7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Ja, das war sehr lustig, supermario... und nun klappen wir das Regelbuch auf...
Also, wenn es schon gefordert wird, hab ich es jetzt mal gemacht und was sehe ich da beim ersten! Lesen...
@Simabu: Selbst mal reingeschaut?


Deine Entscheidung, die eine Waffe kann per Definition Ziele außer Sicht betreffen, die andere Waffe nur zufällig. ;-)
Aber so ist das halt, irgendwo muss man bei einem abstrakten System wie einem Spiel halt Abstriche machen hinsichtlich des "Realismus", um es spielbar zu halten... Leider... :-( *seufz*
Es einmal zufällig zu benennen ist defintiv meine Definition, da ich jetzt aber mal die Mühe gemacht habe, das GRW rauszukramen.


Vorweg ich hab nur das deutsche (falls es Abweichungen geben sollte)

- Die letzten 2 Absätze vor 'Mehrere Explosivwaffen abfeuern' erwähnen explizit das keine Sichtline nötig/es außer Sicht sein darf.
- Genauer letzter Absatz: "Nachdem die Anzahl der verursachten Treffer feststeht, wird normal für Verwundungs- und Schutzwürfe gewürfelt."

-> Wie soll man Schutzwürfe durchführen ohne vorher die Verwundungen zugeteilt zu haben?
(Desweiteren steht dann im nächsten Satz "...Verwundungen...zugeordnet werden, selbst wenn ... außer Sicht")

Fehlen diese 2 Absätze im englischen GRW? oder haben hier einfach mal wieder welche nicht ins GRW geschaut?
*Kopfschüttel* oder wird jetzt argumentiert 'Verwundungen zuordnen' ist nicht 'Verwundungen zuteilen'
und als kleine Zusatzinfo Schutzwürfe sind in Schritt 6 der Schussphase (S. 30) zusammen mit Verwundungen zuteilen und Verluste entfernen und werden zwischen den beiden letzten abgehandelt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein Nanon, die fehlen nicht...die reichem dem Herrn nur nicht als Begründung, dass Wunden auch außer Range zugeordnet werden können, weil er Meint dass dies Zwar bei Sperrfeuer (wo es auch nicht explizit steht) möglich ist, aber nicht bei "normalen" Explosivwaffen...

und jetzt mal ehrlich...genug...wir drehen uns hier nur noch im Kreis...
 
Ich verstehe dann nicht die Sonderbehandlung von Waffen die keine Sichtlinie erlauben. Wenn dann sollten die Regeln konsequent durchgesetzt werden, eine Sonderbehandlung kann ich nicht aus den Regeln lesen.
Also entweder keiner kann Wunden zuteilen, was gewisse Sonderregeln sinnlos macht und von GW mit Sicherheit nicht so gewollt ist oder alle.

Deine Forderungen sind also entweder man solle gefälligst Sonderregeln entwerten oder Regeln großzügiger brechen?
Auch eine Herangehensweise... :cat:

Absolut jede RAI (oder besser: nicht-RAW) Auslegung ist ein Kompromiss.
Und immer kann man das Argument bringen: "Ja, wenn ihr da schon nicht nach dem Buch geht, dann könnt ihr auch gleich zwei Bewegungsphasen einbauen."
Kann man machen, ist nur dumm.
 
Nanon, Jepp... ich hab den Codex gelesen und sehe keinen Grund meine Meinung zu den derzeitigen Streitthemen einzubringen... die Argumentation war sehr ausführlich und ist sie bei schwer, da vielleicht doch etwas unlogischen, Sachverhalten ja eigentlich immer ob nun GG mit wirkt oder all die anderen Aktiven (z.B. Zekatar oder lastlostboy uvm.)... allerdings fand ich es nur lustig, dass supermario in der Regelsektion (und das ist die KFKA-Sektion für mich) darauf verweist nicht mit Regeln zu kommen um ein Problem zu lösen... =D Das war bei weitem nicht bös gemeint... wirklich nicht. Hatte mich nur erheitert und erinnert wenn ich sowas dann im Unterricht mal gesagt habe... da hieß es dann nach der Erheiterung eben: Ahha, lustig... und jetzt schlagen wir das Lehrbuch auf... 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
@llb, es fühlt sich nunmal falsch an, sorry... Ich verstehe die Probleme.

