ALS AUCH außer Reichweite Treffer UND Wunden erzeugt werden.

Sonderregel Wundenzuteilung laut Sperrfeuerwaffe > normale Regel Wundenzuteilung

Ist ein eindeutiger Regelgrundsatz, so ganz ohne Interpretation. ;-)

Für die Lateiner: Lex Specialis schlägt Lex Generalis. 🙂


Einheiten außer Sicht können dank Blast getroffen und verwundet werden.

ABER

NUR Barrage Blast Weapons MÜSSEN bei der modellweisen Wundenzuteilung vom Schablonenmittelpunkt ausgehen!


@Armanis
Ja.
1. Treffen
2. Verwunden
3. Wunden zuteilen

Alles einzelne Sachverhalte, die einzeln zu beurteilen bzw. zu überprüfen sind, ob regeltechnisch möglich.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Um eine Verwundung zuteilen zu können schaut man ob sich ein potentielles Modell in Reichweite befindet.
Bei normalen Explosivwaffen wird das von Punkt des Schützen aus geschaut.
Bei Sperrfeuerwaffen vom Mittelpunkt der Schablone.

Also ist des theoretisch möglich, dass Verwundungen von Sperrfeuerwaffen auf Grund der Reichweite verfallen, aber wegen der Waffenprofile findet das niemals Anwendung. Bei einem Profil mit 6" Reichweite, das auf Grund einer Sonderregel mehr Verwundungen erzeugt, als Modelle unter der Schablone sind wäre das möglich. Aber so ein Profil gibt es nicht.

Außerdem ist es vollkommen absurd anzunehmen, dass wenn im Regeltext steht die Verwundungszuteilung würde vom Schablonenmittelpunkt geschehen, dass damit nur die Sichtlinienbegrenzung und nicht die Reichweitenbegrenzung gemeint sei. I look at you, Zekatar. 😉
Nichts für ungut, aber das müsste dann schon explizit dabei stehen, dass das eine gelte und das andere nicht.
 
Aber wo steht denn, dass Barrage Wound Allocation auch ooR stattfinden darf? Da steht nur, dass es so wäre als würde vom Mittelpunkt aus geschossen werden....die Waffenreichweite ist ooR dann noch immer Überschritten und die Wounds dürfen nicht Allocated werden...

Sry, aber das ist nen Ganz einfacher Sachverhalt, so ganz ohne interpretation, sondern stumpfe regelanwendung....

Denn wir haben durch die Barrage Regel eine änderung der Richtung, ja...

aber keine änderung der Waffenreichweite (welche ja eine Notwendige Bedingung erfüllt für die Zuteilung)
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem ist es vollkommen absurd anzunehmen, dass wenn im Regeltext steht die Verwundungszuteilung würde vom Schablonenmittelpunkt geschehen, dass damit nur die Sichtlinienbegrenzung und nicht die Reichweitenbegrenzung gemeint sei. I look at you, Zekatar. 😉
Nichts für ungut, aber das müsste dann schon explizit dabei stehen, dass das eine gelte und das andere nicht.
Mir war so, als ob da mal explizit stand, dass die Sichtlinie von dort aus ermittelt wird. Kann aber auch sein, dass das 6. Edition war oder ich mich einfach irre.
 
@Azyrael
Oben habe ich die drei Punkte geliefert als Checkliste, die prüft man durch und fertig. ;-)

Wie Du darauf kommst, dass bei Sperrfeuerwaffen die spezielle Wundenzuteilung vom Mittelpunkt aus die grundsätzliche Reichweitenbegrenzung NICHT aufheben würde, erschließt sich mir in keinster Weise! :-(

llb hat´s noch mal sehr schön praktisch erklärt. 🙂


Gruß
GeneralGrundmann
 
Ich seh schon, die Barrage Regel ist wieder ein Fall wo man was Reininterpretieren darf...ich bin aus eurer Wunschdiskussion raus...

Nö, bleib doch ruhig unter uns und belege deine Meinung mit Regelzitaten, so wie andere das hier auch machen. 🙂

Gerne möchte ich verstehen, wo genau Du meinst, dass hier etwas interpretiert wird.

Die Wound Allocation bei Sperrfeuerwaffen vom Mittelpunkt aus überstimmt die Position des Schützen in jeglicher Hinsicht hinsichtlich Deckung und Wundzuteilung.

Wound Allocation sagt zwei Dinge:
1.Die normale Wundzuteilung sagt, fange beim räumlich nahesten Modell zum Schützen an.

2. Ist das räumlich naheste Modell außerhalb der Reichweite des Schützen, kann diesem Modell keine Wunde zugeteilt werden.

Sperrfeuerwaffen-Sonderregel sagt, die Wundzuteilung geht vom Schablonenmittelpunkt aus.


Wo ist mein bzw. der Denkfehler?


Gruß
GeneralGrundmann