Ich weiß auch nicht, ob Eure Argumentation so stichhaltig ist, wenn man davon ausgehen muss, dass W40k ein erlaubendes Regelwerk ist, also alles, was nicht explizit erlaubt ist, ist verboten.
Da in der Sperrfeuerregel eben nicht ausdrücklich die Grundregel oor aufgehoben wird (ohne jetzt eigene Regeln bei zu haben, lediglich die hier zitierten Stellen auswertend - GG geht davon aus, dass "Sperrfeuer" die gesamte Treffer/Wundenregelung neu ordnet), kann man auch wie Azyrael argumentieren.
 
@Azyrael Ich hatte nur auf folgendes geantwortet:

...
Im T3-FAQ habe ich es so gehandhabt, dass wenn immer eine Waffe/Sonderregel es ausdrücklich erlaubt, auf Ziele außer Sicht zu schießen, dann diese Waffe auch erzeugte Wunden zuteilen darf.

Warum diese Sondererlaubnis nicht auch für normale abweichende Explosivschablonen? Weil diese Waffen nur zufällig Einheiten außer Sicht betreffen können, es ihnen also grundsätzlich nicht möglich ist. Darum keine Sondererlaubnis.
Da wiederspricht das deutsche GRW eben mehr als deutlich! Den es IST möglich für 'abweichende normale Explosivschablonen' (Man kann eben nur nicht absichtlich ein Ziel außer Sicht wählen.)

Was die Reichweite angeht ist es ein anderes Thema, mit persönlich reicht die Kombi:
'...außerhalb der Waffenreichweite oder des Sichtbereiches befinden, treffen und verwunden..'
mit
'...verursachte Treffer feststehen, ... Schutzwürfe gewürfelt.'

Ist aber meine persönliche Ansicht und ich will es hier auch im KFKA nicht weiter ausdehnen (Eigentlich könnte man jetzt schon überlegen, das auszulagern; )
 
Ich weiß auch nicht, ob Eure Argumentation so stichhaltig ist, wenn man davon ausgehen muss, dass W40k ein erlaubendes Regelwerk ist, also alles, was nicht explizit erlaubt ist, ist verboten.
Da in der Sperrfeuerregel eben nicht ausdrücklich die Grundregel oor aufgehoben wird (ohne jetzt eigene Regeln bei zu haben, lediglich die hier zitierten Stellen auswertend - GG geht davon aus, dass "Sperrfeuer" die gesamte Treffer/Wundenregelung neu ordnet), kann man auch wie Azyrael argumentieren.
Unsere Argumentation? Nein, du missverstehst. Ich teile GGs Sonderregelung nicht.
Bisher habe ich lediglich darauf hingewiesen und bewiesen, dass es für 'Sperrfeuer' eine Sonderregelung gibt.

Dieser Satz von Explosivwaffen, der so strittig ist wurde meines Wissens nach von der 6ten auf die 7te Edition eingeführt um vermeintlich das Problem mit außer Sicht abweichende Explosivschablonen zu regeln. Aber meiner Einschätzung nach passierte das selbe wie beim "neuen Satz" von infitrierenden UCMs, der von der 6ten auf die 7te klarstellte, dass sich ein UCM ohne 'Infiltrieren' nicht einer Einheit mit 'Infiltrieren' anschließen dürfe.
Leider war das die 6te Edition über nicht das strittige, sondern genau andersherum. Das ganze wurde dann später in einem FAQ nachgeschoben.

Kurz: GW hat versucht ein Regelproblem, das sie nicht verstanden haben zu lösen und sind dabei recht unelegant an einer tatsächlichen Regeländerung vorbeigeschlittert.

Ich denke hier ist das gleiche passiert.

Das ändert aber nunmal gar nichts daran, dass die Regeln eben nicht geändert wurden und man weiterhin Modellen außer Sicht keine Verwundungen zuteilen kann.
Ich persönlich würde es nie so spielen wollen, erkenne aber an, dass ich es so spielen müsste, wenn mein Mitspieler darauf bestünde.
Daher ist GGs Regelverständnis dennoch zutreffend und sein Kompromiss angemessen.
 
aussteigen müsste gehen, wobei man sagen könnte, wenn sich der Transporter wärend der Scout-Aufsatellung 6-12" von seiner ursprungsposition bewegt hat, geht's nicht (aber dazu fehlt gerade der Regelbeweis)

Angreifen geht jedoch nicht, das steht bei den Scout regeln extra bei, dass Einheiten, welche eine Scout-Neuaufstellung bekommen, in der ersten Runde nicht angreifen dürfen.
 
Es wäre absurd, wenn man danach (sogar noch sicherer) angreifen dürfte, wo doch GW versucht, Angriffe im ersten Zug weitestgehend zu unterbinden. Unter anderem ja auch bei Scout.


Aber aussteigen geht, denn wenn das Spiel anfängt zählt eine scoutende Einheit ja nicht als bewegt. Zum einen weil sie sich in ihrer Bewegungsphase ja noch nicht bewegt hat, zum anderen weil Scout keine Bewegung, sondern ein Neuaufstellen ist (und deswegen ja auch Gelände und co. ignoriert).
 
@Azyrael Ich hatte nur auf folgendes geantwortet:

Da wiederspricht das deutsche GRW eben mehr als deutlich! Den es IST möglich für 'abweichende normale Explosivschablonen' (Man kann eben nur nicht absichtlich ein Ziel außer Sicht wählen.)

Was die Reichweite angeht ist es ein anderes Thema, mit persönlich reicht die Kombi:
'...außerhalb der Waffenreichweite oder des Sichtbereiches befinden, treffen und verwunden..'
mit
'...verursachte Treffer feststehen, ... Schutzwürfe gewürfelt.'

Und ich habe nur auf sowas gewartet! ;-) Aber gerne erkläre ich mich. 🙂

Warum die Sonderregelung für Waffen, die ausdrücklich Ziele außer Sicht bekämpfen dürfen? Nicht aber die selbe Sonderregelung für abweichende Explosivschablonen?

Ganz einfach:
Flammenschablonen

Diese darf ich nur auf Einheiten legen, die ich sehe. Was aber, wenn beispielsweise ein (1) gegnerisches Modell in Sicht vor der Hauswand steht, 9 weitere Modelle außer Sicht hinter der der Hauswand aber unter der Flammenschablone? Kann man jetzt ein (1) Modell töten oder doch alle zehn? Die Regeln bei Flammenschablonen zusammen mit der Wound Allocation sagen, dass nur Modelle in Sicht- und Reichweite sterben können!

Jetzt kommt der "Gesunder Menschenverstand Spieler" und sagt, was soll das, die Modelle sind drunter, also sollten die auch sterben können!

Da gibt´s keinen Regelkonflikt, nur eine andere Meinung, aus welchen Gründen auch immer.

Darum wollte ich Flammenschablonen sowie Explosivschablonen gleich behandeln, weil die Flammenschablonen eine eindeutige Regelung haben, die ich dann auch auf abweichende Explosivschablonen übertragen habe.

SPC.5 Template Weapons / Flammenschablonen: Gegnerische Modelle außerhalb der Sicht sämtlicher Flammenschablonen-Schützen, aber von wenigstens einer (1) Flammenschablone-Schablone betroffen, können NICHT als Verluste entfernt werden, aber sehr wohl Wunden erzeugen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die sichtbaren Modelle als Verluste entfernt werden müssen. Template Weapons / Flammenschablonen MÜSSEN am Base des schießenden Modells bzw. an der Waffenmündung angelegt werden mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Beispielsweise wenn man schräg nach oben schießen will in eine Ruine, dann verringert dies die effektive Reichweite in jeglicher Hinsicht, aber alle wenigstens teilweise unter der Schablone liegenden Modelle werden getroffen. Die Schablone muss nicht über das Modell als solches gelegt werden, um es zu treffen. Es reicht ein Bruchteil des Bases gemäß RB Seite 12. Template Waffen MÜSSEN so viele Modelle der Zieleinheit wie möglich abdecken, bei Fahrzeugen MUSS (außerdem) soviel Rumpf abgedeckt werden wie möglich gemäß RB Seite 173. [Bestätigung]


SPC.3 Treffen, verwunden und als Verlust entfernt werden können gilt für ALLE Waffen bzw. besondere Angriffsarten, welche aufgrund eigener (Sonder)Regeln direkt oder indirekt Einheiten AUßER SICHT betreffen können, wie zum Beispiel abweichende Explosivschablonen, Tyraniden Schwarmwachen, Tau SMS sowie Beam und Nova Hexenfeuer-Attacken. Auch solche Wunden sind ein eigener Wundpool. Verluste werden auch bei solchen Attacken, ausgehend von der schießenden Einheit, ganz normal, vom räumlich nahesten Modell hin zum räumlich fernsten Modell, abgewickelt. Modelle AUßER Reichweite können NIEMALS als Verluste entfernt werden! [Klarstellung]


SPC.4 Wenn solche Waffen bzw. besondere Angriffsarten, siehe SPC.3, Einheiten außer Sicht betreffen und es hinsichtlich Deckungswürfen keine besondere Regelung gibt, dann wird für einen Deckungswurf bei einer betroffenen Einheit mit Lebenspunkten überprüft, ob sich diese Einheit über einen Deckungswurf verfügt, der NICHT auf einer verdeckten Sichtlinie beruht. Bei betroffenen Fahrzeug-Einheiten wird überprüft, ob das Fahrzeug über einen Deckungswurf verfügt, der NICHT auf einer verdeckten Sichtlinie beruht. Modelle AUßER Reichweite können NIEMALS als Verluste entfernt werden! [Klarstellung]


Ich habe den Gesamtkomplex seit Jahren auf dem Schirm, durchdacht und versucht im Einklang mit den Regeln und der praktischen Spielbarkeit, so gut es geht, aufzulösen.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Und DEINER Hausregel/Klarstellung SPC.3 Hast du die Ganze Zeit über widersprochen...also kann durch BArrage auch außerhalb der Waffenreichweite keine Wunde zuteilt werden, danke dass du mit DEINEM SPC.3 deiner hier geschriebenen Argumente zu 100% widersprochen und mir zugestimmt hast.

SPC.3 schrieb:
Modelle AUßER Reichweite können NIEMALS als Verluste entfernt werden!

Danke dafür 🙂
 
Und DEINER Hausregel/Klarstellung SPC.3 Hast du die Ganze Zeit über widersprochen...also kann durch BArrage auch außerhalb der Waffenreichweite keine Wunde zuteilt werden, danke dass du mit DEINEM SPC.3 deiner hier geschriebenen Argumente zu 100% widersprochen und mir zugestimmt hast.



Danke dafür 🙂

Habe ich die ganzen Posts von GG nur falsch gelesen? Meiner Auffassung nach, hat er immer genau das gesagt, was in SPC.3 steht, nämlich dass Wunden erzeugt, aber nur dann zugeteilt werden können, wenn die Modelle in Reichweite sind.
 
Und DEINER Hausregel/Klarstellung SPC.3 Hast du die Ganze Zeit über widersprochen...also kann durch BArrage auch außerhalb der Waffenreichweite keine Wunde zuteilt werden, danke dass du mit DEINEM SPC.3 deiner hier geschriebenen Argumente zu 100% widersprochen und mir zugestimmt hast.
Danke dafür 🙂

@Azyrael
Du liest nur selektiv, was Dir in den Kram passt. 🙂

Das disqualifizert Dich eigentlich für weitere Diskussionen, aber ich will mal nicht so sein. ;-)

Die Reichweite bei Barrage weapons für die Wundzuteilung wird vom Mittelpunkt der Schablone aus gemessen, wie RAW mehrfach bewiesen aber von Dir mehrfach ignoriert. :-(

"Wound allocation" hat vier Unterpunkte, Barrage Weapons sagt: Für die "Wound allocation" gehe jederzeit, also sachlogisch zwingend für alle 4 Unterpunkte, vom Mittelpunkt der Schablone aus und nicht vom Schützen!

Oder um es für Dich ganz einfach zu erklären, regeltechnisch ist alles unterhalb einer Sperrfeuerwaffenschablone immer automatisch in Reichweite!


@bsm86
Ich fasse das mal zusammen, RAW und meine Interpretation getrennt.

A) (Abweichende) Explosivschablonen
RAW: Wunden können Modellen außer Sicht und/oder außer Reichweite des Schützen NICHT zugeteilt werden.
Meine Interpretation: Wunden KÖNNEN Modellen außer Sicht zugeteilt werden, NICHT aber Modellen außer Reichweite des Schützen.

B) Flammenschablonen
RAW: Wunden können NUR Modellen in Sicht UND in Reichweite zugeteilt werden.
Meine Interpretation: Ebenso

C) Waffen, die ausdrücklich Einheiten außer Sicht bekämpfen dürfen!
RAW: Wunden können nur Modellen in Sicht und in Reichweite zugeteilt werden, NICHT Wunden außer Sicht! (OBWOHL genau das ja möglich sein sollte bei Waffen, die ausdrücklich Ziele außer Sicht bekämpfen sollen!)
Meine Interpretation: Wunden KÖNNEN Modellen außer Sicht zugeteilt werden, nicht aber Modellen AUßER Reichweite des Schützen.

D) Abweichende Geschützsperrfeuerschablonen
RAW: Da die Wundzuteilung "Wound allocation" eindeutigst für alle Belange vom Mittelpunkt der Schablone ausgeht, macht man das auch so!
Meine Interpretation: Ebenso


Gruß
GeneralGrundmann
 
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